CH224973A - Kraftangetriebene Vorrichtung an Sonderschreib- und Buchungsmaschinen zum Zurückziehen von Kohlepapier. - Google Patents
Kraftangetriebene Vorrichtung an Sonderschreib- und Buchungsmaschinen zum Zurückziehen von Kohlepapier.Info
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Description
Kraftangetriebene Vorrichtung an Sonderschreib- und Buchungsmaschinen zum Zurückziehen von Kohlepapier. Die Erfindung betrifft eine kraftange triebene Vorrichtung an Sonderschreib- und Buchungsmaschinen zum Zutrückziehen von zwischen Papierbahnen liegenden Kohle papierbahnen oder -bogen.
Bei einer bekannten Vorrichtung der vor genannten Art sind für das Zurückziehen des Kohlepapiers am Papierwalzenwagen Füh rungen für einen Wagen vorgesehen, der zum Halten des Kohlepapiers bestimmt ist. Bei dem Beschreiben einer einzelnen Zeile behält dieser Kohlepapierwagen seine jeweilige Stel lung zum Papierwalzenwagen bei. Er wird also zusammen mit dem Papierwagen jedes mal beim Schreiben eines Buchstabens um eine Buchstabenbreite in Richtung der Zeile weitergeschaltet, während bei jeder Zeilenschaltung dass Kohlepapier samt Kohle papierwagen um den Zeilenabstand an den PapierwaIzenwagen herangezogen wird.
Sind die Vordrucke beschrieben und soll das Kohlepapier zurückgezogen werden, so wird die Papierwalze derart hochgeschwenkt und die vordere Blattanlage derart nach vorn geschwenkt, dass die vorher zwischen Papier walze und Andrückwalze eingespannten und um die Papierwalze geschlungenen Papier- und Kohlepapierbahnen freigegeben werden und in eine gestreckte Lage gelangen. Da nach wird der Kohlepapierwagen vermittels eines Gestänges vorn. Papierwalzemwagen fort nach hinten bewegt.
Infolge der Strecklage des Papiers lässt sich dann dass, Kohlepapier zwischen dem '',Schreibpapier leicht verscUie- ben. Nach erfolgtem Zurückziehen -des Kohle papierwagens wird .die Papierwalze und die vordere Blattanlage wieder in die arbeits bereite Lage geschwenkt, bei der das Papier die Schreibwalze wieder umechlingt und zwi schen,die Papierwalze und Andrüekwalze er neut eingespannt ist.
Diese Art des Zurückziehens des Kohle papiers hat den ersten Nachteil, dass ein be sonderer Handgriff für das Zurückziehen des Kohlepapiers erforderlich ist, und den zwei ten Nachteil, dass, falls das Papier nicht sorgfältig in Strecklage gebracht wird und der infolgedessen beim Zurückziehen des Kohlepapiere auftretende Widerstand nicht sofort beachtet wird, vielfach das Kohle papier zerreisst und damit für eine Wieder benutzung nicht mehr geeignet ist.
Bei einer zweiten bekannten Vorrichtung geschieht das Zurückziehen des Kohlepapiers und des es haltenden Kohlepapierwagens selbsttätig vermittels einer kraftangetriebe nen Einrichtung. Der Kohlepapierwagen ist durch ein Band mit der Trommel eines Fe dermotors verbunden, dessen Feder bei jeder Zeilenschaltung in dem Masse gespannt wird, wie das Kohlepapier weiter geschaltet wird.
Sobald nach beendeter Beschriftung des Vor- druckes durch entsprechende Betätigung eines hierfür vorgesehenen Hebels die Kohle- blättter von dem zwischen Schreibwalze und Andrückrollen herrschenden Druck freige geben werden, zieht der Federmotor den Kohlepapierwagen in seine äusserste Lage zurück und die Kohlepapierblätter gelangen. zwischen noch unbeschriebene Teile der Pa pierbahnen.
In den Fällen, in welchen besonders grosse Vordrucke mit sehr vielen Schriftzeichen be schrieben werden und hierdurch infolge der vielen Typenanschläge das Kohlepapier be sonders fest an dem beschriebenen Papier haftet, ist für das Lösen und Zurückziehen des Kohlepapiers eine erhebliche Kraft er forderlich. Der Federmotor, der während des Zeilenschaltvorganges mit Hilfe der Zeilen- echaltvorrichtung gespannt werden muss, darf daher nicht zu schwach bemessen sein.
Wird anderseits der Motor zu stark be messen, so besteht wiederum die Gefahr, dass das Papier beim Zeilenschalter an den Vor schubwalzen rutscht und dadurch eine ein wandfreie Fertigstellung der Schriftstücke nebst Durchschlägen unmöglich macht.
Noch ungünstiger werden hierbeidie Ver hältnisse, wenn die Zeilenschaltvorrichtung elektrisch angetrieben wird und dadurch schnell und ruckweise arbeitet, ferner wenn der Kohlepapierwagen infolge besonderer Grössenabmessungen und hohen Gewichtes aussergewöhnlich träge arbeitet.
Es sind weiter kraftangetriebene Bu- chungsmaschinen bekannt, bei denen ein die Kohlepapierblätter zurückziehender Feder motor in Abhängigkeit vom Anheben und Senken der Papierwalzen ein- und ausge schaltet wird.
Die vorerwähnten Mängel werden durch die Vorrichtung nach der Erfindung besei tigt, die dadurch gekennzeichnet ist, dass auf den Kohlepapierwagen eine ihn zur Schreib walze hindrängende Kraft, z. B. bei nach hinten etwas ansteigender Laufschiene sein Eigengewicht oder eine Feder, wirkt, so dass der durch den Rückzugsmotor von der Pa pierwalze bis in eine bestimmte Endlage ge brachte Kohlepapierwagen beim Ausschalten des Rückzugsmotors sofort wieder in die ur sprüngliche Lage zurückläuft, also ohne dass hierfür, wie bei den älteren Ausführungen, zusätzliche Arbeit von der Zeilenschaltvor richtung übernommen werden muss.
Aus dem Gesagten erhellt somit, dass bei der Vorrich tung nach der Erfindung auf das Kohle papier rur so lange eine Kraft wirkt, als das Kohlepapier zurückgezogen wird. Grösstmög- lichste Schonung des Kohlepapiers ist also gewährleistet.
Die Rückziehvorrichtung kann zweck mässigerweise nur dann eingerückt werden, wenn die Papierwalze und die vordere Blatt anlage der Schreibmaschine verschwenkt sind unkt somit das mit dem Schreibpapier in. die Strecklage gebrachte Kohlepapier zum Zu rückziehen freigegeben ist.
Ein Ausführunggbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnumgen dargestellt.
Es zeigen.: Fig. 1 die Anordnung des Kohlepapier- w agens hinter dem Schreibmaschinenwagen mit den zugeordneten Antriebsteilen in einer Seitenansicht bei teilweise geschnifenem Antrieb, Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellten Einrichtungen, Fig.
3 den Schreibmaschinenwagen mit ausgeschwenkter Papierwalze und ver- sahwenkter Blattanlage sowie ein von letz terer gesteuertes Gestänge in ausschnittwei- ser Darstellung, Fig. 4 einen Ausschnitt aus einem Ge triebe, mit dessen Hilfe der den Kohlepapier wagen zurückziehende Elektromotor eine am Gestell der Schreibmaschine angeordnete Vierkantachse bewegt, Fig. 5 und 6 am Kohlepapierwagen an ordnete Antriebskupplungs- und Sperr organe in zwei verschiedenen Schaltstel lungen, Fig. 7 eine Einzelheit aus den in Fig.5 und ss gezeichneten Einrichtungen in einer weiteren Ansicht, teilweise geschnitten, Fig.
8 und 9 an der Rückwand des Kohlepapierwagens angeordnete Kupplungs uni Sperrorgane von beiden Seiten der Ma schine ausgesehen.
Die gezeichnete Einrichtung ist in erster Linie zum Beschreiben mehrerer Papierbah nen (bezw, auf Rollen angeordneter Vor drucke) bestimmt, die zur Anfertigung eines Urschriftstückes mit mehreren Durchbsriften unter Zwischenschaltung von Kohlepapieren übereinander gelegt sind. Die zusammenhän- gendern Papierbahnen oder Vordrucke kön nen von Rollen entnommen werden, die in einem beliebigen unter der Einrichtung ange ordneten Gerüst in der jeweils gewünschten Zahl untergebracht sind.
Die für die Anfer tigung derDurchschläge erforderlichen Kohle papiere werden von in einem besonderen Kohlepapierwagen l untergebrachten Rollen 61 entnommen, welche mit ihren Achsen 61a in Schlitzen 2 des Kohlepapierwagens l ein gehängt werden (Fig. 1) und die, damit nur ein bestimmter Abschnitt der Rollenbahnen abgewickelt werden kann, an den Enden eine leicht auslösbare Fixierung 6,lb, 6lc auf weisen.
Der Kohlepapierwagen l, der als einfacher Kasten ausgebildet ist, ist mit vier entsprechend angeordneten Rol len oder Rädern 3 (Fig. l und 9) auf den nach hinten etwas schräg ansteigenden Füh- rungbahnen 4 verschieblich, die zusammen mit den Querröhren 62, 63 einen Viereck rahmen bilden. Der Rahmen 4, 62, 63 läuft mittels der Rollen 64 auf einem Querrohr 65 und mittels der Rollen 67, 68, 69 (Fig. 2) auf dem Querrohr 66 eines Rahmens 70, 7l, 65 (Fig. l), der durch die Streben 72, 73 gegenüber dem Schreibmasohinengestell oder gegenüber dem die Schreibmaschine tragen den Tisch abgestrebt ist. Über den Arm 74 (Fig. 2) wird der Rahmen 4, 62, 63 vom Papierwagen 12 mitgenommen.
Mit den hintern Rollen bezw. Rädern 3 des Kohlepapierwagens l sind Zahnräder 5 (Fig. 2) fest verbunden, die mit parallel zu den Führungen 4 verlaufenden Zahnstan gen 6 in Eingriff stehen. Die Zahnräder 5 werden von einer Vierkantwelle 7 aus ange trieben, die parallel zu den Führungen 4 und den Zahnstangen 6 verläuft und die in spä ter beschriebener Weise von einem Elektro motor 39 (Fig. l) in Umdrehungen versetzt wird. Die Vierkantwelle 7 (Fig. 5 und 7) überträgt die ihr erteilte Bewegung auf eine auf ihr gleitende Schnecke 8, die in ein Schneckenrad 9 eingreift. Das Schneckenrad 9 leitet die Drehbewegung über eine Kupp lung 10 an eine mit den Zahnrädern 5 ver bundene Welle ll weiter und lässtdadurch den Kohlepapierwagen l zum Zurückziehen des Kohlepapiers die durch die Führungen 4 gebildete Schräge hinaufgleiten.
Sind die zu beschreibenden Vordrucke, nachdem sie zu Beginn der Arbeit in ent sprechender Weise zwischen die einzelnen Kohlepapierrollen 6l hindurch mit einer ent sprechenden Lage des Kohlepapiers zusam men nach vorn um die Papierwalze l3 (Fig. l und 2) herumgeführt worden waren, in dem gewünschten Sinne aiisgefüllt und sollen s:
ie aus,derSchreibwalze entfernt, .zum andern,die Kohlepapierbahnen zurückgezogen werden, so wird hierzu zunächst die Papier walze 1.3, wie in Fig. 3 dargestellt, nach oben geschoben. Dadurch .gibt das auf der Papierwalzenachse 15 sitzende .Sperrstück 16 den an der Blattanlage 14 angeordneten An satz 17 frei und ermöglicht ein Versahwen- ken der Blattanlage.
Die im Papierwalzen wagen 12 befindliche Papierwalze l3 und die darüber angeordnete Blattanlage l4 sind also so in Abhängigkeit voneinander ge bracht, dass, solange die Papierwalze l3 in Arbeitslage steht, die Blattanlage l4 nicht um ihre Schwenkachse l8 verschwenkt wer den kann.
Bevor ein Verschwenken der Blattanlage erfolgt, werden zweckmässig die übern Enden der beschriebenen Blätter bis an den An schlag l4a (Fig. l) der Blattanlage 14 ge zogen und dann durch eine nichtgezeichnete Klemmvorrichtung an der Blattanlage fest geklemmt. Beim Zusammenlegen der zu be schreibenden Blätter mit den Kohlepapieren muss der obere Rand der Vordrucke über den obern Rand der Kohlepapiere etwas vor stehen, damit durch die Klemmvorrichtung nur die Papierblätter, aber nicht die Kohle blätter an der Blattanlage festgelegt werden.
Ist die Papierwalze l3 hochgeschwenkt und die Blattanlage l4 um ihre Drehachse l8 verschwenkt, so sind damit einesteils das Papier und das Kohlepapier aus ihrer um die Papierwalze geschlungenen Lage in die Strecklage gelangt und die Einspannung des Papiers zwischen Schreib- und Andruckwalze aufgehoben worden, zum andern gelangt der Ansatz l7 der Blattanlage in Anlage an einen in einem Langloch geführten Stift 20a eines zweiarmigen Hebels 20 und ver- schwenkt diesen Hebel um ein bestimmtes Mass. Diese Verschwenkung des Hebels 20 wird über ein Gestänge 2l, 22, 23 auf eine über die ganze Breite der Schreibmaschine sich erstreckende Auslöseschiene 29 (Fig. l) übertragen.
Die Auslöseschiene 29 gelangt bei der ihr erteilten Bewegung mit einem Ansatz 29a gegen einen im Schreibmaschinengestell dreh bar angeordneten Doppelhebel 30, an dessen unterem Ende mit Zwischenglied 3l ein wei terer zweiarmiger Hebel 32 angelenkt ist. Der Hebel 32 stösst mit einem Ansatz 33 gegen einen Kontakt 34, 35 und schliesst die sen, während er mit einem zweiten Arm eine Kupplungshälfte 37 einer Klauenkupplung 37, 38 verschiebt, die die getriebliche Ver bindung zwischen der Welle des Elektro motors 39 und der Vierkantwelle 7 herstellt.
Zu dem Zweck ist die Kupplungshälfte 38 mit einem Kegelrad 40 verbunden, das mit einem andern Kegelrad 4l (Fig. 4) in Eingriff steht. Vom Kegelrad 41 erfolgt die Bewegungsübertragung über die beiden Wel lengelenke 42, 43 und über die Vierkantzwi- echenachse 46 (Fig. 2) auf das Kegelrad paar 47, 48. Von diesem Kegelradpaar ver schiebt sich das Kegelrad 47 beim Schrei ben auf der Vierkantweile 46, während das Kegelrad 48 auf der Vierkantwelle 7 fest verstiftet ist, die, wie vorher beschrieben, im Rahmen 4, 62, 63 gelagert ist und dass Fahr werk des Kohlepapierwagens l bewegt.
Nach dem Verschwenken der Blattanlage 14 und der damit bewirkten Einschaltung und Kupplung des Elektromotors 39 bewegt dieser somit den Kohlepapierwagen 1 und zieht das Kohlepapier zurück.
Hat der Kohlepapierwagen l seine hin- tere Endlage nahezu erreicht, so wird die Auslöseklinke 49 (Fig. 5 und 6) durch eine an der linken Führungsbahn 4 vorgesehene Schräge 50 zur Seite gedrängt, wobei die Klinke mit einem an ihr befestigten Stift 51 die Kupplung l0 ausrückt und die getrieb- liche Verbindung zwischen dem Elektro motor 39 und dem Fahrwerk des Kohle- papierw agens l unterbricht.
Die nach rechte verschwenkte Auslöse klinke 49 wird durch eine Sperrklinke 5'? (Fig. 8) unter Einwirkung der Feder 53 in der Ausrücklage festgehalten,.
Zugleich mit dem Auflaufen der Aus- löseklinke 49 auf die !Schräge @50 stösst eine zusammen mit der Schnecke 8 auf der Vier- kantachse 7 gleitende,
mit ihr umlaufende und in einer Aussparung der Schnecke ge führte Büchse 54 gegen einen am rÜckwä.r- tigen Ende der linken Fährnngsbahn 4 vor gesehenen Ansatz 55 und wird dadurch ent gegen denn Druck einer Feder 56 (Fig. 7)
um ein bestimmtes Mass in das Innere der Schnecke 8 hineingedrückt und vermittels eines Sperrhebels 57 in der nunmehrigen Lage festgehalten. Dadurch wird ein auf der Büchse 54 sitzender Nocken 58 (Fix. 8) aus der Bewegungsbahn der Sperrklinke 52 her ausgeschoben, so dass er bei umlaufender Vierkantwelle 7 die Sperrklinke 52 nicht an zuheben und somit eine unerwünschte Frei gabe der Auslöseklinke 49 nicht herbeizufüh ren vermag.
Der Kohlepapierwagen 1 wird in seiner hintern Endlage von einer an der rechten Maschinenseite angeordneten Fixierfeder 59 (Fix. 2) an einen Ansatz 60 festgehalten.
Werden anschliessend die ausgeschwun gene Schreibwalze sowie die Blattanlage 14 wieder in die Schreiblage zurückgeschwenkt, so erfolgt bei diesem Zurückschwen ken ein Anziehen der Papier- und Kohlepapierbah nen, wodurch der Kohlepapierwagen 1 nach vorn gezogen und die Fixierung durch die Feder 59 überwunden wird. Der Kohle papierwagen 1 kann nunmehr ungehemmt selbsttätig wieder in die vordere Lage zurück rollen.
Durch das Verschwenken der vordern Papieranlage 14 in die Arbeitslage wird zu gleich die Stromzuführung durch die Kon- takteinrichtunig 3,4, 35 unterbrochen und somit der Elektromotor 39 ausgeschaltet. Alle sonstigen vorher verschwenkten Teile gehen dabei in ihre Grundlage zurück.
Der Kohlepapierwagen 1 steht also für gewöhnlich in seiner vordern Endlage dicht hinter dem Papierwagen 12. Nur zum Zurück ziehen des Kohlepapierwagens wird er zurückgezogen und vorübergehend in der hintern Endlage festgelegt, um dann, beim Zurückschwenker, der Papierwalze 13 und der vordern Blattanlage 14 in @die Arbeits lage, sofort in die vordere Endlage zurück zulaufen. Das Papier und Kohlepapier bildet dann eine Schleife zwischen Kohlepapier- und Papierwagen, so dass es bei der Zeilen schaltung ohne zusätzlichen Kraftaufwand weitergeschaltet werden kann.
Beim Zurückgleiten des Kohlepapier- wagene in seine vordere Stellung läuft der Sperrhebel 57 gegen einen an der Zahnstange 6 befestigten, in .seine Bewegungsbahn hin- einragenden Ansatz 36 (Fix. 8), wodurch die Büchse 54 freigegeben wird, so dass der Nooken 58 wider in den Bewegungsbereich der Sperrklinke 52 gelangt.
Die Freigabe der Auslöseklinke 49 durch die Sperrklinke 52 und somit die Kopplung des Fahrwerkes des Kohlepapierwagens mit dem Antrieb erfolgt daher stets erst, nach dem der motorische Antrieb für eine neue Rückziehbewegung eingerückt ist, da erst ,dann die Vierkantwelle 7 mit der Büchse 54 in Umlauf versetzt und mit dem auf letzterer sitzenden Nocken 58 bei der ersten Umdre hung der Vierkantwelle die Auslösung des Sperrhebels 57 in die Wege leitet.
Die beschriebene Einrichtung kann für jede beliebige Vordrucklänge benutzt werden, ohne dass besondere Schaltungen vorgenom men werden müssen. Die Führungsbahnen 4 können auch waagrecht angeordnet sein. In diesem Falle würde die Rückführung des Kohlepapierwagens 1 in die vordere Endlage mit Hilfe entsprechend angeordneter Federn erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kraftangetriebene Vorrichtung an Son derschreib- und Buchungsmaschinen zum Zu rückziehen von zwischen Papierbahnen lie genden Kohlepapierbahnen oder bogen, da durch gekennzeichnet, dass auf den Kohle papierwagen (1) eine ihn zur Schreibwalze (13) hindrängende Kraft wirkt, so @dass der durch den Rückzugmotor (29) von der Pa pierwalze (13) weg in eine bestimmte End- lage .gebrachte Kohlepapierwagen (1) beim Ausschalten des Rückzugmotors (39) sofort wieder in die ursprüngliche Lage zurück läuft.UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, das Ein- und Ausrücken des den Kohlepapierwagen (1) zurückziehenden Elektromotors (39) mit Hilfe einer in seinem Stromkreis liegenden Kontakilvorrichtung (34, M) geschieht, die nach Hochschwenker der Papierwalze (1ss) zum Einsgehalten des Elektromo@tors, (39)beim Abwärtsschweuken der vordern Blattanlage (14) durch ein von dieser bewegtes Gestänge (17, 20 20, 21, 22, 23, 29, 30, 31, 32, 33) geschlossen wird und die zum Ausschalten des Motors (39) wieder unterbrochen wird, sobald nach Einlaufen des Kohlepapierwa gens (1) in seine rückwärtige Endlage nach Abwärtsschwen@ken der Papierwalze (13) die vordere Blattanlage (14) wieder in die Ar beitslage zurückgeschwenkt wird. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem den Elek tromotor (39) mit dem Fahrwerk (3, 5, 6, 8, 9, 10, 11) des Kohlepapierwagens (1) ver bindenden Getriebe (39a, 39b, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 7) dicht vor dem Fahrwerk eine lösbare Kupplung (10) ange ordnet ist, die nach Einschalten des den Kohlepapierwagen (1) zurückziehenden Elek tromotors (39) bei der ersten Umdrehung der das Fahrwerk antreibenden Welle (7) durch einen von dieser bewegten Schaltnocken (58) eingerückt wird, und die beim Einlaufen des Kohlepapierwagens (1) in seine rückwärtige Endlage durch Anlaufen einer Schaltklinke (49)gegen einen die Endlage bestimmenden Anschlag (50) ausgerückt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem den Elektromotor (39) mit dem Fahrwerk (3, 5, 6, 8, 9, 10) des Kohlepapier wagens (1) verbindenden Getriebe dicht am Motor (39) eine zweite lösbare Kupplung (37, 38) angeordnet ist, die von dem gleichen Ge stänge (17, 20, 20, 21, 22, 23, 29, 30, 31, 32) ein- und ausgerückt wird, das die den Motor (39) ein- und ausschaltende Kontakt vorrichtung (34, 35) beim Abwärtsschwen ken der vordern Blattanlage (14) schliesst und beim Zurückschwenker unterbricht.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Getriebe, das den im Maschinengestell gelagerten Motor (39) mit dem Fahrwerk (3@, 5, 6, 8, 9, 10, 11) des in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschieblichen Kohlepapierwagens (1) ver bindet, eine zur Verschiebungseinrichtung des den Kohlepapierwagen (1) auf Führungen (4) tragenden Rahmens (4, 62, 63) parallele Vierkantwelle (46) angeordnet ist, auf der sich ein Kegelrad (47) verschiebt, das in dem den Kohlepapierwagen (1) tragenden Rahmen (4, 62, 63) gelagert ist, und mit einem zweiten Kegelrad e (48) in Eingriff steht, das auf einer Vierkantwelle (7 ) fest aufgekeilt ist, die in dem den Kohle papierwagen (1)tragenden Rahmen (4, 62, 63) parallel zur Verschiebungsrichtung des Kohlepapierwagens (1) und zu den Füh rungen (4) gelagert ist und auf der sich eine im Kohlepapierwagen (1) gelagerte, dessen Fahrwerk (3, 5, 6, 8, 9, 10, 11) antreibende Schnecke (8) verschiebt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der Achse (15) der Papierwalze (13) ein Sperrstück (16) angeordnet ist, das, solange die Papier walze (1,3) in Arbeitsstellung steht, im Be wegungsbereich eines an der vordern Blatt anlage (14) angeordneten Armes (17) liegt und damit ein Abwärtsschwenken der Blatt anlage (14) und ein Einschalten des Elek tromotors (39) verhindert, solange die Pa pierwalze in ihrer Arbeiteslage steht. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlepapierwagen (1) bei seinem Einlaufen in die hintere Endlage durch eine Federsperre (59, 60) in dieser festgelegt wird, und dass beim Abwärtsschwenken der Schreibwalze (13) und dem damit zwangs- l5,ufig verbundenen Aufwärtsachwenken der vordern Papieranlage (14) durch einen auf die Papierbahm, ausgeübten. Zug die Feder sperre (59) ausgelöst wird und der Kohle papierwagen (1)durch Gewichtswirkung infolge Schräglage seiner Führungen (4) wie der nach dem Papierwagen (12) hin vorläuft.7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die .beim Einlaufen .des Kohlepapier- wagens (1) in seine hintere Endlage gegen einen die Endlage bestimmenden Anschlag (5-0) auflaufende und die Fahrwerkskupp- lung (10) ausrückende Schaltklinke (49) durch eine Sperrklinke (53)in der Ausrück- Lage gehalten wird und dass diese Sperrung erst wieder aufgehoben wird von einem von der Fahrwerksantriebswelle (7) bewegten Schaltnocken (58), wenn der Elektromotor (39) zum nochmaligen Zurückziehen des Kohlepapierwagens erneut eingeschaltet wird bei der ersten Umdrehung der Fahrwerk antriebswelle (7). B.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 2 und 7, dadurch ge kennzeichnet, @dass der die dicht am Fahr werk (3, 5, 6, 8, 9, 10, 11) des Kohlepapier wagens (1) angeordnete Kupplung (10) bei der ersten Umdrehung der Fahrwerkantriebs welle (7) einrückende Nockens (5,8) an einer auf der Welle (7) verschieblichen, aber um drehbaren Büchse (54) angeordnet ist, die beim Einlangen des Kohlepapierwagens (1) in seine hintere En@dilage gegen einen am hin tern Ende der linken Führung (4) des Kohle papierwagens (1) angeordneten Anschlag (55) läuft und dadurch in eine unwirksame Lage verschoben und durch eine Sperrklinke (57) darin verriegelt wird. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (54) die den die Fahrwerkskupplung (10) wieder einrük- kenden Schaltnocken (58) trägt, erst wieder entriegelt wird, wenn der in seiner hintern Endlage zunächst durch eine Federsperre (59, 60) festgelegte Kohlepapierwagendurch die beim Zurückschwenken der Papierwalze (13) in die Arbeitslage gespannten Papier bahnen wieder ausgelöst wird und beim Vor laufen des Papierwagens in die vordere End- la.ge die Sperrklinke (57)mit ihrem abge- sehrägten Ende (57") auf einem Vorsprung (36) der Zahnetange (6) ausläuft.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2626695A (en) * | 1950-03-09 | 1953-01-27 | Underwood Corp | Carbon sheet retractor mechanism |
-
1942
- 1942-02-20 CH CH224973D patent/CH224973A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2626695A (en) * | 1950-03-09 | 1953-01-27 | Underwood Corp | Carbon sheet retractor mechanism |
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