CH224973A - Kraftangetriebene Vorrichtung an Sonderschreib- und Buchungsmaschinen zum Zurückziehen von Kohlepapier. - Google Patents

Kraftangetriebene Vorrichtung an Sonderschreib- und Buchungsmaschinen zum Zurückziehen von Kohlepapier.

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CH224973A
CH224973A CH224973DA CH224973A CH 224973 A CH224973 A CH 224973A CH 224973D A CH224973D A CH 224973DA CH 224973 A CH224973 A CH 224973A
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CH
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carbon
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Aktiengesel Rheinmetall-Borsig
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Rheinmetall Borsig Ag
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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    • B41J17/38Mechanisms for manipulating page-width impression-transfer material, e.g. carbon paper for dealing with the impression-transfer material after use

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Description


  Kraftangetriebene Vorrichtung an Sonderschreib- und Buchungsmaschinen  zum     Zurückziehen    von Kohlepapier.    Die Erfindung betrifft eine kraftange  triebene Vorrichtung an Sonderschreib- und  Buchungsmaschinen zum Zutrückziehen von  zwischen Papierbahnen liegenden Kohle  papierbahnen oder -bogen.  



  Bei einer bekannten Vorrichtung der vor  genannten Art sind für das Zurückziehen des  Kohlepapiers am Papierwalzenwagen Füh  rungen für einen Wagen vorgesehen, der zum  Halten des Kohlepapiers bestimmt ist. Bei  dem Beschreiben einer einzelnen Zeile behält  dieser Kohlepapierwagen seine jeweilige Stel  lung zum Papierwalzenwagen bei. Er wird  also zusammen mit dem Papierwagen jedes  mal beim Schreiben eines Buchstabens um  eine Buchstabenbreite in Richtung der  Zeile weitergeschaltet, während bei jeder  Zeilenschaltung dass Kohlepapier samt Kohle  papierwagen um den Zeilenabstand an den  PapierwaIzenwagen herangezogen wird.  



  Sind die Vordrucke     beschrieben    und soll  das Kohlepapier     zurückgezogen    werden, so    wird die Papierwalze derart hochgeschwenkt  und die vordere Blattanlage derart nach vorn  geschwenkt, dass die vorher zwischen Papier  walze und Andrückwalze eingespannten und  um die Papierwalze geschlungenen     Papier-          und    Kohlepapierbahnen freigegeben werden  und in eine gestreckte Lage gelangen. Da  nach wird der Kohlepapierwagen vermittels  eines Gestänges vorn. Papierwalzemwagen fort  nach hinten bewegt.

   Infolge der Strecklage  des Papiers lässt sich dann dass, Kohlepapier       zwischen    dem     '',Schreibpapier    leicht     verscUie-          ben.    Nach     erfolgtem        Zurückziehen        -des    Kohle  papierwagens wird .die     Papierwalze    und die  vordere Blattanlage wieder in die arbeits  bereite Lage geschwenkt, bei der das Papier  die     Schreibwalze    wieder     umechlingt    und zwi  schen,die Papierwalze und     Andrüekwalze    er  neut     eingespannt    ist.  



  Diese     Art        des    Zurückziehens des Kohle  papiers hat den ersten     Nachteil,    dass ein be  sonderer Handgriff für das Zurückziehen des      Kohlepapiers erforderlich ist,     und    den zwei  ten Nachteil, dass,     falls        das    Papier nicht  sorgfältig in Strecklage gebracht wird und  der infolgedessen beim Zurückziehen des  Kohlepapiere auftretende Widerstand nicht  sofort beachtet wird, vielfach das Kohle  papier zerreisst und damit für eine Wieder  benutzung nicht mehr geeignet ist.  



  Bei einer zweiten bekannten Vorrichtung       geschieht    das Zurückziehen     des    Kohlepapiers  und des es haltenden Kohlepapierwagens       selbsttätig        vermittels    einer kraftangetriebe  nen Einrichtung. Der Kohlepapierwagen ist  durch ein     Band    mit der     Trommel    eines Fe  dermotors     verbunden,    dessen Feder bei jeder       Zeilenschaltung    in dem Masse     gespannt        wird,     wie das Kohlepapier weiter geschaltet wird.

    Sobald nach beendeter Beschriftung des     Vor-          druckes    durch entsprechende     Betätigung     eines hierfür vorgesehenen Hebels die     Kohle-          blättter    von dem     zwischen    Schreibwalze und  Andrückrollen herrschenden Druck freige  geben werden, zieht der     Federmotor    den  Kohlepapierwagen in seine äusserste Lage  zurück und die Kohlepapierblätter gelangen.  zwischen noch unbeschriebene Teile der Pa  pierbahnen.  



  In den Fällen, in welchen besonders grosse  Vordrucke mit sehr vielen Schriftzeichen be  schrieben werden und hierdurch infolge der  vielen Typenanschläge das Kohlepapier be  sonders fest an dem beschriebenen Papier       haftet,    ist für das     Lösen    und Zurückziehen  des Kohlepapiers eine erhebliche Kraft er  forderlich. Der Federmotor, der während des  Zeilenschaltvorganges mit Hilfe der     Zeilen-          echaltvorrichtung    gespannt werden muss, darf  daher nicht zu schwach bemessen sein.  



  Wird anderseits der Motor zu stark be  messen, so besteht wiederum die Gefahr, dass  das Papier beim Zeilenschalter an den Vor  schubwalzen     rutscht    und dadurch eine ein  wandfreie Fertigstellung der Schriftstücke  nebst     Durchschlägen    unmöglich macht.  



  Noch ungünstiger werden hierbeidie Ver  hältnisse, wenn die Zeilenschaltvorrichtung  elektrisch angetrieben wird und dadurch  schnell und ruckweise arbeitet, ferner wenn    der Kohlepapierwagen infolge besonderer  Grössenabmessungen und hohen Gewichtes  aussergewöhnlich träge arbeitet.  



  Es sind weiter kraftangetriebene     Bu-          chungsmaschinen    bekannt, bei denen ein die  Kohlepapierblätter zurückziehender Feder  motor in Abhängigkeit vom Anheben und  Senken der Papierwalzen ein- und ausge  schaltet wird.  



  Die     vorerwähnten        Mängel    werden durch  die Vorrichtung nach der Erfindung besei  tigt, die dadurch gekennzeichnet ist, dass auf  den Kohlepapierwagen eine ihn zur Schreib  walze hindrängende Kraft, z. B. bei nach       hinten    etwas     ansteigender        Laufschiene    sein  Eigengewicht oder eine Feder, wirkt, so dass  der durch den Rückzugsmotor von der Pa  pierwalze bis in eine bestimmte Endlage ge  brachte Kohlepapierwagen beim Ausschalten  des Rückzugsmotors sofort wieder in die ur  sprüngliche Lage zurückläuft, also ohne dass  hierfür, wie bei den älteren Ausführungen,  zusätzliche Arbeit von der Zeilenschaltvor  richtung übernommen werden muss.

   Aus dem  Gesagten erhellt somit, dass bei der Vorrich  tung nach der Erfindung auf das Kohle  papier rur so lange eine Kraft wirkt, als das  Kohlepapier zurückgezogen wird.     Grösstmög-          lichste    Schonung des Kohlepapiers ist also  gewährleistet.  



  Die Rückziehvorrichtung kann zweck  mässigerweise nur dann eingerückt     werden,     wenn die     Papierwalze        und        die    vordere Blatt  anlage der     Schreibmaschine        verschwenkt    sind       unkt        somit    das mit     dem        Schreibpapier    in. die       Strecklage    gebrachte     Kohlepapier    zum Zu  rückziehen     freigegeben        ist.     



  Ein     Ausführunggbeispiel    der Erfindung  ist in den     Zeichnumgen    dargestellt.  



       Es    zeigen.:       Fig.    1 die     Anordnung    des     Kohlepapier-          w        agens        hinter    dem     Schreibmaschinenwagen     mit den zugeordneten     Antriebsteilen    in einer  Seitenansicht bei     teilweise        geschnifenem     Antrieb,       Fig.    2 eine Draufsicht auf die in     Fig.    1       dargestellten        Einrichtungen,         Fig.

   3 den Schreibmaschinenwagen mit  ausgeschwenkter Papierwalze und     ver-          sahwenkter    Blattanlage sowie ein von letz  terer gesteuertes Gestänge in     ausschnittwei-          ser    Darstellung,  Fig. 4 einen Ausschnitt aus einem Ge  triebe, mit dessen Hilfe der den Kohlepapier  wagen zurückziehende Elektromotor eine am       Gestell    der Schreibmaschine angeordnete  Vierkantachse bewegt,  Fig. 5 und 6 am Kohlepapierwagen an  ordnete Antriebskupplungs- und Sperr  organe in zwei verschiedenen Schaltstel  lungen,  Fig. 7 eine Einzelheit aus den in Fig.5       und        ss    gezeichneten Einrichtungen in einer  weiteren Ansicht, teilweise geschnitten,  Fig.

   8 und 9 an der Rückwand des  Kohlepapierwagens angeordnete Kupplungs  uni Sperrorgane von beiden Seiten der Ma  schine ausgesehen.  



  Die gezeichnete Einrichtung ist in erster  Linie zum Beschreiben mehrerer Papierbah  nen (bezw, auf Rollen angeordneter Vor  drucke)     bestimmt,    die zur     Anfertigung    eines  Urschriftstückes mit mehreren Durchbsriften  unter Zwischenschaltung von Kohlepapieren  übereinander gelegt sind. Die     zusammenhän-          gendern    Papierbahnen oder Vordrucke kön  nen von Rollen entnommen werden, die in  einem beliebigen unter der Einrichtung ange  ordneten Gerüst in der jeweils gewünschten  Zahl untergebracht sind.

   Die für die Anfer  tigung derDurchschläge erforderlichen Kohle  papiere werden von in einem besonderen  Kohlepapierwagen l untergebrachten Rollen  61 entnommen, welche mit ihren Achsen 61a  in Schlitzen 2 des Kohlepapierwagens l ein  gehängt werden (Fig. 1) und die, damit nur  ein bestimmter Abschnitt der Rollenbahnen  abgewickelt werden kann, an den Enden eine  leicht auslösbare Fixierung 6,lb, 6lc auf  weisen.  



  Der Kohlepapierwagen l, der  als einfacher Kasten ausgebildet ist,  ist mit vier     entsprechend        angeordneten    Rol  len oder Rädern 3 (Fig. l und 9) auf den  nach hinten etwas schräg ansteigenden Füh-    rungbahnen 4 verschieblich, die zusammen  mit den Querröhren 62, 63 einen Viereck  rahmen bilden. Der Rahmen 4, 62, 63 läuft  mittels der Rollen 64 auf einem Querrohr  65 und mittels der Rollen 67, 68, 69 (Fig. 2)  auf dem Querrohr 66 eines Rahmens 70, 7l,  65 (Fig. l), der durch die Streben 72, 73  gegenüber dem Schreibmasohinengestell oder  gegenüber dem die Schreibmaschine tragen  den Tisch abgestrebt ist. Über den Arm 74  (Fig. 2) wird der Rahmen 4, 62, 63 vom  Papierwagen 12 mitgenommen.  



  Mit den hintern Rollen bezw. Rädern 3  des Kohlepapierwagens l sind Zahnräder 5  (Fig. 2) fest verbunden, die mit parallel  zu den Führungen 4 verlaufenden Zahnstan  gen 6 in Eingriff stehen. Die Zahnräder 5  werden von einer Vierkantwelle 7 aus ange  trieben, die parallel zu den Führungen 4 und  den Zahnstangen 6 verläuft und die in spä  ter beschriebener Weise von einem Elektro  motor 39 (Fig. l) in Umdrehungen versetzt  wird. Die Vierkantwelle 7 (Fig. 5 und 7)  überträgt die ihr     erteilte    Bewegung auf eine  auf ihr gleitende Schnecke 8, die in ein  Schneckenrad 9 eingreift. Das Schneckenrad  9 leitet die Drehbewegung über eine Kupp  lung 10 an eine mit den Zahnrädern 5 ver  bundene Welle ll weiter und lässtdadurch  den Kohlepapierwagen l zum Zurückziehen  des Kohlepapiers die durch die Führungen 4  gebildete Schräge hinaufgleiten.

    



  Sind die zu     beschreibenden    Vordrucke,  nachdem sie zu Beginn der Arbeit in ent  sprechender Weise zwischen die einzelnen  Kohlepapierrollen 6l hindurch mit einer ent  sprechenden Lage des Kohlepapiers zusam  men nach vorn um die Papierwalze l3  (Fig. l und 2) herumgeführt worden waren,  in dem     gewünschten    Sinne     aiisgefüllt    und  sollen     s:

  ie        aus,derSchreibwalze    entfernt, .zum       andern,die        Kohlepapierbahnen    zurückgezogen  werden, so wird hierzu     zunächst    die Papier  walze 1.3, wie in     Fig.    3 dargestellt, nach  oben     geschoben.    Dadurch .gibt das auf der       Papierwalzenachse    15 sitzende .Sperrstück 16  den an der     Blattanlage    14 angeordneten An  satz 17 frei und ermöglicht ein Versahwen-      ken der Blattanlage.

   Die im Papierwalzen  wagen 12 befindliche Papierwalze l3 und  die darüber angeordnete Blattanlage l4 sind  also so in Abhängigkeit voneinander ge  bracht, dass, solange die Papierwalze l3 in  Arbeitslage steht, die Blattanlage l4 nicht  um ihre Schwenkachse l8 verschwenkt wer  den kann.  



  Bevor ein Verschwenken der Blattanlage  erfolgt, werden zweckmässig die übern Enden  der beschriebenen Blätter bis an den An  schlag l4a (Fig. l) der Blattanlage 14 ge  zogen und dann durch eine nichtgezeichnete  Klemmvorrichtung an der Blattanlage fest  geklemmt. Beim Zusammenlegen der zu be  schreibenden     Blätter    mit den Kohlepapieren  muss der obere Rand der Vordrucke über den  obern Rand der Kohlepapiere etwas vor  stehen, damit durch die Klemmvorrichtung  nur die Papierblätter, aber nicht die Kohle  blätter an der Blattanlage festgelegt werden.  



  Ist die Papierwalze l3 hochgeschwenkt  und die Blattanlage l4 um ihre Drehachse  l8 verschwenkt, so sind damit einesteils das  Papier und das Kohlepapier aus ihrer um  die Papierwalze geschlungenen Lage in die  Strecklage gelangt und die Einspannung des  Papiers     zwischen    Schreib- und Andruckwalze  aufgehoben worden, zum andern gelangt der  Ansatz l7 der Blattanlage in Anlage an  einen in einem Langloch geführten Stift 20a  eines zweiarmigen Hebels 20 und     ver-          schwenkt    diesen Hebel um ein bestimmtes  Mass. Diese Verschwenkung des Hebels 20  wird über ein Gestänge 2l, 22, 23 auf eine  über die     ganze    Breite der     Schreibmaschine     sich erstreckende Auslöseschiene 29 (Fig. l)  übertragen.  



  Die Auslöseschiene 29 gelangt bei der ihr  erteilten Bewegung mit einem Ansatz 29a  gegen einen im Schreibmaschinengestell dreh  bar angeordneten Doppelhebel 30, an dessen  unterem Ende mit Zwischenglied 3l ein wei  terer zweiarmiger Hebel 32 angelenkt ist.  Der Hebel 32 stösst mit einem Ansatz 33  gegen einen Kontakt 34, 35 und schliesst die  sen, während er mit einem zweiten Arm eine  Kupplungshälfte 37 einer Klauenkupplung    37, 38 verschiebt, die die getriebliche Ver  bindung zwischen der Welle des Elektro  motors 39 und der Vierkantwelle 7 herstellt.  



  Zu dem Zweck ist die Kupplungshälfte  38 mit einem Kegelrad 40 verbunden, das  mit einem andern Kegelrad 4l (Fig. 4) in  Eingriff steht. Vom Kegelrad 41 erfolgt die  Bewegungsübertragung über die beiden Wel  lengelenke 42, 43 und über die     Vierkantzwi-          echenachse    46 (Fig. 2) auf das Kegelrad  paar 47, 48. Von diesem Kegelradpaar ver  schiebt sich das Kegelrad 47 beim Schrei  ben auf der Vierkantweile 46, während das  Kegelrad 48 auf der Vierkantwelle 7 fest  verstiftet ist, die, wie vorher beschrieben, im  Rahmen 4, 62, 63 gelagert ist und dass Fahr  werk des Kohlepapierwagens l bewegt.  



  Nach dem Verschwenken der Blattanlage  14 und der damit bewirkten Einschaltung  und Kupplung des Elektromotors 39 bewegt  dieser somit den Kohlepapierwagen 1 und  zieht das Kohlepapier zurück.  



  Hat der Kohlepapierwagen l seine     hin-          tere    Endlage     nahezu        erreicht,    so wird die  Auslöseklinke 49 (Fig. 5 und 6) durch eine  an der linken Führungsbahn 4 vorgesehene  Schräge 50 zur Seite gedrängt, wobei die  Klinke mit einem an ihr befestigten Stift 51  die Kupplung l0 ausrückt und die     getrieb-          liche    Verbindung zwischen dem Elektro  motor 39 und dem Fahrwerk des     Kohle-          papierw    agens l unterbricht.  



  Die nach rechte verschwenkte Auslöse  klinke 49 wird     durch    eine Sperrklinke 5'?       (Fig.    8)     unter        Einwirkung    der Feder 53 in  der     Ausrücklage        festgehalten,.     



  Zugleich mit dem     Auflaufen    der     Aus-          löseklinke    49 auf die     !Schräge        @50        stösst    eine  zusammen mit der     Schnecke    8 auf der     Vier-          kantachse    7     gleitende,

      mit ihr umlaufende  und in einer     Aussparung    der     Schnecke    ge  führte     Büchse    54     gegen        einen    am     rÜckwä.r-          tigen    Ende der     linken        Fährnngsbahn    4 vor  gesehenen     Ansatz    55     und    wird dadurch ent  gegen     denn        Druck    einer     Feder    56     (Fig.    7)

    um ein     bestimmtes    Mass in das     Innere    der       Schnecke    8     hineingedrückt    und vermittels  eines     Sperrhebels    57 in der     nunmehrigen         Lage festgehalten. Dadurch wird ein auf der  Büchse 54 sitzender Nocken 58 (Fix. 8) aus  der Bewegungsbahn der Sperrklinke 52 her  ausgeschoben, so dass er bei umlaufender  Vierkantwelle 7 die Sperrklinke 52 nicht an  zuheben und somit eine unerwünschte Frei  gabe der Auslöseklinke 49 nicht herbeizufüh  ren vermag.  



  Der Kohlepapierwagen 1 wird in seiner  hintern Endlage von einer an der rechten  Maschinenseite angeordneten Fixierfeder 59  (Fix. 2) an einen Ansatz 60 festgehalten.  



  Werden anschliessend die ausgeschwun  gene Schreibwalze sowie die Blattanlage 14  wieder in die Schreiblage     zurückgeschwenkt,     so erfolgt bei diesem Zurückschwen ken ein  Anziehen der Papier- und Kohlepapierbah  nen, wodurch der Kohlepapierwagen 1 nach  vorn gezogen und die Fixierung durch die  Feder 59 überwunden wird. Der Kohle  papierwagen 1 kann nunmehr ungehemmt  selbsttätig wieder in die vordere Lage zurück  rollen.  



  Durch das Verschwenken der vordern  Papieranlage 14 in die Arbeitslage wird zu  gleich die Stromzuführung durch die     Kon-          takteinrichtunig    3,4, 35 unterbrochen und  somit der Elektromotor 39 ausgeschaltet.  Alle sonstigen vorher verschwenkten Teile  gehen dabei in ihre Grundlage zurück.  



  Der Kohlepapierwagen 1 steht also für  gewöhnlich in seiner vordern Endlage dicht  hinter dem Papierwagen 12. Nur zum Zurück  ziehen des Kohlepapierwagens wird er       zurückgezogen    und vorübergehend in der       hintern    Endlage festgelegt, um dann, beim  Zurückschwenker, der Papierwalze 13 und  der vordern Blattanlage 14 in     @die    Arbeits  lage, sofort in die vordere     Endlage    zurück  zulaufen. Das Papier und Kohlepapier bildet  dann eine Schleife zwischen     Kohlepapier-          und    Papierwagen, so dass es bei der Zeilen  schaltung ohne     zusätzlichen    Kraftaufwand  weitergeschaltet werden kann.  



  Beim Zurückgleiten des     Kohlepapier-          wagene    in seine vordere Stellung läuft der  Sperrhebel 57 gegen einen an der Zahnstange  6 befestigten, in .seine Bewegungsbahn hin-    einragenden Ansatz 36 (Fix. 8), wodurch  die Büchse 54 freigegeben wird, so dass der  Nooken 58 wider in den Bewegungsbereich  der Sperrklinke 52 gelangt.  



  Die Freigabe der Auslöseklinke 49 durch  die Sperrklinke 52 und somit die Kopplung  des Fahrwerkes des Kohlepapierwagens mit  dem Antrieb erfolgt daher stets erst, nach  dem der     motorische        Antrieb    für eine neue  Rückziehbewegung eingerückt ist, da erst  ,dann die Vierkantwelle 7 mit der Büchse 54  in Umlauf     versetzt    und mit dem auf     letzterer     sitzenden Nocken 58 bei der ersten Umdre  hung der Vierkantwelle die Auslösung des  Sperrhebels 57 in die Wege leitet.  



  Die beschriebene Einrichtung kann für  jede beliebige Vordrucklänge benutzt werden,  ohne dass besondere Schaltungen vorgenom  men werden müssen. Die Führungsbahnen 4  können auch waagrecht angeordnet sein. In  diesem Falle würde die Rückführung des  Kohlepapierwagens 1 in die vordere Endlage  mit Hilfe entsprechend     angeordneter    Federn  erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftangetriebene Vorrichtung an Son derschreib- und Buchungsmaschinen zum Zu rückziehen von zwischen Papierbahnen lie genden Kohlepapierbahnen oder bogen, da durch gekennzeichnet, dass auf den Kohle papierwagen (1) eine ihn zur Schreibwalze (13) hindrängende Kraft wirkt, so @dass der durch den Rückzugmotor (29) von der Pa pierwalze (13) weg in eine bestimmte End- lage .gebrachte Kohlepapierwagen (1) beim Ausschalten des Rückzugmotors (39) sofort wieder in die ursprüngliche Lage zurück läuft.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, das Ein- und Ausrücken des den Kohlepapierwagen (1) zurückziehenden Elektromotors (39) mit Hilfe einer in seinem Stromkreis liegenden Kontakilvorrichtung (34, M) geschieht, die nach Hochschwenker der Papierwalze (1ss) zum Einsgehalten des Elektromo@tors, (39)
    beim Abwärtsschweuken der vordern Blattanlage (14) durch ein von dieser bewegtes Gestänge (17, 20 20, 21, 22, 23, 29, 30, 31, 32, 33) geschlossen wird und die zum Ausschalten des Motors (39) wieder unterbrochen wird, sobald nach Einlaufen des Kohlepapierwa gens (1) in seine rückwärtige Endlage nach Abwärtsschwen@ken der Papierwalze (13) die vordere Blattanlage (14) wieder in die Ar beitslage zurückgeschwenkt wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem den Elek tromotor (39) mit dem Fahrwerk (3, 5, 6, 8, 9, 10, 11) des Kohlepapierwagens (1) ver bindenden Getriebe (39a, 39b, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 7) dicht vor dem Fahrwerk eine lösbare Kupplung (10) ange ordnet ist, die nach Einschalten des den Kohlepapierwagen (1) zurückziehenden Elek tromotors (39) bei der ersten Umdrehung der das Fahrwerk antreibenden Welle (7) durch einen von dieser bewegten Schaltnocken (58) eingerückt wird, und die beim Einlaufen des Kohlepapierwagens (1) in seine rückwärtige Endlage durch Anlaufen einer Schaltklinke (49)
    gegen einen die Endlage bestimmenden Anschlag (50) ausgerückt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem den Elektromotor (39) mit dem Fahrwerk (3, 5, 6, 8, 9, 10) des Kohlepapier wagens (1) verbindenden Getriebe dicht am Motor (39) eine zweite lösbare Kupplung (37, 38) angeordnet ist, die von dem gleichen Ge stänge (17, 20, 20, 21, 22, 23, 29, 30, 31, 32) ein- und ausgerückt wird, das die den Motor (39) ein- und ausschaltende Kontakt vorrichtung (34, 35) beim Abwärtsschwen ken der vordern Blattanlage (14) schliesst und beim Zurückschwenker unterbricht.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Getriebe, das den im Maschinengestell gelagerten Motor (39) mit dem Fahrwerk (3@, 5, 6, 8, 9, 10, 11) des in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschieblichen Kohlepapierwagens (1) ver bindet, eine zur Verschiebungseinrichtung des den Kohlepapierwagen (1) auf Führungen (4) tragenden Rahmens (4, 62, 63) parallele Vierkantwelle (46) angeordnet ist, auf der sich ein Kegelrad (47) verschiebt, das in dem den Kohlepapierwagen (1) tragenden Rahmen (4, 62, 63) gelagert ist, und mit einem zweiten Kegelrad e (48) in Eingriff steht, das auf einer Vierkantwelle (7 ) fest aufgekeilt ist, die in dem den Kohle papierwagen (1)
    tragenden Rahmen (4, 62, 63) parallel zur Verschiebungsrichtung des Kohlepapierwagens (1) und zu den Füh rungen (4) gelagert ist und auf der sich eine im Kohlepapierwagen (1) gelagerte, dessen Fahrwerk (3, 5, 6, 8, 9, 10, 11) antreibende Schnecke (8) verschiebt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der Achse (15) der Papierwalze (13) ein Sperrstück (16) angeordnet ist, das, solange die Papier walze (1,3) in Arbeitsstellung steht, im Be wegungsbereich eines an der vordern Blatt anlage (14) angeordneten Armes (17) liegt und damit ein Abwärtsschwenken der Blatt anlage (14) und ein Einschalten des Elek tromotors (39) verhindert, solange die Pa pierwalze in ihrer Arbeiteslage steht. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlepapierwagen (1) bei seinem Einlaufen in die hintere Endlage durch eine Federsperre (59, 60) in dieser festgelegt wird, und dass beim Abwärtsschwenken der Schreibwalze (13) und dem damit zwangs- l5,ufig verbundenen Aufwärtsachwenken der vordern Papieranlage (14) durch einen auf die Papierbahm, ausgeübten. Zug die Feder sperre (59) ausgelöst wird und der Kohle papierwagen (1)
    durch Gewichtswirkung infolge Schräglage seiner Führungen (4) wie der nach dem Papierwagen (12) hin vorläuft.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die .beim Einlaufen .des Kohlepapier- wagens (1) in seine hintere Endlage gegen einen die Endlage bestimmenden Anschlag (5-0) auflaufende und die Fahrwerkskupp- lung (10) ausrückende Schaltklinke (49) durch eine Sperrklinke (53)
    in der Ausrück- Lage gehalten wird und dass diese Sperrung erst wieder aufgehoben wird von einem von der Fahrwerksantriebswelle (7) bewegten Schaltnocken (58), wenn der Elektromotor (39) zum nochmaligen Zurückziehen des Kohlepapierwagens erneut eingeschaltet wird bei der ersten Umdrehung der Fahrwerk antriebswelle (7). B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 2 und 7, dadurch ge kennzeichnet, @dass der die dicht am Fahr werk (3, 5, 6, 8, 9, 10, 11) des Kohlepapier wagens (1) angeordnete Kupplung (10) bei der ersten Umdrehung der Fahrwerkantriebs welle (7) einrückende Nockens (5,8) an einer auf der Welle (7) verschieblichen, aber um drehbaren Büchse (54) angeordnet ist, die beim Einlangen des Kohlepapierwagens (1) in seine hintere En@dilage gegen einen am hin tern Ende der linken Führung (4) des Kohle papierwagens (1) angeordneten Anschlag (55) läuft und dadurch in eine unwirksame Lage verschoben und durch eine Sperrklinke (57) darin verriegelt wird. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (54) die den die Fahrwerkskupplung (10) wieder einrük- kenden Schaltnocken (58) trägt, erst wieder entriegelt wird, wenn der in seiner hintern Endlage zunächst durch eine Federsperre (59, 60) festgelegte Kohlepapierwagendurch die beim Zurückschwenken der Papierwalze (13) in die Arbeitslage gespannten Papier bahnen wieder ausgelöst wird und beim Vor laufen des Papierwagens in die vordere End- la.ge die Sperrklinke (57)
    mit ihrem abge- sehrägten Ende (57") auf einem Vorsprung (36) der Zahnetange (6) ausläuft.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2626695A (en) * 1950-03-09 1953-01-27 Underwood Corp Carbon sheet retractor mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2626695A (en) * 1950-03-09 1953-01-27 Underwood Corp Carbon sheet retractor mechanism

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