CH224995A - Vollautomatische Buchführungsmaschine zum Beschriften einer Buchungseinrichtung. - Google Patents

Vollautomatische Buchführungsmaschine zum Beschriften einer Buchungseinrichtung.

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CH224995A
CH224995A CH224995DA CH224995A CH 224995 A CH224995 A CH 224995A CH 224995D A CH224995D A CH 224995DA CH 224995 A CH224995 A CH 224995A
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Randzio Reinhold
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Randzio Reinhold
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  Vollautomatische Buchführungsmaschine zum Beschriften einer Buchungseinrichtung.    Die Erfindung betrifft eine vollautoma  tische Buchführungsmaschine mit einem mit  einer Schreibmaschine verbundenen Gesamt  addierwerk, die insbesondere zum Beschrif  ten einer Buchungseinrichtung nach Patent  Nr. 210843 geeignet ist. Die Erfindung be  zweckt eine weitere Trennung der geistig  buchhalterischen Arbeit von der rein mecha  nischen Übertragungsarbeit insofern, als auch  die Rechen- und     Kontrollarbeiten    vollauto  matisch erledigt werden.  



  Dieses Ziel wird erfindungsgemäss da  durch erreicht, dass dem     Gesamtaddierwerk     mehrere verschiedenen Kontenklassen ent  sprechende Rechenwerke derart zugeordnet  sind, dass beim Schreiben der     Kontenklassen-          nummern    in den Soll- und     Habenspalten    der  Buchungseinrichtung die zugehörigen     Re-          ehenwerke    veranlasst werden, auch ihrerseits  den im     Gesamtaddierwerk    geschriebenen Be  trag mitzurechnen.  



  Dabei können die dem     Gesamtaddierwerk     zugeordneten Rechenwerke aus paarweise  eine Kontenklasse bildenden Einzeladdier-    werken bestehen, die mit einem     Endaddier-          und        -saldierwerk    gekoppelt sind, welches bei  Betätigung einer     Zwischensummentaste    alle  aufgespeicherten Additionssummen auto  matisch aufnimmt, ordnet, niederschreibt,  kontenmässig saldiert und die einzelnen Spal  ten der Zwischenbilanz zusammenzählt.

   Es  ist aber auch möglich,     da.ss    die dem Gesamt  addierwerk zugeordneten Rechenwerke aus  je für eine Kontenklasse     arbeitenden    Saldier  werken bestehen, die mit einem     Enda.ddier-          werk    gekoppelt sind, welches bei Betätigung  einer     Zwischensummentaste    alle Salden auto  matisch aufnimmt, ordnet, niederschreibt und  die einzelnen Spalten der Zwischenbilanz zu  sammenzählt.  



  Bei einer so ausgebildeten Buchführungs  maschine müssen die Steuerung und die       innern    Kontrollen so planmässig ineinander  greifen, dass der Endzweck, die Bilanz, auch  richtig und in kürzester Zeit erreicht werden  kann, denn bei der mechanischen Abschreibe  arbeit der     Vorkontierung    (Steuerung) können  noch Tippfehler sowohl bei den Kontennum-           mern    als auch beim     Buchungsbetrage    ent  stehen, die diese Zwischenbilanz vollständig  verändern. Das     Ineinandergreifen    der Beleg  kontrolle mit den Buchungen (mechanische  Kontrolle) ist die Sicherung der Richtigkeit  und daher für den Enderfolg wesentlich.

   Der  Buchhalter hat mit einer richtigen Vorberei  tung des Buchungsbeleges seine     geistig-buch-          halterische    Arbeit beendet. Er braucht bei  spielsweise auf dem Buchungsbeleg nur       einen    Stempel in der genauen Form und Ein  teilung der Einzelstreifen der Buchungsein  richtung aufzudrucken und diesen Stempel  richtig auszufüllen. Bei einer     entsprechenden     Beleganordnung könnten die meisten An  gaben schon bei der Fertigstellung des Be  leges in dieser notwendigen Reihenfolge in  den Buchungsstempel geschrieben werden, so  dass der Buchhalter nur noch zu kontrollieren  und die besondere     Kontierung    einzusetzen  braucht.

   Damit ist der Buchungsweg fest  gelegt, und von diesem Zeitpunkt an können  Hilfskräfte, die von Buchhaltung keine Ah  nung haben, alle weiteren Arbeiten überneh  men. Die Kontrolle für die richtige Ausfüh  rung erhält der Buchhalter auf dem Beleg,  da ein Durchschlag des     Blättersatzes,    der  "ausgefüllte Buchungsstempel", genau unter  oder über den vorbereiteten Stempel geklebt  wird.  



  Der Buchhalter kann völlig konzentriert  seine hochwertige Arbeit leisten, ohne von  vielen mechanischen     Vorrichtungen    oder Ge  räuschen gestört zu werden. Da der Bu  chungsweg     zwangläufig    eingehalten werden  muss, ermöglicht es der Kontrollstreifen auf  dem Beleg, den tatsächlich eingeschlagenen       Buchungsweg        mit    dem vorgeschriebenen  genau zu verfolgen und dem Buchhalter so  fort nach der Übertragung die erste wichtige  Kontrolle zu     geben.    Der Buchhalter braucht  also weder Maschine zu     schreiben,    noch ist es  erforderlich,

   dass er den     Mechanismus    der       Buchungs-    und Rechenmaschine bedient und  versteht. Er wird deshalb infolge der Ar  beitsteilung mehr leisten und fehlerloser  arbeiten als bisher. Anderseits sind zum Ab  schreiben des vorbereiteten Buchungsstempels    mit der Schreibmaschine buchhalterische       Kenntnisse    nicht     mehr    notwendig, und es  wird deshalb auch vom Maschinenschreiber       bedeutend    schnellere Arbeit geleistet werden  können, als dies     einem    Buchhalter möglich  ist,

   zumal dabei die zeitraubende Arbeit des       Vorsortierens    und     Einspannens    der einzelnen       Kontenkarten    fortfällt.  



  Bei der beschriebenen Verbuchung mit       Buchungseinrichtung    und     Buchfilhrungs-          maschine    kann sofort nach jeder Buchung  durch Bedienen einer an sich bekannten       Zwischensummentaste    vom     automatischen     Rechenwerk die     stimmende    Summen- und  Saldenaufstellung     (-bilanz)        niedergeschrieben     werden, eine Schlagfertigkeit der Buchhal  tung, die nicht überboten werden kann. Die  damit gegebenen automatischen Kontrollen  erreichen eine erhöhte Sicherheit gegen un  absichtliche     Irrtümer    und     etwa    beabsichtigte  Fälschungen.  



  Der Buchungsweg wird zweckmässig auf  dem Originalbeleg vom Buchhalter fest  gelegt und, wie auf Gleisen     laufend,    müssen  alle Teilbuchungen an die Stellen gelangen,  die der Buchungsweg     vorschreibt.    Es     ist    also  nicht mehr erforderlich,     daB    an jeder Kon  tenstelle ein Mensch die Buchung     bis    zur       nächsten        Kontenstelle    führt, worauf dann  die Buchung meist von einem andern Buch  halter ein     Stück    weitergeleitet werden     muss,     sondern der     einmal    vom Buchhalter fest  gelegte Buchungsweg wird automatisch ein  gehalten.

   Die Kontrolle der technischen Aus  führungen erfolgt durch den Buchhalter so  fort nach der     Übertragung;    denn der "aus  gefüllte     Buchungsstempel"        wird    auf dem  Beleg mit dem vom Buchhalter vorgeschrie  benen Buchungsweg verglichen. Das zeitrau  bende     Kollationieren    fällt     fort,    der Buch  halter hat nur noch die     geistige    Steuerung  und die Aufsicht über die     mechanischen    Kon  trollen     (Ineinandergreifen    der     Belegkontrolle     mit den Buchungen).

   Nicht nur eine bedeu  tende Verringerung der vom Menschen zu  leistenden Arbeit und     eine        Beschleunigung     des Arbeitstempos wird dadurch erreicht,  sondern es wird auch Papier     erspart,    denn      bisher     -wurden    zuerst Belege für diese ver  schiedenen Buchungen geschaffen, die jetzt  überflüssig sind, da der Originalbeleg für alle  Buchungen gilt.  



  Für     eine    Ausweitung des Kontenrahmens  entsprechend den jeweiligen Erfordernissen  eines Betriebes kann die Buchführungs  maschine so eingerichtet sein, dass nicht nur  jeder Kontenklasse, sondern darüber hinaus  den Kontengruppen und den Kontenarten       Addierwerke    zugeordnet     sind,    welche beim  Schreiben der Buchungsnummer     in    der Soll  und     Habenspalte    der Buchungseinrichtung  automatisch zum Mitrechnen mit dem     Ge-          samtaddierwerk    eingeschaltet und mit dem       Endaddier-    und     -saldierwerk    zum Einordnen  und Niederschreiben der aufgespeicherten  Summen gekoppelt werden.

   Es ist aber auch  möglich, dass nicht nur jeder     Kontenklasse,     sondern darüber hinaus den     Kontengruppen     und den     Kontenarten        Saldierwerke    zugeord  net sind, welche beim Schreiben der Bu  chungsnummer in der Soll- und     Habenspalte     der Buchungseinrichtung automatisch zum  Mitrechnen mit dem     Gesamtaddierwerk    ein  geschaltet und mit dem     Endaddierwerk    zum  Einordnen und Niederschreiben der aufge  speicherten     Endsalden    gekoppelt werden.  



  Es besteht die Möglichkeit, mehrere       Schreibmaschinen    an einem     Buehungs-    und  Rechenwerk anzuschliessen, auch kann bei       entsprechender    Arbeitsteilung der Ver  buchung     (journalmässige    Gliederung) das  aufgesetzte oder     sonstwie    verbundene Addi  tionswerk des Arbeitsplatzes gleichzeitig eine  Kontenseite darstellen und     in    die Sammlung  zur     Zwischenbilanz    eingeordnet werden, so  dass also bei einem Grossbetrieb ein     Buchungs-          und    Rechenwerk alle Buchungen sammeln  kann.

   Die Anlage wird dadurch wirtschaft  licher und erreicht mühelos den Gesamtüber  blick in jeder Minute.  



  Auf der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand in zwei     Ausführungsbeispielen          schematisch    dargestellt. In beiden Fällen     ist     auf die Schreibmaschine ein an sich bekann  tes     Gesamtaddierwerk    A aufgesetzt oder       sonstwie    mit ihr verbunden, welches sämt-    liehe mit der     Maschine    geschriebenen Beträge  fortlaufend addiert.

       Im.    ersten     Beispiel    ge  mäss     Fig.    1 der Zeichnung ist die Schreib  maschine ausserdem mit einer Mehrzahl von       Addierwerken    B     verbunden.    Je zwei Addier  werke<I>B, B</I> (Soll und Haben) bilden eine  Kontenklasse. Die Einteilung der Haupt  buchkonten erfolgt jetzt     grundsätzlich    nach  dem Zehnersystem.

   Die Ordnung     wird    in       einem    Kontenplan festgelegt, der beispiels  weise     in    Kontenklassen, Kontengruppen und       Kontenarten    gegliedert sein kann, wobei die  erste Ziffer der dreistelligen Zahlen die Kon  tenklasse, die zweite Ziffer die Kontengruppe  und die dritte     Ziffer    die Kontenarten jeweils  eindeutig kennzeichnen     würde.    Andere ge  bräuchliche     Bezeichnungen    für diese Gliede  rung sind auch Hauptkonten (erste     Ziffer),          Gruppenkonten    (zweite Ziffer) und Einzel  konten (dritte Ziffer). Die     Bezeichnung    ist  an sich unwesentlich.

   Wesentlich für die  Schaltung der vollautomatischen     Buchfüh-          rungsmaschine    ist, dass es höchstens 10 Kon  tenklassen (erste Ziffer) gibt zu je höchstens  10 Kontengruppen (zweite Ziffer) zu wie  derum je höchstens 10 Kontenarten (dritte       Ziffer).    Für diese     Schaltung    stehen 10     Zah-          lentypen    der     Schreibrechenmaschine    als Im  pulsstellen zur Verfügung.

   Dem Orientie  rungsstreifen am     Schreibmaschinendrück-          bügel    und dem Tabellenkopf des Durch  schreibeblättersatzes entsprechend     ist    die  Schreibmaschine mit Koppel- oder Schalt  vorrichtungen ausgerüstet, so dass bei der Be  schriftung der     Buchungseinrichtung    in einer  ganz     bestimmten    Stellung des Schreibmaschi  nenwagens, z. B. wenn     die    Zahl 3 in Soll  (erste Zahl von 3.0.0) geschrieben wird, auto  matisch das     linke        Soll-Addierwerk    B des Re  chenwerkes 3 zum Rechnen eingeschaltet  wird.

   Beim Schreiben der Zahl 1 (erste Zahl  von 1.7.2) in der     Habenspalte    wird durch  entsprechende Schaltung das rechte (Haben)       Addierwerk    B von Rechenwerk 1 ebenfalls  zum Rechnen     hinzugeschaltet.    Beim An  schlag der     Buchungssumme        in    der Betrags  spalte sind jetzt die zwei     Addierwerke    B, B  (Klasse 3, Soll, Klasse 1, Haben) mit dem           Gesamtaddierwerk    A gekoppelt und alle drei  Zählwerke übernehmen die Summe.

   Durch  eine besondere Taste ist die Koppelung der       beiden        Addierwerke   <I>B, B</I> für Soll und Haben  mit dem aufgesetzten     Addierwerk    A wieder  zu lösen, worauf die Zählwerke B, B auto  matisch wieder in ihre Nullstellungen zurück  gehen, was durch ein     Kontrollzeichen    auf  der Buchungseinrichtung vermerkt wird.

   Das  Lösen der Koppelung und Zurückgehen der  beiden     Addierwerke   <I>B, B</I> in die Nullstellung  könnte auch     zwangläufig,    beispielsweise in  Abhängigkeit vom Vorschub des Schreib  maschinenwagens, bewirkt werden, wobei  aber das Eindrücken eines entsprechenden       Kontrollzeichens    in die Buchungseinrichtung  nicht fehlen darf.  



  Bei der nächsten Buchung wird von  Klasse 1 das     Solladdierwerk    B mit dem       Habenaddierwerk    B von Klasse 8 und dem       Gesamtaddierwerk    A gekoppelt usw. Ohne  Mehrarbeit des Maschinenschreibers beim Be  schriften der     Buchungseinrichtung    werden  die Zahlen     automatisch-maschinell    auf den  richtigen     Addierwerken   <I>B, B</I> gesammelt, und  da diese     Addierwerke    B, B mit einem     Sal-          dierwerk    C verbunden sind, kann man durch  die Bedienung einer     Zwischensummentaste     erreichen,

   dass alle Additionen vom Saldier  werk der Reihe nach mitgeschrieben werden.  Dabei saldiert diese Maschine automatisch  und addiert die einzelnen Spalten der Zwi  schenbilanz (siehe schematische     Darstellung     in     Fig.    1 der Zeichnung).  



  Durch diese Rechentechnik ist nicht nur  eine unbedingt zuverlässige Kontrolle für  die Übertragungen der Einzelbuchungen ge  geben, sondern der     Betrieb    kann nach jeder  Buchung seine fertig stimmende Zwischen  bilanz     automatisch-maschinell    erhalten, eine  Schlagfertigkeit der Buchhaltung, die bisher  noch nicht erreicht wurde. Für diese Kontrolle  der Übertragung     und    gleichzeitigen Schlag  fertigkeit der Buchhaltung genügt es, wenn  die     Addierwerke   <I>B, B,</I> der Kontenklassen  nur die Zahlen rechnen, also weder die Zah  len sichtbar machen noch drucken. Für den    Maschinenschreiber sind die     Addierwerke    B  deshalb zweckmässig unsichtbar.

   Die     Steue-          rung    der Getriebe erfolgt     automatisch    durch  Anschlagen der     Kontennummern;    die Re  chenatbeit ist mithin     buchhalterisch-zwang-          läufig    und vom     Schreiber    an der Schreib  maschine nicht in anderer     Weise    zu beein  flussen. Das     Saldierwerk    C dagegen     schreibt     die automatisch sich entwickelnde Zwischen  bilanz auf ein endloses     Formular.     



  Für Grossbetriebe besteht die Möglich  keit, einzelne oder alle     Kontenklassen    so in  ihre     Kontengruppen    oder sogar in ihre Kon  tenarten     (Kontenrahmen)        aufzugliedern,    dass  ein Teil oder die gesamte Buchhaltung     auto-          matisch-maschinell    erfolgt. Dabei ist es not  wendig, dass jedes     gontenrechenwerk    auf  endlosen Formularen die     Einzelposten,    mög  lichst mit Datum,     Kontennummern    usw.

    druckt, und somit werden in Originalschrift  die Hauptbuchungen auf die endlosen Kon  tenformulare     gebracht.    Bei     entsprechender          Arbeitsteilung    der     Verbuchung'        (journal-          mässige    Gliederung)     kann    das aufgesetzte  oder     sonstwie    mit dem     Arbeitsplatz    verbun  dene     Additionswerk    gleichzeitig eine Konten  seite     darstellen    und     in    die     Sammlung    zur  Zwischenbilanz     eingeordnet    werden.

   Da meh  rere     Schreibmaschinen    an diese vollauto  matische Buchführungsmaschine angeschlos  sen werden können, besteht die Möglichkeit,  durch eine     Buchungs-    und     Rechenmaschine     alle Hauptbuchungen zu sammeln und zu  verbuchen.

   Ohne jede     weitere    Vorbereitung  kann nach jeder Buchung durch das Bedienen  einer     Zwischensummentaste    das     automatische     Rechenwerk     in    Tätigkeit gesetzt werden, so  dass die Additionszahlen der     Kontenaddi-          tionswerke    im     Gruppensaldierungswerk    mit  geschrieben und die Salden     errechnet    werden.  Dann werden die     Endzahlen    der Kontengrup  pen von dem     Klassensaldierungswerk    mit  geschrieben, die Salden errechnet und die  Zwischenbilanz wird addiert. Die Buchhal  tung ist also nach jeder Buchung bilanz  fertig.  



  Dass auch bei     Verwendung    einer solchen  vollautomatischen     Buchführungsmaschine    die      Bedeutung der     Buchungseinrichtung    bestehen  bleibt, ist eine Selbstverständlichkeit; denn  es werden ja nur einzelne Teile davon maschi  nell übersetzt, und zwar bei der     Übertragung     auf die Kontenklassen allein würden die Bu  chungsgleise     "automatische    Gruppierung"  maschinell übersetzt werden. Durch Striche  sind die Kontenklassen von den Kontengrup  pen und den Kontenarten     getrennt,    um diese  Gliederung deutlicher zu machen. Diese  Striche können natürlich auch fortfallen.  



  Bei einer vollautomatischen Buchführung  wird es weder notwendig noch erwünscht  sein,     bis    zur letzten     Kontenart    die Buchhal  tung maschinell durchzuführen. Neben Ein  zelkonten werden     Kantengruppen    oder auch  nur die     Kontenklassen,    welche man für eine  Kontrolle oder eine schnelle Kontenübersicht  braucht, maschinell verbucht oder nur ge  rechnet. Die notwendige Ergänzung bringt  hier die     Buchungseinrichtung,    die zwang  läufig die Einzelbuchung bis zur letzten  Kontenstelle führt.

   Alle zum Buchungsvor  gang gehörenden Büroarbeiten, Auszüge,  Nebenbuchungen     usw.    werden auf keinen  Fall durch die beschriebene Buchführungs  maschine     ausgeführt.    Diese kann sich     aus-          schliesslich    ihrer     Kontroll-    und Buchungsauf  gabe widmen. Da die     Buchungseinrichtung     sie ergänzt und die Nebenarbeiten erledigt,  bilden beide     Einrichtungen    eine Einheit, die  aus dem gleichen Arbeitsvorgang bedingt ist.  



  Im zweiten Beispiel gemäss     Fig.    2 der  Zeichnung     wird    durch andere Schaltungen  und andere Rechenwerke die gleiche Salden  aufstellung erreicht. Das Wesen der Er  findung ist also nicht     in    den bekannten tech  nischen Einzelteilen zu suchen, sondern  darin, dass diese an sich bekannten Teile ent  sprechend dem Geist der Buchhaltung als  Mittel zum Zweck so     eingesetzt    werden, dass  die vollautomatische Buchhaltungsmaschine  entsteht. Im zweiten     Beispiel    sind keine Ein  zeladdierwerke vorgesehen, sondern je ein       Saldierwerk    D stellt eine Klasse, Gruppe oder  ein Konto dar.

   Nach dem buchhalterischen  Vorgang der Wertbewegung und der dadurch  bedingten saldenmässigen Veränderung der    Bilanzposten arbeiten hier die     Saldierungs-          maschinen    D in der     Weise,    dass Sollbestände  und Sollposten schwarz = plus und Raben  bestände und Rabenposten rot = minus (auf  der Zeichnung gestrichelt dargestellt) ge  schrieben und gerechnet werden.

   Von der  Rabenspalte aus wird also das betreffende       Saldierwerk    D gewählt und auf     "minus"     (rot) gestellt, von der Sollseite aus wird das  angegebene Konto gewählt und das Saldier  werk D auf     "plus"    (schwarz) eingestellt und  mit dem     Gesamtaddierwerk    A gekoppelt, so  dass bei jeder Buchung zwei Zählwerke A       bezw.   <I>D</I> addieren und ein     Saldierwerk   <I>D</I> sub  trahiert (z. B.     Klasse    1     "minus"    und Klasse  3 und das     Gesamtaddierwerk        "plus").     



  An die einzelnen     Saldierwerke    D ist ein       Klassen-Sammeladdierwerk        E    angeschlossen,  welches die einzelnen     Salden    der verschie  denen     Klassen    bei Betätigung einer Zwischen  summentaste getrennt nach Soll und Haben  aufschreibt und die in den Soll- und Raben  spalten     stehenden    Beträge addiert.

   Statt  eines     Klassen-Sammeladdierwerkes        könnte     aber auch, wie     in        Fig.    2a gezeigt ist, ein  Klassen -     Sammeladdierwerk    F vorgesehen  sein, welches die     -i-    und -Salden der ein  zelnen Klassen mit unterschiedlichen Farben  (schwarz und rot)     untereinander    aufschreibt  und saldiert, wobei     -f-    und -Salden sich  stets gegeneinander aufheben müssen.  



  Die hier angewandte Staffelform ist in  der heutigen Buchhaltung (Sparkonten) nicht  neu; die Aktiv-     und    Passivkonten werden  durch die Farben genügend     unterschieden.     Die schematische Darstellung der Arbeits  weise der beiden Beispiele zeigt das vonein  ander vollständig verschiedene Arbeiten der  technischen     Einzelteile    und doch wird hier  das gleiche Ergebnis in der Saldenaufstel  lung erreicht.  



  Beim zweiten Beispiel     ist    entgegen der ,  gewöhnlich benutzten Anordnung     zunächst     das Rabenkonto angerufen, und zwar ledig  lich zu dem Zwecke, damit die Sichtstreifen  auf den später die Soll- und Rabenbuchun  gen bildenden Längsstreifen nach     Übertra-    ,           gung    der einzelnen Längsstreifen auf der       Kontenkarte    ein durchlaufendes, leicht zu  kontrollierendes Buchungsgleis bilden.  



  Die vorstehend erläuterten zwei Arbeits  weisen führen     zwangläufig    den buchhalteri  schen Grundsatz durch, nach dem jeder Ge  schäftsvorfall in einer zeitlichen (chronolo  gischen) Ordnung und dann in einer     syste-          matischen-kontenmässigen    Gruppierung in  den Büchern     erscheinen        muB.    Die zeitliche       Ordnung    ist bei beiden Vorschlägen gleich  (Journal- oder     Grundbuchung,        Primanota).     Die kontenmässige Gliederung erfolgt beim  Beispiel I nach dem feststehenden Buchungs  satz, dass die gleiche Zahl stets bei einem  Konto auf der Sollseite,

   bei einem andern  Konto auf der Habenseite gebucht werden       muB.     



  Im zweiten Beispiel wird von dem ge  wohnten Pfade der doppelten Buchhaltung  abgewichen, denn die Konten haben keine  Soll- und Habenseiten, sondern sie notieren  nur die Wertveränderungen und errechnen  den Saldo. Diese     Wertveränderungen    richten  sich aber auch nach einem     feststehenden     Grundsatz, der lautet: "Die Konten werden  auf der Seite vermehrt, auf der die Posten  in der Bilanz stehen", also Aktivposten auf  Soll, Passivposten auf Haben.

   Da nach dem       zweiten    Vorschlag die Sollbestände (Salden)  und Sollposten = schwarz     (+)    und die       Habenbestände        (-salden)    und     Habenposten     = rot (-) erscheinen, ist dieses Ziel auch       zwangläufig    erreicht, z. B. bei Aktivkonten,  bei denen     stets    ein Sollbestand     (-saldo)     vorhanden     sein    muss,     bringt    also     eine    Soll  buchung (schwarz =     -I-),    eine Vermehrung  und ein     Habenposten    (rot = -) eine Ver  minderung des Vermögenswertes.

   Bei den  Passivkonten muss     hingegen    der Schuld  bestand     (-saldo)    oder das Kapital     stets    auf  der Habenseite (rot = -) erscheinen. Ein       Habenposten    (rot = -) muss also zum       Habensaldo    (rot = -) dazugezählt werden,  also erfolgt hier die Vermehrung der Schul  den und des Kapitals (Passivkonten) auf der  Habenseite und die Verminderung auf der  Sollseite.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vollautomatische Buchführungsmaschine zum Beschriften einer Buchungseinrichtung, mit einem mit einer Schreibmaschine verbun denen Gesamtaddierwerk, dadurch gekenn zeichnet, dass dem Gesamtaddierwerk meh rere, verschiedenen Kontenklassen entspre chende Rechenwerke derart zugeordnet sind,
    dass beim Schreiben der Kontenklassennum- mern in den Soll- und Habenspalten der Buchungseinrichtung die zugehörigen Re chenwerke veranlasst werden, auch ihrerseits den im Gesamtaddierwerk geschriebenen Be trag mitzurechnen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Buchführungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Gesamtaddierwerk zugeordneten Rechen werke aus paarweise eine Kontenklasse bil denden Einzeladdierwerken bestehen, die mit einem Endaddier- und -saldierwerk gekop pelt sind, welches bei Betätigung einer Zwi- schensummentaste alle aufgespeicherten Addi tionssummen automatisch aufnimmt,
    ordnet, niederschreibt, kontenmässig saldiert und die einzelnen Spalten der Zwischenbilanz zusam menzählt. z. Buchführungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Gesamtaddierwerk zugeordneten Rechen werke aus je für eine Kontenklasse arbeiten den Saldierwerken bestehen, die.mit einem Endaddierwerk gekoppelt sind, welches bei Betätigung einer Zwischensummeniaste alle Salden automatisch aufnimmt, ordnet,
    nieder schreibt und die einzelnen Spalten der Zwi schenbilanz zusammenzählt. 3. Buchführungsmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur jeder Kontenklasse, sondern darüber hinaus den Kontengruppen und den Konten arten Addierwerke zugeordnet sind,
    welche beim Schreiben der Buchungsnummer in der Soll- und Habenspalte der Buchungseinrich- tung automatisch zum Mitrechnen mit dem Gesamtaddierwerk eingeschaltet und mit dem Endaddier- und -saldierwerk zum Einordnen und Niederschreiben der aufgespeicherten Summen gekoppelt werden.
    4. Buchführungsmaschine nach Unteran spruch. 2, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur jeder Kontenklasse, sondern darüber hinaus den Kontengruppen und den Konten arten Saldierwerke zugeordnet sind, welche beim Schreiben der Buchungsnummer in der Soll- und Habenspalte der Buchungseinrich- tung automatisch zum Mitrechnen mit dem Gesamtaddierwerk eingeschaltet und mit dem Endaddierwerk zum Einordnen und Nieder schreiben der aufgespeicherten Endsalden ge koppelt werden.
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