CH225052A - Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreisunterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt. - Google Patents

Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreisunterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt.

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CH225052A
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Description


  Anordnung zum Betrieb von     Stromriehtern,    bei denen eine     Stromlireisunterbrechung     auf mechanischem Wege erfolgt.    Ein Nachteil der bekannten     Q,uecksilber-          dampfgleichrichter    ist der     Lichtbogenabfall     von etwa 10 bis etwa 30 V, je nach Grösse  des Entladungsgefässes. Dieser Lichtbogen  abfall vermindert den Wirkungsgrad gerade  bei kleinen Spannungen erheblich. Bei einer       Gleiehrichteranlage    für 5000 A und 25 V       Lichtbogenabfall    gehen beispielsweise dauernd  25 . 5000 =125     kor    verloren, die nutzlos in  Wärme umgesetzt werden und die Wirt  schaftlichkeit bei kleinen Spannungen in  Frage stellen.

   Mit einem besseren Wirkungs  grad im Bereich kleiner Spannungen arbeiten  die Stromrichter, bei denen eine Stromunter  brechung auf mechanischem Wege erfolgt.  Dabei ist es gleichgültig, ob die Elektroden  in Luft oder in einer Flüssigkeit (Elektro  lyt) getrennt werden oder ob die bewegte  Elektrode selbst ein Flüssigkeitsstrahl ist.  Schwierigkeiten beim Betrieb der Strom-         richter    mit     Stromunterbrechung    auf mecha  nischem Wege ergeben sich durch Abnut  zung und     Verschmutzung    der Elektroden  und     sind    in erster Linie durch die Unter  brechung des Stromes bedingt.  



  Die Erfindung bezweckt eine Verbesse  rung des Betriebes von Stromrichtern, bei  denen eine     Stromunterbrechung    auf mechani  schem Wege erfolgt.     Erfindungsgemäss    ge  lingt dies dadurch, dass der Stromrichter  schaltungsmässig in     n-phasenverschobene    Teil  stromrichter mit je     mindestens    zwei in  zyklischer Reihenfolge arbeitenden Phasen  unterteilt ist, von denen jeweils     höchstens     eine Phase Strom führt, und dass zwischen  die     Teilstromrichter    Drosselspulen     bezw.     Transformatoren geschaltet sind, die magne  tisch derart beschaffen     sind,

      und an deren  Klemmen eine Spannung mit derartiger Be  schaffenheit     hinsichtlich    Frequenz und Kur-           venform    liegt, dass in gewissen Zeitteilchen  der Strom auf     n-Strombahnen    verteilt wird,  und dass in andern Zeitteilchen der Strom  von weniger als     n-Strombahnen        übernommen     wird. Dadurch gelingt es, sowohl die ein  gangs geschilderten Schwierigkeiten zu be  heben als auch die Stetigkeit des     Energie-          flussec,    wie sie bei mehrphasigen     Gleich-          und        Wechselrichtern    gefordert wird, sicher  zustellen.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.  Dieses bezieht sich auf eine sechsphasige       Gleichrichteranlage,    die das Gleichstromnetz  1 speist. Von dem speisenden Haupttransfor  mator sind der Anschluss an das Wechsel  stromnetz sowie die Primärwicklung nicht  dargestellt. In der Zeichnung angegeben ist  die in zwei dreiphasige Steuerwicklungen 2'  und 2" unterteilte     Sekundärwicklung    des  speisenden Haupttransformators. An jede der  Phasenwicklungen 21 ... 26 ist eine Kon  taktbahn angeschlossen, die von einer umlau  fenden Bürste 20'     bezw.    20" bestrichen wird.

    Man erkennt, dass die den einzelnen Phasen  wicklungen zugeordneten Kontaktbahnen auf  elektrische Verhältnisse     bezogen    weniger als  120' lang sind, dass in dem der Zeichnung  zugrunde liegenden Zeitpunkt die Bürste  20' stromlos ist und die Bürste 20" den Ge  samtstrom führt. Etwa<B>10'</B> später läuft die  Bürste 20' auf die zur Phasenwicklung 21  gehörende Kontaktbahn auf. Die Bürste 20'  übernimmt nun einen steigenden Anteil des  Laststromes, bis nach     spätestens    weiteren 40    die Bürste 20" stromlos wird und     während     weiterer 20' die Bürste 20' den Gesamt  strom führt.

   Erreicht wird dieses Arbeiten  durch eine Drosselspule     bezw.    Transforma  tor 3, die magnetisch derart beschaffen ist,  und an deren Klemmen eine Spannung mit  derartiger Beschaffenheit hinsichtlich Fre  quenz und Kurvenform liegt, dass in gewis  sen     Zeitteilchen    der Strom auf zwei Strom  bahnen verteilt wird, und dass in andern Zeit  teilchen der Strom von einer Phasenwicklung  der andern Sternwicklung allein übernom  men wird. Bei Zugrundelegung des Schalt-    Bildes     gemäss        Fig.    1     ergeben    sich die Strom  verhältnisse gemäss     Fig.    2: Im 1 obern Teil  sind die Phasenspannungen 21<B>...</B> 26 darge  stellt.

   Darunter ist der     durch    die Bürste 20'  fliessende Strom ä\ und     unten    der durch die  Bürste 20" fliessende     Strom        ä"    dargestellt.  Man erkennt, dass     i'        einen        Grösstwert    an  nimmt, wenn i" jeweils den Wert Null hat,  und dass für i" das gleiche gilt.  



  Die     Drosselspule        bezw.    Transformator 3  unterliegt     schaltungsmässig    gleichen Bedin  gungen wie bekannte Anordnungen, unter  scheidet sich aber hiervon wirkungsmässig.  Zieht man     beispielsweise    den Saugtransfor  mator zum Vergleich heran, so ergibt sich  dort,

   dass der     Saugtransformator    den Last  strom - abgesehen vom     Magnetisierungs-          strom    - in jedem     Zeitteilchen    auf     beide          Teilstromrichter        gleichmässig        unterteilt.    Ver  gleicht man aber die Anordnung     gemäss    der       Erfindung    mit dem     Transformator    zur Ein  fügung von     Kommutierungsharmonischen,    so  ergibt sich,

   dass     im        bekannten    \alle - ab  gesehen vom     Kommutierungsvorgang        -stets     nur eine     Entladungsstrecke    Strom führt.  Zwar liegt in allen drei Fällen an der Dros  selspule     bezw.    Transformator 3 eine Span  nung dreifacher Frequenz, aber hinsichtlich  Phasenlage und Kurvenform sind alle     drei.     Fälle verschieden.

   Vergleicht man eine An  ordnung gemäss der     Erfindung        (Fig.    2a) mit  dem Saugtransformator     (Fig.        2b),    so haben  die beiden     Spannungen        Ui,    und     Us    im Falle  gleicher Phasenlage auch annähernd gleiche       Kurvenform.        Strommüssig    besteht der Unter  schied, dass bei der Saugdrossel der Anoden  strom, z.

   B.     i23;        mindestens        1i20     dauert, und  zwar von dem Schnittpunkt der Phasenspan  nungen 21 und 23 bis zum     Schnittpunkt    der       Phasenspannungen    23 und 25, dass     hingegen     bei einer Anordnung gemäss' der Erfindung  die Stromdauer jeder Phase weniger als 120    beträgt, und zwar wegen des Zu- und Ab  schaltens im stromlosen Zustand im Zeit  punkt     t23'        bezw.        t23"    mit<B>301</B>     Phasennach-          eilung        gegenüber    der bekannten Anordnung.

    Eine     Drosselspule    für die Zwecke der Erfin  dung     erfordert    gegenüber einem Saugtrans-           formator    weniger aktives Material, dafür  aber einen wesentlich höheren     Magnetisie-          rungsstrom.    Da dieser sich dem Laststrom  überlagert,

   ergeben sich die verschiedenarti  gen Kurvenformen gemäss     Fig.    2a und     2b.     Hinsichtlich ihrer Kurvenform unterscheidet  sich die hier vorgeschlagene     Spannung        UD     von der mehr spitzen Kurvenform     UI"    einer       Kommutierungsharmonischen        (Fig.    2c), ausser  dem aber noch durch die Phasenlage, die im       bekannten    Falle veränderlich, im vorliegen  den Fall aber fest ist. Ausserdem aber arbei  tet im bekannten Falle jede Phase     (vergl.     z. B. den Anodenstrom     i23)    nur<B>60,'.</B>  



  Arbeitet der Stromrichter mit veränder  licher Last, so ist es zweckmässig, die für die  Drosselspule     bezw.    Transformator erforder  liche     Spannung    fremd zu erzeugen. Arbeitet  jedoch der Stromrichter mit praktisch unver  änderlicher Last, so ist die     Fremderzeugung     nicht notwendig; in diesem Falle kann man  die gewünschte Wirkung durch entspre  chende Bemessung des Kupfers und Eisens  (gegebenenfalls auch des Luftspaltes und  eines etwaigen     magnetischen    Nebenschlusses)  für die Drosselspule     bezw.    Transformator  erreichen.  



  In manchen Fällen ist es zwecks besserer  Ausnutzung der Wicklungen des Haupt  transformators günstig, an Stelle mehrerer  Sternwicklungen eine     Vieleekwicklung    für  den Haupttransformator zugrunde zu legen.  Dieser Fall ist schematisch in     Fig.    3 an  gedeutet. Erforderlich sind hierbei zwei  Drosselspulen     bezw.    Transformatoren 3 und  zwei Bürstensätze 20' und 20", nämlich je  einen für jede     Gleichstromleitung.     



  Die Erfindung hat nicht nur     Bedeutung     für Stromrichter, bei denen die Elektroden  trennung in Luft oder in     einer    Flüssigkeit  (Elektrolyt) erfolgt, sondern auch für Strom  richter, bei denen die bewegte Elektrode  selbst ein Flüssigkeitsstrahl ist. Eine der  artige Ausführungsmöglichkeit ist in     Fig.    4a  und     4b    der Zeichnung dargestellt, und zwar  in einem senkrechten und horizontalen  Schnitt.

   In einem Behälter 10 befindet sich    eine Zentrifuge 11, die von der Welle 12  mittels eines nicht dargestellten Synchron  motors angetrieben     wird.        In.    der Mitte im  besonders vertieften     Mittelboden    des Behäl  ters befindet sich eine leitende Flüssigkeit  13, z. B. Quecksilber, die durch die     Zentri-          fugenrohre    11 nach oben gesaugt wird, an  deren Spitze austritt und dann die     in    den       Fig.    1 und 31 dargestellten     Kontaktbahnen    14  bestreicht.

   Die Zahl der     Zentrifugalrohre     und ihre gegenseitige Lage ist genau so zu  bemessen, als     wenn    die bei     Fig.    1     und    3 dar  gestellten Bürsten benutzt würden. Bei der       konstruktiven    Durchbildung wird man vor  teilhaft die beim Bau von Turbinen gewon  nenen     Erkenntnisse    anwenden. Beispielsweise  ist es günstig, die feststehenden Kontakt  bahnen als     Umleitschaufeln    auszubilden, wie  bereits in     Fig.        4b    angedeutet ist, und ebenso  die Austrittsdüse für den Flüssigkeitsstrahl  so einzurichten, dass die Austrittsgeschwin  digkeit der Flüssigkeit möglichst klein ist.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er  findung ist in     Fig.    5 der Zeichnung schema  tisch veranschaulicht. An den äussern Enden  der Drosselspule     bezw.    Transformator 3 sind  die Bürsten 20' und 20" angeschlossen, fer  ner ein Widerstand 4.

   In diesem fliesst ein  Strom     Jw,    der von der an der Drosselspule       bezw.    Transformator 3 liegenden Wechsel  spannung hervorgerufen wird.     U,    in     Fig.    6  ist die     Differenzspannung    zwischen den bei  den     Teilstromrichtern.    In dem     obern    Teil der       Fig.    6 ist durch die schraffierte Fläche die       Spannung    an der halben Drossel angedeutet.

    Ohne den Widerstand 4 würden die Bürsten  20' und 20", die die den einzelnen Phasen  wicklungen zugeordneten     Kontaktbahnen    be  streichen, je die Hälfte des Gleichstromes,  also     1/2        Jg.,    führen. Fliesst jedoch ausserdem  der Wechselstrom     J,    und ist seine Ampli  tude mindestens gleich dem halben Gleich  stromwert, also     1/2        Jg.,    so überlagern sich     J,     und     Jg.    in den zu den Bürsten 20' und 20"  führenden Leitungen. Man sieht in     Fig.    6,  dass die durch die Bürsten 20' und 20" flie  ssenden Ströme J' und J" abwechselnd zu  Null werden.

   Wird<B>J</B> zu Null, so lösen sich      die Kurven der Phasenspannungen 21 und 23       funkenlos    mit der Bürste 20' ab. Entspre  chendes gilt für J".  



  Die vorstehenden     Ausführungen    gelten       N    für den Fall, dass     J"    konstant oder nur wenig  veränderlich ist, und dass stets die Ampli  tude von     Jw    mindestens gleich der Hälfte des  Gleichstromes, also     1/s        Jg,        ist.    Ändert sich       J.    stärker, so muss auch     J,    geändert werden,       i    was beispielsweise mittels     Kohledruckreglers     erfolgen kann.  



  Man kann auch die elektrische Mitte des  Widerstandes 4 mit der Mitte der Drossel  spule     bezw.    Transformators 3 verbinden.  Dann fliesst ein Teil von     J,    im Verhältnis  der     Ohmschen    Widerstände der Schaltele  mente 3 und 4 über den Widerstand 4. Die       Gleichstrombelastung    der Drosselspule     bezw.     Transformators wird geringer, der Effektiv  wert des durchfliessenden Stromes steigt je  doch, da jetzt auch dem Gleichstrom ein  Wechselstrom überlagert ist. Durch Kurz  schlusswindungen oder verlustreiches Eisen  blech kann man     J,    in der Drossel auch un  mittelbar erzeugen.  



  Die im Widerstand 4 auftretenden Ver  luste     (Uw.        J,)    werden; da     Uw    mit der Pha  senzahl kleiner wird, mit steigender Phasen  zahl kleiner. Diese Verluste kann man - un  abhängig von der Phasenzahl - fast völlig  vermeiden, wenn man die Drosselspule     bezw.     Transformator mit einer     laststromabhängi-          gen    Zusatzlast versieht. Diese kann beispiels  weise ein für die Frequenz der Drossel be  messener Synchronmotor sein, der vorteilhaft  mit der an das Drehstromnetz angeschlos  senen     Maschine    für den Antrieb des umlau  fenden Schalters auf einer Welle sitzt.

   Diese  Maschine entnimmt alsdann dem Drehstrom  netz keine Energie, sondern gibt Energie in  das Netz zurück, die ihr durch den an der  Drossel liegenden Synchronmotor mechanisch  zugeführt wird. Auch für diesen Fall gilt,  abgesehen von den     Magnetisierungsströmen,     die     Synchronmotor    und Drossel aufnehmen,       Fig.    6 angenähert.

   Die in der Spannungs  kurve vorhandene dritte Harmonische beein-         trächtigt    nicht das     betriebliche        Verhalten,        des          Synchronmotors.    Die Unabhängigkeit von  der     Belastung    kann durch     eine    magnetische       Kupplung    oder     dergleichen    erzielt werden,  die, vom Gleichstrom     J#        durchflossen,    die     Be-          dingung    zwischen     J,    und     J,;

      durch Verstel  lung des     Polrades    bei allen     Belastungen    auf  rechterhält.  



  Man kann die     wechselweise    Stromver  drängung zur     funkenlosen,        mechanischen     Stromumformung nicht nur     schaltungsmässig,     sondern auch durch Bemessung der Drossel  spule     bezw.    Transformators erzielen. Es     wird     hierdurch der     Magnetisierungsstrom        Jm    so  gesteigert, dass sein Höchstwert stets gleich       1/s        J"    ist.

   Da     J.    jedoch der Spannung     Uw    um  etwa 90  ; bezogen auf die Frequenz an der  Drossel, nacheilt, so müssen die Kontakte  etwa 90   später geöffnet und geschlossen  werden. Hierdurch verändert sich zwar die       Spannungskurve        U"        beträchtlich    (siehe die  schraffierten Teile der     Mg.        ?),        ohne    jedoch  die Stromkurven     J'    und J", die die Summe  von     1/s        J"    und     J.        darstellen,

      wie in dem  untern Teil der     Fig.    7 gezeigt ist, für den  gewünschten Zweck unbrauchbar zu machen.  Lösen sich die Spannungskurven 21 und 23  ab, so herrscht zwischen ihnen     eine    gewisse       Spannung;    da jedoch kein     Strom    in diesem  Augenblick fliesst, so ist die Schaltleistung  Null. Diese     Spannung        vermindert    sich ausser  dem mit steigender Phasenzahl.  



  Fügt man in die     Drossel        beiw.    Transfor  mator einen     Streukern,    also einen freien  magnetischen     Rücksehluss    mit Luftspalt ein,  so heben sich die     Gleichflüsse    der beiden,  nicht zusammenliegenden     Wicklungshälften     nicht mehr auf, sondern schliessen sich     über     den Streukern.

   Der     linke    und     rechte    Schen  kel werden mit steigender     Gleichstromlast          vormagnetisiert,    wodurch sich die     Induktivi-          tät    der Drossel erheblich     vermindert.        J.     steigt     annähernd        proportional    mit     J"    an.

   Je-     i     doch in der Nähe des     Leerlaufes    nimmt die  Drossel bei sehr geringem Gleichstrom     einen     Strom auf     wie        jeder        leerlaufende    Transfor  mator. Durch     Parallelschalten    eines Konden  sators kann man den     Lrlaufstrom    auf-      heben.

   Die Bedingung     1/s        J,    gleich Höchst  wert von     J.,    lässt sich somit für einen grossen  Bereich von Belastungswerten erfüllen. Än  dert sich die zugeführte     Transformatorspan-          nung,    um die     Gleichspannung    zu verändern,  so müssen die     Windungszahlen    an der Dros  sel entsprechend verändert werden. Man kann  auch die     Gleichstromvormagnetisierung    ver  ändern, wenn man beispielsweise statt eines  festen Streukernes einen tauchbaren vorsieht.  



  Belastet man in     Fig.    5 die Spannung an  der Drossel     bezw.    Transformator 3 statt  durch einen Widerstand 4 mit einem Gleich  richter beliebiger Art, so lässt sich auch für  verschiedene Gleichspannungen und für ver  schiedene Belastungen die Bedingung der  Stromfreiheit während des Wechsels der  Elektroden erreichen.

   Verwendet man bei  spielsweise einen     zweianodigen    Quecksilber  dampfgleichrichter hierfür, und führt man  nach entsprechender Umspannung seine Last  parallel dem zu speisenden Gleichstromnetz  gemeinsam mit dem mechanischen Haupt  gleichrichter zu, so übernimmt dieser bei  einer der     Spannungskennlinie    des Haupt  gleichrichters angepassten     Spannungskenn-          linie    einen dem Gleichstromwert proportiona  len Anteil.  



  Es ist klar, dass man durch bekannte Mit  tel, z. B. Drosseln, die Stromkurven der       Fig.    6 an der Spitze nach Möglichkeit ab  flacht, um den Nullwert des Stromes auf  möglichst lange Zeit zu erhalten. Auch bei  Belastung durch einen Gleichrichter muss  man diese Bedingung anstreben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Antrieb von Stromrich tern, bei denen eine Stromkreisunterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stromrichter schal tungsmässig in n-phasenverschobene Teil stromrichter mit je mindestens zwei in zykli scher Reihenfolge arbeitenden Phasen unter teilt ist, von denen jeweils höchstens eine Phase Strom führt, und dass zwischen die Teilstromrichter Drosselspulen bezw. Trans formatoren geschaltet sind, die magnetisch derart beschaffen sind und an deren Klem men eine Spannung -mit derartiger Beschaf fenheit hinsichtlich Frequenz und Kurven form liegt,
    dass in gewissen Zeitteilchen der Strom auf n-Strombahnen verteilt wird, und dass in andern Zeitteilchen der Strom von weniger als n-Strombahnen übernommen wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, un ter Benützung eines Schaltapparates mit einem Flüssigkeitsstrahl als bewegte Elek trode, gekennzeichnet durch einen Behälter (10) mit Zentrifugenrohren (11), die mittels der herausgeschleuderten Flüssigkeit Kon taktbahnen (14) bestreichen. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der von der Dros selspule bezw. Transformator verlangte, dem Laststrom jedes Teilstromrichters überlagerte Wechselstrom wenigstens über einen Teil des Lastbereiches sich selbsttätig mit dem Last strom ändert. 3. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Drosselspule bezw. Transformator ausser bewickelten Schenkeln einen unbewickelten Schenkel auf weist und derart bemessen ist, dass ihre In duktivität mit zunehmendem Laststrom ver ringert wird. 4.
    Anordnung nach Unterans]2ruch ä, da durch gekennzeichnet, dass parallel zur Dros selspule bezw. Transformator ein Kondensa tor geschaltet ist. 5. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Drosselspule bezw. Transformator eine laststromabhängige Zusatzlast aufweist. 6. Anordnung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass als Zusatzlast ein Synchronmotor dient, der mit einem belaste ten Generator gekuppelt ist. 7. Anordnung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass als Zusatzlast ein belasteter Gleichrichter dient. B.
    Anordnung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Gleichrichter auf dasselbe Netz wie der mechanische Hauptgleichrichter arbeitet und so bemessen ist, dass er einen vorbestimmten Teil des Laststromes übernimmt. 9. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im NebenschluB zur Drosselspule bezw. Transformator eine laststromabhängige Zusatzlast angeordnet ist.
CH225052D 1940-07-30 1941-07-22 Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreisunterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt. CH225052A (de)

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CH225052D CH225052A (de) 1940-07-30 1941-07-22 Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreisunterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt.

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