CH225230A - Salzgefülltes Hohlschaftventil. - Google Patents
Salzgefülltes Hohlschaftventil.Info
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- CH225230A CH225230A CH225230DA CH225230A CH 225230 A CH225230 A CH 225230A CH 225230D A CH225230D A CH 225230DA CH 225230 A CH225230 A CH 225230A
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- CH
- Switzerland
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- valve
- hollow shaft
- salt
- plug
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L3/00—Lift-valve, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces; Parts or accessories thereof
- F01L3/12—Cooling of valves
- F01L3/14—Cooling of valves by means of a liquid or solid coolant, e.g. sodium, in a closed chamber in a valve
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Description
Salzgefülltes Hohlseliaft-ventil. Es sind bereits verschiedene Ausfüh rungsformen salzgefüllter Hohlschaftventile zur Verwendung an thermisch hochbean spiuchten Brennkraftmaschinen bekannt. Bei einem Teil dieser Ventile ist der Hohlraum im Ventilschaft und Ventilteller durch einen Schraubverschluss abgedichtet, der jedoch eine unbedingte Sicherheit gegen Undicht werden nicht bietet.
Bei einem andern Teil salzgefüllter Ventile ist der Verschluss durch Schweissung bewerkstelligt, und zwar unter Benutzung eines vollen oder hohlen Stopfens mit längeren Passflächen. Derartige Ver schlüsse sind zwar in befriedigendem Masse dicht, jedoch ist die Herstellung mit Rück sicht auf die einzuhaltenden engen Passungen der Stopfen weniger einfach. Schliesslich wurden auch schon hohlgeschmiedete Ventile am Schaftende eingezogen und unter Ver wendung eines dünnen Vollstopfens im Schweissverfahren abgedichtet.
Bei allen Schweissverschlüssen ist durch genaue Her stellung der Bohrung und des Stopfens dafür Sorge zu tragen, dass während der Schwei- ssung keine Dämpfe der Salzfüllung an die Schweissstelle gelangen können, da diese sonst zur Porenbildung neigt.
Die Anord- nung des Verschlusses an der Tellerseite des Ventils bringt zudem den Nachteil mit sich, dass der Verschluss an dieser Stelle einer er höhten thermischen Beanspruchung aus gesetzt ist, während die Anbringung des Verschlusses am Schaftende mit Rücksicht auf die dort anzuordnenden Befestigungs teile für die Ventilfeder eine Schwächung des Schaftquerschnittes bedeutet.
All diese Nachteile werden gemäss der Er findung dadurch vermieden, dass auf dem die Einfüllöffnung für das Salz aufweisenden Ende des hohlen Schaftes ein den Ventil schaft verlängernder, vorzugsweise voller Stopfen mittels elektrischer Stumpfschwei- ssung befestigt ist, der die Schaftbohrung ab schliesst und Mittel zur Aufnahme von Be- festigungsmitteln für die Ventilfeder bezw. für deren Federteller aufweist.
Die elek trische Stumpfschweissung erlaubt es dabei, auf einen Passsitz des Stopfens oder über- haupt auf ein Einsetzen des Stopfens ins Innere der Schaftbohrung zu. verzichten und somit eine Verteuerung in der Herstellung zu vermeiden, da der elektrische Schweiss vorgang sich derartig rasch vollzieht, dass der Salzfüllung keine Gelegenheit zur Dampf bildung und damit zur Beeinträchtigung der Schweissnaht gegeben ist. Mit Vorteil ist der Ventilschaft in der unmittelbaren Umgebung der Schweissstelle geglüht, um Unterschiede im Werkstoffgefüge und der Schweissnaht auszugleichen.
Es hat sich gezeigt, dass diese Verschluss- art, obwohl die Schweissstelle thermisch und insbesondere auch mechanisch hoch be ansprucht ist, keinerlei Nachteile weder in der Festigkeit noch in der Dichtigkeit mit sich bringt. Die Herstellung dagegen wird gegenüber den bekannten bisher gebräuch lichen Verschlüssen ganz erheblich verbilligt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausfüh rungsform im Längsschnitt durch ein Ventil veranschaulicht.
Der Schaft 1 eines Ventils ist in beliebi ger Weise hohl hergestellt, beispielsweise durch Schmieden oder nachträgliches Auf bohren; gegebenenfalls kann auch der Ventil teller 2 selbst hohl ausgebildet sein. Der Hohlraum 3 des Ventilschaftes mündet in der Öffnung 4 am Ende des Schaftes 1 und das Ventil wird von dieser Seite aus mit einer entsprechend bemessenen Salzfüllung ver sehen. Zum Verschliessen des Hohlraumes 3 dient ein voller Stopfen 5, der Nuten 6 oder dergleichen zur Aufnahme der Befestigungs mittel für die Ventilfeder bezw. für deren Teller trägt.
Die Verbindung des Stopfens 5 mit dem Ventilschaft 1 erfolgt mittels elektrischer Stumpfschweissung, wobei die Schweissung so rasch vonstatten geht, dass der Salzfüllung keine Zeit zur Dampfbildung verbleibt. Nach beendigter Schweissung wird der Ventilschaft insbesondere in der Umge bung der Schweissstelle geglüht, um Unter schiede im Werkstoffgefüge auszugleichen. Im Anschluss hieran wird der Ventilkegel in beliebiger bekannter Weise bearbeitet.
Da solche Ventile mit Rücksicht auf die hohe Betriebsbeanspruchung aus einem hoch legierten, nicht härtbaren Werkstoff herge stellt werden, wird meist das den mecha nischen Beanspruchungen ausgesetzte Schaft ende 7 durch eine Hartmetallauflage ge schützt.. Um eine solche Auflage zu vermei den, wird z-,veckmässigerweise der Stopfen 5 im Gegensatz zum Werkstoff des eigentlichen Ventils 1, \? aus einem niedriglegierten, aber härtbaren Werkstoff hergestellt. Es genügt dann, das Ende 7 des Stopfens ohne zusätz liche Auflagen oder dergleichen in einfacher Weise selbst zu härten.
Hierdurch wird einer seits der bisher für das Aufbringen der Hart metallauflagen erforderliche Arbeitsgang vermieden, während anderseits eine Ersparnis an hochlegierten Werkstoffen erzielt wird.
Der Stopfen 5 könnte statt voll auch hohl ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit einer Salzfüllung versehenes Hohl schaftventil mit durch Schweissung abge dichteter Einfüllöffnung, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem die Einfüllöffnung aufweisenden Ende des hohlen Schaftes ein den Schaft verlängernder Stopfen mittels elektrischer Stumpfschweissung befestigt ist, der die Schaftbohrung abschliesst und Mittel zur Aufnahme von Befestigungsmitteln für die Ventilfeder bezw. für deren Teller auf weist.UNTERANSPRüCHE: 1. Hohlschaftventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfen (5) aus einem niedriglegierten, härtbaren Werk stoff hergestellt ist. 2. Hohlschaftventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Ventilschaft (1) in der Um gebung der Schweissstelle geglüht ist. 3. Hohlschaftventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stopfen (5) als voller Teil ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH225230T | 1942-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH225230A true CH225230A (de) | 1943-01-15 |
Family
ID=4453937
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH225230D CH225230A (de) | 1942-01-23 | 1942-01-23 | Salzgefülltes Hohlschaftventil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH225230A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3212562A1 (de) * | 1982-04-03 | 1983-10-13 | Teves-Thompson Gmbh, 3013 Barsinghausen | -hochbeanspruchtes ventil fuer verbrennungskraftmaschinen- |
-
1942
- 1942-01-23 CH CH225230D patent/CH225230A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3212562A1 (de) * | 1982-04-03 | 1983-10-13 | Teves-Thompson Gmbh, 3013 Barsinghausen | -hochbeanspruchtes ventil fuer verbrennungskraftmaschinen- |
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