CH225414A - Gesicherte Druckschraube. - Google Patents

Gesicherte Druckschraube.

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Publication number
CH225414A
CH225414A CH225414DA CH225414A CH 225414 A CH225414 A CH 225414A CH 225414D A CH225414D A CH 225414DA CH 225414 A CH225414 A CH 225414A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
screw
threaded
threaded hole
shaft
gap
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hasler A G Praezisionsmechanik
Original Assignee
Hasler Ag
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Publication date
Application filed by Hasler Ag filed Critical Hasler Ag
Publication of CH225414A publication Critical patent/CH225414A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/284Locking by means of elastic deformation
    • F16B39/286Locking by means of elastic deformation caused by saw cuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description


  Gesicherte Druckschraube.    Es kommt häufig vor, dass zum Lösen       bezw.        Entfernen    von     mittels        Schrauben        be-          festigten        Maschinenteilen    und     dergleichen    die  betreffenden Schrauben nicht vollständig ent  fernt,     sondern    nur um einen bestimmten Be  trag herausgedreht werden müssen.<B>Da,</B> sie       meistens    nur noch sehr lose im     Mutterge-          winde    sitzen,

   können sie sich dann     infolge     von Erschütterungen von selbst noch voll  ständig herausdrehen. Oft gehen dann solche  Schrauben verloren, was unter Umständen  wesentliche Verzögerungen beim Wieder  zusammenbau der gelösten Teile zur Folge  haben kann. Es kommt auch     öfters,    vor,     dass     nicht leicht festgestellt werden kann, ob     eine     Schraube genügend weit herausgeschraubt ist,  wobei sie unter Umständen     unnötigerweise     ganz herausgeschraubt wird. Ist die Gewinde  bohrung nicht .leicht zugänglich, so ist das  Einsetzen einer solchen Schraube, besonders  bei unzureichender     ,Sicht,    verhältnismässig  zeitraubend.  



  Es sind bereits     Mittel    bekannt, um diese         Nachteile    zu beheben.     Beispielsweise    kann  bei einer Druckschraube, nachdem sie in das       Muttergewinde    so weit eingeschraubt ist,     dass     deren dem Kopf abgewendetes Ende     aus    der       Gewindebohrung    hervorsteht, das     Gewinde     an diesem Ende derart beschädigt werden,  dass es nicht mehr in die     Gewindebohrung    zu  rückgeschraubt werden kann.

   Eine noch  sicherere Massnahme     besteht    beispielsweise  darin, auf das vorstehende Schaftende einen  Ring     aufzunieten,    dessen     Aussendurchmesser     grösser ist als     derjenige        des        Schrauben-          schaftes.     



  Diese     Hilfsmittel        haben    jedoch ,den Nach  teil,     dass    die betreffenden Schrauben ohne  abermalige     Bearbeitung    :des     Schaftendes,        wie     Ausbessern     bezw.        Entfernen    des.     Gewindes     oder Entfernen. des     aufgenieteten    Ringes,  nicht mehr     herausgeschraubt    werden können.  



  Es kommen. auch Fälle vor, bei denen das  aus der Gewindebohrung hervorstehende  Schaftende nicht     zugänglich        ist,    :so dass die  bereits erwähnten     Sicherrungsmassnahmen         nicht ausgeführt werden können.

   In solchen  Fällen wird das Gewindeloch so weit aasge  senkt, dass der     Schraubenkopf    vollständig  darin     verschwindet.    Über dem Schraubenkopf  wird dann das Loch wieder verengt,     heispiels-          uveise    durch     Anbringen    eines Ringes, dessen  Öffnung kleiner ist als der     Aussendureh-          messer    des     Schraubenkopfes,    jedoch gross ge  nug, um das zum Drehen der Schraube     be-          nötigte    Werkzeug einführen zu können.

   Diese  Lösung hat jedoch den Nachteil,     dass    zum  vollständigen Entfernen der Schraube die Si  cherung, wie in den bereits erwähnten Fäl  len, wieder entfernt werden muss. Hierzu  kommt noch, dass die Stärke des Materials oft  gerade für ein genügend langes     Gewinde    aus  reicht, so dass das     letztere    nicht noch teil  weise entfernt werden kann, damit der  Schraubenkopf im Loch verschwindet. Man  behilft sich dann öfters in der Weise, dass  man nie     1Vlateriaddicke    um das Schraubenloch  herum entsprechend erhöht.

   Dies, hat jedoch  den Nachteil komplizierterer Herstellungs  weise des     betreffenden    Stückes und bedeutet  im übrigen eine Platz- und     1Vlaterialver-          schwendung.    Oft steht der benötigte Platz  überhaupt nicht zur Verfügung.  



  Es ist zwar schon     'bekannt,        Schrauben     durch Entfernen eines Teils des     Gewindes     gegen Herausfallen zu     sichern.    Diese Siche  rung kann jedoch nur bei     Schrauben    ange  wendet werden, die auf Zug     beansprucht    sind  und den zu     befestigenden        Teil    mit. ihrem  Kopf anpressen, während sieh die vorliegende  Erfindung auf     Druckschrauben,    das heisst. auf  Schrauben bezieht, die den Druck mit dem       Schaftende    ausüben.

   Auch befindet sich bei  dieser bekannten Sicherung die Gewindelücke  nicht zwischen zwei Gewindeteilen, sondern       zwischen    dem mit einem Gewinde versehenen  Schaftende und dem Kopf.  



  Demgegenüber betrifft die Erfindung nun  eine     gesicherte        Druckschraube,    bei der sowohl  das unbeabsichtigte Herausschrauben mittels  Schraubenzieher, Steckschlüssel und derglei  chen, als auch das Herausfallen der teil  weise gelösten Schraube     verhindert    ist,

   die  jedoch ein absichtliches     vollständiges    Her-         aua.scbrauben    ohne     weiteres        gestattet    und  eine     Bearbeitung    des Schaftendes nach dem       Einschrauben    unnötig macht und auch bei  nach vorn vollständig aus dem Muttergewinde       herausgeschraubtem    vordern     Gewindeteil    mit  demselben einen Klemmdruck auszuüben ge  stattet.

   Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass  sowohl der     Schraubeneehaft    als auch die Ge  windebohrung je zwei durch eine Lücke von  einander getrennte Gewindeteile aufweisen,  welch letztere Gewindelücke länger ist als  der     vordere        Gewindeteil    des Schaftes und  welch erstere     Liicke    länger ist als der hintere  Gewindeteil der Gewindebohrung, so dass vor  dem vollständigen Herausdrehendes Schrau  benschaftes dessen     Gewindeteile    mit denjeni  gen der     Gewindebohrung    ausser Eingriff  kommen,

   während der Schraubenschaft bei  nach vorn aus der Gewindebohrung heraus  geschraubtem vorderem     Gewindeteil    wenig  stens mit dem     hintern        Gewindeteil    der     Ge-          windebohritng    in Eingriff ist.  



  In der Zeichnung ist eine     beispielsweise     Ausführungsform einer erfindungsgemäss ge  sicherten     Druckschraube    dargestellt.  



  1 ist ein mit einer Gewindebohrung 2     ver-          sehener    Teil, z. B. eine Drahtklemme mit  Querbohrung 3 zum Einführen eines     Kabel-          oder    Drahtendes. Das     Gewinde    der Gewinde  bohrung weist eine Lücke 2a auf. Die Druck  schraube 4 weist an ihrem Schaft zwei durch  eine Lücke 5 getrennte Gewindeteile 5a und  5b auf.

   Die Länge der Lücke 5 ist grösser  als diejenige des Gewindeteils 2b der Ge  windebohrung und diejenige der Lücke 2a  grösser als diejenige des     Gewindeteils    5a des       Schraubenschaftes.    Der Schraubenschaft ist  länger als die ganze     Gewindebohrung    des  Teils 1, so dass mittels der Schraube auf ein  in die Bohrung 3     gestecktes        Kabel    ein Druck       bezw.    eine Klemmwirkung ausgeübt werden  kann.  



  Beim     Herausschrauben    verschiebt sich die  Schraube nach rechts bis in die gezeichnete  Lage, in der die     Gewindeteile    2c und 5a  sowie 2b und 5b ausser Eingriff kommen und  in der die Schraube ein     gewisses    Längsspiel  im Gewindeloch     besitzt.    Die Schraube bleibt      daher in -der     dargestellten    Lage und kann  nicht herausfallen.

   Wird nun nie Schraube  beispielsweise     mittels    eines Schraubenziehers  unter dauerndem Druck auf dieselbe weiter  zu lösen versucht, so     können,die    Endgewinde  teile 2b und     '5a    nicht miteinander in Eingriff       gelangen.    Versuche haben gezeigt,     dass    das       Endgewinde    5a der Schraube mit dem     End-          g        ewindeteil    2 b des Teils 1 auch durch Er  schütterungen nicht in     Eingriff    kommt, die  Schraube also unmöglich verloren gehen  kann.

   Zieht man aber am Schraubenkopf  unter     gleichzeitigem    Linksdrehen desselben,  so können die Endgewinde     5a    und 2b mitein  ander in Eingriff gebracht     und,die    Schraube  kann ganz entfernt werden.  



  Die Schraube kann vorn stumpf oder in  einer     Spitze    endigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gesicherte Druckschraube, bei der sowohl das unbeabsichtigte, vollständige Heraus- schrauben mittels Schraubenzieher, Steck- schlüssel und dergleichen, ,als auch das Her ausfallen der teilweise gelösten Schraube ver hindert ist, dadurch gekennzeichnet, dass so wohl .der Schraubenschaft ads auch die Ge windebohrung je zwei durch eine Lücke von einander getrennte Gewindeteile aufweisen, welch letztere Gewindelücke ,
    länger ist als der vordere Gewindeteil des Schaftes und welch erstere Lücke länger ist als der hintere Gewindeteil der Gewindebohrung, so,dass vor dem vollständigen Herausdrehen des Schrau- benschaItes dessen Gewindeteile mit Den jenigen der Gewindebohrung ausser Eingriff kommen,
    während der Schraubenschaft bei nach vorn aus der Gewindebohrung heraus geschraubtem vorderem Gewindeteil wenig stens mit dem hintern Gewindeteil der Ge windebohrung in Eingriff ist.
CH225414D 1942-02-02 1942-02-02 Gesicherte Druckschraube. CH225414A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH225414T 1942-02-02

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ID=4454032

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH225414D CH225414A (de) 1942-02-02 1942-02-02 Gesicherte Druckschraube.

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CH (1) CH225414A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2664457A (en) * 1951-06-09 1953-12-29 Mcgraw Electric Co Transformer bushing
US2948317A (en) * 1957-07-01 1960-08-09 Gen Electric Threaded fastener retaining device with resilient holding means
US4790702A (en) * 1986-03-27 1988-12-13 Maganias Nicholas H Nut and bolt assembly
GB2506187A (en) * 2012-09-21 2014-03-26 Bio Pure Technology Ltd Quick release nut and screw mechanism and clamp

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