Vorrichtung zur Erzeugung einer Absaugewirkung in Luft- und Gasableitungskanälen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erzeugung einer Absaugewirkung in Luft- und Gasableitungs- kanäIen, wie Entlüftungskanälen, Schorn steinkanälen und dergleichen,
.mit einer über .der Ausmündung des Ableitungskanals an geordneten und nach Art eines Ejektors wir kenden Haube, die aus zwei konisch zulau- fenden, übereinandergreifenden Mänteln be steht.
Nach der Erfindung ist dabei mindestens der äussere Haubenmantel mit radial nach aussen, von ihm abstehenden Windfangrippen besetzt, die in Richtung .der Strömung in der Ausmündung der Haube verlaufen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorrichtung für .die Entlüf tung von Räumen, wie Ställen und .derglei- ehen. im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 3, Fig. 2 ,die Vorrichtung von innen,
in-Rich- tung des in Fig. 1 ,eingezeichneten Pfeils II gesehen, in einer andern BetriebsateIlung, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in. Fig. 1 und Fig. 4 die Vorrichtung zur Hälfte in der Vorderansicht und zur Hälfte im Schnitt.
In dem dargestellten Beispiel ist nät 1 die Mauer z. B. eines Viehstalles. bezeichnet, in welchem eine :Öffnung 2 ausgenommen ist. An einem in .die Öffnung 2 eingefügten Me tallrahmen 3 sind zwei Klappen 4 und 5<B>um</B> eine Drehachse 6 versehwenkbar gelagert. Mit 7 und 8 sind zwei am Rahmen 3 befestigte Gleitbleche bezeichnet,
welche mit an -den Klappen 4 und 5 befestigten Gleitbacken 9 und 10 in Wirkungsverbindung stehen. Die Gleitbacken 9 und 10 liegen dabei mit eini ger Pressung an den Gleitblechen 7 und 8 an, so dass zwischen diesen Teilen Reibungs- schluss besteht, mit dessen Hilfe,die Klappen 4 und 5 in jeder beliebigen ,Stellung arretiert werden können.
Auf der Aussenseite,der Mauer 1, über der Ausmündung <I>23</I> des .durch die Manerdureh- brechung \? gebildeten Ga@sableitungska.na.ls, ist eine Entlüftungshaube angeordnet. Diese weist einen innern Mantel 11 auf, welcher einen halbkreisförmigen Querschnitt besitzt und nach oben konisch zuläuft.
Im Innern des Mantels 11 ist eine mit einer Öffnung 12 vemsehene Querwand 13 angeordnet, welche den vom Mantel 11 umschlossenen Raum in zwei Teile unterteilt. Der obere Teil dieses Mantele ist von .einem -weiteren Mantel 14 umgeben, welcher ebenfalls einen halbkreis förmigen Querschnitt aufweist und nach oben hin konisch zuläuft.
Während der innere Haubenmantel 11 in dem dargestellten Bei spiel aus einem einzelnen Stück besteht, ist der äussere Haubenmantel 14 durch sieben Segmente 14a, 14b, 14e, 14d, 1.4e, 14f und 14<B>9</B> gebildet. Zwischen je zwei dieser Seg mente ist eine als Windfangrzppe dienende Platte 15 bezw. 16, 17, 18, 19 und 20 ange ordnet, welche Platten linnen am Hauben mantel 11 anliegen und radial nach aussen vom Mantel 14 abstehen,
-wobei diese Wind- fangrippen in Richtung des Stromes in der Ausmündung 23 der Haube verlaufen.
In dem -dargestellten Beispiel sollen die Segmente 14a bis 14g des äussern Hauben mantels sowie des innern Haubenmantels 11 aus Blech bestehen, wogegen,die Windfang rippen 15 bis 20 zweckmässig durch Bretter aus Lärchenholz gebildet sind. Durch die Segmente 14a bis 14g, welche mit den Wind fangrippen 15 bis 20 verschraubt sind, wer den diese letzteren in der aus der Zeichnung ersichtlichen Stellung festgehalten.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist kurz folgende: Zur Belüftung des von der Mauer um schlossenen Stalles, Kellers, Lagerraumes und dergleichen werden die Klappen 4 und 5 soweit als erforderlich geöffnet und dadurch die Maueröffnung 2 mehr oder weniger frei gelegt.
Bei Luftbewegungen im Bereiche der durch die Mäntel 11 und 14 gebildeten Haube wird ein Teil der bewegten Luft von :den in den Luftstrom hineinragenden Windfangrip- pen 15 bis 30 aufgefangen und in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeils B ab gelenkt und durch die von den Haubenmän teln 11 und 14 und den Windfangrippen be grenzten Luftkanäle 21 geleitet.. Dieser Luft strom B tritt auf der Haubenoberseite in der in
Fig. 1 angedeuteten Richtung aus und erzeugt durch seine Strömung eine Luftver dünnung in dem über der Querwand 13 ge legenen Raume des Mantels 11. Da dieser Raum durch die offene .Klappe mit dem zu belüftendem Raume in Verbindung steht, wird verbrauchte Luft aus diesem letzteren Raume abgesaugt und durch den Mantel 11 ausgeworfen, wie dies in Fig. 1. durch Pfeil C angedeutet ist.
Gleichzeitig dringt durch den unter der Querwand 13 des Mantels 11 gele genen Raum Frischluft nach, entsprechend der durch Pfeil D angedeuteten Str@imun(l;. und der innerhalb der Mauer 1 gelegene Raum wird dadurch gelüftet.
Ein weiterer Teil der im Bereiche der Haube strömenden Aussenluft wird von den in diesen Luftstrom hineinragenden Wind fangrippen 15 bis 20 aufgefangen und in der durch Pfeil E angedeuteten Richtung umge lenkt und über die Ausmündung 23 der Haube geleitet und dadurch die Li"tft.verdün- nunb, der Sog, im Raume über der Quer wand 13 im innern Mantel noch erhöht und die Belüftung damit verstärkt.
Statt -wie gezeichnet und beschrieben wäre es im Rahmen der Erfindung natürlich auch möglich, einzelne Teile anders auszubil den und z. B. nicht nur für die Windfang rippen, sondern auch für die Haubenmäntel einen andern Baustoff, z. B. Holz, zu ver wenden.
Auch wäre es möglich, den äussern Hau benmantel 14, statt aus einzelnen Segmenten zusammenzusetzen, gleich wie den innern Mantel 11 .aus einem einzigen Stück herzu stellen. In diesem Falle wären dann die Windfangrippen 15 bis 20 im Bereiche des äussern Haubenmantels 14 mit in :
der Mantel richtung verlaufenden Längsschlitzen ver- .sehen und die Windfangrippen würden beim Zusammenbau der Vorrichtung am Mantel <B>11</B> anliegend (in Fig. 1) von unten her gegen den Haubenmantel 14 geschoben, wobei der Haubenmantel 14 in die in den Windfang rippen ausgenommenen Längsschlitze zu lie ben kommt. Durch Holzschrauben könnten die Windfangrippen einerseits am Hauben mantel 11 befestigt und durch Winkelstücke weiter auch noch mit dem Haubenmantel 14 verbunden ,sein.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung eignet sich aber nicht nur für die Entlüftung von geschlossenen Räumen, sondern kann mit gu tem Erfolg auch als, Zugverstärker für Schornsteine oder sonstige längere oder kür zere und mehr oder weniger schräg anstei gende oder auch senkrechte Kanäle, Schächte usw. verwendet werden. In allen diesen Fäl len sind an Stelle der halbkreisförmigen Hauben im Querschnitt geschlossene und ringsum mit Windfangrippen besetzte, über dem Dach angeordnete Hauben zu verwenden.
Für diese Fälle kämen sodann auch die Re- gulierklappen sowie rlas Zwischenblech 13 in Wegfäll.
Device for generating a suction effect in air and gas discharge ducts. The object of the present invention is a device for generating a suction effect in air and gas discharge channels, such as ventilation channels, chimney channels and the like,
.with a hood arranged over .the outlet of the discharge channel and acting in the manner of an ejector, which consists of two conical, overlapping shells.
According to the invention, at least the outer hood jacket is covered with wind trap ribs protruding radially outwards from it, which run in the direction of the flow in the mouth of the hood.
In the drawing, an example embodiment of the subject matter of the invention is shown, namely: FIG. 1 shows a device for .the ventilation of rooms such as stables and .derglei- ehen. in section along the line I-I in Fig. 3, Fig. 2, the device from the inside,
in the direction of the arrow II drawn in FIG. 1, in another operating manual, FIG. 3 shows a section along the line III-III in. FIG. 1 and FIG Half on average.
In the example shown, the wall is nät 1 z. B. a cattle shed. denotes in which one: opening 2 is excluded. Two flaps 4 and 5 are mounted pivotably about an axis of rotation 6 on a metal frame 3 inserted in the opening 2. With 7 and 8 two sliding plates attached to the frame 3 are designated,
which are operatively connected to sliding jaws 9 and 10 attached to the flaps 4 and 5. The sliding jaws 9 and 10 rest against the sliding plates 7 and 8 with some pressure, so that there is a frictional connection between these parts, with the aid of which the flaps 4 and 5 can be locked in any position.
On the outside, the wall 1, above the mouth <I> 23 </I> des .by the break through the mane \? formed Ga@sableitungska.na.ls, a ventilation hood is arranged. This has an inner jacket 11 which has a semicircular cross section and tapers conically upwards.
In the interior of the jacket 11 is arranged a transverse wall 13 provided with an opening 12, which divides the space enclosed by the jacket 11 into two parts. The upper part of this sheath is surrounded by a second sheath 14, which also has a semicircular cross-section and tapers conically towards the top.
While the inner hood jacket 11 in the example shown consists of a single piece, the outer hood jacket 14 is formed by seven segments 14a, 14b, 14e, 14d, 1.4e, 14f and 14 9. Between each two of these Seg elements is a serving as Windfangrzppe plate 15 BEZW. 16, 17, 18, 19 and 20 are arranged, which plates are in contact with the hood shell 11 and protrude radially outward from the shell 14,
-wherein these wind guard ribs run in the direction of the current in the mouth 23 of the hood.
In the example shown, the segments 14a to 14g of the outer hood jacket and the inner hood jacket 11 are made of sheet metal, whereas the vestibule ribs 15 to 20 are expediently formed by boards made of larch wood. Through the segments 14a to 14g, which are screwed to the wind catching ribs 15 to 20, who held the latter in the position shown in the drawing.
The handling and operation of the device is briefly as follows: To ventilate the stable, cellar, storage room and the like that are enclosed by the wall, the flaps 4 and 5 are opened as far as necessary and the wall opening 2 is more or less exposed.
In the case of air movements in the area of the hood formed by the jackets 11 and 14, part of the moving air is captured by the vestibule ribs 15 to 30 protruding into the air flow and deflected in the direction of the arrow B shown in FIG the hood men items 11 and 14 and the wind guard ribs be bordered air channels 21 passed .. This air flow B occurs on the hood top in the in
Fig. 1 indicated direction and generated by its flow a Luftver thinning in the ge above the transverse wall 13 space of the jacket 11. Since this space is through the open .Klappe in connection with the space to be ventilated, stale air is from this latter Spaces sucked off and ejected through the jacket 11, as indicated by arrow C in FIG.
At the same time, fresh air penetrates through the space beneath the transverse wall 13 of the jacket 11, in accordance with the Str @ imun (l;) indicated by arrow D and the space located inside the wall 1 is thereby ventilated.
A further part of the outside air flowing in the area of the hood is caught by the wind catching ribs 15 to 20 protruding into this air flow and deflected in the direction indicated by arrow E and passed over the opening 23 of the hood, thereby diluting the air. nunb, the suction, in the space above the transverse wall 13 in the inner jacket is still increased and the ventilation is strengthened.
Instead of -as drawn and described, it would of course also be possible within the scope of the invention to train individual parts differently and z. B. rib not only for the vestibule, but also another building material for the hood coats, z. B. wood to use.
It would also be possible, instead of assembling the outer shell 14 from individual segments, the same as the inner shell 11. From a single piece. In this case, the wind guard ribs 15 to 20 in the area of the outer hood jacket 14 would be in:
the jacket is provided with longitudinal slots running in the direction of the jacket and the wind guard ribs would be pushed against the hood jacket 14 from below when the device was assembled (in FIG. 1), the hood jacket 14 in the in the vestibule ribs excepted longitudinal slots come to love ben. By wood screws the wind guard ribs on the one hand could be attached to the hood jacket 11 and further connected to the hood jacket 14 by angle pieces.
The device according to the invention is not only suitable for venting closed spaces, but can also be used with good success as a draft amplifier for chimneys or other longer or shorter and more or less sloping or vertical channels, shafts, etc. . In all of these cases, instead of the semicircular hoods, hoods that are closed in cross section and all around with wind trap ribs are to be used.
For these cases, the regulating flaps and the intermediate plate 13 would also be eliminated.