CH225540A - Verfahren und Vorrichtung zum Abtasten von Spulen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Abtasten von Spulen.Info
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Verfahren send Torrichtung zum Abtasten von Spulen. Man unterscheidet zwei Arten der -Fort- schaltung von Fadenführereinrichtungen an Spulmaschinen. Im einen Falle wird die Fortschaltung durch Abtasten des Garn wickels mittels Fühlerrädchen, Fühlertrich- ter oder eines andern Tastorganes erreicht; im andern Falle geschieht diese ohne Be rührung des Garnwickels.
Bei dexi bekannten Einrichtungen mit Tastorgan ist es schwierig, empfindliche Garne bei höchsten Drehzahlen zu spulen, da durch die Berührung der Tastorgane mit dem Garnwickel Garnbeschädigungen eintre ten. können. Meist tritt dieser Übelstand bei unrundlaufenden Hülsen auf, da die Berüh rung des Fühlerrädchens mit dem Wickel mir an Punkten der weitesten Ausladung er folgt. Die Berührungszeit ist dabei so kurz, dass das Fühlerrädchen infolge seiner Mas senträgheit nicht in der Lage ist, durch die Umfangsreibung in Drehung versetzt zu wer den.
Erst wenn der Berührungsdruck infolge zunehmenden Spulendurchmessers sehr stark angewachsen ist, tritt eine Mitnahme des Fühlerrädchens ein; jedoch sind empfindliche Garne inzwischen meist aufgerauht.
Ähnlich verhält es sich bei starr gelager ten Trichterkegeln oder dergleichen, die eben falls den Schlag der hin- und hergehenden Spule auf den Garnwickel übertragen.
Um dem begegnen zu können, wird bei dem Verfahren zum Abtasten von Spulen gemäss vorliegender Erfindung das Tastorgan nachgiebig gegen die Spule zur Anlage ge bracht. Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Ver fahrens.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele zur Durchführung des Ver fahrens in Verbindung mit einer Kötzerspul- maschine veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 ein radialelastisch gelagertes Füh- lerrädchen, Fig. 2 ein axialelastisch gelagertes Füh- lerrädchen, Fig. 3 eine besondere Ausführungsform eines Fühlerrädchens,
Fig. 4 einen elastisch gelagerten Trich- terkegel.
Die Spule<B>8</B> befindet sich im Aufbau und berührt bei Erreichung des gewünschten Durchmessers das Fühlerrädchen bezw. den Fühlertrichter 1. Die Tastorgane, Fühlerräd- chen sowie Fühlertrichter, sind durch Federn 2 in ihrer Lage gehalten, können jedoch dem Druck, den die Spule auf sie ausübt, aus weichen. In Fig. 3 wird die Feder durch ein anderes elastisches Mittel, z. B. Gummi 3, er setzt. Die Fortbewegung des Fühlerrädchens wird in bekannter Weise durch eine Gewinde spindel 4 bewerkstelligt.
In Fig. 1 wird das Fühlerrädchen auf einer Nabe geführt, die unmittelbar in die Gewindespindel eingreift, während in Fig. 2 die Fühlerscheibe 1 durch den Bolzen 6 mit der Achse 5 verbunden ist, welche Achse eine Schnecke 7 trägt, die ein darunterliegendes, nicht sichtbares Rad an treibt. Dieses steht mit dem Gewinde 4 in Eingriff. In Fig. 4 findet nur ein Abdrük- ken der Trichtereinrichtung auf der Welle 8 in bekannter Weise statt.
Die Wirkungsweise gemäss Fig. 1 bis 3 ist folgende: Die sich drehende, meist etwas schlagende Spule berührt bei Erreichung des gewünsch ten Durchmessers das Fühlerrädchen, das in folge seiner elastischen Lagerung dem Schlag ausweichen kann. Die Berührungs zeit zwischen dem Garnwickel und dem Füh- lerrädchen ist damit eine viel längere, d. h. bei kleinstem Berührungsdruck ist eine gute Mitnahme des Fühlerrädchens gewährleistet.
Gemäss Fig. 4 wird bei Anwendung eines Fühlertrichters dieser bei Berührung mit der hin- und hergehenden Spule den Schlag ela stisch auffangen und so zur Schonung des Garnes wesentlich beitragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRt\CHE: I. Verfahren zum Abtasten von Spulen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Tast- organ nachgiebig gegen die Spule zur An lage bringt. IL Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Tastorgan elastisch nachgiebig gelagert ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Tastorgan ein Fühlerrädchen ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Tastorgan ein in Richtung seiner Achse elastisch nach giebig gelagerter Fühlertrichter ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH225540T | 1942-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH225540A true CH225540A (de) | 1943-02-15 |
Family
ID=4454093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH225540D CH225540A (de) | 1942-04-04 | 1942-04-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Abtasten von Spulen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH225540A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916512C (de) * | 1949-12-10 | 1954-08-12 | Harold Lionel Muschamp | Fadenfuehreraufrueckvorrichtung fuer Koetzerspulmaschinen |
-
1942
- 1942-04-04 CH CH225540D patent/CH225540A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE916512C (de) * | 1949-12-10 | 1954-08-12 | Harold Lionel Muschamp | Fadenfuehreraufrueckvorrichtung fuer Koetzerspulmaschinen |
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