CH225699A - Tretkurbelgetriebe für Fahrräder. - Google Patents
Tretkurbelgetriebe für Fahrräder.Info
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Description
Tretkurbelgetriebe für Fahrräder. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Tretkurbelgetriebe für Fahrräder, bei welchem zwecks Erzielung einer elliptischen Pedalbahn am Ende einer jeden mit dem Antriebskettenrad verbundenen Hauptkurbel eine Hilfskurbel gelagert ist, auf deren Drehzapfen ein Planetenrad fest ist, das mit einem doppelt so grossen, am Hauptkurbel lager festen Zentralrad zusammenwirkt, um die Hilfskurbel gegenläufig zur Hauptkurbel zu drehen.
Man hat schon derartige Getriebe vorge schlagen, bei welchen die Übertragung vom Zentralrad auf die Planetenräder mittels Ket ten bewirkt wurde, wobei die Räder als Ket tenräder ausgebildet waren. Abgesehen von den einem Kettentrieb mit derart kurzen Achsabständen an und für sich anhaftenden Nachteilen ergibt sich hierbei ein Tretkurbel mechanismus von umfangreichen Abmessun gen und infolgedessen plumpem Aussehen, insbesondere wenn die Hauptkurbel eine grö ssere Länge besitzt als die Hilfskurbel. Ge rade letzterer Fall ergibt aber in kinema- tischer Beziehung die günstigsten Verhält nisse.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die genannten Nachteile zu beheben. Das Tret- kurbelgetriebe gemäss der Erfindung zeichnet sich nun dadurch aus, dass das Zentralrad und das Planetenrad als Kegelräder ausge bildet sind, und die Hauptkurbel als Hohl körper zur Aufnahme der Getriebeorgane sowie der Übertragungswelle ausgebildet ist, welche an ihren beiden Enden mit den ge nannten Kegelrädern in Eingriff stehende Kegelräder trägt.
Dank dieser Ausbildung erhält man in folge der Möglichkeit, alle Getriebeteile ein zukapseln, nicht nur eine grössere Betriebs sicherheit und bessere Schmierung, sondern auch im Aussehen unterscheidet sich das Ge triebe nicht stark vom Tretkurbelmechanis- mus der herkömmlichen Anordnung mit kreis förmiger Bewegungsbahn. Auch fällt die Notwendigkeit eines Nachspannens von Ge lenkketten sowie die Gefahr von Ketten brüchen weg.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beiliegenden Zeich nung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen axialen Schnitt durch die dem Kettenrad gegenüberliegende Tretkurbel eines Getriebes nach Linie 1-1 in Fig. 2 und 3, Fig. 2 eine Seitenansicht des Kopfteils und Fig. 3 des Nabenteils der Tretkurbel.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Getriebe ist B die Tretlagerbüchse eines Fahr radrahmens, an welcher in üblicher Weise nach hinten die untere Rahmengabel G und schräg nach oben das Rahmenrohr R an gesetzt ist; der Einfachheit halber sind beide in die Zeichnungsebene projiziert angedeutet.
In die Büchse B ist von jeder Seite her eine Gewindehülse 1 eingeschraubt, welche am innern Ende einen abgesetzten Teil la hat, auf welchen als Sicherung eine in die Büchse B radial von aussen her einge schraubte Kopfschraube 4 drückt. Das innere Ende der Gewindehülse 1 ist als Kegelrad 2 ausgebildet und enthält ein Radialkugellager 5, in welchem die Tretkurbelachse 6 gelagert ist. Auf dem äussern Zapfen der Tretkurbel achse 6 ist mittels einer durchgehenden Schraube 6s die Hauptkurbel 7 aufgesetzt, welche als Hohlkörper für die Aufnahme der Getriebeorgane ausgebildet ist.
Am Na benteil dieses Hohlkörpers sitzt ein zylin drischer Teil 7a, welcher als Gehäuse das Kegelrad 2 einschliesst und mit einem ein gelassenen Dichtungsring 8 auf letzterem ab gedichtet ist. Das Kegelrad 2 kämmt mit einem Gegenrad 3, das am untern Ende einer Übertragungswelle 9 mittels Längskeil und Kopfschraube befestigt ist, und über diesem Kegelrad 3 ist ein Radialkugellager 10 für die Welle 9 im Nabengehäuse 7 eingesetzt. Das Nabengehäuse setzt sich in einem hohl zylindrischen Kurbelschaft 7b fort, welcher am äussern Ende den Kurbelkopf 7c trägt, in welchem ein Spurkugellager 11 zur Füh rung der Welle 9 eingesetzt ist.
Am Ende der Welle 9 sitzt ein Kegelrad 12 von glei chem Durchmesser wie das Kegelrad 3, welch ersteres mit einem auf dem quer zur Welle 9 liegenden Drehzapfen 14 der Hilfskurbel 17 sitzenden Planetenkegelrad 13 kämmt, dessen Durchmesser bezw. Zähnezahl halb so gross ist wie beim Zentralkegelrad 2. Das innere Ende des Drehzapfens 14 ist in einem Spurkugellager 15 und das äussere in einem aussenseits des Kegelrades 13 angebrachten Kugellager 16 gelagert. Die Hilfskurbel 17, welche den Pedaltritt 18 trägt, ist mittels Gewinde und Mutter auf dem äussern Ende des Drehzapfens 14 befestigt.
Der Kurbel kopf ist nach einer durch die Mitte des Dreh zapfens 14 gehenden Querebene unterteilt, und der Deckel 7e, welcher mit. einer Deck scheibe die innere Seitenöffnung des Kopfes abschliesst, ist mittels paarweise auf jeder Seite in Aussparungen sitzender Kopfschrau ben 19 auf dem intern Kopfteil 7c be festigt. Oben auf dem Deckelteil 7e kann eine Schmierbüchse aufgesetzt sein. Dank der beschriebenen Anordnung der Kurbeln und Übertragungsräder ergibt sich eine zum Drehsinn der Hauptkurbeln gegenläufige Drehbewegung der Hilfskurbeln, der Pedal bahn hierbei iii bekannter Weise elliptisch ist.
Die gegenüberliegende Seite des Getriebes ist genau gleich ausgebildet (natürlich mit um<B>180'</B> versetzter Hauptkurbel) und trägt ausserdem an Armen der Nabenbüchse 7a das nicht dargestellte Antriebskettenrad, das auf diese Weise mit beiden Hauptkurbeln verbun den ist.
Der Kurbelschaft 7b könnte anstatt hohl zylindrisch auch mit rechteckigem Hohl profil, z. B. von U-förmigem Querschnitt mit aufgesetztem Deckel, ausgebildet sein, wobei das Querschnittsrechteck hochkant zur Tret- richtung gestellt wäre.
Auch könnte das Verhältnis der beiden Kurbeln umgekehrt sein, das heisst die Haupt kurbel könnte kürzer sein als die Hilfs kurbel; in diesem Falle würde allerdings die Antriebskette nicht vorwärts, sondern rück wärts laufen und müsste gekreuzt oder am Hinterrad umgeleitet werden. Am äussern Ende der Übertragungswelle 9 könnte anstatt des Kegelradpaares 12/13 auch eine andere Übertragungsvorrichtung, z. B. eine Gelenkverbindung, vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tretkurbelgetriebe für Fahrräder, bei welchem zwecks Erzielung einer elliptischen Pedalbahn am Ende einer jeden mit dem Antriebskettenrad verbundenen Hauptkurbel eine Hilfskurbel gelagert ist, auf deren Dreh zapfen ein Planetenrad fest ist, das mit einem doppelt so grossen, am Hauptkurbellager festen Zentralrad zusammenwirkt, um die Hilfskurbel gegenläufig zur Hauptkurbel zu drehen, dadurch gekennzeichnet, dass das Zen tralrad und das Planetenrad als Kegelräder ausgebildet sind,und die Hauptkurbel als Hohlkörper zur Aufnahme der Getriebe organe sowie der Übertragungswelle ausge bildet ist, welche an ihren beiden Enden mit den genannten Kegelrädern in Eingriff ste hende Kegelräder trägt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Tretkurbelgetriebe gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Tret- kurbellager des Fahrradrahmens von jeder Seite eine Gewindehülse eingeschraubt ist, deren äusseres Ende als ortsfestes Kegelrad ausgebildet ist und ein Radialkugellager zur Lagerung der Tretkurbelachse enthält, auf deren äusserem Zapfen der Nabenteil der Hauptkurbel mittels einer durchgehenden Schraube befestigt ist.2. Tretkurbelgetriebe gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Nabenteil der Haupt kurbel eine zylindrische, zur Kurbelachse konzentrische Nabenbüchse aufweist, welche das Zentralrad übergreift und an seinem Um fang mit einem Dichtungsring abgedichtet ist.3. Tretkurbelgetriebe gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass im Nabenteil der Hauptkurbel ein Radialkugellager für die Übertragungswelle eingesetzt ist, und letztere von dem am Nabenteil angesetzten hohlzylin drischen Kurbelschaft eingeschlossen ist, an dessen äusserem Ende der Kurbelkopf sitzt, welcher ein Spurkugellager für die Übertra gungswelle aufweist und als Gehäuse das äussere gegelräderpaar einschliesst.4. Tretkurbelgetriebe gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurbelkopf, in wel chem der Drehzapfen der Hilfskurbel mit tels zweier Kugellager gelagert ist, nach einer durch die Mitte des Drehzapfens gehen den Querebene unterteilt und der Deckelteil abnehmbar mittels Schrauben am Unterteil befestigt ist, wobei der Deckelteil mit einer seitlichen Scheibe die Seitenöffnung des Kur belkopfes abschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH225699A true CH225699A (de) | 1943-02-15 |
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| CH (1) | CH225699A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP4434868A1 (de) * | 2023-03-21 | 2024-09-25 | Hsuan-Chih Lin | Kurbelvorrichtung mit arbeitssparendem mechanismus und fahrradkurbelanordnung |
-
1942
- 1942-02-14 CH CH225699D patent/CH225699A/de unknown
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