CH225922A - Kompensationsmessverfahren. - Google Patents

Kompensationsmessverfahren.

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CH225922A
CH225922A CH225922DA CH225922A CH 225922 A CH225922 A CH 225922A CH 225922D A CH225922D A CH 225922DA CH 225922 A CH225922 A CH 225922A
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CH
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voltage
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crank
calibrated
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Inventor
Aktien-Gesellschaft Hart Braun
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Hartmann & Braun Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/28Provision in measuring instruments for reference values, e.g. standard voltage, standard waveform

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Description


  Kompensationsmessverfahren.    Der Patentanspruch I des     Hauptpatentes     betrifft ein Kompensationsmessverfahren, das  dadurch gekennzeichnet ist, dass die Kom  pensationsspannung aus mindestens zwei  Teilspannungen zusammengesetzt wird, von  denen jede durch zwei einstellbare Abgriffe  an einem Widerstand, der an einer konstan  ten Hilfsstromquelle liegt, abgegriffen wird.  Die Grösse der beiden Hilfsströme wird  zweckmässigerweise durch Kompensation  gegen ein Normalelement kontrolliert.  



  Die     Erfindung    betrifft eine Weiteraus  bildung des Verfahrens nach dem Patent  anspruch I des Hauptpatentes. Nach der  Erfindung wird die     unbekannte    Spannung im  ersten Schritt der Messung kompensiert gegen  eine Spannung, die zusammengesetzt ist aus  der an den geeichten Kurbelwiderständen ab  gegriffenen Spannung, wodurch beispiels  weise die beiden ersten Dezimalen der unbe  kannten Spannung bekannt sind, und einer  zweiten restlichen Spannung von unbekann-    ter, aber verstellbarer Grösse, die an dem  nicht geeichten Widerstand des zweiten  Stromkreises abgegriffen wird.

   Im zweiten  Schritt der Messung wird nun mit Hilfe  einer Umschaltung bewirkt, dass der die ge  eichten Kurbelwiderstände enthaltende Kreis  so geschaltet wird, dass nur noch ein Teil  des Gesamtstromes von bekannter Grösse, bei  spielsweise 1/100, durch die Kurbelwiderstände  fliesst, so dass an diesen eine veränderte be  kannte Spannung zur Verfügung steht. Dann  wird die unbekannte Teilspannung durch  Kompensation an den geeichten Kurbelwider  ständen gemessen.  



  In beiliegender     Zeichnung    ist ein Aus  führungsbeispiel eines Kompensationsappa  rates zur Durchführung des Verfahrens nach  der     Erfindung    dargestellt, wobei Nebensäch  lichkeiten, zum Beispiel die Ausgestaltung  der Umschaltung,     nicht    eingetragen sind.  



  In den     Fig.    1 und 2 bedeutet I den die  geeichten     Kurbelwiderstände        k1    und     k2    ent-      haltenden Kreis, der mit Hilfe einer nicht  eingezeichneten Umschaltung durch ein Nor  malelement kontrolliert werden kann, II den  Stromkreis, der den nicht geeichten Wider  stand R1 enthält, an dem die Restspannung  Er abgegriffen wird. Diese Spannung wird  durch zwei einstellbare Abgriffe an dem  nicht geeichten Widerstand     Bi    abgegriffen.  Im ersten Schritt wird nach der Schaltung  nach Fig. 1 die unbekannte Spannung E, mit  Hilfe des Nullgalvanometers N gegen eine  bekannte, im Kreis I abgegriffene Spannung  und eine dazugefügte unbekannte, gleich  falls einstellbare, am Kreis II abgegriffene  Spannung kompensiert.

   Im zweiten Schritt  wird durch Umschaltung nach Fig. \? mit  Hilfe der Widerstände R3 und R4 der Span  nungsabfall an den Kurbelwiderständen k1  und k2 auf beispielsweise den hundertsten  Teil gebracht und mit Hilfe des Galvano  meters N die aus dem ersten Schritt unbe  kannte, aber gegenüber diesem unverändert  gelassene Restspannung Er kompensiert und  dadurch gemessen. Der Kreis II braucht also  nur während der Ausführung der beiden  Schritte der Messung zeitlich konstant zu  sein. Es ist zweckmässig, aber nicht notwen  dig, dass die Widerstände R3 und R4 so be  messen werden, dass der der Hilfsstromquelle  entnommene Strom der gleiche bleibt, da in  diesem Fall die Kontrolle durch Kompen  sation gegen ein Normalelement nicht von  neuem erforderlich ist.  



  Ist der Kreis II gegenüber dem Kreis 1  so bemessen, dass die Restspannung Er eine  kleine Grösse hat, so kann auch die Strom-    quelle des Kreises II aus einem Thermo  element oder mehreren bestehen, die durch  einen Heizdraht oder eine Heizwicklung er  wärmt werden, die durch den konstanten  Strom des Kreises I gespeist werden. Ein  gewöhnlicher Thermoumformer kann die be  schriebene Funktion ausüben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kompensationsmessverfahren nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt der Messung die unbekannte Spannung (E") gegen eine Spannung kompensiert wird;
    die zusammengesetzt ist aus einer an zwei ge eichten dekadisch geteilten Kurbelwiderstän den abgegriffenen Spannung und einer zwei ten restlichen Spannung (Er) von unbe kannter aber verstellbarer Grösse, die an einem nicht geeichten Widerstand des zwei ten Stromkreises abgegriffen wird, und dass durch Umschaltung in einem zweiten Schritt der Messung diese unbekannte, aber kon stant gelassene Teilspannung (Er) durch Kompensation an den zwei geeichten deka disch geteilten Kurbelwiderständen des die andere Teilspannung herstellenden Strom kreises (I) gemessen wird, wobei dieser Stromkreis (I) so geschaltet ist, dass nur ein Teil des Cxesamtstromes durch die Kurbel widerstände fliesst,
    so dass an diesen eine ge änderte bekannte Spannung zur Verfügung steht.
CH225922D 1942-01-23 1942-01-23 Kompensationsmessverfahren. CH225922A (de)

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CH225922D CH225922A (de) 1942-01-23 1942-01-23 Kompensationsmessverfahren.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2758279A (en) * 1951-04-26 1956-08-07 Leeds & Northrup Co Potentiometer measuring systems
DE1015534B (de) * 1952-10-31 1957-09-12 Siemens Ag Pruefspannungsquelle fuer Messgeraete, vorzugsweise mit unterdruecktem Nullpunkt

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US2758279A (en) * 1951-04-26 1956-08-07 Leeds & Northrup Co Potentiometer measuring systems
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