CH225922A - Kompensationsmessverfahren. - Google Patents
Kompensationsmessverfahren.Info
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Description
Kompensationsmessverfahren. Der Patentanspruch I des Hauptpatentes betrifft ein Kompensationsmessverfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Kom pensationsspannung aus mindestens zwei Teilspannungen zusammengesetzt wird, von denen jede durch zwei einstellbare Abgriffe an einem Widerstand, der an einer konstan ten Hilfsstromquelle liegt, abgegriffen wird. Die Grösse der beiden Hilfsströme wird zweckmässigerweise durch Kompensation gegen ein Normalelement kontrolliert. Die Erfindung betrifft eine Weiteraus bildung des Verfahrens nach dem Patent anspruch I des Hauptpatentes. Nach der Erfindung wird die unbekannte Spannung im ersten Schritt der Messung kompensiert gegen eine Spannung, die zusammengesetzt ist aus der an den geeichten Kurbelwiderständen ab gegriffenen Spannung, wodurch beispiels weise die beiden ersten Dezimalen der unbe kannten Spannung bekannt sind, und einer zweiten restlichen Spannung von unbekann- ter, aber verstellbarer Grösse, die an dem nicht geeichten Widerstand des zweiten Stromkreises abgegriffen wird. Im zweiten Schritt der Messung wird nun mit Hilfe einer Umschaltung bewirkt, dass der die ge eichten Kurbelwiderstände enthaltende Kreis so geschaltet wird, dass nur noch ein Teil des Gesamtstromes von bekannter Grösse, bei spielsweise 1/100, durch die Kurbelwiderstände fliesst, so dass an diesen eine veränderte be kannte Spannung zur Verfügung steht. Dann wird die unbekannte Teilspannung durch Kompensation an den geeichten Kurbelwider ständen gemessen. In beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel eines Kompensationsappa rates zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt, wobei Nebensäch lichkeiten, zum Beispiel die Ausgestaltung der Umschaltung, nicht eingetragen sind. In den Fig. 1 und 2 bedeutet I den die geeichten Kurbelwiderstände k1 und k2 ent- haltenden Kreis, der mit Hilfe einer nicht eingezeichneten Umschaltung durch ein Nor malelement kontrolliert werden kann, II den Stromkreis, der den nicht geeichten Wider stand R1 enthält, an dem die Restspannung Er abgegriffen wird. Diese Spannung wird durch zwei einstellbare Abgriffe an dem nicht geeichten Widerstand Bi abgegriffen. Im ersten Schritt wird nach der Schaltung nach Fig. 1 die unbekannte Spannung E, mit Hilfe des Nullgalvanometers N gegen eine bekannte, im Kreis I abgegriffene Spannung und eine dazugefügte unbekannte, gleich falls einstellbare, am Kreis II abgegriffene Spannung kompensiert. Im zweiten Schritt wird durch Umschaltung nach Fig. \? mit Hilfe der Widerstände R3 und R4 der Span nungsabfall an den Kurbelwiderständen k1 und k2 auf beispielsweise den hundertsten Teil gebracht und mit Hilfe des Galvano meters N die aus dem ersten Schritt unbe kannte, aber gegenüber diesem unverändert gelassene Restspannung Er kompensiert und dadurch gemessen. Der Kreis II braucht also nur während der Ausführung der beiden Schritte der Messung zeitlich konstant zu sein. Es ist zweckmässig, aber nicht notwen dig, dass die Widerstände R3 und R4 so be messen werden, dass der der Hilfsstromquelle entnommene Strom der gleiche bleibt, da in diesem Fall die Kontrolle durch Kompen sation gegen ein Normalelement nicht von neuem erforderlich ist. Ist der Kreis II gegenüber dem Kreis 1 so bemessen, dass die Restspannung Er eine kleine Grösse hat, so kann auch die Strom- quelle des Kreises II aus einem Thermo element oder mehreren bestehen, die durch einen Heizdraht oder eine Heizwicklung er wärmt werden, die durch den konstanten Strom des Kreises I gespeist werden. Ein gewöhnlicher Thermoumformer kann die be schriebene Funktion ausüben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kompensationsmessverfahren nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt der Messung die unbekannte Spannung (E") gegen eine Spannung kompensiert wird;die zusammengesetzt ist aus einer an zwei ge eichten dekadisch geteilten Kurbelwiderstän den abgegriffenen Spannung und einer zwei ten restlichen Spannung (Er) von unbe kannter aber verstellbarer Grösse, die an einem nicht geeichten Widerstand des zwei ten Stromkreises abgegriffen wird, und dass durch Umschaltung in einem zweiten Schritt der Messung diese unbekannte, aber kon stant gelassene Teilspannung (Er) durch Kompensation an den zwei geeichten deka disch geteilten Kurbelwiderständen des die andere Teilspannung herstellenden Strom kreises (I) gemessen wird, wobei dieser Stromkreis (I) so geschaltet ist, dass nur ein Teil des Cxesamtstromes durch die Kurbel widerstände fliesst,so dass an diesen eine ge änderte bekannte Spannung zur Verfügung steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH216452T | 1942-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH225922A true CH225922A (de) | 1943-02-28 |
Family
ID=4449612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH225922D CH225922A (de) | 1942-01-23 | 1942-01-23 | Kompensationsmessverfahren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH225922A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2758279A (en) * | 1951-04-26 | 1956-08-07 | Leeds & Northrup Co | Potentiometer measuring systems |
| DE1015534B (de) * | 1952-10-31 | 1957-09-12 | Siemens Ag | Pruefspannungsquelle fuer Messgeraete, vorzugsweise mit unterdruecktem Nullpunkt |
-
1942
- 1942-01-23 CH CH225922D patent/CH225922A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2758279A (en) * | 1951-04-26 | 1956-08-07 | Leeds & Northrup Co | Potentiometer measuring systems |
| DE1015534B (de) * | 1952-10-31 | 1957-09-12 | Siemens Ag | Pruefspannungsquelle fuer Messgeraete, vorzugsweise mit unterdruecktem Nullpunkt |
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