Umlaufender Messerkopf für Holzbearbeitungsmasehinen. Das Einstellen von geschliffenen, langen, ebenen Messern in einem rotierenden Messer kopf für Holzbearbeitungsmaschinenistschwie- rig, da sämtliche Schneiden auf ihrer vollen Länge von der Drehachse des Messerkopfes gleich weit entfernt sein müssen. Sehr kleine Abweichungen geben schon eine wellige Ober fläche des zu bearbeitenden Holzes.
Dieser Mangel kann behoben werden, wenn man den Messerkopf mit den eingesetzten Messern rotieren lässt und sämtliche Schneiden durch einen Schleifstein auf genau gleiche Höhe bringt. Hierbei entsteht jedoch an jedem Messer eine Fase, die im Flugkreis (Schnitt kreis) des Messerkopfes liegt, also mit dem Werkstück in Berührung kommt und dabei erhitzt wird, so dass das Messer rasch stumpf wird und Brennstellen auf dem Holz ent stehen.
Dieser Übelstand kann behoben werden, wenn die Messer am Messerhalter drehbar ange ordnet werden, etwa nach der in den französi schen. Patentschriften Nr. 337789 und 443599 beschriebenen Art. Die Messer können bei diesen Ausführungen jedoch nur geschliffen werden, wenn sie aus ihrer Arbeitslage vor wärts gedreht werden, wobei die Messer schneiden ihre Lage verändern. Für Messer köpfe mit langen Messern sind derartige An-. ordnungen indessen ungeeignet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein umlaufender Messerkopf für Holz bearbeitungsmaschinen mit einer Anzahl von Messern, die in Messerklemmen verstellbar be festigt sind, welch letztere um je eine zur Umlaufachse parallele Achse schwenkbar an geordnet sind. Die Erfindung besteht darin, dass die Schwenkachse jeder Messerklemme mit der Schneide des zugehörigen Messers zusammenfällt und dass die Messerklemmen in jeder ihrer Verschwenkungslagen innerhalb des Flugkreises des Messerkopfes liegen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines Messer kopfes mit Schnitt in verschiedenen Ebenen durch drei Messer, von denen zwei sich in der Arbeitslage und eines in der Schleiftage befinden, Fig. 2 eine Draufsicht und eine Seiten ansicht auf ein Messer, und Fig. 3 eine Draufsicht auf und einen Schnitt durch eine K letnmplatte.
Auf einer Welle 1 ist ein Messerhalter 2 mittels eines Keils 3 befestigt. Der Messer kopf ist mit sechs Messern 4 versehen, deren jedes einzelne in einer Messerklemme gehalten ist. Die Messerklemmen bestehen aus einem Teil 5 und einer Klemmplatte 6, zusammen gehalten mittels dreier Bolzen 7, deren Mut tern 8 in Aussparungen 9 der Klemmplatte 6 versenkt sind. Jede Messerklemme weist zwei Gleitflächen 12, 19 auf, die Abschnitte zweier konzentrischer Zylindermantelfläehen bilden, deren Achse zusammenfällt mit der Schneide 11 des zugehörigen Messers.
Diese Gleitflächen 1'2, 19 stützen sich gegen gleichgewölbte Gegenflächen eines Keils 15 bezw. des -Messer halters 2, so dass die Messerklemmen bei ihrer Verstellung längs dieser Flächen gleiten und Kreisbogen um die Schneide 11 beschreiben. Sollen z.
B. die Messer 4 geschliffen werden, so werden nach Lösen der Keile 15 die Schrau ben 13 mittels eines Steckschlüssels gedreht, so dass die Schraubenköpfe aus dem Teil a heraustreten, wobei sie sich gegen die Flä chen 14 des Messerhalters 2 stemmen und dabei die Messerklemmen 5, 6 samt, den Messern 4 um die Messerschneide 11 ver- schwenken. Nach einer bestimmten Anzahl Umdrehungen der Schraube 13 befinden sich die Messer in der Schärflage, in welcher die Messerfasen 20 Ausschnitte des Flugkreises 21 bilden. In dieser Stellung werden die Messer fasen überschlaffen.
Das ist nur möglich, weil auch in dieser äussersten Verschwenkungslage die Messerklemmen keine über den Flugkreis des Messerkopfes vorstehende Teile haben, sondern innerhalb desselben liegen. Um die Messer neuerdings in die Arbeitslage zu bringen, genügt es, die Schrauben 13 wieder um die nämliche Anzahl Umdrehungen zurück zudrehen und die Messerklemmen gegen den Messerhalter zu drücken, bis die Schrauben- köpfe wieder an die Flächen 14 ;,anschlagen. Die Messer befinden sich nun wieder in der genau gleichen Lage wie vor dem Schleif prozess und die Messerklemmen können nun mittels der heile 1.5 wieder fixiert werden.
Ein besonderes Ausrichten oder Einstellen der Messer fällt dabei weg, da die Schneiden 11 der Messer immer genau auf dein Flugkreis liegen, gleichgültig, ob das eine oder andere der iffesser beim Zurückschwenken unter Fin- ständen etwas mehr oder weniger verschwenkt worden ist.
Vor jeden Schleifen werden die Messer radial ganz wenig vorgestellt, und es wird immer auf dein gleichen Flugkreis ge- schliffen, so dass absolute Gewülir besteht, dass die Messerschneiden immer genau im Flug kreis liegen und finit den Drehachsen der Messer zusammenfallen.
Der beschriebene Messerkopf hat zudem noch den grossen Vorteil, dass mit verschie denen Anstellwinkeln der Messer gearbeitet werden kann, ohne dass nach jeder Winkel änderung die lIesser wieder auf den Flug kreis eingestellt zu werden brauchen. Es genügt, sämtliche Schrauben 13 um die nämliche Anzahl Umgänge zu drehen, um alle lIesser in die neue Winkellage zu bringen.
Die Rückenflächen der Keile 15 verlaufen derart, dah beim Hochschrauben mittels der Spannschrauben 16 die Keile 15 die 1llesser- klemmen festklemmen. In jedem Keil ist noch ein Bolzen 1 7 angebracht, der die innerste Lage des Messers bestimmt.
Circulating cutter head for woodworking machines. The setting of ground, long, flat knives in a rotating knife head for woodworking machines is difficult, since all cutting edges must be the same distance from the axis of rotation of the knife head over their full length. Even very small deviations give the wood to be processed a wavy surface.
This deficiency can be remedied if you let the cutter head rotate with the knives inserted and use a grindstone to bring all cutting edges to exactly the same height. However, this creates a bevel on each knife that lies in the cutting circle (cutting circle) of the knife head, i.e. comes into contact with the workpiece and is heated in the process, so that the knife quickly becomes blunt and burns occur on the wood.
This drawback can be remedied if the knives are rotatably arranged on the knife holder, for example according to the French rule. Patent Nos. 337789 and 443599 described type. The knives can only be sharpened in these designs, however, if they are rotated from their working position forward, with the knife cutting change their position. For knife heads with long knives are such an. regulations, however, unsuitable.
The present invention is a rotating cutter head for woodworking machines with a number of knives that are adjustable be fastened in knife clamps, which latter are arranged pivotably about an axis parallel to the axis of rotation. The invention consists in that the pivot axis of each knife clamp coincides with the cutting edge of the associated knife and that the knife clamps lie within the flight circle of the knife head in each of their pivoted positions.
In the drawing, an example embodiment of the subject invention is shown, namely Fig. 1 shows a side view of a knife head with sections in different planes through three knives, two of which are in the working position and one in the grinding position, Fig. 2 is a plan view and a side view of a knife, and Fig. 3 is a plan view and a section through a K letnmplatte.
A knife holder 2 is fastened to a shaft 1 by means of a wedge 3. The knife head is provided with six knives 4, each of which is held in a knife clamp. The knife clamps consist of a part 5 and a clamping plate 6, held together by means of three bolts 7, the courage tern 8 in recesses 9 of the clamping plate 6 are sunk. Each knife clamp has two sliding surfaces 12, 19 which form sections of two concentric cylindrical jacket surfaces, the axis of which coincides with the cutting edge 11 of the associated knife.
These sliding surfaces 1'2, 19 are supported against equally curved opposing surfaces of a wedge 15 respectively. of the knife holder 2, so that the knife clamps slide along these surfaces when they are adjusted and describe a circular arc around the cutting edge 11. Should z.
B. the knife 4 are ground, so after loosening the wedges 15, the screws ben 13 rotated by means of a socket wrench so that the screw heads emerge from the part a, where they press against the surfaces 14 of the knife holder 2 and thereby the knife clamps 5, 6 together with the knives 4 swivel around the knife edge 11. After a certain number of revolutions of the screw 13, the knives are in the sharpening position in which the knife bevels 20 form sections of the flight circle 21. In this position, the knife bevels will slacken.
This is only possible because in this outermost pivoted position, too, the knife clamps have no parts protruding beyond the cutting circle of the knife head, but lie within the same. In order to bring the knives into the working position recently, it is sufficient to turn the screws 13 back by the same number of turns and to press the knife clamps against the knife holder until the screw heads strike the surfaces 14; The knives are now in exactly the same position as before the grinding process and the knife clamps can now be fixed again using the heile 1.5.
A special alignment or setting of the knives is not necessary, since the cutting edges 11 of the knives are always exactly on your flight circle, regardless of whether one or the other of the iffesser has been swiveled a little more or less when swiveling back.
Before each sharpening, the knives are only slightly advanced radially, and they are always ground to the same flight circle, so that there is an absolute confusion that the knife edges are always exactly in the flight circle and coincide finitely with the axes of rotation of the knife.
The cutter head described also has the great advantage that it is possible to work with different angles of incidence of the knives without the need to be set back to the flight circle after each change of angle. It is sufficient to turn all the screws 13 by the same number of turns in order to bring all of them into the new angular position.
The back surfaces of the wedges 15 run in such a way that when the screws 16 are screwed up, the wedges 15 clamp the lesser clamps. In each wedge a bolt 17 is attached, which determines the innermost position of the knife.