CH226128A - Einrichtung zur Entstörung von Hochfrequenzempfangsanlagen, insbesondere Radioempfangsanlagen. - Google Patents
Einrichtung zur Entstörung von Hochfrequenzempfangsanlagen, insbesondere Radioempfangsanlagen.Info
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H7/00—Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
- H03H7/01—Frequency selective two-port networks
- H03H7/0123—Frequency selective two-port networks comprising distributed impedance elements together with lumped impedance elements
-
- H—ELECTRICITY
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- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/10—Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
- H04B1/1009—Placing the antenna at a place where the noise level is low and using a noise-free transmission line between the antenna and the receivers
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Description
Einrichtung zur Entstörung von Hochfrequenzempfangsanlagen, insbesondere Radioempfangsanlagen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Entstörung von Hochfrequenzempfangs- anlagen, insbesondere Radioempfangsanla- gen, bei denen die Aufnahmestelle für die Empfangsschwingungen ber eine Doppelleitung mit dem Empfänger verbunden ist und d wobei diese Doppelleitung von hochfrequenten Storschwingungen induziert wird. Die Entstörung wird erfindungsgemäss da durch bewirkt, dass zwischen Empfänger- eingangskreis und Doppelleitung eine Zweileiterdrossel derart eingeschaltet wird, dass die beiden Pole des einen Drosselendes an die Doppelleitung und diejenigen des andern Drosselendes an den Empfängereingangs- kreis angeschlossen sind. Auf der Zeichnung sind mehrere Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan- des in Anwendung auf Radioempfangs- anlagen schematisch dargestellt. In allen Figuren bezeichnen gleiche Be zugszeichen gleiche oder gleichwertige Teile. Gemäss Fig. 1 sind an den Eingang des Empfängers E die beiden Leiter 1, und l2 einer Zweileiterdrossel Dr hoher Selbstinduktion angeschlossen. Die andern Enden der Spulendrähte sind an die von parallelen oder verdrilltenLeiternLi,Lgebildete Doppel- leitung angeschlossen, welche über einen Hochfrequenztransformator Tr mit dem Antennenkreis A gekoppelt ist. Die über den TransformatorTfvonder Antenne auf die Leitung L1, La übertragenen Empfangs- strome, angedeutet durch ausgezogene Pfeile durchfliessen die Leiter Li, L2 gegensinnig, und werden daher ber die Zweileiterdrossel Dr praktisch ungeschwächt in den Empfän ger E geleitet. In der Leitung von au(en in duzierte hochfrequente Storspannungen, angedeutet durch punktierte Pfeile, sind jedoch in beiden Leitern gleichgerichtet, so dan-dite Storstrome in der Drosselspule Dr stark abgedrosselt werden und der verbleibende Rest von Störschwingungen neben den praktisch ungeschwächten Nutzschwingungen nicht mehr st¯rend emfunden wird. An Stelle einer Linearantenne und Erde .kannaucheinegerichteteAntenne,Rahmen- a. ntenne oder beliebig andere Schleifantenne benützt werden. In diesem Fall fällt der Transformator Tr weg. Die Doppelleitung wird dann mit beiden Antennendrähten verbunden, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausfüh- rungsform sind zwei Zweileiterdrossel- spulen Dr1 und Dr2 in Serie geschaltet, und zwar is die Spule Dr,, wie bei Fig. 1 einerseits an den Empfänger E und anderseits an die Doppelleitung L1, L2 angeschlossen. An den andern Enden dieser Doppelleitung sind die einen Enden der Spule Dr2 angeschlossen. Von den andern Enden der Spule Dr2 ist das eine Ende mit der Linearantenne A und das andere Ende mit der Erde verbunden. Die Drosselspule Dr2 hat eine Ïhnliche Wirkung wie im Falle der Fig. l der Transformator Tr. Durch die Drosselspule Dr2 wird bezweckt, für die Storschwingun- gen dieselben symmetrischen Verhältnisse auf der Antennenseite der Doppelleitung L1, L2 zu erreichen, wie sie am empfänger- seitigen Ende derselben durch die Spule Dr1 geschaffen werden. Die auf die Doppelleitung Ll, L2 fallenden Storschwingungen, die sich nach der Spule Dr1 zu bewegen, erhalten durch die Spule Dr2 in beiden Leitungen die gleichen Amplituden. Beim Beispiel nach Fig. 3 ist eine Zweileiterdrossel Dr verwendet, die zwischen den beiden Sauptwicklungen noch eine dritte Wicklung Da aufweist., die als Schirm dient und daher am einen Ende geerdet ist. Durch diese fritte offene Wicklung werden auf die Drosselspule treffende Storschwingungen und der Rest der durch die beiden andern Wicklungen zur Hauptsache vernichteten Stör- schwingungen abgeleitet und unschädlich gemacht. Bei der Ausf hrungsform nach Fig. 4 sind drei verschieden grosse Zweileiterdrosseln Dr1, Dur., Dr3 vorhanden, die fiir verschiedene Wellenbereiche (Kurz-, Mittel- und Langwellen) bestimmt sind. Mittels zweipoliger Stecker oder Schalter, die vorteilhaft starr miteinander verbunden sind, kann dem Empfänger antennenseitig je nach dem gewünschten Wellenbereich die eine oder andere der Drosselspulen vorgelagert werden. Als Antenne ist in Fig. 4 eine Richtantenne angenommen. Es kann aber auch jede andere Antenne ohne oder mit Zwischenschaltung eines Hochfrequenztransformators oder einer zweiten Zweileiterdrossel zur Anwendung kommen. Die Antenne von in der NÏhe elektrischer Bahnen aufgestellten Hochfrequenzempfän- gern kann in einer solchen Entfernung von der Bahnlinie entfernt aufgestellt und durch eine Doppelleitung über eine Zweileiter- drossel mit dem Empfänger verbunden sein, da? der Empfang von der Bahn nicht ge stort wird. Die beschriebene Zweileiterdrossel kann innerhalb des Empfängergehäuses oder in einem besonderen Gehäuse als Vorsatzgerät zum EmpfÏnger, welchem ein Hochfrequenz- entstörungsgerät auch auf der Netzseite vorgeschaltet sein kann, angeordnet sein. Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass auch ohne solche Hochfrequenzentstörungsgeräte in der Netzleitung mit der beschriebenen, auf der Antennenseite angeordneten Zweileiter- drossel Hochfrequenzstörschwingungen der Netzseite unschädlich gemacht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Entst¯rung- von Hoch frequenzempfangsanlagen, insbesondere Ra dioempfangsanlagen, bei denen die Auf nahmestelle f r die Empfangsschwingungen über eine Doppelleitung mit dem Empfänger verbunden ist und wobei diese Doppelleitung von hochfrequenten Störschwingungen induziert wird, dadurch gekennzeichnet, da? zwischen Empfängereingangskreis und Dop- pelleitung eine Zweileiterdrossel derart eingeschaltet ist, daB die beiden Pole des einen Drosselendes an die Doppelleitung und die jenigen des andern Drosselendes an den Empfängereingangskreis angeschlossen sind.UNTEBANSPBÜCHE : l. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da? eine zweite Zwei leiterdrossel vorhanden ist, welche mit den beiden Polen des einen DrosseRendes an die Antenne und an Erde und mit denjenigen des andern Drosselendes an die Doppelleitung angeschlossen ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zweileiter- drossel eine dritte Wicklung aufweist, die als Abschrnnwicklung zwischen den beiden Hauptwicklungen dient und am einen Ende geerdet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH226128T | 1940-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH226128A true CH226128A (de) | 1943-03-15 |
Family
ID=4454394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH226128D CH226128A (de) | 1940-09-24 | 1940-09-24 | Einrichtung zur Entstörung von Hochfrequenzempfangsanlagen, insbesondere Radioempfangsanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH226128A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977420C (de) * | 1951-04-29 | 1966-05-18 | Siemens Ag | Antennenanlage fuer Empfangsgeraete |
| DE4421986A1 (de) * | 1994-06-23 | 1996-01-04 | Miele & Cie | Funkentstörfilter |
-
1940
- 1940-09-24 CH CH226128D patent/CH226128A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977420C (de) * | 1951-04-29 | 1966-05-18 | Siemens Ag | Antennenanlage fuer Empfangsgeraete |
| DE4421986A1 (de) * | 1994-06-23 | 1996-01-04 | Miele & Cie | Funkentstörfilter |
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