CH226167A - An einer Kamera angebrachter photographischer Verschluss. - Google Patents

An einer Kamera angebrachter photographischer Verschluss.

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CH226167A
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    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description


  An einer Kamera     angebrachter    photographischer Verschluss.    Im Patentanspruch des Hauptpatentes ist  ein photographischer Verschluss gekennzeich  net, bei welchem zur Sperrung des Licht  durchlasses zwei Polarisationsfilter dienen,  von denen     mindestens    eines gegenüber dem  andern beweglich ist. Vorliegende     Erfindung     betrifft nun eine weitere Ausbildung eines  solchen an einer Kamera angeordneten Ver  schlusses, und bezweckt, dass derselbe ausser  zur Steuerung des Lichtdurchlasses auch zur  Dämpfung     bezw.    grösstmöglichen Ausschal  tung des von glatten Flächen herrührenden  Spiegellichtes (durch welches die Güte einer  Aufnahme unter     Umständen    stark beein  trächtigt wird) verwendet werden kann.

    



  Die Dämpfung von Spiegellicht mittels  eines Polarisationsfilters im allgemeinen ist,  wie bekannt, auf Grund der physikalischen  Tatsache möglich, dass gespiegeltes Licht zum  grössten Teil polarisiert ist, das heisst nur  noch in einer bestimmten Ebene schwingt; es  ist daher nur nötig, das in den Weg dieses  Lichtes eingeschaltete Polarisationsfilter so    lange zu verdrehen, bis seine Gefügeteile  senkrecht zur     Schwingungsrichtung    des Lich  tes     stehen,    wodurch dieses praktisch ausge  löscht wird.  



  Diese lichtdämpfende     bezw.    auslöschende       Wirkung    zur Verhinderung störender Spie  gelungserscheinungen wird gemäss der vor  liegenden     Erfindung    bei einem an einer Ka  mera angebrachten     Verschluss    gemäss Patent  anspruch des Hauptpatentes dadurch ermög  licht, dass ausser der     Bewegbarkeit    der Polari  sationsfalter gegeneinander der Verschluss als  Ganzes um die optische- Achse der Kamera  vierdrehbar und in seiner jeweiligen Stellung  feststellbar ist.  



  In der     Zeichnung    ist als Ausführungsbei  spiel ein erfindungsgemässer; an     einer    Ka  mera angebrachter Verschluss dargestellt, wel  cher zur Verwendung bei Kameras mit Matt  scheibeneinstellung oder bei Spiegelreflex  kameras mit gemeinsamem Aufnahme- und  Sucherobjektiv bestimmt ist; es zeigen:

             Fig.    1 eine Ansicht des Verschlusses in       Schliessstellung    bei abgenommener Deck  platte,       Fig.    2 eine Teilansicht des in     Fig.    1 ge  zeigten Verschlusses bei anderer Stellung ein  zelner Glieder desselben,       Fig.    3 eine Teilansicht in Richtung des  in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeils in grösserem  Massstab und       Fig.    4 den in     Fig.    1 gezeigten     Verschluss     in     Offenstellung.     



  Bei Verwendung eines Verschlusses, bei  welchem Polarisationsfilter zur Lichtsteue  rung dienen, in den üblichen Kameras mit  einem Sucher oder in Kameras mit einer be  sonderen Sucherkammer ist die Dämpfung  und Ausschaltung von Spiegellicht in ein  facher Weise möglich. Es ist in diesen Fäl  len nur notwendig, den Verschluss auf einer  Drehscheibe an der Kamera zu lagern, um  ihn als Ganzes verdrehen zu können; er ist  um jeweils den gleichen Betrag zu verdrehen,  um welchen ein vor den Sucher     bezw.    das  Sucherobjektiv geschaltetes Polarisationsfilter  verdreht werden muss, damit seine Gefüge  teile in die zur Schwingungsebene des Spie  gellichtes senkrechte Stellung kommen und  dadurch dieses auslöschen.

   Durch die     Mitver-          drehung    des Verschlusses kommt sein eines  Filter, das während des Belichtungsvorgan  ges nicht bewegt wird, ebenfalls in die das  Spiegellicht auslöschende Winkelstellung, so  dass dieses Licht bei der     Offnung    des Ver  schlusses während einer Aufnahme nicht zum       Schichtträger    gelangen kann. Während des  vorher beschriebenen Einstellvorganges wird  der Verschluss nicht geöffnet.  



  Die Gleichheit der Verdrehungen von Be  obachtungsfilter und Verschluss kann zum       Beispiel    durch Ablesen und Neueinstellen  des jeweiligen Verdrehungsbetrages an ent  sprechenden Skalen erreicht werden oder aber  auch dadurch, dass das vor dem Sucher ange  brachte Filter mit dem Verschluss (z. B. über  Zahnräder) gekuppelt ist, so dass derselbe bei  den Einstellbewegungen des Filters jeweils  um den gleichen Betrag mitbewegt wird.

      Mit Rücksicht auf die vorstehend geschil  derten besonders einfachen Verhältnisse  wurde ein Ausführungsbeispiel eines Ver  schlusses für die obengenannten Arten von  Kameras nicht gezeigt; als Beispiel wurde  ein Verschluss gewählt, der für die Verwen  dung bei Kameras mit     Mattscheibeneinstel-          lung    oder bei Spiegelreflexkameras mit ge  meinsamem Aufnahme- und Sucherobjektiv  geeignet ist, und bei dem infolgedessen be  sondere Mittel vorgesehen sein müssen, um  den Verschluss während der Einstellung der  Kamera öffnen zu können. Ein solcher Ver  schluss wird nachstehend an Hand der Zeich  nung näher beschrieben.  



  Gemäss     Fig.    1 sind in einem     Verschluss-          gehäuse    140 zwei scheibenförmige Polarisa  tionsfilter 142 und 144 in entsprechender  axialer Entfernung und sich gegenseitig über  deckend angeordnet, wobei ihre gemeinsame  Mittelachse 146 mit der optischen Achse der  Kamera zusammenfällt. Die Anordnung der  beiden Filter ist weiter eine solche, dass das  Filter 142 gegenüber dem Gehäuse 140 um  die Achse 146 gedreht werden kann, während  das Filter 144     unv        erdrehbar    im Gehäuse 140  angeordnet ist. Das Filter 142 ist zum  Zweck seiner Verdrehung in einer ringförmi  gen Fassung 148 gehalten, die an ihrem Um  fang zwei Ansätze 150 und 152 aufweist.

   An  dem Ansatz 152 greift eine Zugfeder 154 an  und versucht die Fassung 148 und damit das  Filter 142 im Uhrzeigersinn zu verdrehen,  bis der Ansatz 152 an einem Anschlag 156  zum Anliegen kommt, der ein Teil eines  gleichachsig mit den beiden Filtern angeord  neten Drehringes 157 bildet; dieser Ring  trägt einen Handgriff 158 und kann mittels  desselben zwischen zwei Anschlägen 159 und  160 verdreht werden.  



  Ebenfalls gleichachsig mit den beiden  Filtern 142 und 144 ist im Gehäuse 140  ein als Ring ausgebildetes Spannorgan 161  drehbar gelagert, das einen Handgriff 162       auf-weist.    An diesem Handgriff greift eine  gegenüber der Feder 154 stärkere Zugfeder  164 an und versucht den Ring 161 gegen den  Uhrzeigersinn zu verdrehen, bis der Griff      162 an einem     im    Gehäuse 140 vorgesehenen  Anschlag 166 anliegt. An der     einen    Seite des  Ringes<B>161</B> ist     eine    zweiarmige     Klinke    bei  <B>168</B> drehbar gelagert. Diese Klinke ist an  ihrem einen Ende als Haken 170 ausgebildet  und weist an ihrem andern Ende eine Schräg  fläche 172 auf.

   Ausserdem versucht eine Fe  der 174 die Klinke im Uhrzeigersinn zu  verdrehen, was bei den in     Fig.    1 und 4 ge  zeigten Stellungen durch einen im     Gehäuse     140 angeordneten Anschlagstift 176 verhin  dert ist. Am Umfang des Ringes 161 ist ein  Absatz<B>178</B> vorgesehen, hinter den sich bei  gespanntem Verschluss das hakenförmige  Ende einer     Auslöseklinke    180 legt, die unter  der     Wirkung    einer Feder 182 steht. Die Aus  löseklinke kann     entweder        unmittelbar    mittels  eines Handhebels 184 oder aber über einen  Drahtzug<B>186</B> von einer beliebigen Stelle der  nicht näher dargestellten Kamera aus be  tätigt werden.  



  Im Gehäuse 140 ist auf einer Achse 188  ein Handhebel 190 drehbar gelagert, der       unter    der Wirkung einer Zugfeder 192 steht.  Eine am Ende des Hebels 190     befestigte     Blattfeder 194 beeinflusst eine ebenfalls auf  der Achse 188 drehbar gelagerte Klinke 196  in der Weise, dass sie sich mit ihrem An  schlag 198 gegen die eine Seite des Hebels  <B>190</B> legt. Das hakenförmige Ende der  Klinke 196 ragt in gewissen     Stellungen    in  den Weg des     Fortsatzes    152 der Filterfas  sung 148. Handhebel 190 und     Klinke    196  bilden Sperrmittel.  



  Der Handhebel<B>190</B> durchdringt das     Ver-          schlussgehäuse    140 in einer     kulissenartigen          Ausnehmung    199, die auf einer Seite von der  Deckplatte 200 des Verschlusses begrenzt ist       (Fig.    3).

   Zur     Bewegung    der Klinke 196 von  ihrer in     Fig.    2 gezeigten     Ruhestellung    in die  in den     Fig.    1 oder 4 gezeigte Wirklage wird  der Handgriff 190 von seiner in     Fig.    3 dar  gestellten Endlage     "a"    gegen die Wirkung  der Feder 192 so lange um die Achse 188       verschwenkt,    bis er durch seine Eigenspan  nung in eine Rast 202 einfällt und dort fest  gehalten wird (Stellung     "c");    dabei     wird    die       Klinke   <B>196</B> durch die -Blattfeder 194 mit-    genommen.

   Zur Rückbewegung des Hebels  190 aus dieser Stellung muss derselbe zuerst  von Hand aus der Rast 202 herausgehoben  werden; erst     hierauf        kann    die Feder     192.zur     Wirkung kommen.  



  Die     Verschwenkung    des Hebels 190 aus  seiner Lage     "a"    heraus kann, ausser durch den  beschriebenen     unmittelbaren,    Angriff von  Hand, auch über einen Drahtzug 204 von  einer beliebigen Stelle der Kamera aus er  folgen. Das Ende dieses Drahtzuges drückt  bei Betätigung gegen eine entsprechend aus  gebildete Stelle des Hebels 190 und bewegt  denselben wiederum auf die Rast 202 hin.

    Der Weg des     Drahtzugendes    ist jedoch so  begrenzt, dass der Hebel 190 nicht in die  Rast 202     einfallen    kann, sondern nur bis  in die     Stellung        "b"    gelangt, in welcher sich  die Klinke 196 ebenfalls bereits in     Wirklage     gegenüber dem     Fortsatz    152     befindet.    Es ist  aus     Fig.    3 ohne weiteres zu     entnehmen,    dass  der Hebel 190 in der Stellung "b" nicht ge  sperrt ist,

   so dass er nach Aufhören der Kraft  wirkung des Drahtzuges 204 ohne besondere       Ausrückbewegung    unter dem Zug der Feder  192     wieder    in seine Endlage     "a"    zurückkehrt.  



  Die Fälle der     unmittelbaren        Betätigung     des Hebels 190 von Hand     bezw.    der Benüt  zung des Drahtzuges 204 werden später im  einzelnen erläutert.  



  Die vorstehend beschriebenen     einzelnen     Teile des Verschlusses sind in dem Gehäuse,  140 angeordnet und dieses Gehäuse ist an  einer nicht näher dargestellten Kamera um  die Achse 146 drehbar gelagert. Zur Ver  drehung des Gehäuses 140 (und damit des       Verschlusses    als -Ganzes) 'ist ein Handgriff ,  206 vorgesehen. Ausserdem trägt das Ge  häuse 140 auf einem     ungefähr    90  umfas  senden Teil seines Umfanges eine bogenför  mige Platte 208, deren Rand mit einer Ver  zahnung 210 versehen ist. In diese Verzah  nung greift eine ortsfest gelagerte Feder 212       ein,    die das     Verschlussgehäuse    in seiner je  weiligen Winkelstellung gegen ungewollte  Verdrehungen sichert.

   Auf der Platte 208  ist eine (zweckmässig mit den einzelnen Zäh  nen 210 übereinstimmende) Winkelteilung      214 angebracht, um die einzelnen Verdre  hungsbeträge auch zahlenmässig festlegen zu  können.  



  Vor Beschreibung des Vorganges zur  Ausschaltung von Spiegellicht soll zunächst  die Wirkungsweise der zur Durchführung  der eigentlichen Belichtung dienenden Mittel  erläutert werden.  



  Im     Ruhezustand    des Verschlusses     (Fig.    1)  ist die Stellung des Filters 142 durch das  Anliegen des     Fortsatzes    152 an dem An  schlag 156 bestimmt. Bei dieser Stellung ste  hen die Gefügeteile des     Filters    142 im rech  ten Winkel zum Gefügeaufbau des im Ge  häuse 140     unverdrehbar    gelagerten Filters  144, so dass der     Lichtdurchtritt    durch den  Verschluss gesperrt ist. Beim Spannen des  Verschlusses wird der Ring 161 gegen die  Kraft der Feder 164 vom Anschlag 166 weg  im Uhrzeigersinn so lange bewegt, bis der  Absatz 178 hinter den Haken der Auslöse  klinke 180 zu liegen kommt und der Spann  ring damit in seiner neuen Lage festgehalten  wird.

   Beim Erreichen der Spannstellung  fällt ausserdem das hakenförmige Ende 170  der auf dem Ring 161 gelagerten,     doppel-          armigen    Klinke unter der Wirkung der  Feder 174     hinter    den Ansatz 150 der Filter  fassung 148 ein. Die Lage des     Filters    142  gegenüber dem Filter 144 wurde beim Spann  vorgang nicht verändert, so dass der Ver  schluss seine geschlossene Stellung beibehal  ten hat.  



  Wird nun die     Auslöseklinke    180 gegen  die Kraft der Feder 182 entweder mittels  des Handhebels 184 oder über den Draht  zug 186 im Uhrzeigersinn bewegt, so wir;'  der Ansatz 178 freigegeben und der Ring  161 durch die Feder 164 gegen den Uhr  zeigersinn verdreht.

   Bei dieser Verdrehung  wird über die Klinke 170 und den Ansatz  1.50 das drehbar gelagerte Filter 142 unter  Anspannung der (gegenüber der Feder 164  schwächeren) Feder 154 mitgenommen.     Diese          Verdrehung    des Filters 142 zusammen mit  dem Ring 161 dauert so lange, bis die  Schrägfläche 172 der bei 168 gelagerten       flinke    an dem Anschlag 176, der     in    ihren    Weg ragt, anstösst und an ihm     entlangglei-          tet.    Dabei wird die Klinke gegen die Kraft  ihrer Feder 174 verdreht und damit der An  satz 150 der Filterfassung 148 freigegeben.

    Die Stellung des Filters 142 ist in diesem  Augenblick eine solche, dass seine Gefüge  teile parallel zu denjenigen des Filters 144  liegen, so dass der     Lichtdurchtritt    zum  Schichtträger freigegeben ist. Während nun  der Spannring 161 durch Anliegen des He  bels<B>162)</B> an dem Anschlag 166 zur Ruhe  kommt, wird das Filter 142 durch seine  Feder 154 in die in     Fig.    1 gezeigte Aus  gangsstellung zurückgeholt und damit der       Lichtdurchtritt    durch den Verschluss wieder  gesperrt.

   Der Handhebel 190 befindet sich  während der Durchführung einer Belichtung  in der in     Fig.    2 gezeigten Stellung, bei der  die Klinke 196 ausserhalb des Weges des       Fortsatzes    152 liegt, so dass sie nicht zur  Wirkung kommen kann.  



  Erwähnt sei noch, dass Mittel zur Ände  rung der     Verschlussgeschwindigkeit    (Hemm  werk) bei dem gezeigten     Ausführungsbeispiel     aus Gründen der Einfachheit weggelassen  wurden.  



  Soll nun vor Durchführung einer Auf  nahme ein Spiegellicht, das von einer glän  zenden Fläche des aufzunehmenden Gegen  standes herrührt, ausgeschaltet werden, so  kann dies zum Beispiel bei einer Kamera mit       Mattscheibeneinstellung    in folgender Weise  geschehen:  Nach Einsetzen der Mattscheibe in die  Kamera wird zunächst der Hebel 190 in  seine aus     Fig.    1 und insbesondere     Fig.    3 er  sichtliche     eingerastete    Stellung "c"     ver-          schwenkt.    Dann wird der Ring 157 mittels  des Handgriffes 158 von seiner in     Fig.    1 ge  zeigten Stellung in die in     Fig.    4 gezeigte  Lage bis zum Anschlag 160 bewegt.

   Dabei  wird über den Anschlag 156 und den Fort  satz 152 auch der Filter 142 gegen die Kraft  der Feder 154 mitgenommen. Kurz vor Be  endigung der Bewegung des Ringes 157 fällt  der     Fortsatz    152 hinter die jetzt in seinen  Weg ragende Klinke     19f>    ein, so dass das  Filter 142 in seiner neuen Stellung festge-      halten     wird.    In dieser Stellung liegen aber  seine Gefügeteile parallel zu denjenigen des  im     Gehäuse    140 befestigten     Filters    144, so       da,ss    der Durchblick durch den Verschluss frei  gegeben ist     (Fig.    4).

   Diese     bffnung    des Ver  schlusses mittels des Handgriffes 158 kann  durchgeführt werden unabhängig davon, ob  sich der Ring 161     in    Ruhe- oder Spannstel  lung befindet.  



  Während des     Durchblickens    durch die in  die Kamera eingesetzte Mattscheibe ist nun  mehr     mittels    des Handgriffes 206 der Ver  schluss als Ganzes so lange um die Achse 146  zu verdrehen, bis die     Gefügeteile    des Filters  144 senkrecht zur     Schwingungsrichtung    des  polarisierten Spiegellichtes     stehen,    womit  dieses praktisch ausgelöscht wird. Die ein  gestellte Winkellage wird durch die in die  Zähne 210 eingreifende Feder 212 gesichert.

    Nach Beendigung der     Einstellung    wird der  Hebel 190 wieder     in    seine Stellung "a"     ver-          schwenkt,    wobei über den Anschlag 198 die       Klinke    196 aus dem Weg des     Fortsatzes    152  entfernt wird. Das Filter 142 bewegt sich  nun unter der     Wirkung    der Feder 154 und  unter     iMtnahme    des     Ringes    157 in die in       Fig.    1 gezeigte Stellung zurück, womit der       Lichtdurchtritt    durch den Verschluss wieder  gesperrt ist.

   Nach Auswechseln der Matt  scheibe gegen .das Aufnahmematerial kann  nunmehr die Belichtung in der bereits ge  schilderten Weise bei der eingestellten Win  kellage des Verschlusses durchgeführt wer  den.  



  Die Festlegung des     Filters    142 in der     in          Fig.    4 gezeigten     Offenstellung    kann auch  durch Betätigung des Drahtzuges 204 er  folgen. Hierbei wird aber, wie bereits be  schrieben, der Hebel 190 nur bis zur     Stel-          lung"    b"     verschwenkt,    so     dass    er nach Aufhören  des auf ihn ausgeübten Druckes     unter    der  Wirkung der Feder 192 wieder in. die Aus  gangslage     "a"    zurückkehrt und die     Klinke     1.96 aus dem Weg des     Fortsatzes    152 ent  fernt.

   Das Filter 142 wird somit in diesem  Fall nur während der Betätigung des Draht  zuges 204 in     Offenstellung    gehalten.    Die Bewegung der Klinke 196 über den  Drahtzug 204 ist     insbesondere    bei Kameras  mit gemeinsamem Aufnahme- und Sucher  objektiv zweckmässig, weil bei diesen Ka  meras dadurch eine gewisse fehlervermei  dende     Zwangläufigkeit    in der Reihenfolge  der einzelnen Tätigkeiten möglich wird.  Diese Reihenfolge ist zum Beispiel folgende:  Soll bei einer     Aufnahme    störendes Spie  gellicht ausgeschaltet werden, so     ist    zunächst  mittels des Handgriffes 158 das     Filter    142  in die     Offenstellung    des Verschlusses zu ver  drehen.

   Das Filter     wird        in::    dieser Stellung  ohne weiteres von der     Klinke    196 festgehal  ten, weil es bei der letztgenannten Art von  Kameras zweckmässig ist, den Drahtzug 204  so     anzuordnen,    dass er unter Federdruck  dauernd den Hebel 190     in    der Stellung "b"  und damit die     Klinke    196 in Wirklage zu  halten sucht. Nun kann der geöffnete Ver  schluss mittels des Handgriffes 206 zur Aus  schaltung des Spiegellichtes     in    die entspre  chende     Winkelstellung    verdreht werden.

   Vor  oder nach dieser     Einstellbewegung    ist der  Verschluss mittels des     Handgriffes    162 in der  üblichen Weise zu     spannen.     



  Nach Beendigung der Einstellung     wird          nun    ein an der Kamera vorgesehenes Aus  löseglied betätigt. Dadurch wird als erstes  der Drahtzug 204 aus seiner Wirklage in  die Ruhelage zurückgezogen und damit der  Hebel 190 durch die Feder 192 aus seiner  Stellung     "b"    in die Anfangsstellung zurück  geholt; die Klinke 196 gibt dabei das Filter  142 zur Schliessbewegung frei.

   Durch wei  teres Betätigen des     Auslösegliedes    wird nun  nach dem     Schliessen    des Verschlusses der (bei       Spiegelreflexkameras    mit nur     einem    Objek  tiv vorgesehene) schwenkbare Spiegel aus  dem     Lichtweg    des Objektives     herausbewegt     und als letztes wird hierauf über den Draht  zug 186 die     Klinke    180 betätigt und damit  der eigentliche     Belichtungsvorgang    ausgelöst.  



  Bei     Verwendung    der Drahtzüge 186 und  204 zur     Betätigung    der     Sperrmittel    180     bezw.     190 ergibt sich schliesslich bei Kameras be  liebiger Bauart noch der     Vorteil,    dass die  eigentlichen Bedienungsstellen beliebig an      der     Kamera    angeordnet werden können und  (infolge der Biegsamkeit der Drahtzüge) ihre  ursprüngliche Lage bei den Verdrehungen  des     Verschlusses    beibehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An einer Kamera angebrachter photogra phischer Verschluss nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Bewegbarkeit der Polarisa tionsfilter gegeneinander der Verschluss als Ganzes um die optische Achse der Kamera verdrehbar und in seiner jeweiligen Stellung feststellbar ist.
    UNTERANSPRUCH: An einer Kamera angebrachter photogra phischer Verschluss nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Betätigungs- (157, 158) und Sperrmittel (190, 196) vorge sehen sind, durch welche ein Polarisations filter (142) unabhängig von der Stellung des Spannorganes (16l) des Verschlusses in die Offenstellung des Verschlusses bewegt und in dieser gehalten werden kann.
CH226167D 1940-10-11 1941-09-23 An einer Kamera angebrachter photographischer Verschluss. CH226167A (de)

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