CH226219A - Präparat zum Färben und Drucken von Textilstoffen. - Google Patents

Präparat zum Färben und Drucken von Textilstoffen.

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CH226219A
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sulfuric acid
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Durand Huguenin A G
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Durand & Huguenin Ag
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  Präparat zum Färben und     Dr        uchen    von     Textilstoffen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein beständiges Präparat zum Färben und  Drucken von Textilstoffen, welches sich  durch einen Gehalt an sauren     Schwefelsäure-          estern    von     Enolkörpern    von     cyclischen        Poly-          ketonen,    die durch saure Oxydation Farb  stoffe liefern     (im    folgenden kurz als     Enol-          schwefelsäureesterverbindungen    bezeichnet),

    sowie an     quaternären        Ammoniumverbindun-          gen,    die mindestens eine     löslichmachende     Gruppe, wie zum Beispiel eine     Hydroxyl-,          Carboxyl-    oder     Sulfonsäuregruppe    enthal  ten, welche mit dem     quaternären    Stickstoff  atom nicht direkt verbunden ist, auszeichnet.  



  Den in den Präparaten enthaltenen     Enol-          schwefelsäureesterverbindungc-.n.        können        Kü-          penfarbstoffe    der verschiedensten Klassen  zugrunde liegen. Es sei     insbesondere    festge  stellt, dass auch     Schwefelsäureester,    die sich  von     Enolverbindungen    ableiten, welche erst  bei der sauren Oxydation einen     Küpenfarb-          stoff    liefern, inbegriffen sind.  



  Die für     dieHer        stellung    des Präparates geeig  neten     quaternären        Ammoniumverbindungen       können     aliphatische,    aromatische,     hydroaroma-          tische    und gemischt     aliphatisch-aromatische     Reste enthalten. Ferner kann das     quaternäre     Stickstoffatom Bestandteil eines     heterocycli-          schen    Ringes sein, der ausser diesem Stick  stoffatom auch noch weitere     Heteroatome    ent  halten kann.

   Jeder der     aliphatischen,    aroma  tischen, hydroaromatischen und     gemischt          aliphatisch-aromatischen    Reste für sich kann  aus verschieden     organischen    Resten zusam  mengesetzt sein, die unter sich nicht nur durch  direkte     Kohlenstoffverbindung,    sondern auch  noch durch Brückenglieder, wie 0, S,     NH,          NH-C0,        NH-S02    usw. verbunden sein kön  nen.

   Besonders wertvoll sind diejenigen Am  moniumverbindungen, welche neben     Hydro-          xylgruppen    noch einen oder mehrere     Ither-          bezw.        Polyätherreste    enthalten.

   Solche Ver  bindungen können nach bekannten Methoden  leicht erhalten werden, beispielsweise indem  man auf     quaternäre        Ammoniumv        erbindun-          gen,    die eine oder mehrere Gruppen mit reak  tionsfähigen Wasserstoffatomen enthalten,       Alkylenoxyde    oder wie diese reagierende Ver-           bindungen    einwirken lässt, oder     indem    man in       Ammoniumverbindungen    bereits fertig ge  bildete Ätherreste einführt oder     indem    man  Verbindungen,

   welche bereits Ätherreste ent  halten und welche zur Bildung von     Onium-          verbindungen    befähigt sind, durch Einwir  kung von     Quaternisierungsmitteln    in     Ammo-          niumverbindungen    überführt. Die     quater-          nären        Ammoniumverbindungen    können sich  ferner von Monoaminen oder Polyaminen ab  leiten, wobei in letzterem Fall auch mehrere       Aminogruppen        quaternär    sein können.  



  Das Präparat gemäss vorliegender Erfin  dung kann ganz allgemein durch Mischen  einer     Enolschwefelsäureester-erbindung    mit  einer     quaternären        Ammoniumverbindung    der  oben gekennzeichneten Art, gegebenenfalls  bei Gegenwart eines geeigneten flüssigen Ver  dünnungsmittels hergestellt werden. Eine  einfache und praktische Form der Herstel  lung besteht darin, dass man ein Salz einer       Enolschwefelsäureesterverbindung    mit einem  Salz     einer        quaternären        Ammoniumv        erbindung     in Substanz oder bei Gegenwart von Wasser  mischt.

      Die in dem neuen Präparat     vorhandenen          quaternären        Ammoniumverbindungen    wirken  auf die     Enolschwefelsäureesterverbindungen     bei Gegenwart eines geeigneten Lösungsmit  tels     dispergierend.    Der     Dispersitätsgrad,    wel  cher erreicht wird, hängt von den Eigen  schaften der     Enolschwefelsäureesterv        erbin-          dung,    insbesondere von deren Löslichkeit, von  der Natur und der Menge der angewandten       quaternären        Ammoniumverbindung,    sowie  von der etwaigen Anwesenheit anderer Be  standteile ab.

   Der     Dispersitätsgrad    kann  dabei von der molekular     dispersen    Phase     his     zu einer vollständigen Fällung der     Enol-          schwefelsäureesterverbindung    in     feinst    ver  teilter     Form    variieren.

      Durch geeignete Auswahl der     quaternären          Ammoniumverbindungen    und deren Mengen  kann auf einfache Weise der     Dispersitä.ts-          grad    der verschiedenen     Enolschwefelsäure-          esterverbindungen    so eingestellt werden,

       dass     stets für die betreffende     Esterverbindung    und    für das gewählte     Anw        endungs-        bezw.        Ent-          wieklungsverfahren    ein optimaler     Dispersi-          tätsgrad    erreicht wird, der beim Färben oder  Drucken auf Textilstoffen eine maximale  Ausbeute an     Farbkraft    ergibt.  



  Das neue Präparat bringt einen wert  vollen Fortschritt in der     Verwendung    der       Enolschw        efelsäureesterverbindungen    in Fär  berei und Druck. Namentlich solche     Seh -e-          felsäureesterverbindungen,    die in Form ihrer       Alkalisalze    schwer löslich sind, können mit  Vorteil in Form des neuen Präparates zur  Verwendung gelangen.  



  Die Erfindung wird durch folgende Bei  spiele erläutert:    <I>Beispiel 1:</I>  Man bereitet das folgende Präparat:  40 Teile des     Natriumsalzes    des sauren       Schwefelsäureesters    des     Leuko    - 2 : 1 - 6 :     5-          anthraehinon    -     diphenylthiazols,    enthaltend  50%     Iiüpenfarbstoff,    werden durch Erwär  men mit 210     Teilen    Nasser, 150 Teilen     Me-          thyltriäthanolammoniummethylsulfonat    und  500 Teilen einer     Stärke-Tragantverdickung     gut gelöst.

   In die warme Lösung werden  40 Teile einer 50%igen     Ammoniumrhodanid-          lösung,    sowie 50 Teile einer     25%igen        Na-          triumehloratlösung    eingerührt, wobei der  Farbstoff in feinster Verteilung auszufallen       beginnt.    Die Mischung wird unter Rühren  auf     Zimmertemperatur    abgekühlt, worauf  noch 10 Teile einer 1 %     igen        Ammonium-          vanadatlösung    eingerührt werden.  



  Wird mit diesem Präparat Baumwollstoff  bedruckt, getrocknet, während 8 oder zwei  mal 8 Minuten im     Matherplatt    gedämpft und       wie    üblich kochend geseift, so erhält man  einen lebhaften, reinen kanariengelben Druck.  



  In diesem Beispiel können mit gleichem  Erfolg die 150 Teile     Methyltriäthanolammo-          niumrnethyIsulfonat    wie folgt ersetzt werden:  Durch 100 Teile des     Additionsproduktes    von  2     Mol.        Dimethvlsulfat    an 1     Mol.    des     Tetra-          oxypolyäthylä        thers,    der durch Einwirkung  von 8     Dlol.        Äthy        lenoxyd    auf     Tetraäthanol-          äthy        lendiamin    erhalten wird,

   oder durch<B>100</B>  Teile des     Oxyäthyläthers    des Oxyäthylpyri-           diniumchlorids,    oder durch 100 Teile     Tetra-          äthanolammoniumehlorid,    oder durch 80 Teile  des Additionsproduktes von 1     Mol.        Dime-          thylsulfat    an 1     Mol.        Morpholin-N-ogyäthyl-          äther,    wobei die Mengen des zuzusetzenden  Wassers entsprechend zu ändern sind.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Man bereitet das folgende Präparat:  40 Teile des     Natriumsalzes    des sauren       Schwefelsäureesters    des     Leuko    - 2 : 1 - 6 : 5  anthrachinondiphenylthiazols, enthaltend 50       Küpenfarbstoff,    werden durch Erwärmen mit  350 Teilen Wasser,

   50 Teilen des Additions  produktes von 1     Mol.        Dimethylsulfat    an  1     Mol.    des     Triogyäthyläthers    des     Triäthanol-          amins    und 500 Teilen einer neutralen     Stärke-          Tragantverdickung    gelöst     und    die erhaltene  Lösung unter Rühren abgekühlt, wobei der  Farbstoff teilweise wieder in feinster Vertei  lung ausfällt.

   Dann werden 40 Teile einer  30%igen     Natriumnitritlösung    und 20 Teile  einer 10%igen     Sodalösung    eingerührt, wobei  der Rest des Farbstoffes     feinst    verteilt aus  fällt.  



  Wird mit diesem Präparat Baumwollstoff  bedruckt und der Druck in einem     Schwe-          felsäurebad,    welches 20<B>cm'</B>     konz.    Schwefel  säure pro Liter enthält, während 8 Sekunden  bei     70     C entwickelt, so erhält man nach dem  üblichen kochenden Seifen einen gleichmässi  gen,     grünstichig        gelben    Druck. Wird vor dem       Entwickeln    4 Minuten     vorgedämpft,    so kann  die Tiefe des Farbtones noch verstärkt  werden.  



  In diesem Beispiel können mit gleichem  Erfolg die 50 Teile des Additionsproduktes  von 1     Mol.        Dimethylsulfat    an 1     Mol.    des     Tri-          ogyäthyläthers    des     Triäthanolamins    wie folgt  ersetzt werden:

   Durch 50     Teile    des Addi  tionsproduktes von 1     Mol.        Chlormethyl    an  1     Mol.    des     Triogyäthyläthers    des     Triäthanol-          amins    oder durch 50 Teile des Additionspro  duktes von 2     Mol.        Dimethylsulfat    an 1     Mol.     des     Tetraogypolyäthyläthers,    der durch Ein  wirkung von 8     Mol.        Äthylenogyd    auf Tetra  äthanoläthylendiamin     erhalten        wird,

      oder    durch 70     Teile    des Additionsproduktes von  1     Mol.        Dimethylsulfat    an 1     Mol.    des durch  Einwirkung von 18     Mol.        Äthylenogyd    auf  1     Mol.        Triäthanolamin    erhaltenen     Triogy-          polyäthyläthers    des     Triäthanolamins,

      oder  durch 20 Teile des Additionsproduktes von  1     Mol.        Dimethylsulfat    an 1     Mol.        Piperidiu-N-          ogytriäthyläthers,    oder durch 20 Teile des       Ogyäthyläthers    des     Ogyäthylpyridiniumchlo-          rids,    wobei die Mengen des     zuzusetzenden     Wassers entsprechend zu ändern sind. Bei  Verwendung der beiden zuletzt angegebenen  Körper ist es     notwendig,    die Drucke vor dem       Entwickeln    kurz zu dämpfen.  



  <I>Beispiel 3:</I>  Man bereitet das folgende Präparat:  50 Teile des     Natriumsalzes    des sauren       Schwefelsäureesters    des     Leuko-3:4:8:9-          dibenzpyrenchinons,    enthalten 4070     güpen-          farbstoff,    werden durch Erwärmen mit 393  Teilen Wasser,

   20 Teilen des Additionspro  duktes von 1     Mol.        Chlormethyl    an 1     Mol.    des       Triogyäthyläthers    des     Triäthanolamins    und  500 Teilen einer neutralen     Stärke-Tragant-          verdickung    gelöst und die Lösung unter Rüh  ren abgekühlt.

   Dann werden 15 Teile     einer     50 %     igen        Ammoniumrhodanidlösung,    16 Teile  einer     25%igen        Natriumchloratlösung    und  6 Teile ,     einer    1 %     igen        Ammoniumvanadat-          lösung    eingerührt. Es wird ein Präparat er  halten,, welches den Farbstoff in feiner Ver  teilung ausgefallen enthält.  



  Wird mit diesem Präparat     Baumwollstoff     bedruckt und wie in Beispiel 1 weiterbehan  delt, so erhält man einen lebhaften gold  gelben Druck.  



  <I>Beispiel</I>  Man bereitet das folgende Präparat:  50 Teile des     Natriumsalzes    des sauren       Schwefelsäureesters    des     Leuko-3:4:8:9-          dibenzpyrenchinons,    enthaltend 40%     Küpen-          farbstoff,    werden durch Erwärmen mit 380  Teilen Wasser,

   20 Teilen des Additionspro  duktes von 1     Mol.        Dimethylsulfat    an 1     Mol.     des     Triogyäthyläthers    des     Triäthanolamins         und 500     Teilen    einer neutralen     Stärke-Tra-          gantverdickung    gelöst und die     Lösung    unter  Rühren abgekühlt.

   Dann werden 30 Teile  einer 30     öigen        Natriumnitritlösung        und    ?0  Teile einer 10     %        igen        Sodalösung        ein--erührt.     Es wird auf diese Weise ein Präparat er  halten, welches den Farbstoff gelöst     enthält.     



  Wird mit diesem Präparat Baumwollstoff  bedruckt und wie in Beispiel ? weiterbehan  delt, so erhält man einen lebhaften,     kräfi-igen.     goldgelben Druck.  



  In diesem Beispiel können die ?0 Teile  des Additionsproduktes von 1     Mol.        Dime-          thyIsulfat    an 1     Mol.    des     Trioxyäthyliitliers     des     Triäthanolamins    mit gleichem Erfolg  durch 10 Teile des     Oxyäthy        läthers    des     Oxy-          äthylpyridiniumchlorids    ersetzt     -werden,    wo  bei in letzterem Fall die Drucke vor dein       Entwickeln    kurz gedämpft  -erden müssen.

         Beispiel   <I>5:</I>  Man bereitet das folgende Präparat:  40 Teile des     Natriumsalzes    des sauren       Schwefelsäureesters    des     Letilio-?    :     l.-naphth.-          thioindigos,    enthaltend     50ö        Isüpenfarbstoff,

       werden durch Erwärmen mit 380 Teilen  Wasser und 50 Teilen des     Additionsproduk-          tes    von 1     Mol.        Dimethylsulfat    an 1     Mol.    des       Trioxyäthyläthers    des     Triä        thanolatnins    und  500 Teilen einer     Stä        rke-Tragantverdiekung     gelöst und die Lösung auf 60  G     abgekühlt.     Dann werden 30 Teile einer 30?     igen    Na  triumnitritlösung unter Rühren     hiuzii-;

  efitgt     und die Mischung     abgekühlt,    wobei der  Farbstoff in äusserst fein verteilter Form       ausfällt.       Wird mit diesem Präparat Baumwollstoff  bedruckt Lind wie in Beispiel ? weiterbehan  delt, so erhält man einen tiefen,     --leielimässi-          gen    und lebhaften Braundruck.  



       Beispiel   <I>6.</I>  



  Man bereitet das folgende Präparat.:  40 Teile des     Natriumsalzes    des     sauren          Schwefelsäureesters    des     Leuko-dibromantli-          anthrons,    enthalten     50, 0        Isüpenfarbstoff,     
EMI0004.0059     
  
     -erden <SEP> durch <SEP> Erwärmen <SEP> mit <SEP> <B>310</B> <SEP> Teilen
<tb>  Wasser, <SEP> 100 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Additionsproduktes
<tb>  von <SEP> 1 <SEP> Mo1. <SEP> I>inietlivlsulfat <SEP> an <SEP> 1 <SEP> Mol.

   <SEP> des <SEP> Tri  oxvätlt--liitliet-s <SEP> des <SEP> Trüith <  < noliltnins <SEP> und <SEP> 500
<tb>  Teilen' <SEP> einer <SEP> neutralen <SEP> Stärke-Tragantver  diekung <SEP> gelöst <SEP> und <SEP> die <SEP> erhaltene. <SEP> Lösung
<tb>  unter <SEP> Rühren <SEP> abgekühlt. <SEP> Dann <SEP> werden <SEP> 30
<tb>  Teile <SEP> einer <SEP> 30 <SEP> rn <SEP> igen <SEP> Natriuninitritlösung <SEP> und
<tb>  \?0 <SEP> Teile <SEP> einer <SEP> l.0 <SEP> 9ö <SEP> ige <SEP> n <SEP> Sololösung <SEP> einge  rührt. <SEP> Es <SEP> "-ird <SEP> ein <SEP> I'riiparat <SEP> erhalten, <SEP> wel  ches <SEP> den <SEP> Farbsloff <SEP> in <SEP> Lösung <SEP> enthält.
<tb>  



  Wird <SEP> mit <SEP> diesem <SEP> Präparat <SEP> Baumwollstoff
<tb>  bedruckt <SEP> und <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> ? <SEP> weiterbehan  delt, <SEP> so <SEP> erliiilt <SEP> man <SEP> einen <SEP> lebhaften. <SEP> bleich  mässigen, <SEP> satten <SEP> orange <SEP> Druck.
<tb>  



  In <SEP> diesem <SEP> Beispiel <SEP> können <SEP> die <SEP> 100 <SEP> Teile
<tb>  des <SEP> quaternären <SEP> Additionsprodul;;tes <SEP> mit <SEP> glei  chem <SEP> Erfolg <SEP> ditrcsli <SEP> 80 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Additions  produktes <SEP> von <SEP> 1 <SEP> Mol. <SEP> Dintethylsulfat <SEP> an <SEP> das
<tb>  Gemisch <SEP> von <SEP> Oxväthvläthern <SEP> des <SEP> Diä <SEP> tlivl  aminoätltattols, <SEP> wie <SEP> es <SEP> beispielsweise <SEP> durch
<tb>  Einwirkung- <SEP> von <SEP> 3 <SEP> Mol. <SEP> Äthylenoxyd <SEP> auf
<tb>  1 <SEP> <B>NA.</B> <SEP> Düü.bvlaminoätlianol <SEP> in <SEP> methvlalko  holiseher <SEP> Li)Snng <SEP> erhalten <SEP> wird, <SEP> \ersetzt
<tb>  werden.

       
EMI0004.0060     
  
    <I>Beispiel <SEP> i</I>
<tb>  Man <SEP> bereitet <SEP> das <SEP> folgende <SEP> Präparat:
<tb>  60 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Natriunisalzes <SEP> des <SEP> sauren
<tb>  Schwefelsäureesiers <SEP> des <SEP> @eul:odibrom-3:1:8:9  dilienzpi-rencliinons, <SEP> enthaltend <SEP> 30 <SEP> Iiüpen  farlistoff, <SEP> werden <SEP> durch <SEP> Erwärmen <SEP> mit <SEP> 350
<tb>  Teilen <SEP> Wasser, <SEP> ail <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Additionspro  duktes <SEP> von <SEP> 1 <SEP> 11ol. <SEP> Diniethvlstilfat <SEP> an <SEP> 1 <SEP> 111o1.
<tb>  cfes <SEP> Trioxy;

  ith@@lüthers <SEP> des <SEP> Triäthanolamins
<tb>  und <SEP> 500 <SEP> Teilen <SEP> einer <SEP> neutralen <SEP> Stärke-Tra  ga11tverdickungge@ost <SEP> und <SEP> die <SEP> erhaltene <SEP> Lö  sung <SEP> unter <SEP> Iiüluen <SEP> abgekühlt. <SEP> Dann <SEP> \-erden
<tb>  \?0 <SEP> Teile <SEP> einer <SEP> <B>50</B> <SEP>  @ <SEP> igen <SEP> Amiiioitiumrhodanid  lösung, <SEP> ?0 <SEP> Teile <SEP> einer <SEP> _i5"öigen <SEP> NatriLim  cl@loratlttsun\,, <SEP> sowie <SEP> , <SEP> Teile <SEP> einer <SEP> 1 <SEP> 'igen
<tb>  Ammoniumvanadatlösung <SEP> eingerührt, <SEP> wobei
<tb>  der <SEP> Farbstoff <SEP> in <SEP> feinster <SEP> Verteilung <SEP> ausfällt.
<tb>  



  Wird <SEP> mit <SEP> diesem <SEP> Prä <SEP> parat <SEP> Baumwoll  stoff <SEP> bedruckt <SEP> und <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> weiter  behandelt, <SEP> so <SEP> erbält <SEP> man <SEP> einen <SEP> lebhaften,
<tb>  bleichmässigen, <SEP> goldgelben <SEP> Druck.         <I>Beispiel</I>  Man bereitet das folgende Präparat:

    40 Teile des     Natriumsalzes    des sauren       Schwefelsäureesters    des     Leukodichloranth-          anthrons,    enthaltend<B>50%</B>     Küpenfarbstoff,     werden durch Erwärmen mit 310     Teilen     Wasser, 100 Teilen des Additionsproduktes  von     Diäthylsulfat    an den     Trioxyäthyläther     des     Triäthanolamins    und 500 Teilen einer neu  tralen     Stärke-Tragantverdickung    gelöst und  die erhaltene Lösung unter Rühren abge  kühlt.

   Dann werden 30 Teile einer 30 %     igen          Natriumnitritlösung    und 20 Teile einer  10%igen     Sodalösung        eingerührt,    wobei der  Farbstoff in feinster     Verteilung    ausfällt.  



  Wird mit diesem Präparat Baumwollstoff  bedruckt und wie in Beispiel 2 weiterbehan  delt, so erhält man einen lebhaften, gleich  mässigen, satten orange Druck.  



  In diesem Beispiel können mit gleichem  Erfolg die 100 Teile des     quaternären    Addi  tionsproduktes wie folgt ersetzt werden:  Durch 100 Teile     N-(ss,y-Dioxypropyl)-pyri-          diniumchlorid    oder durch 50 Teile     Oxyäthyl-          pyridiniumchlorid,    wobei bei letzterem Kör  per die Menge des Wassers     entsprechend    zu  ändern ist.  



  <I>Beispiel 9:</I>  Man bereitet das folgende Präparat:  80 Teile des     Natriumsalzes    des sauren       Schwefelsäureesters    des     Leuko-4-metIlyl-6-          chlor-6'-methoxythioindigo,    enthaltend 25       Küpenfarbstoff,    werden durch Erwärmen  mit 320 Teilen Wasser, 20 Teilen des     Oxy-          äthyläthers    des     Oxyäthylpyridiniumchlorids     und 500     Teilen    einer neutralen     Stärke-Tra-          gantverdickung    gelöst und die erhaltene Lö  sung     unter    Rühren abgekühlt.

   Dann werden  40 Teile einer 50 %     igen        Ammoniumrhodanid-          lösung,    30 Teile einer     25%igen    Natrium  chloratlösung, sowie 10 Teile einer     1%igen          Ammoniumvanadatlösung    eingerührt. Man  erhält auf diese     Weise    ein Präparat, das den  Farbstoff gelöst enthält.  



  Wird mit diesem Präparat Baumwoll  stoff bedruckt und wie in Beispiel 1 weiter-    behandelt, so erhält man     einen    starken,  gleichmässigen, scharlachroten Druck.  



  <I>Beispiel 10:</I>  Man bereitet das folgende Präparat:  80 Teile des     Kaliumsalzes    des sauren       Schwefelsäureesters    des     Leuko-Bz-2,        Bz-2'-          dimethoxydibenzanthrons,    enthaltend 25       Küpenfarbstoff,    werden mit 350 Teilen Was  ser, 20 Teilen des     Oxyäthyläthers    des     Oxy-          äthylpyridiniumchlorids    und 500 Teilen     einer     neutralen     Stärke-Tragantverdickung    unter  Erwärmen gelöst und die Lösung abgekühlt.

    Dann werden 30 Teile einer 30%igen Na=       triumnitritlösung    und 20 Teile einer 10     %        igen          Sodalösung    eingerührt. Man erhält ein Prä  parat, das den Farbstoff gelöst enthält.  



  Wird mit diesem Präparat Baumwollstoff  bedruckt, nach dem     Trocknen    während 4 Mi  nuten     vorgedämpft    und dann wie     in    Beispiel  2 weiterbehandelt, so erhält man     einen    kräf  tigen, gleichmässigen,     gutdurchgedruckten     Gründruck.  



  <I>Beispiel 11:</I>  Man bereitet das folgende Präparat:  60     Teile    des     Natriumsalzes    des sauren       Schwefelsäureesters    des     Leuko-6,6'-diäthoxy-          thioindigos,    enthaltend     30%        Küpenfärbstoff,     werden durch Erwärmen mit 320     Teilen     Wasser, 40 Teilen des     Oxyäthyläthers    des       Oxyäthylpyridiniumchlorids    und 500     Teilen     einer neutralen     Stärke-Tragantverdickung    ge  löst und die erhaltene Lösung unter Rühren  abgekühlt.

       Dann    werden 40 Teile einer  50 %     igen        Ammoniumrhodanidlösung,    30 Teile  einer 25%igen     Natriumchloratlösung,    sowie  10 Teile     einer    1 %     igen        Ammoniumvanadat-          lösung    eingerührt. Man erhält so ein Prä  parat, das den Farbstoff in feinster Vertei  lung     ausgefällt    enthält.  



       ,Wird    mit diesem Präparat     Baumwollstoff     bedruckt und wie in     Beispiel    1 weiterbehan  delt, so erhält man     einen    gleichmässigen sat  ten     Orangedruck.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beständiges Präparat zum Färben und Drucken von Textilstoffen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an sauren Schwefelsäure- estern von Enolkörpern von cyclischen Poly- ketonen, die durch saure Oxydation Farb stoffe liefern, sowie an quaternären Ammo- niumverbindungen, die mindestens eine lös lichmachende Gruppe enthalten,
    welche mit dem quaternären Stickstoffatom nicht direkt verbunden ist. ÜNTERANSPRüCHE 1. Beständiges Präparat nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem sauren Schwefelsäureester eines Leuko- küpenfarbstoffes, sowie an einer quaternären Ammoniumverbindung, die mindestens eine lösliehmachende Gruppe enthält, welche mit dem quaternären Stickstoffatom nicht direkt verbunden ist.
    z. Beständiges Präparat nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Salz eines sauren Schwefelsäure- esters eines Leukoküpenfarl>stoffes, sowie an einer quaternären Ammoniumverbindung, die mindestens eine löslichmachende Gruppe ent hält, welche mit dem quaternären Stickstoff atom nicht direkt verbunden ist.
CH226219D 1941-04-02 1941-04-02 Präparat zum Färben und Drucken von Textilstoffen. CH226219A (de)

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