CH226261A - Elektrisches Rechengerät. - Google Patents

Elektrisches Rechengerät.

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CH226261A
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Aktiengesellscha Askania-Werke
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Askania Werke Ag
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    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G7/00Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
    • G06G7/12Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers specially adapted therefor
    • G06G7/16Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers specially adapted therefor for multiplication or division
    • G06G7/163Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers specially adapted therefor for multiplication or division using a variable impedance controlled by one of the input signals, variable amplification or transfer function

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Elektrisches Rechengerät. Die Erfindung betrifft ein elektrisches Rechengerät zur Multiplikation    und/oder   Division, bei welchem die gegebenen Rechengrössen auf Widerständen einer    Stromver-      zweigungsschaltung   eingestellt werden und das    Resultat   durch    Einstellung   eines Abgleichwiderstandes    entsteht.   Derartige    Rechen-      geräte   sind bereits seit längerem bekannt. Sie werden dazu benutzt, um aus drei Grössen a, b, c die rationale    Funktion      d=a.b/c   zu bilden.

   Zu diesem Zweck werden drei Widerstände einer    Wheatestoneschen      Brük-      kenschaltung   auf die    Werte   a, b, c eingestellt,    und,der   vierte von Hand    so-,abgeglichen,   dass der Strom durch die Brückendiagonale Null wird. Zum Zwecke    des      Abgleiches   ist ein diesen Strom anzeigendes    Amperemeter   vorgesehen.

   Bei abgeglichener Schaltung besitzt der vierte    Widerstand   den gesuchten Wert    a..      b]c.   Hält man im übrigen eine die-    ser   Grössen konstant, so erwirkt man mit Hilfe .dieses Verfahrens    das   Produkt oder gegebenenfalls    _den      Quotienten   der übrigbleibenden Grössen. 



  Zur    Erläuterung   des bekannten sei die in    Fig.   1 dargestellte    Schaltungsanordnung   beschrieben. 



  In    Pig.   1 ist die Stromquelle einer    Wheatestones-chen      Brücke   mit 1 bezeichnet. Die Brückenwiderstände tragen die Bezugszeichen 2, 3, 4 und 5. Sie alle können mit Hilfe der    Abgriffe   6, 7, 8, 9 auf die    Werte      a      bezw.   b    bezw.   c    bezw.   d    eingestellt   werden. 



  Die Abgriffe 7 und 9    führen   zu einem elektrischen Nullmotor 12, auf :dessen Welle sich ein    Stirnrad   11 befindet, welches mit einer -den Abgriff 9 tragenden Zahnstange 10 kämmt. 



  Der    Nullmotor   ist also    in,die   eine    Brük-      kendiagonale      eingeschaltet.   Fliesst in dieser Diagonale ein den    Elektromotar   12 speisender Strom, so    betätigt   der Motor über das Ge- 

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 triebe 11, 10 den Abgriff 9 in einem den Strom verkleinernden Sinn, und er bleibt stehen, sobald die Brücke abgeglichen ist und kein Strom mehr durch die Diagonale fliesst.

   Bei    Brückenabgleich   besteht zwischen den Werten der    Brückenwiderstände   die Beziehung    d=a.clb.   Hält man also beispielsweise    b   konstant und stellt a und c ein, so gewinnt man ihr Produkt als    Einstellung   d des    Widerstandes   5. Hält man    dagegen      c   konstant und stellt a und b ein, so ist d der Quotient dieser beiden Grössen. 



  Das beschriebene Rechengerät arbeitet jedoch insofern fehlerhaft, als die nicht    un-      beachtlichen      Übergangswiderstände   zwischen den Abgriffen und ihren    Widerständen   zur Wirkung gelangen. Selbst wenn die Brücke abgeglichen ist, führen die Abgriffe 6-9 Strom und verfälschen das Rechenergebnis durch ihre    Übergangswiderstände.   



  Erfindungsgemäss kann dieser    Übelstand   dadurch    behoben   werden, dass die.    ZVider-      stände   der    Stromverzweigangsschaltung,   auf denen die Rechengrössen eingestellt werden, als    Potentiometer   geschaltet sind, das Ganze derart, dass jeder Abgriff einerseits allein mit seinem Widerstand und anderseits allein mit dem Nullmotor oder der Stromquelle in unmittelbarer Verbindung stellt. 



  In den    Fig.   ? bis 6 ,sind Schaltungen von einigen    Ausführungsbeispielen   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Die Schaltung gemäss    Fig.   ? besitzt drei ringförmig zusammengeschlossene Widerstände 14, 15, 16. Der eine Pol der Spannungsquelle 1 ist mit einem Abgriff 18 an den ungleichförmig gewickelten    Widerstand   15 gelegt. Die übrigen    Ztriderstände   sind linear gewickelt und durch Abgriffe 9 und 17 mit dem Nullmotor 1? verbunden, der genau so wie bei der Einrichtung gemäss    Fi;-.   1 wirkt.    -Mit   Hilfe dieser Schaltung, bei der also die Widerstände 15, 16 und 14 als Potentiometer geschaltet sind, kann man das Produkt der    Verstellwege   a und b der Ab- griffe 17 und 18 als    Verstellweg   d des Abgriffes 9 erhalten.

   Hierzu ist noch zu bemerken, dass der    Verstellweg   b nicht    erst   von der linken Seite des    Widerstandes   15    sondern   von einem noch weiter nach links gelegenen Nullpunkt zu zählen ist. Der äussersten linken    Abgriffstellung   des    Abgriffes   18 entspricht daher ein von    Null   verschiedener Wert b", unter den die Rechengrösse b nicht sinken darf. Im übrigen gilt für alle Rechengrössen die Beschränkung, dass sie nur positive Werte annehmen dürfen. 



  Bei    Stroinlosigkeit   des Motors    1\?   haben die Abgriffe 9 und 17 das gleiche Potential. Für diesen Zustand gilt: 
 EMI2.38 
 Dabei sind mit    .i,   B und D .die Gesamtwiderstände der    Widerstände   14, 15 und 16 und mit A', B' und    D',die   den Strecken    a,   b und d entsprechenden Teilwiderstände bezeichnet. Aus der obigen Gleichung folgt: 
 EMI2.43 
 Setzt man nun in diese Gleichung: D' = d . honst. 



  A' = a . honst. und 
 EMI2.44 
 so erhält man d = a . b .    honst.   



      voraus   folgt:, dass man    finit   dem Rechengerät gemäss    Fig.   2 die oben    angegebenen   Rechnungen    durchführen   kann. Aus der Gleichung 
 EMI2.51 
 ist auch das Gesetz, nach dem der    Widerstand   15 gewickelt werden muss. zu erkennen. 



  Die    tlxrga.ngswiderstände   der Abgriffe spielen hier die kleinere Rolle,    weil   alle    Widerstände   als    Potentiometer   geschaltet 

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 sind und infolgedessen voll und ganz vom Strom durchflossen werden. Ist die    Potentio-      meterscha-ltung   abgeglichen, so sind die    Übergangswiderstände   der Abgriffe 9    und   17    ohne   Bedeutung, da sie in    einem   nicht vom Strome durchflossenen greise liegen. Würden    sich,diese   Übergangswiderstände ändern, so bliebe trotzdem der    Brückenabgleich   erhalten.

   Der    Übergangswiderstand   des Abgriffes 18 hat zwar einen Einfluss auf den    durch,die   Schaltungszweige    fliessenden.   Strom, jedoch nicht auf den    Brückenabgleich;   seine    Wirkung      entspricht   der eines    Vorwider-      standes   der Quelle 1, der    nur,die   Grösse der unmittelbar an .der    Potentiometerschaltung   liegenden    Spannung,   nicht aber den    Abgleich   beeinflusst. Die    Schaltung   gemäss    Fig.   2 weist also keine durch die Übergangswiderstände der    Abgriffe      bedingte   Fehler auf. 



  Wie schon bemerkt, kann bei der Schaltung nach    Fig.   2 -der Wert b nicht unter    b"      absinken.   Man kann diesen Nachteil dadurch    beheben,      dass   vom    Resultat   d = a . b,    a   oder ein Vielfaches davon abgezogen wird. Wird    a   abgezogen, so erhält man:    d-a=ab-a=a   (b-1) b -1 ist somit der neue Faktor, so dass also der Rechenbereich von b unter    b"   hinaus vergrössert worden ist.

   Das Rechengerät muss nun so beschaffen sein, dass es als Resultat nicht d, sondernd -    a      anzeigt.   Die dazu notwendige Zusatzeinrichtung ist in    Fig.   3    skizziert.   Bei dieser Einrichtung gibt der Nullmotor 12 seine das Resultat d = ab    dar-      stellende      Drehbewegung   nicht nur auf die Zahnstange 10 sondern auch mittels der Welle 25 auf ein Differential 28, in welches zugleich über eine Welle 26 die Bewegung des    Abgriffes   17, welche    a   entspricht, hineingegeben wird. An der Resultatwelle 27 erscheint die Differenz d - a.

   Wird an    Stelle   von    a,      a   .    b"   .abgezogen, so erhält man: d - a .    b"   =    a   (b -    bo).   



  Wird b -    bo   als neuer Faktor betrachtet, so kann dieser bis auf Null verkleinert werden. Das Rechengerät muss nur so konstruiert sein, dass es als    Resultat   an :Stelle von d, d - a .    b,      anzeigt;   was    prinzipiell   mit    einer      Zusatz-      einrichtung   gemäss    Fig.   3 möglich ist. 



  Bei der    Schaltung   nach    Fig.   4 ist die Stromquelle 1 über einen weiteren Abgriff 20 mit einem ungleichförmigen Widerstand 19 verbunden, der genau symmetrisch zu 15 angeordnet    und      im   übrigen genau so wie ,dieser Widerstand ausgebildet ist. Die gesamte Schaltung, bei der auch    wieder   alle Widerstände als    Potentiometer      geschaltet      Bind,      wird   dadurch symmetrisch. Die von der    Mitte   ihrer Widerstände zu zählenden Rechengrössen a und d können in diesem Falle positive und    negative      Werte      annehmen.   An die Abgriffe 9 und 17 ist der nicht dargestellte Nullmotor angeschlossen.

   Im übrigen sind alle in    Fig.   4 .der Einfachheit halber nicht    dargestellten      Einzelheiten   wie in    Fig.   2 dargestellt, beschaffen. 



  Die    Fig.   5 und 6 stellen gewisse Modifikationen dieser    ,Schaltung   dar, die so getroffen sind,    dass   der    mit   der Zahnstange 10 in    Verbindung   stehende    Abgriff   9 auf einem ungleichförmig gewickelten Widerstand 22 schleift. Dafür sind die beiden Widerstände 21 und 23, mit denen die Stromquelle 1 durch    Abgriffe   verbunden ist, linear    gewickelt.   Mit dieser Schaltung wird d' als    Quotient   von a' und b' gewonnen. 



  Bei der    Schaltung   gemäss    Fig.   6 ist der Symmetrie wegen noch ein ungleichförmig gewickelter Widerstand 24 vorgesehen. Der Nullmotor liegt an den Abgriffen 9    und   20.    Beidieser   Schaltung können a' und b' sowohl positive wie negative Werte annehmen. 



  Der selbsttätige    Abgleich   der beschriebenen Schaltungen ist natürlich nicht auf den Nullmotor und seine spezielle    Schaltang   beschränkt. Beispielsweise kann der Motor durch Fremdstrom betrieben und nur durch ein in der Brückendiagonale liegendes Relaisgalvanometer gesteuert werden. 



  Ferner wird es sehr oft zweckmässig sein, den Motor über ein    LTntersetzungsgetriebe   den Abgriff betätigen zu lassen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisches Rechengerät zur Multiplikation und/oder Division, bei dem die gegebenen Rechengrössen auf Widerständen einer Stromverzweigungssehaltung eingestellt werden und das Resultat durch Einstellung eines Abbleichwiderstandes entsteht, dessen Abgriff von einem Nullmotor betätigt wird, der von einem Stromzweig beherrscht ist., dadurch gekennzeichnet, .dass die Widerstände der Stromverzweigungsschaltung, auf denen die Rechengrössen eingestellt werden, als Po- tentiometer geschaltet sind, das Ganze derart,
    dass jeder Abgriff einerseits allein mit seinem Widerstand und anderseits allein mit dem Nullmotor oder der Stromquelle in unmittelbarer Verbindung steht. UNTERANSPRVCHE: 1. Rechengerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens drei ringförmig zusammengeschlossene Widerstände besitzt, von denen einer zum Abgleich dient, und wobei zumindest einer von ihnen ungleichförmig gewickelt ist. 2.
    Rechengerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung des Rechengerätes dadurch .symmetrisch gemacht ist, dass zwei ungleichförmig gewickelte ZViderstände zur Darstellung ein und derselben Rechengrösse vorgesehen sind, das Ganze derart, dass die übrigen Rechengrössen eine ihr Vorzeichen berücksichtigende Einstellung im Rechengerät erhalten können. 3.
    Rechengerät nach Patentanspruch, zur :Multiplikation z -@inr Grössen a und b, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgriff des einen Faktors (a) sowie der Abgriff des Resultatwiderstandes durch mechanische Mittel mit einem Differential verbunden sind, dessen Antriebswelle die Differenz zwischen dem Faktor (a) und dem Resultat d = a . b liefert, wodurch der Rechenbereich von b nach unten vergrössert wird.
CH226261D 1940-09-26 1941-08-02 Elektrisches Rechengerät. CH226261A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2868448A (en) * 1951-10-11 1959-01-13 William J Walker Apparatus for the determination of polynomial functions and the solution of algebraic equations

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