CH226368A - Teilweise selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe. - Google Patents

Teilweise selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe.

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CH226368A
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Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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Description


  Teilweise selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe.    Selbsttätig     schaltende    Wechselgetriebe  haben den Nachteil, dass infolge der Selbst  tätigkeit des Schaltens dem Fahrer gleich  sam jeder Eigenwille beim Fahren genommen  ist. Es ist jedoch häufig erwünscht, auch  mit hoher Gangübersetzung, das heisst     mit     niederen     Motordrehzahlen,    verhältnismässig  langsam zu fahren oder zum Beispiel bei  mittlerer Geschwindigkeit zur Erzielung  eines hohen Drehmomentes .mit möglichst  niederer Übersetzung zu fahren. Vor allem  ist es auch     erwünscht,    in bergigem Gelände  die Gänge entsprechend den jeweiligen Ge  gebenheiten ,schalten zu     können.     



  Die Erfindung soll die Nachteile der rein  selbsttätigen Schaltung vermeiden und be  steht darin, dass ein willkürlich schaltbares  Teilwechselgetriebe und ein selbsttätig  schaltendes Teilwechselgetriebe derart in  Reihe geschaltet sind, dass durch die Schal  tung des letzteren die Gesamtübersetzung  des Getriebes bei unveränderter willkürlicher    Schaltung erhöht oder     erniedrigt    wird. Die  selbsttätige Schaltung kann hierbei in Ab  hängigkeit von der Drehzahl oder dem zu  übertragenden Drehmoment erfolgen. Die  Schaltung kann zum Beispiel von der Dreh  zahl der abtreibenden oder der     antreibenden     Welle, zweckmässig jedoch unter     Berücksich-          tigung    der jeweils willkürlich eingeschalte  ten Übersetzung erfolgen.

   Der Drehzahlregler  ist zu diesem Zweck     vorteilhaft    ,auf der Vor  gelegewelle angeordnet     bezw.    an diese ange  schlossen.  



  Die Erfindung hat den     Vorteil,    dass man  trotz teilweise     selbsttätiger    Schaltung     stets    die  Fährweise beeinflussen kann, anderseits aber  von einem hierfür unnötig häufigen     Schalten          entlastet        wird.    Sie ermöglicht ein Getriebe,  bei welchem, wenn beispielsweise infolge  Bremsens die Fahrgeschwindigkeit plötzlich  abgesunken ist, sich selbsttätig eine niedere       Gesamtüber2x;tzung    einschaltet.

   Man kann  dann den Wagen bequem und ohne Würgen      des Motors beschleunigen, ohne dass es in der  Regel erforderlich wäre, den     Gang    zu wech  seln; in äussersten Fällen kann es höchstens  notwendig sein, um einen statt wie bisher  um zwei oder drei Gänge     herunterzuschalten.     



  Des     weiteren    kommt das willkürlich  schaltbare Teilwechselgetriebe mit. einer ge  ringeren Zahl von Gängen aus als ein ge  wöhnliches Wechselgetriebe, da ein Teil der  Gänge, z. B. der erste Gang, durch das selbst  tätig schaltende     Teilwechselgetriebe    ersetzt  wird. Bei     Ausbildung    des letzteren als Pla  netengetriebe oder     Umlaufgetriebe        kann    fer  ner durch Festbremsen     des    Planetenträgers  in einfacher Weise der Rückwärtsgang erzielt  werden, so dass eine besondere     Übersetzung     im willkürlich schaltbaren Teilwechselge  triebe erspart wird.

   Beim Einschalten des  Rückwärtsganges wird     zweckmässig    die  Selbsttätigkeit der Schaltung aufgehoben.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  rein schematisch dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt  durch     ein.    Getriebe,  Fig. 2 eine Einzelheit eines Reglers zur  selbsttätigen     Schaltung    und  Fig. 3 eine andere Ausführungsform des  Getriebes.  



  In Fig. 1 ist 1 die vom Motor kommende  Kupplungs- oder Antriebswelle des Getriebes,  welche über die Zahnräder 2, 3 mit der Vor  gelegewelle 4 in ständiger Antriebsverbin  dung steht. Auf dieser sind des weiteren die  Zahnräder 5, 6 starr angeordnet, welche mit  den lose drehbar auf der Getriebehauptwelle  7 angeordneten Zahnrädern 8, 9 in     ständigem     Eingriff stehen. Eine Wechselkupplung 10,  welche zweckmässig mit     Synchronisierein-          richtungen    versehen ist, kann entweder die  Hauptwelle 7 mit der Antriebswelle 1 oder  dem Zahnrad 8 kuppeln. Eine weitere Kupp  lung 11 dient zur Verbindung des Zahnrades  9 mit der Welle 7.

   Die Wechselkupplung 111  ist gleichzeitig mit einem Zahnkranz 12 ver  sehen, welcher durch ein (nicht dargestelltes)  Rückwärtsrad zur Erzielung eines Rück  wärtsganges mit dem Zahnrad 13 auf der    Vorgelegewelle 4 in Antriebsverbindung ge  bracht werden kann.  



  Die Kupplungen 10 und 11 sind durch  Schaltgabeln 14 bezw. 15 verschiebbar, wel  che ihrerseits durch einen willkürlich zu     be-          tätigenden    Handhebel 16 in üblicher Weise  verstellt werden können.  



  Das soeben beschriebene willkürlich  schaltbare Teilwechselgetriebe ist in einer  Gehäusekammer 17     des        Getriebegehäuses    un  tergebracht. Anschliessend     all    diese     befindet     sich eine weitere Gehäusekammer 18 für das  mit dem     genannten    Teilwechselgetriebe in  Reihe geschaltete,     selbsttätig    schaltende Teil  wechselgetriebe.

   Dieses     besteht    aus dem auf  der verlängerten Hauptwelle 7     aalbeordneten     Zahndrad 1.9, das mit dem Zahnrad 20 der  zweiten Vorgelegewelle 21 in Eingriff steht,  und den Zahnrädern 22, 23 zwischen der  letztbenannten Welle und der Abtriebswelle  24 des Getriebes.     Letztere    kann durch eine  zum Beispiel ebenfalls mit     Synchronisierein-          richtung    versehene Wechselkupplung 25     ent-          weder    mit der Hauptwelle 7 oder dem lose  auf der Abtriebswelle gelagerten Zahnrad 23  gekuppelt werden.

   Zur Schaltung dient ein  auf der Abtriebswelle 24 angeordneter Dreh  zahlregler 26, welcher in der Zeichnung  mittels einer Schaltmuffe 27, einem. doppel  armigen Hebel 28 und einer     Schaltgabel    29  die Wechselkupplung 25 betätigt. Natürlich  kann     statt    einer unmittelbar mechanischen  Verstellung derselben durch den Regler 26  auch eine Verstellung auf elektrische,  hydraulische oder sonstige Art erfolgen.  Ferner kann der     Regler    beispielsweise auch  auf der Welle 1 oder 4 angeordnet     sein.     



  In dem dargestellten     Ausführungsbeispiel     schaltet der Regler 26 jeweils in Abhängig  keit von der Drehzahl der Abtriebswelle, un  abhängig davon, welcher der drei willkür  lich schaltbaren Gänge     eingeriicht    ist. Die  Feder des Reglers 26 ist     hierbei        zweckmässig     derart angeordnet oder mit     Vorspannung          eingesetzt,    dass das Umschalten von der einen       Vbersetzurrg    (z. B. von der     niederen        Vber-          setzung    über die Räder 19, 20, 22, 23) auf  die andere Übersetzung (z.

   B. bei direkt äe-      kuppelten Wellen 7 und 4) beim Durchgang  durch eine bestimmte Drehzahl ruckweise er  folgt.  



  Die Anordnung kann jedoch auch derart  getroffen sein, dass das Umschalten je nach  dem, welcher -der drei willkürlich schalt  baren Gänge eingerückt ist, bei einer niederen  oder höheren Drehzahl erfolgt, z. B. derart,  dass die Schaltmuffe 27 nur entgegen der       'Wirkung    einer 'Feder verschoben werden  kann, welche je nach dem eingerückten Gang  (z.     B.    auf elektrischem, hydraulischem oder  pneumatischem oder aber auch auf mecha  nischem Wege) unter mehr oder minder  starke Vorspannung gesetzt wird. Die Rege  lung erfolgt hierbei zweckmässig derart, dass  die Schaltung durch den Regler in den  niederen Gängen bereits bei verhältnismässig  niederen Drehzahlen der Abtriebswelle, in  den höheren Gängen dagegen bei entspre  chend höheren Drehzahlen erfolgt.  



  Auch kann der Regler derart ausgebildet  bezw. eine zusätzliche Vorrichtung derart  vorgesehen sein, dass die selbsttätige Auf  wärtsschaltung bei einer andern Drehzahl als  die Zurückschaltung erfolgt, die Charakte  ristik des Reglers also eine Hysteresisschleife       aufweist.    In     einfachster    Weise kann dieses  durch Einfügung von Reibungswiderständen  im Regelgestänge erfolgen. Nach Fig. 2,  welche eine) Draufsicht auf einen     Regler    zeigt,  sind beispielsweise auf den Gelenkachsen der  Reglergewichte 30 Reibplatten 31, 32 ange  ordnet, welche durch die Federn 33, 34 gegen  die Augen 35, 36 der Reglergewichte ange  presst werden.

   Die Federteller 37, 38 sind  hierbei zum Beispiel auf Bolzen 39, 40 an  geordnet, von denen der eine mit Rechts  und der andere mit Linksgewinde versehen  ist, mittels derer sie in eine gemeinsame  Spannschlosshülse 41 eingeschraubt sind.  Durch ein an einem Hebel der Hülse angrei  fendes Gestänge 42 kann die Hülse verdreht  werden, wodurch die gegen Drehen gesicher  ten Bolzen 39, 40 axial verstellt und damit  die Federn 33, 34 unter verschiedene Vor  spannung gesetzt werden. Das Gestänge 42  kann hierbei zum Beispiel in Abhängigkeit    von der willkürlichen Gangschaltung betätigt  werden. Je grösser die Reibung ist, um so  grösser wird auch die Hysteresisschleife der  Reglercharakteristik und um so unempfind  licher also der Regler gegen leichte Schwan  kungen der Drehzahl der Reglerwelle sein.

    Dadurch wird ein     unerwünschtes    ständiges  Pendeln des Reglers vermieden.  



  Nach Fig. 3 ist das selbsttätig schaltende  Teilwechselgetriebe dem willkürlich schalt  baren Teilwechselgetriebe mit den Zahn  rädern 2, 3, 5, 8, 6, 9     vorgeschaltet    und als  Planetengetriebe ausgebildet. Die zum Bei  spiel     unmittelbar    mit der Motorkurbelwelle  ohne besondere Motorkupplung verbundene  oder einen Teil der Motorkurbelwelle bil  dende Welle 43 trägt das Sonnenrad 44,  welches mit den Planetenrädern 45 in Ein  griff steht. Auf der Welle 43 bezw. auf der  Welle 1 sind sowohl .der Planetenträger 46  als auch die den äussern Zahnkranz 47 auf  weisende Trommel 48 lose drehbar gelagert.  



  Auf der Welle 1 ist ein Eisenkern 49  mit den     Erregerwicklungen    50     und    51 be  festigt, durch welche mittels elektromagneti  scher Wirkung entweder der Planetenträger  46 oder die Trommel 48 mit der Welle 1 ge  kuppelt     werden    kann. Ebenso ist zum Bei  spiel auf einem     feststehenden    zylindrischen  Ansatz 52 des Motorgehäuses ein Eisenring  53 mit den     Erregerwicklungen    55 und 56       befestigt,    welche dazu dienen, entweder den  Planetenträger 46 oder die     Trommel    48 am  Gehäuseansatz 52 festzubremsen.

   Die     elektro-          magnetischen        !Kupplungen    sind rein schema  tisch dargestellt. In der praktischen Ausfüh  rung     werden:    die Kupplungen in der Regel  verschiebbare Kupplungslamellen oder der  gleichen aufweisen.  



  Wie des weiteren schematisch angedeu  tet,     sind    die     Erregerwicklungen    55, 56, 50,  51 je mit     Anschlussklemmen    55', 56'     bezw.     Kontaktringen 50', 51' leitend verbunden.

    Ein Schalthebel 57 dient zur     selbsttätigen          Schaltung    zwischen einer niederen Gang  übersetzung (Schaltstellung N) und einer       höheren,Gangübersetzung        (Schaltstellung    H),  des     weiteren    ein willkürlich schaltbarer      Hebel 58 zur     Umschaltung    von Vorwärts  gang (Stellung     I')    auf Rückwärtsgang (Stel  lung     R),    und zwar in folgender Weise:  Eine Stromquelle, z.

   B. eine     Batterie    59,  ist über die Leitung 60 an den Kontakt 61  angeschlossen, von wo der Strom in der ge  zeichneten (ausgezogenen) Stellung V des  Hebels 58 durch Vermittlung desselben zum  Kontakt 62 und von dort über die Leitung  63 zum Hebel 57 fliessen kann. In     .der    ge  zeichneten Stellung H dieses Hebels 57 fliesst  alsdann der Strom von den Kontakten 64 und  65 zu den Schleifringen 51' und 50' bezw.  zu .den Erregerwicklungen 51 und 50. Das  hat zur Folge. dass sowohl der Planetenträger  46 als     auch    die Trommel 48 mit der Welle 1  und -damit starr miteinander gekuppelt wer  den. Das gesamte Planetengetriebe verhält  sich damit ebenfalls wie eine starre Kupp  lung, so dass ,die Wellen 43 und 1 direkt ge  kuppelt sind und mit gleicher Drehzahl um  laufen.  



  Es ist hierbei angenommen, dass zugleich  der über die Kegelräder 66, 67 von der Vor  gelegewelle 4 angetriebene (im einzelnen  nicht dargestellte) Drehzahlregler 68 mit  einer so hohen Drehzahl umläuft, dass seine  Fliehgewichte oder dergleichen einen Kon  takt zwischen den beiden Klemmen 69 und  70 schliessen, so dass gleichzeitig ein Strom  über die Leitungen 71 und 72 zu der Erre  gerwicklung 73 eines Elektromagneten oder  Solenoids fliessen kann und dadurch der  Eisenkern 74     .desselben    nach rechts und da  mit der Hebel 57 in seine gezeichnete Stel  lung H gezogen wird.  



  Wird     dass    Fahrzeug gebremst, indem  zum Beispiel die Bremsen angezogen werden,  der Motor     gedrosselt    wird oder das Fahrzeug  eine     .Steigung    hinauffährt, so öffnet ent  sprechend der sinkenden Drehzahl der Vor  gelegewelle 4 und damit des Drehzahlreglers  68 zu einem bestimmten Zeitpunkt der Regler  68 den Kontakt zwischen den Anschlussklem  men 69 und 70.

   Je nach der willkürlich ein  geschalteten Übersetzung wird dieser Zeit  punkt,     bezogen    auf die Drehzahl der Ab  triebswelle 7, früher oder später liegen, im    halle     des        eingeschalteten    niedrigsten     Ganges     (Zahnräder 6, 9) also bei verhältnismässig  niedriger Drehzahl der Abtriebswelle 7, im  Falle des eingeschalteten höchsten Ganges  (direkt gekuppelte Wellen 1 und 7) bei ver  hältnismässig hoher Drehzahl derselben, im  Falle des mittleren Ganges (Zahnräder 5, 8)  bei einer entsprechenden mittleren Drehzahl.  



  Die Unterbrechung des Stromschlusses  durch den Regler 68 hat zur Folge, dass die  Wicklung 73     stromlos    wird und den Eisen  kern 74 freigibt, so dass der Hebel 57 sich  zum Beispiel unter der Wirkung einer Fe  der 7 5 in seine andere Stellung N umlegt.  In dieser Lage des Hebels     wird    der durch  die Leitung 63 zufliessende Strom nunmehr  an den Kontakten 76 und 77 abgenommen,  von wo er einerseits zur Anschlussklemme 55'  und damit zur Wicklung 55     und    anderseits  zum Schleifring 50' und damit zur Wicklung  50 fliesst. Hierdurch wird die Trommel 48  am Gehäuse abgebremst; gleichzeitig bleibt  der Planetenträger 46 mit der Welle 1 ge  kuppelt. Letztere wird infolgedessen von der  Motorwelle 43 mit Übersetzung     ins    Lang  same angetrieben.  



  Zu jedem     willkürlich    schaltbaren Gang  gehört somit eine selbsttätig sich einschal  tende höhere oder niedere Übersetzung, so  dass insgesamt sechs Übersetzungsstufen vor  handen sind. Die     langsame    Gangübersetzung  über die Räder 6, 9 des willkürlich schalt  baren Getriebes kann daher (ebenso wie auch  im Falle der     Fig.    1) für den praktischen Be  trieb auch ohne     weiteres    in Fortfall kommen.

    Die Übersetzungen können derart gewählt  sein, dass zum Beispiel bei willkürlich ein  geschaltetem     dhrektem    Gang ;(durch die  Kupplung 10' verbundene Wellen 1 und 7)  und selbsttätig eingeschalteter niedriger  Übersetzung des Planetengetriebes oder eines  andern selbsttätigen Teilschaltgetriebes die       CTesamtübersetzung    niedriger ist als     die     Gesamtübersetzung bei     willkürlich    einge  schaltetem niedrigeren Gang (über die Räder  5, 8) und selbsttätig eingeschalteter höherer  Übersetzung (direkt     gekuppelte    Wellen 43  und 1).

   Die beiden genannten Gesamtüber-      Setzungen können jedoch .auch gleich     gross     sein oder umgekehrt     wie    soeben erwähnt lie  gen.  



  Soll der Rückwärtsgang eingeschaltet  werden, so wird der Hebel 58 in die     Stellung     P umgelegt. Dadurch wird der Strom zum  Hebel 57 zwischen den Kontakten 61 und     6:2,     bezw. zwischen den Leitungen 60 und 63  unterbrochen, so dass die Stellung des Hebels  57 und damit des Drehzahlreglers 68 für die       Schaltung    des     Planetengetriebes        wirkungslos     wird. Gleichzeitig gelangt der Strom von .der  Leitung 60 über die Zweigleitung 78 zum  Kontakt 79, von dem er über den Hebel 58  zu den Kontakten 80 und 81 und von dort  einerseits über die Klemme 56' zur Erreger  wicklung 56 und anderseits über den Schleif  ring 51' zur Erregerwicklung 51 fliessen  kann.

   Hierdurch wird der Planetenträger 46  festgebremst und die Trommel 48 mit der  Welle 1 gekuppelt. Letztere läuft infolgedes  sen mit umgekehrter Drehrichtung wie die  Motorwelle 43 um. Der Rückwärtsgang kann  hierbei mit einem der willkürlich schaltbaren  Gänge beliebig kombiniert     werden.    Die Hebel  57 und 58 können zum Beispiel an der Lenk  säule oder am Schaltbrett angeordnet sein.  



  Es     kann    jedoch auch von einem beson  deren Hebel 58 abgesehen werden, indem zum  Beispiel der Hebel 16' die Funktion des He  bels 58 übernimmt; in Vorwärtsgangstellung  würde er in diesem Falle einen Stromschluss  zwischen den Leitungen 60 und 63 herstel  len, in Rückwärtsgangstellung .dagegen die  sen Stromschluss unterbrechen und statt des  sen die Wicklungen 56 und 51 beliefern.  



  Zur Erzielung des Leerlaufes oder zur  Unterbrechung des Antriebes zwischen dem  Motor und dem willkürlich schaltbaren Teil  wechselgetriebe kann entweder der Hebel 58  in eine     weitere    Leerstellung gebracht wer  den oder ein besonderes Schaltglied, z B. ein  Fusshebel, vorgesehen sein, welcher sämtliche  Stromzuleitungen zu den Erregerwicklungen  des Planetengetriebes     unterbrechen    kann.  



  Statt in Abhängigkeit von der Drehzahl  kann die Schaltung auch in Abhängigkeit  von dem zu übertragenden     Drehmoment    er-    folgen.     Zu    diesem Zweck kann in die     An-          triebsverbindung    zum Beispiel eine     federnd     wirkende Kupplung oder dergleichen einge  schaltet sein, deren Kupplungshälften je nach  dem zu übertragenden Drehmoment eine ver  schiedene Drehlage zueinander einnehmen  und     dadurch    die selbsttätig schaltbaren  Übersetzungen     steuern.     



  Die Schaltung des Getriebes, und zwar  sowohl die willkürliche als auch     selbsttätige     Schaltung, kann in beliebiger Weise, z. B.  auch pneumatisch oder hydraulisch, erfolgen.  Ebenso kann eine willkürliche elektrische       Schaltung    vorgesehen sein. Das Getriebe       kann,    unmittelbar anschliessend am Motor oder  zum Beispiel im Heck des Fahrzeuges bei       Verwendung    einer     Fernschaltung    oder der  gleichen     angeordnet    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselgetriebe, insbesondere für Kraft fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass ein willkürlich schaltbares Teilwechselgetriebe und ein Selbsttätig schaltendes Teilwechsel getriebe derart in Reihe geschaltet sind, dass durch die Schaltung des letzteren die Gesamt übersetzung des Getriebes bei unveränderter willkürlicher Schaltung erhöht oder ernie drigt wird. UNTERANSPRVCHE: 1. Wechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Schaltung in Abhängigkeit von der Dreh zahl einer Welle des Getriebes erfolgt. 2.
    Wechselgetriebe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die :selbsttätige Schaltung in Abhängigkeit von der Drehzahl der Abtriebswelle des Getriebes erfolgt. 3. Wechselgetriebe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Schaltung in Abhängigkeit von der Dreh zahl der Abtriehswelle des Getriebes und gleichzeitig in Abhängigkeit von der will kürlich eingeschalteten Übersetzung -des Ge triebes erfolgt.
    4. Wechselgetriebe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Schaltung in Abhängigkeit von der Drehzahl eines Getriebegliedes erfolgt, dessen Dreh zahl sich mit der Einschaltung höherer Gangübersetzungen gegenüber der Abtriebs welle verringert. 5. Wechselgetriebe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Schaltung in Abhängigkeit von der Vor gelegewelle erfolgt. 6. Wechselgetriebe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Schaltung in Abhängigkeit von der Drehzahl der Antriebswelle des Getriebes erfolgt. 7.
    Wechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Schaltung in Abhängigkeit von dem zu über tragenden Drehmoment erfolgt. B. Wechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufwärts und das Abwärtsschalten des selbsttätigen Getriebes bei verschiedenen Schaltzuständen erfolgt. 9. Wechselgetriebe nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschalten dass das Umschalten auf eine höhere Übersetzung bei einer höheren Regeldrehzahl als das Zurückschalten auf die niedere Übersetzung erfolgt. 10.
    Wechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass der Schaltzu stand beim selbsttätigen Schalten in Abhän gigkeit von der willkürlich eingeschalteten Übersetzung veränderlich ist. 11. Wechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das selbsttätig schaltende Teilwechselgetriebe als Planeten getriebe ausgebildet ist. 12. Wechselgetriebe nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Planetengetriebes in der einen selbst tätig eingeschalteten Übersetzung starr ge kuppelt sind.
    18. Wechselgetriebe nach Unteranspruch 12, -dadurch gekennzeichnet, dass beim Ein schalten des Riiclkwärtsganges :die selbst tätige Schaltung ausser Wirkung gesetzt wird. 14. Wechselgetriebe nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet. dass der Rück wärtsgang durch Festbremsen des Planeten trägers eingeschaltet wird. 15. Wechselgetriebe nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die selbst tätige Schaltung auf elektrischem Wege er folgt.
CH226368D 1941-04-17 1942-04-23 Teilweise selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe. CH226368A (de)

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DE1187142B (de) * 1962-07-17 1965-02-11 Fritz Buehrer Zahnraederwechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren
DE1276488B (de) * 1966-02-02 1968-08-29 Fichtel & Sachs Ag Mehrganguebersetzungsnabe fuer Fahrraeder, Mopeds od. dgl.

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