CH226526A - Zentrifugalpumpe mit an deren Saugseite angeschlossener Strahlpumpe. - Google Patents

Zentrifugalpumpe mit an deren Saugseite angeschlossener Strahlpumpe.

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Publication number
CH226526A
CH226526A CH226526DA CH226526A CH 226526 A CH226526 A CH 226526A CH 226526D A CH226526D A CH 226526DA CH 226526 A CH226526 A CH 226526A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
container
suction
air
liquid
pump
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Application number
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English (en)
Inventor
Cie Haeny
Original Assignee
Haeny & Cie
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Application filed by Haeny & Cie filed Critical Haeny & Cie
Publication of CH226526A publication Critical patent/CH226526A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/04Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock
    • F04D9/06Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock of jet type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Zentrifugalpumpe mit an deren Saugseite angeschlossener Strahlpumpe.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Zen  trifugalpumpe mit an deren Saugseite ange  schlossener Strahlpumpe und an deren  Druckseite vorgesehenem Luftausscheide  behälter, welcher durch einen Umlaufkanal  mit der     Treibdüse    der     Strahlpumpe    verbun  den ist.  



  Gemäss der Erfindung ist der Strahl  pumpe auf der Saugseite ein Saugbehälter  vorgebaut, an welchen oben die Saugleitung  angeschlossen ist, das Ganze zum Zweck, dass  beim Stillstand der Pumpe der Saugbehälter  sich durch den Rücklauf von     gepumpter     Flüssigkeit bis zum Anschluss der Saug  leitung auffüllen kann, wobei durch den  Saugbehälter Luft aus der entleerten Druck  seite zur Saugleitung gelangen und deren  Heberwirkung aufheben kann, so dass im  Saugbehälter so viel Flüssigkeit zurück  bleibt,

   dass beim Wiederanlaufenlassen der  Pumpe ein Flüssigkeitsumlauf vom Luftaus  scheidebehälter über die Treibdüse der       Strahlpumpe    und deren Förderdüse sowie  über die     Zentrifugalpumpe    zurück zum Luft-         ausscheidebehälter    stattfinden kann, wo  durch aus dem Saugbehälter zuerst Flüssig  keit und dann Luft und Umlaufflüssigkeit  durch die     Zentrifugalpumpe    nach deren  Druckseite in den     Luftausscheidebehälter    ge  fördert wird, in welchem die Luft von der  Umlaufflüssigkeit getrennt     wird.     



       Zweckmässigerweise    ist der Umlaufkanal  so gross dimensioniert, dass durch die     Durch-          flussgesehwindigkeit    der Umlaufflüssigkeit  keine Luft mitgerissen werden kann und der  Umlaufkanal somit auch noch als     Luftaus-          scheider    wirkt.  



  Ferner ist vorteilhaft in den Saugbehälter  eine Prellplatte eingebaut, so dass der aus der  Saugleitung von oben in den Saugbehälter  zufliessende Flüssigkeitsstrahl durch Auf  stossen auf der     Prellplatte    zerschlagen wird  und sich dadurch ein     Luftflüssigkeits-          gemisch    bildet, welches zur Förderdüse der       Strahlpumpe    und zum Laufrad der     Zentrifu-          galpumpe    gelangt.  



  Um zu verhindern, dass bei     sinkendem     Flüssigkeitsspiegel plötzlich zu viel Luft in      die Saugleitung eintritt, kann deren Fuss  derart ausgebildet sein, dass sich der Luft  eintritt bei veränderlichem Flüssigkeitsspie  gel allmählich ändert.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    in  einem Längsschnitt dargestellt.  



  An der Druckseite der Zentrifugalpumpe  befindet sich ein Druckbehälter oder Luft  ausscheidebehälter 1, an den oben ein Aus  laufanschluss 2 und unten ein Umlaufkanal  3 angeschlossen ist. Der letztere führt von  unten zur Treibdüse 4 der Strahlpumpe,  deren Förderdüse 5 zugleich die     Saugseite     der Zentrifugalpumpe bildet. Der Sangseite  der Strahlpumpe 4, 5 ist ein Saugbehälter 6  vorgebaut, an welchen oben bei 7 die Saug  leitung 13 angeschlossen ist. 8 ist eine ver  schliessbare Einfüllöffnung für die erst  malige Auffüllung der Pumpe. 10 ist das  Laufrad, 11 das Gehäuse und 12 der Druck  stutzen der Zentrifugalpumpe. Im Saug  behälter 6 ist eine Prellplatte 14 gebildet.  



  Wird das Pumpensystem in Betrieb ge  setzt, so muss zuerst durch die Einfüllöff  nung das System mit Flüssigkeit aufgefüllt  werden. Wird nun die Zentrifugalpumpe an  getrieben, so pumpt sie die Flüssigkeit aus  dem Saugbehälter 6 durch die Saugöffnung  5 in den Luftausscheidebehälter l. Der Fuss  der Saugleitung 13 ist beim Inbetriebsetzen  vom     Flüssigkeitsspiegel    überdeckt, so dass  keine Luft in den     Saugbehälter    6 eintreten  kann und somit ein Unterdruck darin ent  steht. Es wird nun ein Umlauf aus dem  Luftausscheidebehälter 1 zur Treibdüse 4  nach der Förderdüse 5 und dem Laufrad 1.0  zurück zum Behälter 1 erzeugt.

   Durch den  Strahl der Düse kann durch die Förderdüse  5 auch Luft aus dem     Saufbehälter    6 ange  saugt werden, welche sich mit der Umlauf  flüssigkeit mischt und in den Ausscheide  behälter 1 gelangt, in welchem die Luft von  der Flüssigkeit getrennt wird und durch den  Stutzen 2 entweicht. Da der Ausscheide  behälter 1 annähernd mit Flüssigkeit ge  füllt ist und die Durchflussgeschwindigkeit  der Flüssigkeit durch den Umlaufkanal 3    sehr klein und entgegen der Luftströmung  ist, kann keine Luft mit nach unten gerissen  werden. Der Luftausscheidebehälter 1 kann  deshalb klein dimensioniert werden.

   Durch  den ständigen Umlauf der Flüssigkeit wird  immer mehr Luft aus dem     Saugbehälter    6  gefördert, so dass der Unterdruck darin  immer grösser wird und die Druckdifferenz  zwischen dem Ausscheidebehälter 1 und dem  Saugbehälter steigt. Mit dieser zunehmenden  Druckdifferenz wird mehr Flüssigkeit in  Umlauf gesetzt, wodurch der Unterdruck im  Saugbehälter so gross wird, dass durch die  Saugleitung 13 Flüssigkeit angesaugt wird.  Der aus dieser Leitung zufliessende Flüssig  keitsstrom reisst zuerst Luft mit. Um jedoch  im Saugbehälter 6 ein Gemisch von Luft und       Flüssigkeit    zu bilden, ist die Prellplatte 14  vorgesehen.

   Auf diese Weise wird nach und  nach alle Luft aus dem     Saugbebälter    6 her  ausgefördert, so dass er mit Flüssigkeit ge  füllt ist und die Pumpe sich im Betrieb be  findet, wobei im     Ausscheidebehälter    1 der  Förderdruck entsteht.     Dieser    Druck herrscht  auch im Umlaufkanal 3 und an der Düse 4.  Die Energie der Umlaufflüssigkeit wird  durch die     Strahlpumpe        wieder        teilweise    aus  genützt.  



  Damit beim Leerpumpen die Luft nicht  plötzlich am     Saugleitungsfuss    in grosser  Menge eintreten kann, ist dieser Fuss schräg  abgeschnitten. Hierdurch     vergrössert    sich der       Lufteintritt    allmählich mit dem sich senken  den     Flüssigkeitsspiegel.    Es wird nun Luft  und     Flüssigkeit    zugleich gepumpt, wobei der  Saugbehälter 6 einen     Ausgleichraum    bildet  und das     Pumpsystem    sich ohne stossweises       Arbeiten    an die kleinste Fördermenge an  passen kann.

   Infolge der Prellplatte 14 ge  langt auch zur Förderdüse 5 der Strahl  pumpe ein     Luftflüssigkeitsgemisch.    Da je  doch der     Treibdruck    der Düse 4 und damit  die     Strahlenergie    der     Strahlpumpe    gleich       bleibt,    so wird der notwendige Unterdruck  im Saugbehälter 6 aufrecht erhalten, so dass  sich das     Punipsy        stein    ohne Verstellung von       Drosselvorrichtungen    der zulaufenden Flüs  sigkeitsmenge anpassen kann.      Wird die Pumpe stillgesetzt, so läuft die  Flüssigkeit aus der Druckseite durch den  Saugbehälter 6 und die Saugleitung zurück.

    Durch die leer gewordene Druckseite und  den Stutzen 5 gelangt Luft durch die Flüs  sigkeit im Saugbehälter 6 in die Saug  leitung 13, so dass die Heberwirkung aufge  hoben wird und der Saugbehälter 6 für eine  weitere Ansaugperiode voll Flüssigkeit  bleibt. Es kann also kein Leersaugen des  Pumpsystems durch die Heberwirkung der  Saugleitung vorkommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zentrifugalpumpe mit an deren Saugseite angeschlossener Strahlpumpe und an deren Druckseite vorgesehenem Luftausscheide behälter, welcher durch einen Umlaufkanal mit der Treibdüse der Strahlpumpe verbun den ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlpumpe auf der Saugseite ein Saug behälter vorgebaut ist, an welchen oben die Saugleitung angeschlossen ist, das Ganze zum Zweck, dass beim Stillstand der Pumpe der Saugbehälter sich durch den Rücklauf von gepumpter Flüssigkeit bis zum Anschluss der Saugleitung auffüllen kann, wobei durch den Saugbehälter Luft aus der ent leerten Druckseite zur Saugleitung gelan gen und deren Heberwirkung aufheben kann, so dass im Saugbehälter so viel Flüssigkeit zurückbleibt,
    dass beim Wiederanlaufen- lassen der Pumpe ein Flüssigkeitsumlauf vom Luftausscheidebehälter über die Treib- düse der Strahlpumpe und deren Förderdüse sowie über die Zentrifugalpumpe zurück zum Luftausscheidebehälter stattfinden kann, wodurch aus dem Saugbehälter zuerst Flüs- sigkeit und dann Luft und Umlaufflüssig keit durch die Zentrifugalpumpe nach deren Druckseite in den Luftausscheidebehälter ge fördert wird, in welchem die Luft von der Umlaufflüssigkeit getrennt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zentrifugalpumpe mit Strahlpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlaufkanal so gross dimensioniert ist, dass durch die Durchflussgeschwindig- keit der Umlaufflüssigkeit keine Luft mit gerissen werden kann und der Umlaufkanal somit auch noch als Luftausscheider wirkt. 2. Zentrifugalpumpe mit Strahlpumpe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Umlaufkanal vom Luftaus scheidebehälter aus nach abwärts verläuft und von unten, zur Treibdüse der Strahl pumpe gelangt.
    Zentrifugalpumpe mit Strahlpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass in den Saugbehälter eine Prellplatte eingebaut ist, so dass der aus der Saug leitung von oben in den Saugbehälter zu fliessende Flüssigkeitsstrahl durch Aufstossen auf der Prellplatte zerschlagen wird und sich dadurch ein Luftflüssigkeitsgemisch bildet, welches zur Förderdüse der Strahlpumpe und zum Laufrad der Zentrifugalpumpe ge langt.
    4. Zentrifugalpumpe mit Strahlpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der .Saugleitungsfuss derart ausge bildet ist, dass sich der Lufteintritt bei ver änderlichem Flüssigkeitsspiegel allmählich ändert.
CH226526D 1942-07-20 1942-07-20 Zentrifugalpumpe mit an deren Saugseite angeschlossener Strahlpumpe. CH226526A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2533188A1 (de) * 1975-07-24 1977-02-10 Auscoteng Pty Ltd Vakuumpumpeinrichtung
CN112555160A (zh) * 2020-11-26 2021-03-26 上海佳弘环保科技有限公司 一种设有提液器的离心泵系统及其工作方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2533188A1 (de) * 1975-07-24 1977-02-10 Auscoteng Pty Ltd Vakuumpumpeinrichtung
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