CH226541A - Absorptionskälteanlage für kleine Kälteleistungen. - Google Patents

Absorptionskälteanlage für kleine Kälteleistungen.

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CH226541A
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absorption
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cooling
absorption refrigeration
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A-G Interbrevex
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Interbrevex A G
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    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B15/00Sorption machines, plants or systems, operating continuously, e.g. absorption type
    • F25B15/02Sorption machines, plants or systems, operating continuously, e.g. absorption type without inert gas
    • F25B15/04Sorption machines, plants or systems, operating continuously, e.g. absorption type without inert gas the refrigerant being ammonia evaporated from aqueous solution
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Description


      Absorptionskälteanlage    für kleine Kälteleistungen.    Bei     Absorptionskälteanlagen    für Haus  haltungskühlschränke mit kleiner Kälte  leistung werden zur Aufrechterhaltung von  Druckdifferenzen- entweder     Reduzierventile     oder ein neutrales Gas verwendet. Die  Kälteerzeugung erfolgt dabei durch Verbrauch  von Wärme, indem ein Kältemittel verdampft  wird. Als Kältemittel dient ein binäres Ge  misch, meistens Wasser und Ammoniak.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Absorptionskälteanlage    für kleine Kälte  leistungen. Die Erfindung besteht darin, dass  zur Aufrechterhaltung der Druckdifferenz  zwischen Kondensator und Verdampfer eine  Kapillare und zur Aufrechterhaltung der  Druckdifferenz zwischen Kocher und Ab  sorptionsgefäss eine durch die Kältelösung  gebildete Flüssigkeitssäule vorgesehen sind,  und dass für den Umlauf der Kältelösung ein       Thermosiphon    vorgesehen ist, wobei der in  letzterem entstehende Dampf ein kontinuier  liches Nachströmen der Kältelösung in den  Kocher bewirkt.

      Die     Absorptionskälteanlage    gemäss der  Erfindung funktioniert daher ohne eine  Druckdifferenz aufrecht erhaltende Ventile  und ohne Umlaufpumpe und kann auch ohne  neutrale Gase und Zusätze betrieben werden.  Die     Beheizung    des     Thermosiphons    kann  durch eine offene Flamme oder durch Elek  trizität erfolgen.  



  In der     Zeichnung    sind zwei beispielsweise       Ausführungsformen    des Erfindungsgegen  standes nebst Detailvarianten dargestellt. Es  zeigen:       Fig.    1 eine schematische Darstellung einer  Ausführungsform für     Betieb    ohne Fremdgas,       Fig.    2 eine schematische Darstellung einer  Ausführungsform, welche unter Zuhilfe  nahme von Fremdgas betrieben wird,       Fig.    3 einen Teil eines mit dem ersten  Beispiel     versehenen        Haushaltungskühlschran-          kes    im Schnitt,

         Fig.    4 einen Horizontalschnitt durch  einen Teil des mit dem ersten Beispiel     ver-          sehenen        Haushaltungskühlschrankes,              Fig.    5 eine Einzelheit;       Fig.    6 veranschaulicht im Schnitt die     Be-          heizunb    des     Thermosiphons    mit offener  Flamme, und       Fig.    7 ist ein zugehöriger Schnitt nach  Linie     I-1    in     Fig.    6;

         Fig.    8 veranschaulicht im Schnitt die     Be-          lieizu-nb    des     Thermosiphons    auf rein elek  trisch induktivem 'Weg;       Fig.    9 ist ein     zugehöriger    Schnitt nach  Linie     II-II    in     Fig.    8;

         Fib.    10 veranschaulicht im Schnitt die       Beheizung    des     Thermosiphons    mittels     Läufer-          heizung,    und       Fig.        11    ist ein     zugehöriger    Schnitt nach  Linie     III-III    in     Fig.    10.  



  Die     Absorptionskälteanlage    gemäss     Fig.    1       weist    ein     Absorptionsgefäss    1, ein     Kochgefäss     ?, einen Kondensator 3 und einen Verdamp  fer 4 auf, welches also die Elemente eines  nassen Absorptionskühlers sind.

   In das       Absorptionsgefäss    1 mündet ein an den -Bo  denteil des     Verdampfers    4 angeschlossenes       Einlaufrohr    5, in     -welchem    das vom Verdamp  fer 4     kommende,    zu absorbierende     Ammo-          nia.kgas    in das     Absorptionsgefiiss    1 geleitet,  wird.

   Das Absorptionsgefäss 1 ist bis über  die Hälfte mit gekühltem     Ammoniahgas    ge  sättigtem     Wasser    gefüllt, welches eine die  Druckdifferenz zwischen Kocher ? und     Ab-          sorptionsgefäss    1 aufrecht     erhaltende        Flüs-          sigkeitssäule   <I>lt.</I> bildet. 6     ist    ein unter     dein     Kocher ?     angeordnetes,        kommunizierendes          Gef;

  iss    von gleichem     Querschnitt    -wie das Ab  sorptionsgefäss 1, -welches mit diesem     durch     ein     weiteres        Verbindungsrohr    7 kommuni  ziert. 8 ist ein     Wä.rmeaustauseher,    gebildet  aus einem weiten Rohrteil 8',     welcher    ein     Ka-          pillarrohr    9 in einem möglichst Gefälle     -auf-          weisenden    Teil umschliesst.

   Das obere     Ende     des -weiten Rohrteils 8' ist durch ein     Stiicl;-          Kapillarrohr    10' mit dem     Siederauen    des  Kochers ?     und    das untere Ende des     -weiten     Rohrteils 8' ist durch ein     Kapillarrohr    10  mit dem Kopfteil des     Absorptionsgefässes    1  verbunden, wobei dieses     Kapillarrohr    10 eine  den Unterteil des     Absorptionsgefässes    um  schliessende enge Wicklung 11 bildet.

   Die         Flüssighn@itss < iule    in 1 steht also unter der       Einwirkung    des von der     Wicklung    11 und  dem Gefässmantel 1 gebildeten     Wärmeaus-          tauschers.    Das     Kapillarrohr    10 führt dem  Absorber 1 vom Kocher 1 kommende,     kälte-          mittelarme    Lösung     zii        rund    mündet unmittel  bar über dem Kopfteil des Absorbers ange  ordnete Verteilerbleche 12, wo die Lösung  auf eine grosse     Oberflüche    ausgebreitet wird.

    Das den     innern        Mantel    des     Wärmeaustau-          sehers    8     bildende        Kapillarrohr    9 verbindet  den Bodenteil des kommunizierenden Gefässes  6 mit denn über     dem    Siederaum des Kochers  2     befindlichen    Dampfraum, wobei dieses     Ka-          pillarrolir    9 bei     1\berwindung    einer erheb  lieben Höhe eine von mehreren     Windungen          gebildete        )

  Vicklung    9' um einen zum Teil  in den     Siedermun    des Kochers 2 hineinragen  den elektrischen Heizkörper 13 bildet.. Der  Kocher samt Heizkörper und das ihn     umwik-          kelnde,    dort den     Thermosiphon    bildende     Ka-          pillarrolir        r)

          sind    von einer     Isolierkammer    14       umgeben.    Der     Oberteil    des Kochers 2 ist als       Rektifizierkopf    ausgebildet und dient zur       Ausscheidung    des     mitgerissenen        Wasser-          dampfes        aus        denn        Ammoniak.    Der über     dem          Dampfraum    des Kochers angeordnete     Rek-          tit'izierkopf    enthält     zni    diesem  <RTI  

   ID="0002.0121">   Zwecke    zwei  in     (lasefil@        eingeschobene,    einen Metallfilter  bildende     Pfropfen    15 aus feinen Eisenspänen,  die den     Dampfraum    von dem Kondensator  3 trennen, welcher an das     obere        Ende    des       liektifizierkopfes        anschliesst.    Der     Rektifizier-          kopf    sowie auch der Kondensator 3 sind mit       Kühllamellen    versehen.

   Am tiefsten Punkt  des     Kondensators    3 ist eine     Kapillare    16 an  geschlossen,     -selche    in den Kopfteil des     Ver-          danipl'er.s    4     einmündet    und     innerhalb    dessel  ben     eine        sl.nzahl        Wizn    Jungen 16' beschreibt.

    Im     Verdampfer    4 sind unter der     Mündung     der     Kapillare    16     Ringlamellen    17     unterein-          ernder        ang(@ordnet,        #Telehe    das Kondensat auf       eine.        grosse        Verdunstunrgsoberfläche    verteilen.

         Unterhalb    der     Ringlamellen    17 ist vor dem  Auslauf aus dein Verdampfer 4 wiederum  ein     Eisenwollbausch    18 angeordnet, -welcher  eine restlose     Verdampfung    des     Kältemittel-          kondensates        bewirkt.    Der     Verdampfer    ist      mit     Wärmeaufnahmelamellen    19 umgeben,  welche, da er im Innenraum, des Kühl  sehrankes     (Fig.    3 und 5) untergebracht ist,  diesem Innenraum die Wärme entziehen.

    Eine     Druckausgleichskapillare    20 verbindet  den Dampfraum des Kochers 2 mit dem kom  munizierenden Gefäss 6, so dass der Druck  des Dampfraumes stets über dem Spiegel des  Lösungsmittels im Gefäss 6 wirkt. Steigt aus  irgendwelchen Gründen der Druck im  Kocher unzulässig an, so kann die Druck  steigerung nur soweit erfolgen, bis der Flüs  sigkeitsspiegel im kommunizierenden Gefäss  6 das Sicherheitsniveau erreicht, das heisst  die Ansatzstelle der Steigleitung 9, die zum  Kocher 2 führt. Hat der Flüssigkeitsspiegel  diese Ansatzstelle erreicht, so ist auch die  Zufuhr     kältemittelreicher    Lösung zum  Kocher 2 unterbrochen und die weitere Ver  dampfung hört auf.  



  Zur Abführung der Absorptionswärme im  Absorptionsgefäss 1 sind grossflächige Kühl  lamellen 21 vorgesehen, die auf dem Mantel  des Absorbers befestigt sind. Auf der Ka  pillare 16 und dem Rohr 5 gemeinsam sitzen  Kühllamellen 22, durch welche eine äusserst  wirksame     \weitere    Unterkühlung der Kapil  lare über das Rohr 5, welchem durch die  Verdampfung des Kältemittels die Wärme  entzogen wird. Es wird, wie ersichtlich, die  Kühlung des Kondensators 3, der in 1 be  findlichen Flüssigkeitssäule sowie des Ab  sorptionsgefässes 1 mit Luft erzielt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Anlage bei Verwendung von Wasser als Lö  sungsmittel und Ammoniak als Kältemittel  ist die folgende: Im     unbeheizten    kalten Zu  stand stehen die drei Flüssigkeitsspiegel im  Absorptionsgefäss 1, im     Wärmeaustauscher    8  und im Kocher 2 und dessen     Kapillarrohren     9 und 20 auf gleicher Höhe, da diese Ge  fässe durch Rohrleitungen miteinander in  Verbindung stehen. Zwischen Kondensator  3 und Verdampfer 4 besteht keine Druck  differenz. Im Absorptionsgefäss 1 befindet  sich     ammoniakreiche,    kalte Lösung. Im  Kocher 2     ammoniakarme,    kalte Lösung.

   Der  Heizkörper 13 in der als     Thermosiphon    wir-         kenden    Leitung 9, 9' hat bei kleiner Lei  stung eine hohe Temperatur, so dass die ihn  im Siphon umgebende Lösung an der     Heiz-          stelle    9' auf Siedegrenze erhitzt wird. Durch  den im     Thermosiphon        gebildeten    Dampf ent  steht ein kräftiger Auftrieb, welcher ein  kontinuierliches Nachströmen der Lösung aus  dem Gefäss 6     bezw.    dem Absorptionsgefäss 1  in den Kocher 2 bewirkt.

   Im Dampfraum des  Kochers 2 entsteht durch Dampfbildung all  mählich ein Überdruck, so dass durch das  Rohr 10' die     ammoniakarme    Lösung des Ko  chers 2 abläuft und in heissem Zustande in  den Mantel 8' des     Wärmeaustauschers    8 ge  langt. Dabei erfolgt eine intensive Wärme  abgabe an den Kern 9 des     Wärmeaustau-          schers    8, so dass die     ammoniakreiche    Lösung  vor Passieren des     Thermosiphons    bereits er  heblich vorgewärmt ist.

   Der Überdruck im  Dampfraum des Kochers 2 steigt so lange,  bis die Flüssigkeitssäule     h    im Absorber 1  jene Grösse erreicht hat, welche dem durch  die Maximalleistung des Heizkörpers 13 mög  lichen Dampfdruck im Kocher 2 gleich  kommt. Die durch den Dampfdruck über die  Leitung 10', 11, 10 nach dem Absorber 1  zurückbeförderte     ammoniakarme    Lösung wird  zuerst im     Wärmeaustauscher    8 und dann in  den Kühlwindungen 11 bereits wieder abge  kühlt und im Absorber unter weiterer voll  ständiger Abkühlung auf die Verteilerbleche  12 ausgebreitet. Im Kocher wird das Am  moniak aus der     Lösung    grösstenteils ausge  trieben.

   Die Filter 15 im     Rektifizierkopf     bewirken, dass der sich bildende Wasserdampf  darin niedergeschlagen wird und nur die       Ammoniakdämpfe    durchgelassen werden.  Durch die kleine Wärmekapazität der Eisen  wollbauschen 15 ist eine rasche Wärmeablei  tung und deshalb eine sofortige     Kondensie-          rung    des Wasserdampfes möglich. Der glei  che Druck wie im Kocher 2 herrscht auch im  Kondensator 3, welcher Druck unter gleich  zeitiger Abkühlung mit Hilfe der Kühl  lamellen die Kondensation des Kältemittels  fördert.

   Das sich unter der Abkühlung bil  dende flüssige Ammoniak im Kondensator  blockiert die Kapillare 16, deren Strömungs-           u-iderstand    die Druckdifferenz zwischen dem  Kondensator 3 und dem Verdampfer 4 auf  recht hält. Das Ammoniak gelangt daher  in feinem Strahl in den Verdampfer 4, ent  spannt sich und verdampft.     wobei    es die     Ver-          dampfungswärme    seiner     Unigebung        bezw.     mittels der Lamellen 19 dem     Kühlraum    ent  zieht. Durch das Rohr 5 gelangt das gas  förmige Ammoniak in den Absorber 1, wo  es von dem atü den     Verteilerblechen    13 aus  gebreiteten Lösungsmittel wieder absorbiert  wird.

   Die beschriebene Anlage eignet sich  mit     gerin--en        Änderungen    für einen Absorp  tionskühler mit Fremdgas, wie dies das Aus  führungsbeispiel in     Fig.    ? veranschaulicht.  Es kommen in     -Vegfall    das kommunizierende  Gefäss 6 mit     Verbindungsrohr    7 und     Kapil-          larrohr    20.

       Z-,vecks        Zuführung        a-mnioniak-          reicher        Lösung    ist das den     Thermosiphon    \)'  sowie den Kern des     -\Tärmeaustauschers    8  bildende     Kapilla,rrohr    9 direkt am Boden  teil des Absorptionsgefässes 1.

       angeschlossen.     Die     Ptiiel@führung    der     ammoniaka.rmen    Lö  sung in den Absorber bleibt im     wesentlichen     gleich, nur hat das     Kapillarrohr    10 einen  grösseren     innern        Durcliniesser.    Für den Um  lauf des Fremdgases dient ein weites Rohr       ?3,    welches vom Deckel des Absorbers 1 nach  oben und wieder nach unten     führt    und das in  einen weiten     -Mantel    5' übergehende Rohr r  im Teil 5' als Kern eines     Wärmeaustauschers     durchsitzt und in den Kopfteil des Verdamp  fers 4 mündet.

   In dem     durch    den Wärme  austauscher     )'    und Verdampfer 4 führenden  Teil des Rohres 23 ist ein     sclineckenförinig          ge,u-tuidenes    Blech 24     eingesetzt,    welches das       umlaufende    Fremdgas in     Umwälzung        bringt,     wodurch     ein    warmer     Graskern    vermieden wird.  25 ist ein     Kapillarrohr,    das den Konden  sator 3 und den Absorber 1 verbindet und  zur Aufrechterhaltung der Druckdifferenz  zwischen diesen dient.

   Der     Kreisprozess    für  das Ammoniak und das Lösungsmittel sind  im wesentlichen gleich     wie    für das erste Aus  führungsbeispiel. Die     Windungen    des       Thermosiphons    9' über dem Heizkörper 13  sind so angebracht; und dimensioniert, dass bei  Überhitzung, zum Beispiel Überlastung des         Heizkörpers    13, die Lösung aus     dein    Rohr  teil 9' nach dem Absorber zurückgestaut  wird, so dass ein Nachfliessen weiterer Lö  sungen unterbrochen ist und eine     -%        erdamp-          fung    aufhört.

   Hier führt das zwischen Kon  densator und Verdampfer vorgesehene     Ver-          bindungsrohr    16 direkt     in    den Verdampfer.  Die     beiden    beschriebenen     Ausführungsbei-          sipele,    eingebaut in einem     Kühlschrank,    wer  den     init    Hilfe eines     automatischen    Thermo  staten betrieben, dessen     Trägheit    so     bemessen     ist,

   dass sich auf der Oberfläche des Ver  dampfers 4 keine dauernde     Schneebildung     feststellen     1ä        sst.    Die Schneebildung ist in  erster Linie dadurch verhindert, dass bei  jedem     neuen        Schaltvorgang    infolge des  offenen Rohrsystems     (ventil-    und pumpen  lose,) eine kleine Welle Warmgas vom Kon  densator 3 zum Verdampfer 4 gepresst wird,  die     den    Schneeansatz entfernt, bevor die       darauffolgende    Kälteperiode wieder einsetzt.  



  Der Einbau der beschriebenen Kühlanlage  in einen     Kühlschrank    erfolgt von der Rück  wand     her,    wobei die Gefässe 1, 2     imd    3 ge  gebenenfalls 6 ausserhalb des Schrankes an  dessen Rückwand montiert werden, wie dies  aus     Fig.    4 ersichtlich ist, während der Ver  dampfer in das Innere des Kühlschrankes  verlegt ist.

   Für den     Durchgang    der Verbin  dungsrohre 5 und 16 besitzt die     Rückwand     des     Schrankes    eine     1)urolil)i-e(hung.    Der     Ver-          schluss    wird so erreicht, dass an dem die In  nenwand bildenden Kastenblech 26 an der       Durelibreehungsstelle    eine     umgebördelte    Man  schette 27 angebracht ist.

   Zwischen     Einlauf-          Lind    Auslaufrohr 16     bezw.    5 des Verdamp  fers ist eine Stütze 28 angeschweisst, so dass  die     genannten    Rohre an der     DLirchset7iings-          stelle    gut dichten. An den Rand der Stütze  28 ist eine Aussenrille 29     angebördelt,    wel  che zur Aufnahme eines     Gummidichtungs-          ringes    30 dient.

   Dieser     Crummidichtungsring     30 wird beim Einschieben des Aggregates  durch die     Durchbrechung    zwischen -Man  schette 27 und     Schütze    28 gepresst und dich  tet den     Innenkasten    nach aussen ab. In die       Durchbrechungsstelle    ist für den Abschluss  der Aussenwand 31 des Kühlschrankes ein      Deckel 32     eingepasst.    Die die beiden Rohre  5 und 16 verbindenden Kühllamellen 22 kom  men hierbei in die     Durchbrechung    zwischen  Schütze 28 und Deckel 32 zu liegen. Der  übrige freie Raum in der     Durchbrechung    ist  mit Isoliermaterial ausgefüllt.  



  Die     Beheizung    des     Thermosiphons    kann  auf verschiedene Art erfolgen. In den bei  den Ausführungsbeispielen der     Fig.    1 und 2  dient als Heizkörper eine elektrisch beheizte,       Ohmsche    Widerstandsspirale 13, die durch  einen Mantel geschützt ist und durch die  Leitung 13' Strom erhält und die den     Thermo-          siphon    direkt beheizt.  



  Die     Fig.    6 und 7 veranschaulichen eine       Beheizung    mit offener Flamme, zum Beispiel  mit Leuchtgas oder einem sonstigen Brenn  stoff. In das Heizrohr 33 des     Thermosiphons     9' ragt von unten das Gasrohr 34 hinein. Die  Querkanäle 35 erlauben die erforderliche  Luftzirkulation und geben ihre Wärme in  Verbindung mit den radial angeordneten  Fahnen 36 an den Kocher 2 ab.  



       Fig.    8 und 9 veranschaulichen eine     Behei-          zung    auf rein elektrisch induktivem Weg.  Der eiserne Kern 37 bildet mit dem Mantel  38 zwei magnetische Kreise wie bei Mantel  transformatoren. Die ausserhalb des Heiz  rohres 41 befindlichen Erregerspulen 39, die  mit Wechselstrom     gespiesen    werden, besorgen  die magnetische Induktion. 40 ist eine den  Kern 37 innerhalb des Heizrohres 41 um  schliessende     Kurzschlusswicklung,    die sich in  folgedessen stark erhitzt. Da sich im Kern 37  zudem Wirbelströme bilden, und auch die  Erregerspulen warm werden, bildet das Sy  stem eine gute Heizvorrichtung ohne innere  Zuführungen.  



  Bei der in     Fig.    10 und 11 dargestellten  elektrischen Heizung des     Thermosiphons    er  zeugen die Wicklungen 42, 43 im Innern des  Rohres 41 ein magnetisches     Wechseldrehfeld,     welches im Läufer 44 Ströme induziert, die  ein Gegenfeld erzeugen, wodurch der Läufer  in Drehung versetzt wird. Der Läufer wird  also durch induktiv erzeugte Wirbel- und In  duktionsströme in Drehung versetzt. Durch    entsprechende Dimensionierung der Strom  wege im Läufer 44 wird erreicht, dass sich  derselbe zugleich stark erhitzt und als Heiz  körper wirkt.

   Auf dem Mantel des Läufers  44 ist eine ein- oder mehrgängige Schrauben  fläche 45 angebracht, welche die Bewegung  der Lösung in den Kocher 2 unterstützt, wo  bei beim Durchströmen der erhitzte Läufer  kern 44 seine Wärme an dieselbe abgibt.  



  Zur Erreichung eines möglichst hohen  Wirkungsgrades des mit dem beschriebenen  Absorptionskühler versehenen Kühlschrankes  ist der Zwischenraum zwischen Innenkasten  26 und Aussenkasten 31 des Schrankes mit  konzentrisch     ineinandergeschachtelten    Schalen  46 ausgefüllt, welche Schalen aus     Well-          karton    47, auf dessen glatte Seite eine     Zellu-          losefolie    48 aufgeklebt ist, gebildet sind.  Diese     konzentrisch        ineinandergeschachtelten     Schalen 46 sind nach der Seite der Türe des  Kühlschrankes hin offen und an den Rändern  untereinander dicht verbunden.

   Auf diese  Weise entstehen zwischen den einzelnen  Schalen 46     engbegrenzte    Kammern, von wel  chen der Wellenkarton 47 die Isolierung  übernimmt und die     Zellulosefolien    die     Dif-          fundierung    von einer Zelle zur andern verhin  dern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absorptionskälteanlage für kleine Kälte leistungen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufrechterhaltung der Druckdifferenz zwischen Kondensator und Verdampfer eine Kapillare und zur Aufrechterhaltung der Druckdifferenz zwischen Kocher und Absorp tionsgefäss eine durch die Kältelösung ge bildete Flüssigkeitssäule vorgesehen sind, und dass für den Umlauf der Kältelösung ein Thermosiphon vorgesehen ist, wobei der in letzterem entstehende Dampf ein kontinuier liches Nachströmen der Kältelösung in den Kocher bewirkt.
    UNTERANSPRüCHE ; 1. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem über dem Dampfraum des Kochers ge bildeten Rektifizierkopf wenigstens ein Me- tallfilter eingebaut ist, welches aus -Metall spänen besteht. 2. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und U nteransprueli 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die durch die Kältelösung gebildete Flüssigkeitssäule unter der Ein- -virl#.unb eines Wärmeatistauschers steht.
    3. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und ?, da durch gekennzeichnet, dass der Gefässmantel, welcher die die Flüssigkeitssäule bildende Kältelösung enthält, zusammen mit einer an den Gefässmantel angeschlossenen Rohr leitung den Wärmeaustauscher bildet. 4. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass das Absorptions gefäss mit Kühllamellen versehen ist.
    5. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und Unteranspriichen 1 bis 1, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Absorp tionsgefäss und Kocher ein CTefä13 von glei chem Querschnitt wie das Absorptionsgefäss eingeschaltet ist, -welches durch ein Ver bindungsrohr mit dem Absorptionsgefäss kommuniziert, durch eine mit dem Dampfraum des Kochers verbunden ist und aus welchem ein Kapillar rohr in den Dampfraum des Kochers mündet,
    -wobei dieses Ka.pillarrohr den innern Mantel eines Wärmeaiistauschers und durch einen Heizkörper umgebende Windungen den Thermosiphon bildet. 6. Absorptionskä lteanlage nach Patent anspruch und Unteranspriichen 1. bis 5, da durch gekennz < sichnet, da.ss die dein Verdamp fer das Kältemittelkondensa.t zuführende Kapillare mit dem Ausflussrohr des Ver dampfers durch Kühllamellen verbunden ist.
    7. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, da- ilurch gekennzeichnet, da.ss im Verdampfer das Kältemittelkondensat ausbreitende Ring lamellen angeordnet sind und vor denn Aus fluss des Verdampfers ein Eisenwollbausch eingebracht ist.
    B. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis i, da- durch gekennzeichnet, dass die vom Kocher dem Absorptionsgefäss kältemittelarme Lö sung zuführende Rohrleitung mittels eines Erweiterten Teils den äussern Mantel des Wärnneaustauscher,s, dessen innerer Mantel durch ein Kapillarrolir gebildet ist, bildet und nm den Unterteil des Absorptionsgefässes ,ineinander anliegende Kühlwindungen be schreibt.
    9. Absorptionskälteanlage nach Patentan- sprucli und Unteransprüchen 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass die Beheizung des Thernlosiphons durch eine elektrische Wider standsspirale direkt erfolgt. 10.
    Absorptionskälteanlage nach Patent- ansprucli und Unteransprüchen 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass die Beheizung des Therinosiphons vom Heizrohr durch eine offene Flamme erfolgt.
    11. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis B. da durch gekeniizeiehinet, dass die Belieiziing des Thermosiplions transformatorisch mit einer iin Heizrohr befindlichen sekundären Kurz sehlusswicklung erfolgt, die durch ausserhalb des Heizrohres befindliche Spulen erregt wird.
    12. Absorptionskä lteanlage nach Patent ansprucli und (lnteransprüclic:n 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass die Beheizung des Thermosiplions durch einen Läufer erreicht wird, der derart beschaffen ist, dass induktiv erzeugte Wirbel- und lnduktionsströine ihn erhitzen und in Rotation versetzen.
    13. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 8 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer auf seinem Mantel eine mindestens eingän- gige Schraubenfläche besitzt, die bei Dre- hinig des Läufers < las Nachströmen der Kälte lösung in den Kocher unterstützt.
    14. Absorptionskälteanlage nach Patent <B>i</B> iiis ..prueli und Unteransprüchen 1 bis 8, da- durch gekennzeichnet, dass die Kühlung des Kondensators, der Flüssigkeitssäule und des Absorptionsgefässes durch Luft erreicht wird.
    15. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass in dem durch den Wärmcaustauscher (5') und Verdampfer (4) führenden Teil des ein Fremdgas führenden Rohres (23) ein schneckenförmig gewundenes Blech (\?4) eingesetzt ist. 16. Absorptionskälteanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass das zwischen Kon densator (3) und Verdampfer (4) vorgesehene Verbindungsrohr (16) vom Kondensator (3) direkt in den Verdampfer (4) führt.
CH226541D 1939-08-30 1939-08-30 Absorptionskälteanlage für kleine Kälteleistungen. CH226541A (de)

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