CH226899A - Doppeldraht-Zwirnspindel. - Google Patents

Doppeldraht-Zwirnspindel.

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CH226899A
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Inventor
Aktiengesellsc Maschinenfabrik
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Barmag Barmer Maschf
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/10Tension devices
    • D01H13/104Regulating tension by devices acting on running yarn and not associated with supply or take-up devices
    • D01H13/106Regulating tension by devices acting on running yarn and not associated with supply or take-up devices for double-twist spindle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Doppeldraht-Zwirnspindel.       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf     eine        Dopp.eldraht-Zwirnspindel    mit     einem,     vom Faden     nachgeschleppten,    oberhalb der  Lieferspule angeordneten, drehbaren     Zwirn-          flügel    für die     Herstellung    von Mehrfach  zwirn,     wie    Cordzwirn und dergleichen.  



       Doppeldraht-Zwirnspindeln    mit     @derarti     gen Zwirnflügeln sind     bekannt,    wobei     dem     Zwirnflügel die Aufgabe zukommt,     einerseits     den     ablaufenden    Fäden die     erforderliche     Spannung als Gegenkraft zur im Faden  ballon auftretenden Fliehkraft zu geben,     und     anderseits ein     Teilen,der    Fäden, bevor diesel  ben in die hohle     Zwirnspindel    eintreten, zu  vermeiden, um einen einwandfreien und  glatten Zwirn zu erzielen.

   Je nach der zur  Verarbeitung     kommenden    Fadenstärke ist die       Fadenspannung    verschieden     einzustellen,    was  durch     Änderung    des Gewichtes des     Zwirn-          flügels    erreicht     wird,    indem     derselbe        durch     Zusatzgewichte     belastet    wird. Durch diese  Belastung wird die Reibung zwischen Flügel  und Lieferspule     beeinflusst.     



  Bei     vollem    Lieferspule laufen nun die    Fäden mit einer Spannung ab, welche an  nähernd allein durch die durch die Zusatz  gewichte erzeugte     Reibung        bestimmt    ist. Mit  der Abnahme ,des Durchmessers der Faden  wicklung auf der Lieferspule nimmt jedoch  die Spannung der Fäden zu, und kann je  nach     dein        Kerndurchmesser    der Lieferspule       ,ein        Mass    erreichen, dass Fadenbruch     eintritt.     Diese Spannungsänderung ist darauf zurück  zuführen,     dass    die in bezug auf die Liefer  spule radial gerichtete Komponente des Fa  denzuges,

   welcher     auf    den     Zwirnflügel    wirkt,  mit der Abnahme der     Fadenwicklung    auf der  Lieferspule immer mehr zunimmt,     s    o     dass    der       Druck    im Lager     ,des    Flügels wächst und ein       störungsfreies    Ablaufen der Fäden verhin  dert.

   Um     derartige    Auswirkungen in der     Her-          etellung    von Mehrfachzwirn zu vermeiden,  war man bis jetzt gezwungen,     Lieferspulen     mit einem     gerndurclimes.ser    zu verwenden,       welcher    so gross war, dass eine störungsfreie  Verarbeitung der     aufgewickelten    Fäden er  folgen konnte. Hierdurch     entsteht    aber bei  ,der Verarbeitung grösserer Massen, wie zum      Beispiel bei der Herstellung von Cord, der  Nachteil, dass die Lieferspulen mit grossem  Kerndurchmesser auch einen     entsprechend     grossen     Fadenballon    aufweisen.

   Hieraus ent  steht aber der weitere Nachteil,     dass    weniger       Spindeln    auf einem bestimmten Raum unter  gebracht werden können. Durch     einen     grösseren Fadenballon verringert sich     aber     auch .die Fadendehnung, was sich ebenfalls  bei der     Herstellung    von Cord nachteilig aus  wirkt.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist  nun der, die Reibung des     Zwirnflügels    an  seiner     Drehachse    möglichst     ,gering    zu halten,  um auf     diese    Weise ein gleichmässiges Ab  laufen der Fäden zu sichern und durch eine       Bremsung.des    Zwirnflügels eine gleichmässige       Fadenspannung    zu erreichen.  



  Gemäss der Erfindung ist der Zwirn  flügel, der axial auf einer Bremsfläche ab  gestützt und zum Ändern des     Bremsdruckes     für die Aufnahme von Gewichten eingerich  tet ist, hierzu radial auf Kugeln gelagert.  



  Durch die Abstützung auf einer Brems  fläche und die Möglichkeit der Änderung der       Bremsgewichte    ist der Bremsdruck zur Er  zielung der erforderlichen Fadenspannung  einstellbar. Auf der andern Seite aber kann  sich die radiale Komponente des Fadenzuges  bei der Abnahme des     Fadenwickeldurch-          messers    der     Lieferspule    nicht so auf die La  gerung des     Zwirnflügels    auswirken, dass  durch sie     eine    wesentliche Bremswirkung  eintritt, da infolge -der Kugellagerung eine  wesentliche Zunahme von     Reibungskräften     nicht auftreten kann.

   Hieraus folgt aber,     dassder    Ablauf der Fäden bei gleichbleibendem  aufgelegtem Gewicht im wesentlichen immer  gleichmässig ohne Zunahme der Spannung  des Fadens erfolgt. Dies ermöglicht aber die  Verwendung von     Lieferspulen,    deren Kern  durchmesser klein ist, so     da.ss    grosse     Fa@den-          massen    ohne     Vergrösserung    des äussern     Ballon-          durchmessers    auf     diesen        Lieferspulen    unter  gebracht werden können.

       Dieses    wirkt sich  natürlich entsprechend     günstig    auf die     @Spin-          delteilung        aus,    so dass auf einem gleich  grossen Raum entsprechend mehr Spindeln    untergebracht werden können. Ausserdem  wird     infolge    des kleineren Fadenballons ein       enstprechend        geringerer    Kräfteverbrauch er  zielt und die Dehnungseigenschaften des  Fadens werden günstig     beeinflusst.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist der     Er-          firndungsgegenstand    in einer beispielsweisen       Ausführungsform    dargestellt, und zwar zeigt       dieselbe    eine Doppeldraht Zwirnspindel mit  der     Zwirnflügellagerung    in Ansicht,     teilweise     geschnitten.  



  Die Lieferspule 1 für den Faden 2 trägt  den Zwirnflügel 3, der auf dem     Spulenhalter     4 mittels einer Büchse 5 mit Kugellagern 5'  gelagert ist. Die Büchse 5 besitzt einen       Flansch    ?, der     in    der Betriebslage auf der  Oberseite der Spule 1 aufliegt und so mit  derselben in     Reibungseingriff    steht. Durch       ringförmige        Gewichte    6, die auf den Flügel  3     auflegbar    sind, kann die Reibung zwischen  Flansch und Spule     erhöht    werden. Die     rei-          bungsschlüssige    Verbindung zwischen Flügel  3 und Spule 1 bildet die regelbare Faden  bremse.

   Der Zwirnflügel erzeugt     gewisser-          massen    eine Gegenkraft zur Zentrifugalkraft  des Fadenballons; der ablaufende Faden muss  den Zwirnflügel nachschleppen, so dass hier  durch im Faden eine Spannung entsteht, die  der Zentrifugalkraft des äussern Faden  ballons entgegenwirkt. Um diese Spannung  nun zu regeln, erhält der Zwirnflügel durch  Auflegen dünner Gewichtsplatten 6 eine Be  lastung, wodurch die Reibungskräfte an der       Stirnflächenlagerung    ? entsprechend variiert  werden können.     Hierdurch    ist es also auch  möglich, die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft  des Ballons, zu regeln, was je nach Faden  stärke erforderlich ist.

   Bei kleiner wer  dendem     Durchmesser    der Fadenwicklung auf  der     Lieferspule    nehmen die Kräfte, die senk  recht auf das Drehlager 5, 5' des Zwirn  flügels einwirken, allmählich zu, indem der  Faden 2 nicht mehr wie     beim    vollen Durch  messer annähernd     tangential    zur Kreisbahn       des        Zwirnflügels    abgezogen wird, sondern  immer mehr senkrecht zur Bahn des Zwirn  flügels     gerichtet    abläuft.

   Durch Anordnung  von     Kugellagern        ist    die zunehmende radiale      Komponente des     Fadenzuges    aber nicht in  der Lage, die Reibung des Flügels auf dem       Spulenhalter    4 merklich zu erhöhen, so dass  ein einwandfreier Ablauf der Fäden auch  bei     geringerem        Kerndurchmesser    der Liefer  spule     gesichert        ist.    Wesentlich ist hierbei  aber, dass die Reibung     zwischen    Spule 1 und  Flansch 7 unverändert beibehalten wird, um  die Herstellung eines     einwandfreien.        Zwirnes     zu sichern, .da dieses nur,

   wie oben ausge  führt, mit     einer    entsprechenden Fadenspan  nung, welche ,der Fliehkraft des Fadenballons  entgegenwirkt, möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppeldraht-Zwirnspindel mit einem vom Fanden naclLgeschleppten, oberhalb der Liefer spule angeordneten, drehbaren Zwirnflügel für -die Herstellung von Mehrfachzwirn, der axial auf einer Bremsfläche abgestützt und zum Ändern des Bremsdruckes für die Auf nahme von Gewichten eingerichtet ist, da durch gekennzeichnet,
    dass der Zwirnflügel radial auf Kugeln gelagert ist.
CH226899D 1942-03-16 1942-03-16 Doppeldraht-Zwirnspindel. CH226899A (de)

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CH226899T 1942-03-16

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CH226899D CH226899A (de) 1942-03-16 1942-03-16 Doppeldraht-Zwirnspindel.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006764B (de) * 1953-09-26 1957-04-18 Barmag Barmer Maschf Fadenspannvorrichtung fuer Zwirnspindeln, insbesondere fuer Doppeldraht-Zwirnspindeln
DE1045292B (de) * 1954-04-01 1958-11-27 Onderzoekings Inst Res Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines gleichmaessigen Cordzwirnes
DE1091466B (de) * 1955-04-19 1960-10-20 Volkmann & Co Vorrichtung zum Abziehen eines Fadens von einer stillstehenden Spule
CN107419387A (zh) * 2017-08-24 2017-12-01 山东岱银纺织集团股份有限公司 一种长丝被动退绕张力控制装置

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CN107419387A (zh) * 2017-08-24 2017-12-01 山东岱银纺织集团股份有限公司 一种长丝被动退绕张力控制装置

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