CH227012A - Elektrisches Starkstromkabel und Verfahren zur Herstellung dieses Kabels. - Google Patents

Elektrisches Starkstromkabel und Verfahren zur Herstellung dieses Kabels.

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CH227012A
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Bell Telephone Manufac Anonyme
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Bell Telephone Mfg
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/28Protection against damage caused by moisture, corrosion, chemical attack or weather
    • H01B7/282Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable
    • H01B7/285Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable by completely or partially filling interstices in the cable

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  • Organic Insulating Materials (AREA)

Description


  Elektrisches Starkstromkabel und Verfahren zur Herstellung dieses Kabels.    Die Erfindung     betrifft    ein elektrisches  Starkstromkabel mit     einer    aus Faserstoff  und     Isoliermasse    bestehenden     Isolation,    und  ein Verfahren zur Herstellung dieses     Kabels.     



  Unter dem Ausdruck     "Isoliermasse"    oder,  wie diese meist bezeichnet wird,     "KabieT-          eompoundi",        ist    dabei ein     Isoliermaterial    zu  verstehen, wie     beispielsweise    Kabelöl oder  Kabelöl enthaltende     Mischungen    aus isolie  renden Substanzen.

   Zu dieser Art von Ka  beln gehören solche, bei denen die     Menge    der       IsoliermasLsie    in dem im     Betriebe        stehenden     Kabel nicht ändert, und     ölgefüllte    Kabel, bei       welchen,die        Menge    des     Ols    im Kabel von Zeit  zu Zeit ändert, weshalb Ausgleichsbehälter  vorgesehen werden müssen, die     mit        Kanälen     im     Innern,    des Kabels in Verbindung .stehen  und das Vorhandensein einer ausreichenden  Ölmenge in der Kabelisolation     ,

  gewährleisten.     Der     in    der Isolation enthaltene Faserstoff  wird in diesen Kabeln durch die     Isoliermasse          imprägniert.    Unter dem     Ausdruck    "imp-rä-         gnieren"    soll dabei verstanden werden, dass  nicht nur die Hohlräume im Faserstoff mit       Isoliermasse    aufgefüllt werden,     ,sondern,    dass  die     Masse    in den Faserstoff     eindringt.     



  Die in einem Kabel     vorhandene    Menge  Isoliermasse     hängt    von verschiedenen Fakto  ren ab,     beispielsweise    davon, ob der vor  handene Leiter ein massiver oder ein     verseil-          ter    Leiter ist, ferner von der Grösse des  freien Raumes zwischen den aufeinander  liegenden Lagen des Faserstoffes und von  den     Absorptionseigensehaften    des     Faser-          stoffes.    Von Zeit zu Zeit sind verschiedene  Vorschläge gemacht worden, um die Menge       der    innerhalb eines     Kabels    erforderlichen       Isodiermassie    herabzusetzen.

   Es wurde zum  Beispiel vorgeschlagen, den Leiter     massiv          auszubildlen,    anstatt einen     vers@ezlten        Leiter     zu     verwenden,    um die Menge an     Isoliermasse     in Fortfall zu bringen, die zum Ausfüllen  der im Leiter vorhandenen     Hohlräume,    die  25 % des vom Leiter eingenommenen     Raumes         ausmachen können, erforderlich ist. Es ist  auch schon vorgeschlagen worden, den     Leiter     mit einem Bleimantel zu umgeben, wodurch  das gleiche Ergebnis erzielt wird.  



  Die vorliegende     Erfindung        bezweckt,    die  Menge .der erforderlichen Isoliermasse herab  zusetzen, um .dadurch     Schwierigkeiten,    die  sich durch die Ausdehnung und     Wanderung     der Isoliermasse ergeben können, nach Mög  lichkeit zu     beseitigen.     



  Die     Erfindung    soll im folgenden an Hand  der Figuren in der Zeichnung näher     erläutert     werden, welche in den     Fig.    2 bis 4 schema  tisch Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes     veransehaulicht.     



       Fig.    1 zeigt schematisch die Lagen des  Faserstoffes, der einen Teil der Isolation  eines bekannten Starkstromkabels bildet. Das       Bezugszeichen    1 bezeichnet den Faserstoff,  beispielsweise Papier, während mit 2 die       Zwischenräume    zwischen den benachbarten  Lagen und zwischen den     aufeinanderliegen-          den        Windungen    bezeichnet ist. Die Zwi  schenräume 2 sind natürlich übertrieben  gross dargestellt. Bei dieser     Kabelisolation     füllt die Isoliermasse sämtliche Hohlräume 2  aus und ausserdem ist der Faserstoff mit       Isodierznasse    imprägniert.

   Bei einem solchen  Kabel kann, wie es sich gezeigt hat, bis zu  <B>60%</B> des in der Isolation vom Faserstoff ein  genommenen     Raumes    mit Isoliermasse aus  gefüllt sein.  



  Die     Fig.    2 zeigt, wie übrigens auch die       Fig.    3 und 4 zeigen, die Isolation von     bei-          spiels,#veisen    Ausführungsformen von erfin  dungsgemässen     Starkstromkabeln.    In der       Fig.    2 ist der Faserstoff, wie dies durch die  Schraffierung angedeutet ist, so behandelt  worden, dass eine Absorption der Isoliermasse  durch den Faserstoff weitgehend verhindert       wird.    Versuche haben     gezeigt,    dass in diesem  Falle die Isolation     bis    zu     6051o    weniger Iso  liermasse enthält,

   als die in der     Fig.    1     dür-          gestellte        Isolation.     



  Dies wird dadurch erreicht,     dass    im Kabel  ein     Faserstoff    verwendet wird, der mit     einem     polymerisierten Stoff imprägniert ist und  der damit ein Isoliermaterial darstellt, das    ausreichende     Isolationseigenschaften    besitzt  und nur in geringem Masse Isoliermasse ab  sorbieren kann.  



  Der Faserstoff, der mit einem polymeri  sierten Material     imprägniert    ist, wird     vor-          zugsweise    in Form von     Lagen        eines    Bandes  aus Papier oder dergleichen aufgebracht. Es,  kann     beispielsweise    ein Band verwendet       werden,    das gemäss den Angaben der bri  tischen Patentschrift Nr. 454923     imprägniert     worden ist.  



  Bei einer andern     Ausführungsform    kann  das     Band    (zum Beispiel aus Papier) an der  Oberfläche mit     polymerisiertem        Material    im  prägniert oder     bestrichen    sein. In diesem  Falle ist darauf zu achten, dass die Kanten  des     Bandes    ebenfalls bestrichen sind, so dass  die Isoliermasse, mit welcher     die    Zwischen  räume zwischen dem     Faserstoff    ausgefüllt  sind, nicht in das Innere des Bandes eindrin  gen kann.

   Das     unimpräbgierte    Innere soll  in seinen Bemessungen     derart    verringert sein,  dass während des Betriebes keine     Ionisation     eintritt. In Fällen, in denen bestrichene  Bänder     verwendet    werden, können zum     Be-          streichen    polymere     Stoffe,    die     nichtflüssige          Monomere    haben,     beispielsweise        Polyiso-          butylen,    zur Anwendung kommen.

   Die Bän  der können vor dein Bestreichen mit einer  einen hohen Schmelzpunkt     besitzenden    Iso  liermasse, zum     Beispiel    mit     Halowachs,    im  prägniert werden, so dass     das    Band durch  gehend     imprägniert    ist.

   Dieses     Imprägnie-          rungsmittel    würde, falls es der nach der       Umwieklung        beigefügten        Isoliermasse    aus  gesetzt     würde,    in dieser     aufgelöst,    was     jedoch          durch    das     Bestreichen    der Bänder mit poly  merem Stoff verhindert wird.  



       Vorzugsweise    ist der als Imprägnier  mittel zur     Vemwendung    kommende polymere       Stoff        Polystyrol,    das für die Imprägnierung  durch     Beifügung    eines     Weichmachmittels     plastisch gemacht werden kann, wie es  zum Beispiel in der britischen Patentschrift  Nr. 490814     beschrieben    ist, oder dem nach       Wunsch    andere polymere Stoffe zugesetzt  sein können.

       Allgemein    gilt für     das    als Im  prägniermittel für den     Faserstoff        verwendete              polymere        Material,        d@ass    es diejenigen Isola  tionseigenschaften besitze, die es zur Ver  wendung     in    der Isolation eines     Hochspan-          nungskabels        geeignet    machen.

   Es muss nach  der     Imprägnierung    des     Faserstoffes    in     festem     Zustand sein und darf bei der maximalen  Arbeitstemperatur des Kabels nicht     flüssig     werden. Ferner darf es nicht zusammen mit  der Isoliermasse irgendeine schädliche     Reak-          tion    ergeben.  



  Das polymere Material darf     beispiels-          weise        in        der     nicht     löslich,        sein,     da es ;sonst durch die Isoliermasse aus der       Faserstoffiso,lation    herausgezogen wird.  



       Aus    dem     obengesagten    ergibt sich, -dass  die Verwendung eines. Faserstoffes,     wie    zum  Beispiel Papier, der mit einem polymeren  Material imprägniert ist, die Menge der in  einem Kabel erforderlichen     Isoliermasse    be  trächtlich     verringert,    wodurch natürlich auch  ihre Ausdehnung, das     Ausmass    ihrer Wan  derung     usw.    entsprechend verringert wird.  



  In diesem Zusammenhang soll darauf hin  gewiesen werden, dass die in der     britischen     Patentschrift Nr. 391222     beschriebene    Wir  kung, welcher zufolge jeder Papierstreifen in  folge der Tatsache,     d'ass        er    während     der    Er  wärmung     Isoliermasse    ausgeschwitzt hat, sich  während der Abkühlung wieder von neuem       imprägnieren        muss-,    bei     einem    Kabel, dessen  Isolation     .gemäss    -der vorliegenden Erfindung  aufgebaut ist, wenigstens     teilweise        beseitigt     wird.

   Dies ist deshalb sehr vorteilhaft, weil       während    des     Prozesses    ,der Wiederimprägnie  rung     die        Isolation    elektrisch schlechtere  Eigenschaften hat, als zu andern Zeiten.  



  Beim- Aufbau der     Isolation    können die  Lagen des mit dem     Polymerisat    imprägnier  ten Faserstoffes in der normalen     Weisse    auf  gebracht werden, wobei .das Kabel verhältnis  mässig kühl     gehalten        werden    sollte, bis die  Isoliermasse zugesetzt     isst"da    eine übermässige       Erwärmung    des Kabels das     Polymerisat    in  dem faserigen Isolierstoff weich und klebrig  macht, so dass die     aneinamderliegenden     Schichten aneinander anhaften, wodurch ein  Biegen des     Kabels        undurchführbar    wird.

    Immerhin darf ein solches Kabel der norma-         len        Erwärmung    ausgesetzt werden, wie sie  zum Beispiel beim Umpressen mit einem Blei,       mantel    oder bei der     Vakuumtrocknung    zur  Beseitigung der     Feuchtigkeit    vorhanden ist.  Um aber ein Trocknen mit hohen Temperatu  ren vermeiden zu können, soll .der     imprä-          gnierte        faserige        Isolierstoff    in trockenem Zu  stand aufgebracht und in diesem.     Zustand    ge  halten werden, bis die     Isoliermass:e    zugesetzt  worden ist.

   Dies kann nach     dein    in :der bri  tischen Patentschrift Nr. $79704 beschriebe  nen Verfahren erfolgen. Das     Hinzusetzen    der       Is,o@liermass-e    im Kabel     wird    natürlich verein  facht, da eine     ,geringere    Menge erforderlich       is.t.     



  Bei der     Herstellung    des erfindungs  gemässen Kabels sind zwei     Schwierigkeiten     zu beachten:  a) Eine     Wanderung    der Isoliermasse  gegen .den     Kabelmantel    hin kann .eine Auf  bauchung des Mantels verursachen, welche  zum Entstehen von Hohlräumen     zwischen     dem Mantel und der Isolation führen kann,       insbesondere    wenn das Kabel     .sich    abkühlt.  Im übrigen ist     ,diese        Schwierigkeit    keines  wegs auf Kabel gemäss der Erfindung be  schränkt.  



  b) Die bei     Unterbrechungen    des im allge  meinen in der     Kabelpresse    erfolgenden Auf  bringens des     Bleimantels,    das heisst bei still  stellendem Kabel., der     Isolation    des in der  Kabelpresse befindlichen Teils des Kabels       zugeführte    Wärme     kann        Idas        Polymerisat    in  den     äussern    Schichten zum Schmelzen brin  gen, so     dass    die     äussern.    Lagen der     Isolation     aneinander haften.  



  Um diese     Schwierigkeiten    zu     beseitigen,     kann es.     zweckmässig    sein, die     -die    äussere  Schicht der Isolation bildenden Lagen aus  Faserstoff nicht mit einem     Polymerisat,    son  dern mit     Isoliermasse,    beispielsweise Öl, zu  imprägnieren, so dass die äussern Lagen der       Isolation        durch        normale    imprägnierte Bänder  gebildet werden.  



  Bei     einem    solchen Kabel, welches     einen     oder     mehrere        Leiter    besitzen kann, von denen  jeder mit einer     .aus    Faserstoff und Isolier  masse bestehende     Isolation    versehen ist, ist      der faserige Isolierstoff der am Leiter liegen  den innern Schicht mit     polymerisiertem    Ma.  te:ral     imprägniert,    während die äussere, zwi  schen dieser Schicht und dem Kabelmantel  liegende Schicht aus faserigem Isolierstoff,  der mit     Isoliermasse    imprägniert ist., besteht.  



  Eine solche Isolation ist in der     Fig.    $     ge-          zeigt,    bei der die äussere Schicht 1 aus Fa  serstoff besteht, der in der gleichen Weise  wie die Isolation nach     F'ig.    1 mit     Isolier-          z2    imprägniert ist, während die innern  Schichten 1' mit polymerisiertem Material,  wie zum Beispiel mit Polystyrol, imprägniert  sind. Die     Zwischenräume    2 sind wie vorher  mit Isoliermasse ausgefüllt, die alle Hohl  räume der Isolation ausfüllt, jedoch nicht in  die     innern    Schichten 1' eindringen kann.  



  Um ferner     zier    unter b) benannten Schwie  rigkeit     weiter    entgegenwirken zu können,  kann die äussere Schicht so ausgebildet wer  den, dass dabei ein     sie    umgebender     Kapillar-          raum        entsteht,    wie dies in den britischen       Patentschriften    Nr.<B>291871</B> und     355291    be  schrieben ist.

   Zusätzlich können innerhalb der  Isolation     Kapillarräume    nach der britischen       Patentschrift    Nr.     340803    vorgesehen sein,  um eine Wanderung der Isoliermasse längs  des     verseilten        Leiters    zu verhüten.

   Die ge  nannten     Kapilla.rräume    enthalten faseriges  Material, das     unimprägniert    oder mit     einem          Polymerisa.t        imprägniert    sein kann, und das       vorzugsweise    eine viel geringere Absorp  tionsfähigkeit besitzen soll, als der Faser  stoff des     übrigen    Teils der Isolation.  



  Um eine     Kapillarwirkung    zu erzielen oder  aus Gründen der Wirtschaftlichkeit kann der  mit einem     Polymerisat    imprägnierte Faser  stoff mit     Faserstofflagen    durchsetzt sein,  die mit     Isoliermasse,    beispielsweise<B>01,</B> im  prägniert sind. Diese Lagen können     unim-          prägniert    angebracht werden. Es lässt sich  somit auch ein Kabel herstellen, dessen Iso  lation     aus    Schichten eines Faserstoffes be  steht, der mit     polymerisiertem    Material im  prägniert ist, und die von Schichten eines  mit     Isoliermasse    imprägnierten Faserstoffes  durchsetzt sind.

   Alle Hohlräume dieser     Iso-          lation        sind    mit     Isoliermasee    ausgefüllt.         Eine    solche ist schematisch in     Fig.    4 dar  gestellt. Hierin ist 1' der mit polymerisier  tem Material imprägnierte Faserstoff und 1  der mit     Isoliermasse    imprägnierte Faserstoff.

    Der mit     polymerisiertem    Material imprä  gnierte     Faserstoff    ist somit mit Faserstoff  durchsetzt, der mit     Isoliermasse        imprägniert     ist, so dass ein     Aneinanderhaften    der mit  polymerisiertem Material imprägnierten     Fa-          serstoffschichten    bei höheren Temperaturen  verunmöglicht wird. Das Kabel kann daher  von einer     Arbeitsstelle    entfernt     werden    und  nach Wunsch an einer andern Stelle aus  gelegt werden.

   Das Kabel mit einer Isolation  nach     Fig.    4 ist wesentlich billiger als das  Kabel mit einer Isolation nach     Fig.    2, und  hat zugleich eine     höhere    elektrische Festig  keit als das     Kabel    mit einer Isolation nach       FinG.    1. Anderseits können, wenn gewünscht,  verschiedene Lagen von Faserstoff,     -der    mit       polymerisiertem        Material    imprägniert ist,  von mehreren Lagen von     Faserstoff,    der  mit     Isoliermasse    imprägniert ist, durchsetzt  werden.  



  Das     erfind.ungsgemä.sse    Kabel kann, wenn       nötig,    mit leitenden Zwischenschichten, die       untereinander    in Verbindung stehen, in der  Isolation versehen sein, wie es zum     Beispiel     in der britischen     Patentschrift    Nr.

   461677       beschrieben    ist,     bei    der die Zwischenschich  ten so     angeordnet    und verbunden sind, dass  eine Anzahl von parallelgeschalteten Kapa  zitäten in der Hauptisolation über dem       Leiter        li@e,gt,    durch die eine zusätzliche Kapa  zität zwischen dem     Leiter    und den Zwischen  schichten oder zwischen einer oder     mehreren          Zwischenschichten    eingeführt werden     soll,

       so     da.ss    die     Verteilung    der     elektrischen    Bean  spruchung zwischen dem Hauptleiter und  dem Kabelmantel wirkungsvoll abgestuft ist.  



       Bei        Vielleiterkabeln    können die Zwi  schenräume     zwischen    den Adern mit faseri  gem Isolierstoff ausgefüllt werden, der mit  einem     Polymerisat    imprägniert ist, das     vor-          zugsweise    in geeigneter Weise plastisch ge  macht ist.     Beispielsweise    kann Polystyrol       verwendet    werden, das gemäss der britischen       Patentschrift    Nr.

   490814 plastisch gemacht           ist.    Anderseits     kann        einte        Mischung    von     Fa-          ,serstüff,        wie    zum Beispiel Papier, Band, Jute  oder     dergleichen,    der     mit        einem        Polymerisat          imprägniert    ist, mit     einem    mit Isoliermasse       imprägnierten    Faserstoff vorgesehen werden,  wobei der     letztere    bei der     Herstellung    des.

    Kabels in     urimprägniertem    Zustand ange  bracht wird. Die genannten Anordnungen er  geben bei     Mehrleiterkabeln        einen        Flüs@smg-          keitswiderstand,    verringern die Wanderung  ,der     ISIoliermass,e        während,        des        Betriebes    und  setzen ausserdem die Menge -der     erforder-          licher    Isoliermasse herab.  



  Bei solchen Ausführungsformen des     Ka,-          bels    nach der vorliegenden Erfindung, welche  als Ölkabel     in    Verbindung mit     Druck-          ausgleicheinrichtungen    ausgebildet sind, wie  sie zum     Beispiel        in:    der britischen     Patent-          schrift    Nr. 380506 beschrieben sind,     können     dis Abmessungen der     Ausgleichsvorrichtun-          gen        beträchtlich        verringert    werden.

   Bei  ovalen Kabeln, wie sie     in    der britischen Pa  tentschrift Nr.     451239    beschrieben sind, wird       die        Verformung    und der entsprechende     Wie-          derherstellungsdruck    verringert.  



  Es kann ausserdem erwähnt werden, dass,  wenn die vorliegende     Erfindung    auf mit  Isoliermasse gefüllte Kabel, beispielsweise       Ölkabiel    angewendet wird, die Kanäle ent  halten und deren Betriebssicherheit von einer       Längsbewegung    der     Isoliermasse    über     be-          trächtliche    Strecken zu besonderen Behältern  und von diesen weg abhängt, eine     bemerkens-          werte    Wirtschaftlichkeit erzielt wird.

   Insbe  sondere wird die Menge der     Isoliermasse    ver  ringert und das     Ausidehnungsvolumen    bei Be  lastung wird herabgesetzt, so dass die beson  deren Behälter kleiner sein können und die  Grösse der Kanäle herabgesetzt wird.     And-er-          seits    kann die Grösse der Behälter und der  Kanäle im wesentlichen beibehalten werden  und dafür der Abstand zwischen den     Behäl-          tern    vergrössert werden, das heisst es sind     in.     diesem Falle     weniger        Behälter    pro Längen  einheit des Kabels erforderlich.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren     zur     Herstellung des mindestens einen Leiter be  sitzenden Kabels ist dadurch gekennzeichnet,    dass ,der     Leiter        mit    Faserstoff     umwickelt     wird,     welcher        wenigstens    teilweise mit poly  merisiertem     Material    imprägniert ist, dass     die     Isolation     mit        einer    Schutzhülle versehen  wird, dass der     Isiolatiou    Isoliermasse zugesetzt  wird, bis diese die Isolation     vollkommen     durchdringt,

       und        dass    das     Kabel    solange, als  .die     Isoliermasise    noch nicht     zuggesetzt    ist, auf  einer Temperatur     gehalten        wird,    die unter  der Temperatur liegt, bei der das     Polymeri-          sat        klebrig        wind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Elektrisches Starkstromkabel, mit einer aus Faserstoff und Isoliermasse bestehenden Islolation, dadurch gekennzeichnet, dass we nigstens ein. Teil, des Faserstoffes mit einem polymerisierten Material imprägniert ist, und dass der nicht vom Faserstoff eingenom mene Raum der Isolation mit Isoliermasse ausgefüllt isst. UNTERANSPRVCHE: 1.
    Kabel nach Patentanspruch I, mit mindestens einem Leiter, .dadurch gekenn- zeichnet, dass die Isolation aus zwei Faser stoffschichten besteht, von denen die am Leiter liegende Schicht mit polymerisiertem Material imprägniert ist,
    während die zwi schen -dieser Schicht und dem Kabelmantel liegende :Schicht aus mit Isoliermasse im prägniertem Faserstoff besteht. 2. Kabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mit polymerisiertem Material imprägnierte Isolation mit Lagen eines mit Isoliermasse imprägnierten Faser stoffes durchsetzt ist. 3.
    Kabel nach Patentanspruch I, dadurch ,gekennzeichnet, dass der Faserstoff mit Poly styrol imprägniert ist. 4. Kabel nach Patentanspruch I, mit Öl- fühlung und mit einem oder mehreren Ka nälen für -das Zu- bezw. Abführen des Öls, dadurch gekennzeichnet,
    d'ass die Isolation aus mit Polystyrol imprägniertem Faserstoff besteht und vom 01 Jurchdrungen ist. 5. Kabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass<B>-</B>das aus einem Polyme- risationsprodukt bestehende Imprägnierungs- mittel plastisch ist.
    6. Kabel nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Lage der Isolation von einem Ka- pillarra.um umgeben wird. 7. Kabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Kapillarräume innerhalb der Isolation vorgesehen sind. B.
    Kabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss in der Isolation leit fähige Zwischenschichten, die untereinander in Verbindung stehen, vorgesehen sind. 9. Kabel, nach Patentanspruch I, welches als Mehrleiterkabel ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zwischenräumen zwischen den Adern faseriger Isolierstoff liegt, der mit polymerisiertem Material, im prägniert ist, und der von einem mit Isolier masse imprägnierten Faserstoff durchsetzt ist. 10.
    Kabel. nach Patentanspruch 1"dadureh gekennzeichnet, dass Druckausgleichseinrich- tungen vorgesehen sind. 11. Kabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Faserstoff an der Oberfläche imprägniert, und dass die Zwi schenräume zwischen dem Faserstoff mit Isoliermaste ausgefüllt sind.
    PATENTANSPRUCH 1I: Verfahren zur Herstellung eines min destens einen Leiter aufweisenden Kabels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass der Leiter mit Faserstoff umwickelt wird, welcher wenigstene teilweise mit einem polymeren Stoff imprägniert ist, dass die Isolation mit einer Schutzhülle versehen wird, dass der Isolation Isoliermasse zu gesetzt wird, bis diese die Isolation voll kommen durch dringt, und dass das Kabel so lange, als die Isoliermasse noch nicht zu gesetzt ist, auf einer Temperatur gehalten wird,
    die unter der Temperatur liegt, bei der das P'olymerisa,t klebrig wird. UNTERANSPRUCH: 12. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter mit einem Faserstoff umwickelt wird, der mit einem polymeren Stoff imprägniert ist, und dass de Isolation in kühlem Zustand gehal ten wird, bis die Isoliermasse zugesetzt ist.
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