CH227091A - Vorrichtung zum Verhüten des Einfrierens von Wasserleitungen. - Google Patents
Vorrichtung zum Verhüten des Einfrierens von Wasserleitungen.Info
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Description
Vorrichtung zum Verhüten des Einfrierens von Wasserleitungen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Verhüten des Ein frierens von Wasserleitungen, mit einer zwi schen zwei elektrisch isolierenden Folien an geordneten Heizdrahtwicklung.
Es sind elektrische Heizwicklungen die ser Art bekannt, welche um die zu schüt zende Flüssigkeitsleitung herum angeordnet sind. Diese bekannten Heizwicklungen er strecken sich dabei über eine nur geringe Länge der zu wärmenden Rohrleitung, so dass für den Wärmeübergang an die Rohrleitung eine verhältnismässig nur kleine Fläche zur Verfügung steht.
Um trotzdem der Leitung eine genügende Wärmemenge zuführen zu können, ist man gezwungen, das Temperatur gefälle an der Übergangsstelle verhältnis mässig hoch zu bemessen, wie jedoch die Er- fährung zeigt, zu schädlichen örtlichen Über hitzungen führt und Kalkabsonderungen in der Rohrleitung zur Folge hat.
Zur Vermeidung dieses Nachteils ist auch schon vorgeschlagen worden, die Heizdraht- wicklung in einer Länge von mindestens 30 cm um die zu schützende Flüs8igkeits- leitung herum anzuordnen. Hierbei wurde zunächst eine Isolierpaste auf die Leitung aufgestrichen und darauf Isolierfolien und zwischen diesen die Heizdrahtwicklung in schraubenlinienförmigen Windungen um die Leitung herumgewickelt; das Ganze wurde zum Schutze gegen mechanische Beschädi gungen dann noch mit einer Blechverkleidung versehen.
In. der Praxis haben sich derart aufge baute Vorrichtungen indessen nicht bewährt, da die straff um die Flüssigkeitsleitung her umgewundene Heizdrahtwicklung sich bei Temperaturschwankungen viel zu wenig aus dehnen und zusammenziehen konnte, so dass die Heizdrahtwicklung in vielen Fällen zer rissen wurde. Die Vornahme der erforder lichen Reparaturen gestaltete sich ausser ordentlich schwierig, da in jedem Falle Blechmantel, Isolierfolien und Heizdraht wicklung abgeschält werden mussten.
Der ganze Heizmantel musste also von Grund auf neu hergestellt werden; eine Gewährleistung, dass die Heizdrahtwicklung nicht wieder rei ssen würde, war trotzdem nicht geboten.
Alle diese Mängel sollen nun erfindungs gemäss dadurch beseitigt werden, dass die Heizdrahtwicklung auf einer Länge von min destens dreissig Zentimeter in hin und her gehenden Windungen zwischen den zwei Isolierfolien eingelegt ist, welch letztere zum Schutze gegen mechanische Einwirkungen zwischen zwei Blechmänteln angeordnet sind, die zu einem in der Längsrichtung offenen Hohlzylinder gebogen sind, welcher dazu bestimmt ist, um die zu schützende Wasserleitung herumgelegt und mittels Bri- den an dieser festgeklemmt zu werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 ein Stück einer Wasserleitung mit dem um diese herum angeordneten Heiz- mantel in Ansieht, Fig. 2 den Heizmantel in der Abwick lung, Fig. 3 einen Querschnitt des zu einem Hohlzylinder gebogenen Heizmantels in grö sserem Massstab, Fig. 4 einen Längsschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3 in grösserem Massstab.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnen 1 und 2 zwei Blechmäntel, die zu einem in der Längsrichtung, an der Stelle A offenen Hohlzylinder gebogen sind. Während die beiden Blechmäntel an ihren Längsenden, bei A, zu je einem Falz la und 1b zusammen gepresst sind, verlaufen die Blechmäntel auf ihrem übrigen Umfang in einem Abstand voneinander. In dem dadurch gebildeten Hohlraum sind zwei elektrisch isolierende Glasgewebefolien 3 und 4 angeordnet, zwi schen welchen in hin und her gehenden Win dungen eine Heizdrahtwicklung 5 eingelegt ist.
Zwischen der Glasgewebefolie 4 und dem äussern Blechmantel 1 ist zur Herabminde rung der Wärmeableitung und Strahlung nach aussen noch eine Pressspanfolie 6 an geordnet, während zwischen der Glasgewebe- folie 3 und dem innern Blechmantel 2 noch ein Ölpapier 7 eingelegt ist. Der vorstehend beschriebene Heizmantel kann völlig unab hängig von der zu schützenden Wasserlei tung hergestellt werden. Die Montage des fertigen Heizmantels ist eine sehr einfache.
Soll der Heizmantel auf eine Wasserleitung aufgebaut werden, so werden die beiden En den la und 1b des Mantels auseinanderge- spreizt und über die Wasserleitung gescho ben. Hiernach wird der Heizmantel eng an die Wasserleitung angelegt und mittels Bri- den 8 an dieser festgeklemmt.
Die Länge des Heizmantels soll minde stens etwa 30 cm betragen; praktisch vari iert die Länge etwa zwischen 30 cm und einem Meter. An dem einen Ende ist die Heizwicklung an einem elektrischen Steck kontakt 9 angeschlossen, der an einer Er- dungsbride befestigt ist. Bei dreipoligen Leitungen steht der Nulleiter mit der Um- flutungshülse 10 des Steckkontaktes in lei tender Verbindung.
Zur Speisung des Heizmantels kann Licht- oder Heizstrom von beliebiger Span nung verwendet werden. In günstigeren Fäl len genügt eine Heizleistung von etwa 20 Watt, um Wasserleitungen verschiedener Art, wie zum Beispiel Hauswasserleitungen, Dachabläufe, abgestellte Zentralheizungen, vor dem Einfrieren zu schützen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verhüten des Einfrie- rens von Wasserleitungen, mit einer zwischen zwei elektrisch isolierenden Folien angeord neten Heizdrahtwicklung, dadurch gekenn zeichnet, dass die Heizdrahtwicklung auf einer Länge von mindestens dreissig Zenti metern in hin und her gehenden Windungen zwischen den zwei Isolierfolien eingebettet ist, welch letztere zum Schutze gegen mecha nische Einwirkungen zwischen zwei Blech mänteln angeordnet sind, die zu einem in der Längsrichtung offenen Hohlzylinder ge bogen sind, welche dazu bestimmt ist, um die zu schützende Leitung herumgelegt und mit tels Briden an dieser festgeklemmt zu werden.UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Isolierfolien als Glasgewebe ausgebildet sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Glasgewebe zur Herabminderung der Wärme- ableitung und Strahlung nach aussen von einer Pressspanfolie umgeben ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innen seite des innern Glasgewebes ein Ölpapier an geordnet ist.
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