CH227091A - Vorrichtung zum Verhüten des Einfrierens von Wasserleitungen. - Google Patents

Vorrichtung zum Verhüten des Einfrierens von Wasserleitungen.

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CH227091A
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heating wire
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Zuest Theodor
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Zuest Theodor
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B7/00Water main or service pipe systems
    • E03B7/09Component parts or accessories
    • E03B7/10Devices preventing bursting of pipes by freezing
    • E03B7/12Devices preventing bursting of pipes by freezing by preventing freezing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L53/00Heating of pipes or pipe systems; Cooling of pipes or pipe systems
    • F16L53/30Heating of pipes or pipe systems
    • F16L53/35Ohmic-resistance heating

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Description


      Vorrichtung    zum Verhüten des     Einfrierens    von Wasserleitungen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Vorrichtung zum Verhüten des Ein  frierens von Wasserleitungen, mit einer zwi  schen zwei elektrisch isolierenden Folien an  geordneten     Heizdrahtwicklung.     



  Es sind elektrische Heizwicklungen die  ser Art bekannt, welche um die zu schüt  zende Flüssigkeitsleitung herum angeordnet  sind. Diese bekannten Heizwicklungen er  strecken sich dabei über eine nur geringe  Länge der zu wärmenden Rohrleitung, so dass  für den Wärmeübergang an die     Rohrleitung     eine verhältnismässig nur kleine Fläche zur  Verfügung steht.

   Um trotzdem der Leitung  eine genügende Wärmemenge zuführen zu  können,     ist    man gezwungen, das Temperatur  gefälle an der Übergangsstelle verhältnis  mässig hoch zu bemessen, wie jedoch die     Er-          fährung    zeigt, zu     schädlichen    örtlichen Über  hitzungen führt und     Kalkabsonderungen    in  der Rohrleitung zur Folge hat.  



  Zur Vermeidung dieses Nachteils ist auch  schon vorgeschlagen worden, die Heizdraht-         wicklung    in einer Länge von mindestens  30 cm um die zu schützende     Flüs8igkeits-          leitung    herum anzuordnen. Hierbei wurde  zunächst eine     Isolierpaste    auf die Leitung  aufgestrichen und darauf Isolierfolien und  zwischen diesen die     Heizdrahtwicklung    in       schraubenlinienförmigen        Windungen    um die  Leitung herumgewickelt; das Ganze wurde  zum Schutze gegen mechanische Beschädi  gungen dann noch mit einer Blechverkleidung  versehen.  



       In.    der Praxis haben sich derart aufge  baute Vorrichtungen indessen nicht bewährt,  da die straff um die Flüssigkeitsleitung her  umgewundene     Heizdrahtwicklung    sich bei       Temperaturschwankungen    viel zu wenig aus  dehnen und zusammenziehen     konnte,    so dass  die     Heizdrahtwicklung    in vielen Fällen zer  rissen wurde. Die Vornahme der erforder  lichen Reparaturen gestaltete sich ausser  ordentlich     schwierig,    da in jedem Falle  Blechmantel, Isolierfolien und Heizdraht  wicklung abgeschält werden mussten.

   Der      ganze Heizmantel musste also von Grund auf  neu hergestellt werden; eine Gewährleistung,  dass die     Heizdrahtwicklung    nicht wieder rei  ssen würde, war trotzdem nicht geboten.  



  Alle diese Mängel sollen nun erfindungs  gemäss dadurch beseitigt werden, dass die       Heizdrahtwicklung    auf einer Länge von min  destens dreissig Zentimeter in hin und her  gehenden Windungen zwischen den     zwei     Isolierfolien eingelegt ist, welch letztere zum  Schutze gegen mechanische Einwirkungen  zwischen zwei Blechmänteln angeordnet  sind, die zu einem in der Längsrichtung  offenen Hohlzylinder gebogen sind, welcher  dazu bestimmt ist, um die zu schützende  Wasserleitung herumgelegt und mittels     Bri-          den    an dieser festgeklemmt zu werden.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 ein Stück     einer    Wasserleitung mit  dem um diese herum angeordneten     Heiz-          mantel    in Ansieht,       Fig.    2 den     Heizmantel    in der Abwick  lung,       Fig.    3     einen    Querschnitt des zu einem  Hohlzylinder gebogenen Heizmantels in grö  sserem Massstab,       Fig.    4 einen Längsschnitt nach der Linie       IV-IV    in     Fig.    3 in grösserem Massstab.  



  In dem dargestellten Beispiel bezeichnen  1 und 2 zwei Blechmäntel, die zu einem in  der Längsrichtung, an der Stelle A offenen  Hohlzylinder gebogen sind. Während die  beiden Blechmäntel an ihren Längsenden, bei  A, zu je einem Falz la und     1b    zusammen  gepresst sind, verlaufen die Blechmäntel auf  ihrem übrigen Umfang in einem Abstand  voneinander. In dem dadurch gebildeten  Hohlraum sind zwei elektrisch isolierende       Glasgewebefolien    3 und 4 angeordnet, zwi  schen welchen in hin und her gehenden Win  dungen eine     Heizdrahtwicklung    5 eingelegt  ist.

   Zwischen der     Glasgewebefolie    4 und dem  äussern Blechmantel 1 ist zur Herabminde  rung der Wärmeableitung und     Strahlung     nach aussen noch eine     Pressspanfolie    6 an  geordnet, während zwischen der Glasgewebe-         folie    3 und dem     innern    Blechmantel 2 noch  ein Ölpapier 7 eingelegt ist. Der vorstehend  beschriebene     Heizmantel    kann völlig unab  hängig von der zu schützenden Wasserlei  tung hergestellt werden. Die Montage des  fertigen Heizmantels ist eine sehr einfache.

    Soll der Heizmantel auf eine Wasserleitung  aufgebaut werden, so werden die beiden En  den la und     1b    des Mantels     auseinanderge-          spreizt    und über die Wasserleitung gescho  ben. Hiernach wird der Heizmantel eng an  die Wasserleitung angelegt und mittels     Bri-          den    8 an dieser festgeklemmt.  



  Die Länge des Heizmantels soll minde  stens etwa 30 cm betragen; praktisch vari  iert die Länge etwa zwischen 30 cm und  einem Meter. An dem einen Ende ist die       Heizwicklung    an einem elektrischen Steck  kontakt 9 angeschlossen, der an einer     Er-          dungsbride    befestigt ist. Bei dreipoligen  Leitungen steht der Nulleiter mit der     Um-          flutungshülse    10 des Steckkontaktes in lei  tender Verbindung.  



  Zur Speisung des Heizmantels kann  Licht- oder Heizstrom von beliebiger Span  nung verwendet werden. In günstigeren Fäl  len genügt eine Heizleistung von etwa 20  Watt, um Wasserleitungen verschiedener       Art,    wie zum Beispiel     Hauswasserleitungen,     Dachabläufe,     abgestellte    Zentralheizungen,  vor dem Einfrieren zu schützen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verhüten des Einfrie- rens von Wasserleitungen, mit einer zwischen zwei elektrisch isolierenden Folien angeord neten Heizdrahtwicklung, dadurch gekenn zeichnet, dass die Heizdrahtwicklung auf einer Länge von mindestens dreissig Zenti metern in hin und her gehenden Windungen zwischen den zwei Isolierfolien eingebettet ist, welch letztere zum Schutze gegen mecha nische Einwirkungen zwischen zwei Blech mänteln angeordnet sind, die zu einem in der Längsrichtung offenen Hohlzylinder ge bogen sind, welche dazu bestimmt ist, um die zu schützende Leitung herumgelegt und mit tels Briden an dieser festgeklemmt zu werden.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Isolierfolien als Glasgewebe ausgebildet sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Glasgewebe zur Herabminderung der Wärme- ableitung und Strahlung nach aussen von einer Pressspanfolie umgeben ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innen seite des innern Glasgewebes ein Ölpapier an geordnet ist.
CH227091D 1943-01-09 1943-01-09 Vorrichtung zum Verhüten des Einfrierens von Wasserleitungen. CH227091A (de)

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