CH227142A - Verfahren zur Herstellung durchschlagsfester Papiere. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung durchschlagsfester Papiere.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung durchschlagsfester Papiere. Die als Dielektrikum zur Verwendung kommenden Papiere besitzen alle eine An zahl leitender Stellen. Beim Anlegen einer gewissen Spannung an eine einzelne Papier lage erhält man infolge dieser leitenden Stel len Durchschläge durch das Papier, und zwar wächst die Zahl der Durchschläge je Meter Papierlänge mit ansteigender Feld stärke nach einer Kurve, wie sie in der Ab bildung der beigeordneten Zeichnung als Kurve 1 am Beispiel eines 8 ,u starken Natronpapiers gezeigt ist.
Man erkennt aus dieser Kurve, dass von etwa 400, kV/cm Feldstärke an ein geradliniger Anstieg der Durchschlagszahl pro Meter Papierlänge mit steigender Spannung erfolgt. Unterhalb von 400 kV/cm hat die Kurve einen andern Ver lauf; die Zahl der "archschläge sinkt mit fallender Feldstärke wesentlich langsamer als oberhalb 400 kV/cm und unterhalb eines gewissen. Wertes, der meist in der Nähe von 50 kV/cm liegt, ist. die Zahl der Durch schläge beinahe konstant, und zwar bis auf niedrigste Werte der Feldstärke.
Der obere geradlinige Anstieg zwischen den Punkten c und b ist im wesentlichen ,durch die Porosität des Papiers bestimmt und kann durch nach trägliche Behandlung des Papiers, insbeson dere durch ein- oder zweiseitiges Lackieren beeinflusst werden-. Der Kurvenbereich un terhalb des Punktes b zeigt jedoch auch bei lackierten Papieren den erwähnten Verlauf, das heisst trotz der Verringerung der Durch schläge im Gebiet höherer Feldstärke ge lingt es nicht, die bereits bei sehr geringen Feldstärken einsetzenden Durchschläge völlig zu beseitigen.
Man hat zur Erklärung dieser Erschei nung angenommen, dass im Papier einge schlossene Fremdkörper die Ursache dieser Durchschläge bei niedrigen Feldstärken sind. Danach leiten in das Papier eingeschlossene leitende. Fremdkörper durch Feldverzerrung, das heisst durch Zusammendrängung der Kraftlinien und örtliche Überbeanspruchung des Papiers, die Durchschläge ein. Da die Anzahl der Durchschläge bei maschinen glatten, das heisst nichtsatinierten Papieren geringer war als bei satinierten, glaubte man, dass es sich im wesentlichen um beim Satinierverfahren in das Papier eingelagerte Metallteilchen handeln müsse.
Weiterhin nahm man an,,dass Flugaseheteilchen, die bei der Fabrikation in das Papier gelangen und Wassereinschlüsse, die so fest an die Zellu- losefaser gebunden sind, dass sie ähnlich wie Kristallwasser durch nachträgliche Trock nung nicht mehr entfernt werden können, an der Bildung dieser leitenden Stellen beteiligt seien.
Die Beseitigung dieser Fehlstellen durch eine besondere Vorbehandlung elektrischer Art gelingt nicht in befriedigendem Um fang; das Vorausbrennen des reinen Papiers zwischen Aluminiumbändern oder Metall- walzen, zum Beispiel, die an Spannung ge legt sind, so dass die leitenden Stellen durch schlagen und ihre Leitfähigkeit verlieren oder das Durchführen des Papiers durch ein Hochfrequenzfeld, um durch Erhitzen der im Papier eingeschlossenen leitenden Stellen ihr Verdampfen und damit ihre Beseitigung zu erwirken, bringt nicht den vollen Erfolg.
So weit solche Verfahren, wie das Vorausbrennen zwischen Bändern oder Walzen einen Teil der leitenden Stellen tatsächlich unsehädlieh ma chen, erfordern sie grössere Apparaturen und verhältnismässig viel Zeit. Erfindungsgemäss wird das fertigsatinierte Papier nochmals angefeuchtet und wieder getrocknet, worauf sich zum Beispiel beim in der Zeichnung veranschaulichten Beispiel die in der Abbil dung gezeigte Kurve 2 ergibt.
Die Kurve zeigt, dass unter 450 kV/cm so gut wie keine Durchschläge mehr auftreten, dass auch die Durchschlagszahlen oberhalb 450 kV/ein stark herabgesetzt sind und da,ss unter 200 kV/cm überhaupt keine Durchschläge mehr auftreten. Auch die Durchschläge im Bereich zwischen 200 und 450 kV/cm lassen sich vollständig beseitigen, wenn man zum Anfeuchten des Papiers Wasser benützt, das eine höhere, über 20 C liegende Tempera tur (zirka 80 C) hat.
Das Anfeuchten des Papiers geschieht am besten dadurch, dass man es durch ein Was serbad hindurchzieht, das Trocknen mittels einer geheizten, Walze, über die das Papier unmittelbar nach dem Anfeuchten gezogen wird.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch diese nachträgliche erfindungsgemässe Be handlung das Papier etwa 5 % dicker wird. Diese Dickenzunahme ist in den wenigsten Fällen störend und kann durch entsprechende Bemessung des Ausgangspapiers völlig un schädlich gemacht werden. Führt man die Behandlung gleich im Anschluss an die Papierfertigung im gleichen Arbeitsgang wie die Satinage durch, so ist der Kosten aufwand für das Verfahren ausserordentlich gering. Ebenso sind die dafür notwendigen Vorrichtungen ausserordentlich leicht und billig zu erhalten, da man praktisch lediglich einen Wasserbehälter und eine Trockenwalze braucht, Elemente, die bei der Papierfabri kation sowieso verwendet werden.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemä ssen Verfahrens lässt sich vielleicht auf folgende Art und Weise erklären: Bei der Herstellung des Papiers werden beim Wal zen der nassen Papiermasse und vor allem beim Satinieren Wasserteilchen durch rasch erhärtende Papierbestandteile derart einge kapselt, dass sie durch die sie umgebende harte Haut nicht mehr entweichen können. Durch das nachträgliche Anfeuchten des Papiers werden diese erhärteten Teile wieder so weit aufgelockert, dass die eingeschlosse nen Wasserteilchen bei der darauffolgenden Trocknung entweichen können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung durehschlags- fest:er Papiere, dadurch gekennzeichnet, dass das Papier nach dem Satinieren nochmals an gefeuchtet und wieder getrocknet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass das Anfeuchten mit Wasser vorgenommen wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Papier zum Anfeuchten durch ein Wasserbad gezogen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Papier nach dem Anfeuchten über eine geheizte Trommel geleitet und getrocknet wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch, da- lurch gekennzeichnet, dass das Papier mit mit einer Flüssigkeit befeuchtet wird, deren Temperatur über 20 C liegt. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Papier mit Wasser von 80 C befeuchtet wird.
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