CH227229A - Gas-Luft-Mischer für mit Brenngas einer Gaserzeugeranlage betriebene Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Gas-Luft-Mischer für mit Brenngas einer Gaserzeugeranlage betriebene Brennkraftmaschinen.

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CH227229A
CH227229A CH227229DA CH227229A CH 227229 A CH227229 A CH 227229A CH 227229D A CH227229D A CH 227229DA CH 227229 A CH227229 A CH 227229A
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CH
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gas
air
throttle
mixing nozzle
generator system
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Saurer Aktiengesellscha Adolph
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Saurer Ag Adolph
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/12Devices or methods for making a gas mixture for a combustion engine
    • F02M2700/126Devices for the supply or mixing of air and gas

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Description


  Gas-Luft-blischer für mit Brenngas einer Gaserzeugeranlage  betriebene Br ennkraftmaschinen.    Bei Brennkraftmaschinen, die mit     Brenn-          gas,    das unmittelbar einer Gaserzeugeranlage  entnommen wird, betrieben werden, wird dem  von der Gaserzeugeranlage kommenden       Brenngas    vor Eintritt in die Maschine die für  die Verbrennung notwendige Luftmenge in  einem in der Regel an der Maschine oder in       der        Nähe        derselben        vorgesehenen     Mischer zugeführt.

   Ein solcher     Gas-Luft-          Mischer    weist in der Regel eine Mischdüse  mit festem Querschnitt auf,     welche    vom  Brenngas durchströmt wird, wobei dem durch  die Düse strömenden Gas,     entsprechend    den  herrschenden Druckverhältnissen durch fest  bemessene Öffnungen die     notwendige    Ver  brennungsluft zuströmt. Die der Maschine  entsprechend der von ihr verlangten Leistung  zugeführte Gas- oder Gemischmenge wird  von einer Gas- oder Gemischdrossel bestimmt,  die entweder vor der Mischdüse im Gasstrom  oder nach der     Mischdüse    im Gemischstrom  angeordnet ist. Zur Einstellung der Menge    der Verbrennungsluft ist im Zufuhrkanal für  diese eine einstellbare Drossel angebracht.

   Da  die Verbrennungsluft der Atmosphäre, das       Brenngas    hingegen     unter        Überdruck    oder  Unterdruck einer Gaserzeugeranlage, welche  einen gewissen Durchströmwiderstand be  sitzt, entnommen wind, entspricht das Ver  hältnis -der in der     Mischdüse    zusammenge  führten Gas- und Luftmengen nur dann dem  besten Mischungsverhältnis, wenn die Stel  lung der Luftdrossel dem vor der     Misehdüse     herrschenden Gasdruck, welcher seinerseits  vom     Durchströmwiderstand    der     Gaserzeuger-          anlage    abhängig ist, angepasst wird.

   Bleibt  der bei dem jeweiligen Gasbedarf auftretende  Widerstand der     Gaserzeugeranlage    unver  ändert, so ist bei nach der Mischdüse ange  ordneter     Leistungsdrossel    auch bei unver  änderter     Einstellung    der Luftdrossel das       Mischungsverhältnis,    gewahrt.

   Sobald' aber  der     Durchströmwiderstand    der     Gaserzeuger-          anla,ge    eine Veränderung erfährt, was häufig      der Fall sein kann, so ist das Mischungsver  hältnis von Gas zu Luft gestört, indem dann  bei abnehmendem     Widerstand    dem Gas zu  wenig, bei zunehmendem Widerstand dem  Gas zu viel Luft zugeführt wird, weil das  Druckgefälle, unter welchem die Luft der  Mischdüse zuströmt, bei sinkendem Wider  stand abnimmt und bei     steigendem    Wider  stand zunimmt. Dieser Störung des' ischungs  verhältnisses muss durch eine Veränderung  der Stellung der Luftdrossel begegnet wer  den, was eine zusätzliche Einstellung von  Hand verlangt.

   Bei sinkendem     Durchström-          widerstand    der Gaserzeugeranlage muss die  Luftdrossel mehr geöffnet und bei steigendem  Widerstand mehr geschlossen werden. Die  Handhabung der     Luftdrossel    verlangt vom  Fahrer sehr viel Gefühl und Aufmerksam  keit.

   Da der Einfluss eines unrichtigen  Mischungsverhältnisses auf den Gemischheiz  wert und auf die Zündgeschwindigkeit und  damit auf die Leistung der Maschine und den  Brennstoffverbrauch sehr gross ist, ist der  Fahrer nicht in der Lage, immer die besten  Verhältnisse     einzustellen.       Bei vor der Mischdüse angeordneter Lei  stungsdrossel wird die Luftdrossel mit dieser  durch ein     Gestänge    dazu verbunden, dass bei  unveränderlichem Durchströmwiderstand für  jede Stellung der     Gasdrossel    die     Luftdrossel     die für das beste Mischungsverhältnis be  nötigte Luft durchströmen lässt. Ändert sich  nun aber auch bei dieser Ausbildung der  Widerstand der Gaserzeugeranlage.

   so istauch  hier das Mischungsverhältnis gestört, indem  bei abnehmendem Widerstand der Mischdüse  zu wenig, bei zunehmendem Widerstand der  selben zu viel Luft zuströmt. Auch hier muss  durch     entsprechenden    Handeingriff in die  Verbindung zwischen Gas- und Luftdrossel  die relative Stellung der Luftdrossel gegen  über der Gasdrossel verändert werden, um  entsprechend der Veränderung des     Durch-          strömwiderstandes    auch den Widerstand der  Luftdrossel zu verändern. Auch bei dieser  Ausbildung ist also eine gefühlsmässige Ein  stellung durch den Fahrer erforderlich, die    sehr lästig und mit der     wünschenswerten     Genauigkeit kaum     durchführbar    ist.  



       Es    sind nun schon     Gas-Luft-Mischer    be  kannt, bei welchen versucht wurde, die An  passung der Luftmenge an die Gasmenge  auch bei veränderlichem Widerstand der       Gaserzeugeranlage        selbsttätig        vorzunehmen.     Sowohl bei einer bekannten Ausführung mit  nach der     Mischdüse    angeordneter Leistungs  drossel     als    auch bei einer zweiten bekannten       Ausführung    mit vor der Mischdüse angeord  neter Leistungsdrossel wird die gesamte für  die     Verbrennung    des der Maschine zugeführ  ten     Brenngases        notwendige    Luft 

  von einem       Drosselorgan    gesteuert, welches von einem  Kolben bewegt wird, der auf der einen Seite       unter    dem Einfluss     des    Gasdruckes und auf  .der     Gegeniseits    unter dem Druck der Luft  vor der Mischdüse steht.

   Zur Erzielung eines  konstanten     Mischungsverhältnisses    von Luft  und     Brenngas    muss Gleichheit     des    Luft  druckes und des Gasdruckes vor der Misch  düse angestrebt werden.     Diese    Druckgleich  heit kann nun aber mit. einem     Regelorgan     höchstens in einem Betriebspunkt erzielt  werden, in den übrigen Lagen des Regelkol  bens muss mit wachsendem Hub     desselben    mit  zunehmenden     Druckunterschieden    zwischen  dem Gasdruck und dem Luftdruck gearbeitet  werden, was aber zu Abweichungen vom be  sten     Mischungsverhältnis    führt.

   Da nun bei  den bekannten     Ausführungen    von dem selbst  tätigen     Regelorgan    die ganze Luftzufuhr zur       Mischdüse        gesteuert        wird,    sind nicht unbe  trächtliche     Wege    des     Regelkolbens    notwen  dig, um die am     Drosselorgan    erforderlichen  zusätzlichen     Öffnungsquerschnitte    freizu  legen. Die     hierbei        auftretenden    Druckunter  schiede und damit Verschiebungen im Mi  schungsverhältnis sind ziemlich gross.  



  Gemäss der     vorliegenden    Erfindung soll  nun eine weitgehende Angleichung des Luft  druckes an den     Gasdruck    vor der Mischdüse  dadurch     erzielt    werden, dass nur ein Bruch  teil der der Mischdüse     zuzuführenden    Luft  von einer selbsttätig gesteuerten     Drosselstelle     durchgelassen wird, also die     Hauptluft.menge     diese     Drosselstelle    nicht zu     durchströmen    hat.

        Für diese Drosselstelle kann deshalb mit klei  neren Regelwegen     gearbeitet    werden, so dass  auch in den äussersten Lagen die Unterschiede  zwischen Gas- und Luftdruck noch in recht  engen Grenzen, gehalten werden können und  auch dort noch nahezu das beste Mischungs  verhältnis eingehalten werden kann.

   Gemäss  der Erfindung ist für die der Mischdüse zu  fliessende Luft eine nicht selbsttätig veränder  bare     Drosselstelle    zum Durchlassen der nur  beim     grössten    im Betrieb auftretenden     Durch-          strömwiderstand    der Gaserzeugeranlage für  las richtige Mischungsverhältnis notwendi  gen Hauptluftmenge vorgesehen und zwi  schen dieser Luftdrosselstelle und der Misch  düse eine weitere, selbsttätig gesteuerte Dros  selstelle für die bei kleinerem     Durchström-          widerstand    zusätzlich benötigte Luftmenge  vorhanden.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen schematischen Quer  schnitt durch einen Gas-Luft-Mischer mit der  Leistungsdrossel im Gasstrom vor der Misch  düse.  



  Fig. 2 zeigt schematisch eine Ausfüh  rungsform mit der Leistungsdrossel im     Ge-          mrischstrom    nach der Mischdüse.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 1  strömt dem Gas-Luft-Mischer das Brenngas  vom Gaserzeuger kommend durch die Lei  tung 1 zu, durchströmt den von der Leistungs  drossel 2, die zum Beispiel als Klappe     aus-          g    o ebildet ist, freigegebenen Querschnitt und  gelangt in den Raum 3 vor der Mischdüse.  Von hier gelangt das Brenngas in die Misch  düse 4 und durchströmt den engten Quer  schnitt F derselben. An dieser Stelle wird  durch seitliche     Öffnungen    7 mit einem Ge  samtquerschnitt f die zur Verbrennung des  Gases benötigte Luftmenge zugeführt. Diese  Luft wird der Atmosphäre entnommen.

   Ihre  Menge wird bei grösstem     Durchströmwider-          stand    der Gaserzeugeranlage nur von dem von  der     Luftdrossel    5 freigegebenen Querschnitt,  bei     kleinerem    Widerstand auch noch von  einem Zusatzquerschnitt bestimmt, der durch    ein weiter unten beschriebenes selbsttätiges  Regelorgan freigegeben wird. Die Luft ge  langt in den     um    die Mischdüse angeordneten       Luftkanal    6 und strömt von dort durch die  seitlichen Öffnungen 7 in die Mischdüse und  vermengt sich mit den durch diese strömenden  Brenngasen. Das Gas-Luft-Gemisch wird  dann durch die Leitung 8 der Maschine zu  geführt.  



  An den verschiedenen Stellen des     Gas-          Luft-Mis    chersherrschen die f olg enden Drücke  In der Leitung 1 vor der Leistungsdrossel  herrscht ein Druck     pa-#    pes, wenn mit pa der  Atmosphärendruck und mit dpw der Druck  abfall bezeichnet wird, der infolge des Durch  strömwiderstandes in der gesamten     Gas-          erzeugeranlage    auftritt. Nach der Leistungs  drossel 2 herrscht der Gasdruck pg, der um  den durch die Drossel 2 hervorgerufenen  Druckabfall kleiner ist als der in der Leitung  1     herrschende    Druck. Durch Veränderung der  Stellung der Drossel 2 kann die der Maschine  zugeführte Gasmenge und damit die Maschi  nenleistung verändert werden.

   In der Misch  düse herrscht der Druck pM. Die der Ma  schine zuströmende     Gasmenge        bestimmt     sich zu  
EMI0003.0028     
    wenn mit 9, der Durchströmkoeffizient der  Mischdüse und mit γg das spezifische Gewicht  des Gases bezeichnet wird.  



  Dieser Gasmenge muss nun eine bestimmte,     ±     für     vollständige        Verbrennung    notwendige  Menge an Luft     zugeführt    werden. Wird der       Druck    im Luftkanal 6     mit        pL,    das spezi  fische Gewicht mit     yL    und der     Durchströ.m-          koeffizient    der Löcher 7 mit     qp-#    bezeichnet,     f     so     bestimmt    sich die Luftmenge zu .

    
EMI0003.0042     
    Soll, wie angestrebt,     das        Mischungsverhält-          nis    von Gas zu Luft konstant     bleiben,    so muss  
EMI0003.0047     
    sein,     vorausgesetzt,        dass        .das    Verhältnis der '       Durchströmkoeffizienten        9p,    :     (p,    und das Ver  hältnis der     Temperaturen   <I>TL :</I>     Tg    im ganzen      Betriebsbereich konstant bleiben. Diese Be  dingung wird für die verschiedensten Ver  hältnisse nur erfüllt, wenn pL = pg ist.

   Bei  der in Fig. 1 gezeigten Ausführung des     Gas-          Luft-Mischers    kann die Drossel 5 so einge  stellt werden, dass für die gezeichnete Stel  lung der Drossel 2 Druckgleichheit im Raum  3 und im Kanal 6 herseht. Für jede andere  Stellung der Leistungsdrossel 2 ist die Luft  drossel 5 in eine andere Stellung zu bringen.  Die Luftdrossel 5 ist deshalb mit der     Lei-          stungsdrossel    2 durch ein Gestänge 9 verbun  den.  



  Es soll nun die     Luftdrossel    so eingestellt  und bemessen sein, dass bei grösstem Druck  abfall     #pw,    der in der Gaserzeugeranlage in  der Praxis auftritt, die der Mischdüse zu  strömende Luftmenge für bestes Mischungs  verhältnis von Gas zu Luft gerade ausreicht.  Ändert sich der Widerstand der     Gaserzeuger-          anlage,    das heisst wird er kleiner, so steigt  der     Gasdruck    vor der Mischdüse sowie auch  der Druck pM in derselben. Da nun aber zur  Luftzufuhr nur ein kleineres Druckgefälle  zur Verfügung steht, wird vorerst dem Gas  weniger Luft zugeführt, als für dessen voll  kommene Verbrennung notwendig wäre.

   Das  Druckgefälle pL-pM an den Eintrittsöffnun  gen 7 wird also kleiner als das Druckgefälle  pg-pM in der Mischdüse; der Gasdruck pg  vor der Mischdüse wird demzufolge höher als  der Luftdruck pL vor der Mischdüse. Da aber  das gewünschte     Mischungsverhältnis    bei dem  vorgesehenen Durchströmquerschnitt für  Luft und Gas nur erreicht wird, wenn die  Drücke pL und pg gleich sind, so träte auf die  Dauer eine Störung des Mischungsverhält  nisses ein, die nur behoben werden kann,  wenn wieder Druckgleichheit erzeugt wird.  



  Um dies zu erreichen, wird zur Hebung  des Druckes pL von einem Steuerorgan     selbst-          täitig    ein zusätzlicher Querschnitt geöffnet,  durch welchen dem Kanal 6 zwischen der  Luftdrossel 5 und der Mischdüse 4 die für    das richtige Mischungsverhältnis notwendige  Luft noch zugeführt wird.  



  Das Steuerorgan, das bei diesem Ausfüh  rungsbeispiel als Ventil 10 ausgebildet ist,    steht über ein Gestängie 11 mit einem Kolben  in Verbindung. Dieser Kolben ist, wie in dem  Beispiel gezeigt, vorteilhaft als Membran 12  ausgebildet. Diese Membran ist auf ihrer  einen Seite dem Luftdruck pL ausgesetzt und  auf ihrer Gegenseite dem Gasdruck pg³ Zu  diesem Zwecke bildet sie die Zwischenwand  in einem zweiteiligen Gehäuse, dessen eine  Kammer 14 an die Luftleitung zwischen der  Luftdrossel und der Mischdüse und dessen  andere Kammer 14' an den zwischen der Gas  drossel und der Mischdüse befindlichen Raum  3 der Gasleitung angeschlossen ist. An der  an die Luftleitung angeschlossenen Kammer  14 ist ein Luftzufuhrkanal 15 angebracht,  dessen Öffnung vom Ventil 10 gesteuert. wird.  



  Die Membran 12 wird von einer oder zwei  Federn 13, 13' in ihrer Ruhelage gehalten, in  welcher das Ventil 10 die Öffnung des     Zii-          satzluftkanals    15 verschlossen hält, eine Stel  lung, die vom Ventil 10 bei grösstem im Be  trieb auftretendem Widerstand der     Gaser-          zeugerarnlage    eingenommen wird. In dieser  Lage ist der Gasdruck pg gleich dem Luft  druck pL.

   Sinkt nun der Widerstand. so wird,  wie bereits beschrieben, der Luftdruck pL  kleiner als der Gasdruck pg³ Unter dem  Druckunterschied pg-pL bewegt sich Mem  brane 12 nach rechts und über die Stange 11  wird das Ventil 10 von der Öffnung des Ka  nals 15     abgehoben,    wodurch unter der Wir  kung des     Druckunterchiedes        p,-pi,    zusätz  liche Luft zwischen der Luftdrossel 5 und der  Mischdüse 4 in den Kanal 6 einströmt.

   Der  Luftdruck     pL    steigt so     lange    an, bis Gleich  gewichtszustand zwischen der zufolge des  Druckunterschiedes     p"-pL    auf die     'Membrane     12     wirkenden    Kraft     -Lind    der Kraft der Fe  dern erreicht ist.

   Dann wird von dem Ventil  10     d-er    für diesen     Betriebszustand    noch er  forderliche zusätzliche     Lufteintrittsquer-          sehnitt    offen     gehaltr-n.    Da es sich nur um  einen zusätzlichen,     verhältnismässig    kleinen  Querschnitt handelt, wird der     Gleichgewichts-          zustand    schon nach recht kleinem Hub der  Membran erreicht.

   so dass dann der Luft  druck     pi,    nur noch unwesentlich kleiner ist  als der     Gasdruck        pg.        Das    Mischungsverhält-      nis ist dann dem Bestwert weitgehend ange  nähert.  



  Bei bekannten     Ausführungen,    bei wel  chen die Membran unmittelbar auf die Luft  drossel einwirkt, welche den ganzen Luftbe  darf zu bemessen hat, wird der Steuerweg und  der Steuerwiderstand grösser, so dass grössere  Unterschiede zwischen den Drücken pL und  pg erforderlich werden und damit auch die  Abweichungen vom besten Mischungsverhält  nis grösser ausfallen.  



  In Fig. 2 ist ein Gas-Luft-Mischer ge  zeigt, bei welchem die Leistungsdrossel 2  nach der     Mischdüse    4     angeordnet    ist. Bei die  ser Ausführung bleibt bei unveränderlichem  Durchströmwiderstand der Gaserzeugeranlage  für jede Stellung der Leistungsdrossel 2 bei  feststehender Luftdrossel 5 das Mischungs  verhältnis konstant. Tritt nun aber eine Ver  änderung des     Widerstandes    und damit des  Druckabfalles     #pw    auf, so wird auch hier  vorerst das Mischungsverhältnis gestört und  es müsste auf die Dauer durch Verstellung der  Luftdrossel nachgeregelt werden. Die Luft  drossel 5 kann hier aber auf das günstigste       Mischungsverhältnis    bei grösstmöglichem  Durchströmwiderstand fest eingestellt wer  den.

   Die bei abnehmendem Widerstand be  nötigte     Luftmenge    wird hier zudem durch ein  Steuerorgan zugemessen, welches zwecks  Ausschalters von zusätzlichen     Reaktionen    als  ausgeglichener Kolbenschieber 16 ausgebil  det ist, der in einem Steuerzylinder 17 ver  schiebbar     ist    und die in diesem vorgesehenen  Öffnungen 18 steuert. Der Kolbenschieber 16  steht über ein Gestänge 11 mit einer Mem  bran 12 in Verbindung, welche auch wieder  einerseits     unter    dem Einfloss des Gasdruckes  pg und anderseits unter dem Einfloss des  Luftdruckes pL steht.

   Eine oder zwei Federn  13 bezw. 13' führen den Kolbenschieber bei  Gleichheit der Drücke pL und pg in seine  Nullage zurück, in welcher die Steueröffnun  gen 18 im Zylinder 17 von ihm geschlossen  gehalten werden. Diese Lage wird vom Kol  benschieber 16 bei grösstmöglichem     Durch-          strömwiderstand    eingenommen.

   Fällt der  Widerstand, so treten dieselben Steuerbewe-    gongen auf wie für die in Fig. 1 gezeigte,  weiter     oben    beschriebene     Ausführung.    Die  zusätzliche Luftmenge kann gegebenenfalls       unmittelbar    der Atmosphäre entnommen  werden (Stutzen 15') oder sie kann aus dem  Ansaugrohr vor der Luftdrossel abgezweigt  werden (Kanal 15), so dass sie ebenfalls wie  die Hauptluft in dem für diesen vorgesehenen  Luftfilter 19 gereinigt wird.  



  Die     Querschnitte    F und f für das     Gas    und  die     Luft    sind so     bemessen,        dass    für Gleichheit  der Drücke pL und pg das beste     Mischungs-          verhältnis    erzielt wird. Da nun aber je nach  verwendetem     Vergasungsbrennstoff    der Luft  bedarf des gewonnenen Gases sich verändern  kann, ist vorteilhaft noch eine Einstellungs  möglichkeit für einender beiden     Durchström-          querschnitte    F oder f vorgesehen, wie dies in  Fig. 2 dargestellt ist.

   Der Querschnitt einer  oder mehrerer Luftöffnungen 7 kann von  aussen durch eine kegelige Schraube 20 ver  änderbar gemacht sein. Analog könnte auch  der     Querschnitt    F für den     Gasdurchtritt     durch     die        Mischdüse    verstellbar sein. Diese       Einstellmöglichkeit    wird im     Betrieb    nicht  gehandhabt werden müssen. Sie ist nur bei       Übergang        zu        Brennstoffen    mit andern Eigen  schaften zu bedienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gas-Luft-11L@s,cher für Brennkraftmaschi- nen, bei welchem das unmittelbar einer Gas- erzeugeranlage mit veränderlichem Durch- strömwiderstandentnommene Gas und die Verbrennungsluft in einer Mischdüse zusam mengeführt werden, wobei der -las Zuströmen der Luft zur Mischdüse bestimmende Quer schnitt in Abhängigkeit vom Unterschied der in der Gas- und der Luftleitung unmittelbar vor dieser Düse herrschenden Drücke selbst tätig dazu verändert wird,
    dass diese beiden Drücke gleich bleiben, .dadurch gekennzeich net, dass für die der Mischdüse zufliessende Luft eine nicht selbsttätig veränderbare Drosselstelle zum Durchlassen der nur beim grössten im Betrieb auftretenden Durchström- widerstand der Gas.erzeugeranlage für das richtige Misohungsverhältnis notwendigen Hauptluftmenge vorgesehen ist und dass zwi schen dieser Luftdrosselstelle und der Misch düse eine weitere, selbsttätig gesteuerte Dros selstelle für die bei kleinerem Durchström- widerstand zusäitzlich benötigte Luftmenge vorhanden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Gas-Luft-Mischer nach Patentanspruch, bei welchem die Leistungsänderung durch vor der Mischdüse in der Gas- und der Luft leitung eingebaute Drosselorgane vorgenom- nen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Drosselstelle für die Haupt luftmenge veränderbar und mit der Gasdros sel dazu gekuppelt ist, dass beim grössten Durchströmwiderstandder Gaserzeugeranlage die durch die Hauptluftdrossel strömende Luftmenge für jede Stellung der Gasdrossel zur Bildung des richtigen Mischungsverhält nisses ausreicht. 2.
    Gas-Luft-Mischernach Patentanspruch, bei welchem die für die Leistungsänderung vorgesehene Drossel nach der Mischdüse an geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Drosselstelle für die Haupt luftmenge dazu verkiiiderbar ist, dass sie jeweils entsprechend dem grössten Durch- strömwiderstand der Gaserzeugeranlage ein gestellt werden kann.
CH227229D 1941-10-29 1942-08-13 Gas-Luft-Mischer für mit Brenngas einer Gaserzeugeranlage betriebene Brennkraftmaschinen. CH227229A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4329944A (en) 1979-02-05 1982-05-18 Nissan Motor Co., Ltd. Excess air factor control device for an alcohol reformed gas engine

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