CH227302A - Einrichtung zum Kühlen bezw. Gefrieren von Kühlgut. - Google Patents
Einrichtung zum Kühlen bezw. Gefrieren von Kühlgut.Info
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Description
Einrichtung zum Kühlen bezw. Gefrieren von Kühlgut. Die Erfindung bezieht sich auf eine wei tere Ausbildung der Einrichtung zum Küh len bezw. Gefrieren von Kühlgut gemäss dem Patentanspruch II des Hauptpatentes. Die Erfindung besteht darin, dass Führungen für die durch das Kühlgut strömende Luft vor gesehen sind. Die Führungen können als Dü sen ausgebildet sein. Die Düsen können in der Höhe verschiebbar angeordnet werden. Die Düsenöffnungen )können verändert werden. Die Luft kann nur in einer Richtung durch die Düsen strömen, oder abwechslungsweise die Strömungsrichtung ändern.
Die Düsen können zum Abdecken einzelner Gestelle ver wendet werden. Die Düsen können dabei mehrteilig ausgebildet sein, um die Gestelle stärker oder weniger stark zu belüften. Die Düsen können in einem Gefriertunnel vorge sehen sein, um verschiedene Durchgangsquer schnitte und damit Kälteübertragungen zu erzielen.
Einige Ausführungsbeispiele -des, Erfin dungsgegenstandes sind auf -der Zeichnung schematisch .dargestellt. Fig. 1 stellt den Grundriss eines Gefrier- tunnels dar, dessen Wände, Boden und Decke gegen einfallende Wärme isoliert sind.
Fig. 2 ist ein Aufriss des, Gefriertunnels, und zwar im Querschnitt A-A oder C-C, während Fig. 3 einen Aufriss darstellt im Schnitt B-B bezw. D-D von Fig. 1. Fig. 4 und 5 zeigen zwei weitere Ausführungsformen, Fig. 6 zeigt den Grundriss des Gefriertunnels mit verschie den ausgebildeten Düsen.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt E-E, Fig. 8 einen Querschnitt T-F, Fig. 9 einen Querschnitt G-G, Fig. 10 einen Querschnitt H-H und Fig. 11 einen Querschnitt J-J durch den Tunnel.
Im Verdampfer 1 und 1' wird das Kühl medium einer nicht,dargestellten Kälteanlage verdampft. Die Transportwagen 2 mit per forierten oder maschenartigen, in einem Rah men 21 angeordneten Gestellen (Tablaren) 20 können sich ruckweise oder kontinuierlich durch irgendeine Vorschubvorrichtung durch den Gefriertunnel 3 bewegen.
Die Ventilato- ren, 4 wälzen in der Pfeilrichtung die ge- kühlte Luft durch den Tunnel 3. 5 ist eine Verschalung. Die verstell- und verschieb baren Düsen 6 und 6' sind an den untern bezw. obern Seiten des Tunnels 3 vorgesehen. Sie bilden die Führungen für die Luft.
Die von den Ventilatoren 4 umgewälzte Luft kühlt sich am Verdampfer 1 ab, tritt durch die Düse 6 bei 7 aus und strömt nun in Fig. 2 im Transportwagen 2 das 1iiihlgut von unten und von allen Seiten bestreichend nach oben. Sie verlä.sst den Transportwaden 2, tritt bei 8 in die Düse 6' und durch den Ver dampfer 1' zum Ventilator 4 zurück.
Im Schnitt A- < 4 und C-C des Grund risses von Fig. 1 werden die Düsenöffnungen nach Fig. 2 einbestellt, so dass also die Luft von unten nach oben durch die Waden 2 oder die Transportbänder streicht. In den Schnit ten B-13 und D-D des Grundrisses nach Fig. 1 werden die Düsen gemäss Fig. 3 ge stellt, so da.ss die Luftströmung von oben nach unten verläuft.
Die Luft bestreicht jetzt das Kühlhut von allen Seiten und von oben. Durch das Vorschieben der Transportwagen 2 oder -Bänder wird das Gut. abwechslungs weise dem Luftstrom von unten nach oben und von oben nach unten ausgesetzt bei immer gleichbleibender Drehrichtung der Ventilatoren.
Bei Anlagen mit umstellbarer und vorwie gend horizontaler Luftströmung erlauben die verschiebbaren Düsen ein Bestreichen belie big vieler Tablare. Dies ist wichtig, wenn die Gefrierzeit des Gutes stark variiert, das heisst wenn die Beschickung der konstanten Kälte produktion angepasst werden soll. Eine solche Anordnung ist beispielsweise in Fig. 4 dar gestellt. In diesem Falle drückt der Venti lator 4 die Luft über den Verdampfer 1 durch die Düse 6 und die öffnung 7 von links nach rechts durch die mittleren Tablare 20.
Durch die Offnung 8 der Düse 6' gelangt die Luft. zum Verdampfer 1' und zum Ventilator 4 zurück. Beim Reversieren strömt die Luft bei der Düsenöffnung 8 aus und tritt, nachdem die Tablare 20 von rechts nach links durch strömt worden sind, in die ()'ffnung 7 ein, um über den Verdampfer 1 wieder zum Ventila- tor 4 zu gelangen. Auf diese Weise werden in den mittleren Tablaren sehr grosse Luft geschwindigkeiten erzielt,
was eine Verstär kung bezw. Beschleunigung des Gefriervor- gandes bewirkt und eine volle Ausnützun- der Kälte gewährleistet.
Wenn verschiedenartige oder verschieden artig verpackte Gitter miteinander gekühlt oder gefroren werden. müssen, kann eine Ein stellung der durch dieselben streichenden Luftmenge wünschbar sein. Dies lässt sich beispielsweise erzielen mit einer Anordnung in Fig. 5, wo vier Diisen 6, 12, 13, 14 zur Anwendung gelangen, die individuell ein stellbar sind. um die Luftrichtung und die Luftmenge variieren zu können.
Die Verstell und Verschiebbarkeit der Düsen lässt sich zum Beispiel durch scharnierartige und ver schiebbare Aufhängung der die Düsen bil denden Leitwände an den Verschalungswän den 5 erreichen. Die Leitwände können in ,jeder Lage fixierbar sein. so dass die Mündun- gen der Diesen auf jede beliebige Stelle des Transportwagens gerichtet und die Grösse der Düsenöffnung entsprechend der gewünschten Kaltluft-Durchflussmenge eingestellt werden kann.
Die Hauptluftmenge des Kält.luft- umba.ufes wird durch die mittleren Tablare 22 zirkulieren, während nur ein geringerer gekühlter Luftanteil durch die untern Ta- blare 23 hindurchströmt.
Für die Behandlum" des Kühlgutes kann die Luftmenge auf dem Weg im Gefriertun- nel nicht immer gleich sein. Am Anfang kann, um ein allzu starkes Abschrecken des Gefriergutes zu verhindern, nur wenig Luft zugeführt werden. Auch am Schluss des Ge frierprozesses kann es unter Umständen emp fehlenswert sein, die Luftumwälzung gegen- über den mittleren Zonen zu reduzieren. Die Kältemenge, die durch die Luft, übertragen wird,
ist proportional dem Düsenquerschnitt, so dass am Anfand und am Ende die Düsen öffnungen kleiner eingestellt werden als in der Mitte.
Fig. 6 zeigt einen Grundriss eines Gefrier- tunnels mit verschieden ausgebildeten Düsen zur Erzielung verschiedener umströmender Luftmengen. Die Transportwagen können entweder vorwärts oder rückwärts bewegt werden..
Wie Yig. 7 zeigt, wird vom Ventilator 4 Luft in den Tunnel 4 umgewälzt, so dass diese Luft sowohl durch die Düsen 6, 6' ein- bezw. austreten und wieder zum Ventilator 4 strö men, kann. Auf jeder Seite des Transport wagens 2 sind drei Düsen vorgesehen mit.
relativ kleinen Ein- und Austrittsöffnungen 7 bezw. B. Dadurch wird eine geringe Kälte- übertragung erreieht.
Gemäss Fig. 8 ist .der Querschnitt durch die Lage F-F .dargestellt, wobei .die abge kühlte Luft vom Ventilator 4 durch eine Düse 6 den Kühlwagen bestreicht, dann senk recht nach unten befördert und durch das Ge stell 20 geführt wird und .durch die Düse 8 und den Verdampfer 1' wieder zum Venti lator 4 entweicht.
Fig. 9 .zeigt ,den Schnitt G-G, wobei die Düsen 6 vergrössert sind, so dass die abge kühlte Luft alle vier Tablare 20 bestreicht und durch die Düsen 8 abströmt. Der grosse Düsenquerschnitt wird also ein starkes Durchströmen von abgekühlter Lüft gestat ten und somit eine grosse Kältemenge durch lassen.
In Fig. 10 wird die abgekühlte Luft ent sprechend :dem Schnitt H-H durch eine Düse 6 eingeführt, wobei die Luft die Ta- blare 20 bestreicht, dann senkrecht nach oben verläuft und durch die Düse 8 zum Ventila tor 4 zurückkehrt.
F'ig. 11 zeigt den Schnitt J-J, also ein relativ kleiner Querschnitt und geringe Kälte übertragung mit vertikalen Ein- und Aus trittsdüsen 6 und B.
Die Einrichtung kann so getroffen sein, dass .an Stelle der Transportwagen auch mehr <B>lagige</B> Transportbänder verwendet werden. Ein weiterer Vorteil der Gefriereinrichtung kann darin bestehen, dass auch offenes Kühl gut, wie z. B. Erbsen, Beeren etc. verwendet werden kann, ohne befürchten zu müssen, dass dieses Gut durch .die hohe Luftgeschwin digkeit weggeblasen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum ]Kühlen oder Gefrieren von ]Kühlgut nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet. dass Führungen für die durch :das Kühlgut strömende Luft vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Führungen als Düsen ausgebildet sind. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Düsen in der Höhe verschiebbar angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnun gen verschiebbar vorgesehen sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch l,-da- durch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnun gen veränderlich sind. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass .die Luft durch die Düsen nur in einer Richtung strömt. 6.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet. dass die Luft durch die Düsen die Strömungsrichtung ändert. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Luft durch die Düsen abwechslungsweise die Strömungs richtung ändert. B. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, .dass die Düsen zum Abdecken einzelner Gestelle dienen. 9.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Düsen mehr- teilig ausgebildet sind, zum Zweck, die ein zelnen Gestelle stärker oder weniger stark zu bestreichen. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen in einem Gefriertunnel vorgesehen sind, zum Zweck, verschiedene Durchgangsquerschnitte und damit zu erzielen. Durch Regulierorgane kann die Luft mengenmässig beeinflusst werden.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH227302T | 1942-02-28 | ||
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| CH227302A true CH227302A (de) | 1943-05-31 |
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1942
- 1942-02-28 CH CH227302D patent/CH227302A/de unknown
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