Einrichtung zur sog. Übertragung der Eintragungen der Vorseite eines Blattes auf dessen Rückseite. Um Endsummen in Büchern und auch losen Blättern auf folgende Seiten zu über tragen, werden vmochieidene Einrichtungen. getroffen, die das Übertragen vereinfachen, zum Beispiel,
dadurch"dass die Endsumme auf die nächste Seite oder Jas nächste Blatt durchgeschrieben oder überhaupt ,schon und nur dort eingetragen wird. Dafür werden zum Beispiel' die Blattseiten unten und oben ver kürzt oder es sind Ausisrparunge@n dafür an gebracht.
Varliebgende Erfindung bezieht sich nicht auf die Übertragung von Summen der Spal ten, sondern sie erleichtert die Berechnung oder auch den Vergleich von irgendwelchen <B>LA</B> intrabgungen, wenn es sieh darum handelt, diesen Vergleich oder die Eintragungen mit Eintragungen ,der Vor- oder Nachseite, also quer zu den Spalten, in,
Beziehung zubringen.
Als Beispiel sollen die Eintragungen in ein sogenannteg Rohbilanzbuch in der Buch haltung dienen. In ein solches Buch werden die Monatsumsätze der -einzelnen Konten in eine Doppelspalte d (Soll und Haben) ein- getragen, während in eiiuar ,d@aneben liegenden Doppelspalte e der Saldo jedes Kontos ein getragen wird.
Diese Eintragungen werden in dem Rohbilanzbuch in jedem Monat einmal gemacht, und da 12 Monatsspalten für die 12 Monate notwendig sind, ;
sind je drei Mo nate auf einer Doppelseite zusammengefasst, damit das Buch nicht praktisch unhandlich wird, was der Fall wäre, wenn man alle 12 Monate nebeneinander auf einem Blatt unter- bringen wollte. Es sind also jeweils die Spal ten für drei Monate nebeneinander sichtbar und @somit ohne Umwenden von Seiten auch miteinander vergleichbar.
Auf der ersten In- nenseite .des Deckels a und dem ersten Ein- laggeblatt b sind zum Beispiel die ersten drei Monate untergebracht und auf den folgenden Doppelseiten bezw. Blättern ebenfalls jeweils drei Monate, so dass das Buch drei Einlage blätter (1 Blatt hat eine Vor- und eine Rück- seite) enthält. Bei den Eintragungen des 4., 7. und 10.
Monats mussdemgemäss das Blatt umgewendet werden. Will man nun den Saldo des 4., 7. oder 10. Monats errechnen, so ist dies nur möglich, wenn man den Um satz dieser Monate mit dem Saldo des vorher- gehenden Monats, aliso 3., 6. oder 9. Monats vergleicht. Um dies zu können, muss man bei den bisherigen Büchern bei jedem Konto das Blatt zurüel,:-,venden. Dies ist nicht nur recht umständlich und zeitraubend, -sondern es bil det vor allen Dingen auch eine ständige Feh lerquelle.
Die Erfindung ermöglicht nun., den Saldo des Vormonats, der bei der Bebuchung der Vorseite geschrieben wurde, unmittelbar neben die erste Spalte der folgendem Seite, also zum Beispiel den Saldo des 3. Monats neben die Seite dies 4. Monats zu bringen, so dass man in bequemer Weise die Salden der beiden Monate vergleichen und den neuen Saldo errechnen kann.
Um dies zu ermögli chen, sind gemäss der Erfindung die Blätter über ihre für nicht zu übertragende Buchungseintrabgungenvorgeschriebenen Spal ten hinaus um wenügstens eine Spalte als Fahne verbreitert, die, einwärts geschlagen, zur Aufnahme von Eintragungen der Vor seite bestimmt ist, und wobei diese Eintra gungen nach dem Umschlagen des Blattes an dessen linkem Rande bei auswärts geschla- gener Fahne auf der Blattrückseite zur Ver fügung stehen.
Die Zeichnung stellt zwei Beispiele der Erfindung dar, und zwar ist Fig. 1 die Ansicht eines @aufgeschlagenen Rohbilanzbuchas mit einw^ä:rts geschlagener Fahne c an der rechten. Seite des ersten Bliattes.
Fig.2 ist ein Längsschnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1.
Fig. 3 ist dieselbe Ansicht wie Fig. 1, je doch mit bereits umgeschlagenem ersten Blatt, so dass der 4. bis 6. Monat vorliegen. Dabei ist die am ersten Blatt sich an den 3. Monat anschliessende Fahne nach links auswärts ge schlagen, so dass die auf ihr durchgeschrie- benen Saldeneintragungen zum Vergleich zur Verfügung stehen.
Fig. 4 ist ein Schnitt ,nach Linie 4-4 in Fig. 3.
Fig. 5 ist die Ansicht eines aufgesehla- genen Rohbilanzbuches mitrechts ausgebrei teter Fahne des zweiten Beispiels.
Fig.6 ist ein Längsschnitt nach Linie 6-6 in Fig. 5.
Fig. 7 ist dieselbe Ansieht wie Fig. 5, je doch mit dem nach links umgeschlagenen ersten Blatt und nach vorn einwärts ge@schla- gener Fahne des zweiten Blattes.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 in Fig. 7. In dien Fig. 2 und 4, 6 und 8 sind die Dickemabmes.sungen übertrieben dargestellt.
Beidem aufgeschlagenen Buch bezeichnet die Linie x-x den Buchfalz. Abgesehen von andern Anfangsspalten, die keimen Bezug auf die Erfindung haben, kommt zunächst eine Saldaspalte s, in der sich die entsprechenden Eintragungen des Vorjahres befinden.
Dann folgen über beide Seiten des Buches hinweg gleichmässig verteilt Doppelspalten d, e mit Umsatz und Saldo für die ersten drei Mo nate und auf den folgenden Seiten die restlii- chen neun Monate des Jahres gleichfalls zu je drei über zwei Seiten verteilt. Das ganze aufgeschlagene Buch hat demgemäss die an gegebene Breite w in Fig.1. Die für die 12
Mo- nate vorgesehenen Seiten und Einlageblätter (ohne Fahnen) nehmen die Breite z ein. An den einzelnen Blättern ist nun rechts jeweils an den 3. bezw. 6. und 9.
Monat anschliessend je eine Fahne c angehängt,,die wie die Blät ter b ,die Höhe des Buches a aufweisen. Diese Fahnen sind in Fig. 1 bis 4 auf der Vorder seite frei und lassen sich entlang der Linie y-y umfa.l'zen. Die Breite der Fahne ent- <RTI
ID="0002.0144"> sprechend dem Mass z' ist gleich der letzten Saldospalte,der letzten Monate. Die Fahne c trägt auf der Rückseite demselben Vordruck wie die letzte (Saldo-) Spalte des rechts be- findlichen. Monats, so,
dass nach Umlegen der Fahne c nach hinten um den Falz y-y und Einlage eines Farbbogens die bei der Be- burchun.g der Vorreite erfolgenden Eintra gungen in der letzten Spalte des zu äusserst rechts auf der Vorsehe befindlichen Monats auf die Rückseite der Fahne c rostdurchge- schrieben werden.
Wird nunmehr nach Erledigung des 3. Monats das betreffende Blatt gewendet, wie F'ig. 3 zeigt, so dass-die Monate 4, 5 und 6 zwecks Bearbeitung zur Verfügung stehen, dann kann die Fahne c nach links herausge- schl'agen wenden und befixndet @sn.@ch damit un mittelbar neben der ersten Spalte des 4.
Mo,- nats.. Die Eintragungen auf der Fahne c stehen demgemäss für @dme Fortführung .des Buches unmittelbar benachbart zur Verfü- gung und es ist kein Umslehlagen der Seite mehr notwendig. Demgemäss ist der Vergleich wesentlich erleichtert.
Fig. 2 zergt in etwas übertriebenen Dik- kenmaAien den Schnitt der Bkitter für die Darstellungen in Fig.1. Dabei ist die am 3.
Monat islch anschliessende Fahne c bereits umgefalzt, kann also durchgeschrieben wer- den, dageigen sind die beiden Fahnen c der Blätter, die für den 6. und 9.
Monat bestimmt sind, noch seitlich herausgeklappt, zeigen aliso die Nichtgebrauchsseita, die in Fig.1 und 3 -durch ein langgestrecktes liegendes Kreuz angedeutet ist.
In Fig. 4 ist das erste Blatt nach links herumgelegg-t und .die Fahne c ist herausige- klappt, wogegen die Fahne c des folgenden Blattes wieder ünugefalzt isst. Schliesslich er streckt sich die Fahne c des letztem Blattes nach rechts heraus!,
ist also noch nicht um- gediegt.
Bei dem Beispiel in Fig. 5 bis 8 ist die Einrichtung,des Buches im wesentlichen die selbe wie nach Fig. 1 bis 4. Es sind drei Ein lageblätter b vorhanden, so dass .das Buch für die 12 Monate eines Jahres ausreicht, da sich auf<B>je</B> zwei durchgehenden Seiten 3 Monate befinden.
Am. den rechts liegenden Blättern ist die Fahne c angehängt, edle auf der Rück- seite des Blattes den Saldospaltenvordruck der Monate trägt. Dieser Vordruck kann auf .der rechten, der Saldospalte des 3., 6. und 9.
Monats fortgelassien sein, wenn ohneDurch- sehrift ges,chriebien wird, so,dass ,diese Spalten ein freies Feld:
zeiggenebenso wie die Vorder-
EMI0003.0119
iseite <SEP> der <SEP> Fahne <SEP> c. <SEP> Für <SEP> den <SEP> Buchungsvorgang
<tb> wind <SEP> ,die <SEP> Fahne <SEP> c <SEP> mach <SEP> vorn <SEP> herumges,chliaagen,
<tb> wie <SEP> in. <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> für <SEP> -den <SEP> 6. <SEP> Monat <SEP> gezeigt <SEP> ist,
<tb> so <SEP> dalli <SEP> ,die <SEP> Fahne <SEP> den <SEP> erforderlichen <SEP> Vordruck
<tb> für <SEP> dien <SEP> 3. <SEP> bezw. <SEP> 6 <SEP> oder <SEP> 9. <SEP> Monat <SEP> vervoll ständigt <SEP> und <SEP> -dementsprechend <SEP> die <SEP> Eintra gungen <SEP> aufnnimmt.
<SEP> Wird <SEP> das <SEP> Blatt <SEP> ,gewendet,
<tb> dann <SEP> kann <SEP> idie <SEP> Fahne <SEP> nach <SEP> links <SEP> herausge schlagen <SEP> werden <SEP> und <SEP> zeigt <SEP> nun <SEP> die <SEP> Eintra gungen <SEP> für <SEP> .die <SEP> neue <SEP> Seite <SEP> @diesier <SEP> benachbart.
<tb> Die <SEP> sogenannte <SEP> "Übertragung" <SEP> geschieht <SEP> hier
<tb> also, <SEP> durch <SEP> äs <SEP> Umlesben <SEP> der <SEP> Fahnen.
<tb>
Daadurah, <SEP> @d@ass <SEP> ,äme <SEP> letzte <SEP> Spalte <SEP> des <SEP> 3. <SEP> bezw.
<tb> 6. <SEP> oder <SEP> 9. <SEP> Monats <SEP> freigehalten <SEP> ist, <SEP> kann <SEP> das
<tb> Umschlagen <SEP> der <SEP> Fahne <SEP> nicht <SEP> übersehen <SEP> wer den, <SEP> wefi <SEP> dies. <SEP> für <SEP> die <SEP> Eintragunigen <SEP> notwen dig <SEP> ist.
<tb>
Ist <SEP> dagegen <SEP> @erwünsieht, <SEP> bei <SEP> einem <SEP> solchen
<tb> Buch <SEP> nach <SEP> Belieben <SEP> mit <SEP> oder <SEP> ohne <SEP> Durch schrift <SEP> zuarbeiten, <SEP> .dann <SEP> ist <SEP> es <SEP> zweckmässig,
<tb> nebst <SEP> dier <SEP> Gebrauchsseite <SEP> der <SEP> Fahne <SEP> auch
<tb> ass <SEP> <B>,</B> <SEP> e <SEP> letzte <SEP> Spalte <SEP> rechts, <SEP> der <SEP> aufbeschl.a n <SEP> 'h <SEP> ch
<tb> genen <SEP> Seiten <SEP> mit <SEP> ,dem <SEP> Vordruck <SEP> zu <SEP> versehen.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> -dann <SEP> für <SEP> beide <SEP> Fälle <SEP> nur <SEP> ein <SEP> einziges
<tb> Muster <SEP> erforderlich <SEP> und <SEP> der <SEP> Benützer <SEP> kann
<tb> ganz <SEP> nach <SEP> Belieben <SEP> mit <SEP> und <SEP> ohne <SEP> Durch schrift <SEP> arbeiten <SEP> Jedirch, <SEP> :dass <SEP> er <SEP> die <SEP> Fahne:
<SEP> c
<tb> beliebig <SEP> nach: <SEP> hinten <SEP> oldeir <SEP> vorn <SEP> herumsichlägt
<tb> und, <SEP> im <SEP> ersten <SEP> Fall <SEP> ,einen <SEP> Farb;streifien <SEP> einlegt.