CH227405A - Schmiereinrichtung für Verdichter. - Google Patents
Schmiereinrichtung für Verdichter.Info
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Description
Schmiereinrichtung für Verdichter. Die Erfindung betrifft eine Schmierein richtung für einen Verdichter, dem durch eine von einem sich drehenden Teil des Ver dichters angetriebene Zumessvorrichtung Schmieröl im Überschuss zugeführt wird und bei dem das überschüssige, im Olabscheider vom verdichteten Mittel getrennte Öl wieder abgeleitet wird.
Damit diese beiden Auf4 gaben auf einfache Weise mit einer einzigen Vorrichtung erfüllt werden können, wird nach der Erfindung die Ölzumessvorrichtung gleichzeitig als Rückführpumpe für den Öl- überschuss im Olabscheider ausgebildet.
Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfin dung ist in der Zeichnung in Verbindung mit einer Drucklufterzeugungsanlage in einem Kraftfahrzeug dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein Gesamtbild der Anlage und Fig. 2 einen Teilschnitt durch, den Ver dichter. , Der Rollkolbenverdichter 1 ist an die An triebsbrennkraftmaschine 2 des Kraftfahr zeuges angebaut. Er saugt durch ein Luft- filter ä Luft an und - drückt die verdichtete Luft über die Leitung 4 zum Olabscheider 5 und von dort durch die Leitung 6 zu dem nicht dargestellten Vorratskessel.
Im Ölab- scheider wird die durchströmende Druckluft zum Teil von dem in ihr enthaltenen Öl be freit. Dieses Öl sammelt sich im Ölabschei- der und strömt durch die Leitung 7 wieder zum Verdichter zurück.
Um das durch die unvollkommene Olabscheidung aus dem Kreislauf verloren gegangene Öl wieder zu ersetzen, ist der Verdichter ausserdem durch eine Leitung .8 an das Druckschmiersystem der Brennkraftmaschine angeschlossen und erhält aus dieser Leitung über eine im Luft- ansaugstutzen 9 enthaltene Zumessvorrich- tung zusätzliches Schmieröl.
Da es nun schwierig wäre, mit dieser Zumessvorrichtung dem Verdichter immer nur gerade die dem Verlust in der Druckleitung entsprechende Ersatzölmenge zuzuführen, wird mit der Zu messvorrichtung dem Verdichter etwas mehr 0l zugegeben und der Überschuss aus dem Ölabscheider durch eine Rückführpumpe wie der entfernt und in die Kurbelwanne der Maschine geleitet.
Im vorliegenden Falle ist die Rückführpumpe mit der Zumessvorrieli- tun- vereinigt und ebenfalls im Luftansaug- stutzen 9 angeordnet. Durch eine Leitung 10 ist sie an den Olabscheider 5 in einer gewis sen Höhe über dessen Boden angeschlossen, während eine Leitung 11 der Ölrückführung zur Kurbelwanne 12 dient.
Im Luftansaugestutzen 9 ist eine Boh rung 13 vorgesehen, in der ein zylindrischer Schaft 14 geführt ist. Ungefähr in der Mitte des Schaftes 14 ist eine Ringnut 15 einge, dreht, die in der untern Stellung des Schaf tes mit einer zu dem Luftansaugekanal 16 führenden Bohrung 17 verbunden ist. '\Vird der Schaft 14 nach oben geschoben, so kommt die Nut 15 mit einer Bohrung 18 in Verbin dung, an welche die Druckölleitung 8 ange schlossen ist. An dem untern Ende des Schaf tes 14 greift mittelbar eine Feder 19 an, die sich am Stutzen 9 abstützt und den Schaft 14 gegen einen Stift 20 drückt.
Dieser Stift hat am obern Ende einen Bund 21. und ragt mit seinem andern Ende in den Arbeitsraum des Verdichters hinein, so dass er vom Roll kolben 22 aus angehoben werden kann. Die unterste Stellung des Schaftes 14 ist durch Anlage des Bundes 21 am Verdichtergehäuse bestimmt.
In den oberhalb des Schaftes 14 liegenden Teil der Bohrung 13 mündet eine Bohrung 23, die mit der vom Olabscheider kommenden Leitung 10 verbunden ist. Das obere Ende der Bohrung 13 ist durch einen mit einer Feder 24 belasteten Ventilkegel 25 verschlos sen. Hinter dem Ventilkegel ist die 0lrück- leitung 11 angeschlossen. Die Feder 24 ist so kräftig, da.ss der Ventilkegel 25 sich erst abhebt, wenn auf seine Unterseite ein Druck wirkt, der höher ist als der Höchstdruck im Ölabseheider, das heisst also bei den zur Zeit üblichen Druckerzeugungsanlagen für die Druckluftbremsung beispielsweise 10 atü.
'Wenn der Rollkolben 22 sich dreht, hebt er bei jeder Umdrehung den Stift 20 einmal an. Da der Schaft 14 durch die Feder 19 an dem Stift 20 gehalten wird, macht jener die Bewegung des Stiftes 20 mit und geht gleich falls nach oben, bis die Ringnut 15 in den Bereich der Bohrung 18 kommt und aus die ser mit Drucköl gefüllt wird. Beim Abwärts hub des Schaftes 14 wird die Ringnut 15 nach unten geführt, bis der Stift 20 mit sei nem Bund 21 aufliegt und der Ölinhalt der Nut 15 sich über die Bohrung 17 in den Luftansaugekanal entleert, wo er sich mit der einströmenden Luft vermischt und dann in den Arbeitsraum des Verdichters gelangt.
Vom Verdichter aus geht die Luft unter Druck durch den Olabscheider 5. Dort wird ein grosser Teil des in der Luft enthaltenen Öls wieder abgeschieden.
Der Schaft 14 dient aber nicht nur mit seiner Nut 15 als Olzumessorgan, sondern er wirkt ausserdem mit seinem obern Teil noch als Rückführpumpenkolben. Er lässt in sei ner untern Stellung durch die Leitung 10 und die Bohrung 23 01 in den obern Teil der Bohrung 13 treten, wenn das 01 im 01- abscheider so hoch angestiegen ist, dass es das am Olabscheider befestigte Ende der Lei tung 10 überdeckt.
Dieser Vorgang wird noch dadurch erleichtert, dass das 01 in der Regel unter Druck in die Leitung 10 strömt, weil während der Olabscheidung der 01ab- scheider unter Druck steht. Beim Aufwärts hub verdrängt dann der Schaft 14 das über ihm stehende 01 unter gleichzeitigem Anheben des Ventilkegels 25 in die Rückleitung 11. Dieser Pumpvorgang hält so lange an, bis der Ölstand im Olabscheider wieder unter das erwähnte Ende der Leitung 10 gesunken ist.
Luft kann über die Pumpe nicht entwei chen, cla die Spannung der Feder 24 so gross ist, dass selbst bei einem Höchstdruck von 10 atü im Olabscheider der Ventilkegel 25 noch nicht angehoben wird.
Durch die Trennung des Schaftes 14 von seinem Antriebsorgan 20 ist erreicht. dass der Schaft stets gut passend in seiner Bohrung 13 läuft und nicht verklemmt wird.
Da die Feder 19 im Luftansaugekanal 16 liegt, könnte es vorkommen, dass bei einem Federbruch Federstückchen in den Arbeits- rauen des Verdichters gelangen. Um dies zu verhüten, ist zwischen die Feder und den Arbeitsraum ein kegeliges Sieb 26 gelegt, das durch einen Sprengring 27 in dem die Feder 19 umgebenden Teil des Luftansauge- kanals gehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schmiereinrichtung für Verdichter, denen durch eine von einem sich drehenden Teil des Verdichters angetriebene Zumessvorrichtung Schmieröl im Überschuss zugeführt wird und bei denen das überschüssige, im Ölabscheider aus dem verdichteten Mittel abgeschiedene Öl wieder abgeleitet wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zumessvorrichtung gleich zeitig als Rückführpumpe für den Ölüber- schuss im Olabscheider ausgebildet ist.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schmiereinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zu- messorgan ein Schieber ist, der gleichzeitig als Kolben für die Rückführpumpe dient. 2. Schmiereinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Rückführpumpe ein federbelastetes Auslassventil besitzt, dessen Federbelastung grösser ist als dem Höchst druck im Olabscheider entspricht, so dass das Ventil durch diesen Druck nicht geöffnet werden kann.3. Schmiereinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass, der Schieber der kombinierten Pump- und Zumessvorrichtung über ein nur lose mit ihm gekuppeltes Zwi schenglied angetrieben wird.4. Schmiereinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, bei der die Zumess- und Pumpvorrichtung im An saugstutzen ' des Verdichters angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber der Zumess- und Pumpvorrichtung durch eine im Ansaugkanal des zu verdichtenden Mit tels liegende Feder am antreibenden Zwi schenglied gehalten wird und der Feder in nerhalb des Ansaugweges ein Sieb nachge schaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE50941X | 1941-09-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH227405A true CH227405A (de) | 1943-06-15 |
Family
ID=5626821
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH226931D CH226931A (de) | 1941-09-05 | 1942-03-03 | Nichtbrennbares Anstrichmittel. |
| CH225349D CH225349A (de) | 1941-09-05 | 1942-03-16 | Einkochglas. |
| CH227405D CH227405A (de) | 1941-09-05 | 1942-08-17 | Schmiereinrichtung für Verdichter. |
Family Applications Before (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH226931D CH226931A (de) | 1941-09-05 | 1942-03-03 | Nichtbrennbares Anstrichmittel. |
| CH225349D CH225349A (de) | 1941-09-05 | 1942-03-16 | Einkochglas. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (3) | CH226931A (de) |
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1942
- 1942-03-03 CH CH226931D patent/CH226931A/de unknown
- 1942-03-16 CH CH225349D patent/CH225349A/de unknown
- 1942-08-17 CH CH227405D patent/CH227405A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH225349A (de) | 1943-01-31 |
| CH226931A (de) | 1943-05-15 |
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