CH227405A - Schmiereinrichtung für Verdichter. - Google Patents

Schmiereinrichtung für Verdichter.

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CH227405A
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CH
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00—Closures not otherwise provided for
    • B65D51/14—Rigid discs or spherical members adapted to be held in sealing engagement with mouth of container, e.g. closure plates for preserving jars
    • B65D51/145—Rigid discs or spherical members adapted to be held in sealing engagement with mouth of container, e.g. closure plates for preserving jars by means of an additional element connected directly to the container
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


  Schmiereinrichtung für Verdichter.    Die Erfindung betrifft eine Schmierein  richtung für einen Verdichter, dem durch  eine von einem sich drehenden Teil des Ver  dichters angetriebene     Zumessvorrichtung     Schmieröl im     Überschuss    zugeführt wird und  bei dem das überschüssige, im     Olabscheider     vom verdichteten Mittel getrennte Öl wieder  abgeleitet wird.

   Damit diese     beiden        Auf4          gaben    auf einfache Weise mit einer einzigen  Vorrichtung erfüllt werden können, wird  nach der Erfindung die     Ölzumessvorrichtung     gleichzeitig als     Rückführpumpe    für den     Öl-          überschuss    im     Olabscheider    ausgebildet.  



  Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfin  dung ist in der Zeichnung in Verbindung mit  einer     Drucklufterzeugungsanlage    in einem  Kraftfahrzeug dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 ein Gesamtbild der Anlage und       Fig.    2 einen Teilschnitt durch, den Ver  dichter. ,  Der     Rollkolbenverdichter    1 ist an die An  triebsbrennkraftmaschine 2 des Kraftfahr  zeuges     angebaut.    Er saugt durch ein Luft-         filter        ä    Luft an und - drückt die verdichtete  Luft über die Leitung 4 zum     Olabscheider    5  und von dort durch die     Leitung    6 zu dem  nicht dargestellten Vorratskessel.

   Im     Ölab-          scheider    wird die durchströmende Druckluft  zum Teil von dem in ihr enthaltenen Öl be  freit. Dieses Öl sammelt sich im     Ölabschei-          der    und strömt durch die     Leitung    7 wieder  zum Verdichter zurück.

   Um das durch die  unvollkommene     Olabscheidung    aus dem  Kreislauf verloren gegangene Öl wieder zu  ersetzen, ist der Verdichter ausserdem durch  eine Leitung .8 an das     Druckschmiersystem     der     Brennkraftmaschine    angeschlossen und  erhält aus dieser Leitung über eine im     Luft-          ansaugstutzen    9 enthaltene     Zumessvorrich-          tung        zusätzliches    Schmieröl.

   Da es nun       schwierig    wäre, mit dieser     Zumessvorrichtung     dem Verdichter immer nur gerade die dem  Verlust in der     Druckleitung    entsprechende       Ersatzölmenge    zuzuführen, wird mit der Zu  messvorrichtung dem Verdichter     etwas    mehr       0l    zugegeben und der Überschuss aus dem           Ölabscheider    durch eine     Rückführpumpe    wie  der entfernt und in die     Kurbelwanne    der  Maschine geleitet.

   Im vorliegenden Falle ist  die     Rückführpumpe    mit der     Zumessvorrieli-          tun-    vereinigt und ebenfalls im     Luftansaug-          stutzen    9 angeordnet. Durch eine Leitung 10  ist sie an den     Olabscheider    5 in einer gewis  sen Höhe über dessen Boden angeschlossen,  während eine Leitung 11 der Ölrückführung  zur Kurbelwanne 12 dient.  



  Im     Luftansaugestutzen    9 ist eine Boh  rung 13 vorgesehen, in der ein zylindrischer  Schaft 14 geführt ist. Ungefähr in der Mitte  des     Schaftes    14 ist eine Ringnut 15     einge,     dreht, die in der untern Stellung des Schaf  tes mit einer zu dem     Luftansaugekanal    16  führenden Bohrung 17 verbunden ist.     '\Vird     der Schaft 14 nach oben geschoben, so kommt  die Nut 15 mit einer Bohrung 18 in Verbin  dung, an welche die Druckölleitung 8 ange  schlossen ist. An dem untern Ende des Schaf  tes 14 greift mittelbar eine Feder 19 an, die  sich am Stutzen 9 abstützt und den Schaft  14 gegen einen Stift 20 drückt.

   Dieser Stift  hat am     obern    Ende einen Bund 21. und ragt  mit seinem andern Ende in den Arbeitsraum  des Verdichters hinein, so dass er vom Roll  kolben 22 aus angehoben werden kann. Die  unterste Stellung des Schaftes 14 ist durch  Anlage des Bundes 21 am     Verdichtergehäuse     bestimmt.  



  In den oberhalb des Schaftes 14 liegenden  Teil der Bohrung 13 mündet eine Bohrung  23, die mit der vom     Olabscheider    kommenden  Leitung 10 verbunden ist. Das obere Ende  der Bohrung 13 ist durch einen mit einer  Feder 24 belasteten Ventilkegel 25 verschlos  sen. Hinter dem Ventilkegel ist die     0lrück-          leitung    11 angeschlossen. Die Feder 24 ist  so kräftig,     da.ss    der Ventilkegel 25 sich erst  abhebt, wenn auf seine Unterseite ein Druck  wirkt, der höher ist als der Höchstdruck im       Ölabseheider,    das heisst also bei den zur Zeit  üblichen     Druckerzeugungsanlagen    für die       Druckluftbremsung    beispielsweise 10 atü.  



  'Wenn der Rollkolben 22 sich dreht, hebt  er bei jeder Umdrehung den Stift 20 einmal  an. Da der Schaft 14 durch die Feder 19 an    dem Stift 20 gehalten wird, macht jener die  Bewegung des Stiftes 20 mit und geht gleich  falls nach oben, bis die Ringnut 15     in    den  Bereich der Bohrung 18 kommt     und        aus    die  ser mit Drucköl gefüllt     wird.    Beim Abwärts  hub des Schaftes 14 wird die Ringnut 15  nach unten geführt, bis der Stift 20 mit sei  nem Bund 21 aufliegt und der Ölinhalt der  Nut 15 sich über die Bohrung 17 in den       Luftansaugekanal    entleert, wo er sich mit  der einströmenden Luft vermischt und dann  in     den    Arbeitsraum des Verdichters gelangt.

    Vom Verdichter aus geht die Luft unter  Druck durch den     Olabscheider    5. Dort wird  ein grosser Teil des in der Luft enthaltenen  Öls wieder     abgeschieden.     



  Der Schaft 14 dient aber nicht nur mit  seiner Nut 15 als     Olzumessorgan,    sondern er  wirkt ausserdem mit seinem obern Teil noch  als     Rückführpumpenkolben.    Er lässt in sei  ner untern Stellung durch die Leitung 10 und  die     Bohrung    23 01 in den obern Teil der  Bohrung 13 treten, wenn das 01 im     01-          abscheider    so hoch angestiegen ist, dass es  das am     Olabscheider    befestigte Ende der Lei  tung 10 überdeckt.

   Dieser Vorgang wird  noch dadurch erleichtert, dass das 01 in der  Regel unter Druck in die Leitung 10 strömt,  weil während der     Olabscheidung    der     01ab-          scheider    unter Druck steht. Beim Aufwärts  hub verdrängt dann der Schaft 14 das über  ihm stehende 01 unter gleichzeitigem Anheben  des Ventilkegels 25 in die Rückleitung 11.  Dieser     Pumpvorgang    hält so lange an, bis  der Ölstand im     Olabscheider    wieder unter  das erwähnte Ende der Leitung 10 gesunken  ist.

   Luft kann über die Pumpe nicht entwei  chen,     cla    die Spannung der Feder 24 so gross  ist, dass selbst bei einem Höchstdruck von  10 atü im     Olabscheider    der Ventilkegel 25  noch nicht angehoben wird.  



  Durch die Trennung des Schaftes 14 von  seinem Antriebsorgan 20 ist erreicht. dass der  Schaft stets gut passend in seiner Bohrung  13 läuft und nicht verklemmt wird.  



  Da die Feder 19 im     Luftansaugekanal    16  liegt, könnte es vorkommen, dass bei einem  Federbruch Federstückchen in den Arbeits-      rauen des Verdichters gelangen. Um dies zu  verhüten, ist     zwischen    die Feder und den  Arbeitsraum ein     kegeliges    Sieb 26 gelegt,  das durch einen     Sprengring    27 in dem die  Feder 19 umgebenden Teil des     Luftansauge-          kanals    gehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiereinrichtung für Verdichter, denen durch eine von einem sich drehenden Teil des Verdichters angetriebene Zumessvorrichtung Schmieröl im Überschuss zugeführt wird und bei denen das überschüssige, im Ölabscheider aus dem verdichteten Mittel abgeschiedene Öl wieder abgeleitet wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zumessvorrichtung gleich zeitig als Rückführpumpe für den Ölüber- schuss im Olabscheider ausgebildet ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schmiereinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zu- messorgan ein Schieber ist, der gleichzeitig als Kolben für die Rückführpumpe dient. 2. Schmiereinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Rückführpumpe ein federbelastetes Auslassventil besitzt, dessen Federbelastung grösser ist als dem Höchst druck im Olabscheider entspricht, so dass das Ventil durch diesen Druck nicht geöffnet werden kann.
    3. Schmiereinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass, der Schieber der kombinierten Pump- und Zumessvorrichtung über ein nur lose mit ihm gekuppeltes Zwi schenglied angetrieben wird.
    4. Schmiereinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, bei der die Zumess- und Pumpvorrichtung im An saugstutzen ' des Verdichters angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber der Zumess- und Pumpvorrichtung durch eine im Ansaugkanal des zu verdichtenden Mit tels liegende Feder am antreibenden Zwi schenglied gehalten wird und der Feder in nerhalb des Ansaugweges ein Sieb nachge schaltet ist.
CH227405D 1941-09-05 1942-08-17 Schmiereinrichtung für Verdichter. CH227405A (de)

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