CH227493A - Verfahren zur Isolierung von Alkoholen. - Google Patents

Verfahren zur Isolierung von Alkoholen.

Info

Publication number
CH227493A
CH227493A CH227493DA CH227493A CH 227493 A CH227493 A CH 227493A CH 227493D A CH227493D A CH 227493DA CH 227493 A CH227493 A CH 227493A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sulfuric acid
water
solution
alcohol
hydration
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lonza Elektrizitaetswer Gampel
Original Assignee
Lonza Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lonza Ag filed Critical Lonza Ag
Publication of CH227493A publication Critical patent/CH227493A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/03Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2
    • C07C29/04Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2 by hydration of carbon-to-carbon double bonds
    • C07C29/05Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2 by hydration of carbon-to-carbon double bonds with formation of absorption products in mineral acids and their hydrolysis
    • C07C29/06Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2 by hydration of carbon-to-carbon double bonds with formation of absorption products in mineral acids and their hydrolysis the acid being sulfuric acid
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/03Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2
    • C07C29/04Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2 by hydration of carbon-to-carbon double bonds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/74Separation; Purification; Use of additives, e.g. for stabilisation
    • C07C29/76Separation; Purification; Use of additives, e.g. for stabilisation by physical treatment
    • C07C29/86Separation; Purification; Use of additives, e.g. for stabilisation by physical treatment by liquid-liquid treatment

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Isolierung von Alkoholen.    In dein Hauptpatent ist ein Verfahren  zur Isolierung sekundärer und tertiärer Alko  hole beschrieben, ausgehend von Reaktions  flüssigkeiten, die bei der Behandlung der  entsprechenden     Olefine    mit Schwefelsäure       einer        Konzentration        von        30-80        %        entstehen.     Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,

    dass man die Reaktionsflüssigkeit mit     Wasser     behandelt und mit einem     wasserschwerlös-          lichen        bezw.    wasserunlöslichen Lösungsmittel  für den betreffenden     Alkohol    auswäscht, wo  nach man die abgetrennte, Alkohol und Lö  sungsmittel enthaltende Waschflüssigkeit, zum  Beispiel durch Destillation, in die Kompo  nenten zerlegt.  



  Nach diesem Verfahren muss in der Regel  die beim Auswaschen der Alkohole anfal  lende Schwefelsäure, bevor sie wieder für die       Hydratisierung    verwendet werden kann, auf  konzentriert werden.  



  Bei der weiteren Ausbildung des Ver  fahrens wurde nun gefunden, dass bereits die  Wassermenge, die durch die Anlagerung an    die     Olefine    verbraucht wird und dem Ver  fahren laufend zugeführt werden muss, zum  Auswaschen der Schwefelsäure aus der Lö  sung des     bezw.    der     Alkohole    im Lösungs  mittel ausreicht. Dies ist besonders dann der       Pall,    wenn die Menge des Lösungsmittels  etwas grösser gehalten wird. Man wird daher  in den Prozess die gleiche oder eine kleinere  Menge Wasser einführen, als derjenigen ent  spricht, welche     durch    die     Hydratisierung    des       Olefins    gebunden wird.  



  Der hierdurch erzielte Vorteil ist bedeu  tend. So entfällt die Konzentrationsvorrich  tung für die verdünnte Schwefelsäure, was  ausser der     Apparaturvereinfachung    eine be  achtliche Wärmeersparnis mit sich bringt.  Ferner ist die Wasserlöslichkeit in der     Olefin-          Alkohollösung    gering, so dass bei der Tren  nung der     Komponenten    durch Destillation  die     Alkohole    praktisch wasserfrei gewonnen  werden.  



  Die Zuführung des Wassers wird hierbei  zweckmässig im Gegenstrom vorgenommen,      d. h. man lässt in einer geeigneten Vorrich  tung, z. B. einer     Raschigsäule,    oben das Was  ser und     unten    das Lösungsmittel mit der  Reaktionslösung zufliessen. Oft ist es vorteil  haft, die Reaktionslösung an einer mittleren  Stelle der Waschsäule zutreten zu lassen.  Wenn als Lösungsmittel das     betreffende        Ole-          fin    selbst verwendet wird, so lässt sich der       Hydratisiervorgang    ganz oder teilweise in die  Waschsäule verlegen.

   Im allgemeinen ist es  jedoch vorteilhaft, die     Hydratisierung    und  die Zerlegung der     Hydratisierlösung    in Alko  hol und Schwefelsäure mit Hilfe von Wasser       und    einem Lösungsmittel in getrennten Vor  richtungen zu bewirken; man     kann    auch  zum Auswaschen der Schwefelsäure mehrere  Waschvorrichtungen anwenden. Am Kopf der  letzten Waschvorrichtung tritt dann das  Wasser zu und fliesst eine praktisch     säure-          freie    Alkohollösung ab, am Fuss der einzel  nen Waschsäulen wird eine steigend stärkere  Schwefelsäure abgezogen und jeweils dem  Kopf der nächsten Waschsäule zugeleitet.

    <I>Beispiel:</I>  In einem     1Tslischgefäss,    das eine Mischung       bezw.    Lösung von 158 kg     Trimethylätliylen     und 340 kg 45-48     "/oige    Schwefelsäure ent  hält, werden bei einem stündlichen Zulauf  von 79 kg     Trimethyläthylen    und 170 kg  47      /oiger    Schwefelsäure (C), die im unten  angegebenen ersten Waschturm anfällt, eine  äquivalente Menge     Hydratisierlösung    herge  stellt und durch eine geeignete     Vorrichtung,     z. B. einen Überlauf, entnommen.

   Die stünd  lich abfliessende Reaktionsflüssigkeit (A) ent  hält 99 kg     Amylenhydrat    als solches oder  teilweise als     Schwefelsäureester.    Sie wird in  einem ersten Waschturm mit einerseits 198 kg       Trimethyläthylen,    anderseits 54 kg 31  ,     oiger     Schwefelsäure (B), die im nachfolgenden zwei  ten Waschturm anfällt, gewaschen. Den  Waschturm verlassen stündlich oben zirka  331 kg einer Lösung (D) von 198 kg     Amy        -          len,    99 kg     Amylenhydrat,    34 kg 45-50      /uige     Schwefelsäure, unten 170 kg ca. 47     ",'uiger     Schwefelsäure (C).

   Letztere kehren in das  Mischgefäss zurück. Die     Amylenlösung    von    331 kg (D) wird in einem zweiten     Z'@'asch-          turni    mit 20 kg     Wasser,    das ist gerade die  Menge, die zur Bildung von 99 kg     Amylen-          hydrat    verbraucht wird, nachgewaschen und       ergibt    am Kopf des Waschturmes eine Lö  sung von 99 kg     Amylenhydrat    in 198 kg       Amylen    und ca. 5 kg Wasser, am Fusse des  Waschturmes 54 leg 31     ";'uige    Schwefelsäure  <U>(B), die in den</U>     vorlierstehenden   <U>ersten Wasch-</U>  turm geleitet wird.

   Die     Amylenlösung   <U>en</U>thält  nur noch Spuren Säure, die durch Waschen  mit wenig schwach alkalischem Wasser ent  fernt werden; hierauf wird in bekannter Weise  das     Amylenhy    Brat durch Destillation isoliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Isolierung sekundärer und tertiärer Alkohole gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes aus Reaktionsflüssigkeiten, die bei der Behandlung der entsprechenden Olefine mit Schwefelsäure einer Konzentra tion von 30-80 ",'o entstehen, dadurch ge kennzeichnet, dass man in den Prozess höch stens so viel Wasser einführt, als etwa, der Wassermenge entspricht, die durch die Ily- dratisierung des Olefins gebunden wird. UNTERANSPRHCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Hy drati- sierung und die Zerlegung der Hy dratisier- lösung in Alkohol und Schwefelsäure in ge trennten Vorrichtungen vornimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und ZTnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zum Auswaschen der Schwefelsäure mehrere Waschvorrichtungen verwendet und in den Kopf der letzten Waschvorrichtung Wasser einführt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Reaktionsflüssigkeit (A) mit verdünnter Schwefelsäure (B) behandelt, welche in einer späteren Phase des Prozesses anfällt, wobei man gleichzeitig den Alkohol mit einem Lösungsmittel auswäscht und die dabei gebildete konzentriertere Schwefelsäure (C) von der die Alkohole neben kleinen Men- gen Schwefelsäure enthaltenden Lösung (D) trennt, dass man die anfallende konzentriertere Schwefelsäurs (C), ohne sie zu konzentrieren, zur Herstellung der Ausgangsreaktionsflüssig- keit (A)
    durch Absorption des Olefins ver wendet, dass man dann die genannte Lösung (D) mit einer Wassermenge behandelt, die etwa höchstens derjenigen Menge entspricht, welche durch Hydratisierung des Olefins ge- bunden wird und die dabei anfallende ver dünnte Schwefelsäure (B) von der Alkohol- lösung trennt, und dass man schliesslich die letztere durch fraktionierte Destillation in die Komponenten zerlegt.
CH227493D 1941-01-24 1941-01-24 Verfahren zur Isolierung von Alkoholen. CH227493A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH218362T 1941-01-24
CH227493T 1941-01-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH227493A true CH227493A (de) 1943-06-15

Family

ID=25726134

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH227493D CH227493A (de) 1941-01-24 1941-01-24 Verfahren zur Isolierung von Alkoholen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH227493A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20190047682A1 (en) * 2017-08-08 2019-02-14 Bell Helicopter Textron Inc. Adjustable blade balance module

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20190047682A1 (en) * 2017-08-08 2019-02-14 Bell Helicopter Textron Inc. Adjustable blade balance module
US10549840B2 (en) * 2017-08-08 2020-02-04 Textron Innovations Inc. Adjustable blade balance module

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE888693C (de) Verfahren zur Herstellung von carbocyclischen Ketoximen
DE1184338B (de) Verfahren zur Gewinnung von acetonitrilfreiem Acrylsaeurenitril aus Gasgemischen
CH227493A (de) Verfahren zur Isolierung von Alkoholen.
DE1493997C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Trioxan
DE2747762A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen epoxidation von alkenen und deren derivaten
DE969501C (de) Verfahren zum Entfernen von stoerenden Verunreinigungen aus Cyclohexanol-Cyclohexanon-Gemischen
EP0268224B1 (de) Verfahren zur Isolierung von Alkalisulfat-armen Paraffinsulfonaten und Schwefelsäure aus Paraffin-Sulfoxidation-Reaktionsgemischen ohne Zwangsanfall von Natriumsulfat
DE950549C (de) Verfahren zur Aufarbeitung von wasserloeslichen Carbonylierungsprodukten
DE863940C (de) Verfahren zur Entfernung des Alkohols aus einem Vinylaether-Alkohol-Gemisch
DE2043689A1 (de) Verfahren zum Entwässern von Essigsaure
DE1189977B (de) Verfahren zur Gewinnung von Benzoesaeure
DE3342984A1 (de) Verfahren zur isolierung von alkalisulfat-armen paraffinsulfonaten und schwefelsaeure aus paraffin-sulfoxidation-reaktionsgemischen
AT221475B (de) Verfahren zur Herstellung von stabilem Alkaliperborat
DE961708C (de) Verfahren zur Gewinnung von Dihydroperoxyden aus den bei der Oxydation substituierter aromatischer Kohlenwasserstoffe erhaltenen Gemischen
EP0000491B1 (de) Verfahren zur Aufarbeitung von bei der Nitrierung von Aromaten erhaltenen Nebenprodukten
DE739150C (de) Verfahren zur Gewinnung niedrigmolekularer organischer sauerstoffhaltiger Produkte bei der Oxydation von nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen
DE1940262C (de) Verfahren zur Raffination von Speiseöl
DE566832C (de) Verfahren zur Herstellung von Acetal
DE971238C (de) Verfahren zur Zerlegung von Gemischen sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen aus der Kohlenoxydhydrierung und Oxosynthese
DE552425C (de) Verfahren zum Konzentrieren fluechtiger aliphatischer Saeuren
DE1077212B (de) Verfahren zur Gewinnung von Oxydationsprodukten des Cyclohexans
DE2249605B2 (de) Verfahren zur rueckgewinnung von kobalt
DE1014974B (de) Verfahren zum Entwaessern von Alkoholen
DE708124C (de) Verfahren zur Gewinnung organischer Saeuren
DE597972C (de) Verfahren zur Gewinnung von p-Cymol