CH227530A - Einrichtung zum Waschen von mittels Förderschnecke zu bewegenden landwirtschaftlichen Erzeugnissen. - Google Patents

Einrichtung zum Waschen von mittels Förderschnecke zu bewegenden landwirtschaftlichen Erzeugnissen.

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CH227530A
CH227530A CH227530DA CH227530A CH 227530 A CH227530 A CH 227530A CH 227530D A CH227530D A CH 227530DA CH 227530 A CH227530 A CH 227530A
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CH
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screw conveyor
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cylinder
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Bucher-Guyer Johann
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Bucher Guyer Johann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/02Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching
    • A23N12/023Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching for washing potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit

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  • Screw Conveyors (AREA)

Description


  Einrichtung zum Waschen von mittels     Förderschnecke    zu bewegenden  landwirtschaftlichen Erzeugnissen.    Die Erfindung betrifft eine     Einrichtung       zum Waschen von     mittels    Förderschnecke zu  bewegenden landwirtschaftlichen Erzeugnis  sen, zu deren Bewegungseinrichtung entgeg en  gesetzt Waschflüssigkeit fliesst.

   Es ist eine  Ausführung in Gestalt einer Waschmaschine  bekannt, bei     welchen    Kartoffeln, Rüben     oder     dergleichen in einer trogartigen Schrägrinne       mittel          aufwärts    bewegt wer  den, um in den Bereich von Spritzdüsen zu  kommen, die am aberen Endteil der Schräg  rinne Waschwasser zuführen, das kurz nach  her durch denn gelochten Rinnenboden in einen  äussern Bottich abfliesst.

   Da hierbei das  Waschgut in der Schrägrinne nur einer ver  hältnismässig schwachen Reinigung unter  zogen wird, dient der äussere Bottich als  eigentlicher Waschbottich, in dessen Wasser  die Schrägrinne und die Förderschnecke ein  tauchen, Das im den Waschbottieh eingefüllte  Wasser wird in kurzer Zeit durch vom Wasch  gut abfallende Schmutzteile verunreinigt, so  dass der Bottich häufig gereinigt und das    Wasser ersetzt wenden sollte, was jedoch um  ständlich isst und meistens um so eher unter  lassen wird, als es sich praktisch um nur  kurzen, allerdings um so intensiveren saison  mässigen Gebrauch der Waschmaschine han  delt, wobei Zeitverlust um so unliebsamer ist;  die Folge ist unzulängliche Reinigung des  Waschgutes.

   Ein weiterer Nachteil liegt  darin, dass die Sehr ägrinne nur einen verhält  nismässig kleinen Neigungswinkel haben  kann, damit dass Waschgut nicht aus ihr her  ausfällt. Anderseits ist demzufolge diese  Ausführung für     Höhenförderung    ungeeignet,  weil zur Überwindung der Höhenunterschiede  der     Förderweg    zu lang wird und für die Her  stellung .der     Maschine    zu viel     Werkstoff    so  wie Arbeit und für die ungewöhnlich lange       Förderschnecke    eine entsprechend grosse     An-          triebs'kraft    .erforderlich wäre,

   das Ganze aber  auch     übermässig    viel     Aufstellraum        beanspru-          ehen    würde.  



  Bei der     Einrichtung    gemäss der Erfindung  ist die     da;s        Waschgut        aufwärts    bewegende      Förderschnecke von einem sie rings umschlie  ssenden Förderrohr umgeben, welches am un  tern Ende seines Mantels, zweckmässig wenig  stens annähernd gegenüber der Einfüllstelle  für dass Waschgut, Durchbrechungen für den  Austritt der Waschflüssigkeit aufweist, welche  Durchbrechungen vorteilhaft durch am     För-          derrohr    vorgesehene Längsschlitze gebildet  werden.  



  Dadurch wird auf verhältnismässig ein  fache Weise ununterbrochen gründliche  Wasch- bezw. Rein igungsarbeit ermöglicht.  Die Anordnung kann dabei so sein, dass sich  das zugeleitete Wasser über den ganzen  Querschnitt des Förderrohres verteilt, so dass  dass Waschgut gleichmässig der Spülwirkung  des Wassergegenstromes ausgesetzt ist; ge  gebenenfalls wird im Bereich der untern       Längsschlitze    des Förderrohres durch das  Ausschleudern des Wassers eine besonders  wirksame Reinigung des Waschgutes zu  Beginn der Wascharbeit vollzogen; das ver  schmutzte Wasser zieht ab, und das Wasch  gut kommt mit ihm nicht mehr in Berührung.  



  Da einwandfreie Obstsaftgewinnung, ins  besondere zur Herstellung von Süssmost, eine  gründliche     Reinigung    des zu mahlenden  Obstes voraussetzt, ist die erfindungsgemässe  Einrichtung für diesen Gebrauchszweck be  sonders vorteilhaft, zumal sie sich insofern  gleichzeitig zum Beschicken von Obstmühlen  eignet, als sie zufolge möglicher steilster För  derung bei kürzestem Förderweg eine wirk  same Förderung gestattet.

   Dabei wird für die  Herstellung     vergleichsweise    wenig Werkstoff  und Arbeit sowie Antriebskraft für die     För-          derschnecke    und geringer Platzbedarf erfor  derlich; ferner kann das Einfüllen des Obstes  in das Förderrohr nahe bei der Presse erfol  gen, wodurch für die Bedienung von Presse  und Wascheinrichtung Zeitverlust durch     Hin-          und    Herlaufen wegfällt.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



  Fig. 1 zeigt im Schnitt das erste Beisspiel  mit senkrecht angeordneter Förderschnecke,  Fig. 2 isst eine Oberansicht,    Fig. 3 ein waagrechter Schnitt nach der  Linie III-III der Fig. 1;  Fig. 4 zeigt den unteren Teil des     Förder-          rohres    in Ansicht,  Fig. 5 das zweite Beispiel mit schräg ange  ordneter Förderschnecke,  Fig. 6 einen Qerschnitt nach der Linie .  VI-VI der Fig. 5 und       Fig.    7 den untern Teil des     Förderrohres    in  Ansicht.  



  Es bezeichnet 1 die     Förderschnecke,     welche von dem das Förderrohr darstellenden  Hohlzylinder 2     rings        umschlossen    ist. Der  Zylinder 2 hat am obern Ende einen seitli  chen     Auslaufstutzen    3 und eine Abschluss  decke 4, auf     welcher    in einem doppelten La  ger 5 ,die Antriebswelle 6 mit fester und loser   Riemenscheibe 7     bezw.    8 angeordnet ist.

   Die  Antriebswelle 6 überträgt ihre Drehbewegung  durch ein     Eegg        elgetriebe    9 auf die Welle 10 der       Förderschnecke    1, die mit ihrem untern Ende  mittels eines     Spurla.gers    11 in einer Boden  platte 25 gelagert ist, welche den Zylinder 2  unten     abschliesst.    An diesem Ende ist der  Zylinder 2     mittels    Winkel 26 am Grund einer       Grube    13     befestigt.    Nahe an     seinem    untern  Ende besitzt der Zylinder 2 einen seitlichen  Trichter 27,

   in     welchem    das im Zylinder 2  mittels der Förderschnecke 1 aufwärts zu be  wegende     Förder-        bezw.    Waschgut, z. B. Äpfel  oder Birnen oder anderes Obst, einzufüllen       ist.    Ferner     besitzt    der Zylinder 2 an seinem  im Bereich der Grube 13 befindlichen Teil,  an seiner dem     Einfalltrichter        abgekehrten          Umfangszone,    eine Anzahl Längsschlitze 15,  die     ,gleichmässigen    Abstand voneinander ha  ben; das     untere    Ende der Schlitze 15 liegt .

    bündig mit der     Oberseite    der     Bodenplatte    25       des,    Zylinders 2. An den Mantel des Zylin  der, 2 ist eine mit einem Hahn 16 versehene  Wasserleitung 17 angeschlossen, aus welcher  bei     .geöffnetem    Hahn 16 ein Wasserstrahl  radial in     den    Zylinder 2 einströmt.  



  Beim     Betrieb    der beschriebenen Einrich  tung wird die     Förderschnecke    1 in solchem  Drehsinne angetrieben, dass sie     dm    in ihrem  untern Endteil     befindliche    Waschgut im Zy  linder aufwärts bewegt, um es durch den      Auslaufstutzen 3 dem Einfülltriehter 18  einer Mühle zuzuführen; damit das Wasch  gut im Zylinder 2 durch die Förderschnecke 1  nicht     verletzt    wird, reicht das     untere    Ende  der     Schnecke    1 so nahe an die Bodenplatte 25  heran, dass nur ein enger Spalt zwischen bei  den Teilen vorhanden     ist,    gerade genügend,  um die Drehbewebgung der Schnecke 1 nicht  zu beeinträchtigen.

   Aus der Wasserleitung 17  lässt man frisches Wasser in den Zylinder 2  einströmen, welches in der Folge im Zylinder  2 abwärts fliesst und somit das Waschgut     im     Gegenstrom bespült. Das Wasser tritt alsdann  durch die     Längsschlitze    15 unten aus dem  Zylinder 2 heraus, aus dem es im wesent  lichen infolge der Zentrifugalkraft     ausge-          schleu    dert wird.

   Dass aus dem Zylinder 2  ausgetretene, schmutzhaltige Wasser wird  durch einen von der Grube 13 ausgehenden  Kanal 28 fortgeleitet, kommt also infolge  Vermeidung einen Wasserkreislaufes mit dem       Waschgut    nicht mehr in     Berührung,    weshalb  sich eine entsprechend hohe Reinigungswir  kung     mittels    des Wasserstromes erreichen  lässt. Durch den unter Druck quer in den Zy  linder 2 einströmenden Wasserstrahl wird  das Waschgut besonders wirksam bespült,  nachdem es zuvor bei seiner     aufsteigenden     Bewegung schon durch den im Zylinder 2 ab  wärts fliessenden Wasserstrom abgewaschen  worden ist.

   Die im Bereich der Längsschlitze  15 des Zylinders 2 auftretende Zentrifugal  kraft bezw. die hieraus sich ergebende Schleu  derbewegung des Waschwassers quer zum  Zylinder 2 unterstützt dessen Reinigungs  wirkung, welche noch zufolge der rollenden  Aufwärtsbewegung des Waschgutes auf der       Förderschnecke    1 und der     Reibung    des       Waschgutes    am Zylinder 2 erhöht     wird.     Nach dem Durchwandern der Wasch- bezw.  Reinigungszone fliesst vom Waschgut mitge  nommenes Was ser von ihm ab und bestreicht  nachkommendes, im Zylinder 2 aufsteigendes  Waschgut, was weiterhin die Reinigungs  wirkung verstärkt.

   Es ergibt sich somit ein  entsprechend hoher Reinigungsgrad des       Waschgutes,    welches schliesslich, von mitge  nommenem Wasser so gut als möglich be-    freit, den Einfülltrichter 18 der Mühle er  reicht.  



  Vom beschriebenen     Ausführungsbeispiel     unterscheidet sich dasjenige gemäss Fig. 5 bis  7 in der Hauptsache durch die Schräglage  der Förderschnecke und somit des dieselbe       rings        umschliessenden    Zylinders 2, welcher  die Form seines seitlichen Einfülltrichters 27  und der Grund der Grube 13 angepasst sind.    Anstatt dass die Längsschlitze 15 nur auf  der dem Einfülltrichter abgekehrten Um  fangszone und nur im untersten Teil des Zy  linders bezw. des Förderrohrs vorhanden  sind, könnten sie auch auf der ganzen Um  fangszone verteilt angeordnet     sein        und    sich  auch bis auf die ganze Länge des     Förder-          rohres    erstrecken.

   Hierbei könnte beispiels  weise das Förderrohr aus voneinander ab  stehenden Holzstäben gebildet werden, die  wie bei einem Presskorb stellenweise durch  Umfangsreifen miteinander verbunden wären.  In einem solchen Falle müsste der Wasserein  tritt in     einer    solchen Höhe geschehen,     dass     noch ein Teil des Förderrohres zum gewünsch  ten Abtropfen des Wassers vom     Waschgut     frei bleibt.  



  Die in das Förderrohr einmündende Was  serleitung kann auf dem Umfang des     Förder-          rohres    an beliebiger     Stelle    angeordnet wer  den; auch kann     ,sie    am     Förderrohr    schräg  nach     unten    oder schräg nach oben oder     tan-          gential    oder in     Sehnenrichtung    eingeführt  werden.

      Statt für den     Austritt    des Wassers am  Umfang des     Förderro#hresSchlitze    vorzusehen,  kann das Förderrohr an seinem Boden,     dem     hierbei vom Grunde der Grube 13 etwas Ab  stand     gegeben        wird,        zum        Beispiel    durch     eine     Anzahl     Öffnungendurchbrochen        sein.     



  Die     Reinigungseinrichtung        ,gemäss    ,der Er  findung     kommt        ausser    für Obst auch für  andere ähnlich     beseehaffene        bezw.    beim För  dern sich ähnlich     verhaltende    landwirtschaft  liche     Erzeugnissee        inBetracht.        DieAnorduung     der Förderschnecke kann mehr oder weniger  von der     .senkrechten    Richtung abweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Waschen von mittels Förderschnecke zu bewegenden Landwirt schaftlichen Erzeugnissen, zu deren Bewe gungsrichtung entgegengesetzt Waschflüssig keit fliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die das Waschgut aufwärts bewegende Förder- schnecke von einem sie rings umschliessenden Förderrohr umgeben ist, welches am untern Ende seines Mantels Durchbrechungen für den Austritt der Waschflüssigkeit aufweist. U LATERAN SPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Durchbrechun gen am untern Ende des Mantels des Förder- rohres wenigstens annähernd gegenüber der Einfüllstelle für das Waschgut vorgesehen sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderrohr in der einem seitlichen Einfülltrichter für das Waschgut gegenüber liegenden Zone Längsschnitte besitzt, die un ten mit einem das Förderrohr abschliessenden Boden bündig sind.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Förderrohr einen zwecks Abflusses des Flüssigkeits- stromes durchbrochenen Boden hat. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d.ass die Förderschnecke wenigstens annähernd senkrecht angeordnet Ist.
CH227530D 1942-01-16 1942-01-16 Einrichtung zum Waschen von mittels Förderschnecke zu bewegenden landwirtschaftlichen Erzeugnissen. CH227530A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138360B (de) * 1958-06-16 1962-10-18 Erich Mueller Wascheinrichtung fuer Kartoffeln an Spiralelevatoren
CN120113818A (zh) * 2025-05-12 2025-06-10 靖江市汇恒食品有限公司 一种食品加工用清洗装置

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DE1138360B (de) * 1958-06-16 1962-10-18 Erich Mueller Wascheinrichtung fuer Kartoffeln an Spiralelevatoren
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