Einrichtung an Stadtplänen zur Erleichterung des Aufsuchens von Strassen. Bekanntlich ist das Aufsuchen von Strassen, auf Stadtplänen meistens eine um ständliche und zeitraubende Angelegenheit.
Diesem Übelstand soll durch die vor liegende Erfindung abgeholfen werden. Die selbe bezieht sich auf eine Einrichtung an Stadtplänen zur Erleichterung des Ruf suchens von Strassen. Erfindungsgemäss be sitzt diese einen drehbar angeordneten., mit Merkzeichen versehenen Zeiger, wobei auch mindestens über Teile des Umfanges des Planbildes Merkzeichen vorgesehen sind.
Auf beiliegender Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Teil eines Stadtplanes, der mit einer ersten Ausführungsform der Ein richtung ausgerüstet ist, Fig. 2 einen Teil eines nur teilweise ge zeichneten Stadtplanes, welcher mit einer dritten Ausführungsform der Einrichtung ausgerüstet ist, Fig. 3 einen Teil eines nur teilweise ge- zeichneten Stadtplanes, welcher mit einer dritten Ausführungsform der Einrichtung ausgerüstet ist,
Fig. 4 eine Ansicht einer DAailväriante und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie I-I dex Fig. 4.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist mit<I>a</I> das Planbild des Stadtplanes<I>k</I> be zeichnet, der zum Beispiel auf einer Unter lage aufgezogen sein kann und dessen Plan bild auf drei Seiten ein Strassenverzeichnis b besitzt (der Einfachheit halber ist das Strassenverzeichnis nur auf der linken Seite aufgeführt). Das Planbild a ist ferner auf drei Seiten mit einer Skala c versehen. Mit d ist die ausserhalb dem Zentrum des Plan bildes gelegene Drehachse bezeichnet, die zum Beispiel aus einer Öse bestehen kann.
Mit der DrehaclLse d ist das eine Ende des Zeigers e auf nicht näher dargestellte Weise verbunden, so' dass der Zeiger e schwenkbar ist. Der Zeiger e ist an seinen beiden Längs seiten mit Merkzeichen f versehen. Angenommen, man wolle auf dem Stadt plan a beispielsweise die "Bärengasse" auf suchen, so ersieht man aus dem Strassen verzeichnis b, dass diese Strasse das Merk zeichen<B>89/57</B> trägt.
Man erfasst nun den Zeiger e und dreht denselben soweit um die Drehachse d, bis dessen Längskante, die das Merkzeichen 57 trägt, mit dem Merkzeichen 89 der Skala c übereinstimmt, worauf man bei dem Merkzeichen 57 des Zeigers e die ge suchte "Bärengasse" findet.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Einrichtung im wesentlichen dadurch, dass die Namen der Strassen, die der Stadtplan aufweist, annähernd kreisförmig auf drei Seiten des Planbildes angeordnet sind und im Bereich der Zeigerspitze des Zeigers e liegen, der wie beim vorbeschriebenen Ausführungs beispiel angeordnet ist. Neben jeder Strassen bezeichnung dieses Strassenverzeichnisses be findet sich ein Merkzeichen in Form einer Zahl und der Zeiger e weist an seinen beiden Längsseiten ebenfalls aus Zahlen gebildete Merkzeichen auf.
Will man beispielsweise die "Löwen strasse" aufsuchen, so ersieht man aus dem Strassenverzeichnis, dass diese mit dem Merk zeichen 42 versehen ist. Man erfasst nun den Zeiger e und dreht ihn soweit, bis dessen Spitze sich in der Nähe der Anfangsbuch staben des auf dem am Umfang des Planbildes a angebrachten Strassennamens "Löwenstrasse" befindet, worauf sich das an der einen Längsseite des Zeigers e vorge sehene, aus der Zahl 42 gebildete Merk zeichen; mit der im Planbild verzeichneten "Löwenstrasse" deckt und diese dadurch leicht ermittelt werden kann.
Bei der Ausführungsform der Einrich tung nach Fig. 3 befindet sich die Dreh achse d des Zeigers e im Zentrum des Plan bildes a. Rings um das Planbild a ist das Verzeichnis der Strassen enthalten, die das Planbild aufweist. Der Einfachheit halber ist auf der Zeichnung das Strassenverzeich nis nur an der linken Seite des Planbildes eingezeichnet. Der Zeiger e ist durch die Linie g in zwei Längshälften geteilt, deren jede Hälfte mit Merkzeiehen in Form von Zahlen versehen ist, so dass eine grosse An zahl Merkzeichen auf dem Zeiger angebracht werden können, ohne dass die Merkzeichen der einen Längsseite in bezug auf diejenigen der andern Längsseite beim Ablesen störend ..
wirken.
Beim zuletzt beschriebenen Ausführungs beispiel ist das Planbild auf allen vier Sei ten von einer Skala c umgeben, die Merk zeichen in Form von Zahlen aufweist. Neben jedem Strassennamen des Strassenverzeich nisses sind als Merkzeichen zwei Zahlen bei gefügt, z.
B. "95j63 Claridenstrasse". Ange nommen, man wolle nun auf dem Planbild cc die Claridenstrasse suchen, so verschwenkt man den Zeiger e soweit um seinen Dreh punkt d, bis dessen eine Längsseite im Be reiche der mit. dem Merkzeiehen 95 versehe- nen Skala. c liegt, worauf man im Bereiche des auf dem Zeiger e angeordneten Merk zeichens 63 die "Claridenstrasse" leicht auf dem Planbild finden kann.
Der Zeiger e kann, wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist, mit einem leicht verstellbaren Schieber li. versehen sein, den man auf das entsprechende Merkzeichen einstellen kann. Zwecl@mässigerweise ist dieser Schieber bügel- förmig ausgebildet, wobei. dessen freie En den sich leicht federnd an den Zeiger anpres sen, so dass der Schieber gegen ungejvolltes Verschieben gesichert ist.
Für ortsfeste Stadtpläne wird der Zeiger e z-#vecl@mässig@erweie aus steifem Material, z. B. aus Zelluloid gebildet, währenddem für zusammenlegbare, also Taschenstadtpläne der Zei--er aus einem Material gebildet wird, das gefaltet werden kann, z. B. aus einem Stoffband oder dergleichen.
Für grössere, ortsfeste, z. B. öffentlich aufgestellte Stadtpläne, kann der Zeiger zwecks leichter Betätigung mit. einem Hand- griff versehen sein.