CH227657A - Hydrodynamischer Drehmomentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Hydrodynamischer Drehmomentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
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    • F16H41/30Details relating to venting, lubrication, cooling, circulation of the cooling medium

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Description


  Hydrodynamischer Drehmomentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge.    Die Erfindung betrifft einen zur Küh  lung der Arbeitsflüssigkeit     ausgebildeten    hy  drodynamischen Drehmomentwandler. An  Stelle der üblichen umständlichen und teuren  Kühlung der Arbeitsflüssigkeit bei bekann  ten Wandlern, wobei dauernd verhältnis  mässig grosse Mengen Arbeitsflüssigkeit     in.     Umlauf     gehalten    und durch den     Wandler     hindurch geführt werden, die ja in erster  Linie durch die beim Anfahren in kürzesten  Zeiträumen abzuführenden grossen Wärme  mengen bestimmt sind und wofür ein beson  ders grosser separater     Wärmeaustauscher    er  forderlich ist, macht es die Erfindung mög  lich,

   eine auf kleinen Raum beschränkte  ausserordentlich leistungsfähige     Kühlung    zu  erzielen und dadurch eine betriebssichere und       anpassungsfähige    Kraftübertragung zu er  halten, die insbesondere für Kraftfahrzeuge,  zum Beispiel     Schienentriebwagen    oder Loko  motiven, geeignet ist.  



  Bei der üblichen Anordnung mit einem    besonderen Wärmetauscher ist die Tempera  tur des Öls im Wandler selbst immer wesent  lich höher (20 bis     30 )    als im Wärmetau  scher. Auf eine plötzlich starke Zunahme des  Wärmeanfalles spricht der Wärmetauscher  erst "richtig" an, wenn der Temperatur  anstieg schon ein beträchtliches Mass erreicht  hat. Um im Wandler die Temperaturgrenze  nicht zu überschreiten, muss bei der Anord  nung mit besonderen Wärmetauschern die nor  mal höchste Betriebstemperatur wenigstens um  das erwähnte Mass niederer gelegt werden, da  sonst Störungen     eintreten.    Je höher die Be  triebstemperatur des Wandlers gewählt wird,  desto grösser muss der Wärmetauscher sein.

    Dazu kommt     dann    noch eine gewisse Träg  heit in der     Übermittlung    der Kühlwirkung  auf den     Wandler    zurück, die um so grösser  ist, je kleiner die im Umlauf     befindliche    Öl  menge ist. Diese Anordnungen erfordern also  grosse Umlaufpumpen, um eine rasche Kühl  wirkung zu erhalten.      Bei der Anordnung nach der Erfindung  kann dagegen mit Temperaturen im     Wand-          ler    gefahren werden, die relativ nahe der  höchst zulässigen     Grenztemperatur    liegen,  da durch die erfindungsgemässe Kühlungsart  ein relativ sofortiges Ansprechen und     eine     relativ starke Kühlwirkung sicher gewähr  leistet sind.

   Die Betriebsweise des erfin  dungsgemässen Wandlers ist wesentlich gün  stiger, die Empfindlichkeit beim Anfahren       und    bei Fahrt auf Steigungen wesentlich ge  ringer als bisher, da die Wärme verhältnis  mässig intensiv und rasch abgeführt wird.  



  Nach der     Erfindung    ist das stillstehende,  auf der     Innenseite    den Leitapparat tragende  und die umlaufenden Teile umschliessende  Gehäuse des     Wandlers    mit Kühlflächen zur  Abführung' der in der Arbeitsflüssigkeit  des hydraulischen Kreislaufes enthaltenen  Wärme durch     einen    in bestimmter Richtung       erzwungenen,    die genannten Kühlflächen  bestreichenden Kühlwasserstrom versehen.  Gleichzeitig wird der Gehäuseinnenraum  nach aussen möglichst gut abgedichtet und  dem Kreislauf nur     eine    verhältnismässig  kleine Menge Arbeitsflüssigkeit zum Nach  füllen zugeführt.

   Das Wandlergehäuse wird  mit     gegenüber    dem Flüssigkeitskreislauf völ  lig abgeschlossenen Kühlräumen versehen,  durch welche Kühlwasser mit beträchtlicher  Geschwindigkeit geführt werden kann.  



  Man hat zwar schon versucht, hydro  dynamische Kupplungen oder     Drehmoment-          wandler    durch     einen    Luftstrom oder durch  Flüssigkeit zu kühlen. Alle bekanntgeworde  nen     Einrichtungen    erreichen jedoch keine ge  nügende Wirkung und Betriebssicherheit und  eignen sich insbesondere nicht für grössere  Antriebsleistungen, da die Kühlflächen un  genügend     sind,    das Kühlmittel nicht zwang  läufig geführt ist oder das Kühlmittel an       laufenden    Teilen entlang geführt werden  muss,

       infolgedessen    die Abdichtung schwierig  ist     usw.    Man ist deshalb von derartigen mit  Kühlvorrichtungen versehenen Wandlern  wieder abgegangen.  



  Im Gegensatz zu den bisherigen An  schauungen der Fachleute hat sich bei Ver-    suchen mit einer Kühleinrichtung nach der  Erfindung herausgestellt, dass etwa die fünf  fache Kühlwirkung pro Flächeneinheit er  reichbar     ist.     



  Es kann deshalb die gleiche Kühlwirkung  wie mit einem Wärmetauscher mit wesent  lich geringerem Aufwand an Kühlfläche  und an umständlichen Leitungen für die Ar  beitsflüssigkeit unmittelbar am Wandler er  reicht werden.  



  Erst durch die durch die Erfindung an  gegebenen Mittel - vor allem möglichst  dichter Abschluss des Gehäuseinnenraumes,  Ausbildung des Gehäuses und des ganzen  Wandlers im Hinblick auf grosse Kühlflä  chen, erzwungene Führung des Kühlwasser  stromes - wird ein insbesondere auch für  die Übertragung grosser Antriebsleistungen  und für hohen Wandlungsgrad geeigneter  Drehmomentwandler geschaffen, der durch  wirksame anpassungsfähige Kühlung hohe  Betriebssicherheit erreicht und geringen  Raum benötigt, so dass er vor allem für  Kraftfahrzeuge, zum Beispiel Schienentrieb  wagen, geeignet ist.

   Es hat sich gezeigt, dass  mit einem     bisher    für 400 PS betriebenen hy  draulischen Wandler der üblichen Bauart  und Grösse<B>(</B> 480 mm Durchmesser des  üblichen Wandlers ohne Wasserkühlung,  510 mm bei Ausbildung nach der Erfindung)  bei Anwendung der Erfindung ohne weite  res     1200-1ä00    PS erreicht werden können.  Die übertragene Leistung eines derartigen  hydraulischen Drehmomentwandlers lässt sich  ohne Änderung der eigentlichen     Wandler-          abmessungen    auf das Dreifache und vielleicht  noch höher steigern.

   Gleichzeitig wird durch  die Erfindung die Höhe und der Verlauf des  Wirkungsgrades des     Drehmomentwandlers     durch die Vermeidung der bei den üblichen  Ausführungen hohen Spaltverluste und die  dadurch gleichmässigen Druck- und Tempe  raturverhältnisse verbessert.  



  Besonders vorteilhaft lässt sich die Erfin  dung bei Kraftübertragungen anwenden, bei  denen nur ein     DrehmomenWandler    verwen  det wird, zum Beispiel in Verbindung mit  einem Wechselgetriebe bei Kraftfahrzeugen,      da in diesem Fall eine Ummantelung des  Drehmomentwandlers zwecks Bildung von  Kühlwasserräumen sich am günstigsten  durchführen lässt.  



  Ferner kann eine besonders vorteilhafte  Ausführung und gute Kühlwirkung bei grossen  Strömungsgeschwindigkeiten dadurch erreicht  werden, dass in dem Kernraum des     Dreh-          momentwandlers    ein     weiterer    Kühlraum an  geordnet wird, der ebenfalls von Kühlwasser  durchflossen wird.  



  An den Wärme überleitenden Wänden  der Wasserräume werden zweckmässig Rip  pen zur Erhöhung des Wärmeüberganges an  gebracht. Besonders einfache Bauart und  gute     Wirkungsweise    werden erreicht, wenn  das Kühlwasser in Umfangsrichtung um das  Gehäuse geleitet wird.  



  Als Kühlmittel kann bei Kraftanlagen  zweckmässig das Kühlwasser des Antriebs  motors     verwendet    werden, so dass besondere  Umlaufpumpen für die Wandlerkühlung  nicht benötigt werden.  



  Mit der erwähnten möglichst guten Ab  dichtung des Gehäuseinnenraumes, so, dass  nur noch unbedeutende kleine Flüssigkeits  verluste an den     Dichtungsspalten    des     Wand-          lers    sich ergeben, wird im Gegensatz zu den  üblichen Ausführungen hier der Grenzfall  des vollständig dicht abgeschlossenen     Wand-          lers    angestrebt. In vorteilhafter Weise wird  bei der nur noch geringen notwendigen Zu  fuhr von Arbeitsflüssigkeit zur selbsttätigen  Regelung des Druckes im     Wandler    ein Über  druckventil vorgesehen.

   Dieses Überdruck  ventil kann so     ausgebildet        sein,    dass die Fe  derspannung des Überdruckventils regulier  bar ist. Eine gegebenenfalls zweckmässige  Anordnung ergibt sich dadurch, dass das  Überdruckventil mit dem Kernraum des       Wandlers    in     Verbindung    steht.  



  Durch das Überdruckventil wird die  Uberschreitung eines bestimmten     Grenz-          druckes    im Wandler verhindert. Es ist da  durch mit einfachen Mitteln erreicht, dass  eine ausreichende Druckhöhe der Flüssigkeit  im Wandler dauernd vorhanden ist, so dass  keine     Schaumbildung    und     insbesondere    beim    Anfahren - also bei niedriger Drehzahl   keine grösseren Verluste auftreten können.  Bei Zunahme der Pumpendrehzahl entspre  chend der Motordrehzahl erhöht sich zwar  die Pumpenförderung, die Druckhöhe im  Wandler ändert sich jedoch nur unwesentlich  entsprechend dem mit der Durchflussmenge  sich     etwas    ändernden Widerstand des Über  druckventils.  



  Die Förderpumpe kann sehr klein gehal  ten werden. Temperaturänderungen, Abnüt  zung der Dichtungen und dergleichen     sind     ohne Einfluss, da die Druckhöhe im Wandler  stets durch das Überdruckventil     bestimmt     wird. Die für die     Förderpumpe    erforderliche  Leistung ist gering.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des hydrodynamischen     Dreh-          momentwandlers    nach der     Erfindung,    gröss  tenteils schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt  einen Teilachsialschnitt durch einen     Wand-          ler,    Fig. 2 einen solchen durch einen zweiten  Wandler, dessen Turbinenrad verschiebbar  ist nach der Linie B-B der Fig. 3. Fig. 3  ist ein Schnitt nach der Linie A-A der       Fig.    2.     Fig.    4 zeigt einen     Achsialschnitt     durch     einen        Wandler    mit Überdruckventil.  



  Es bedeuten in     Fig.    1: 1 einen still  stehenden Gehäuseteil, 2 einen Kühlraum,  der den Teil 1 umgibt, 3 den Stutzen für die  Zuleitung des Kühlwassers zu dem Raum 2,  4 den     Ableitungsstutzen    desselben. Der Stut  zen 4 liegt vor der Bildebene. Zwischen bei  den ist eine in der Zeichnung nicht darstell  bare, etwa in der Bildebene verlaufende  Querwand im     Kühlraum    2 angebracht. 5 ist  ein Deckel, durch welchen das     Wandler-          gehäuse    nach rechts hin verschlossen wird  und der ebenfalls einen     Kühlraum    6 besitzt.

    Durch     Schraubenverbindungen    ist einerseits  der Innenraum des Wandlers nach aussen,  anderseits der     Kühlraum    2, 6 nach innen und       aussen    abgeschlossen, so dass dieser gegenüber  dem Arbeitskreislauf völlig abgeschlossen ist.  



  7 ist die Antriebswelle, 8 die getriebene  Welle, 9 das Pumpenrad, 10 das Turbinen  rad, 11 die an der     Innenseite    des     Teils    1 an  geordneten     Leitschaufeln.    12 ist der Kern-      rauen des Wandlers, in dem ebenfalls ein  Kühlraum 13 gebildet ist, der durch Leitun  gen 14 und 15 mit dem Kühlraum 2     in.    Ver  bindung steht. Die Leitung 15 liegt vor der  erwähnten Trennwand. 17 und 18 sind Lager  für -die Welle 7, 19 und 20 solche für die  Welle 8 in dem Gehäuseteil 1 bezw. dem  Deckel 5. 21, 22 und 23 sind Dichtungen.  



  Durch die Dichtungen 21, 22 und 23 wird  der Gehäuseinnenraum nach     aussen    möglichst  gut abgedichtet     und    zum Nachfüllen im  Gegensatz zu den üblichen Ausführungen  nur eine geringe Menge Arbeitsflüssigkeit  durch eine nicht gezeigte Leitung zugeführt,  so dass der Wandler eben unter genügendem  Druck gehalten wird. Die durch den An  schlussstutzen 3 dem Raum 2 zugeführte  Kühlwassermenge wird in der Umfangsrich  tung des Wandlers um diesen herumgeführt  und gelangt nach oben zu dem Stutzen 4;  durch welchen das Kühlwasser wieder abge  führt wird.

   Durch diese zwangsmässige Füh  rung     ist    eine besonders gute Kühlung ge  währleistet, da an der Innenseite der von  dem Kühlwasser     bespülten    Wandungen  anderseits das Arbeitsöl des Wandlers mit  grossen Geschwindigkeiten vorbeiströmt.  



  Diese Kühlwirkung wird noch erhöht  dadurch, dass auch dem Innenraum 12 durch.  das Rohr 14 Kühlwasser zugeführt wird,  welches     in.    gleicher Weise in der Umfangs  richtung geführt werden kann und durch das  Rohr 15 wieder     in    den Kühlraum 2 und von  dort durch den Stutzen 4 abgeführt wird.  



  In den Fig. 2 und 3 bedeuten: 31 einen  Gehäuseteil des Wandlers, 32 einen Kühl  raum, 33 die Zuleitung, 34 die Ableitung des  Kühlwassers, 35 einen an dem Gehäuseteil  31 angeordneten Deckel, einen auf der       Aussenseite    desselben befindlichen Kühlraum  36. 37     ist    die Antriebswelle, 38 die getrie  bene Welle,     39!    das Pumpenrad, 40 das Tur  binenrad, welches durch hydraulischen Druck  achsial aus dem Kreislauf herausgeschoben  werden kann mit Hilfe der gezeigten, aus  einem aussenverzahnten Zylinder und einem  darin befindlichen Kolben bestehenden Vor  richtung, welcher durch die Welle 37 das    Steueröl zugeleitet wird. 41 sind die an der  Innenseite des Gehäuseteils 31 angeordneten  Reitschaufeln.

   42 ist der Kernraum, welcher  einen     Kühlwasserraum    43 enthält, dem das  Wasser durch eine Bohrung 44 zugeleitet  wird     und    aus dem dasselbe durch eine ähn  liche,     gegenüber    44 in der     Umfangsrichtung     versetzte Bohrung wieder herausgeführt wird.  Diese Bohrungen sind zweckmässig durch die  Leitschaufeln 41 geführt. 51, 52, 53 und 54  sind Abdichtungsstellen. 55 sind Rippen an  der Aussenwand der Gehäuseteile 31, 35, 56  Rippen im Wasserraum des Kerns. Diese  Rippen verlaufen in der aus     Fig.    3 ersicht  lichen Weise dem Umfang nach. 60 ist eine  Querwand, welche von der Nabe bis zu den  Ein- und Austrittsstutzen verläuft.

   Eine  entsprechende Wand wird zweckmässig auch  in dem Kühlraum 43 für den Kernraum 42  zwischen den beiden Bohrungen für die     Zu-          und    Abführung des Kühlwassers vorge  sehen. Auch bei dieser Ausführung ist der  Kühlraum 32, 36 gegenüber dem Arbeits  kreislauf völlig abgeschlossen.  



  Das Kühlwasser tritt     dureh    den Stutzen       33    in den Kühlmantel ein und wird durch die  Rippen 55 um den ganzen Wandler herum  geführt, bis es entlang der Wand 60 zu dem  Austrittsstutzen 34 gelangt. Ein Teil des  Wassers gelangt durch die Bohrung 44 in  den Raum 43, durchströmt dort ebenfalls in  der Umfangsrichtung den Kernraum und  tritt, nachdem es wieder nach oben gelangt  ist, durch eine der Bohrung 44 entsprechende  zweite Bohrung wieder in den Raum 32 ein  und gelangt damit zu dem Austrittsstutzen  34. In dem Raum 43 wird durch die er  wähnte Querwand ebenfalls die Strömung in  der Umfangsrichtung erzwungen.  



  61 ist ein Zuleitungsrohr, welches an der  Bohrung 62 mündet, wodurch die geringe  zum Nachfüllen erforderliche Menge     Ar-          beitsöl    dem Innern des Wandlers zugeleitet  wird.  



  Die Kühlwirkung der gezeigten Anord  nung ist ausserordentlich gut, in manchen  Fällen genügt der Kühlraum 2     bezw.    32, da  längs diesem Raum 2     bezw.    32 die höchsten      Geschwindigkeiten im     Wandler    vorliegen, so  dass auf die     Kühlung    des Deckels verzichtet  werden kann.  



  In der Fig. 4 ist mit 101 ein stillstehen  der Gehäuseteil des Wandlers mit dem Ar  beitsraum 102 bezeichnet. 103 ist ein Kühl  raum, der den Innenteil des Wandlers um  gibt. Der Deckel 104, der auf den Gehäuse  teil 101 aufgeschraubt ist, verschliesst den  letzteren auf der Sekundärseite und besitzt  ebenfalls einen Kühlraum 105. 106 ist der  Kernraum des Wandlers, während 107 den  Leitapparat darstellt. Das Pumpenrad 108  ist mit der Antriebswelle 109 fest verbunden,  und auf der Abtriebswelle 110 sitzt, eben  falls fest mit ihr verbunden, das Turbinen  rad 111.  



  112, 113 sind Dichtungen, die für eine  gute Abdichtung des Arbeitsraumes des  Wandlers nach     aussen    sorgen, 114, 115, 116  sind Labyrinthdichtungen innerhalb des  Wandlers.  



  Die Druckpumpe 20, welche durch die  Leitung 121 mit dem Arbeitsraum 102 ver  bunden ist, hält die Arbeitsflüssigkeit des  Wandlers immer unter dem nötigen Druck.  



  Das am Gehäuseteil 101 angebrachte  Uberdruckventil 130 besitzt den Ventilkör  per 131, dessen Schaft in der Druckschraube  132 gleitend geführt ist. Der Ventilkörper  131 wird von der Feder 133 gegen seinen Sitz  in einer Erweiterung der Bohrung 134 ge  drückt. 135 ist ein Abflussrohr, das vom  Innenraum des Überdruckventils 130     ins     Freie führt. Beim Verdrehen der Druck  schraube 132 wird die Feder 133 mehr oder  weniger gespannt, so dass der Grenzdruck des  Überdruckventils beliebig eingestellt werden  kann. Dadurch wird erreicht, dass im Arbeits  raum des Wandlers bei sich drehender  Pumpe immer genügend Druck vorhanden ist,  der durch die Einstellung des Überdruckven  tils bestimmt ist und eine Schaumbildung der  Arbeitsflüssigkeit mit ihren nachteiligen Fol  gen nicht auftreten lässt.  



  Das Überdruckventil kann auch an  andern     Stellen    des Wandlers angebracht  werden, wie in der Zeichnung strichpunktiert    gezeigt ist. So ist zum Beispiel das Über  druckventil 140 mit dem Kernraum des  Wandlers     verbunden,    während das Über  druckventil 150 am Deckel des Wandlers an  gebracht ist. Die Wirkungsweise des Über  druckventils ist an dieser Stelle die gleiche,  wie bereits beschrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydrodynamischer Drehmomentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass das stillstehende, auf der Innenseite den Leitapparat tragende und die umlaufenden Teile umschliessende Gehäuse mit gegenüber dem Arbeitskreislauf völlig abgeschlossenen Kühlräumen und mit Kühl- Flächen zur Abführung der in der Arbeits flüssigkeit des hydraulischen Kreislaufes enthaltenen Wärme durch einen in bestimm ter Richtung erzwungenen, die genannten Kühlflächen bestreichenden Kühlwasserstrom versehen ist,
    und dass der Gehäuseinnenraum nach aussen möglichst gut abgedichtet ist und dem Kreislauf nur eine verhältnismässig kleine Menge Arbeitsflüssigkeit zum Nach füllen zugeführt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Drehmomentwandler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Wärme überleitenden Wänden der Kühlwas serräume in diese vorragende Rippen ange bracht sind.. 2. Drehmomentwandler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kernraum des Wandlers ein weiterer Kühl raum angeordnet ist.
    3. Drehmomentwandler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das Kühlwasser in Umfangsrichtung des Wandlers geleitet wird. 4. Drehmomentwandler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur selbsttätigen Rege lung des Flüssigkeitsdruckes im Wandler ein Überdruckventil vorgesehen ist. 5. Drehmomentwandler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federspannung des Überdruckventils regulierbar ist. 6.
    Drehmomentwandler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Überdruckventil (140) mit dem Kernraum (106) des Wand lers in Verbindung steht.
CH227657D 1941-06-24 1942-06-20 Hydrodynamischer Drehmomentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge. CH227657A (de)

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