CH227720A - Rucksack. - Google Patents

Rucksack.

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CH227720A
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CH
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backpack
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rucksack
secondary packing
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Inventor
Kuehlken Oskar
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Kuehlken Oskar
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/04Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
    • A45F3/047Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders with adjustable fastenings for the shoulder straps or waist belts

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  • Portable Outdoor Equipment (AREA)

Description


  Rucksack.    Es sind Traggeräte bekannt, welche aus  einem auf einem Traggestell aufgesetzten  und diesen letzteren in der Form angepassten  Rucksack bestehen. Diese Traggeräte wer  den gerne bei der     Ausführung    von     Sommer-          und    Winterfahrten benützt, denn sie ermög  lichen das Tragen von grossen Lasten bei ge  ringster Kraftanstrengung. Bei ihren Vor  zügen weisen diese Traggeräte aber auch  wesentliche Nachteile auf, indem sie unter  anderem ein     verhältnismässig    grosses, durch  das Traggestell bedingtes Leer- oder Eigen  gewicht aufweisen. Beim Skifahren kommt  weiter hinzu, dass sie die Schwerpunktlage  des Fahrers sowohl beim Fahren wie auch  bei der Ausführung der Schwünge stark be  einflussen.

   In der Tat bedingt ja das Trag  gestell gerade durch die Schaffung eines Zwi  schenraumes zwischen Rucksack und Rücken  des Trägers eine     ungünstige    Gewichtsvertei  lung.  



  Für die grosse Masse der Skiläufer kommt  dieses bekannte Traggerät nicht in Frage,  denn für die meist kurzen Tagesausflüge ist    nur wenig Gepäck erforderlich. Es genügt in  der Regel die Mitnahme der Felle, eines Pul  lovers, des     Skiwachses,    des     Lichtbildappa-          rates    und von etwas Proviant. Zur     Mitnahme     kleinerer Gegenstände kamen als     Hilfsmittel     Skitaschen in Gebrauch, die seitlich an einem  Gurt getragen werden. Da das Fassungs  vermögen der Skitaschen aber sehr beschränkt  ist,     ist    der Skifahrer gezwungen, Wind  blusen, Pullover, Felle und     gegebenenfalls     noch andere Gegenstände umzuhängen.

   Die  ses Behängen ist für den Fahrer nicht nur  lästig, sondern kann auch zum Verlustein  zelner Gegenstände, zu deren Beschädigung  oder zu Körperbeschädigungen beim Sturz  führen. Ein weiterer Nachteil der Skitaschen  besteht in einer verhältnismässig starken Ab  schnürung des Unterleibes durch die ein  seitige     Belastung.     



  Zur Behebung dieser Nachteile sind wohl       Skirucksäcke    geschaffen worden, die aber  auch nur ein verhältnismässig beschränktes  Fassungsvermögen aufweisen.      Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Rucksack, der sich dadurch auszeich  net, dass sein Innenraum     mittels    zweier Zwi  schenwände in zwei     Nebenpackräume    und in       einen        zwischen    diesen letzteren liegenden,  nach unten sich verjüngenden Hauptpack  raum unterteilt ist und dass die Nebenpack  räume in sich verjüngende,     zipfelartige    Ver  längerungen auslaufen, die bestimmt sind,

    beim Gebrauch des Rucksackes an den Kör  per des Trägers oberhalb der Hüften sich  anschmiegend     auf    der Vorderseite des Kör  pers miteinander verbunden zu werden, der  sich ferner dadurch auszeichnet, dass jeder       Nebenpackraum    eine Öffnung aufweist, die  so angeordnet ist, dass sie dem Träger des  Rucksackes ohne Ablegen desselben von der  Vorderseite her zugänglich ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes     dargestellt,    und zwar zeigt:     Fig.    1  eine schaubildliche     Darstellung    von der  Rückseite gesehen,       Fig.    2 eine Ansicht auf die Rückenwand,       Fig.    3 eine Ansicht auf den Boden,       Fig.    4 den Rucksack in einer ersten  Tragstellung von der Seite gesehen.  



       Fig.    5 und 6 zeigen dieselbe Tragstellung  von vorne     bezw.    von der Seite gesehen.       Fig.    7 zeigt den Rucksack in einer zwei  ten Tragstellung von vorne gesehen.       Fig.    8 zeigt eine Detailvariante.  



  Der Innenraum des Rucksackes ist mit  tels zweier Zwischenwände 4 und 5 in drei  Teile unterteilt, und zwar einen nach unten  sich verjüngenden     Hauptpackraum    1, der zur  Hauptsache in der Tragstellung auf den  Rücken des Trägers zu liegen kommt, und  in zwei sich an beiden Seiten an ihn an  schliessende     Nebenpackräume    2 und 3. Diese       Nebenpackräume    laufen je in sich verjün  gende,     zipfelartige    Verlängerungen 6     bezw.     7 aus, die an einem Gurt 14 befestigt sind,  so dass sie beim Tragen des Rucksackes an  den Körper des Trägers sich anschmiegen.

    Die beiden Verlängerungen 6 und 7 sind  dann mittels der     Gurtenenden    15 und 16 auf  der Vorderseite des Körpers miteinander ver-         bunden.    Diese     Nebenpackrä.ume    sind ausser  dem derart ausgebildet, dass sie die freie Be  weglichkeit der Arme des Trägers an den  Seiten des Körpers in keiner Weise beein  trächtigen.  



  Die     Nebenpackrä.ume.    2 und 3 sind paral  lel ihren nach vorne verlaufenden Längs  kanten mit Öffnungen 8     und    9 versehen, die,  wenn der     Rucksack    angelegt ist, von der  Vorderseite des Körpers her zugänglich sind.  Diese Öffnungen 8, 9 sind beim gezeichneten  Ausführungsbeispiel durch Reissverschlüsse  verschliessbar.  



  Der     Hauptpackraum    1 dient vornehmlich  zur Aufnahme grösserer Gegenstände, wel  che der Träger nicht immer benötigt, also  zur Aufnahme von Kleidungsstücken, wie  Pullover, Windjacke, ferner von Nahrungs  mitteln und dergleichen. In den Nebenpack  räumen 2, 3 werden hingegen diejenigen Ge  genstände untergebracht, die dauernd griff  bereit sein sollen, also in erster Linie Photo  apparat, Fernglas, ein wenig Proviant für  Zwischenverpflegungen usw., ferner auch  Felle, Skiwachs,     Schneebrille    usw. Der Trä  ger ist daher stets in der Lage, nach Auf  ziehen der Reissverschlüsse in die seitlichen  Packräume zu greifen und zu diesen Gegen  ständen zu gelangen, ohne     da,ss    er den Ruck  sack abzunehmen braucht, was natürlich  immer lästig und zeitraubend ist.  



  Das gezeichnete Ausführungsbeispiel  weist weder Seiten- noch Aussentaschen auf.  Solche Taschen sind insbesondere beim Ge  brauch des Rucksackes im Winter niemals  vollkommen schneesicher, und es kommt  ausserdem erfahrungsgemäss leicht vor, dass  die in ihnen befindlichen Gegenstände her  ausfallen und verloren gehen. Die     Seiten-          und    Aussentaschen haben ausserdem eine un  günstige Verteilung der Last zur Folge, was  sich bei der Abfahrt und bei Ausführung von  Schwüngen in unangenehmer Weise bemerk  bar macht.  



  Es ist für den Träger eines Rucksackes  erwünscht, dass dieser in gewisser Situation  nur lose am Körper anliegt, in     andern    Situa-           Honen    hingegen sich straff an den Körper  anschmiegt. Besonders beim Gebrauch als  Skirucksack sind diese beiden verschieden  artigen Tragmöglichkeiten sehr willkommen,  indem er beim Aufstieg den Träger am  Gehen möglichst wenig behindert, wodurch  auch zu starke Wärmeentwicklung vermie  den     wird.    Bei der Abfahrt hingegen soll der  Träger bei der Ausführung von Schwüngen  möglichst wenig gehemmt sein, was nur  durch straffes Anlegen des Rucksackes an  den Körper erreicht werden kann.

   Diese  Forderungen lassen sich beim beschriebenen       Ausführungsbeispiel    durch die nachbeschrie  bene Anordnung der Tragmittel erreichen.  Diese sind als Traggurten 12 und 13 aus  gebildet. Diese Traggurten können mit ihren  Enden an Schnallen 17 und 18 befestigt wer  den, welche an einem Gurt 14 sitzen, der an  der     Rückenwand    des Rucksackes befestigt  ist     und    einen um den ganzen Körper herum  laufenden Leibriemen bildet. Auf diese Weise  sind dann die Traggurten<B>12,13</B> mit den Ver  längerungen 6, 7 verbunden.

   Die Länge der  Traggurten 12 und 13 soll gestatten, dass sie  sich bei der in     Fig.    4, 5 und 6 dargestellten  Tragart, bei welcher die Gurten sich über der  Brust des Trägers kreuzen, eng und knapp  an die Vorderseite und ebenso die Rücken  wand des Rucksackes eng an den Rücken des  Trägers anlegen. Der ganze Rucksack liegt  infolgedessen in der Abfahrtstellung eines  Skifahrers eng an seinem Körper an und bil  det mit ihm ein Ganzes. Durch diese Anord  nung sowie durch das Fehlen der     Aussen-        und     Seitentaschen wird das Schwungmoment des  Rucksackes ausserordentlich klein.  



  Damit der Rucksack mit Spannung am  Körper des Trägers anliegen kann, sind in die  Traggurten elastische Zwischenstücke 19 und  20 eingefügt. Es können aber auch die gan  zen Traggurten elastisch ausgebildet sein.  



  Die     Fig.    7 zeigt die Traggurten in der  jenigen Tragstellung, wie sie der Skifahrer  beim Aufstieg und der Berggänger im all  gemeinen benützt. Die Traggurten verlaufen  senkrecht von oben nach unten und sie be  finden sich in der Stellung 12'     bezw.    13'. Sie    liegen infolgedessen ebenso wie die Rücken  wand des Rucksackes nur lose am Körper des  Trägers an und der letztere ist infolgedessen  nicht durch den Rucksack behindert, auch       ist    die     Wärmeableitung    weniger     behindert    als  bei der oben genannten Tragstellung.  



  Die     Traggurten    sind über die Schultern  hinaus nach rückwärts     in    solcher Weise ver  längert, dass sie kreuzweise über die Rücken  wand verlaufen, wie aus     Fig.    2 zu ersehen  ist. Sie sind an dieser in ihrer ganzen Länge       und    mit ihren untern Enden an dem Quer  gurt 14     befestigt.    Diese     Verlängerung    der  Traggurte über die Rückenwand wirkt an der  Verspannung des ganzen Rucksackes auf dem  Körper des Trägers bei der Abfahrtstellung  mit.  



  Bei der in     Fig.    8 dargestellten Detail  variante ist mit dem     Traggurt    13 ein elasti  scher Quergurt 21 schwenkbar verbunden, der  mit dem Traggurt 12 in Wirkungsverbindung  gebracht werden kann. Mittels diesem Quer  gurt lässt sich eine     ähnliche    Wirkung erzie  len wie durch das     Kreuzen    der Traggurten 12  und 13, wenn er     in    die in     Fig.    8 gezeich  nete Stellung gebracht wird. Durch Los  hacken dieses Quergurtes lässt sich dieselbe  Tragart erzielen, wie sie in     Fig.    7 darge  stellt ist.  



  Der     Hauptpackraum    ist, wie aus     Fig.    1  zu ersehen ist, durch     eine    an der Oberseite       aussen    quer verlaufende     Öffnung    10 zugäng  lich, die durch einen Reissverschluss ver  schliessbar ist. Der Rucksack ist demnach  durch die drei Reissverschlüsse 8, 9     und    10  vollkommen     wasser-    und schneedicht ver  schlossen.

   Aus den     Fig.    4 bis 8, die den  Rucksack am Körper des Trägers zeigen, ist  insbesondere deutlich zu ersehen, dass die       Nebenpackräume    2 und 3 nach Öffnen der       Reissverschlüsse    8 und 9 von der Vorderseite  des Körpers her bequem zugänglich sind.  Der Träger kann demgemäss denjenigen Teil  des Packgutes, den er jederzeit zur Hand zu  haben wünscht, in diesen     Nebenpackräumen     unterbringen und die Teile, nach Aufziehen  der     Reissverschlüsse    8 und 9 herausnehmen,      ohne dass er den Rucksack vom Rücken ab  zunehmen braucht.  



  Der Rucksack kann auch nach Art der  bekannten     Traggestellrucksäcke    mit bieg  samer Rückenwand versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rucksack, dadurch gekennzeichnet, dass sein Innenraum mittels zweier Zwischen wände in zwei Nebenpackräume und in einen zwischen diesen letzteren liegenden, nach unten sich verjüngenden Hauptpackraum unterteilt ist und dass die Nebenpackräume in sich verjüngende, zipfelartige Verlänge rungen auslaufen, die bestimmt sind, beim Ge brauch des Rucksackes an den Körper des Trägers oberhalb der Hüften sich anschmie gend auf der Vorderseite des Körpers mitein ander verbunden zu werden, ferner dadurch gekennzeichnet,
    dass jeder Nebenpackraum eine Öffnung aufweist, die so angeordnet ist, dass sie dem Träger des Rucksackes ohne Ablegen desselben von der Vorderseite her zugänglich ist. UNTERANSPRüCRE: 1. Rucksack nach Patentanspruch, mit zwei an der Vorderseite des Körpers des Trä gers nach abwärts verlaufenden Traggurten, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Traggurten mit den sich verjüngenden, zipfelartigen Verlängerungen (6, 7) verbunden und sowohl senkrecht nach abwärts als auch kreuzweise über die Vorderseite des Körpers geführt werden können, um im letzteren Falle ein festes Anlegen des Rucksackes an den Kör per des Trägers zu bewirken. 2.
    Rucksack nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragmittel mindestens teilweise ela stisch ausgebildet sind.
CH227720D 1941-07-07 1942-03-28 Rucksack. CH227720A (de)

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