CH227781A - Strickmaschine. - Google Patents

Strickmaschine.

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CH227781A
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Lieberherr Rudolf
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Lieberherr Rudolf
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/24Flat-bed knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • D04B7/26Flat-bed knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


  Strickmaschine.    Wie allgemein im Maschinenbau, so wird  auch im Strickmaschinenbau versucht, die  Arbeitsleistung sowohl bei Flach- als auch  bei Rundstrickmaschinen zu erhöhen. Ins  besondere bei der Flachstrickmaschine sucht  man ständig eine höhere Arbeitsgeschwindig  keit zu erzielen. Es sind diesbezüglich schon  Maschinen auf den Markt gebracht worden,  welche aber schwerfällig und betriebs  unsicher sind und ausserdem viel Wartung  erheischen.  



  Gemäss der Erfindung ist jede Stricknadel  mit einem elektromagnetischen Antrieb ver  sehen, welche Antriebe durch Stromimpulse  betätigt werden, die durch eine mit der Be  wegung des Schlittens arbeitenden Kontakt  vorrichtung abgegeben werden.  



  Als elektromagnetischer Antrieb kann  jeder Stricknadel ein     Solenoid,    in welches  ein mit der Stricknadel verbundener Eisen  kern ragt, zugeordnet sein, wobei durch eine  mit der Bewegung des Schlittens     betätigbare          Kontaktvorrichtung    nacheinander Strom  impulse auf die     Solenoide    abgegeben wer  den, durch deren elektromagnetische Kraft    die     Nadeln    einzeln nacheinander ihre  Arbeitsbewegung ausführen.  



  Bei der Verwendung nur eines Fadens  zum Stricken kann am Schlitten ein Schleif  kontakt oder eine Kontaktrolle angeordnet  sein, welche bei Bewegung des Schlittens  über ein mit Kontakten versehenes Kontakt  brett gleitet und die für die Bewegung der  Nadeln nötigen Stromimpulse nach den Sole  noiden abgibt. Bei Verwendung mehrerer  Fäden zum Stricken kann am Schlitten in  Abständen hintereinander ein Schloss mit  mehreren Schleifkontakten angeordnet sein,  so dass bei jeder Hubbewegung des Schlit  tens die Nadeln nacheinander mehrere  Arbeitsbewegungen ausführen und die hin  tereinander über das Nadelbett geführten  Fäden verarbeiten.

   Die Erfindung schliesst  auch eine Ausführungsform ein, nach wel  cher jeder Nadel nur ein     Solenoid    zugeord  net ist, welches bei Abgabe eines Strom  impulses die Nadel entgegen der Wirkung  einer Feder hebt, so dass nach Beendigung  des Stromimpulses die Nadel unter der Wir  kung der Feder wieder gesenkt wird. Eine  Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit der      Maschine wird vor allem dann gewährleistet.  wenn pro Stricknadel zwei     Solenoide    vor  gesehen sind, welche kurz nacheinander er  regt werden und den mit der Stricknadel  verbundenen Eisenkern heben und senken.  



  Durch die vorliegende Erfindung soll er  möglicht werden, die gewünschte Produk  tionssteigerung der Maschine durch erhöhte  Arbeitsgeschwindigkeit des Schlittens zu er  reichen, ohne die Zerreissfestigkeit des Fa  dens erhöhen zu müssen. Dies kann dadurch  erreicht werden, dass man die Arbeitsbewe  gung jeder Nadel dann erst beginnen lässt,  wenn die Arbeitsbewegung der vorangehen  den Nadel beendigt ist, das heisst jede  Masche wird fertig gebildet, bevor wieder  eine neue angefangen wird.  



  Da die     Solenoide    in der Richtung der  Arbeitsbewegung der Nadeln wirken, ist die  Reibung der Nadeln in den Nadelbetten  minimal und eine     Abscherung    der Nadel  füsse ausgeschlossen. Jeglicher Seitendruck  auf die Nadeln ist aufgehoben und daher  die Abnützung der Nadeln und ihrer Füh  rungen in den Nadelbetten sehr gering.  



  Die Nadelbetätigung durch das     Solenoid     kann für jede bestehende alte Strickmaschine  mit Nadelbetätigung auf dem     Prinzip    der  schiefen Ebene, deren es über<B>100</B> Systeme  gibt, angewendet werden. Eine einheitliche  Grösse und Konstruktion der     Solenoide    für  die Nadelbetätigung genügt für alle Fein  heiten der Teilung (jaulte) der Nadeln, was  eine grosse Vereinfachung im Strickmaschi  nenbau bedeutet. Für die     Solenoide    genügt  eine Spannung von maximal 36 Volt Gleich  strom.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einem Querschnitt durch Nadel  bett und Schlitten der einen Hälfte der  Strickmaschine mit     Nadelbetätigungsvorrich-          tung    durch     Solenoide,          Fig.    2 eine Teilansicht durch die Kon  taktvorrichtung und       Fig.    3 eine Teilansicht auf die Kontakt  vorrichtung gemäss Pfeil b in     Fig.    1.

      In der Zeichnung ist mit 1 das Nadel  bett, mit 2 die Schlittenführung und mit 3  der Schlitten einer Strickmaschine (System       La.mb)    bezeichnet, 4 sind die im Nadelbett  1 geführten Stricknadeln (Zungennadeln)  mit aus dem     Nadelbett    vorstehenden  Füssen 4'. 5 ist der mit dem Schlitten hin  und her gehende Fadenführer.

   6 ist ein an  jedem Nadelbett der Strickmaschine am Ge  stell der Strickmaschine festangeordneter  Kasten, in welchem     Solenoide    7, 8 in zwei  Gruppen hintereinander untergebracht sind,  und zwar ist die Gruppe 7 zwischen zwei  Lagerwänden 9, 10 in entsprechenden Lager  bohrungen gehalten, während die Gruppe 8  in Übereinstimmung mit den     Axen    der  Gruppe 7 zwischen zwei Lagerwänden 11, 12  in entsprechenden Lagerbohrungen einge  setzt ist. 13 sind je in zwei     gleichaxige          Solenoide    eingreifende Eisenkerne, und zwar  entspricht die Anzahl dieser Eisenkerne der  Anzahl der im     zugeordneten    Nadelbett ge  führten Nadeln.

   Durch     ebensoviele    Lamel  len 14, welche in den     Zwischenwänden    9,  10, 11 geführt sind, ist je ein Eisenkern 13  mit einer Stricknadel 4 verbunden, indem  die aus dem Kasten 6 austretenden     Lamel-          lenenden    an den Nadelfüssen 4' angreifen  und mittels rechtwinklig abzweigender  Schenkel 14' an kolbenartigen Verstärkun  gen 13' der Längsmitten der Eisenkerne 13       befestigt    sind. 15 ist eine verstellbare, von  den Eisenkernen durchsetzte     Anschlagwand,           -elche    den Arbeitsweg der Eisenkerne     bezw.     der Stricknadeln durch Anschlag der kol  benartigen Partie 1.3' der Eisenkerne be  grenzt.

   Die Wand 9 bildet den festen An  schlag für die gehobene Stellung der Eisen  kerne. Eine Verstellung der Anschlagwand  15 bewirkt eine Vergrösserung oder Verklei  nerung der     llaschemlänge.    16 und 17 sind  parallel zur     Führungsschiene    2     angeordnete     Kontaktleisten aus Holz oder     dergleichem     Isoliermaterial.

   Auf jeder der Kontakt  leisten 16, 17 sind in gleichen Abständen wie  die Nadeln Kontakte 18, 19 befestigt.     Längs     diesen Kontaktleisten 16, 17 sind mittels  federnden Armen 20 am Schlitten 3 zwei      Gleitkontakte 21, 22 angeordnet, welche mit  tels Kontaktrollen 21', 2'2' auf den Kontak  ten 18:     bezw.    19 sich abwälzen, wenn der  Schlitten in Bewegung gesetzt wird.

   Da der  Gleitkontakt 21 auf seiner     Kontaktschiene    18  das Heben der Nadeln bewirkt, muss dieser  bei Hin- oder     Herbewegung    des     Schlittens    3  seine Stromimpulse stets vor dem     Gleitkon-          takt    22 an die Solenoide abgeben, er muss  also dem Gleitkontakt 22 stets vorausgestellt  sein. Der Kontakt 21 muss also am Ende  jeder Schlittenbewegung seine Stellung in  bezug auf den Kontakt 22 ändern.

   Zu die  sem Zwecke ist der Gleitkontakt 21     mittels     seines federnden Armes 20 auf einem     Gleit-          stück        3,'    befestigt, welches mittels einer       Schwalbenschwanzführung    in einer ent  sprechenden Nute des Schlittens 3 einen be  grenzten Weg hin und her verschiebbar ist.  An beiden Enden der Schlittenführung 2  sind Anschläge 23., 24 angeordnet, gegen  welche das Gleitstück 3' am Ende jedes  Schlittenhubes anstösst und dadurch seine  Stellung wechselt.

   Die Vorausstellung des  Gleitkontaktes 21 in bezug auf den     Gleit-          kontakt    22 ist so berechnet, dass der nach  folgende Gleitkontakt jeden Kontakt 19 erst  dann berührt, wenn der vorauseilende Kon  takt 21 den jeweils mit dem betreffenden  Kontakt 19 einem     gleichaxigen        Solenoid-          pa.ar    zugeordneten Kontakt 18 verlässt. Da  durch wird erreicht, dass die Senkbewegung  jeder Nadel erst nach vollendeter Hub  bewegung einsetzt. 25 ist eine Stromquelle,  deren einer Pol mit dem Schlitten 3 und mit  diesem leitende Masse bildenden Kontakt  rollen 2'1', 22' verbunden ist.

   Der andere Pol  der Stromquelle 23 ist über eine mit Unter  brechungsschalter 26 versehene Leitung mit  den     obern    Enden der Drahtwicklung der       Solenoide    7, 8 verbunden, während die un  tern Enden der Drahtwicklung der     Solenoide     der Gruppe 7 je mit einem zugeordneten  Kontakt der Kontaktgruppe 18 und die un  tern Enden .der Drahtwicklung der     Solenoide     der Gruppe 8 je mit einem zugeordneten  Kontakt der Kontaktgruppe 19 leitend ver  bunden sind.

      Wird nach Einschaltung der Stromquelle  durch Drehung der Kurbel der Strick  maschine der Schlitten 3 in Bewegung ge  setzt,     dann        trifft    die Kontaktrolle 21' des  vorangehenden     Gleitkontaktes    21 auf den  ersten Kontakt 18. Durch einen Strom  impuls .in     den:    entsprechenden     Solenoid    der  Gruppe 7 wird die erste Nadel gehoben. In  dem Moment, in welchen der Gleitkontakt  21' den ersten Kontakt 18 verlässt, trifft  der nachfolgende Gleitkontakt 22, 22' auf  den ersten Kontakt 19'. Durch einen Strom  impuls in dem entsprechenden.     Solenoid    der  Gruppe 8 wird die erste     Nadel        wieder    ge  senkt.

   In gleicher Weise treffen die einan  der folgenden     Gleitkontakte    21, 21'     und    22,  22' auf die     zweiten        Kontakte    der Kontakt  gruppe 18, 19, was durch     entsprechende     Stromimpulse in den zugeordneten     Sölenoi-          den    der beiden Gruppen 7, 8 ein Heben und  Senken der zweiten Nadel 4 bewirkt: In die  ser Weise werden nacheinander alle Kon  takte getroffen und alle Nadeln des     darge-          stellten:        Nadelbettes    einzeln nacheinander be  tätigt.

   Jede Nadel     beginnt    ihre     Arbeits-@          bewegung    erst dann, wenn die Arbeits  bewegung der vor ihr in Tätigkeit gesetzten  Nadel bereits vollendet ist. Diese Arbeits  weise hat den Vorteil, dass der Faden stets  gleichzeitig nur der Reibung in einer Nadel  unterworfen ist und nicht wie bis     anhin    zu  gleicher Zeit durch     mehrere    in Arbeitsbewe  gung stehende Nadeln nachgezogen wird.

    Dies ermöglicht entweder die     Verwendung     von Fäden mit geringer Zerreissfestigkeit  oder, was eigentlich mit der     beschriebenen     Strickmaschine erstrebt wird,     -ein,    bedeutend  rascheres Arbeiten der Maschine. -Am Ende  jeder Bewegung des     Schlittens    3' trifft das  den Gleitkontakt 21 führende Gleitstück - 3'  einen der beiden Anschläge 23, 24, wodurch  ein Stellungswechsel der beiden     Gleit-          kontakte    bewirkt     wird,    so dass mit beginnen  der Rückbewegung des     Schlittens    3.

   der das  Heben der Nadeln veranlassende     Gleitkon-          takt    21 dem das Senken der Nadeln veranlas  senden: Gleitkontakt 22 stets wieder voraus  gestellt ist.      Die Arbeitsweise der Nadeln ermöglicht  es, auch bei gleichzeitiger Verwendung meh  rerer Fäden zum Stricken dicht hinterein  ander auf dem Schlitten 3 mehrere Gleit  kontaktpaare 21, 22 anzuordnen, wobei die  Gleitkontakte 21 auf einem gemeinsamen  Gleitstück 3' im Schlitten 3 beweglich ge  führt sind. Die Arbeitsweise ist dann analog       wie    mit einem Faden; nur die Produktion  ist dann eine mehrfache.  



  Die     Solenoide    (Nadelheber) 7 und (Nadel  senker) 8     können;    .auch durch einen elektri  schen Jacquard gesteuert werden, durch wel  chen jede Nadel für einen oder mehrere  Schlittenhübe stillgesetzt werden kann, je  nach dem zu erzeugenden Farbenmuster des       Gestrickes.    Der elektrische Jacquard weist  eine drehbar gelagerte Walze oder Trommel  27 auf, deren Mantelfläche in der Anzahl der  Nadeln entsprechender Anzahl von gegen  einander abgegrenzten Ringfeldern und       achsialen    Zeilen eingeteilt ist und mit der  Walzenachse 28     bezw.    deren Lagern 28' lei  tende     Masse    bildet.

   Gegen diese Trommel 27  werden eine der Anzahl der Nadel entspre  chende Anzahl von Schleifkontakten 2'9,  welche eine     achsial    zur Trommelachse ausge  richtete Reihe bilden, federnd angedrückt.  Je nach den im Gestrick herzustellenden       Farbenmustern    weist die Walze auf ihrem  Umfange ringsum zahlreiche zur Walzen  achse parallele Zeilen von Isolierstellen 30  auf. Die Isolierstellen     können    durch Auf  kleben von     Isolierbandstücken    in die einzel  nen Kontaktfelder des Walzenumfanges  jederzeit beliebig     abänderbar    hergestellt wer  den. Bei jeder Hubbewegung des Schlittens  3 wird die Walze 26 um eine Zeile weiter  gedreht.

   Die Trommelachse     bezw.    deren  Lager     2'8'    ist mit dem positiven Pol der       Stromquelle    25 verbunden. Wird zum     Strik-          ken    der Jacquard benötigt, so muss nur der  Antrieb der Walze 27 eingeschaltet und der  Schalter 26 unterbrochen werden. Je nach  dem die Gleitkontakte 29 bei einer     Arbeits-          bewegung    des Schlittens 3 auf Isolierstellen  30 zu liegen kommen, ist die Stromzufüh  rung zu dem mit diesen Kontakten verbun-    denen     Solenoiden    der Gruppen 7 und 8 un  terbrochen, und die ihnen zugeordneten  Nadeln sind für diese Hubbewegung des  Schlittens 3 stillgelegt.

   In dieser Weise     wird     das durch verschiedene Gruppierung der  Isolierstellen jeder Zeile der Walze festge  legte     ATuster    bei jeder Arbeitsbewegung des  Schlittens Zeile um Zeile abgetastet und auf  das zu erzeugende Gestrick übertragen.  Durch den beschriebenen elektrischen  Jacquard kommen. die bisher benötigten lan  gen     Jacquard-Ketten    in     Wegfall.     



  Der     elelLtrische        Jacquard    kann in Zu  sammenwirkung mit elektromagnetischen  Antrieben auch lediglich dazu verwendet  werden, um bei bestehenden. Strickmaschi  nen mit Nadelbetätigung durch Keilkurven  die einzelnen Nadeln für jeden     Schlittenhub     in Arbeitsstellung zu bringen oder in Ruhe  stellung zu versetzen, so dass entsprechend  dem in der Walze des elektrischen Jacquard  festgelegten     Muster    bei ,jedem Arbeitshub  des Schlittens jeweils nur bestimmte Nadel  gruppen von der Keilkurve des Schlosses er  fasst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Strickmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass ,jede Stricknadel mit einem elektromagne tischen Antrieb versehen. ist, welche An triebe durch Stromimpulse betätigt werden, die durch eine mit der Bewegung des Schlittens arbeitende Kontaktvorrichtung abgegeben werden.
    UNTERAN SPRVCHE 1. Strielz:masehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als elektro magnetischer Antrieb jeder Stricknadel ein Solenoid, iii welches ein mit der Stricknadel verbundener Eisenkern ragt, zugeordnet ist, wobei durch eine mit der Bewegung des Schlittens betätigbare Kontaktvorrichtung nacheinander Stromimpulse au die Solenoide abgegeben werden., durch deren elektro magnetische Kraft die Nadeln einzeln nach einander ihre Arbeitsbewegung ausführen. 2.
    Strickmaschine nach Patentanspruch und Unteransprucli 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Stricknadeln entgegen der Wir kung einer Feder durch Solenoide gehoben und unter dem Einflusse genannter Feder wieder gesenkt werden. 3. Strickmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass sowohl für die Hubbewegung als auch für die Senkbewegung der Stricknadel je ein Solenoid vorgesehen ist, welche Sole noide auf einen durch eine Lamelle mit der Stricknadel verbundenen Eisenkerneinwirken. 4.
    Strickmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die als Nadelheber wirken den Solenoide und die als Nadelsenker wir kenden Solenoide in zwei Gruppen in einem vor dem Nadelbett angeordneten Kasten un tergebracht sind, in welchem die zur Bewe gungsübertragung dienenden Lamellen in Lagerwänden geführt sind und in welchem durch eine verstellbare Anschlagwand der Weg der Eisenkerne begrenzt ist. 5.
    Strickmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung eine parallel zur Schlittenführung verlau fende Reihe von mit den als Nadelheber wirkenden Solenoiden verbundenen Kontak ten und eine zu diesen Kontakten parallele Reihe von mit den als Nadelsenker wirken den Solenoiden verbundenen Kontakten auf weist, längs welchen. Kontaktreihen zwei am Schlitten angeordnete Gleitkontakte gleiten, wobei durch Längsverschiebbarkeit des einen Gleitkontaktes am Schlitten und durch zu beiden Seiten der Schlittenführung angeord nete Anschläge erreicht wird,
    dass der Gleit- kontakt, welcher die Stromimpulse.zu den als Nadelheber wirkenden Solenoiden abgibt, dem andern Gleitkontakt bei der Hin- und Herbewegung des Schlittens stets voraus gestellt ist, und zwar in einem solchen Ab stand, dass der die Nadelsenkung einleitende Gleitkontakt jeden Stromimpuls erst dann gibt, wenn der die Nadelhebung bewirkende Stromimpuls bereits beendet ist. 6.
    Strickmaschine nach Patentanspruch <B>und</B> Unteransprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Solenoide durch einen elektrischen Jacquard gesteuert werden, welcher ein Stillsetzen jeder einzelnen Nadel für eine oder mehrere Hubbewegungen des Schlittens entsprechend dem durch den Jacquard vorgezeichneten Muster ermöglicht. 7.
    Strickmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Jacquard eine mit jeder Schlittenbewegung um eine Zeile vor wärts schaltende Kontaktwalze, welche auf ihrem Umfange in zeilenweiser verschiedener Gruppierung leitende und isolierende Stellen besitzt und eine zur Walze parallele Reihe, der Anzahl der Stricknadeln entsprechende Anzahl von auf der Walze gleitenden Kon takten aufweist, von welchen jeder Kontakt einerseits mit den einen Enden, der eine Na del betätigenden Solenoiden und anderseits über die leitenden Stellender Walze mit dem einen Pol der Stromquelle verbunden.
    ist, während der andere Pol der Stromquelle über die Kontaktvorrichtung mit den andern En den der Solenoide verbunden ist. 8,. Strickmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierstellen auf ,der Walze durch aufgeklebte Isolierbandstücke gebildet sind, welche jederzeit eine Änderung des Musters ermöglichen.
    9,. Strickmaschine nach Patentanspruch mit Nadelbetätigung durch Keilkurven, da durch gekennzeichnet, dass der für jede Nadel vorgesehene elektromagnetische An trieb von einem elektrischen Jacquard ge steuert ist, wobei diese Antriebe dazu be stimmt sind, die einzelnen Nadeln für jeden Schlittenhub in Arbeitsstellung zu bringen oder in Ruhestellung zu versetzen, so dass entsprechend dem in der Walze des elektri schen Jacquard festgelegten Muster bei jedem Arbeitshub des Schlittens jeweils nur bestimmte Nadelgruppen von der Keilkurve des Schlosses erfasst werden; um ihre Ar beitsbewegung auszuführen.
CH227781D 1942-04-18 1942-04-18 Strickmaschine. CH227781A (de)

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