CH227877A - Metalldampfstromrichter. - Google Patents

Metalldampfstromrichter.

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CH227877A
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Societe Anonyme Des A Secheron
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Secheron Atel
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0073Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details

Landscapes

  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


      Metalldampfstr        omrichter.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Metalldampfstromriehter    mit metal  lenem, zylindrischem Vakuumgefäss und mit  einer in einem besonderen isolierenden Be  hälter angeordneten flüssigen Kathode, z. B.  aus Quecksilber.  



  Es ist bekannt, bei     Quecksilberdampf-          0eichrichtern    mit metallenem, zylindrischem  Vakuumgefäss für das Quecksilber eine be  sondere isolierende Schale (Kathodenschale)  vorzusehen, die beispielsweise aus einem  keramischen Material (z. B. Porzellan, Ma  gnesiumsilikat) oder aus Quarz, Glas oder  dergleichen besteht und am Boden des Ge  fässes angeordnet ist. Bei derartigen Strom  richtergefässen bereitet die Herstellung der  Stromzuführung zum Quecksilber in dem be  sonderen Behälter konstruktive Schwierig  keiten. Diese Schwierigkeiten treten insbeson  dere dann auf, wenn es sich um Gefässe han  delt, die dauernd von der Vakuumpumpe ge  trennt betrieben werden.  



  Wird zum Beispiel die Stromeinführung    zum Quecksilber in der Kathodenschale vom  Deckel des Gefässes aus     mittels    eines das Ge  fäss in axialer Richtung durchsetzenden  Stromleiters vorgenommen,     dann        bereitet    die  Abstützung dieses     Leiters    im Innern des Ge  fässes bauliche Schwierigkeiten. Es kommt  noch hinzu,     d.ass    dieser lange Leiter, der sich  grösstenteils im Innern des Lichtbogens be  findet, während des Betriebes eine verhält  nismässig grosse Wärmeausdehnung erfährt.

    Diese grosse Wärmeausdehnung macht es  notwendig, eine ziemlich grosse Menge Ka  thodenflüssigkeit vorzusehen, wenn man die  sichere Gewähr haben will, dass der Leiter  im Betriebszustand an seinem untern Ende  nicht auf den Boden des Kathodenbehälters  aufstösst     bezw.    dass das untere Ende des Lei  ters bei Inbetriebnahme des Gefässes in die  Kathodenflüssigkeit ganz eintaucht.  



  Ein Nachteil dieser     bekannten    Ausfüh  rung liegt darin, dass der Kathodenstrom  zuführungsleiter eine beträchtliche Länge  besitzt. Um dieses zu vermeiden, kann man      die     Kathodenschale    an ihrem Boden mit  einem rohrförmigen Ansatz versehen, der  den Boden des metallenen Gefässes durchsetzt  und durch welchen der Stromleiter von un  ten her zur Kathodenflüssigkeit geführt  wird. Es ist dabei eine     hochvakuumdichte     Durchführung     bezw.    Verschmelzung im Bo  den notwendig, die insbesondere bei grösseren  Kathodenschalen unerwünscht ist.  



  Der     Metalldampfstromrichter    gemäss der  Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  der von oben her in axialer Richtung in die  Kathodenflüssigkeit eintauchende, von einem  Isolationsrohr umgebene     Stromzuführungs-          leiter    in     Flöhe    des obern     Raudes,der    isolieren  den Kathodenschale gewinkelt und durch den       Mantel    des Gefässes isoliert nach aussen ge  führt wird.     Vorzugsweise    wird der     Stromzu-          führungsleiter    in einer radialen Ebene nach  aussen geführt.

   Je nach dem, wie es die bau  lichen Verhältnisse bedingen, wird die Ein  tauchstelle des     Stromzuführungsleiters    in die  Kathodenflüssigkeit dabei nach dem Rande  der Kathodenschale hin verlagert.  



  Die     Winkelung    des     Kathodenstromzu-          führungsleiters    kann so gross gewählt     -,ver-          den,    dass mit Rücksicht auf die ausserhalb des       Gleichrichtergefässes    befindlichen Aufbauten  (Anodenrohre) keine zusätzliche Verlänge  rung des Gefässmantels     bezw.    des Kathoden  rohres notwendig wird. Bei einem bevorzug  ten Ausführungsbeispiel beträgt die     Win-          kelung    des     Stromzuführungsleiters    nahe  zu 90 .  



  In den     Fig.    1, 2 und 3 sind im Schnitt  schematische Ausführungsbeispiele darge  stellt, an denen das Wesen der Erfindung  näher erläutert werden soll. (Der Einfach  heit halber sind in den     Fig.    1 und 2 die       Stromrichtergefässe    nur teilweise dargestellt.)  In     Fig.    1 ist mit 1 der Mantel des Strom  richtergefässes, mit 2 das am untern Ende des  Mantels angeschweisste Kathodenrohr be  zeichnet. In dem Kathodenrohr 2- ist die  durch Federn 3 gegen die Wandung und den  Boden des Kathodenrohres abgestützte Ka  thodenschale 4 angeordnet, in welcher sich  die Kathodenflüssigkeit 5, vorzugsweise         Quecksilber,    befindet.

   Die Stromzuführung  zur Kathode 5 erfolgt mittels des Strom  leiters 6, der bei 7 gewinkelt ist und der  durch die Öffnung 9 des Kathodenrohres ?  seitlich nach aussen geführt ist. Die     Z@Tinke-          lung    des Kathodenleiters beträgt im darge  stellten Ausführungsbeispiel     90 .    L m eine  gleichmässige Belastung der Kathode 5 und  um eine grosse     Stromübergangsfläche    zu er  halten, ist das in die Kathodenflüssigkeit  eintauchende Ende des Leiters 6 mit einer  plattenförmigen Elektrode 14 versehen, wel  che durch eine Sehraub- oder     Schweissverbin-          dung    mit dem Leiter 6 in Kontakt steht.

   Die  Menge der Kathodenflüssigkeit und die  Länge des Leiters 6 sind so bemessen, dass  die Elektrode 14, die gegebenenfalls auch  ringförmig ausgeführt sein kann, sich auch  im Betriebszustand, also in dem Fall, wenn  ein Teil der Kathodenflüssigkeit verdampft  ist, vollständig in der     Kathodenflüssigkeit     befindet. Zur Isolation des     Stromzuführungs-          Leiters    6 gegen den Lichtbogen dient das  Rohr 8, das, gleich wie die Kathodenschale  4, aus einem temperaturbeständigen kera  mischen Material angefertigt ist und dessen  Form der des Leiters 6     angepasst    ist. Durch     s     Federn ist das Rohr 8 bei 15 und 16 gegen  den     Stromzuführungsleiter    6 abgestützt.

   An  seinem einen Ende taucht dieses Isolations  rohr so weit in die Kathodenflüssigkeit ein,  dass es auch bei deren Minimumstellung den ;       Stromzuführungsleiter    6 noch gegen den  Lichtbogen. abschirmt. An seinem andern  Ende ist das Rohr 8 durch Metallringe 11  und 12 auf an und für sich bekannte Weise       hochvakuumdicht    mit dem Leiter 6 und mit  den Rändern des an die Öffnung 9 angesetz  ten Metallrohres 13 verbunden.  



  Bestehen nun der     Stromzufübrungsleiter     6 und das Isolationsrohr 8 aus ganzen  Stücken, dann kann, wie man sich     leiclii;     klarmacht, das gewinkelte Rohr 8 nicht über  den gewinkelten     Leiter    6 geschoben werden.  Für den Aufbau einer derartigen     Ka.thoden-          stromzuführung    ist es also erforderlich, ent  weder den Leiter 6 oder das Isolationsrohr 8  an der Winkelstelle 7 (in eine horizontales      und ein vertikales Teilstück) aufzuteilen.

    Wird der     Leiter    6 bei 7 aufgeteilt, dann  muss dafür Sorge getragen werden, dass nach  dem Aufbau die beiden Teilstücke des Lei  ters 6 in elektrischer     Hinsicht    wieder in ein  wandfreier Weise miteinander verbunden       %verden.    Die Verbindungsstelle der beiden  Teilstücke des Leiters 6 muss so ausgeführt  sein, dass sie sich bei den im Betrieb des  Stromrichters auftretenden hohen Tempera  turschwankungen auf keinen Fall lockert  und dass sie immer einen einwandfreien elek  trischen Kontakt gewährleistet. Eine ge  wöhnliche     Schraubenverbindung    genügt den  gestellten Anforderungen nicht.  



  Eine einwandfreie Verbindung der bei  den Teilstücke des     Stromzuführungsleiters    6  wird durch ein konisches Gewinde erreicht.  Zu diesem Zwecke wird das an der Knick  stelle 7 befindliche Ende des einen Teil  stückes mit einem konischen Zapfen ver  sehen, auf dem ein Gewinde eingeschnitten  ist. Das an der Knickstelle 7 befindliche  Ende des andern Teilstückes wird mit einer  dem konischen Zapfen entsprechenden koni  schen Öffnung versehen, auf deren Innen  wandung ebenfalls ein Gewinde eingeschnit  ten ist     (vergl.    hierzu auch     Fig.    3).

   Dadurch,  dass beim Anziehen des konischen Gewindes  sehr grosse Kräfte angewandt werden kön  nen, ohne dass die Gefahr besteht, dass vor  zeitig die nicht mit einem Schmiermittel  versehenen trockenen Teile durch "Fressen"  festsitzen     (wie    es bei einem normalen zylin  drischen Gewinde eintreten kann), werden  die in Eingriff befindlichen Teile so ver  formt, dass eine grosse Berührungsfläche und  damit ein kleiner     Stromübergangswiderstand          entsteht.    Versuche haben bestätigt, dass auf  diese Weise eine auch bei erhöhter Tempera  tur praktisch unlösbare Verbindung der bei  den Teilstücke erreicht wird.  



  Die unlösbare Verbindung der beiden  Teilstücke des bei 7 aufgeteilten Leiters 6  kann auch durch eine Art Schweissverbin  dung hergestellt werden. Das eine Teilstück,  z. B. das kürzere, wird zu diesem Zweck als  dickwandiges Rohr ausgebildet und in das    andere Teilstück mittels einer     Sacklochboh-          rung    und eines Ansatzes eingesetzt. In das  rohrförmige Teilstück lässt man nach dem       Thermitverfahren    hergestelltes und hoch  überhitztes flüssiges Eisen einfliessen. Bei  richtig aufeinander abgestimmter Rohrwand  stärke, Menge und Temperatur des flüssigen  Eisens gelingt es auf diese Weise, beide  Teile innerhalb des Isolierrohres 8 an der von  aussen nicht zugänglichen Stelle 7 miteinan  der zu verschweissen.  



  An Stelle des Leiters 6 kann selbstver  ständlich auch das diesen Leiter umhüllende  Isolationsrohr 8 aufgeteilt werden. Es ist  dann aber zweckmässig, die Einrichtung so  zu treffen, dass die     Trennstelle    ausserhalb des  eigentlichen     Entladungsraumes    zu liegen  kommt.

   Dieses Ziel kann,     wie    das in     Fig.    2  schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel  zeigt, dadurch erreicht werden, dass die     Win-          kelung    des     Leiters    6, und die des Isolations  rohres 8 nicht scharf     rechtwinklig,    sondern  stumpf in oder nahezu in Form eines Viertel  kreises ausgeführt wird;

   die für den Auf  bau der     Kathodenstromzuführung    erforder  liche     Aufteilung    des     Isolationsrohres    8 in die  beiden Teilrohre 8' und 8" kann dann an der  Stelle 17, das heisst dort, wo das Rohr 8 vom  gekrümmten Teil     $'    in seinen geradlinigen       \feil    8" übergeht, vorgenommen werden.  Diese Stelle liegt ausserhalb des eigentlichen  Kathodenraumes. Da eine mechanische Ver  bindung der beiden keramischen Teilrohre 8'  und 8" nicht erforderlich ist, ist es aus  reichend, wenn die beiden Teilrohre 8' und  8'' sich an der Trennstelle überlappen.  Zweckmässig wird der geradlinige Teil 8"  des Isolationsrohres so lang gewählt, dass er  in Höhe des Randes der Kathodenschale 4  abschliesst.

   Die     beiden    Teilrohre 8' und 8"  können bei 17 durch Abstandsstücke 18 ge  geneinander abgestützt werden. Im übrigen  entspricht das in     Fig.    2 dargestellte Ausfüh  rungsbeispiel dem in     Fig.    1 gezeigten, und es  sind dementsprechend für beide Figuren die  g<B>0,</B>       leichen        Bezugszeichen    gewählt worden.  



  Bei den in     Fig.    1 und 2, dargestellten  Ausführungsbeispielen brauchen die ausser-      halb des eigentlichen Kathodenraumes be  findlichen Teile des     Kathodenstromzufüh-          rungsleiters    und des Isolationsrohres nicht  unbedingt horizontal zu verlaufen. Diese  Teile können auch leicht geneigt ausgeführt  werden. Dadurch erreicht man, dass etwaiges,  im Innern des Isolationsrohres 3 sich konden  sierendes Quecksilber zwangsläufig wieder  zur Kathodenschale zurückfliesst.  



  Die     Fig.    31 zeigt im Längsschnitt einen  luftgekühlten pumpenlosen Eisengleichrich  ter, in welchem mit 20 der Mantel und mit  21. das an den Mantel angeschweisste Katho  denrohr bezeichnet ist.  



  Der Durchmesser für das Kathodenrohr  wird zweckmässig wesentlich kleiner, z. B.  halb so gross wie der des Mantels,     gewählt.     Dadurch wird in     vorteilhafter    Weise Raum  für die ausserhalb des Vakuumgefässes be  findlichen Teile des     Kathodenstromzufüh-          rungsleiters    und der     Zündelektrode    geschaf  fen. An den Mantel sind die Anodenrohre  22, von denen in der Zeichnung nur eines  dargestellt ist, angesetzt. In dem Kathoden  rohr 21,     dessen,    Boden mit 24 bezeichnet ist,  befindet sich die aus einem temperaturbestän  digen keramischen Material angefertigte Ka  thodenschale- 25, die das Kathodenqueck  silber 26 enthält.

   Die Stromzuführung zum  Kathodenquecksilber erfolgt mittels des Lei  ters 27, der von dem Isolationsrohr 28 gegen  den Lichtbogen abgeschirmt wird. In Höhe  der Kathodenschale sind der Leiter 27 und  das Rohr 28 gewinkelt. Die     Winkelung    ist  kleiner als 90  gewählt, so     dass    der Leiter 27       bezw.    das Rohr 28 schräg nach oben weisend  durch die Öffnung 29 des Kathodenrohres  nach aussen geführt werden können.

   An der  Winkelstelle 30 des     Leiters    27 ist angedeutet,  wie die an Hand der     Fig.    1     beschriebene     konische Schraubverbindung der beiden Teil  stücke des     Leiters    27     ausgefüllrtist.        Dieweite-          ren    Einzelheiten der dargestellten Kathoden  stromzuführung entsprechen der in     Fig.        \?          gezeigten        Ausführungsform.     



  In     bezw.    nahezu in Höhe der Durchfüh  rung des     Kathodenstromzuführungsleiters     durch das Kathodenrohr und dieser Durch-         führungsstelle        gegenüberliegend    ist die  Durchführungsstelle 31 für die     Tauchzünd-          elektrode    32 angeordnet, die in bekannter  Weise mit einer magnetischen     Betätigun-          versehen    ist.

   Die Durchführung dieser Elek  trode durch das Kathodenrohr entspricht,  wie die     Fig.    3 erkennen     lässt,    weitgehend der  Durchführung des     Kathodenstromzufüh-          rungsleiters    durch das Kathodenrohr.  



  Oberhalb der Ansatzstelle der Anoden  rohre, die kurz nach der     Ansatzstelle    ge  knickt sind, ist die Erregeranode 33 durch  den Mantel des Gefässes geführt. Je nachdem,  ob die Erregeranode mit Gleich- oder Wech  selstrom gespeist wird, ist eine oder sind  mehrere Erregeranoden vorzusehen. Die Er  regeranoden können, auch unterhalb der An  satzstellen der Anodenrohre angeordnet wer  den. Der     Pumpsiutzen    34 des Gleichrichter  gefässes ist an der obern Wand des     Man-          tels    mittels eines besonderen metallenen An  satzrohres angesetzt.  



  Die Kühlung des     dargestellten        Gleich-          richtergefäGes    erfolgt derart,     dass    lediglich  der eigentliche     Kondensationsraum        ("Kon-          densationsdom")        künstlich        1--ekiihlt        -wird,     während für die Kathode, für die untern  Gefässteile und für die Anodenarme keine  künstliche Kühlung vorgesehen wird.

   Diese  an und für sich     neuartige    Art der Kühlung  wird dadurch erreicht, dass über den mit       Kühlrippen.    3 5 versehenen Kondensations  dom ein glatter, zylindrischer Metallmantel  36 (z. B. aus Eisenblech) für die Luftfüh  rung geschoben wird, der nach unten bis zu  den Ansatzstellen der Anodenarme     reiebt     und der oberhalb des Gefässes durch ein  Rohr 37 gleichen Durchmessers aus Isolier  stoff verlängert ist., welches innen.

   einen       Axiallüfter    38 mit seinem Antriebsmotor 39       trägt.    Der äussere Mantel     3'6    stützt sieh  oben auf die Rippen 35 ab vermittels  eiserner     Befestigungsatiieke.        Statt    dessen  können. auch kleine     Stützisolatoren    verwen  det werden, so     da.ss    der Mantel 36 von Ge  fäss 35 elektrisch isoliert ist, wodurch     Isola-          tions-    und Kriechströme im Mantel 37 ver  mieden      -erden    können.

   Die Kühlluft wird      unten bei den Anodenarmen angesaugt,  strömt innerhalb des Führungszylinders 36  an dem mit Kühlrippen versehenen Konden  sationsdom vorbei     und.    wird nach oben aus  geblasen. Bei dieser Kühlungsart ist die  künstliche Kühlung allein auf den Konden  sationsdom beschränkt.

   An seiner Oberfläche  wird nur der Teil der Energieverluste im       Gleichrichtergefäss    abgeführt, der an der  Kathode und im untern Teil des Gefässes  als verdampftes Quecksilber frei     wimd.    Die  an den     Anoden    und an der     Oberfläehe     der     Anodenarme        in,    Wärme     umgesetzten     Energieverluste werden durch natürliche  Luftkühlung durch die Oberfläche der  Anodenarme und die der Anodenisolatoren  nach aussen abgeführt.

   Die dabei auftretende  hohe Übertemperatur in .der Umgebung der  Anoden gegenüber der Aussenluft ist insofern  erwünscht, als dadurch in der Umgebung  der Anoden die Dampfdichte, die an und für  sich durch die kälteste Stelle des Konden  sationsraumes gegeben ist, herabgesetzt  wird. Infolge der in der Umgebung der  Anoden herabgesetzten Dampfdichte kann  die zulässige Belastung des Gefässes erhöht  werden.  



  Die     vorstehend    beschriebene Art der Küh  lung, bei der lediglich der eigentliche Kon  densationsraum künstlich gekühlt wird,  kann in gleicher Weise auch bei andern       Stromrichtergefässen    (mit andersartiger Ka  thodenzuführung) angewandt werden. Diese  Kühlart ist indessen mit besonderem Vor  teil anzuwenden, weil durch die besondere  Form der beschriebenen Ausführungsform  der Kathodenzuführung an der Kathoden  schale' selbst keine     hochvakuumdichten    Ver  schmelzungen vorzunehmen sind und die  Temperatur der Kathode daher nicht mit  Rücksicht auf die Temperaturbeständigkeit  von Verschmelzungsstellen niedrig gehalten  werden muss.  



       Hochvakuumdichte        Metall-Keramik-Ver-          schmelzungen    sind nur an der seitlichen  Durchführungsstelle des Leiters durch den  Mantel des Gefässes     bezw.    durch ein an die  sen angesetztes Kathodenrohr notwendig.    Diese Verschmelzungsstellen werden, da  sie sich hinsichtlich der Kathodenwärme an  geschützten Stellen befinden, nur in geringe  rem Masse durch Temperaturschwankungen  und durch hohe Temperaturen beansprucht.  



  Weiter kann der     Kathodenstromzufüh-          rungsleiter,    da er nur eine geringe Länge  aufweist, durch einfache Mittel sicher gehal  ten werden. Die     Gesamtbauhöhe    des Strom  richters braucht durch die für die Einfüh  rung und Halterung des     Stromzuführungs-          leiters        notwendigen.    Mittel im     Gegensatz    zu  der Anordnung, bei welcher die Stromzu  führung vom Boden des Gefässes her erfolgt,  nicht vergrössert werden.  



  Die     beschriebene        Kathodenstromzufüh-          rung    wird mit     Vorteil    bei ein- oder     mehr-          phasigen    Gleichrichtern angewandt, bei  denen die Zündung mittels einer oder mehre  rer     Tauchzündelektroden    geschieht, die seit  lich durch ein an     den.    Mantel des zylindri  schen Gefässes angesetztes Kathodenrohr ge  führt sind.

   Vorzugsweise wird dann die  Einrichtung so getroffen, dass die Einfüh  rungsöffnungen für den     Kathodenstromzu-          führungsleiter    und für die     Tauchzündelek-          troden    etwa in gleicher Höhe und einander  gegenüber liegen.

   Insbesondere ist ,die be  schriebene     Kathodenstromzuführung    an  wendbar auf pumpenlose mehrphasige  Gleichrichter, bei denen der eigentliche Ent  ladungsraum räumlich praktisch vollständig  von .dem Kondensationsraum     ("Kondensa-          tionsdom")    getrennt ist, die Kathode     bezw.     die     Kathodenschale    in einem besonderen,  einen geringeren Durchmesser als der Kon  densationsdom aufweisenden . Kathodenrohr  untergebracht ist und bei welcher die ein  zelnen Anoden in schräg nach oben führen  den, ausserhalb des Kondensationsraumes be  findlichen Anodenrohren angeordnet sind.  



  Durch die beschriebene Anordnung wird  dann in vorteilhafter Weise der     unterhalb     der Anodenrohre     bestehende    und durch das  Kathodenrohr begrenzte Raum durch die  ausserhalb des Vakuumgefässes befindlichen  Teile des     Kathodenstromzuführungsleiters     ausgenützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Metalldampfstromrichter mit metallenem, zylindrischem Vakuumgefäss und mit einer in einem isolierenden Behälter angeordneten flüssigen Kathode, dadurch gekennzeichnet, dass der von oben her in axialer Richtung in die Kathodenflüssigkeit eintauchende, von einem Isolationsrohr umgebene Stromzufüh- rungsleiter in Höhe des obern Randes der isolierenden K.athadenschale gewinkelt und durch den Mantel des Gefässes isoliert nach aussen. geführt ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gewinkelte Stromzuführungsleiter in einer radialen Ebene nach aussen geführt ist. 2. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss der gewinkelte Stromzuführungsleiter senkrecht zur Achse des zylindrischen Gefässes nach aussen geführt ist.
    B. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gewinkelte Stromzuführungsleiter schräg nach oben weisend nach aussen geführt ist. 4. 14letalldampfstromrichter nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Winkelung des Strom zuführungsleiters nahezu in Form eines Viertelkreises ausgeführt ist.
    5. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromzuführungsleiter aus zwei geradlinig verlaufenden Stücken besteht, die an der Winkelstelle durch eine konische Schraub verbindung miteinander verbunden sind. 6. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromzuführunsleiter aus zwei geradlinig verlaufenden Stücken besteht, die an der Winkelstelle durch eine Schweissverbindung miteinander verbunden sind.
    7. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das den gewinkelten Stromzuführungsleiter um- hüllende Isolationsrohr aus zwei Teilstücken besteht. B. Metallda.mpfstromrichter nach Patent anspruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Isolationsrohr aus einem geradlinig verlaufenden und einem krummlinig verlaufenden Teilstück besteht. 9. 3Ieta.lldampfstromrichter nach Patent anspruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsstelle der beiden Teile des den Stromzuführungsleiter umhüllenden Isolationsrohres sieh ausserhalb des Entladungsraumes befindet.
    10. 11Zetalldampfstromrieliter nach Patent anspruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Teile des den Stromzuführungsleiter umhüllenden Isola tionsrohres sich an ihrer Verbindungsstelle überlappen. 11. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch mit einer Tauchzündelektrode, da durch gekennzeichnet, dass die Tauchzünd- elektrode nahezu in Höhe der Durchführung des Kathodenstromzuführungslei.ters durch das Kathodenrohr und dieser Durchfüh rungsstelle gegenüberliegend durch das Ka thodenrohr geführt ist.
    12. Metalldampfstromrichter nach Pa tentanspruch, mit Luftkühlung, mit seitlich oberhalb des Kathodenrohres an den Kon densationsraum angesetzten Anodenrohren und mit einem verjüngten Kathodenrohr, da durch gekennzeichnet, dass nur der Konden sationsraum künstlich gekühlt wird. 18. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch und Unteranspruch 12, daduröh ge kennzeichnet, dass der Durchmesser des Kon densationsraumes grösser als der des Katho denrohres ist.
    14. Metalldampfstromrieliter nach Patent anspruch und Unteranspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass zur künstlichen Kühlung des Kondensationsraumes ein oberhalb des Stromrichtergefässes und innerhalb eines den Kondensationsraum umhüllenden Mantels angeordneter Lüfter dient. 15. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch und Unteranspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass der zur Führung der von unten nach oben strömenden Kühlluft dienende Mantel an seinem untern Ende bis zu den Ansatzstellen der Anodenarme reicht.
    16. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Füh rung der Kühlluft dienende Mantel aus Me tall besteht und an seinem obern Ende durch ein aus Isolierstoff bestehendes Rohr verlän gert ist, welches zur Halterung des Lüfters und des Lüftermotors dient. 17. Metalldampfstromrichter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 12, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel aus Metall vermittelst Isolatoren auf dem Stromrichtergefäss abgestützt ist.
CH227877D 1941-06-11 1942-06-10 Metalldampfstromrichter. CH227877A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972770C (de) * 1952-03-14 1959-09-24 Siemens Ag Kathodenanordnung fuer Metalldampfentladungsgefaesse mit seitlich eingefuehrtem Kathodenanschluss

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DE972770C (de) * 1952-03-14 1959-09-24 Siemens Ag Kathodenanordnung fuer Metalldampfentladungsgefaesse mit seitlich eingefuehrtem Kathodenanschluss

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