CH227913A - Einrichtung zur Ausnutzung der Energie der Abgase von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Ausnutzung der Energie der Abgase von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02K—JET-PROPULSION PLANTS
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Description
Einrichtung zur Ausnutzung der Energie der Abgase von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ausnutzung der Energie der Abgase von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen, bei welchen die Ab gase der einzelnen Zylinder entgegengesetzt der Bewegungsrichtung .des Fahrzeuges über je einen besonderen Abgaskanal mit daran angeschlossener Düse ins Freie austreten und dabei unter Erzeugung von Rückstoss- leistung auf den Aussendruck entspannt werden.
Bei solchen Einrichtungen werden die Düsen meist im Interesse eines geringen Ge wichtes der Gesamteinrichtung aus Blech von verhältnismässig geringer Wandstärke hergestellt, und zwar im allgemeinen in der Weise, dass die aneinander stossenden Blech kanten von Abgaskanal und Düse durch Schweissen metallisch haftend miteinander verbunden werden.
Es hat sich nun gezeigt, dass in dieser Weise hergestellt- Ausström- düsen unter der Wirkung des Druckes und der Temperatur der heissen Abgase leicht Verformungen erleiden, welche zu Aus beulungen .oder sogar zum Aufplatzen der Abgaskanälie oder der Düsen führen können.
Solche Formänderungen sind insbesondere dann zu befürchten, wenn die Abgaskanäle und :die Düsen eine stark abgeflachte Q,uer- schnittsform aufweisen, um eine möglichst geringe Erstreekung der Einrichtung quer zur Flugrichtung zu erreichen.
Bei Form- änderungen ,d-er erwähnten Art geht der Wir kungsgrad der Rückstossa.ulage ganz erheb lich zurück und ein ordnungsgemässer Flug betrieb ist dann nicht mehr aufreclhtzuerh.al:- ten. Unter Umständen kann sogar eine ernste Gefährdung des. Flugzeuges: und seiner In sassen :durch die erwähnten Missstände ent stehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die vor steUend erwähnten Mängel bei Einrichtungen ,der erwähnten Art zu vermeiden, um einen sicheren Flugbetrieb unter allen Umständen zu gewährleisten. Die Erfindung besteht darin, dass das Ausströmende der Düse be sonders verstärkt ist.
In der beiliegenden Zeichnung sind bei spielsweise einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Jede Figur zeigt. ein anderes Beispiel.
Gemäss Fig. 1 schliesst sieh an den Abuas- kanal 11 eine in der Strömungsrichtung sieh stetig verjüngende Düse 1.2 an. Diese be steht aus einem vordern Teil 13, welcher ans verhältnismässig schwachem Blech herge stellt ist, in der Weise, dass die aneinander stossenden Blechkanten durch eine Schweiss naht 15 verbunden sind, und einem Endstück 14, welches für sieh aus einem nahtlosen Rohr hergestellt und mit dem vordern Teil 13 durch Schweissen, also metallisch, verbun- .den ist.
Eine Düse mit einem in der beseh.rie- benen VTeiae ausgebildeten Endstüclz "-eist eine erheblich grössere Widerstandsfähigkeit gegen Formänderungen am Austrittsende durch die im Innern der Düse auftretenden Gasdruckkräfte auf als eine Düse mit bis an das Ausströmende sich erstreckender Schweiss naht. Das Ausströmende der Düse ist also besonders verstärkt durch das nahtlose End stück 14.
Die Abgase der einzelnen Zy linder treten entgegengesetzt der Bewegungsrichtung des Fahrzeuges über je einen der Abgaskanäle mit daran angeschlossener Düse ins Freie aus und werden dabei unter Erzeugung von Rüchstossleistung auf den Aussendruck ent spannt.
Bei der in Fig. \? dargestellten Ausfüh rungsform wird in ähnlicher IV-eise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 eine Ver stärkung des Ausströmendes.
der Diis.e durch ein aus einem zylindrischen, nahtlosen Rohr hergestelltes. und mit dem Vorderstück durch Schweissen verbundenes Endstück<B>17</B> erzielt, welches an seiner Innenseite derart ausgedreht wurde, dass seine Innenwand das vorgeschriebene Verjüngungsverhältnis der Düse aufweist.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführung,-" beispiel einer Düse unterscheidet sieh von
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demjenigen <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> dadurch, <SEP> dass <SEP> das <SEP> aus
<tb> einem <SEP> nahtlosen <SEP> Rohr <SEP> herausgearbeitete
<tb> Endstück <SEP> 18, <SEP> in <SEP> der <SEP> Strömungsrichtung
<tb> gesehen, <SEP> zuerst <SEP> eine <SEP> stetige <SEP> Verjüngung <SEP> und
<tb> daran <SEP> anschliessend <SEP> eine <SEP> stetige <SEP> Erweiterung
<tb> aufweist. <SEP> Das <SEP> Endstück <SEP> 18 <SEP> weist <SEP> hier <SEP> an <SEP> der
<tb> Stelle <SEP> des.
<SEP> engsten <SEP> Durc.htrittsqu <SEP> erschnittes
<tb> eine <SEP> grössere <SEP> lVandstiii-ke <SEP> auf <SEP> als <SEP> das <SEP> Aus trittsende <SEP> des <SEP> Diisenkörpers.
<tb> In <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> ist. <SEP> eine <SEP> Düse <SEP> dargestellt, <SEP> bei <SEP> wel cher <SEP> die <SEP> Düsenwandung <SEP> aus <SEP> einem <SEP> einheit lichen <SEP> Stiich <SEP> 20 <SEP> 1#,esteht, <SEP> Am <SEP> Ausströmende
<tb> ist <SEP> a.uf <SEP> die <SEP> Düse <SEP> ein <SEP> Verstärkungsring <SEP> 21
<tb> aufgesteckt <SEP> und <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Werkstoff <SEP> des
<tb> Düsen.körper.s, <SEP> 20 <SEP> durch <SEP> Schweissen <SEP> oder
<tb> Löten, <SEP> also <SEP> metallisch <SEP> haftend,
<SEP> verbunden.
<tb> Der <SEP> ge.sehlossene <SEP> Ring <SEP> 21 <SEP> uinsehliesst <SEP> das
<tb> Austrittsende <SEP> des <SEP> Düsenkörpers <SEP> von <SEP> aussen.
<tb> In <SEP> ähiil.ieliei- <SEP> Weisq <SEP> it <SEP> bei <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 5
<tb> darge:te"lten <SEP> Düse <SEP> eine <SEP> Verstärkung <SEP> d,:r
<tb> Ausströmöffnung- <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Verstärkun--:s ring <SEP> 23 <SEP> herbeigeführt, <SEP> dir <SEP> an <SEP> der <SEP> Innenwand
<tb> der <SEP> Düse <SEP> 24 <SEP> anliegt <SEP> und <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Düsen werkstoff <SEP> durch <SEP> Löten <SEP> oder <SEP> Schweissen <SEP> me talli-zcli <SEP> verbunden <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> l'erstärlz:
ungsring
<tb> 23 <SEP> ist <SEP> dabei <SEP> dureb <SEP> Abdrehen <SEP> in. <SEP> eine <SEP> Form
<tb> gebracht, <SEP> durch <SEP> -elche <SEP> das <SEP> für <SEP> die <SEP> l@Tirlzung
<tb> der <SEP> Düse <SEP> massgebende <SEP> Verjüngungsverhältnis
<tb> an <SEP> allen <SEP> Stellen <SEP> den <SEP> vorgeschriebenen <SEP> Wert
<tb> hat. <SEP> Die <SEP> Innenwand <SEP> des <SEP> Ringes <SEP> bildet <SEP> also
<tb> einen <SEP> Teil <SEP> der <SEP> wirksamen <SEP> Düsenwand.
<tb> Die <SEP> Fi-. <SEP> 6 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Düse <SEP> mit <SEP> einem
<tb> ähnlichen <SEP> V <SEP> erstärkun-sinnenrin;
- <SEP> 26 <SEP> am
<tb> Düsenende, <SEP> welcher <SEP> so <SEP> gestaltet <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> auf
<tb> die <SEP> stetige <SEP> Verjünguirg <SEP> der <SEP> Düse <SEP> eine <SEP> stetige
<tb> Erweiterung- <SEP> erfolgt..
<tb> Die <SEP> Fig. <SEP> I, <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 9 <SEP> zeigen <SEP> verschiedene
<tb> Arten <SEP> von <SEP> Verstärkungen <SEP> am <SEP> Ausströmende
<tb> von <SEP> Düsen, <SEP> bei <SEP> welchen <SEP> der <SEP> dem <SEP> 'Motor <SEP> zu gekehrte <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Dii;
en @and <SEP> sieh <SEP> über <SEP> den
<tb> engten <SEP> Düsenquerschnitt <SEP> hinaus <SEP> erstreckt,
<tb> derart, <SEP> dass <SEP> die <SEP> aus <SEP> der <SEP> Düse <SEP> ins <SEP> Freie <SEP> aus tretenden <SEP> Abgase <SEP> sich. <SEP> während <SEP> de, <SEP> im <SEP> über kritischen <SEP> Gebiet <SEP> sieh <SEP> vollziehenden <SEP> Teile
<tb> des <SEP> Au:strörnvorganges <SEP> nicht <SEP> nach <SEP> der <SEP> dem
<tb> Motor <SEP> zugekehrten <SEP> Seite <SEP> hin <SEP> entspannen
<tb> können. <SEP> Gemäss <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Verstärkun- des <SEP> Austrittsendes <SEP> der <SEP> Diise <SEP> durch <SEP> einen <SEP> vor- teilhaft nahtlos gestalteten Ring 31 ver wirklicht, der im Innern des.
Düsenkörpers 30 angeordnet und mit diesem durch Schweissen oder Löten metallisch verbunden ist und dessen Innenwand durch Ausdrehen in die vorgeschriebene Form gebracht ist.
Beider Ausführungsform nach Fig. 8 ist an dem Vorderstück 33 ein besonderes End stück 34 durch Anschweissen oder Anlöten angebracht, das auf der vom Motor abgekehr ten Seite verstärkt ist und dessen dem- Motor zugekehrter Wandteil sich über den engsten Düsenquerschnitt hinaus erstreckt.
Gemäss Fig. 9 ist eine Verstärkung des Austrittsendes einer ähnlichen Düse 35 in der Weise erreicht, dass der vom Motor ab gekehrte Teil der Düsenwand am Ausström ende durch ein besonderes Stück 36 von hoher mechanischer Festigkeit gebildet wird, welches durch Schweissun.g und Lötung mit dem Hauptteil des. Düsenkörpers 35 me tallisch verbunden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrie-htung zur Ausnutzung der Energie der Abgase von zum Antrieb von Luftfahr zeugen dienenden Brennkraftmaschinen, bei welchen die Abgase der einzelnen Zylinder entgegengesetzt .der Bewegungsrichtung des Fahrzeuges. über je einen besonderen Abgas kanal mit daran angeschlossener Düse ins Freie austreten und dabei unter Erzeugung von. Rückstossleistung auf den Aussendruck entspannt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausströmende der Düse besonders verstärkt ist. UNTERANSPRÜCIHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Düse aus einem im Strömungssinne der Gase betrach tet vordern Teil (13) und einem von diesem getrennt hergestellten Endstück (14 bezw. 17 bezw. 18) besteht, welches Endstück (14 bezw. 17 bezw. 18) mit dem vordern Teil (13) metallisch verbunden ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Düsenend stück aus nahtlosem Rohr hergestellt ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Düsenend stück an der Stelle des engsten Durchtritts- querschnittes eine grössere Wandstärke auf weist als das Austrittsende des Düsen körpers. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, da3 der Düsenkörper aus einem einzigen Stück besteht und am Ausströmende mit einem Verstärkungsstück versehen ist, welches mit dem Düsenkörper metallisch haftend verbunden ist. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass, das Verst:är- kungss,tück (2-1) die Form eines geschlossenen Ringes besitzt und & .s Austrittsende des Düsenkörpers von aussen umschliesst (Fig. 4).6. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das ringförmige Verstärkungsstück an der Innenwand am Austrittsende des Düsenkörpers anliegt und d'ureh Ausdrehen so gestaltet ist, dass .seine Innenfläche einen Teil der wirksamen Düsen wand bildet. 7.Einrichtung nach Patentanspruch, deren, dem Motor zugekehrter Düsenwandteil sich über den engsten Düsenquerschnitt hinaus erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Motor abgekehrte Düsenwand teil des mit dem Vorderteil- verbundenen Endstückes (34) in ider Zone .des engsten Durchtrittsquerschnittes der Düse verstärkt ist (Fig. 8).B. Einrichtung nach Patentanspruch, deren dem Motor zugekehrter Düsenwandteil sich über den engsten Düsenquerschnitt hinaus erstreckt, dadurch gekennzeichnet; dass der vom Motor abgekehrteu"andtsil (3,6) am Ausströmende aus einem besonderen Stück besteht und mit dem Hauptteil des Düsenkörpers metall.isc.h haftend verbunden ist (Fig. 9).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE227913X | 1938-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=5866903
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH227913D CH227913A (de) | 1938-02-25 | 1939-01-18 | Einrichtung zur Ausnutzung der Energie der Abgase von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen. |
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| CH (1) | CH227913A (de) |
| NL (1) | NL52112C (de) |
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-
1939
- 1939-01-18 CH CH227913D patent/CH227913A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL52112C (de) |
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