CH227946A - Kesselglied. - Google Patents
Kesselglied.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
- F23B80/04—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel by means for guiding the flow of flue gases, e.g. baffles
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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Description
Kesselglied. Die Erfindung betrifft ein Kesselglied mit röhrenförmigen Teilen. Gemäss der Er findung ist seine unmittelbar innerhalb ;der wasserführenden, das Glied seitlich aussen begrenzenden Teile des letzteren liegende Partie in aufwärts gerichtete und in dem Feuerraum liegende Rohre aufgelöst, die an die erwähnten, das Glied seitlich aussen be grenzenden, wasserführenden Teile ange schlossen und mit Gasführungsrippen ver sehen sind.
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 ein Kesselglied, teilweise in An sichh und teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie I-1 der Fig. 1 durch zwei nebeneinander ange ordnete Glieder, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie II-II der F'ig. 1 und Fig. 4 bis 7 ,schematisch weitere Ausfüh rungsformen des Kesselgliedes. In Fig. 1 sind 1 und 2 ringförmige Teile, mit deren Hilfe die einzelnen Glieder in be kannter Weise aneinander angeschlossen sind.
Von diesen ringförmigen Teilen er strecken sich zwei einen, Hohlrost bildende Arme 3, 4 nach dem Kesselinnern. Von den selben Ringen 1 und 2 erstrecken sich zwei weitere Rohre 5 und 6 aufwärts, die oben nach ,der Kesselmitte hin gebogen sind. Sie führen zu einem als Ring 7 .ausgebildeten Sammler, der ebenfalls zur Vereinigung der einzelnen Glieder miteinander dient.
Die Rohre 5 und 6 haben seitliche Rippen 8, mit denen die einzelnen Glieder zusammenstossen und den @Kesselraum. nach aussen abdichten. Durch alle vorerwähnten Hohlteile findet. eine Wasserzirkulation statt.
Vom untern Teil der Rohre 5 und 6 zweigt je ein Rohr 9 ab, -das oben wieder an den nach .der Kesselmitte hin abgebogenen Teil dieser Rohre 5 und 6 angeschlossen ist. An dieses Rohr 9 ist ein Rohr 10 und an dieses wieder ein Rohr 11 angeschlossen, die beide oben zu dem nach der Kesselmitte hin führenden Teil der Rohre 5 und 6 führen. Die Rohre 9, 10, 11 werden unten zweck mässig mittels gebogener Teile an die ihnen vorgeschalteten Rohre 5, 6, 9 und 10 ange schlossen (vergleiche auch Fig. 6). Vom Rohr 11 der linken Hälfte geht ein Rohr 12 zum Rohr 1l der rechten Gliedhälfte und begrenzt so den Feuerraum oben.
Die Rohre 11 und 12 haben über ihre ganze Länge bezw. einen Teil derselben sich erstreckende Rippen 13 und umschliessen gemeinsam mit den nach der Kesselmitte hin verlaufenden Teilen der Rohre 5 und 6 den Rauchgassammelkanal 14. Dieser steht mittels Durchbrechungen 1.5 in den Rippen 13 mit dem mvischen den Rohren 9, 10 und 11 liegenden Raum in Ver bindung. Auch die Rohre 9 und 10 sind mit über einen Teil ihrer Länge sich erstrecken den Rippen 16 ausgerüstet, .die teils zur Füh rung der Heizgase, teils aber zur Vergrösse rung der Heizfläche dienen.
Die Rippen des Rohres 10 lassen oben einen Durchgang 1.7 frei, durch den ein Teil der Heizgase auf dem kürzesten Weg zum Rauchgassammelkanal 1.4 gelangen kann. Der Durchgang 17 bildet also einen Kurzschluss, der bei sehr kleinen Leistungen eine zu starke Abkühlung der Heizgase und damit eine unzulässige Ilerab- setzung des Zuges verhindert und so die Ge fahr des Ausb hens des Kessels ausschliesst.
Dagegen ist der Querschnitt des Durch ganges 17 nur so gross, da.ss bei grösserer Lei stung der grösste Teil der Heizgase unbedingt auch :den untern Teil des Rohres 10 bestrei chen muss, um. dann im Sinne des Pfeils durch Durchbrechungen 15 zum Rauchgassammel- kanal 14 zu gelangen.
Die Rippen 16 sind nicht durchgehend, sondern es sind Durchbrechungen 18 vorge sehen, die einen doppelten Zweck haben. Ein mal kann die infolge stärkerer Erwärmung der Rippen entstehende stärkere Ausdehnung derselben sich nicht in schädigender Weise auf das betreffende Rohr auswirken und dieses gefährden.
Dann. können durch diese Durchbrechungen 18 die Heizgase hindurch treten und infolge der Aufteilung in viele Einzelströme mit der Heizfläche verhäItnis- mässig gleichmässig in Berührung kommen, wodurch eine wirkungsvolle Wärmeübertra gung gesichert ist.
Unmittelbar neben dem Rauchgassa.mmel- ka-nal 14 sind zwei Kanäle 19 für Zusatzluft vorgesehen, .die durch eine Öffnung 20 mit dem Feuerraum in Verbindung stehen. Diese Zusatzluftkanäle können durch in der Zeich nung nicht dargestellte Regelorgane mit der Aussenluft in Verbindung gebracht werden.
Das Glied kann durch entsprechende An ordnung der Rippen für die Reinigung von vorne eingerichtet sein. Bei schmäleren und kleineren Kesseln können die Rohre 10 oder 1.1 oder beide fortfallen, so dass dann die Heizgase aus dem Raum zwischen den Roh ren 5, 6 und 9 und etwa, 10 unmittelbar in den Sammelkanal 14 übertreten können.
Die vorgeschriebene Ausführung des Kes- #selgliedes hat sehr wesentliche Vorteile. Ein mal hat es bei grosser Heizfläche einen sehr kleinen Wasserinhalt. Dann sichert der Rohr querschnitt 111ateria.lersparnis bei grösster Druckfestigkeit. Schliesslich wird eine ver hältnismässig gleichmässige Berührung der Heizgase mit der Heizfläche gewährleistet und die Kontalztheizfläche vergrössert und damit auch die spezifische Leistung der Heizfläche.
In der Ausführung nach Fig. 4 ist der Aschfall 21 in bekannter Weise mit dem Glied zusammen gegossen. Nach Fig. 5 ist das Glied für obere Beschickung eingerichtet. Der Gassammelkanal ist dann zweiteilig und liegt links und rechts vom Fiillsehaeht '?3. Das Rohr 10 ist unmittelbar an das Rohr 5 angeschlossen.
Gemäss Fig. 6 sind -die Zug- lenkrippen '22 waagrecht so angeordnet, da.ss kein Sturzzug entsteht. Die Reinigung kann dann nur von vorn erfolgen. In der Aus führungsform nach Fig. 7 sind die Rohre 9 und 10 etwas anders gestaltet, indem sie oben in ein Rohr 24 münden, das zur seitlichen Begrenzung des Rauchgassammelkanals 14 dient.
Die Glieder worden am besten stehend ge gossen, da dadurch eine gleichmässige Wand stärke erreichbar ist, die daher verhältnis- mässig .dünn gehalten wenden kann, so dass das Glied leicht wird. Die im Feuerraum lie genden Rohre 9, 10, 11 können auch aus ge zogenen Rohren, z. B.Stahlrohren, bestehen, die in den übrigen Teil des Gliedes mitein- gegossen oder sonstwie eingesetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kesselglied mit röhrenförmigen Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass seine unmittel bar innerhalb der wasserführenden, das Glied seitlich aussen begrenzenden Teile des letzteren liegende Partie in aufwärts gerich tete und in dem Feuerraum liegende Rohre aufgelöst ist, die an die erwähnten, das Kes selglied seitlich aussen begrenzenden, wasser führenden Teile angeschlossen und mit Gas führungsrippen ausgerüstet sind. UNTERANSPRtl CHE 1.Glied nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass mindestens je eines der in .dem Feuerraum liegenden Rohre der bei den Seitenhälften,de,9 Gliedes an den untern Teil eines der seitlich aussen liegenden wasser führenden Teile (5, 6) und auch oben an einen wasserführenden Teil angeschlossen ist, der zu einem Sammelrohr (7) führt. 2. Glied nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Feuerraum liegenden Rohre (9, 10, 11) des Gliedes unten durch gebogene Teile an ihren vorgeschalteten Rohren (5, 6, 9, 10) angeschlossen sind.3. Glied nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im Feuerraum liegenden Rohre (9, 10, 11) auf wenigstens einem Teil ihrer Länge mit Rippen (13, 16) versehen sind und diese wenigstens teilweise als Zugfüh- rungswände ausgebildet sind. 4.Glied nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (16) :der Rippen mehrere Unter brechungen (18) solcher Art und Anordnung aufweisen, dass Wärmespannungen durch sie unschädlich gemacht und eine verhältnis mässig gleichmässige Berührung,der Heizgase mit der Heizfläche gesichert ist. 5.Glied nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den äussern seitlichen Gasfüh- rungskanälen und einem Rauchgassammel- kanal im obern Teil des Kesselgliedes ein durchgehender, einen Kurzschluss bildender Kanal (17) vorgesehen ist. 6.Glied nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, ,dass in ihm wenigstens ein Kanal (19) für Zu satzluft vorgesehen ist, der durch Öffnun gen (20) mit dem Feuerraum in Verbindung steht. 7, Glied nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass -der Kanal (19) für die Zusatzluft im Glied eingegossen ist. B.Glied nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2"dadureh gekennzeichnet, dass die Gasführungs.rippen derart angeord net sind, dass kein Sturzzug entsteht. 9. Glied nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aufwärts gerichteten, im Feuerraum liegenden Rohre in die seit lich aussen liegenden, wasserführenden Teile des Gliedes eingesetzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH227946T | 1942-01-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH227946A true CH227946A (de) | 1943-07-31 |
Family
ID=4455325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH227946D CH227946A (de) | 1942-01-02 | 1942-01-02 | Kesselglied. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH227946A (de) |
-
1942
- 1942-01-02 CH CH227946D patent/CH227946A/de unknown
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