CH227994A - Skibindung mit Tiefzugvorrichtung. - Google Patents

Skibindung mit Tiefzugvorrichtung.

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CH227994A
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CH
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ski binding
cable
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ski
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Cie A Brunschweiler
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Brunschweiler & Cie A
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Skibindung mit     Tiefzugvorrichtung.            Gegenstand        vorliegender    Erfindung ist  eine Skibindung mit     Tiefzugvorrichtung.     



  Erfindungsgemäss     ist    ein Kabel vorgese  hen, das über nach Art eines Flaschenzuges  angeordnete Rollen geführt ist, wobei     die,    zu  sammenarbeitenden     Rollensätze        unter    dem  Einfluss von     mindestens    einer Schraubenfeder  stehen, die einem auf das Kabel ausgeübten  Zug einen Widerstand entgegensetzt.  



  In der     Zeichnung    ist ein     bevorzugtes    Aus  führungsbeispiel     des    Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar     zeigt:          Fig.    1 einen Längsschnitt,       Fi".    2 Schnitt nach der Linie     11-II    der       Fig.    1,       Fig.    3 eine     teilweise    Ansicht von hinten  und       Fig.    4     bis    6 je eine     Variante    in Seitenan  sicht.  



  Bei dem in     Fig.    1 bis 3     dargestellten     Ausführungsbeispiel bezeichnet 21 die mit       umgebogenen        Rändern    versehene     Grundplatte,     auf welche ein im     Querschnitt        Z-förmi,ges    Me  tallstück 22 aufgeschweisst ist.

   Dieses Metall-         stück    bildet     einerseits    ein     Widerlager    für       die        Schraubenfedern    23 und dient gleichzeitig  zur     Lagerung    der Achse 24, auf welcher Ka  belrollen 25     drehbar    angeordnet     sind.    Das  andere Ende der Achse 24     ist    in der Grund  platte 21 gehalten.

   An den aufgebogenen       Rändern    der Grundplatte 21 sind weiterhin  Winkelstücke 26     angeschweisst,    die zur Füh  rung von     Schraubenbolzen    27 dienen, die       ihrerseits        Führungen    für die Schraubenfedern  23     darstellen.    Auf den     Federn.    23 ruht die       Platte    28 auf. Durch     Drehung    der     Schrau-          benmuttern.    29 kann     den    Federn zum vorn  herein eine     bestimmte        Vorspannung    erteilt  werden.

   An dem Platte 28 sind     in,    ihrem     mitt-          leren.    Teil oben und     unten    Lappen abgebogen,       in,    denen die     Achse    30 der     Kabelrollen    31 ge  lagert ist. Die     Muttern    29 sind durch Ver  steifungswinkel 32 gegen Verdrehung ge  sichert. Auf den Bolzen 24, 30 sind je drei  Kabelrollen     frei        drehbar    gelagert.

   Diese Rol  len sind nach Art eines Flaschenzuges von       einem    Kabel 20     umschlungen,    dessen eines  Ende     mittels    des     aufgepressten    Nippels 33 in      einen Schlitz des Stückes 22 eingehängt ist.  Das andere Ende des Kabels 20 ist über     Um.          lenkrollen    34, 35 zum     Stiefelabsatz    geführt.  Über der Kabelführung ist ein Deckel 36 an  geordnet, der mittels Schrauben 3 7 am Ski  holz gesichert ist.     DieGrun.dplatte    wird durch  die Schrauben 38 gehalten.  



  Im Deckel ist eine     Ledermanschette   <B>39</B>  vorgesehen, durch welche     dass    Kabel 20 dicht  schliessend geführt ist, um den Eintritt von  Schmutz durch den     Eintrittssühlitz    des Ge  häusedeckels 36 zu verhindern. Entsprechend  .der Verschiebung des Drahtseils     @'beim    Hoch  heben des Absatzes lässt sich auch die Man  schette 39 verschieben. Sie wird     einers@eit     durch eine am Deckel aufgeschweisste Lasche  40 und anderseits durch eine an der Grund  platte angeschweisste Blechwulst 41 geführt.  



  Auf eine in der Zeichnung nicht darge  stellte Art und Weise ist noch Vorsorge ge  troffen, dass beim Zusammendrücken der Fe  dern die Rollen 25 und 31 sich nicht berühren  können. Dies kann durch Anschläge oder ein  fach dadurch bewirkt     werden,        da.ss    .die Federn  auch in     vollisitändig        zusammengedrücktem    Zu  stand die Rollen 25, 31 im Abstand vonein  ander halten.  



  Die     Tiefzugvorrichtung    lässt sich auch  hinter dem Absatz auf dem Skirücken be  festigen.  



  In beiden Fällen wird der am Kabel 20       befestigte    Bügel 43 in     dae        Metallstück,    42, das  am Stiefelabsatz     befestigt    ist, eingehängt, bei  spielsweise, wie aus     Fig.    1, 3 ersichtlich,  durch Anordnung einer den Bügel 43     auf-          nehmenden    Vertiefung im     Aletallstüeh    42.  



  Beim Einhängen des Bügels 43 in das  Metallstück 42 werden stets die verhältnis  mässig .starken Federn 23 etwas zusammen  gedrüekt. Damit     dus    Einhängen leichter ist,  wird das Kabel gemäss der Variante nach       Fig.    4 über eine ausserhalb des Gehäuses 36       >angeordnete    Rolle 10 geführt, welche mittels  Lenker 11 mit einem Hebel 12 verbunden ist.  In der gezeichneten     Stellung    ist der Bügel 43  in     das.    Metallstück 42 gehängt.

   Zur Änderung  der Spannung des Kabels können im     Stram-          merhebel    12 in an sieh bekannter Weise meh-         rere    Rasten zum     wahlweisen    Einhängen des  Lenkers 11 vorgesehen sein.  



       Fi.g.    5 zeigt eine etwas geänderte Anord  nung, bei welcher ebenfalls ein Nachstellen  der Kabelspannung möglich ist. Diese     Nacli-          stellba.rkeitwird    hier dadurch erzielt, dass der  die     Seilrolle    10 tragende     Strammerhebel    12  mittels eines Bügels 44 in verschiedene Ra  sten 45 eines auf dem Skirücken angeordneten  Gehäuses 46     einhängbar    ist. Durch Blattfeder  47 ist Bügel 44 gegen Herausfallen ge  sichert.  



  An Stelle der Rolle 10 kann auch, wie       Fig.    6 zeigt, das hinter der Bindung angeord  nete Gehäuse 36 samt den in ihm     liegenden          Umlenkrollen    durch Lenker 11 mit     dem    Hebel  12 verbunden sein. Dabei ist     das        Gehäuse        3f>     in Führungen 14 hinter dem Absatz auf dem  Skiholz längsverschiebbar. Das aus dein     Cre--          hä,use        austretende    Kabel ist über eine Um  lenkrolle 13 geführt. Mittels dies Hebels 12  kann     da.s    Kabel nach Einhängen des Bügels  wiederum angezogen werden.  



  Eine andere Möglichkeit der     Entlastung     des Kabels, welche das Einhängen     desselben     am Stiefelabsatz oder am     riersenzugorgan    er  leichtert,     besteht    darin, während des Ein  hängens die Federn 23 um das     erforderliche>.     Mass zusammenzudrücken.

   Dies kannbeispiels  weise dadurch geschehen, dass im Gehäuse 36  ein Hebel schwenkbar gelagert ist, welcher  eine oder mehrere     exzentrisch    gelagerte Schei  ben trägt, die mittelbar oder unmittelbar auf  die bewegliche Platte 28 wirken und dieselbe  in der Längsrichtung des Skis verstellen.     Arif     dem     erwähnten    Hebel ist dann zweckmässig  auch die     Umlenkrolle    gelagert.  



  Das Gehäuse 36 mit den darin     angeorel-          neten    Teilen kann an irgendeiner Stelle des  Skirückens angeordnet sein. Entweder in der  dargestellten Weise unter dem     Stiefelabsatz,          aber    auch hinter demselben oder vor den Ze  henbacken der Bindung, d. h. immer da, wo ein  Zug, sei es auf einen Bindungsteil, sei es auf  einen Teil des Stiefels,     z-,veekmä.ssig    ausgeübt  werden kann.

   Die Verbindung des aus dem  Gehäuse herausgeführten Kabelteils mit dein  Stiefel oder mit einem Teil des Fersenzug-           organes    kann auf irgendeine     bekannte    Weise  erfolgen.     Insbesondere    kann bei vor den Ze  henhacken angeordnetem Gehäuse die     Ver-          bindung        .des    aus demselben herausgeführten  Kabelendes mit der an     sielt    bekannten  Schlaufe des     Fersenzugorganes        vorgesehen     sein.

   Das andere Kabelende kann     .ebenfalls     aus dem Gehäuse     heraus    auf eine dreh- und       feststellbare    Rolle geführt oder in Rasten       eingehängt    sein. Durch     Verstellung    der Rolle  kann die     Vorspannung    der Federn geändert  und die Länge des die Verbindung mit dem       Fersenzugorgan    bewirkenden Kabelstückes       geändert    werden.  



  Die beschriebene Anordnung der     Federn     und Rollen im Gehäuse 36 ermöglicht eine       gedAngte        Bauart    und     trotzdem    eine sehr  weiche Federung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skibindung mit Tiefzugvorrichtung, ge kennzeichnet durch ein Kabel, das über nach Arteines Flaschenzuges angeordnete Rollen geführt ist, wobei .die zusammenarbeitenden Rollensätze unter -dem Einfluss von minde stens einer Schraubenfeder stehen, die einem auf das Kabel ausgeübten Zug einen Wider stand entgegensetzt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder, die Rollen und ein Teil des Kabels in einem auf dem Skiriteken angeor dneten Gehäuse untergebracht .sind. 2. Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nachPatentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallel angeordnete Drucksührau- benfedern vorgesehen sind, zwischen welchen die Flaschenzugrollen angeordnet sind. 3.
    Skibindung mit Tiefzugvorriehtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Schraubenfedern auf je einer ver stellbaren Schraubenspindel geführt sind. 4. Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch .gekennzeich net, dass die Schraubenfedern mit ihren einen Enden sich auf ein auf dem Skirücken fest antigeordnetes Widerlager und mit ihren an diern Enden auf eine auf .den Schraubenspin deln verschiebbar geführte Platte abstützen,
    wobei Widerlager und Platte je einen Rollen- ,siatz des Flaschenzuges tragen. 5. Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass das Kabel einerends am Widerlager befestigt und anderende über eine Umlenk- rolle aus dem Gehäuse herausgeführt ist. 6.
    Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Durehführun.gsstelle des Kabels am Gehäuse abgedichtet ist. 7. :Skibindung mit Tiefzugvorrkhtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass als Dichtung eine Ledermanschette vorgesehen ist. B.
    Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Gehäuse als Absatzstütze aus gebildet isst. 9. Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kabelende mittels eines Ein- hängeo,rganas derart am Stifelabe@atz einhäng- bar ist, ,dass es von diesem abgleiten kann.
    10. Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nach. Unteranspruch 9, mit Fersenzugorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Einhänge organ unter dem Fersenzugorgan liegt. 11. Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, rlass die Vorspannung .der Schraubenfeder ein- stellbar ist. 12.
    Skibindung mit Tiefzugvarrichtung nach Unteranspruch 1, mit Fersenzugorgau, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse vor den Zehenbacken angeordnet und das Ka bel mit dem Fersenzugorgan verbunden ist. 13. Skibindung mit Tiefzugvo.rrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Gehäuse ausserhalb des Bereiches des Stiefelabsatzes auf dem Skirücken ange ordnet und das Kabel am Stiefelabsatz ein hängbar ist. 14.
    Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da-ss die Kabelspannung mittels eines Spann hebels (12) verstellbar ist. 15. Skibindung mit Tiefzugvorrzchtiui;g nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass der Spannhebel (12) auf dem Ski rücken angeordnet und mit einer Umlenkrolle (10) für das Kabel verbunden ist. 16.
    Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass der Spannhebel (12) einerseits mit einer Umlenkrolle (10) für das Kabel und anderseits mit einem Bügel (44) verbunden ist, der in verschiedene Rasten (45) eines auf dem Skirüeken angeordneten Gehäuses (46 einhängbar ist. 17.
    Skibindung mit Tiefzugvorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeich net, dass der die Umlenkrolle (10) tragende Lenker (11) in verschiedene Rasten des auf dem Skirücken schwenkbar angeordneten Spannhebels (12) einhängbar ist. 18. Skibindung mit Tiefzugvorrichtun5 nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorgesehen sind, um zwecks Entlastung des Kabels beim Einhängen des selben die Schraubenfeder zusammenzu drücken.
    19. Slzibindung mit Tiefzubvorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass ini Gehäuse ein schwenk barer, Exzenterscheiben tragender Hebel an geordnet ist. 20. Skibindung mit Tiefzugvorrielitung nach den Untera.uspriiclien 4 und 18, dadurch gekennzeichnet dass die Exzenterscheiben auf die verschiebbar geführte Platte wirken. 21.
    Skibindung mit Tiefzugvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgese hen sind, welehe eine Berührung der einander gegenüberliegenden Rollen des Flaschenzuges verhindern. 22. Skibindung mit Tiefzugvorrichtun nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass eine an die Rasten (45) federnd an liegende Ila-ltefeder (47) den Lenker (44) ge- . lera.u.sfallen aus den Rasten (45) sichert. gen<B>1</B> 23.
    Skibindung mit Tiefzugvorrichtunl; n ae 'h L Tnteranspriieh#en <B>5</B> und 19, dadurch t' ge- hennzeiehnet, dass die Umlenkrolle auf dem die Exzenterscheiben tragenden Hebel ge lagert ist.
CH227994D 1942-03-17 1942-03-17 Skibindung mit Tiefzugvorrichtung. CH227994A (de)

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