CH228008A - Prüfeinrichtung für Reibstoffe, insbesondere für Bremsbeläge. - Google Patents

Prüfeinrichtung für Reibstoffe, insbesondere für Bremsbeläge.

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CH228008A
CH228008A CH228008DA CH228008A CH 228008 A CH228008 A CH 228008A CH 228008D A CH228008D A CH 228008DA CH 228008 A CH228008 A CH 228008A
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CH
Switzerland
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friction
testing device
ring
friction ring
dependent
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaf Bamag-Meguin
Technische Hoc Fahrzeugtechnik
Original Assignee
Bamag Meguin Aktiengesellschaf
Tech Hochschule Braunschweig V
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N19/00Investigating materials by mechanical methods
    • G01N19/02Measuring coefficient of friction between materials

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Description


  



     Prüfeinnchtung für Beibstoife, insbesondere für Bremsbeläge.   



   Es   sind verschiedene Prüfeinrichtungen    für   Reibstoffe, insbesondere für Bremsbeläge,    bekannt, die entweder nach dem Arbeits- oder dem   Leistungsverfahren    arbeiten. Bei ersterem wird eine in Umlauf gesetzte Masse bis zum Stillstand abgebremst, während bei letzterem Verfahren eine Dauerprüfung bei gleichbleibender Geschwindigkeit   vorgenom-    men wird.



   Vorliegende Erfindung beschÏftigt sich mit der Prüfung nach dem   Leistungsverfah-    ren.   Bekannte Prüfeinrichtungen,    die nach dem Leistungsverfahren arbeiten, bestehen in der Regel aus einer umlaufenden Trommel oder Scheibe, gegen welche die zu prüfende   Reibstoffprobe axial oder    radial von auBen herangepresst wird. Dabei wird entweder die auf die   Reibstoffprobe    ausgeübte Kraft oder das Drehmoment an der Trommel oder Scheibe gemessen.



   Derartige Einrichtungen eignen sich jedoch nicht immer zur Prüfung von Proben f r   Innenbackenbremsen, da sie als Aussen-    backen- oder Scheibenbremsen gebaut sind, die   Reibstoffe    f r   Innenbackenbremsen    aber häufig auf Metallgitter gepresst sind, die eine Prüfung auf AuBenbackenbremsen verhin   dern. Gewöhnliche Innenbackenbremsen. sind    zur Durchführung von   Reibstoffprüfungen    nach dem   Leistungsverfahren    wenig geeignet, da sie nicht für diesen Zweck gebaut sind.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile dadurch zu beheben, dass die Proben innerhalb des in einem stillstehenden ReibkranzträgeT angeordneten Reibkranzes als   unter Federdruok stehende Bremsbacken    umlaufen.



   Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass der stillstehende Reibkranz ohne Schwierigkeit mit einer elektrischen Heizvorrichtung und Wasserk hlung versehen werden kann.



  Auf diese Weise ist es möglich, die f r die jeweiligen Reibstoffuntersuchungen in Frage kommenden Temperaturen einzustellen. Die  Heiz- und   Kiiblleitungen    können in einen oder mehrere Temperaturausgleichsrin eingelegt sein. Vorteilhaft sind diese   Ausgleic'hsringe    auf den Reibkranz aufgepasst, damit   zweelis    guter Wärmeübertragung kein Luftspalt dazwischen vorhanden ist.



   Um die gute WÏrme bertragung zu unterstützen, kann ferner um den oder die Aus  gleichsringe    ein   Schrumpfring an, geordnet    sein, der das satte Anliegen des   oderder      Ausgleichsringe    an dem   Reibkranz bewirkt.   



   Der Reibkranz kann in dem Reibkranzträger für sich allein auswechselbar angeordnet sein,   damit bei seinem Ein-und Ausbau    keine andern Bauelemente in irgendeiner Weise beeinflusst werden miissen.



   Die Temperatur an der ReibflÏche wird zweckmässig durch einen an der ReibflÏche   anliegenden Temperaturfühler selbsttätig ge-    regelt.



   Zum Ausgleich der beim Umlaufen der Proben auftretenden FliehkrÏfte   können Ge-      gengewichte vorgesehen sein, wobei    die Ge  gengewichte vorteilhaft ala Hebel    zum Zur ckstellen der die Proben an die Reibfläche anpressenden Feder angeordnet sind. Ferner kann der   Reibkranzträger    zum Messen des durch Anpressen und Schleifen der Proben am m Reibkranz erzeugten Reibungsmomentes gegen eine Me¯feder abgest tzt sein, und um unerw nschte Pendelungen der   Messfeder    zu vermeiden, kann eine   Oldämpfung vorgesehen    sein.



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer   beisspielsweisen Ausfüh-    rungsform dargestellt, und zwar veranschau  liche   
Fig. 1 die Seitenansicht, wÏhrend
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch die Einrichtung zeigt.



   Fig.   3    3 stellt die Heiz- und K hlvorrich  tung vergrössert im Schnitt    dar.



   Der Reibkranz 1 aus dem gewÏhlten Ge  genwerkstoff    ist in einem Reibkranzträger 2 befestigt, der auf dem Lagerhals 3 drehbar r gelagert ist, Die Drehung ist jedoch durch die Me¯st tze 4 mit   Messfeder 5 begrenzt.    Der   Messdruck    zur Bestimmung des jeweiligen Drehmomentes kann entweder direkt oder mit Hilfe   eines Fernsendegerätes oder dergleichen    an anderer Stelle   abgelesenoderaberauch    durch Schreibgerät aufgenommen werden.



  Durch eine   Oldämpfung 6 werden ungunstige      Pendelungen    verhindert, Die Heiz-und die Kiihlvorrichtung sind innerhaib des Reib  kranzträgers      2    angeordnet. Sie bestehen gemäss Fig. 3 aus mehreren Ringen 7 aus gut wÏrmele tendem Baustoff, in denen Heiz-und Kühlrohre   8    eingebettet sind. Mit den Ringen 7 wird   bezweekt, dass die    Temperatur der   Hein-un    Kühlrohre über die sie   umschlie-       ssenden Ringe möglichst gleichmässig und ver-      lustlos    auf den Reibkranz   1    übertragen wird.



  Der Temperaturfühler 9 dient gleichzeitig zur Temperaturmessung und als Geber für einen Temperaturregler. Der Reibkranz ist für siell auswechselbar angeordnet. Er kann nach Losen einiger Befestigungsschrauben nach vorn herausgezogen werden. Die Ringe sind auf den   Reibkranz aufgepasst, damit dazwischen    kein Luftspalt vorhanden ist, der einen   g-ro-    sseren Temperaturuntersehied verursachen würde. Dem gleichen Zweck dient ferner ein zwischen den   Ringen und dem Reibkranz-      träger eingesetzter Schrumpfring.   



   Zum Zwecke einfacher Gestaltung der Pr feinrichtung und g nstiger Me¯bedingungen werden stets zwei Reibstoffproben 10 gleicher Gr¯¯e verwendet, die um 180¯ versetzt angeordnet sind. Die Probenhalter sind in je einem Schlitten 11 radial 1 verschiebbar, Die Sehlitten werden   zwisehen Wälzlagern 12    geführt und durch eine gemeinsame Feder 13 auseinandergedrückt. Die Feder stützt sich zum leichteren   E : instellen    auf ein Kugellager 14 ab. Die   Rollen der Wälzlager 12 sitzen auf    dem doppelarmigen Hebel 15, der auf der An  triebswelle    16 befestigt ist. Die FliehkrÏfte, welche von den Probehaltern und Schlitten ausgeübt werden, sind durch Gegengewichte 17   ausgeglichen.

   Die Anpressfeder    13 ist zwecks Änderung des   Anpressdruekes    leicht auswechselbar, Die Gegengewichte 17 sind als Hebel zum Riiekstellen der Reibstoffproben bei deren   Besichtigung    und Auswechslung angeordnet. 



   Es ist ohne weiteres möglich, die Anpresskraft statt durch eine Feder durch einen   Luft-    oder Íldruckzylinder, einen Elektromagneten oder dergleichen auszuüben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Prüfeinrichtung für Reibstoffe, insbeson- dere für Bremsbeläge, dadurch gekennzeich- net, da. ¯ die Proben innerhalb des in einem stillstehenden Reibkranzträger (2) angeord- neten Reibkranzes (1) als unter Federdruck stehende Bremsbacken umlaufen.
    UNTEBANSPRUCHE : 1. Prüfeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Reibkranz (1) zur Einstellung der für die. jeweiligen Reibstoffuntersuchungen in Frage kommen- den Temperatur heiz-und kühlbar ist.
    2. Pr feinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizung durch elektrischen Strom und die Kühlung durch Wasser erfolgt, wobei die Heiz-und Kühlleitungen (8) ineinen oder mehrere Tem peraturausgleichsringe (7) eingelegt sind.
    3. Prüfeinriohtung nach Unteranspruoh 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ der oder die Ausgleichsringe (7) auf den Reibkranz (1) aufgepasst sind, damit dazwischen zwecks guter Wärmeübertragung kein Luftspalt vorhanden ist.
    4. Prüfeinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass um den oder die Ausgleichsringe (7) ein Schrumpfring angeordnet ist, der das s satte Anliegen des oder der Ausgleichsringe an dem Reibkranz (1) zweck guter WÏrme bertragung unterst tzt.
    5. Prüfeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Reibkranz (1) in dem ReibkranztrÏger (2) für sich allein auswechselbar angeordnet ist.
    6. Prüfeinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur an der Reibfläche durch einen an der ReibflÏche anliegenden Temperaturfühler (9) selbsttÏtig geregelt wird.
    7. Pr feinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausgleich der beim Umlaufen der Reibstoffproben (10) auftretenden FliehkrÏfte Gegengewichte (17) vorgesehen sind.
    8. Pr feinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Gegenge wichte (17) als Hebel zum Zurückstellen der die Proben (10) an die Reibfläche a, npressen- den Feder (13) angeordnet sind.
    9. Prüfeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Reibkranzträger (2) zum Messen des durch Anpressen und Schleifen der Proben (10) am Reibkranz (l) erzeugten Reibungsmomentes gegen eine Messfeder (5) abgestützt ist.
    10. Pr feinrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, da¯ zur Vermeidung unerwünschter Pendelungen der Me¯feder (5) eine ÍldÏmpfung (6) vorgesehen ist.
CH228008D 1941-10-06 1942-08-07 Prüfeinrichtung für Reibstoffe, insbesondere für Bremsbeläge. CH228008A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999037993A1 (en) * 1998-01-22 1999-07-29 Federal-Mogul Friction Products Limited Friction material testing apparatus
CN109100249A (zh) * 2018-10-24 2018-12-28 西南交通大学 一种成品刀具涂层耐磨性能测试装置

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