CH228184A - Druckkocher. - Google Patents
Druckkocher.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47J27/08—Pressure-cookers; Lids or locking devices specially adapted therefor
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Description
Druckkocher. Es ist bereits ein Druckkocher bekannt, bei dem der Deckel, wie dies an Dampf kesseln schon seit langem üblich ist, bei ver schlossenem Druckkocher von innen her an eine seinen Rand übergreifende Druckfläche angedrückt wird. Dabei muss natürlich der Durchmesser des Deckels grösser sein als die Öffnung .des Druekkochbehälters. Um daher den Deckel in diesen Behälter einsetzen zu können, ist er so ausgebildet, dass er sich beim Abnehmen deformiert, das heisst in eine gewölbte Form übergeht.
Das bedingt aber, dass der Deckel aus besonderem Material her gestellt werden muss, nämlich aus rostfreiem Stahlblech, was die Herstellung des Druck kochers sehr verteuert und bei Fehlen dieses Materials überhaupt unmöglich macht.
Die Erfindung ermöglicht, diesen Nach teil zu beseitigen. Der Druckkocher, bei wel chem der Deckel sich in der Schliessstellung an die Innenseite eines oben am Topf nach innen vorspringenden Flansches anlegt, zeich net sich dadurch aus, dass der Deckel starr ausgebildet ist, dass er und die Topföffnung unrund sind, so dass sich der Deckel beim Abnehmen nicht verformen muss, und dass mit dem Deckel, in welchem zentral die Dose eines Manometers eingebaut ist, ein Hand hebel gelenkig in Verbindung steht, der in Zusammenwirkung mit einer Handhabe des Topfes das Andrücken des Deckels an den Flansch und dadurch das Festhalten des Deckels in der Schliessstellung ermöglicht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes veranschaulicht die beiliegende ab Zeichnung.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Druck kochers.
Fig. 2 ist ein Grundriss.
Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab einen 9o Vertikalschnitt durch ein zum Druckkocher gehörendes Sicherheitsventil.
Fig. 4 ist ein teilweiser Schnitt durch den Deckel in grösserem Massstab, und Fig. 5 ist ein Grundriss des Deckels nach u Fig. 4 bei abgenommener Deckplatte des Manometers. In der Zeichnung bedeutet 1 den Topf des Druckkochers mit der Handhabe 2, die die übliche isolierende Verkleidung aufweist. Am obern Topfrand befindet sich der nach innen vorspringende Flansch 4.
Der starre, zweck mässig aus dem gleichen Material wie der Topf 1, also beispielsweise aus Aluminium bestehende Deckel 3 ist oval, wie die Öff nung des im übrigen runden Topfes, hat aber etwas grösseren Durchmesser als diese und legt sich daher mit einer auf ihm angebrach ten Dichtung 5 an die Innenseite des Flan sches 4 an, wenn der Druckkocher geschlos sen ist.
In den Deckel 3 ist zentral die Dose 6 eines Manometers eingebaut. 7 ist die Deck platte dieser Dose und 8 eine zwischen Deck platte und Dose eingelegte Dichtung. Auf der Oberseite der Deckplatte ist das gegabelte Ende 9 eines Handhebels 10 angelenkt, der in der Schliessstellung des Deckels 3 in einer mit der Handhabe 2 ein Stück bildenden gabelförmigen Stütze 11 ruht, an der er sei nen Drehpunkt hat, wobei sein freies Ende in einen an der Handhabe 2 befestigten Federhaken 12 eingreift.
In der Manometerdose 6 befindet sich die übliche auf den Zeiger 13 wirkende Feder 14. Die Skala. 15, über der der Zeiger spielt, ist durch eine Öffnung 16 in der Deckplatte 7 von aussen sichtbar. Der Dampfdruck im Topf 1 wirkt durch eine mit einem Sieb 17 abgeschirmte Öffnung 18 der Manometer dose auf das Manometer.
Ferner ist die Manometerdose 6 senkrecht durchsetzt von einem Rohr 19, dessen oberer, die Deckplatte 7 überragender Teil einem in seinem Mittelteil kegeligen Ventilkörper 20 eines Sicherheitsventils zur Führung dient, welcher Ventilkörper abnehmbar und achsial beweglich auf dem Rohr 19 sitzt und mit einem Handgriff 21 versehen ist. Ein Führungsstift 22 des Ventilkörpers greift in der in Fig. 3 dargestellten Schliessstellung des Sicherheitsventils in eine aehsiale Nut 23 an der Aussenfläche des Rohres 19 ein, und zwar in das untere Ende der genannten Nut. deren oberes Ende sich bei 24 befindet.
Ausserdem geht aber vom untern Ende der Nut 23 noch eine andere, steil schrauben- gangförmige Nut 25 aus, die sich bis an das obere Ende des Rohres 19 erstreckt. Diese Nut 25 ermöglicht das Abnehmen und Auf setzen des Ventilkörpers 20. Zum Abnehmen wird dieser unter leichter Drehung mittels des Handgriffes 21 angehoben, während beim Aufsetzen der Führungsstift 22 in Eingriff mit dem obern Ende der Nut 25 gebracht wird. Der Ventilkörper fällt dann von selbst nach unten, wobei der Stift 22 in der Nut 25 gleitet. In der Schliessstellung des Ventils sperrt ein im Ventilkörper 20 angebrachter Ventilkegel 26 das obere, den Ventilsitz bil dende Ende des Rohres 19 ab.
Steigt nun der Dampfdruck im Topf 1 Tiber einen gewissen Betrag, so wird der Ventilkörper 20 angeho ben. Dabei gleitet der Stift 22 nur in der Nut 23, und diese Bewegung des Ventilkörpers wird gehemmt, sobald der Stift 22 am obern Ende 24 der Nut \?3 angelangt ist. Durch den Dampfdruck kann also der Ventilkörper 20 niemals ganz vom Rohr abgehoben wer den. Ausserdem sind im obersten Teil des Ventilkörpers Öffnungen 27 angebracht, durch welche im Rohr 19 aufsteigender Dampf entweichen kann. Damit hierbei mit gerissene Flüssigkeitsteilchen nicht zu weit mitgerissen erden. ist zwischen Handgriff 21 und Ventilkörper 20 noch eine Kappe 28 eingeschaltet, welche die Öffnungen 27 ab schirmt und mitgerissene Flüssigkeitsteilchen abfängt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, befindet sich das beschriebene Sicherheitsventil zwischen den gegabelten Enden des Handhebels, die an die Deckplatte 7 angelenkt sind, und bewirkt, dass der Deckel 3, wenn er vom Topf 1 ab genommen ist, nur geringfügige Schwingun gen um die Drehachse des Handhebels aus führen kann, so dass man also nicht beide Hände benötigt, um beim Aufsetzen oder Ab nehmen des Deckels vom Topf ersteren in die richtige Lage zu bringen.
Zum Aufsetzen des Deckels wird dieser zunächst in den Topf eingeführt, dann der Handhebel 10 in die gabelförmige Stütze 11 eingelegt und zuletzt sein freies Ende zum Eingriff mit dem Federhaken 12 gebracht. Bei dieser Stellung des Handhebels wird der Deckel samt seiner Dichtung 5 fest an den Flanseh 4 des Topfes angepresst. Infolge der starren Ausbildung des Deckels ist dabei der Anpressdruck auf seinem Umfang viel gleich mässiger verteilt als bei dem bekannten Druckkocher mit elastisch deformierbarem Deckel.
Ausser dem bereits beschriebenen Sicher heitsventil ist im Deckel noch ein zweites Sicherheitsventil 29 angebracht für den Fall, dass im Rohr 19 Verstopfungen auftreten sollten.
Statt des beschriebenen Federmanometers kann im Deckel auch ein Federplattenmano- meter bekannter Konstruktion angeordnet sein. In diesem Falle geht das Rohr 19 nicht durch die Manometerdose hindurch, sondern ist ausserhalb derselben im Deckel 3 befestigt. Ausserdem ist dann zweckmässig die Gabel 9 direkt an den Deckel aasgelenkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Druckkocher, dessen Deckel grösseren Durchmesser hat als die Öffnung des Druck kochtopfes und sich in Schliessstellung an die Innenseite eines oben am Topf nach innen vorspringenden Flansches anlegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel starr aus gebildet ist, dass er und die Topföffnung unrund sind, so dass sich der Deckel beim Abnehmen nicht verformen muss, und dass mit dem Deckel, in welchen zentral die Dose eines Manometers eingebaut ist, ein Hand hebel gelenkig in Verbindung steht, der in Zusammenwirkung mit einer Handhabe des Topfes das Andrücken des Deckels an den Flansch und dadurch das Festhalten des Deckels in der Schliessstellung ermöglicht. U h TERANSPRtrCHE 1.Druckkocher nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein senkrecht zum Deckel stehendes, in den Topf ausmündendes Rohr eines Sicherheitsventils, das über der Mano- meterdose mit einem auf dem- Rohr geführten abnehmbaren Ventilkörper zusammenarbeitet, dessen Hubbewegungen durch Anschläge be grenzt sind. 2. Druckkocher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr zwischen gegabelten Enden des Handhebels, mittels deren letzterer in ge lenkiger Verbindung mit dem Deckel steht, so angeordnet ist, dass der Deckel in abgeho benem Zustand nur geringfügige Schwin gungen bezüglich des Handhebels ausführen kann. 3.Druckkocher nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass im Deckel noch ein zweites Sicherheitsventil angeordnet ist. 4. Druckkocher nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Öffnung in der Manometerdeck- platte, durch welche die Manometerskala und der Zeiger sichtbar sind. 5. Druckkocher nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handhebel in der Schliessstellung des Deckels auf einer mit der Handhabe ein Stück bildenden Gabel dreh bar abgestützt ist. 6.Druckkocher nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass am freien Ende der Hand habe ein federnder Haken angebracht ist, mit welchem das freie Ende des Handhebels beim Schliessen des Deckels in Eingriff ge bracht wird. -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH228184T | 1944-11-08 |
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| CH228184A true CH228184A (de) | 1943-08-15 |
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| CH228184D CH228184A (de) | 1944-11-08 | 1942-07-07 | Druckkocher. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH228184A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976952C (de) * | 1952-08-26 | 1964-09-03 | Rudolf Fissler K G | UEberdruckventil fuer Dampfkochtoepfe |
-
1942
- 1942-07-07 CH CH228184D patent/CH228184A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE976952C (de) * | 1952-08-26 | 1964-09-03 | Rudolf Fissler K G | UEberdruckventil fuer Dampfkochtoepfe |
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