CH228210A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.

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CH228210A
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  Verfahren zur Herstellung eines     liondensationsproduhtes.       Es wurde gefunden, dass man wertvolle  Kondensationsprodukte erhält, wenn man die  Alkohole mit 7 oder mehr     C-Atomen,    die  aus     Olefinen    durch Behandlung mit Kohlen  oxyd und Wasserstoff in Gegenwart von  Katalysatoren nach bekannten Verfahren ge  wonnen werden können, mit     Alkylenoxyden          umsetzt.     



  Derartige Alkohole, die stets mehr oder  weniger verzweigte     Kohlenstoffketten    auf  weisen, sind z. B.     Isononyl-,        Isododecyl-,        Iso-          pentadecyl-,        Isooctadecylalkohol.    Als Al  kylenoxyde kommen besonders Äthylen- und       Propylenoxyd    in Frage. Die Umsetzung er  folgt zweckmässig bei erhöhter Temperatur  und unter Zusatz von katalytisch wirkenden  Stoffen, wie     Alkalihydroxyd,        Natriumäthylat     oder metallischem Natrium.  



  Es ist zwar bereits bekannt,     höhermoleku-          lare    Alkohole, ferner Harzalkohole mit       Alkylenoxyd    umzusetzen. Alle bei diesen be  kannten     Verfahren    verwendeten Alkohole  stehen aber im Inland nicht oder nur in un  genügender Menge zur Verfügung. Sie müs-         sen    zum grössten     Teil    aus im     Inland    nicht  vorhandenen Fetten, Ölen oder Harzen ge  wonnen werden. Demgegenüber werden die  erfindungsgemäss verwendeten Alkohole aus  Stoffen gewonnen, die z. B. im     Inland    nach  dem Verfahren von Fischer und     Tropsch    her  gestellt werden können.

   Sie besitzen infolge  dessen gegenüber den bei den bekannten Ver  fahren verwendeten Alkoholen den Vorzug,  in unbeschränkten Mengen erzeugt werden  zu können.  



  Wie die bereits bekannten Kondensations  produkte dieser Art, haben auch die neuen  Erzeugnisse hervorragendes Netz-,     Wasch-          und        Emulgiervermögen.    Während man aber  bei den bekannten Produkten infolge ihrer  natürlichen Herkunft an einige wenige Ver  bindungen gebunden war, wie z. B.     Laurin-,          Myristin-,        Cetyl-    oder     Stearinalkohole,        steht     nunmehr, je nach dem Verwendungszweck,  eine bedeutend grössere Auswahl an Aus  gangsprodukten zur Verfügung, so z. B.

   Ver  bindungen mit     ungerader        Kohlenstoffzahl,     ferner     mehr    oder weniger verzweigte     Isomere,         die sich in ihren physikalischen Konstanten.  wie Siedepunkt, Schmelzpunkt usw., von den  natürlichen Fettalkoholen unterscheiden. Die  neuen Erzeugnisse ermöglichen es infolge  dessen, gewünschte     Eigenschaften    besonders  herauszuarbeiten. So kann man z. B. mit       Polyglykoläthern    des     Isododecylalkohols    bes  sere Netzwirkung als mit den gleichen     Poly-          glykoläthern    des     Laurinalkohols    erzielen.

    Ferner besitzen     Polyglykoläther    des     Iso-          pentadecylalkohols    besonders gute     Emulgier-          wirkung.     



  Nach bekannten Verfahren können die  neuen Kondensationsprodukte auch zur Her  stellung von Estern, z. B.     Schwefelsä.ure-          estern    oder -Estern von Fettsäuren dienen oder  nach     Überführung    in Halogenverbindungen  mit Ammoniak, Aminen oder     Alkoholaten     umgesetzt werden. Alle diese Produkte be  sitzen wertvolle Eigenschaften, die sie zur  Verwendung in vielen Zweigen der Technik,  wie z. B. in der Textil- oder Lederindustrie,  geeignet machen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines Konden  sationsproduktes, welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man einen bei Zimmertem  peratur flüssigen, im Bereich von 120 bis  155 C bei 15 mm H,- siedenden Alkohol vom  durchschnittlichen     Molekulargewicht    186, wie  er erhältlich ist durch Einwirkung von Koh  lenoxyd und Wasserstoff auf ungesättigte       Kohlenwasserstoffe    der durchschnittlichen  Bruttoformel     C"H22    in Gegenwart von Ka  talysatoren, mit     Äthylenoxyd    zur Reaktion  bringt.  



  <I>Beispiel:</I>  558 g eines bei Zimmertemperatur flüs  sigen Alkohols, der aus ungesättigten Kohlen  wasserstoffen der durchschnittlichen Brutto  formel     01H22    durch Einwirkung von Koh  lenoxyd und Wasserstoff in Gegenwart von  Katalysatoren erhältlich ist, bei 15 mm Ho,  in dem Bereich von     120-155     C siedet und  ein durchschnittliches     Molekulargewieht    von  186 besitzt, werden mit einer Lösung von  5 g Natrium in absolutem Alkohol versetzt.  Nach Abdampfen des Äthylalkohols werden    in die auf<B>100'</B> C erwärmte Flüssigkeit unter  ständigem Rühren im Laufe von einigen  Stunden     402g        Xthylenoxyd    eingeleitet.

   Das  auf diese Weise erhaltene Produkt wird mit  Salzsäure neutralisiert und -vom ausfallenden       Kochsalz    getrennt.     Nach    Abtrennung des bei  15 mm     Hg    bis 265" C siedenden Anteils, der  zu neuen     L        msetzungen    verwendet werden  kann,     hinterbleiben    434 g eines dickflüssigen       C)ls    vom     llolekulargewicht    515. Das Pro  dukt ist wasserlöslich, gegen     Calcium-          jonen    vollkommen beständig und besitzt  ausgezeichnete Netzwirkung.

   Eine     0,l        öige     Lösung des Kondensationsproduktes in 9"  hartem     M'asser        brinbl.    einen     Baumwollstrang     von etwa     0,2g    Gericht bei einer Tem  peratur von 20"<B>C</B> in 28 Sekunden zum Un  tersinken. eine     Bleichstarke    Lösung des ana  logen     Laurinalkoholproduktes    erst in 58 Se  kunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Konden sationsproduktes. dadurch gekennzeichnet, dass man einen Alkohol, der bei Zimmer temperatur flüssig ist, in dem Bereich von <B>120-155'</B> C bei 1 5 mm 14 siedet, ein durch schnittliches llolel:ulargeivicht von 186 be sitzt und erhältlich ist aus ungesättigten Kohlenwasserstoffen der durchschnittlichen Bruttoformel C"H_: durch Einwirkung von Kohlenoxyd und M'a.sserstoff in Gegenwart von Katalysatoren mit Äthylenoxy d zur Re aktion bringt.
    Das erhaltene neue Endpro dukt ist ein dickflüssiges Öl vom Molekular- gewicht 515. Es ist wasserlöslich, gegen Cal- ciumjonen vollkommen beständig und besitzt ausgezeichnete Netzwirkung. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspriieh, da durch gel@ennzeichnet, dass die Reaktion bei erhöhter Temperatur durchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart katalytisch wirkender Stoffe durchgeführt wird.
CH228210D 1941-03-06 1942-02-18 Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. CH228210A (de)

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