CH228281A - Flüssigkeitsgekühltes Ventil mit Vorrichtung zur Herbeiführung eines Umlaufs der Kühlflüssigkeit im Ventilkörper. - Google Patents
Flüssigkeitsgekühltes Ventil mit Vorrichtung zur Herbeiführung eines Umlaufs der Kühlflüssigkeit im Ventilkörper.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Flüssigkeitsgekühltes Ventil mit Vorrichtung zur Herbeiführung eines Umlaufs der Kühlflüssigkeit im Ventilkörper. Die vorliegende Erfindung betrifft ein flüssigkeitsgekühltes Ventil mit Vorrichtung zur Herbeiführung eines Umlaufs der Kühl flüssigkeit im Ventilkörper, der einen hohlen Schaft und Kopf aufweist.
Nach der vorliegenden Erfindung wird die Flüssigkeit durch einen einen Hohlraum aufweisenden Pumpkörper in Bewegung ge bracht, der in dem hohlen Ventilkörper untergebracht ist und sich darin durch Wir kung der bei der Wechselbewegung des Ven tils sich entwickelnden Trägheitskräfte be wegt. Als Kühlflüssigkeit wird vorzugsweise flüssiges Natrium verwendet. In der beilie genden Zeichnung sind zwei Ausführungs formen des Erfindungsgegenstandes beispiels weise veranschaulicht. In dieser Zeichnung stellt Fig. 1 das Ventil im Längsschnitt ge mäss der ersten Ausführungsform dar.
Fig. 2 stellt in Ansicht den aus dem Ventil herausgezogenen Pumpkörper dar. Fig. 3 stellt einen Schnitt durch den Pumpkörper nach der Linie III-III der Fig. 2 dar.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch das Ventil gemäss der zweiten Ausführungsform. Das einen. hohlen Schaft und Kopf auf weisende Ventil 1 ist am Boden: mittels eines an sich bekannten Verschlusskörpers 2 ge schlossen. In dem im Innern des Ventil schaftes und des Kopfes freibleibenden Raum ist als Vorrichtung zur Herbeiführung des Umlaufs der in dem Ventil enthaltenen Flüssigkeit ein Pumpkörper frei beweglich angeordnet.
Dieser Pumpkörper weist einen rohrförmigen Teil 3 auf, der an seinem obern und untern Ende offen ist und innen zwei im Durchmesser gleich grosse Kammern a und b besitzt, die durch einen sich nach unten verengenden, durch eine Rotations fläche begrenzten Kanal c verbunden sind, so dass an der Übergangsstelle vom Kanal c zur untern Kammer b eine ringförmige Ab stufung 9 entsteht. Oberhalb des rohrförmi- gen Teils 3 bildet der Pumpkörper einen Schaft 4, der in eine Ausweitung 5 ausläuft. die dazu bestimmt ist, Beschädigungen des Kopfes während des Betriebes zu vermeiden.
Der Schaft 4 bildet eine Anzahl Kegel stümpfe 6 mit gegen unten grösserer Grund fläche, die an einer verengten Stelle des Hohlraumes im Ventilschaft angeordnet sind, so dass eine Reihe zur Bewegungsrichtung des Pumpkörpers senkrechter, ringförmiger Flächen gebildet werden. Die Verbindung zwischen den Teilen 3, und 4 des Pumpkör- pers erfolgt zum Beispiel mittels zweier sich kreuzender Gabeln, die in Vorsprünge 8 aus laufen, die dazu bestimmt sind, gegen die Innenwandung des Ventilschaftes anzuliegen und als Führung zu dienen. Zwischen den Gabeln bleiben vierÖffnungen 7.
Das untere Ende der Röhre 3 bildet ein ähnliches Gabel system mit Vorsprüngen 8' zur Führung des Pumpkörpers und mit Öffnungen 7'. Die Höhe des gesamten Pumpkörpers ist nied riger als der in Längsrichtung im Innern des Ventils vorhandene freie Raum, so dass dem selben abwechselnd infolge seiner Trägheit durch die Wechselbewegung des Ventils selbst erzeugte Längsverstellungen erteilt werden.
Um den Pumpkörper 3 in den hohlen Ventilschaft einzuführen, ist das untere Schaftende ursprünglich offen, wie in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist. Der Pumpkör- per wird durch dieses offene Ende in den hohlen Schaft eingeführt, ebenso das als Kühlmittel dienende, sich verflüssigende Me tall, worauf der Verschlusskörper 2 in Stel lung gebracht wird. Nachher wird das ver dickte Ende des Schaftes durch eine Walz- operation zusammengepresst, um den Ver- schlusskörper 2 bleibend in seiner Schliesslage zu sichern.
Die Aussenfläche des Ventil schaftes kann nachträglich auf einer Dreh bank auf das richtige Mass gebracht werden.
Es wäre auch möglich, den Pumpkörper und das Kühlmittel durch eine Öffnung im Ventilkopf einzuführen und alsdann diese Öffnung mittels eines elektrisch geschweiss ten Zapfens zu verschliessen. In diesem Falle wäre der Ventilschaft unten geschlossen und sein Hohlraum genau zylindrisch.
Die Betriebsweise ist leicht verständlich. Während des Hubes des Pumpkörpers nach oben üben die konischen Flächen der Kegel stümpfe 6 und die Abstufung 9 keine nen- nenswerteWirkung auf die Flüssigkeit aus und der Pumpkörper steigt. frei nach oben. Während des Hubes nach unten hingegen üben die durch die hegelstumpfreilie gebil deten ringförmigen Sperrflächen und die Ab stufung 9 eine Druckwirkung nach unten auf die Flüssigkeit aus.
Auf diese Weise er zwingt man im Innern des Ventilschaftes und -kopfes einen Umlauf der Flüssigkeit, welcher auch durch Wirkung des Wärme- potentialunterschiedes gefördert wird, wie in der Zeichnung durch Pfeile angegeben ist.
Es versteht sich, dass in den obigen Aus führungen die Wörter "obere" und "untere" mit Bezug auf die Stellung des Ventils in der Zeichnung gebraucht -orden sind, welche Stellung auch nicht senkrecht sein kann.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist für Ventile bestimmt, deren hohler Schaft innen eine gerade zylindrische Form hat. Der Pumpkörper zur Erzielung des Umlaufs der Kühlflüssigkeit besteht aus einem Rohr 10, welches unten Öffnungen 11 aufweist und mit Vorsprüngen 12 zur Führung längs der Innenwand des Ventilschaftes versehen ist. Am obern Ende des Rohres befindet sich eine trichterförmige Erweiterung 13, an die sich noch ein kurzes Rohrstück 14 mit Öff nungen 1 5 anschliesst.
Beim Aufwärtshub des Rohres 10 übt dasselbe keine Wirkung auf die im Ventillioblraum befindliche Flüs sigkeit aus, da diese durch die Öffnungen 15 und den Trichter 13 in das Innere des Rohre gelangen und nach unten fliessen kann, wäh rend beim Abwärtshub des Rohres die sich der Innenwand des Ventilhohlraumes nähernde Aussenfläche des Trichters 13 einen Druck auf die Flüssigkeit nach unten ausübt,
so dass ein Umlauf von Kühlflüssigkeit in der arige"ebenen Pfeilrichtung erzeugt wird. Die Erweiterung des Rohres 10 des Pump körpers könnte auch die in Fig. 5 darge stellte Form haben. Bei dieser Ausführung besitzt das Rohr 10 aussen eine Abstufung 13a, welche ähnlich wie die Abstufung 9 in Fig. 1 eine Druckwirkung auf die Kühl flüssigkeit ausübt, wenn sich der Pumpkör- per nach unten bewegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsgekühltes Ventil mit Vor richtung zur Herbeiführung eines Umlaufs der Kühlflüssigkeit im Ventilkörper, der einen hohlen Schaft und Kopf aufweist, da durch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit durch einen einen Hohlraum aufweisenden Pumpkörper in Bewegung gebracht wird, der in dem hohlen Ventilkörper untergebracht ist und sich darin durch Wirkung der bei der Wechselbewegung des Ventils sich ent wickelnden Trägheitskräfte bewegt. UNTERANSPRi1CHE 1.Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpkörper einen rohrförmigen. Teil aufweist, der innen in zwei Kammern unterteilt ist, welche durch einen. sich verengenden: Kanal verbunden sind, so dass an der Übergangsstelle zwischen Verbindungskanal und der einen Kammer eine Abstufung besteht, und dass der rohr- förmige Teil an seinen beiden; Enden. Öffnun gen aufweist, um den Durchgang der Flüssig keit zwischen dem Ventilhohlraum und den Kammern des rohrförmigen Teils zu gestatten. 2.Ventil nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Teil innerhalb des Hohlraumes des Ventilschaftes mit Abstand von der Innenwandung dessel ben durch Vorsprünge geführt wird. d. Ventil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Teil mit einem Schaft verbunden ist, der teilweise aus einer Reihe übereinanderliegender gleichge richteter Kegelstümpfe besteht, deren grössere Grundflächen gegen den rohrförmigen Teil gerichtet sind, so dass bei Bewegung des Pumpkörpers gegen den Ventilkopf zu prak tisch keine Druckwirkung auf die Kühlflüs sigkeit,dagegen bei Bewegung in entgegen gesetzter Richtung durch die Kegelstumpf grundflächen und die an der Übergangsstelle zwischen Kanal und der einen Kammer des rührförmigen Teils vorhandene Abstufung ein Druck auf die Kühlflüssigkeit ausgeübt wird.4. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpkörper aus einer Röhre besteht, die an beiden Enden mit Öffnungen versehen ist und an einem Ende eine trichterförmige Erweiterung auf weist, so dass bei Bewegung der Röhre in einer Richtung die Kühlflüssigkeit durch die trichterförmige Erweiterung und die be nachbarten Öffnungen ohne Widerstand in das Innere der Röhre fliessen kann,während bei Bewegung in der andern Richtung die Aussenfläche der trichterförmigen Erweite rung im Zusammenwirken mit der Innen wandung des Hohlraumes des Ventilkörpers einen Druck auf die Kühlflüssigkeit ausübt.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH228281T | 1942-07-15 |
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| CH228281D CH228281A (de) | 1942-07-15 | 1942-07-15 | Flüssigkeitsgekühltes Ventil mit Vorrichtung zur Herbeiführung eines Umlaufs der Kühlflüssigkeit im Ventilkörper. |
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Cited By (1)
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| WO2018153428A1 (en) * | 2017-02-21 | 2018-08-30 | Federal-Mogul Valvetrain Gmbh | Internally cooled poppet valve for internal combustion engine |
-
1942
- 1942-07-15 CH CH228281D patent/CH228281A/de unknown
Cited By (2)
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