CH228287A - Wärmekraftanlage. - Google Patents

Wärmekraftanlage.

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CH228287A
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Studien Aktiengesel Technische
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Tech Studien Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C1/00Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid
    • F02C1/04Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid the working fluid being heated indirectly
    • F02C1/10Closed cycles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Wärmekraftanlage.    Die Erfindung betrifft eine Wärmekraft  anlage, in der mindestens der grössere Teil  eines gasförmigen Arbeitsmittels, vorzugs  weise Luft, einen Kreislauf beschreibt und  durch äussere Wärmezufuhr in einem Erhitzer  mittelbar zu erhitzen ist.  



  Bei solchen Wärmekraftanlagen haben die  den Erhitzer verlassenden Rauchgase noch  eine verhältnismässig hohe Temperatur (zum  Beispiel 500 C), was damit zusammenhängt,       dass    das in den Erhitzer zurückströmende und  in diesem wieder zu erhitzende Arbeitsmittel  ebenfalls noch eine verhältnismässig hohe  Temperatur (zum Beispiel<B>350'C)</B> hat. Um  diesen Verhältnissen Rechnung zu tragen,     ist     schon vorgeschlagen worden, in Anlagen der  eingangs erwähnten Art die Abwärme der  Rauchgase zum Vorwärmen der dem Erhitzer  zuzuführenden Verbrennungsluft zu verwen  den.

   Da aber diese Luft beispielsweise beim  Vorsehen einer Rostfeuerung nicht über     ein     bestimmtes Mass (etwa 150-200  C) erhitzt  werden darf, so kann in     einem    solchen Fall    die in den aus dem Erhitzer abziehenden  Rauchgasen noch enthaltene Abwärme nicht  in so weitgehender Weise ausgenutzt werden,  wie es für die Erzielung eines guten thermi  schen Wirkungsgrades der Gesamtanlage  wünschenswert wäre.  



  Bei Anlagen der in Frage     kommenden     Art wird das den     Kreislauf    beschreibende  Arbeitsmittel vorzugsweise     in        mindestens     einem Verdichter auf höheren Druck gebracht,  dann durch äussere Wärmezufuhr erhitzt und  hierauf in mindestens einer Turbine unter  äusserer Leistungsabgabe expandieren gelas  sen. Damit die Verdichter eine geringe Lei  stungsaufnahme     aufweisen,        wird    das Ar  beitsmittel vor dem Eintritt in dieselben  zweckmässig vorgekühlt und im Verlaufe der  Verdichtung auch noch zwischengekühlt, so  dass im Vor- und in den Zwischenkühlern  weitere Abwärme anfällt.

   Hier handelt es  sich jedoch um Abwärme     verhältnismässig     tiefer Temperatur (zum Beispiel 50  C), so      dass sie für viele Heizzwecke nicht mehr ver  wendbar ist.  



  Zweck der Erfindung ist nun, eine Wärme  kraftanlage der eingangs erwähnten Art zu  schaffen, welche einmal die Abwärme der  Rauchgase möglichst weitgehend auszunutzen       und    ferner sonstige anfallende     Abwärme    ver  hältnismässig tiefer Temperatur noch für die  meisten Heizzwecke zu verwenden ermöglicht.

    Zu diesem Behufe nimmt in einer -Wärme  kraftanlage gemäss der Erfindung ein einen  Nebenkreislauf beschreibender     Hilfswärme-          träger    vorerst     mindestens    einen Teil der in  der Anlage anfallenden Abwärme von tie  ferer Temperatur als im Erhitzer anfällt. auf,  und anschliessend wird dieser     Hilfswärme-          träger    noch im Erhitzer durch Abwärme des  selben weiter     erwärmt,    um dann die so auf  genommenen     Abwärmen    in einem Wärme  verbraucher wieder abzugeben.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes in vereinfachter Darstellungs  weise veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Wärmekraftanlage, in wel  cher ein     Hilfswärmeträger    (Kühlwasser) in  einem     Vorkühler    eines Verdichters anfallende  Abwärme und ferner einen Teil der in den  Rauchgasen des Erhitzers enthaltenen Ab  wärme aufnimmt, und       Fig.    2 eine Wärmekraftanlage, in wel  cher der     Hilfswärmeträger    auch noch die in  Zwischenkühlern eines     mehrgehäusigen    Ver  dichters anfallende Abwärme aufnimmt.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 den Erhitzer einer  Wärmekraftanlage, in welcher als Arbeits  mittel dienende Luft einen geschlossenen  Kreislauf beschreibt. Dieser Luft ist im Er  hitzer 1 äussere Wärme zuzuführen, zu     wol-          chem    Zwecke sie ein im Brennraum des Er  hitzers 1 angeordnetes Rohrsystem 2 durch  strömt.

   Die darin erhitzte Luft durchströmt  dann den Hochdruckteil 3 und den Nieder  druckteil 4 einer     zweigehäusigen    Turbine, wo  sie sich     unter        Leistungsabgabe    entspannt,  und gelangt hierauf in einen     Wärmeaustau-          scher    5, wo sie Wärme an die von einem     zwei-          gehäusigen    Verdichter 7, 8 kommende und    nach dem Rohrsystem 2 strömende Luft ab  gibt.

       Nach    der Abgabe von Wärme     i,n          Wärmeaustauscher    5 gelangt die Luft über  einen     Vorkühler    6 in den     Niederdruckteil    7  und dann in den Hochdruckteil 8 des Ver  dichters, wo sie wieder auf höheren Druck  gebracht wird. Die so verdichtete Luft     _ge-          langt    schliesslich über den     Wärmeaustauscher     5, wo sie, wie bereits erwähnt, Wärme auf  nimmt, in das Rohrsystem ? des     Erhitzars     1 zurück, womit der Kreislauf durchlaufen  ist. Die Turbine 3, 4 treibt den Verdichter  7, 8 und einen Generator 9 an, der Nutzlei  stung nach aussen abgibt.  



  Um die im     Vorkühler    6 anfallende Ab  wärme und die in den aus dem Erhitzer 1  abziehenden Rauchgasen enthaltene Ab  wärme,     welche    zur Erhitzung des den Kreis  lauf beschreibenden Luft nicht mehr ver  wendbar ist, bestmöglich auszunützen, ist  in der Anlage noch ein von einem     Hilfs-          wärmeträ.ger,        vorzugsweise    Wasser, durch  laufener Nebenkreislauf vorgesehen. In diesen  Nebenkreislauf ist der     Vorkühler    6 einge  schaltet, wo der     Hilfswärmeträger    anfallende  Abwärme aufnimmt.

   Von hier gelangt der       Hilfswärmeträger    durch eine Leitung 10 in  ein Rohrsystem 11, welches im Abgaskanal  l' des Erhitzers 1 angeordnet ist. Im Wärme  austausch mit den Rauchgasen nimmt hier  der     Hilfswärmeträger    weitere Abwärme auf.  Dieser gibt dann die auf die beschriebene  Weise aufgenommenen     Abwärmemengen    in  einem     Wärmeverbraucher    12 ab und gelangt  anschliessend wieder in den     Vorkühler    6, wo  mit der     Nebenkreislauf    durchlaufen ist.  



  Bei der beschriebenen     Anlage    nimmt der       Hilfswärmeträger    einmal die im     Vorkühler    6  anfallende     Abwärme    verhältnismässig tiefer  Temperatur (zum Beispiel von     50-75 C)     auf, und er wird sodann im Rohrsystem 11  durch die Abwärme der Rauchgase weiter  erhitzt, zum Beispiel auf 200  C. Der Grad,  auf den der     Hilfswärmeträger    im Rohrsystem  11 zu erhitzen ist und somit auch der Be  trag, um den durch das Rohrsystem 11 den  Rauchgasen Abwärme zu entziehen ist, hängt  ganz vom     Wärmebedarf    im Wärmeverbrau-      eher 12 ab.

   Auf alle Fälle bietet aber der be  schriebene Nebenkreislauf die Möglichkeit,  anfallende Abwärme niederer Temperatur  noch für Heizzwecke auszunutzen, indem sich  der     Hilfswärmeträger    anschliessend im Rohr  system 11 durch Ausnutzen der Abwärme  der Rauchgase noch auf die Temperatur brin  gen lässt, die im Wärmeverbraucher 12 be  nötigt wird. Anderseits ermöglicht der  Nebenkreislauf die Abwärme der Rauchgase  im Erhitzer 1 selbst     bezw.    in seinem Abzug  kanal weitgehend auszunutzen.

   Letzteres  kann so weit betrieben werden, dass die Rück  gewinnung von     Rauchgasabwärme    in einem       Vorwärmer    für die Verbrennungsluft ent  behrlich wird, oder dass dieser     Vorwärmer     wenigstens nicht allzu gross zu bemessen ist,  indem die Wirtschaftlichkeit einer Anlage  nach der Erfindung auch noch gut ausfällt,  wenn die Verbrennungsluft weniger hoch  vorgewärmt wird als bisher.

   Das bedingt  dann wiederum den Vorteil, dass sich im       Brennraum    des Erhitzers 1 weniger hohe       Heizgastemperaturen        einstellen.    Mit Hilfe des       Nebenkreislaufes    lassen sich somit in der  Anlage anfallende     Abwärmen    in höchst  zweckmässiger Weise ausnutzen.  



  In     Fig.    2, in der sich entsprechende Teile  mit denselben Bezugszeichen belegt sind wie  in     Fig.    1, ist der Verdichter     dreigehäusig     ausgebildet; die drei     Verdichtergehäuse    sind  mit den Bezugszeichen 7, 8 und 14 belegt  und die drei     Verdichterläufer    werden von  einer gemeinsamen Welle 13 getragen. Zwi  schen den     Verdichterteilen    8 und 7     bezw.    7  und 14 ist je ein Zwischenkühler 15     bezw.     16 angeordnet.

   Diese Zwischenkühler 15 und  16     sind    nun auch in den Kreislauf des     Hilfs-          wärmeträgers    eingeschaltet, welcher Ab  wärme im     Vorkühler    6 und im Rohrsystem  11 aufnimmt, um sie im Wärmeverbraucher  12 wieder abzugeben. Der aus letzterem aus  tretende     Hilfswärmeträger    strömt dem Vor  kühler 6 und den Zwischenkühlern 15, 16    durch parallel geschaltete Leitungen zu. 17  bezeichnet einen     Verbrennungsluftvorwärmer,     welcher dazu dient,     dieVerbrennungsluft    vor  zuwärmen und somit die Rauchgase des     Er-          hitzers    noch weitgehend abzukühlen.

   Das  Rohrsystem 11 ist zwischen die Heizflächen  17 und 2 geschaltet.  



  Die Erfindung lässt sich mit gleich guter  Wirkung sowohl bei Anlagen anwenden,  deren Erhitzer mit Rostfeuerung ausgestattet  sind, als auch bei Erhitzern mit     Kohlenstaub-          und    Ölfeuerung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmekraftanlage, in der mindestens der grössere Teil eines gasförmigen Arbeitsmittels einen Kreislauf beschreibt und durch äussere Wärmezufuhr in einem Erhitzer mittelbar zu erhitzen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein einen Nebenkreislauf beschreibender Hilfs- wärmeträger vorerst mindestens einen Teil der in der Anlage anfallenden Abwärme von tieferer Temperatur als im Erhitzer anfällt aufnimmt und anschliessend im Erhitzer durch Abwärme desselben weiter erwärmt wird, um dann die so aufgenommenen Abwärmen in einem Wärmeverbraucher wieder abzugeben. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Wärmekraftanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wei tere Erwärmung des Hilfswärmeträgers durch Rauchgase des Erhitzers erfolgt. 2. Wärmekraftanlage nach Patentan spruch, bei der die Rauchgase des Erhitzers das Vorwärmen der diesem zuzuführenden Verbrennungsluft bewirken, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Rohrsystem für die Erwär mung des Hilfswärmeträgers zwischen die Heizfläche des Arbeitsmittelerhitzers und die Heizfläche des Verbrennungsluftvorwärmers geschaltet ist.
CH228287D 1942-05-07 1942-05-07 Wärmekraftanlage. CH228287A (de)

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