CH228520A - Kompressions-Kühlanlage mit Kolbenverdichter. - Google Patents

Kompressions-Kühlanlage mit Kolbenverdichter.

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CH228520A
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Apparatebau Geb Radiatoren-Und
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Zehnder Radiatoren Und Apparat
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Description


      Kompressions-Kühlanlage    mit     Kolbenverdichter.       Die     Erfindung    betrifft eine     Kompressions-          Kühlanlage    mit     Kolbenverdichter    und einem  den Kolben beim     Druckhub        antreibenden     Elektromotor, welcher durch eine     Hubvor-          richtung    mit dem Kolben in     Antriebsverbin-          dung    steht.

   Es     is.t,die    Anordnung einer     -durch          eine        Huhstange    mit     denn    Kolben     verbunde-          nen        Hubvorrichtung    in     ;

  solcher    Weise     zwi-          5ch.2n    Kolben und     Elektromotor    bekannt, dass       dis        Hubvorrichtung    bei     einem    kleinen     Drmk     des     Kältemitteldampfes    in der Saugleitung       selbsttätig        gesperrt,

      dagegen bei ei  nem     bestimmten        höheren    Druck     -des          Kältemitteldampfes    in der Saugleitung       selbsttätig        freigegeben        wird,    um bei dem als  dann     einsetzenden    Saughub des     Kolbens    durch  die Hubvorrichtung den Antrieb des     El'ektro-          moto-r-s_:    einzuleiten.  



  Gemäss der     Erfindung    weist die     Hubvor-          richtung    einen mit dem Kolben     zusammenwir-          henden        endlosen    Umlaufteil auf, und es= ist ein  Thermostat vorgesehen, welcher die Schlie  ssung des     Stromkreises    des Elektromotors     be-          Wirkt.       In der     Zeichnung    sind zwei     Ausführungs-          beispiele    ;des     Erfindung        ggegenstandes    und  eine Detailvariante     veranschaulicht:

            Fig.    1     zeigt    ein Beispiel, das mit einem       Einspritzverdampfer    versehen     ist,    im Aufriss  mit     teilweisem        Schnitt,          Fig.    2 einen     Seitenriss    dazu,       Fig.    3 in grösserem Massstab einen     ent-          sprechenden.        Teilschnitt,    und       Fig.    4 eine geänderte Ausführung der An  triebsverbindung     zwischen    Kolben und Motor.

         Fig.    5     zeigt    ein     Beispiel    mit     Überflutver-          dampfer.     



  Beim     ersten.        Beispiel    ist in     Fig.    1 mit 1  der     Verflüssiger    bezeichnet, in welchem die       verdichteten        Ammoniakdämpfe        unter        Abgabe     von     Wärme    verflüssigt werden.

   Vom     Verflüs-          @siger    1 aus führt     eine        untere    Rohrleitung 2  zu     einer        Düsen-DroisselvoTrichtung    3 in     Form     einer     Temperatur-Reguliervorrichtung,    an       welche    der     Verdampfer    4     anbeschlossen    ist,  in dem zugeleitetes     flitssiges    Ammoniak unter       Wärmeaufnahme    verdampft.

       Verflüssiger    1  und Verdampfer 4     sind    durch je eine Rohr-      Leitung 1'     :bezw.    4'     mit    dem     obern    Ende des  Zylinders 5     des    Kolbenverdichters     verbunden,          in    welchem sich der unter .gewissen Betriebs  bedingungen abwärts und aufwärts. bewegende       Verdichterkolben    7 befindet.

   An .den     An-          schlussstellen    der beeiden     Rohrleitungen    4' und  1' ist im Kopf des Zylinders 5 je ein     fed,er-          beliasteter        Ventilteller    16     bezw.    17 angeord  net, welcher durch Zusammenwirken mit  einem     nachgiebigen    Ventilsitz 16a     bezw.    17a       .die    betreffende Ventilöffnung abschliesst; die       beiden        Ventilisitze    16a,     17a    bestehen aus für  vollständige Dichtigkeit Gewähr bietendem  Gummi..

   Der Kolben 7 besitzt einen Ring 8  und einen     aus        hygrosl@opiischem    Stoff, zum  Beispiel aus Filz     bestehenden    Mantel 9 zur       S-ohmierung    der Zylinderwand. Oberhalb des  als     01abstreifer    dienenden Ringes 8 ist am  Kolben 7     eine    aus     ölbeständigem    Stoff, zum       Beispiel    aus besonders geeignetem Gummi,       bestehende    Manschette 10 vorgesehen, inner  halb welcher     @si:ch    ein am Kolben angebrach  tes Kopfstück 11 befindet.

   Der Kolben 7 ar  beitet mit zwei zueinander parallel     a-ngeordn,e-          ten,    zur     Hubvorrichtung    gehörende endlose       Umlaufteile    bildenden Hubketten 70 zusam  men, die über     Kettenräder    71 und     7\?    gehen,  wovon letzteres ein     Doppelkettenrad    darstellt,  auf dessen Achse 73 ein Zahnrad     befestigt     ist, das     in    ein Zahnrad 54 eingreift, welches.

    auf der Welle 55 des Elektromotors 44 fest  gemacht ist, welcher durch die     Elubvorrieh-          tung    mit dem Kolben in     Antriebsverbi.ndun-          steht.    Die beiden Hubketten 70 sind durch  einen quer angeordneten     Mit.nehmerbolzen    74  miteinander verbunden, auf dem sieh eine  Rolle 75 befindet.  



  Anden Verdampfer 4 ist durch eine Rohr  leitung 63     ein    Dehnungsrohr 62     angesehlos-          .seu,        dass        als    Thermostat dient und einen Arm  76 zur     Steuerung    eines     Quecksilber-Kipp-          schalters    40 besitzt.

   Dieser Kippschalter 40,  der im     Stromkreis    des Elektromotors 44 ange  ordnet und bei<B>77</B> gelagert; ist, greift mittels  seines     Traghebehs    in eine am .Steuerarm 7 6       vorgiesehene        Aus!sparung.    Mit dem     Kippsehal-          ter    40 arbeitet ein axial verschiebbar geführ  ter     Steuerbolzen    80 zusammen, der in einem         Schlitz        e;,n,e@n    Arm eines Winkelhebels 7 8  aufnimmt, welcher     dem    Einfluss einer Zug  feder 79 unterstellt ist.

   Der     Winkelhebel    78       st    der     Einwirkung    eines an der     Kolbenstange     18     vss.rgeseheuen        Querstücke:    18' ausgesetzt,  wie.     später        näher    erklärt wird.  



  Wein nun in einem mit dieser     Kompres-          sions-Kühlanla.ge        ausgerüsteten        Kühlsehrank     die     Temperatur    zum Beispiel auf 4  C     ange-          stieigen    ist, so wird     dureh    die     Drosselvorrieh-          tung    3 Ammoniak in. den Verdampfer 4 ein  gespritzt, was einen     Druckanstieg    zur Folge  hat.

   Es wird dann, wenn zum     Beispiel    ein       Druck    von     zirka.    3     at    erreicht wird, das     Deh-          nungsrahr    6? derart     gestreckt,    dass der Steuer  arm 76 gemäss     Zeichnung    nach links bewegt  und dadurch der     Kippschalter    40 um seine       Achse    7 7 in die gezeichnete Einschaltlage     ver-          schwenkt    und der Motorstromkreis     güsehlos-          sen    wird.

   Alsdann wird der Kolben 7 im<B>Zy-</B>  linder 5 durch den Elektromotor 44,     welcher     den Kolben beim     Drucl.:hub    antreibt,     aufwärts          bewegt.,    indem der     Mitnehmerbolzen    auf den  Teil 18' und damit auf den Kolben drückt.

    Nach einer     gewissen    Wegstrecke des     Druck-          huber    des Kolbens 7 wird vom Querstück 18'  der Winkelhebel 78 entgegen dem Einfluss  seiner Feder 79     versehwenkt,    wobei dieser       '\\'inl@elhebel    78 durch seinen abwärts gerich  teten Arm den Steuerbolzen 80 entgegen dem  Einfluss einer     (nicht        -,ezeiehneten)    Feder in       hezug    auf die Zeichnung nach rechts ver  schiebt.

   Der den Winkelhebel 78 aufnehmende  Schlitz im     Steuerbolzen    80 lässt eine zur er  wähnten Bewegung entgegengesetzte     Ver-          \ch-,venkung    des Winkelhebels 78 ohne Beein  flussung des     Steuerbolzens    80 zu, so dass der  letztere beim     naeh-folgend-en    Saughub des Kol  bens 7, wenn das     Querstüelz    18' den Winkel  hebel     verschwenkt,    unbeeinflusst bleibt.

   Da  gegen wird bei Ausführung des     Druckhnlres     des     Kolben.--    7 der ein Steuerglied bildende       Steuerbolzen    80     vorübergehend    aus einer  Sperrlage     zurückgezogen,    indem er in der  Weise axial verschoben wird, dass er aus der  Schwenkbahn des vom Thermostat     beeinfluss-          ten        Kippschalters    40 zurückgezogen wird, um  diesem die     'Möglichkeit    des     Kippens    zwecks           Aus>chaltung        des    Motorkreises zu geben.

    Beim Saughub des Kolbens 7 befindet der       Mitnehmerbolzen    74 sich in     bezug    auf     Fig.    2  nicht im     linksseitigen,    sondern im     rechtsseiti-          en        Trum    des endlosen Kettenpaares 70. Der  g<B>o</B>  Kolben 7 drückt     daran    .das an der Kolben  stange 18 vorgesehene     Querstück    18' auf dien       Mitnehmerbolzen    74, was eine mechanische  Beeinflussung des Kettenpaares 70 und somit  des     Räderpaares    53, 54     sowie    der     Mo.tonvelle     55 bedeutet.

   Es ergibt sich daher beim Saug  hub     des    Kolbens 7 das     Bestreben,    den einen       Kurzsehlussankermotor    darstellenden Elektro  motor mit     grösserer    als der für elektrischen       Betrieb    berechneten Drehzahl     anzutreiben,     was .sich in     diem    Sinne auswirkt,     dass    ein  (nicht gezeichneter) vorgeschalteter Elektrizi  tätszähler     stillsteht.    Durch Auftreffen des  Querstückes 18'     ,

  de(Kolbenstange    18 auf die       Kettenräderachse    73 wird der Saughub .des  Kolbens 7     begrenzt.    Wenn der Kolben 7 .die  betreffende Stellung     erreicht,    bewegt sich     das     Kettenpaar 70 in der Pfeilrichtung     gemäss          Fig.    2 weiter,

   wobei der mit der Rolle 75 ver  sehene     Mitnehmerbolzen    74 die eine     Umlenk-          a.chse    des endlosen     Hubteils    bildende     Ketten-          räderachse    73 umfährt und in der Folge auf  das     Querstück    18'     auftrifft    und .den Kolben  7 mitnimmt, der -dann neuerdings den Druck  hub ausführt usw.  



  Der Elektromotor 44 bleibt eingeschaltet,  bis infolge     Erreichung        einer    vorbestimmten,  mittels der     D.rosis,elv        orrichtung    3     einstellbaren          Tsmperatur        (Kältegrade)    im     Kühlschrank    die  Einspritzung von Ammoniak in den     Ver-          dampf-er    4     aufhört.    Es .sinkt dann der     Druck     im Verdampfer 4,     und    wenn er zum Beispiel  zirka 1     at        erreicht    hat,

   so hat     -das    Dehnungs  roh     r    62 sieh     @so        stark    zusammengezogen, dass  ,der Steuerarm 76 sucht, den     Kippschalter    40  nach links, in die     Ausschaltstellung    zu     ver-          schwenken.        Dieses        Verschwenken    des Kipp  schalters 40 in die Ausschaltstellung ist in  dessen nur möglich,     wenn    vom Kolben 7 aus  der     Steuerbolzen    80 aus seiner Sperrlabe zu  rückgezogen     wird,

      was wie     erwähnt    zu einer  beistimmten Zeit jedes     Druckhubes,        nämlich    in  der ersten Hälfte des     Druckhubes    des Kol-         bens    7     geschieht.    Zufolge     Verschwenkens    des       Kippsohaltens40    in die     Aueschaltstelliing    wird       derElektromoto@r44abgestellt.        Unter:

  demEin-          flvss    des     Überdruckes    im Verdampfer 4     wird     ,der Kolben 7     in,        seine    Tief-     bezw.        Ausgangs-          lage    bewegt, wobei er durch das     Querstück     18' am Ende dies Saughubes dem     Hubketten-          paar    70     einen    Bewegungsimpuls nach     unten          gebt,    der gerade ausreicht,

   um den     Mitnehmer-          bolzen    74 in seine     Ausgangslage    zurückzube  wegen,     welche    mit der     untern        Totpunktlage          zusammenfällt    oder ihr     wenigstens        genähert     ist; das Querstück 18' begrenzt den     freienWeg     .des     Mitnehmerbolzens    74 im Bereich der als       Umlenkachse        dienenden        Kettenräderachse    73.

    Beim     erneuten    Einschaltendes     Elektomotors     44 hat dieser Zeit, nämlich bis der     Mitnellmer-          bolzen    74 sich     unter        Jer        Kettenräderachse    78  hindurch bewegt hat,     vollständig        urbelastet     anzulaufen.

   Es ist also     .denn        ElektromotoT    44  möglich, nach jedem Druck- und     darauffol-          genden    Saughub     ,des        Kolbens    7     leer    anzulau  fen, indem     beim.        Drucklhub        des        Kolbens    7  das     Hubkettenpa!ar    70 vom Elektromotor 44  aus,     dagegen    beim     Saughub    vom Kolben aus  bewegt     wird.    Mit     Hilfedes    vom Kolben 7 aus  ,

  selbsttätig     gesteuerten        Steuerbolzens    80, wel  cher dem im     Motomstomkreis        angeordneten          Queicksilib@er-Kipp@schalter    40     zugeordnet    ist,  wird ein unzeitgemässes Umschalten dieses       Kippschalters    40     verhindert,    so     dass    ein     Ab-          ,schaltender    Anlage unterbleibt,

   wenn     darMit          nehmetb-o1zen    74 beim     Aufwärtsbewegen    auf       daa    an der     Kolbenstange    18 vorhandene Quer  stück 18'     auftrifft,        damit    in :der Folge der  Kolben 7     den.        Druckhub    ausführt.  



  Die erklärte     Ausführungsform        gestattet,     sie mit     bes        onders        niedriger    Hubzahl und dem  entsprechend grossem Zylinderinhalt     arbeiten     zu     lassen,    so     d:ass    bei :grosser     Bemessung    der       Verdampferfläahe    während eines     Saughuhes     ,des Kolbens .der     Verdampferdruck    zum Bei  spiel nicht     .mehrr    als 0,5     at    absinken kann.

   Es       lässt    sich so ,die Kraft     @dess        Kältemitteldampfes     dazu benutzen, die     Leerlauf-,        Ventilations-          und        Reibungsverluste        des        Elektromotors    zu       vermindern    oder ganz aufzuheben. Für den  Elektromotor ergibt sich .die schon     erwähnte         Möglichkeit, noch jedem Druck- und     darauf-          folgenden     leer anzulaufen.  



  Gemäss     Ausführungsvariante    nach     Fig.    4  ist     zwischen        dem.    Rad 54 und der     Motorwelle     55, also     zwischen    dem     endlosen        Umlaufteil     und dem     blotor,        eine        einseitig    wirkende     Mit-          nehmerkupplung    97 vorgesehen, wozu das Rad  54 eine innere Sperrverzahnung hat.  



  Diese Kupplung 97 ist beim Saughub un  wirksam, so dass der     Verdiehterkolben    7     und     das Kettenpaar 70 gegenüber der     konstanten     Drehzahl des Motors 44 voreilen können, wo  durch     eiste    Verkürzung der Saugzeit möglich  ist, und zwar bewegt der     Verdichte.rkol.ben     sich hierbei um so     schneller,    je grösser der     Ver-          d:ampferdruck    ist.

   Ohne     diese    Kupplung be  nötigt der     Kolben    für den Saughub ebenso  viel Zeit wie für den Druckhub,     indem    in  folge des     Verdampferdruckes    das Bestreben  besteht,     den    Motor über die Hubvorrichtung.  wenn der Kolben beim Druckhub den höch  sten Punkt erreicht hat, mit     grösserer    Dreh  zahl anzutreiben, aber jeder     Induktionsmotor     einer diesbezüglichen     Drehzahlsteigerung    Wi  derstand entgegensetzt.

   Durch Zuhilfenahme       erwähnter        Kupplung    können die     Wandun.gs-          einflüsse,    welche bei einer kleinen Saugge  schwindigkeit des     Kolbens    eine erhebliche  Einbusse an     Wirkungsigra@d    verursachen, be  sonders bei warmem Zylinder,     bedeutend    her  abgesetzt werden, nämlich infolge Herab  setzung der zum     Füllen.    des     Zylinders    benö  tigten Zeit.

   Der     Jem    Motor vorgeschaltete       Elektrizitätszähler        registriert        dabei    die Leer  laufverluste des Motors; infolge der kleineren       Wandungsverlu        .ste    ist der     Gewinn    am Wir  kungsgrad erheblich grösser als     die:    Leerlauf  verluste, welche     überdies    auf einer entspre  chend der Dauer des     Kolben-Saughiibes    sehr  kurzen Zeitspanne auftreten.  



  In     dier    Anordnung gemäss     Fig.    5 ist an den  Verdampfer 4 eine Kapillare 81 angelötet,  deren     wä-rmeempfindliche    Flüssigkeit auf das  Dehnungsrohr 62' (Thermostat)     einwirkt;    die  dem Verdampfer 4     vorgeschaltete    (hier nicht  gezeichnete)     Drosselvo.rriehtung    (3 in     Fig.    1)       ist        durch:    ein Schwimmerventil     gebildet,    durch  welches die     Zuleitung    2 gegebenenfalls ganz         abgeschlossen    wird.

   Das     Delinungerohr    62'  arbeitet mit dem     Quecksil.be.r-Kippschalter    40'  zusammen, der .durch     eineu    Leitungsdraht 82  mit einer Spule 83 verbunden ist, in welcher  sich ein Kern 84     befindet,    der noch in einer       Spule    85 liegt. Die beiden Spulen 83, 85     sind     durch     einen\Leitungsdraht    86 an den Draht.  47 der Netzleitung     #angesehlossen,    von deren  Draht 46 ein Leitungsdraht 8 7 zum Kipp  schalter 40' führt.

   Vom Kippschalter 40'  führt eine Drahtleitung 88     zji    einem     festen          Kontaktarm    89, dem ein     Kontaktarm    90 zu  geordnet ist,     welcher    sieh am Steuerbolzen 80  befindet, der beim Betrieb der Anlage gemäss  dem vorher erläuterten     Beispiel    von dem an  der     Kolbenstange    18     vorgesehenen    Querstück  18'     beeinflusst        wird.    Der     #Kern    84 der beiden  Spulen 83,

   85     ist    mit einem bei 91 gelagerten  Traghebel     eines        Qtieelzsilrriir-Kippseljalters     92 verbunden,     welche        r    durch     ein    Drahtleitung  93 an den Draht 47 der Netzleitung ange  schlossen ist, während vom     liippsehalter    92  eine     Drahtleitun--    94     zum    Elektromotor führt,  welcher     feiner    durch     eine    Drahtleitung 95  mit dem Draht 46 der     Netzleitung        verbunden     ist.<B>Von</B> der Spule 85 fuhrt eine     Drahtl;

  ei-          tung    96 zum     verschieljbaren    Kontakt 90.  



       Beim        Ansteigen    der Raumtemperatur und       -somit        des        Druckes    de:     Kältemittel-dampfes    im  Verdampfer 4     wird    über die Kapillare 81 die       Str.@chun,des        Dcljnungsrohres    62' bewirkt, so       dass    der Kippschalter 40' in     bezug    auf die       7xiehn-Ljng-    nach     links        eschzvenht    wird, wobei  von der ein     Stromkreis    über  die     Leitungen    87.

   82, 83, 86     gechlosseu    und  somit die Spule 83     erregt        wird.    Es     tvird    dann  der Kern 84     gemäss        ZeiehnLing    von rechts nach       lijil@s        bewegt,    so     dass        dc-r        Kippschalter    92 nach  rechts     sehwin--t    und.     r(emziifolge    über die     Lei-          tun--en    94, 95 der     Motorstromkreis        besehlo;

  -          sen,    der Elektromotor     also        elektrisch    ange  trieben und dann der     Kolben    7 im     Zylinder    5       aufwärts    bewegt     wird.     



  Nach     g--eijiireiideni        Absinken    der     Raum-          temperatur    zieht     das        1)ehiiur:;srohr        \?'    sich so       weit        ztisamnlen.        dass    der     Kippschalter    40'       nach        rechts        geschwenkt    wird, wobei die       Schliessmj@g    eine;

   Stromkreises über 46, 87, 88,      89, 90,     96,8-5,86,47        vorbereitetwird.DieSchlie-          ssungdieses    Stromkreises erfolgt durch     ent-          spreehende    Verschiebung des das Steuerglied       bildenden        Steuerbolzens    80 durch das gemäss  dem erklärten ersten Beispiel an der Kolben  stange 18     vorgesehene    Querstück 18'     beim     Druckhub     des    Kolbens.  



  Es wird dann die     Spule    85 erregt     und     durch den     damentsprechend    sich     verschieben-          den        gern    84 der     Kippschalter    92 ausgeschal  tet, und     somit    der     Motorstromkreis    unter  brochen.  



  Hier wird     also    -durch     Verstellen    des  Steuerbolzens das     Relais    83, 84, 85, 91, 92  erregt, wodurch sein     Schalter    92     ausgeschal-          tet    und dadurch der Motorstromkreis unter  brochen wird.     Zwecks        Einhaltung    des richti  gen     Zeitpunktes        beim        Ausschalten        wird    der  Kontaktarm 90     durch    den     Steuerbolzen    80  vom     Verdichterkolben    aus sinngemäss bewegt.  



       Statt    im     Sinne        :der        Fig.    4 zwischen der  Welle 55 des     Elektromotors    44 und dem       Hilfsrad    54 eine     einseitig    wirkende     Mitneh-          merkupplung    vorzusehen,     kann    für     dien    glei  chen Zweck das endlose Kettenpaar 70 zwei       Mitnehmerbolzen    74 besitzen, welche den Ket  tenumfang demgemäss     unterteilen.    Hierbei       erstreckt,

  das        Querstück    18' der     Kolbenstange     18 sich nur nach einer Seite. Beim Saughub       des        Kolbens    7 bewegt sich einer der     beiden          Mitnehmerbolzen    74     in,    der freien Zone     unter-          halb    des     Scheitels    der     Kettenräderachse    73,  und     trifft    dann auf     das        Querstück    18' auf,

    zwecks     Mitnahme        des    Kolbens 7     beim    Druck  hub.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kompressions-Kühlanlage mit Kolbenver dichter und einem den Kolben beim Druckhub antreibenflen Elektromotor, welcher durch eine Hubvorriehtun@g mit,dem Kolben in Antriebs- verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung einen mit dem Kol ben zusammenwirkenden, endlosen Umlaufteil aufweist, und dass ein Thermostat vorgesehen isst,
    welcher die Schliessung des Stromkreises des Elektromotors bewirkt. UNTERANSPRüCHE 1. gompressions-Kühlanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben beim Saughub an einem am endlosen Umlaufteil. der Hubvorrichtung vorgesehenen Mitnehmerbolzen angreift, welcher nach Zu- rücklegung der Saughubstrecke weiterläuft,
    um nach Umfahren der einen Umlenkachse des UmlarufteiL :den. Kolben beim Druckhub mitzunehmen. 2.
    Kompressions Kühlanlage nach P.atent- anspruoh, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Kolben beten Druckhub ein Steuerglied vorübergehend aus einer Sperrlage zurück- gezogen wird,
    wodurch die Versehwenkung eines vom Thermostat beeinflussten Kippschal- ters zwecks Unterbrechung .des Motorstrom kreises möglich ist.
    3. Kompressiions-Kühbanlage nach Patent- ansprueh, .dadurch .gekennzeichnet, dass durch den Kolben beim Druekhub ein Steuerglied vorübergehand verstellt wind. und dass durch Verstellen des Steuergliedes ein Relais erregt wird,
    wodurch sein. Schalter ausgeschaltet und dadurch der Motorstromkreis unterbro- chen wird. 4.
    Kompr#--sionisYKühlranlage nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen endlosem Umlaufteil und. Elektromotor eine einseifig wirkende Mitnehmerkupplung eingegliedert ist, welche beim Saughub des Kolbens wirkungslos ist.
CH228520D 1939-07-12 1939-07-12 Kompressions-Kühlanlage mit Kolbenverdichter. CH228520A (de)

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CH2340034X 1939-07-12
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CH244433A (de) * 1945-04-03 1946-09-15 Zehnder Radiatoren & Apparateb Kälteanlage mit Kolbenverdichter.

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GB543647A (en) 1942-03-06
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DE725972C (de) 1942-10-03

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