CH228598A - Elektrischer Zaun für Weideplätze. - Google Patents
Elektrischer Zaun für Weideplätze.Info
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05C—ELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
- H05C1/00—Circuits or apparatus for generating electric shock effects
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Description
Elektrischer Zaun für Weideplätze. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein. elektrischer Zaun für ZVeideplätze mit einem um den Weideplatz gespannten und gegen den Boden isolierten elektrischen Lei ter, der in dem Sekundärstromkreis eines In- duktors eingeschaltet ist, wobei im Primär- etromkreis ein Unterbrecher eingebaut ist.
Nach der Erfindung steht der zum Öff nen und Schliessen des Primärstromkreises bestimmte Unterbrecherhammer mit einem auf einer :gegen den Hammer hin geneigten Rollbahn igeführten Rollkörper in Wirkungs verbindung, welcher das Bestreben hat, zu folge seiner senkrecht zur Richtung des Auf lagedruckes wirkenden Gewichtskomponente den Hammer in der Schliesslage des Primär- stramkreises zu halten, das Ganze derart,
dass bei geschlossenem Primärstromkreis der Ham mer vom Induktor angezogen und dabei der Rollkörper auf der Rollbahn aufwärts ge schleudert wird, wobei der Primärstromkreis bis zur Rückkehr des Rollkörpers in seine Ausgangsstellung unterbrochen bleibt.
In der beigeordneten Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin- dungsgegenstandes ohne Zaundraht darge stellt, und ,zwar zeigt:
Fig. 1 den Induktor im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2, mit einzelnen Teilen in Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einige aus Fig. 1 ersichtliche Ein zelheiten und Fig. 4 die in Fig. 3 dargestellte Partie mit einzelnen Teilen in einer abweichenden Stel- lung.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 ein über einem, Boden 2 angeordnetes und mit diesem mittels Schrauben 3 verbundenes und auf der Oberseite mit einem Handgriff 4 ausgerüstetes glockenartiges Gehäuse. In diesem ist ein Induktor mit einer Primär spule ä und einer Sekundärspule 6 angeordnet.
Der eine Pol der Sekundärspule ist in übli cher Weise an Masse gelegt und ist im Be- triebe der Einrichtung zu erden, während der andere Pol an eine Klemme 7 angeschlossen ist, wobei die Primärspule 5 über einen Schal ter 8 und einen Unterbrechermechanismus an eine Trockenbatterie 9 angeschlossen ist.
Mit 10 ist ein an dem einen Joch 11 des Magnetkernes 12 befestigter Halter bezeich net, an welchem bei 13 ein Unterbrecherham- mer 14 versthwenkbar angeordnet ist. Bei 15 ist das Joch 11 des Magnetkernes unter brochen. Für die Überbrückung dieser Unter brechung dient eine :gegenübez dem Spalt 15 am Unterbrecherhammer 14 befestigte Eisen- platte 16.
An dem der Gelenkstelle 13 gegen überliegenden freien Ende ist der Unterbre- cherhammer zu einem Haken 17 umgebogen. Mit 18 ist ein mittels einer Stütze 19 am Ei senkern bezw. an .dessen Joch 11 befestigter Quecksilber-Kippschalter bezeichnet, welcher auf einer Welle 20 drehbar gelagert ist. Mit der Welle 20 ist ein Arm 21 fest verbunden, dessen freies Ende in. den Haken 17 des Un- terbrecherhammers eingreift und so mit die sem verbunden ist.
22 bezeichnet ein als Rollbahn dienendes, auf der einen Seite offenes Glasrohr, welches mittels einer am Joch 23 des Eisenkernes be- festigten Stütze 24 in einer gegen den Un- terbrecherhammer 14 hin leicht abwärts ge- neigten Schräglage ,gehalten ist.
An dem dem Unterbrecherhammer 14 gegenüberliegenden Ende ist das Glasrohr 22 geschlossen und im Innern ausserdem mit einem elastischen Puf fer 25 versehen.
Mit 26 ist eine als Rollkör- peT dienende und- im Glasrohr 22 geführte Stahlkugel bezeichnet, welche infolge ihrer senkrecht zur Richtung des Auflagedruckes wirkenden Gewichtskomponente das Bestreben hat, in der aus FinG. 1 und 3 ersichtlichen Stel lung zu. verbleiben, in welcher die Kugel ge gen den Unterbrecherhammer 14 drückt und dabei die Eisenplatte 15 in einer vom Joch 11 abgehobenen Lage hält.
In dieser Stellung ist auch der Quecksilber-Kippschalter in der aus .ssg. 1 und 3 ersichtlichen Kontaktstellung gehalten, in, welcher die beiden Pole 27 und 28 des Kippschalters vom Quecksilber ver bunden, sind.
Sowohl der Eisenkern mit den Induktionsspulen, wie auch der am Eisenkern befestigte Unterbrechermechanismus ist an einer Achse 29 in stabiler Gleichgewichtslage frei pendelnd aufgehängt. Die Achse 29 ist ihrerseitis an einem Träger 30 verankert, welch letzterer am Boden 2 des Gehäuses festgeschraubt ist.
Beim Gebrauch der vorstehend besehrie- bene-n Vorrichtung wird die Klemme 7 mit einem um den Viehweideplatz gespannten und gegen den Boden isolierten elektrischen Lei ter verbunden. Da:s Gehäuse 1 wird an einer in den Boden gesteckten Eisenstütze aufge hängt.
Angenommen, die einzelnen Teile der Vorrichtung befinden sich für Ausgangspunkt der nachfolgenden Betrachtungen in der aus Fig. 1 und 3 ersichtlichen Lage. Soll die Vor richtung in Betrieb gesetzt werden, so wird der Schalter 8 geschlossen und dadurch der Stromkreis .der Primärspule 5 geschlossen.
Hierbei wird ein magnetisches Kraftfeld er zeugt, wodurch die Eisenplatte 16 an der unterbrochenen Jochstelle 15 angezogen und dabei der Unterbrecherhammer 14 in Rich tung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeils A versch-#venld -ird. Hierbei wird vermittels des Hakens 17 auch der Quecksilber-Kipp- @schalter 18 in die aus Fig. 4 ersichtliche Stel lung versch-,venkt und dabei der Primärstrom kreis an den Polen 27 und 28 unterbrochen.
Bei dem ruckweisen Anziehen der Eisenplatte 16 bezw. Verschwenken des Unterb@recher- hammers 14 wird die Kugel 26 in das Innere dies Glasrohres 22 geschleudert und bewegt sich nun so weit auf der ansteigenden ROll- bahn, bis die in ihr aufgespeicherte kinetische Energie vom Steigungswiderstand der Roll bahn aufgezehrt ist;
hiernach rollt die Kugel wieder zurück, bis sie wieder gegen den Un- terbrecherhammer sichlägt und diesen dabei entgegen der Richtung d#cs Pfeilas A ver- schwenkt und dadurch neuerdings den Pri märstromkreis schliesst,
worauf sieh das be schriebene Spiel wiederholt. Sowohl beim Öffnen wie auch beim Schliessen des Primär- stromkreises ist in der Sekundärspule 6 ein hochgespannter Strom induziert worden, wel- cher über die Klemme 7 in den elektrischen Zaun geleitet worden ist.
Die das Glasrohr 22 haltende Stütze 24 ist verstellbar am Joch 23 befestigt, .so dass die Nedbgun@g des Glasrohres gegen den Unter brecherhammer hin wahlweise verändert wer den kann.
Diesle Veränderung des Gefälles der Rollbahn, bewirkt ein mehr oder weniger ra sches Abbremsen und Zurückrollen der vom Unterbrecherhammer auf,dieansteigendeRoll- bahn geschleuderten Kugel 26, wodurch er möglicht wird, den zwischen den einzelnen Stromimpulsen liegenden Zeitraum in b wis- sen Grenzen variieren zu können.
Die frei pendelnde Aufhängung des Un- terbrechermechanismus sowie der Spulen in stabiler Gleichgevrichtolage hat den Vorteil, dass die Vorriehtung bei jeder Lagenverände- rung des Gehäuses sich von selbst in die rich tige Lage einstellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Zaun für Weideplätze, mit einem um den Weideplatz gespannten und gegen den Boden isolierten elektrischen Lei ter, der in den Sekundärstromkreis eines In- duktars eingeschaltet ist, wobei im Primär stromkreis des letzteren ein Unterbrecher ein- gebaut ist, dadurch gekennzeichnet,dass der zum Öffnen und Schliessen des Primärstrom kreises bestimmte Unterbrecherhammer mit einem auf einer gegen den Hammer hin ge- neigten Rollbahn geführten:Rollkörper in Wirkungsverbindung steht, welcher das Be streben hat, zufolge seiner senkrecht zur Richturig des Auflagedruckes wirkenden Gewichtskompanente den Hammer in, der Schliesslage des Primärstromkreises zu halten, tlas Ganze derart,dass(bei geschlossenem Pri- märstromkreis der Hammer vom Induktar- magneten angezogen und dabei- der Rollkörper auf der Rollbahn aufwärts geschleudert wind, wobei der Primärstromkrels bis zur Rückkehr des Rollkörpers in seine Ausgangsstellung unterbrochen bleibt. UNTERANSPRüCHE 1.Elektrischer Zaun nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet"dass die Neigung der Rollbahn wahlweise verändert werden kann, zum Zwecke, die Rollgeschwindigkeit des Rollkörpers und damit den Zeitraum zwisehen ,den einzelnen Stromimpulsen in gewissen Grenzen verändern zu können.2. Elektrischer Zaun nach Patentanspruch, dadurch @gekennzeichnet, dass der Rollkörper als Kugel ausgebildet ist. 3. Elektrischer Zaun nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollbahn durch ein einerends geschlossenes Rohr ge bildet ist. 4.Elektrischer Zaun nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Rollbahn durch ein einerends offenes Glasrohr gebildet ist, an dessen anderem, geschlossenen Ende ein elastischer Puffer angeordnet ist. 5.Elektrischer Zaun nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass zum Öffnen und Schliessen des Primärstromkreises ein Queck- silber-Kipps-chalter vorgesehen ist, welcher vom Unterbrecherhammer gesteuert wird. 6.Elektrischer Zaun nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass der Unterbre- chermechanismus samt den Induktionsspulen in einer stabilen Gleichgewichtslage frei pen delnd aufgehängt ist.
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