CH228736A - Explosionsmotor. - Google Patents

Explosionsmotor.

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CH228736A
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Stalder Oskar
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Stalder Oskar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2730/00Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing
    • F02B2730/05Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with pistons intermeshing as gear wheels; with helicoidal rotors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description


  Explosionsmotor.    Die Erfindung betrifft Explosionsmotor,  zu dessen Antrieb hochexplosive Gase, bei  spielsweise Knallgas, verwendet werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.       Fig.1    zeigt schematisch     einen,Querschnitt     durch einen Teil des Motors nach Linie B -B  der     Fig.    2.  



       Fig.    2 zeigt schematisch     einen    Längs  schnitt des Motors nach Linie<B>A -A</B> der       Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt die Frontansicht des Motors,  und       Fig.    4 zeigt die Seitenansicht des Motors.  In     Fig.    1 stellt 1 eine Welle dar mit  einem Kanal 2. Zum Schutze     gegen'Abnutzung     ist die Welle von einem fest auf ihr sitzen  den Zylinder 3 umgeben. Auf diesem Zylin  der rotiert beim Arbeiten des Motors ein  anderer Zylinder 4, der seinerseits fest in dem  walzenförmigen Körper 5 sitzt. Der Körper  5 hat an seinem Umfang fünf     Aussparuu-          gen    7. Von den     Aussparungen    6 führen Ein  lasskanäle 8 in den Körper 5 zu Durchlässen    in dem Zylinder 4.

   Die Welle 1 hat auch       Durchlasskanäle    10, die den Kanal 2 mit  Durchlässen 29 im Zylinder 3 verbinden.  11, 12 und 13 sind die Führungszapfen der  walzenförmigen Körper 19, 20     und    21, die  durch Nadellager gehalten werden, wobei 14  und 18 je ein Nadellager darstellt, 15 der  innere, 16 der     äussere    Führungsring des  Nadellagers und 17 die Nadeln darstellt. 22  und 23 sind Nocken am Umfang der dreh  baren Körper 19 bis 21, die um den Körper 5  angeordnet sind     und    deren Achsen zur Achse  des Körpers 5 parallel verlaufen. Die Pfeile  24, 25, 26 und 27 geben die     Drehrichtung     an, wobei der Körper 5 im Rechtssinne dreht.

    Beginnt nun der Motor zu drehen, dann tre  ten die Nocken in die     Aussparungen    7 ein.  Zuerst ist eine bestimmte Aussparung offen.  Bald nach dieser offenen Stellung, in der  sich die     Aussparung    mit Frischluft gefüllt  hat, beginnt, wie in Stellung 9 sichtbar, ein  Nocken in die Aussparung einzutreten und  diesen Raum auszufüllen. Dadurch wird  auch teilweise die Frischluft bewegt     und    zu-           sammengepresst.    Dreht nun der Motor noch  etwas weiter, dann kommen die Durchlässe in  den     zwei    Zylindern 3 und 4 übereinander zu  stehen, wie in der Stellung 28 ersichtlich.

   In  dieser Stellung tritt nun ein hochexplosives  Gas, das an sich schon explosiv, oder bei  spielsweise Wasserstoffgas, das sich dann  durch Mischung mit der in der Explosions  kammer anwesenden Luft zu Knallgas  mischt. Dieses Gas wird     unter    Druck     einge-          presst.    Durch Weiterdrehung verschieben sich  die beiden Durchlässe     wieder    voneinander  weg, wie aus Stellung 29 ersichtlich ist. So  bald nun die Achsen des Nockens und der  Aussparung nicht mehr zusammenfallen, wird  durch     einen        Zündfunken    das hochexplosive  Gas zur Detonation gebracht in der Stellung  etwas nach 30.

   Der Motor dreht weiter, er  dreht nun selbst weiter, denn die Explosions  gase geben auf dem betreffenden Nocken  einen gewaltigen Stoss. Die Detonationsgase  wollen Nocken und Aussparung auseinander  treiben, dadurch drehen sich aber Körper 5  und die die Nocken aufweisenden Körper.  Durch die Weiterdrehung kommen die Wel  len des Motors in die Lage bei 30. Ein     Nok-          ken    verlässt die Aussparung in den Körper 5  nach der Detonation der Explosivgase und  dieselben, respektive deren Rückstände kön  nen in Richtung des Pfeils 31 austreten. Die  Nocken haben Aussparungen 32.  



  In     Fig.    2 ist ein Längsschnitt des Explo  sionsmotors dargestellt. 33 ist die Grund  platte, auf der zwei starke Platten 64 und 65  als Hauptgerüst die Lager des Motors tragen.  Die Welle 1, die teilweise hohl ist, enthält den  Zuführungsgang 2, um die hochexplosiven  Gase in den Motor zu leiten durch die Kanäle  8 in die Aussparungen 6, die zusammen mit  den Nocken die Explosionskammern begren  zen. 76 ist die Rotationsachse des Körpers  20. In ihrer Verlängerung links ist ein Zahn  rad 71 befestigt, das durch die Zähne 72 mit  einem frei drehenden Ausgleichsrad 73 und  dies wiederum mit einem Rad 74 in Eingriff  steht, das auf dem Körper 19 angeordnet ist.

    Dadurch     wird    erreicht, dass alle Körper 19  bis 21 des Motors gleich rasch drehen und    dass sie alle ihre Kraft an diese Räderverbin  dung abgeben, wo sie zur     Arbeitsleistung    ab  genommen wird durch ein im Raum 92 an  geordnetes Rad, in welchem Raum auch der       Anlasserkranz    in Eingriff gebracht wird.  63     ist    ein Gewinde, um die Gaszuleitung an  zuschliessen. 34 ist eine Verschalung. 75 ist  ein Distanzring. 77 stellt die Seitenwand des  einen Nockens dar. 78 ist eine Zündkerze, die       bei    Berührung mit dem Nocken 79 im Innern  der Aussparung 6 zündet.

   Die Zündkerzen  rotieren mit dem Körper 5. 80 und 84 sind  die Stromzuführungen. 81 ist ein Rohr, das  in der Wand 65 drehbar ist und mit einem  Exzenter     8\?    versehen ist. Drehbar     wird    es  durch einen Ansatz 81, der vermittels Schlüs  sels gedreht werden kann. Der Exzenter ver  schiebt dann den Ring 83, auf welchem sich  die Nocken 79 befinden, wodurch dann das  Zündmoment verschoben wird, also Frühzün  dung oder Spätzündung eingestellt wird.

    Läuft der Motor, dann wird ein Zahnrad mit  dem Zahnkranz 86, der mit demjenigen in 87  in Eingriff steht, gedreht und treibt einen  Propeller 89, um verbrauchte Gase abzusau  gen und Frischluft durch Öffnungen der  Verschalung 34 anzusaugen. 85 sind Durch  brechungen im Zahnrad 86, damit die Luft  besser durchdringen kann. 88 ist ein Nadel  lager, 90     ist    ein Distanzring und 91 eine Be  festigungsmutter. Durch den Propeller wird  nun stets frische Luft angesogen, die stetig  die Explosionsräume anfüllt, wenn dieselben  offen sind, und der auch die Abgase absangt  und durch die Öffnung 69 ausstösst. Die Aus  gleichsräder 71, 73 und 74 können auch zwi  schen Propeller und Wand 65 eingebaut sein.  Ferner ist es möglich, dass das Rad 73 fest  mit der Welle 5 verbunden ist.  



       Fig.    3 zeigt Vorderansicht des Explo  sionsmotors. 34 ist die Verschalung. Es ist  beispielsweise in dieser Ansicht die Variante  gezeigt,     da,ss    Verschalung und Platte 64 zu  sammenfallen, da die Ausgleichsräder 71, 73  und 74 zwischen Platte 65 und Ventilator  angeordnet sind. 35 ist eine Aussparung wie  36 und 37, damit     Frisehluft    in das Motoren  gehäuse eintreten kann. 38, 39 und 40 sind      Schutzringe über den Nadellagern. 41 ist ein       Support,    in dem die Lagerschale 42 liegt.  Die obere Hälfte 43 der Lagerschale kann  sich nach oben bewegen.

   Alle um den Körper  5 gelegenen Körper mit Nocken können abge  federt gelagert werden, um einen eventuell  auftretenden zu grossen Druck abzufangen,  ohne     dass    die Wellen oder Lager beschädigt  werden. Wie dies erreicht wird, ist an der  Welle 12 gezeigt. Ein Support 45 bildet eine  Nase 44, über der eine Vertiefung des Hebels  48 sich drehen kann. Hebt sich nun die Lager  schale 43, dann presst sie mit     ihrer     Vertie  f     ung    47 gegen die Nase 46 des Hebels 48,  wobei dieser Hebel dann nach oben gepresst  und verschoben wird. Eine Vertiefung 49  presst dann gegen die Nase 50 des Hebels 52,  der im Punkt 51 drehbar angeordnet ist. Die  ser Hebel 52 schlägt nun nach links aus.

   Er  verlässt den Anschlag 57 und bewegt sich  gegen das Pufferstück 53, das über einer  feststehenden Welle 55, die durch     Muttern     56 gesichert ist, am Anschlag 59 anliegt. 54  ist eine Aussparung, damit sich der Hebel  frei über der Welle bewegen kann. Auch  58 ist eine solche     Aussparung.    Letztere ver  läuft über der mit Gewinde versehenen Welle  60, auf der sich eine Feder 61 und ein Stell  rad 62 befindet. Je mehr     nun    die Feder ge  spannt wird durch das Stellrad, desto mehr  bremst sie eine     Bewegung    des Hebels 52 ab  und desto grösser ist der Hebeldruck auf die  obere Lagerschale 43.

   Jeder der     Körper    19  bis 21 kann sechs Nocken tragen, wobei je  weils drei Explosionen gleichzeitig stattfin  den würden und wobei die auf die Körper 19  bis 21 wirkenden radialen     Komponenten    der  Explosionskräfte einander aufheben würden.  



       Fig.    4 zeigt einen Explosionsmotor von der  Seite. 66 ist das     Mittelstück    der Verschalung,  67 ist das rückwärtige Stück der Verscha  lung mit dem     Gasauslasss.tück    69, wo die  Gase in Richtung 68 das Gehäuse verlassen.  70 ist ein Kontaktanschluss der Elektrizität  für die Zündung.  



       Vorteile    dieses beschriebenen Motors sind  folgende:     Keine    hin- und hergehenden Kol  ben, also keine toten Punkte, keine Ventile.    Keine dünnen schmalen Schaufeln, die leicht       durchgebrannt    oder abgeschert     würden.    Ein  fache Herstellung und grösste Betriebssicher  heit. Da sich die Nocken vollkommen von  den     Aussparungen    trennen, also die Explo  sionskammern sich vollkommen öffnen, ist       grösstmöglichster    Ausstoss der     verbrannten     Gase gewährleistet, wie auch grösstmöglichste       Rühlimg    durch Frischluft. Sehr hohe Rota  tionszahl.

   Ruhiger Gang, da pro Umdrehung  viele Explosionen     stattfinden    können, je nach  Anzahl der Kammern     und    Nocken. Alle Teile  können     äusserst    massiv erstellt werden. Da  alles, was rotiert, in Wellenform ist, ergibt  sich automatisch ein ausbalancierter Motor.  Das explosive Gemisch braucht erst in der  Explosionskammer zu entstehen, was die Be  triebssicherheit enorm erhöht.

   Da     Knallgas     in     Anwendung    kommen kann, wird dieser  Motor von Benzin- und     Ölzufuhren    aus  andern Ländern unabhängig für die Länder,  die Wasser und Elektrizität zur Verfügung  haben.     Kleines    Volumen, da rotierende Kör  per weniger Raum bedürfen als hin- und  herbewegende. Haben die Nocken keine Ein  buchtung oder     ntu    kleine, dann kann durch  Verstellen des Zündmomentes und des Gas  einlasses der Motor auch auf Rückwärtsgang  umgeschaltet werden. Es kann der Körper 5  an einer     Drehung    verhindert werden, wobei  das ganze Gehäuse mit den Körpern 19 bis  21 um den Körper 5 rotiert, wobei dieser  Motor dann als Rotationsmotor wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Explosionsmotor, dadurch gekennzeich net, dass ein walzenförmiger Körper vorge sehen ist, der am Umfang mehrere Ausspa rungen aufweist, dass um den walzenförmi gen Körper mehrere walzenförmige Körper angeordnet sind, die drehbar sind und deren Achsen zur Achse des die Aussparungen auf weisenden Körpers parallel verlaufen, wobei diese drehbaren Körper am Umfang Nocken aufweisen,
    die bei der Drehung dieser dreh baren Körper in die Aussparungen eintreten und dabei zusammen mit den Aussparungen Explosionskammern begrenzen, in welchen ein hochexplosibles Gas zur Explosion ge bracht wird, das Ganze derart, dass die die Nocken aufweisenden walzenförmigen Kör per durch die Explosionsgase in Drehung ver setzt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Explosionsmotor nach Patentanspruch für Knallgas; dadurch gekennzeichnet, da.ss Wasserstoff in die Explosionskammern ein gepresst wird, wobei sich in denselben mit Luft Knallgas bildet. 2.
    Explosionsmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass drei Nocken aufweisende walzenför mige Körper vorgesehen sind, wobei jeder dieser Körper sechs Nocken trägt, dass je weils drei Explosionen gleichzeitig stattfin den und dass die auf den die Nocken aufwei senden Körper wirkenden radialen Kompo nenten der Explosionskräfte einander auf heben. ä. Explosionsmotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Propeller vorgesehen ist, der gleichzeitig die Frischluft ansaugt und die Abgase absaugt. 4.
    Explosionsmotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis ä, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Aussparungen auf weisende Körper an einer Drehung verhin dert ist, und dass das Gehäuse mit den die Nocken aufweisenden Körpern rotiert. 5. Explosionsmotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass derselbe durch Verstellung des Einlassbeginnes und des Zündmomentes vom Vorwärtsgang auf Rückwärtsgang ge schaltet werden kann. 6. Explosionsmotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nocken Ausnehmungen aufweisen.
CH228736D 1942-06-22 1942-06-22 Explosionsmotor. CH228736A (de)

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CH228736T 1942-06-22

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ID=4455727

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CH228736D CH228736A (de) 1942-06-22 1942-06-22 Explosionsmotor.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3018638A1 (de) * 1980-05-16 1981-12-03 Walter 4791 Schlangen Plöger Drehkolbenverbrennungsmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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