Uhr, insbesondere für Navigationszweche. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Uhr, insbesondere für Navigations zwecke. Sie zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass mindestens ein vom Uhr werk angetriebener Zeiger sich über einer in Entfernungisangaben graduierten Skala be wegt und dass Mittel vorgesehen sind, um die Uhr auf eine wählbare Geschwindigkeit ein- zustellen, derart, dass der Zeiger .auf der Skala die Entfernung anzeigt,
welche mit der genannten Geschwindigkeit von dem Moment an zurückgelegt wird, in welchem der Zeiger von einer bestimmten Anfangsstellung aus in Gang gesetzt wird. Die Uhr erleichtert die Navigation dadurch, dass -sie also unmittelbar in jedem Zeitpunkt und ohne Umrechnung die von einem Ausgangspunkt web beschrie bene Distanz anzeigt, wenn eine bestimmte Gesehwindigkeit gegeben ist.
Dies ermöglicht, die Lage zum Belasppiel eines Flugzeuges auf einer garte mittels eines Massstabes in jedem Zeitpunkt festzulegen.
Die Uhr wird vor zugsweise so ausgeführt, dass beim Überflie gen eines erkennbaren Punktes, diesem Ent- fernung vomAus"gangspuukt bekannt ist oder auf der garte gemessen werden kann, durch Verbleichen der kartographischen Distanz und der durch die Uhr angezeigten Distanz die Uhr so leingestellt werden kann, dass die angezeigte Distanz mit der wirklichen Di stanz übereinstimmt; :
darauf zeigt die Uhr automatisch sofort und direkt die tatsäch liche Fluggesichwindigkeit, die sieh weithin messen und kontrollieren lässt, wenn weitere Kontrollpunkte überflogen werden.
Dabei äst dies alles möglich, ohne .dass unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit, Zeit- und Distanzberechnungen vorgenommen werden müssten, wie dies bisher üblich war, wobei Rechenschieber oder ähnliche Rechen apparate zur Verfügung standen.
Im folgenden werden beispielsweise Aus- führun:gsfosmen der erfindungsgemässen Uhr an Hand der beiliegenden Zeichnung erläu tert.
Inder Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine vergrösserte Vorderansicht einer Armbanduhr mit einzelnen weggebro chenen Teilen, Fis. 2 eine Seitenansicht, ebenfalls mit einzelnen websebrochenen Teilen, Fib. 3 und 4 sind weitere vergrössert* Detailausschnitte nach den Linien 3-3 und 4-4 der Fis. 1.
Fis. 5 ist eine Teilansicht eines weiter vergrösserten Teils .der in Fis. 1 darbe:stell- ten ausziehbaren Skala, wobei dieisealbe in nahezu vollständig zusammengeschobener Lage dargestellt wird.
Fis. 6 ist eine teilweise Detailansicht eines Teils der :erwähnten Skala ..
Fis. 7 ist eine Detailansicht nach der Linie 7-7 in Fis. 1 und 5.
Fi-. 8 ist eine zweite Armbanduhr in ähn- li,cher Darstellung wie in Fis. 1.
Fis. 9 ist eine dritte Armbanduhr in ähn licher Darstellung wie in Fis. 1, wobei aber die Skala und andere Teile teilweise weo-"e- brochen und webgelassen sind.
Fis. 10 und 11 sind Schnitte nach den Linien l0-10 und 11-11 der Fig. 9.
In der Zeichnung sind drei Armband uhren dargestellt; die erfindungsgemässe Uhr könnte aber auch anders, wie zum Beispiel als Schiffsuhr, ausgebildet werden.
Bei der in Fis. 1 bis. 7 dargestellten Aius- führungsform weist das Zifferblatt 14 einen mittleren Teil 15 auf, welcher längs seiner Kante in üblicher Weise in Stunden und Mi nuten aufgeteilt ist. Über dem Zifferblatt gewesen sich in bekannter Art und Z'irei1se die üblichen Stunden- und Minutenzei-er 16 und 17. Diese Zeiger können weggelassen werden, sind aber zweckmässigerweise mei stens vorhanden.
Rund um den mittleren Teil 15 des Zifferblattes und konzentrisch zu dem selben ist eine kreisringförmige Zeitskala 18 angeordnet, die ebenfalls, aber mit anderer Teilung, in Minuten und Stunden eingeteilt ist. Ein dritter Zeiger 19 ist über die\ Skala 18 bewegbar und seine Stellung auf Grund dieser Skala ablesbar.
Das nicht dargestellte Uhrwerk zum Antrieb des Zeigers 19 ist so a.usbebilidet, da.B Zeiger 19 mit einer Ge- schwindigkeit bewegt wird, welche der Ein- teilung der Skala 18 a.ngepasst ist.
Im vorlie- @genden Falle ist die Skala 18 so eingeteilt, dass sie über ih.rcn wanzen Umfang fünf Stun- dun ttmfasst. und die Regulierung des Zeigers 19 ist derart. dass er in fünf Stunden eine vollständige Umdrehung um 360 über der Skala 18 ausführt.
In den Antriebsmitteln für den Zeiger 19 sind zweckmässigerweise Mittel vorgesehen, mittels welchen Zeiger 19 rasch in seine @u#ga.n@,- oder Nullabe zurück gebracht werden kann und zu jeder Zeit von dieser aus wieder in Gang gesetzt werden kann. Der Zeiger 19 bewegt sich also stets mit derselben konstauten Geschwindigkeit und die Skala 18 ist auf die Fluggeschwin- dickeit einstellbar.
Dieser DTechanismus ist ähnlich ausgebil det wie die DIechanismen gewöhnlicher Stopp- iihren, bei welchen die Zeiger ebenfalls jeder zeit rasch in die Au sga.tigslase zurück und von neuem in @e@t-e;gu.as Besetzt werden kön nen. Dieser -i#lechanismtis ist an sich bekannt und wird nicht näher beschrieben.
Rund um die Skala 18 und ko.nzentriech zu derselben ist, ebenfalls mit, (km Zeiger 19 zusammenarbeitend, eine ausdehnbare und zuA < ammenschiebba.re Distanz- und Geschwin- diigkeitsska.la 20 voi-secehen. Die Skala 20<B>be-</B> sitzt im nachstehenden noch ausführlicher beschriebene Anzen\;
-eelemente, welche Ab- schnitto bilden, deren Abstände mit, der Aus dehnun7 und dein Zusammenschieben die ganze Skala ändern. Ein Ende der Skala. ?0 ist fest:
am Zifferblatt 1-t ait,--eoi-diiet, so dass die Nullagen der Skalen ?0 und 18 iiberein- stimmen. Das entge,engeset-rto Ende der Skala ?0 ist. wie nael:st=hen d ausführlicher be.sichrieben. an einem Ringfutter ?1 befe- stict. weleheim L:
hmehäuse 22 drehbar ge- lagert ist. Durch Drehung des erwähnten Rin:sfutters in bezog auf das Gehäuse und das Zifferblatt 14 wird eine Ausdehnung oder ein Zusammenschieben der Skala. 20 be wirkt. 'Wie ati\ der Zeichnung ersichtlich, ist das Rini;
-futter 91 mit einem ringförmigen, nach aussen ragenden Flan.seh \?3 versehen, in welchem ein Führungsrind ?4 eingreift. Füh- run-garing \_'4 ist mittels Sehrauben 25 am Gehäuse 22 mit genügend. Reibung gesichert, tim .das Ringfutter in jeder eingestellten Lage zu sichern.
Skala 20 umfasst eine Nürnbergers-chere, von welcher gewisse Gelenke mit Kennmar ken 26 versehen sind, an welchen Schilder 27 befestigt sind, die geeignete Zahlen tragen, welche, Distanz- oder Geschwindigkeitsein- heiten, zum Beisspiel km oder km/Std. anzei- gen. In.
radialen Gliedern des Scherengitters sind Schlitze 29 vorgesiehan, in welche die Zapfen 30 der äussersten Scherengelenke ein treten. Das Zifferblatt 14 ist mit einem kreis- förmigen Schlitz 31 versehen, in welchem Hülsen 32 .geführt .sind, die ihrerseits von Zapfen 28 der innern Scherengelenke getra gen werden. Die erwähnten Hülsen werden auf den Zapfen durch Köpfe 34 gehalten, die in ersteren angeordnet sind.
Die Hülsen 32 weisen ihrerseits vergrösserte Kopfteile 33 auf, welche in eine Rille 35 eintreten, die auf der Unterlägesicheibe 36 für das Zifferblatt angeordnet ist und mit dem Schlitz 31 über einstimmt. Die Hülse auf dem Zapfen 28 am festen Ende der Nürnbeirgersohere ist mit dem Zifferblatt 14 durch eine Schraubenmut ter 37 verbunden (siehe insbesondere Fig. 7).
Zwischen der Schraubenmutter 37 und dem Kopf 33 ist das Zifferblatt festgeklemmt. Der Gelenkzapfen 28 am entgegengesetzten Ende der Nürnibergerschere ist sio verlängert, dass er durch eine Offnung im Arm 38 tritt (Fiig. 1 und 3), der sieh radial nach innen vom Ringfutter 21 aus erstreckt.
Das Ende das erwähnten Zapfens 28 isst in dier Öffnung des Armes 38 durch eine Schraubenmutter 39 gehalten. Der erwähnte Arm 38 ist zwischen dieser Sühmaubenmutter und einer Schulter fläche des Zapfens festgeklemmt.
DerFlan@sch 40 Je.s Ringfutters 21 ist zweckmässigerweise breit genug, um die ganzeNürnbergerscheren- anordnung zu überdecken, wobei aber die spitzigen innern Enden der Index-Streifen 26 und der Schilder 27 frei bleiben.
Um ein Ver- klem:men zufolge -der kreisförmigen Bewe gung Ader Nürnbengerschere und Spiel zu ver- hindern, sind die Zapfen 41, welche die mitt leren Gelenkstellen der Nür@rbergerschere bilden, mit kurzen Länge .schlitzen 42 in den gekreuzten Gelenkfeilem geführt (Fig. 6).
Die beschriebene Uhr wird wie folgt ver wendet: Vor dem Starten wird die Flugge.schwin- di.gkeit in km/Std. igeschätzt und das Rin:g- futte;
r 21 wird ,so weit gedreht, dass die Kenn marke 26 der Skala 20, die zu jener Ge schwindigkeit gehört, mit dem "Einstunden- punkt" der Skala 18 übemeinstimmt. An die sier Stelle ist zweckmässigerweise eine beson dere Kennmarke 43 vorgesehen. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die Skala 20 für eine Flüggesichwindigkeit von. 85 km/Std. einge stellt.
Zeiger 19, welcher sich in der Aus- gangsdage befindet, wird: im Augenblick des Abfluges in Bewegung gesetzt. Hierauf zeigt Zeiger 19 in jedem Augenblick auf der Skala 20 die iseit dien Start zurückgelegte Distanz anl, wenn die Fluggeschwindigkeit anfänglich richtig gesehätzt und eingestellt worden ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist Zeiger 19 in ,einer ;solchen Lage, @dass. angenähert eine Stunde und ,sieben. Minuten seitdem Abflug versitrichen und 95 km zurückgelegt worden sind, wenn die geschätzte Fluggeschwindig keit von 85 km/Std. .richtig ist.
Die Flug g ese Uwindigkeit kann jedoch. jederzeit ge- prüft und,durch richtige Einstellung .des In- strumentes berichtigt werden. Dies geschieht beim Überfliegen eines erkennbaren Boden punktes,
@dessen Distanz vom Startplatz be kenn ist oder dessen Lager auf der Karte er kannt werden kann.
Sobald dieser Punkt überflogen wird, kann -der Pilot wenn nötig durch Drehen ,des Ringfutters 21 das Instru- me@nt berichtigen. Dies gesehieht durch Dre hren des Ringfutters 21, um die Distanz auf der Skala 20 in Übereinstimmung mit der Stellung des Zeigers 19 zu bringen. Hierauf kann .die wirkliche Fluggeschwindigkeit auf der Skala gegenüber,
d.er Kennmarke 43 abge- leisien werden. Hierauf zeigt nun Zeiger 19 jederzeit auf der Skala 20 die zurückgehegte Distanz an.
Selbstverständlich können Flug- geschwindigkeit und Einstellung des Instru mentes von Zeit zu Zeit überprüft und kor-ri- giert werden, sobald weitem erkennbare Bo- de npunkte überflogen werden.
Die in Fig. 1 dargestellte Uhr ist geeig net für Fluggeschwindigkeiten von 40 bis 200 km/Std.., .da, wenn die Skala 20 sich über ganze 360 erstreckt, die Kennmarke 26. die einerFluggeschwindigkeit von 40km/Std. entspricht, der Kennmarke 43 gegenüberliegt.
Wenn die Kennmarke, die einer Flugge- schwindigkeit von 200 km/Std. entspicht, gegenüber dar erwähnten Kennmarke der Nürnbergerschers liegt, ist die letztere voll ständig zusammengeschoben.
Um das Instru ment für einen grösseren Bereich von Fliiig- geschwivdigkeiten verwenden zu können, ins besondere auch für höhere Geschwindigkei- ten, kann die in Fig. 8 dargestellte Konstruk tion verwendet werden.
Bei dieser Konstr-uktio.n sind Zifferblatt 18, Zeitger 19, Index 43a (welcher dem Index 43 entspricht) und die ausziehbare Skala 200 (welche der Skala 20 entspricht) im we sentlichen wie oben beschrieben ausgebildet, wobei allerdings zweckmässigerweise Index 43a etwas anders als Index 43 auf dem Zif ferblatt angeordnet ist.
Die Kennmarken 260 sind so verteilt und angeordnet, dass sie sich ein wenig von den Keninmarken 26 unter- ,scheiden, uriöd die Schilder 270 auf den Kenn- marken 260 sind etwas andfer.s angeordnet und numeriert als die Schilder 27.
Um die Skala <B>1.8</B> und konzentrisch zu derselben und zvi- achen Skala 18 und der ausdehnbaren Skala. 200 ist eine zweite Zeitskala 180 angeordnet, welche mit einem andern Zeiger 190 zusam menwirkt. Die Bewegun,gs!geschwindigkeit des Zeigers 190 ist in diesem Falle fünfmal so .gross wie diejenige des Zeigers 19. Er macht also eine vollständige Umdrehung von 360 in 60 Minuten, wie,der gewöhnliche Mi nutenzeiger 17.
Skala 180 ist entsprechen. in Minuten eingeteilt. Wie beim Zeiger 19 ist auch hier zweckmässig für Zeiger 190 die bei einer Stoppuhr übliche Einrichtung zum raschen Zurücknehmen der Zeiger und zum Wiederingan.gsetzen derselben vorgesehen. Zweckmässig sind die Zeiger 19 und 190 mit verschiedener Farbe gefärbt, zum Beispiel rot t_:
.d schv,irz, und die Zahlen auf den Skalen 18 und 180 sind entsprechend gefärbt, so dass sie in der Farbe mit den Zeigern, mit wel chen sie zusammenwirken, übereinstimmen. Index 43a ist so gefärbt, dass er in der Farbe mit dem Zeiger 19 und der Skala. 18, welehe zum Beispiel rot sein kann, übereinstimmt.
Zwecl@mässigerweise ist Index 43a am äussern Umfang der Skala 180 angeordnet. Ein ähn lich an-eordneter Indes 430 ist so angestri chen, cla ss er in der Farbe mit dem Zeiger 190 und der Skala 180 übereinstimmt (zum Bei- spiel schwarz), und zwar ist Index 430 in der Mitte d.e.; Winkelbe:
reiehes zwischen den Nullpunkten der Skalen und dem Index 43a angeordnet. Die Schilder 270 der Skala. 200 stimmen irr der Farbe mit dem Zeiger 19 und der Skala 18 (rot) überein. Die verbleibenden Kennmarken sind übereinstimmend mit Zei ger 190 und Skala 180 zum Beispiel schwarz gefärbt.
In der Konstruktion, die in der Zeichnung dargestellt ist, ist ein Schild<B>270</B> auf jeder fii,nften Kennmarke 260 angeb.raoht. Die schwarzen Nummern 5, 10, 15 usw. auf diesen Sehinldern zeigen zusammen mit Zeiger 190 und Skala 180 die durehflo,enen Kilo meter an, -,nährend die voll-stän @digen Zahlen in schwarz und rot 50, 100, 150 usw.
um 50 km auseinanderliegien.
Bei F1uggeschwindigheifen zwischen 80 und 400 km/Std. werden der rote Zeiger 19, Skala 18, Index 43a und die vollstä.udigen Nummern (schwarz und rot) 270 auf der Skala 200 verwendet.
Das Einstellen und nachfo.l@gemd;e Ablesen erfolgt, wie mit Bezug auf die erste Ausführungsform erläutert, mit dem Unterschied jedoch, dass die Zwi schenräume der Skala 200 halb so gross sind, wie diejeni!:#eai der Skala, 20, wobei ein Be reich von 80 bis 400 km/Std. erhalten wird, im Gegen.-atz zit einem Bereich von 40 bis 200 km/Std. bei der Ausführung nach Fig. 1.
Bei Fluggeschwindigkeiten zwischen 40 und 200 km/Std. werden der (schwarze) Zeiger 190, Skala 180 und Index 430 sowie alle schwarzen und roten Nummern auf den Schildern 270 zum Einstellen verivend@et.Die schwarzen Nummern werden l.ediigiich zum Abliesen der zurückgeleigte:n Distanzen ver wendet.
Das Einstellen und Ablesen dieser Elemente ist im übrigen gleich wie früher 6eschrzeben. Bei Geschwindigkeiten zwischen 80 und 200 kw/Std. können entweder der rote bez.w. schwarze Zeiger 19 oder<B>190,</B> In- nex 43a, oder 430 verwendet werden.
Die .ent sprechenden vollständig roten und schwarzem oder nur sehwa.rzen Nummern auf den Schil dern 270 können ehenfalle verwendet werden. In der in Fig. 8 dargestellten Lage sind die einzelnen Teile entweder für eine Flugge schwindigkeit von 170 oder von 85 km/Std. eingestellt. Die auf den roten Index 43a ein gestellte Kennmarke der Skala 200ent- spricht einer Fluggeschwindigkeit von 170
km/Std., wenn die Able¯.umg im Zusa.m- menh:ang mit den voltständigen schwarzen und weissen Zahlen der Schilder 270 erfolgt, und .der Zeüger 19 zeitigt die vom Startpunkt an zurückgelegten Distanzen auf der Skala 200 an.
Der schwarze Zeiger 190 wird auf der Skala 200 die zurückgelegten Distanzen anzeigen, wenn -die Ablesung der Skala 200 im Zusammenhang allein mit den schwarzen Zahlen der Nummernschilder 270 erfolgt.
Die oben beschriebene Anordnung mit einer Nürn:bergersichere ergibt genügend .ge naue Resultate, wenn. die Konstruktion sorg fältig und sachgemäss erfolgt. Um die Ge nauigkeit zu erhöhen und weniger Sorgfalt und Geschicklichkeit an die Konstruktion zu verwenden und um Spiel zufolge Lockerheit in den Gelenken zu vermeiden, ist die An ordnung nach den Fig. 9 bis 11. vorgesehen.
Die Nürnbergerscherenskala 201, die in den letztgienannten Figuren dargestellt ist, ist ähnlich ausgebildet wie die Skala 20 und ?00, die üben erwähnt wurden, mit dem Un terschied jedoch, dass die Indexstreifen 261, welche -den Streifen 26 entsprechen, von Zap fen 301 der äussersten Nürnbergerscherenge- lc:nke getragen werden. Diese Gelenke weisen Schlitze 291 auf, in welche die Zapfen 281 ,der innersten Gelenke eintreten.
Die Scheibe 140 und ihre Unterlagsplatte 360 werden vermittels eines Distaazhalters oder Trägers 51 durch,die im Abstand angeordnete Grund- platte 50 .getragen, die ihrerseits im Uhrge häuse 2.2 gehalten ist. Die Scheibe und ihre Unter lägsplatte sind an Jer erwähnten Grundplatte mittels .Schraube 52 gesichert.
Zwischen der Grundplatte und der Scheibe iA ein zentraler Zapfen 53 vorgesehen, der eine axiale Bohrung aufweist, welche die in einander .gesteckten: Achsen der verschiedenen Zeiger aufnimmt.
Mit ihren innern Enden sind verschiedene Arme 54<I>(54a, 54b</I> usw.) auf dem Zapfen 53 angeordnet. Während :das äussere Ende des Armes 54a mittels einer Schraube 55 auf der Grundplatte 50 gehal ten wird, und zwar gegenüber dem festen Nullpunkt der Seheibe 140 und der Skala 201, sind die äussern Enden der andern Arme 54 mit Rollten 56 versehen,
welche durch einen Aussenflansch der erwähnten Grund platte, getragen werden. Die verschiednen Arm-a sind in der Nähe ihrer äussern Enden schwenkbar mit,den im Abstand voneinander angeordneten Zapfen 301 der äussern Nürn- bergerscherengelienke verbunden.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich, sind acht Arme 54 und dreiundvierzig Zapfen 301 vorgesehen, wobei ein Arm mit jedem sechsten Zapfen verbun den ist unter Berücksichtigung der letzten Zapfen der Reihe.
Die Verbindung der Arme 54a mit,dlem Zapfen 301a am Nullpunktende .der Reihe ist fest, wie oben beschrieben, wo durch, .d@a,a Nullende der Skala, fixiert wird, während Zapfen 301' am entgegengesetzten oder freien Ende der Reihe eine '#Terlänge- rung aufweist, die von einem Zapfen 5 7 (Fig.11) aufgenommen wird,
der auf der Innenseite des Randes 40 .des Ringfuttern 21 angeordnet ist. Träger 51 ist so geformt und angeordnet, .dasseine Ausdehnung der Nürn- bergerschere in Umfangrichtung in dem in Fig. 9 dargestellten Ausmass möglich ist. ohne dass ein Zusammenstossen mit dem Arm 54* erfolgen könnte, der mit dem freien Ende der Schere verbunden ist.
Die sichwenkbar gelagerten Arme 54, die mit,d'er Nürnbergerschere oder der Skala 201 in Abständen voneinander in der oben be schriebenen Art und Weise verbunden sind,
erfüllen .die Funktionen des Schlitzes 31 und der Nute 35 der zuerst beschriebenen Kon- struktion zur Führung dier kreisförmigen Ausdehnung bezw. Zusammenschiebung der Skala, 201.
Durch die Regulierung der Be- wegung der verschiedenen Arme in solcher Weise, da.ss die Arme sieh nähern bezw. ent fernen, und zwar in einem konstanten Ver hältnis über die ganze Reihe, werden die gleichmässigen Abstände -der Elemente 261 über die ganze Länge der Skala. 201 gewahrt, wenn .die letztere ausgezogen oder zusa.mmen- bes.ehoben wird, unabhängig von allfälligem Spiel in .den Gelenken.
Zu :diesem Zwecke sind die verschiede nen Arme mit einer zweiten oder sekundären Nürnbergersiellere verbunden, die gekreuzte Gelenkteile 60 aufweist. Während diese Schere und ihre Verbindung mit den Armen 51 über alile Reihen gleichmässig; erfolgt (mit Ausnahme der offenbar belznbfügi@ben Än- de:
rung in der Verbindung mit dem Arm 51a und 54"), ist die An,ord:nuilg und die Betä.ti- gung am besten zu erklären unter Bezug nahme auf drei benachbarte Arme 54a, 54b und 54c uzend, ihre @e@l@enkteie.60w, 60.x, 60y und 60z. Die Gelenkteile 60zo und 60.z sind mit den Zapfen 301a und 301e verbunden, mit welchen .die Arme 54a.
und 54-e in der Nähe ihrer äussern Enden verbunden sind. Die Gelenktelle 60x und 60y sind beide an ihren äussern Enden mit dem gemeinsamen Zapfen 301b verbunden, mit welchem auch Arm 54b nahe seinem äussern Ende verbun den ist. Gelenkteil 60x trägt nahe, seinem innern Ende eine Rolle 61a, welche in einen Schlitz 62a .des Armes 54a eintritt.
Die Ge- lenkteile 60u und 60z, welche .die Gelenkteile 60x bezw. 60y kneuzen, tragen eine gemein same Rolle 61b, welche in einen Schlitz 62b im Arm 54b eintritt. Gelenkteil 60y trägt an seinem innern Ende eine Rolle 61e, welche in :
den Schlitz<B>62e,</B> des Armes 54e eintritt, wo bei offenbar ist, dass die Rolle 61e gemeinsam mit dem benachbarten Gelenkteil 60a des den Arm 54c mit .dem nächsten Arm 54d verbin denden Paares verbunden ist.
Bei dieser Konstruktion bewirkt eine be stimmte Bewegung des Armes 54b in hezug auf den Arm 54a (um eine bestimmte Aus dehnung oder eine bestimmte Zusammen- sichiebung .der Skala 201 zu erzielen) eine schwingende Beve:
giuig des Gelenkteils 60w, eine Bewegung der-#Valze 61b im Schlitz 62b, eine entsprechende .seh@-in-ende Bewegung de@elenktei@s 60Z und eine Bewegung -des Arme: 54e in bezug auf den Arm 51b, welche gleieh ist der Bewegung des Armes 54 in be- zirgauf den Arm 54a:
mit andern Worten ist die tatsä.chliche'iukelbei@-egimg des Armes 54e zweimal so gross wie diejenige :des Armes 54b. Diese Vervielfachung; der Be:we- burn-- wird über das ganze System vorgetra gen, so dass die gleichförmigen Abstände der Arme 54 und der Zapfen. 301, mit welchen sie verbunden sind, unabhängig von ihrer Grösse über das ganze System erhalten bleibt, wenn die Skala:
201 aus:einandergezogen oder zu- sam.me.ng,e.s.ehohen wird.