CH229138A - Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreisunterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt. - Google Patents

Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreisunterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt.

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CH229138A
CH229138A CH229138DA CH229138A CH 229138 A CH229138 A CH 229138A CH 229138D A CH229138D A CH 229138DA CH 229138 A CH229138 A CH 229138A
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    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00—Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20—Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26—Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 225052.    Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine     Stromkreisunterbrechung     auf mechanischem Wege erfolgt.    Gegenstand des Hauptpatentes ist eine  Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern,  bei denen eine     Stromkreisunterbrechung    auf  mechanischem Wege erfolgt, und zwar ist  der Stromrichter schaltungsmässig in n pha  senverschobene     Teilstromrichter    mit je min  destens zwei in zyklischer Reihenfolge arbei  tenden Phasen unterteilt, von denen jeweils  höchstens eine Phase Strom führt, und es  sind zwischen die     Teilstromrichter    Drossel  spulen     bezw.    Transformatoren geschaltet,

   die  magnetisch derart beschaffen sind und an  deren Klemmen eine Spannung mit derartiger  Beschaffenheit hinsichtlich Frequenz und  Kurvenform liegt, dass in gewissen Zeitteil  chen der Strom auf n Strombahnen verteilt  wird und dass in andern Zeitteilchen der  Strom von weniger als n Strombahnen über  nommen wird.  



  Wie weiter schon vorgeschlagen wurde,  kann man die Drosselspule     bezw.    den Trans-         formator    derartig baulich gestalten     und/oder     zusätzlich belasten, dass der dem Laststrom  jedes     Teilstromrichters    überlagerte Wechsel  strom wenigstens über einen Teil des Last  bereiches sich selbsttätig mit dem Laststrom  ändert. Bei der praktischen Durchführung  kann man vorteilhaft die     Drosselspule        bezw.     den Transformator aus bewickelten und     un-          bewickelten    Schenkeln aufbauen und derart  bemessen, dass ihre     Induktivität    mit zuneh  mendem Laststrom verringert wird.  



  Die     Erfindung    bezieht sich auf eine wei  tere Ausgestaltung dieser Lehren.     Erfin-          dungsgemäss    gelingt dies dadurch, dass für  je zwei     Teilstromrichter    zwei magnetische  Pfade vorgesehen sind, dass die beiden den  beiden     Teilstromrichtern    zugeordneten Teil  wicklungen der Drosselspule     bezw.    des Trans  formators beiden magnetischen Pfaden zu  geordnet sind und dass für jeden magne  tischen Pfad eine weitere vom Gesamtgleich-      Strom durchflossene Wicklung derart vor  gesehen ist,

   dass in den Zeitpunkten der     Off-          nun-        bezw.    Schliessung der Kontakte ab  wechselnd in jedem magnetischen Pfad die  beiden     Magnetisierungen    einander das     G-leieb-          gewieht    halten.  



       Fig.    1 der Zeichnung bezieht sich auf ein  Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden  magnetischen Pfade baulich zu einem     drei-          schenkligen    Eisenkern mit den     Schenkeln        1.,     2, 3 zusammengefasst sind. Auf dem mitt  leren Schenkel 2 liegt die eigentliche Wick  lung mit den     Spulenhälften    4 und 5, die  schaltungsmässig dem Saugtransformator ent  spricht und in eine der üblichen, nicht näher  beschriebenen     Gleichrichterschaltungen    8 ein  gefügt ist.  



  Auf den Aussenschenkeln 1 und 3 sind  die vom Gesamtgleichstrom durchflossenen  Spulen 6 und 7 aufgebracht. Diese erzeugen  je einen Fluss, derart, dass abwechselnd die  Flüsse der Schenkel 1 und 3 dem Wechsel  fluss des Mittelschenkels 2 das Gleichgewicht  halten. So wirken z. B. in einem bestimmten  Zeitpunkt die Flüsse     qhl    und     (A,        einander     entgegen, während die Flüsse     (P.    und     (I).,     gleichgerichtet sind. Für den Eisenkern  kann man normales     Transformatorenblech     verwenden.

   Dann erhält man, wie Versuche  gezeigt haben, Stromkurven weitgehend       sinusförmiger    Kurvenform gemäss den Kur  ven     i    und i' in     Fig.    2 des     Hauptpatentes.     In vielen Fällen, insbesondere bei     Hochstrom-          stromrichtern,    ist es vorteilhafter, für den       Eisenkern    ein Eisenblech mit scharfem Sätti  gungsknie zu verwenden, dessen idealisierte       Magnetisierungskurve    in     Fig.2    wiedergege  ben ist.

   Dabei kommt es darauf an, dass die  Asymptote an die     111agnetisierungskurve     oberhalb des     Sättigungsknies    möglichst die  Neigung Null gegen die Achse des magne  tischen Feldes hat und dass die Asymptote  und die Tangente im ungesättigten     Gebiet     der     Magnetisierungskurve.    einen Winkel von  angenähert 90  bilden. Es sei nun zunächst  angenommen, die Kerne 1 und 3 seien gesät  tigt. Die     Gleichstromamperewindungen    der  Spulen 1 und 3 sollen dabei so- gross sein,    dass der     Sä,ttigungspunla        nennenswert    über  schritten     uiid    der Punkt     a    erreicht ist.

   In       FigA    ist die Kurve der Gesamtspannung  an den Spulen des Schenkels \? gezeigt, die  aus den einzelnen Anodenspannungen 21 bis  ?6 der     Fiä.    3     gewonnen    wird.  



  Die positiven     Spannungsimpulse    können  für den     Betraehtungsfall    keine weitere Stei  gerung der     Induktion    B bewirken, da das  Eisen     gesittigt    ist., das heisst die     Ampere-          windun-en    der Spulen 4, 5 können keine  Wirkung auf den Schenkel 3 ausüben. In  Schenkel 1 dagegen wirken die     Amperewin-          dungen    von 4 und 5 denen der Spule 6 ent  gegen. Infolgedessen nimmt die Stromkurve  in 4, 5 eine Form an, wie in dem untern Teil  der     Fig.2    in     Abhängigkeit    der Zeit t ge  zeigt.

   Der Strom     J",    steigt zunächst rasch auf  den Wert b", bis durch die Wechselstrom  Amperewindungen der Kern 1 in Punkt     b     der     Fig.    ?     entsättigt    wird. Nunmehr wird  plötzlich die     Induktivität    des     Kreises    1, 2       tvirhsam,    das heisst der Strom steigt nun  mehr nur sehr langsam bis zum Punkt c" an.  In     Kurv    enteil b" c" heben sich also die  Wechselstrom- und     C'Tl(-,icbstrom-        Amperewin-          dungen    annähernd auf.

   Je besser das Eisen  ist, das heisst ,je mehr     l)    an die B- Achse       heranrilekt,    um so mehr werden die beiden       Amperewindungen    gleich gross sein.     ZVech-          selt        L'    die Richtung, so vertauschen die  Schenkel 1 und 3 ihre Rolle. Der     Magneti-          sierinigsstrom        .I",    des Mittelschenkels nimmt  deshalb die im untern Teil von     Fig.    2 dar  gestellte Form an.

   Für die weiteren Betrach  tungen sollen die     Flanken        a"    b" nicht so steil  gezeichnet werden, da sich alsdann die ein  zelnen     Vorgänge    leichter verfolgen lassen.  



  In     Fig.    5 stellen     Ai,   <I>A,</I> die Stromkurven  in der Wicklung 4     bezw.    5 dar, die dem       3lagnetisierungsstroin    entsprechen und um  den Betrag
EMI0002.0079  
       bezw.    gegen die  Nullinie verschoben sind.
EMI0002.0081  
   In den Punkten       g,    i     bezw.        h.,        7c    werden die Ströme in den  Spulen 4 und 5 abwechselnd Null.

   Bei sehr  genauem     Abgleich    der beiden     Amperewin-          dungen    nähert sich sogar die Strecke     la.'        1a"         dem Nullwert, so dass man fast 60  zur Öff  nung und Schliessung der Kontakte zur Ver  fügung hat. Zur Erfüllung der gestellten Be  dingungen müssen die Spulen 4, 5, 6, 7, wenn  man von der Streuung absieht, gleiche     Win-          düngszahl    haben.  



  Den     Flussverlauf    in den einzelnen Schen  keln zeigt     Fig.    6. Man erkennt, dass     e,    und       I3    nach Erreichen des Sättigungsknies sich  nicht mehr ändern. Im Gegensatz zu bekann  ten Einrichtungen, bei denen sogenannte  Schaltdrosseln, also reine Drosselspulen, mit  dem Betriebsstrom sättigen, kommt es im  vorliegenden Fall auf das Gleichgewicht der       Amperewindungen    an. Der Fluss im Mittel  schenkel     02,    welcher äusserstenfalls     5),        bezw.     0 3 erreicht, wird durch die Differenz von       rh,    und     03    gebildet.

   Der Kernquerschnitt des  Mittelschenkels braucht deshalb nicht grösser  zu sein als der der Aussenschenkel 1 und d.  



  Von wesentlicher Bedeutung ist dabei,  dass die Grösse des     Magnetisierungsstromes        Jm     zur wechselweisen     Verdrängung    des Gleich  stromes     J,    auf den Nullwert bei der be  schriebenen Drosselspule     bezw.    Transforma  tor sich stets selbsttätig auf die richtige  Höhe einstellt, so dass die Bedingung    1/2      < T@.    =     Jmmag       für alle Belastungen (siehe Kurve a,     Fig.    7)  erfüllt ist.  



  Die Kurve b zeigt die entsprechende  Kurve für normales     Transformatorenblech.     Durch     Parallelschalten    von Kondensatoren  zur Drosselspule     bezw.    Transformator kann  die Kurve b mit a teilweise zur Deckung  gebracht werden, so dass diese Bedingung  auch mit normalem     Transformatorblech    für  einen gewissen Belastungsbereich erfüllt wer  den kann. Es muss noch hervorgehoben wer  den, dass in     Fig.    5 die Strecke<I>h'</I>     h"    bei sehr  gutem Eisen sich genau der Nullinie an  schmiegt.

   Ein Unterschreiten der Nullinie       bezw.    ein Umdrehen der Stromrichtung ist  nicht möglich, da die     Spannungskurve        U4,    5  eine Umkehr der Stromrichtung nicht zulässt  (Punkte c und e"). Selbst wenn die Span-         nung        U",    so gross     ist,    dass eine Umkehr der  Induktion     B    bewirkt wird, so kann der  Strom     A4    auch nicht die     Nullinie    unterschrei  ten, wenn B in der negativen Richtung unter  dem Sättigungswert bleibt.  



  Da die Kontaktöffnung und     -schliessung     bei etwa 10  Kontaktunterbrechung in dem  60  langen Teil<I>h'</I>     h"    erfolgt, wird die Span  nungskurve     U",    in ihrer Form, wie ge  strichelt angedeutet, verändert. An der voran  gegangenen Betrachtung ändert sich hierdurch  nicht viel, da man ja die Kontaktunterbre  chung kurz hinter den Punkt b" legen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Betrieb von Stromrich tern, bei denen eine Stromkreisunterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt, nach Pa tentanspruch des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass für je zwei Teilstrom- richter zwei magnetische Pfade vorgesehen sind, dass die beiden den beiden Teilstrom richtern zugeordneten Teilwicklungen der Drosselspule bezw. des Transformators bei den magnetischen Pfaden zugeordnet sind und dass für jeden magnetischen Pfad eine weitere, vom Gesamtgleichstrom der beiden Teilstromrichter durchflossene Wicklung der art vorgesehen ist,
    da ss in den Zeitpunkten der Öffnung bezw. Schliessung der Kontakte abwechselnd in jedem magnetischen Pfad die beiden Magnetisierungen einander das Gleich gewicht halten. UNTERANSPR üCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder magnetische Pfad einen Kern aus magnetischem Material mit scharfem Sättigungsknie enthält.
    2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden magne tischen Pfade baulich zu einem dreischenk- ligen Kern zusammengefasst sind.
CH229138D 1941-06-05 1942-05-05 Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreisunterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt. CH229138A (de)

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CH225052T 1944-12-04

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