CH229170A - Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen der Einfülleitung zu Behältern, insbesondere der Einfülleitungen zu Behältern in Flug- und Kraftfahrzeugen. - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen der Einfülleitung zu Behältern, insbesondere der Einfülleitungen zu Behältern in Flug- und Kraftfahrzeugen.Info
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Description
Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen der Einfülleitung zu Behältern, insbesondere der Einfülleitungen zu Behältern in Flug- und Kraftfahrzeugen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen der Einfüllei tung zu Behältern, insbesondere der Ein fülleitungen zu Kraftstoffbehältern in Flug- und Kraftfahrzeugen.
In den beiliegenden Zeichnungen sind beispielsweise vier Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung im Schnitt schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Ausschankventil 1, welches mit dem Stutzen 2 an die Leitung einer Flüssigkeitsförderanlage angeschlossen werden kann. Im Innern des Ventilgehäuses 1 ist eine Ventilbüchse 3 angeordnet, welche mit einem Ventilabschlusskörper 4 zusam menarbeitet. Die Ventilbüchse 3 wird zusam men mit dem Ausflussstutzenkopf 11 durch einen Gewindering 12 an die Schulter 9 des Ventilgehäuses 1 fest dichtend angepresst. Im Innern des Ausflussstutzenkopfes 11 ist eine Strahldüse 13 angeordnet, welche durch einen Träger 14 mit ersterem fest verbun- den ist.
Um :das untere Ende der von der Flüssigkeit durchströmten Düse 13 ist eine Luftsaugkammer 15 angeordnet, welch letztere über :die Bohrung 16G einerseits über die Luftleitung 17 und die Öffnung 18 mit der Atmosphäre in Verbindung steht, und anderseits über den Kanal 19 und 20 mit dem Raum 3'1 unterhalb der Membrane 32 verbunden ist. Die Luftleitung 17 und der Ausflussstutzen 21 sind mit dem Ausfluss- stutzenkopf 11 fest verbunden.
Auf dem obern hohlen Schaft 15a der Strahldüse 13 ist zum Ausgleich von Druck und Förder- schwankungen. in der Flüssigkeitsleitung ein unter der Wirkung einer Feder 22 stehendes Druckventil 2,3 angeordnet, welches mit der Ventilbüchse 3 zusammenarbeitet. Der Ven- tilabschlusskörper 4 ist mit einem Federrohr <B>6</B> verbunden, welch letzteres an seinem obern Ende mit einer Flanschscheibe 7 verbunden ist.
Letztere wird zusammen mit einer Füh rungsbüchse 8 auf der Schulter 9a des Ven tilgehäuses 1 fest dichtend verbunden, der- art, dass keine Flüssigkeit in die obere Ge häusekammer dringen kann. Im Innern des Federrohres 6 ist eine Druckfeder 10 an geordnet, welche den Ventilabschlusskörper 4 auf den Sitz 111 der Ventilbüchse 3 presst. Der mit einer Ringnut 41 versehene Schaft 42 des Ventilabschlusskörpers 4 durchsetzt die Führungsbüchse 8 und einen Spindelring 43, welch letzterer in der Führungsbüchse 8 axial verschiebbar gelagert und durch einen Bolzen 44, der in den Schlitz 45 der Füh rungsbüchse 8 eingreift, gegen eine seitliche Verdrehung gesichert ist.
Der Spindelring 43 besitzt an seinem äussern Rande ein Flach gewinde 46, welches in das Gewinde 47 einer Spindelbüchse 48 eingreift. Letztere ist mit einem auf dem Ventilgehäuse 1 drehbar ge lagerten Drehkopf 51 verbunden. Der Spin- delring 43 besitzt eine Bohrung 55, in der ein Sperrbolzen 61 verschiebbar gelagert ist. Letzterer weist einen Schulterkopf 62 auf, welcher in die Gleit- bezw. Ziehnut 63 eines Schiebers 64 eingreift. Die im Membran gehäuse 71. durch einen Spannring 73 auf der Schulter 72 dicht eingespannte Mem brane 32 ist in der Mitte mit einem Bügel 33 verbunden, welch letzterer an seinem obern Ende einen Führungszapfen 34 aufweist, welcher den Gehäusedeckel 74 durchsetzt.
Der Bügel 33 weist einen Stift 35 auf, wel cher in den Schlitz 37 einer im Träger 38 schwenkbar gelagerten Klinke 36 eingreift. Letztere greift mit der Nase 39 hinter die Schulter 81 einer unter der Wirkung einer Feder 82 stehenden Druckbüchse 80, welche in einer Führungsbüchse 85 verschiebbar ge lagert ist. Letztere wird durch einen vom Druckknopf 83 durchsetzten Abschlussring 84 im Gehäuse 71 festgehalten. Der Ab schlussring 84 dient der Nase 86 der Druck büchse 80 als Hubbegrenzung. Im Innern der Druckbüchse 80 ist ein unter der Wir kung einer Feder 87 stehender Druckbolzen 91 verschiebbar angeordnet, welch letzterer an seinem einen Ende einen Schulterkopf 92 aufweist, der mit der Nase 93 der Büchse 80 zusammenarbeitet.
Das andere Ende des Druckbolzens 91 durchsetzt die Bohrung 95 der Führungsbüchse 85 und ist mit dem Schieber 64 fest verbunden.
Die Arbeitsweise der in Fig. 1 im Schnitt dargestellten Ausführungsform, die auf pneumatisch-mechanischem Wege betätigt wird und bei der die Schliessung des Ventils absolut trägheitsfrei in der Zeit eines Bruchteils einer Sekunde erfolgt, ist fol gende: Ist die Flüssigkeitsförderung auf irgend eine Weise in die Wege geleitet worden, so wird der Ausflussstutzen 21 des an die Flüs sigkeitsleitung angeschlossenen Ventils 1 in die Einfüllöffnung des zu füllenden Behäl ters eingeführt. Der aus dem Abschlussring 84 ragende Druckknopf 83 wird in die Ring vertiefung eingestossen, wodurch die Druck büchse 80 bis zu ihrem Anschlag verscho ben und die Feder 82 gespannt wird.
Die mit dem Stift 35 des Membranbügels 3,3 in Ein griff stehende Klinke 36 wird durch die Wirkung der Feder 101 hinter die Schulter 81 der Büchse 80 gedrückt, welch letztere von der Nase 39 der Klinke 3,6 festgehalten wird. Der im Innern der Büchse 80 verschieb bar gelagerte Druckbolzen 91 wird durch Abheben der Nase 93 vom Schulterkopf 92 freigelegt. Der so freigelegte Druckbolzen 91 drückt unter der Wirkung der Feder 87 den Schieber 64 und damit den mit dem Schulterkopf 62 in der Gleit- bez-%v. Ziehnut 63 liegenden und die Bohrung 55 durch setzenden Sperrbolzen 61 in die Ringnut. 41 des Schaftes 42 ein.
Durch die Drehung des Kopfes 51 in der Öffnungsrichtung wird der mit der Spindelbüehse 48 im Gewindeein griff 46, 47 stehende Spindelring 43 nach oben verschoben, derart, dass der in die Ring nut 41 eingreifende Sperrbolzen 61 den Schaft 42 nach oben, zieht und den Ven- tilabschlusskörper 4 vom Ventilsitz 111 ab hebt, wodurch das Ventil geöffnet wird.
Je nach der Drehung des Kopfes 51 kann der V entilabschlusskörper 4 mehr oder weniger vom Ventilsitz 111 abgehoben und damit die Durchflussmenge vergrössert oder verringert werden. Der in irgendeiner Drehstellung be lassene Drehkopf 51 hält nun ohne eine be- sordere Verankerung durch blosse Flächen reibung des Gewindes das durch den Spin delring 43 hochgenommene Ventil 4 in der gewünschten Offenstellung fest.
Fliesst nun das Abfüllgut durch die Lei tung 2, das geöffnete Ventil in den Raum 115 und von hier zum Teil durch die Düse 13 und zum Teil durch das je nach Druck und Fördermenge mehr oder weniger vom Sitz 120 abgehobene Druckventil 23 in den Ausflussstutzenkopf 11 und durch den Aus flussstutzen 21 nach unten in den zu füllen den Behälter, so wird in der Kammer 15 eine Saugwirkung erzeugt.
Durch die Boh rung 16 wird über die Leitung 17 und die Öffnung 18 Luft angesaugt, wobei jedoch der Raum 31 unter der Membrane 32, der durch den Kanal 20 und 19 über die Boh rung 16 mit der Saugkammer 15 verbunden ist, von der Saugwirkung vorläufig unbeein flusst bleibt. Steigt der Flüssigkeitsspiegel im Behälter bis zur Öffnung 18 der Leitung 17, so wird der Luftzutritt durch die Öff nung 18 von der Flüssigkeit abgeriegelt. Im Raum 31 unterhalb der Membrane 32 wird jetzt durch die anhaltende Saugwirkung eine Luftverdünnung stattfinden. Der durch die Bohrungen 121 am Membrangehäusedeckel 74 einwirkende äussere Luftdruck wird die Membrane 32 entgegen der Wirkung der Feder 101 durchbiegen, und es wird der mit der Membrane 32, verbundene Bügel 33 nach unten gezogen.
Der mit letzterem verbun dene und in den Schlitz 37 der Klinke 36 eingreifende Stift 35 zieht somit die Nase 39 aus dem Schulteranschlag 81 der Büchse 80. Die so freigelegte Büchse 80 wird unter der Wirkung der Feder 82 mit der Nase 93 auf den Schulterkopf 92 des Druckbolzens 91 aufschlagen und den mit letzteren verbun denen Schieber 64 zurückziehen. Der mit dem Schulterkopf 62 in der Gleit- bezw. Ziehnut 63 des Schiebers 64 liegende und die Bohrung 55 des Spindelringes 43 durch setzende Sperrbolzen 61 wird somit aus der Ringnut 41 des Schaftes 42 gezogen. Der auf diese Weise freigelegte Ventilabschluss körper 4 wird durch die Wirkung der Feder 10 in seine Schliesslage gedrückt, wodurch der Flüssigkeitsausfluss durch das Ventil plötzlich abgestellt wird.
Der zum Zwecke der Abfüllung bezw. Öffnung des Ventils mehr oder weniger hochgeschraubte Spindel ring 43 muss nach jedem Abfüllvorgang von Hand durch die rückläufige Drehung des Drehkopfes 51 in seine Ausgangsstellung gebracht werden, wodurch die ganze Vor richtung für einen neuen Abfüllvorgang be reit ist.
In der in Fig. 2 schematisch und nur teilweise dargestellten Ausführungsform ist an Stelle des Drehkopfes 51 ein auf einer Achse 152 schwenkbar gelagerter Druck- Nebel 151 angeordnet. Der vom Sperrbolzen 61 durchsetzte Spindelring 43 besitzt an Stelle des Gewindeteils 46 einen Zapfen 153, der von einem Bolzen 154 durchsetzt ist. Un ter letzteren greift der Arm 151a des Druck hebels 151, derart, dass durch eine Schwen kung des letzteren der Spindelring 43 nach oben gezogen und damit das Ventil geöffnet und offen gehalten werden kann.
Die Arbeitsweise. dieser Ausführungs form ist folgende: Hat, wie zu Fig. 1 bereits beschrieben, durch Einstossen: des Druckknopfes 83 der Sperrbolzen 61 in die Ringnut. 41 des Ventil schaftes 42 eingegriffen, so wird durch Drücken auf den Hebelarm 151b der Druck hebel 151 auf der Achse 152 geschwenkt.
Der unter den Bolzen 154 greifende Hebel arm 151a wird den Spindelring 43 nach oben ziehen und damit den Ventilabschluss- körper 4 vom Sitz 111 abheben. Je nach der Schwenkung des Druckhebels 15,1 öffnet sich das Ventil mehr oder weniger, und es fliesst das Abfüllgut durch den Ausflussstutzen in den zu füllenden Behälter.
Ist, wie in Fig. 1 beschrieben, die Schlie ssung des Ventils herbeigeführt worden, so wird nach Loslassen des Druckes auf den Hebelarm 151b eine auf den Bolzen: 154 wirkende Feder 155 den Spindelring 43 in seine Ausgangsstellung bringen, wodurch die Vorrichtung -zu einem neuen Abfüllvorgang bereit ist. In der in Fig. 3 schematisch dargestell ten Ausführungsform ist ein Membranventil vorgesehen, welches durch den Flüssigkeits druck geöffnet und bei abgestellter Flüssig keitsförderung unter der Wirkung einer Feder geschlossen und in der Schliesslage ge halten wird.
Bei dieser teilweisen Ausführungsform durchsetzt der Schaft 42 des Ventilabschluss körpers 4 eine Führungsbüchse 8 und liegt mit seinem obern Ende lose an einem mit dem Spindelring 43 verbundenen Steg 161 an. Der Spindelring 43 ist auf der nach oben verlängerten Führungsbüchse 8 axial ver schiebbar gelagert und ist durch Eingriff des Steges 161 in den Führungsschlitz 162 der Führungsbüchse 8 gegen eine seitliche Ver drehung gesichert. Der Spindelring 43 weist an seiner äussern Wandung ein Flachgewinde 46 auf, welches mit dem Gewinde 47 der Spindelbüehse 48 in Eingriff steht. Letztere durchsetzt mit dem Zapfen 163 ein Spann federgehäuse 164, in welchem eine Spann feder 165 angeordnet ist. Letztere ist mit dem einen Ende am Gehäuse 164 und mit dem andern Ende am Zapfen 163 verankert.
Der aus dem Gehäuse 164 ragende Zapfen 163 ist mit einer auf dem Ventilgehäuse 1 gelagerten Drehbüchse 51 verbunden. Letz tere ist mit einem Schauloch 166 versehen, welches mit einer auf dem Spannfeder gehäuse 164 angeordneten Skala 167 kor respondiert. Die Spindelbüchse 48 weist an ihrer äussern Wandung Sperrsegmente 168 auf, in die der die Bohrung 95 durchsetzende Schlag- bezw. Sperrbolzen 91 eingreifen kann.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungs form, bei der die Durchflussmenge wählbar nach der Skala 167 fest eingestellt werden kann, ist folgende: Ist, wie zu Fig. 1 bereits beschrieben, die Flüssigkeitsförderung in die Wege geleitet und das Ventil in den zu füllenden Behälter eingeführt worden, so wird der Druckknopf 83 in die Ringvertiefung eingestossen. Die Drehbüchse 51 wird nun in der Richtung der steigenden Skala 167 gedreht, wodurch auch die mit der ersteren verbundene Spin delbüchse 48 achsial verdreht und die Feder 165 gespannt wird.
Der mit der Spindel büchse 48 im Gewindeeingriff 46/47 stehende Spindelring 43 wird nach oben verschoben, wodurch der mit letzterem verbundene Steg 161 vom Ventilschaft 42 abgehoben wird, derart, dass sich das Ventil 4 unter der Ein wirkung des Fliissigkeitsdruckes entgegen der Wirkung der Feder 1 0 entsprechend dem Wege des hochgezogenen Steges 161 öffnen kann. Die Drehbiüchse 51 wird so weit ge dreht, bis die die gewünschte Durehfluss- menge anzeigende Skalaziffer durch das Schauloch 166 der Drehbüchse 51 sichtbar ist.
Die mit, der Einstellskala übereinstim inenden Sperrsegmente 168 an der äussern Wandung der mit der Drehbüchse 51. ver bundenen Spindelbiichse 48 werden im Ver hältnis der erfolgten Drehung der Dreh büchse 51 seitlich verschoben. Der die Boh rung 95 durchsetzende und von der Nase 93 der Büchse<B>80</B> freigelegte Druckbolzen 91 wird von der Feder 87 in das mit der ein gestellten Durchflussmenge übereinstimmende Sperrsegment 168 eingestossen.
Die Spindel- biichse 48 wird dadurch entgegen der Wir kung der gespannten Feder 165 an ihrer rückläufigen Drehung verhindert und das Ventil 4 bleibt unter der Einwirkung des Flüssigkeitsdruckes in der durch den Steg 161 begrenzten Offenlage. Je nach der Ver stellung der Sperrsegmente 168 kann sich das Ventil mehr oder weniger öffnen.
Hat der Flüssigkeitsstand im Behälter die Öffnung 18 der Luftleitung 17 erreicht, so wird, wie zu Fig. 1 bereits beschrieben, die Büchse 80 freigelegt, welch letztere un ter der Einwirkung der Feder 82 den in das Sperrsegment 168 der Spindelbüchse 48 ein greifenden Druckbolzen 91 ausser Eingriff bringen wird. Die dadurch freigegebene Spindelbüchse 48 wird nun unter der Wir kung der gespannten Feder 165 in ihrer rückläufigen Drehung den Spindelring 43 axial nach unten verschieben.
Der mit letzte rem verbundene Steg 161 drückt entgegen der Wirkung des Flüssigkeitsdruckes den Schaft 42 und damit den Ventilabschluss körper 4 in seine Schliesslage, wodurch der Flüssigkeitsaustritt durch das Ventil plötz lich abgestellt wird. Ist auch die Flüssig keitsförderung abgestellt und die Flüssig keitsleitung ausser Druck gesetzt worden, so kann das Ventil nicht geöffnet und es kann auch keine Flüssigkeit aus der stets voll bleibenden Leitung abgelassen werden.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform schematisch dargestellt, die auf pneumatisch- elektromagnetischem Wege betätigt wird. 1 zeigt ein Ausschankventil, welches mit Stutzen 2 an die Leitung einer Flüssigkeits förderanlage angeschlossen werden kann. Im Innern des Ventilgehäuses 1 ist eine Ventil büchse 3 angeordnet, welche mit einem Ven tilabschlusskörper 4 zusammenarbeitet. Die Ventilbüchse 3 besitzt eine in den Ausfluss stutzenkopf 11 ragende Flüssigkeitsstrahl düse 13, um welch letztere eine Luftsaug- kammer 15 angeordnet ist.
Letztere steht über die Bohrung 16 einerseits durch die Luftleitung 16 und die Öffnung 18 mit der äussern Atmosphäre in Verbindung und ist anderseits durch den Kanal 19, 20 mit dem Raum 31 unter der Membrane 32 verbunden. Das Ausflussrohr 21 und das Luftleitungs rohr 17 sind mit dem Ausflussstutzenkopf 11 fest verbunden. Letzterer wird zusammen mit der Ventilbüchse 3 durch einen Spann ring 12 an die Schulter 9 des Ventilgehäuses 1 angepresst. Der Ventilabschlusskörper 4 ist mit einem Federrohr 6 fest verbunden, welch letzteres an seinem obern Ende mit einer Flanschscheibe 7 fest verbunden. ist. Die Flanschscheibe 7 und die Führungs büchse 8 werden zusammen auf der Schul ter 9a des Ventilgehäuses 1 fest dichtend eingespannt. Im Innern des Federrohres 6 ist eine Druckfeder 10 angeordnet.
Der mit einer Schulterscheibe 139 versehene Schaft 42 des Ventilabschlusskörpers 4 durchsetzt die Führungsbüchse 8 und einen Topfmagne ten 52 mit dem Magnettopf 53 Letzterer weist an seinem obern Teil einen Spindel ring 43 auf, welcher an seiner äussern Wan dung mit einem Gewinde 46 versehen ist. Letzteres greift in das Gewinde 47 eines auf dem Ventilgehäuse 1 drehbar gelagerten Drehkopfes 51 ein. Der Elektromagnet 52 ist auf dem Ventilschaft 42 axial verschiebbar gelagert und durch Eingriff eines Bolzens 54 in die Gleitnut 54' des Magnettopfes 53 ge gen eine seitliche Verdrehung gesichert. Die im Membrangehäuse 71 angeordnete Mem brane 32 ist in der Mitte mit einem Bolzen 133 fest dichtend verbunden. Letzterer weist eine Schulter 134 auf, an der eine Mem brane 135 dicht befestigt ist.
Am obern Ende des Bolzens 133 ist eine Kontaktfeder 136 angeordnet, welche mit den den Schalt kammerdeckel 137 durchsetzenden Kontakt bolzen 144 zusammenarbeitet. Der Elektro magnet 52 steht mit einer Stromleitung 145, die über die Kontaktbolzen 144 und die Kon taktfeder 136 führt, in Verbindung. Die Membranen 32 und 135 und der Schaltkam- merdeckel 13,7 werden an ihrem äussern Rande zwischen Schulterringen durch den Gehäusedeckel 74 im Membrangehäuse 71 fest dichtend eingespannt. Der Raum 30 über der Membrane 32 steht über die Bohrung 1.38 mit der Atmosphäre in direkter Verbin dung.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungs form, bei der die Durehflussmenge nach Be lieben. eingestellt werden kann und bei der die Schliessung .des Ventils absolut trägheits- frei innert der Zeit eines Bruchteils einer Sekunde erfolgt, ist folgende: Wird die Flüssigkeitsförderung auf irgendeine Weise in die Wege geleitet und damit auch die Leitung 145 unter Strom gesetzt, so wird durch die in der Schalt kammer 2,9 an die Kontaktbolzen 144 an liegende Kontaktfeder 136 der Stromkreis des Elektromagneten 52 geschlossen.
Der Ausflussstutzen 21 des Ventils 1 wird nun in die Einfüllöffnung des zu füllenden Behäl ters eingeführt. Der in seiner Ausgangsstel lung befindliche Drehkopf 51 wird entspre chend der gewünschten Durchflussmenge in der Öffnungsrichtung gedreht. Der mit letzterem im Gewinde 46, 47 im Eingriff befindliche Spindelring 43 wird den Elek- tromagneten 52 nach oben ziehen. Der unter Strom stehende Elektromagnet 52 hebt mit Hilfe der Schulterscheibe 139, die auf dem Schaft 42 fest aufsitzt, den mit dem Schaft 42 fest verbundenen Ventilabschlusskörper 4 vom Ventilsitz ab und hält ihn entgegen der Wirkung der Feder 10 in der Offenlage.
Je nach Drehung des Drehkopfes 51 kann der Ventilabschlusskörper 4 mehr oder weni ger vom Ventilsitz abgehoben und damit die Durchflussmenge vergrössert oder verringert werden.
Fliesst nun das Abfüllgut durch das ge öffnete Ventil und die Düse 13 und den Ausflussstutzen 21 nach unten in den zu füllenden Behälter, so wird durch den Flüs sigkeitsstrahl in der Saugkammer 15 eine Saugwirkung erzeugt. Es wird nun über die Bohrung 16, die Leitung 17 und die Öffnung 18 Luft angesaugt, wobei jedoch der Raum 31 unterhalb der Membrane 32, der über den Kanal 20, 19 und die Bohrung 16 mit der Saugkammer 15 verbunden ist, von der Saug wirkung vorläufig unbeeinflusst bleibt. Steigt nun der Flüssigkeitsstand im zu füllenden Behälter bis zur Öffnung 18 der Luftleitung 17, so wird der Luftzutritt durch die Öff nung 18 von der Flüssigkeit abgeriegelt. Im Raum 31 unterhalb der Membrane 32 wird jetzt durch die anhaltende Saugwirkung eine Luftverdünnung stattfinden.
Die durch die Bohrungen 138 einwirkende Atmosphäre wird die Membrane 32 entgegen der Wir kung der Feder 18 durchbiegen und es wird der mit der Membrane 32 verbundene Bolzen 133 nach unten gezogen. Die mit dem Bolzen 133 verbundene Kontaktfeder 136 wird von den Kontaktbolzen 144 abgehoben und der Stromkreis des Elektromagneten 52 unter brochen. Dieser gibt den Magnetkern 42 und damit die Schulterscheibe 139 vom Magnet topf 53 frei, und es drückt die Feder 10 den Ventilabschlusskörper in seine Schliesslage, wodurch der Flüssigkeitsaustritt durch das Ventil plötzlich abgestellt wird. Nach jedem erfolgten oder neuen Abfüllvorgang ist der Drehkopf auf seine Ausgangsstellung zurück-zu drehen.
Wenn die Flüssigkeitsförderung einge stellt ist, das heisst wenn der Elektro magnet 52 ausser Strom ist, kann der Ventil abschlusskörper 4 nicht vom Ventilsitz ab gehoben werden, und es kann keine Flüssig- aus keit aus der stets voll bleibenden Leitung abgelassen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen der Einfülleitung zu Behältern, insbesondere der Einfülleitungen zu Behältern in Flug- und Kraftfahrzeugen, bei welcher ein Luft saugstrom erzeugt wird und durch diesen bezw. den auf die Gegenseite einer Mem brane einwirkenden Druck der Atmosphäre diese Membrane verstellt wird, sobald der Flüssigkeitsstand im zu füllenden Behälter das freie Ende einer in den Behälter ragen den Luftleitung erreicht hat, dadurch ge kennzeichnet, dass zur selbsttätigen Erzeu gung eines Luftsaugstromes beim Füllen des Behälters um eine vom Abfüllgut durch strömte Düse (13) eine Ringkammer (15) angeordnet ist, welch letztere einerseits mit.der erwähnten, in den zu füllenden Behälter ragenden Luftleitung verbunden. ist und anderseits über einen Kanal (19, 20) mit einem durch die Membrane (32) nach aussen abgeschlossenen Raum (31) in Verbindung steht, welche Membrane das Abschlussventil im Auslaufstutzen betätigt. UNTERANSPRt?CI-IE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Düse (13) und die Ringkammer (15) unmittelbar nach dem Absehlussventil im Ausflussstutzen (11) der Flüssigkeitsleitung angeordnet sind und mit der im Membrangehäuse (71) angeordneten Membrane (32) über einen Kanal (16, 19, 20) in Verbindung stehen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem hohlen Düsenschaft (15a) zum Ausgleich von Druck- und Förderschwan- kungen in der Flüssigkeitsleitung ein feder belastetes Druelzventil (23) angeordnet ist. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei der auf pneumatisch- mechanischem Wege ein in der Flüssigkeits leitung eingebautes Abschlussventil in seine Schliesslage gebracht wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das Abschlussventil (4) ver mittelst eines von aussen betätigbaren Orga- nes (51, 151) entgegen der Wirkung einer Feder (10) verstellbar und durch einen in den Ventilschaft (42) eintretenden Sperr bolzen (61) feststellbar ist, welcher Sperr bolzen (61) durch von der Membrane (32) ge steuerte Mittel verstellbar ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerung des Sperr bolzens (61), der mit seinem Kopf (62) in einem mit einem Druckbolzen (91) fest ver bundenen Schieber (64) parallel zur Ventil achse verschiebbar geführt ist, über eine unter Wirkung einer Feder (82) stehende, hohle Büchse (80) erfolgt, die mit einer Innenschulter (39) mit dem Druckbolzen kopf (92) und mit einer Aussenschulter (81) mit einer von der Membrane (32) betätig- baren Klinke (36) zusammenwirkt. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klinke (36) mit ihrem einen Ende schwenkbar gelagert ist, während ihr freies Ende durch einen auf der Mem brane (32) befestigten Bügel (33) verstellbar und in bezw. ausser Eingriff mit der Aussen schulter (81) bringbar ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (42) des Abschlussventils (4) einen Spindelring (43) durchsetzt, der an seinem äussern Rande ein Gewinde (46) aufweist, das in das Gewinde (47) einer Spindelbüchse (48) eingreift, welch letztere mit einem von aussen betätigbaren Spindel kopf (51) fest verbunden und im Ventil gehäuse (1) drehbar gelagert ist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Spindelring (43) in einer Führungsbüchse (8) axial verschiebbar gelagert und durch Eingriff eines Bolzens (44) in eine Gleitnut (45) der Büchse (8) gegen eine seitliche Verdrehung gesichert ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der in der Führungsbüchse (8) axial verschiebbar gelagerte Spindelring (43) einen den Ventilgehäusedeckel durch setzenden Zapfen (15,3) aufweist, in wel chen ein schwenkbar gelagerter Druckhebel (151) greift. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Ventilgehäuse eine mit dem von aussen betätigbaren Organ fest verbundene, drehbar gelagerte Spindelbüchse (48) an geordnet ist, welch letztere an ihrer äussern Wandung mit Sperrsegmenten (168) ver sehen ist, in welche der die Führungsbüchse (85) durchsetzende Schlagbolzen (91) ein greifen kann. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spindelbüchse (48) mit einem Zapfen (163) versehen ist, welcher ein Federgehäuse (16,4) durchsetzt und an seinem obern Ende mit einer von aussen be- tätigbaren Drehbüchse (51) verbunden ist. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 9 und 10, da durch gekennzeichnet, dass die Drehbüchse ein Schauloch (166) aufweist, das mit einer auf dem Federgehäuse (164) angeordneten Skala (167) korrespondiert. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die im Federgehäuse (164) angeordnete Spannfeder (165) mit dem einen Ende am Gehäuse (164) und mit dem andern Ende am Zapfen (163) verankert ist. 13'.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 7, 8, 9 und 10, da durch gekennzeichnet, dass der auf der Füh rungsbüchse (8) axial verschiebbar angeord nete Spindelring (43) im Gewindeeingriff (46/47) mit der Spindelbüchse (48) steht und einen Steg (161) aufweist, welch letzterer den Hubweg des Abschlussventils beherrscht und die Flüssigkeitsleitung abschliessen kann. 14.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei der auf pneumatisch- elektromagnetischem Wege ein in der Flüs sigkeitsleitung eingebautes Abschlussventil in seine Schliesslage gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane (32) die Stromzuleitung zu dem das Abschlussventil (4) steuernden Elektromagneten steuert. 15.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 14, mit einem Topfmagnet, dadurch gekennzeichnet, dass der federbelastete Ventilabschlusskörper (4) mit dem Ventilschaft (42) den im Ventil gehäuse (1) angeordneten Topfmagneten (52) durchsetzt und von letzterem bei durch die Membrane (32) geschlossen gehaltenen Kon takten (144) geöffnet und offen gehalten wer- den kann, während bei geöffneten Kontak ten (144) das Ventil (4) unter dem Einfluss der Feder (10) die Ventilöffnung abschliesst. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch und den U nteransprüchen 1, 14 und 15, dadurch g o ekennzeichnet, dass der Topf (53) des achsial verschiebbaren Magneten an seinem obern Teil einen Spindelring (43) aufweist, der mit demn auf dem Ventilgehäuse (1) dreh bar angeordneten Drehkopf (51) im Ge windeeingriff (46/47) steht. 17.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 14 bis 16, da durch gekennzeichnet, dass der Schaft (42) des Ventilabsehlusskörpers (4) eine mit dem Magnettopf (53) zusammenwirkende Schul terseheibe (139<B>)</B> trägt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH229170T | 1941-11-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH229170A true CH229170A (de) | 1943-10-15 |
Family
ID=4455954
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH229170D CH229170A (de) | 1941-11-04 | 1941-11-04 | Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen der Einfülleitung zu Behältern, insbesondere der Einfülleitungen zu Behältern in Flug- und Kraftfahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH229170A (de) |
-
1941
- 1941-11-04 CH CH229170D patent/CH229170A/de unknown
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