CH229208A - Lichtpausmaschine mit bewegtem Pausgut. - Google Patents

Lichtpausmaschine mit bewegtem Pausgut.

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CH229208A
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Mbh Quarzlampen Gesellschaft
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Quarzlampen Gmbh
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
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Description


      Zichtpausmaschine    mit bewegtem     rausgut.       Bei     Lichtpausmaschinen,    bei denen das       Pausgut    mittels eines     endlosen,    Förderbandes  an einer     Pausfläche    und der Lichtquelle vor  beigeführt wird, kommt es vor allem bei  grösseren     Zeichnungen,    vor, dass das     Pausgut     versehentlich schief eingelegt wird.

   Um die  Behebung dieses Fehlers. zu ermöglichen, ist  bei den bekannten     Pausmaschinen    meist ein       Rückwärtsgang    vorgesehen, der die Bewe  gungsrichtung des Förderbandes umzukehren       gestattet,    so dass das     Pausgut    wieder aus der  Maschine an der Einlegeseite herausgeführt  wird. Derartige Anordnungen haben jedoch  den Nachteil, dass durch den!     Einbau    des  Rückwärtsganges die     Lichtpausmaschine     wesentlich verteuert wird und dass wegen  der trägen Massen der ihre Bewegungsrich  tung ändernden Teile die Behebung des Feh  lers verhältnismässig viel Zeit in Anspruch  nimmt.  



  Bei der     Lichtpausmaschine    nach der Er  findung, bei der das     Pausgut    in der üblichen  Weise mittels eines endlosen     Fördertuches       an einer     Pausfläche    vorbeigeführt     wird,    und  die eine     langgestreckte        Metalldampfhoch-          drucklampe    besitzt,     wird    dieser     Nachteil     durch eine Vorrichtung behoben, durch die  während der Vorwärtsbewegung des     Förder-          tuches    der     Anpressdruck,

      mit dem das     Paus-          gut    gegen die     Pausfläche    gepresst wird, so  schnell     und    soweit verringert werden kann,  dass das     Pausgut,    bevor es ganz in die Ma  schine hineingelaufen ist, zurückgezogen oder  ausgerichtet werden kann. Diese Verringe  rung des     Anpressdruckes    kann auch auf ver  schiedene Weise durchgeführt werden. Der       Anpressdruck    kann durch Entspannen des       Fördertuches    verringert werden. Zu diesem  Zweck kann beispielsweise .der Abstand der  beiden das Fördertuch bewegenden und zu  gleich spannenden Walzen vorübergehend       vermindert    werden.

   Es kann auch :der durch  eine etwa vorhandene Spannrolle ausgeübte  Druck vorübergehend herabgesetzt werden.  Zur     Verminderung    des     Anpressdruckes        kann          ferner    der Abstand zwischen dem Förder-           tuch    und der     Pausscheihe,    beispielsweise  durch     Anheben;    der     Pausscheibe    oder durch  Senken einer oder beider Förderwalzen, ver  mindert werden.

   Es kann auch der     Anpress-          druck    dadurch herabgesetzt werden, dass der  Feder oder dem Gewicht, die den Druck zwi  schen     Pausscheibe    und Fördertuch erzeugen,  entgegengewirkt wird.  



  Um bei einem     Schieflaufen    des Paus gutes  die Weiterbewegung möglichst schnell an  halten zu können, ist es wünschenswert, die  Vorrichtung zur     Verringerung    des     Anpress-          druckes    so auszubilden, dass sie leicht zu  gänglich und zu bedienen ist. Besonders bei  grossen Zeichnungen muss nämlich damit ge  rechnet werden, dass beide Hände zum Ein  führen des     Pausgutes    benötigt werden. Es  empfiehlt sich deshalb, einen Fusshebel vor  zusehen, durch den der     Anpressdruck    verrin  gert werden kann. Der Hebel kann zum Bei  spiel durch Niedertreten oder durch Bewe  gen nach rückwärts betätigt werden. Es  kann auch eine Handbedienung vorgesehen  werden.

   Als Betätigungsorgan wird in die  sein Falle beispielsweise ein Knopf gewählt,  der auch während des Haltens des     Pausgutes     mit dem Handrücken oder Handgelenk be  tätigt werden kann. Vorteilhaft sind hierzu  Einrichtungen, zu deren Betätigung nur ein  geringer Hub und eine geringe Kraft not  wendig sind. Weiterhin kann als     Auslöse-          vorrichtung    auch eine Leiste dienen, die sich  über die ganze Breite der     Lichtpausmaschine     erstreckt, so dass die Auslösung an jeder  Stelle der Bedienungsseite der     Lichtpaus-          maschine    vorgenommen werden kann.  



  Wenn nach dem Ausrichten des     Paus-          gutes    der betriebsmässige     Anpressdruck    wie  der hergestellt werden soll, kann zum Bei  spiel der Vorrichtung zur Verminderung des       Anpressdruckes    die Rückkehr in die be  triebsmässige Lage unter dem Einfluss von  bei der Verminderung des     Anpressdruckes     gespannten Federn oder angehobenen Ge  wichten freigegeben werden oder eine be  sondere     Anpressvorrichtung,    die zur Vermin  derung des     Anpressdruckes    ausgeschaltet  wurde, kann betätigt werden,    Der letztere Weg wird besonders dann       empfehlenswert    sein,

        renn    die Druckver  minderung durch     Anwendung    einer beson  ders geringen Kraft herbeigeführt werden  soll, während für das Wiederanspannen eine  grössere Kraft benötigt werden darf.  



  Die Figuren zeigen in einer zum Teil       schematischen    Darstellung verschiedene Aus  führungsbeispiele der erfindungsgemässen       Lichtpausmaschine.     



  In     Fig.    1 wird durch die     langgestreckte          Dletalldampfhoehdrucklampe    1, die mit  einem Reflektor 2 ausgerüstet ist, die als       Pausfläche    dienende Glasscheibe 3 beleuch  tet. An dieser     Pausfläche    werden mittels des  endlosen     Fördertuches    4 die     Pausvorlage    und  das lichtempfindliche Papier, das heisst das       Pausgut    vorbeigeführt.  



  Das Fördertuch ist zwischen den     Förder-          walzen    5 gespannt, von denen die eine durch  einen Motor angetrieben wird. Zur Erzielung  schärferer Pausen wird die um eine zu  ihrer rechten Längskante parallelen Achse  schwenkbare, aber sonst unbewegliche Glas  scheibe durch eine Feder 6 gegen die     För-          der-tvalzen    5     bezw.    gegen das Fördertuch 4  gedrückt und spannt dabei das Fördertuch.  Die Längskanten der Glasscheibe sind zu  diesem Zweck mit einer     Schiene    gefasst, die  den Druck der Feder gleichmässig auf die  gesamte     Breitre    der Glasscheibe überträgt.

    Erforderlichenfalls können zwei oder meh  rere derartige Federn etwa gleichmässig über  die Breite der     Scheibenkante    verteilt wer  den. Zur Verringerung des     Anpressdruckes,     mit dem das     Pausgut    während der Vorwärts  bewegung gegen die     Pausfläche    gepresst  wird, wird nach     Fig.    1 das der Glasscheibe  zugewandte Ende der Feder angehoben.

   Da  durch wird die relative Lage der     Förder-          walze    zur     Pausfläche    geändert, indem sich  das Fördertuch nun entspannen kann und  dabei die     Pausscheibe        versehwenkt.    Beim  Entspannen des     Födertuches    wirkt somit die  Vorrichtung der Kraft der zum Anpassen  des Fördertuches an die     Pausfläche    dienen  den elastischen Glieder 6 entgegen. Dies ge  schieht mittels einer Vorrichtung, welche      einen Arm 7 und einen Fusshebel 9, die mit  einander durch ein Gelenk verbunden sind,  besitzt.

   Der Arm ist bei     B.    drehbar     gelagert.     Der Fusshebel besteht zum Beispiel aus  einem     Stab,    der am untern Ende ein zum  Aufsetzen des Fusses     geeignetes    Trittbrett  10 aufweist. An Stelle eines starren Stabes  kann auch eine Kette oder ein Drahtseil ver  wendet werden. An Stelle eines einzigen  Fusshebels     können    auch mehrere über die  Breite der Bedienungsseite der     Lichtpaus-          maschine        verteilte    Fusshebel vorgesehen wer  den. Dies empfiehlt sich beispielsweise, wenn  zwei Federn 6 vorgesehen sind, von denen  jede einzeln durch je einen Fusshebel an  gehoben werden soll.

   Man kann jedoch auch  beide Hebel starr miteinander kuppeln, um  ein gleichmässiges Anheben aller Federn 6       sicherzustellen.    Bei der Anwendung von  zwei Fusshebeln ist es zweckmässig, sie rechts  und links an der Maschine anzubringen und  durch ein Querbrett 10 die beiden Fusshebel  9 miteinander zu     verbinden,    sowie durch ent  sprechende     Diagonalverbindungen    zwischen  den Enden der Zugglieder 9 dafür Sorge zu  tragen, dass die Vorrichtung zur Verminde  rung des     Anpressdruckes    an jeder Stelle der  Bedienungsseite der     Lichtpausmaschine    be  tätigt werden kann.  



  Nach entsprechender     Verringerung    des       Anpressdruckes    kann das     Pausgut,    bevor es  ganz in die Maschine hineingelaufen ist, zu  rückgezogen oder ausgerichtet     werden.     



  Bei dem     erwähnten    Anheben des der  Glasscheibe zugewandten Endes der Feder 6  mittels des Armes 7 wird, wenn dieses Ende  der Feder mit der Glasscheibe starr verbun  den ist, bei Betätigung des Fusshebels 9 die  Scheibe     ebenfalls    angehoben. Wenn jedoch  die Feder nur lose auf der Scheibe aufliegt,  behält letztere ihre Lage bei und drückt bei  Betätigung des Fusshebels 9 nur noch mit  ihrem Eigengewicht auf das     Pausgut,    so dass  dieses leicht     zurückgezogen    werden kann.  



       In        Fig.    2 ist eine ähnliche Ausführung  gezeigt, bei der aber die Verminderung des       Anpressdruckes    nicht durch eine Aufwärts  bezw.     Abwärtsbewegung    eines Fusshebels. 9    herbeigeführt     wird,    sondern durch eine Be  wegung in waagrechter Richtung. In der  gleichen Figur ist noch eine weitere Vor  richtung zur Verringerung des     Anpress-          druckes    durch Entspannung des     Förder-          tuches    dargestellt, bei der die Spannrolle 11  gesenkt wird.

   Durch Bewegen des Fusshebels  9 nach rechts     wird    die Spannrolle 11 vom  Fördertuch 4 abgehoben, so dass der     An-          pressdruck    verschwindet. Es ist eine Feder  12 vorgesehen, die beim Loslassen des Fuss  hebels 9 bewirkt,     .dass    wieder der betriebs  mässige     Anpressdruck    erzeugt wird.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  wird der betriebsmässige     Anpressdruck    da  durch erzeugt, dass eine     Förderwalze    5 mit  Hilfe eines ihre Lager     tragenden    Hebel  paares 4, 15     um    die zu ihrer Achse parallele  Achse 13 schwenkbar ist und jeder Hebel  des Paares ausser dem Tragarm 14     einen     weiteren Arm 15 aufweist, der ein Be  lastungsgewicht 16 trägt, so dass das     Förder-          tuch    betriebsmässig gespannt wird. An seiner  Verlängerung besitzt der Arm 15 einen  Handgriff 17.

   Durch das Anheben des Hand  griffes wird der Abstand der Förderwalzen  voneinander geändert     sowie    die relative Lage  der Walze 5 zur     Pausfläche    geändert und  dadurch der     Anpressdruck    vermindert.     Durch     Verschieben. des     Gewichtes    16 kann der     An-          pressdruck    in gewissen Grenzen eingestellt  werden. An Stelle des Gewichtes 16 kann  auch eine Feder Verwendung finden, deren  Spannung     etwa    durch eine Schraubenspindel  verändert werden kann. Der Arm 14 wird  zweckmässig senkrecht zu demjenigen Ober  flächenpunkt der Glasscheibe 31 vorgesehen,  an dem in der Betriebslage die Förderwalze  5 anliegt.

   Bei kleineren     Bewegungen    der  Walze um die Achse 13 wird sich bei einer  solchen Anordnung die Walze 5     tangential     zur Glasscheibe 3 bewegen. An Stelle des ,  Handgriffes 17 kann auch eine vom Fuss zu  betätigende Vorrichtung vorgesehen werden  und in der     geschilderten    Weise zur Ermög  lichung der Bedienung von jeder Stelle der  Bedienungsseite der     Lichtpausmaschine    aus  eine Hand- aber     Fussbetätigungsleiste    ange-      bracht werden. Man wird daher zweck  mässig die Anordnung so treffen,     dass    eine  Bewegung nach unten eine Verringerung des       Anpressdruckes    zur Folge hat.  



  Bei der in     Fig.    4 dargestellten     Lichtpaus-          maschine    wirkt das     Auslöseorgan    nicht un  mittelbar auf die     Pausscheibe,    der betriebs  mässige     Anpressdruck    wird vielmehr bei die  ser Ausführungsform durch eine Feder 6 er  zeugt, die durch eine     Exzentervorrichtung     gespannt wird. Diese besteht beispielsweise  aus einer bei 18 gelagerten Scheibe 19 mit  einem Handgriff 20.

   Durch Umlegen des  Handgriffes wird der     Anpressdruck    der  Feder und damit auch der     Anpressdruck     zwischen     Pausgut    und     Pausfläche    verrin  gert. Eine derartige     Exzentervorrichtung    er  laubt eine schnelle Herabsetzung des An  pressdruokes unter Anwendung verhältnis  mässig geringer Kräfte und wegen des Über  setzungsverhältnisses auch ein leichtes Wie  derherstellen des betriebsmässigen.     Anpress-          druckes.     



  Bei den bisher beschriebenen Ausfüh  rungsformen diente ein und dasselbe Organ  zur Verminderung und zum Wiederherstel  len des betriebsmässigen     Anpressdruckes.     Wenn es darauf ankommt, den     Anpress-          druck    sehr schnell und nur mit einer sehr  geringen Kraft herabzusetzen, können mit  Vorteil die in     Fig.    5 und 6 beschriebenen  Ausführungsformen Verwendung finden, bei  denen das Herabsetzen des     Anpressdruckes     mittels eines besonderen     Auslöseorganes    vor  genommen wird, während für die Wieder  herstellung des betriebsmässigen     Anpress-          druckes    eine andere Vorrichtung dient.  



  In     Fig.    5 wird durch einen Druck auf  den     Auslöseknopf    21 eine Sperre 22 freige  geben, durch die augenblicklich der     Anpress-          druck    zwischen     Pausgut    und     Pausfläche    ver  mindert wird. Um nach dem Ausrichten des       Pausgutes    die Maschine wieder in Betrieb  nehmen zu können, wird der Knopf 28 so  weit     hereingedrückt,    dass die Sperre wie  derum von dem mit dem Knopf 21 verbun  denen Stift gefasst wird.

   Zwischen dem Druck  knopf<B>23</B> und der     Pausscheibe    können zur    Erzielung einer     weitgehenden    Unabhängig  keit des     Pausdruckes    von der Stärke des ;       Pausgutes    elastische Glieder eingeschaltet  werden.  



  Eine entsprechende Ausführung für Fuss  betätigung ist in     Fig.    6 dargestellt, bei der  Zugfeder 24 den betriebsmässigen     Anpress-          druck    erzeugt. Das der Scheibe     abgewandte     Ende der Feder greift an einem Schenkel 25  des Hebels an, dessen anderer Schenkel als  Fusshebel 26 ausgebildet ist. Die Feder 24       wirkt    als Zugfeder, so dass eine Abwärts  bewegung des der Glasscheibe abgewandten  Endes der Feder zu einem Spannen des     För-          dertuches    und die entgegengesetzte Bewe  gung zu einem Lockern desselben führt.  



  Bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel bewirkt also eine Bewegung des Fuss  hebels 26 nach rechts eine Erhöhung des       Anpressdruckes.    Die Sperrklinke 27 dient  dazu, den Fusshebel in dieser gespannten  Lage. zu halten. Zur Herabsetzung des     An-          2n     ist es bei dieser Anordnung  lediglich notwendig, auf die Sperrklinke zu  treten, durch die der Fusshebel 26 freigege  ben wird. Diese Bewegung erfordert nur  wenig Kraft und kann sehr schnell ausge  führt werden. Die Wiederherstellung des be  triebsmässigen     Anpressdruckes    wird durch  eine Bewegung des Fusshebels 26 nach rechts  bis in die Lage erreicht, in der die Sperr  klinke 27     \nieder    eingreift.

   Zur     Ermöb          lichung    der Bedienung der Vorrichtung von  jeder Stelle der Bedienungsseite der     Licht-          pausmaschine    wird auch die Sperrklinke  zweckmässig mit einem sich über die ganze  Breite des Gerätes erstreckenden     Betäti-          gungsfussbrett    verbunden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  wird die Schnellauslösung durch     Betätigung     eines     Druckknopfes    bewirkt. Vorteilhaft ist  ein solcher Knopf in der Höhe der Öffnung  angebracht, durch die das     Pausgut    einge  schoben wird und von dieser Öffnung höch  stens 15 cm entfernt. Bei dieser Anordnung  wird die Glasscheibe mittels eines Knie  hebelsystems gegen das Fördertuch gepresst.  Das     Kniehebelsystem    besteht aus einem      starren Arm 28, der um die Achse 29 dreh  bar angeordnet ist.

   Der andere Arm 30 des       Kniehebelsystems,    der mit dem Arm 28  durch ein Gelenk     verbunden    ist, ist nachgie  big ausgebildet, weil er den Druck bestimmt,  mit dem die Glasscheibe an das Fördertuch  gepresst wird. Der Arm 3'0 kann auch ledig  lich aus einer Druckfeder bestehen. Die  Drehachse 31     zwischen    den Armen 28 und  30 ist mit einem nach aussen geführten     Hand-          ,griff    f 3-2 verbunden. Zur Erzielung des be  triebsmässigen     Anpressdruckes    wird der Griff  32 nach links, das heisst nach aussen gezogen,  so dass das Kniegelenk in die dargestellte Lage  gebracht wird.

   Die vorübergehende Herab  setzung des     Anpressdruckes    wird in ein  facher Weise dadurch     bewirkt,    dass der Griff  32 soweit nach rechts bewegt wird, dass der  tote Punkt des     Kniehebelsystems    überwun  den wird. Hierzu ist nur eine sehr kleine  Kraft und ein verhältnismässig kleiner Weg  erforderlich. Die Bewegungen des Kniehebel  systems werden in beiden Richtungen durch  Anschläge begrenzt. An Stelle des Hand  griffes 32 kann auch ein schwenkbarer  Hebel 33 vorgesehen werden, der in     Fig.    7  gestrichelt angedeutet ist.  



  Bei den in den     Fig.    1 bis 7     dargestellten     Ausführungsformen der erfindungsgemässen       Lichtpausmaschinen    können die Federn, die  das Anpressen der     Pausscheibe    an das     För-          dertuch    herbeiführen, so angeordnet werden,  dass der     Anpressdruck,    beispielsweise durch  Verschiebung des einen Fusspunktes der  Feder, einstellbar ist.  



  Als Strahlenquelle dient eine     langge-          atreckte        Metallhochdrucklampe,    insbeson  dere eine     Quecksilberhochdrucklampe,    deren  Länge grösser ist als die Arbeitsbreite der       Lichtpausmaschine.    Die Lampe wird in ge  ringer Entfernung von der Glasscheibe 3  senkrecht zur Bewegungsrichtung .des     För-          dertuches    angeordnet. Durch einen Reflek  tor, der wie in     Fig.    1 dargestellt, ausgebil  det sein kann, wird eine weitgehende Aus  nutzung der gesamten von der Strahlen  quelle ausgehenden     photochemisch    wirksamen  Strahlung erreicht.

      Bei der     in        Fig.    7 .dargestellten Licht  pausmaschine kann der     Anpressdruck    in einer  sehr kurzen Zeit, z. B.     in.    1 bis 2 Sekunden,  verringert werden, so dass das     Pausgut    bis  zu der Zeit, in der infolge der Verringerung  des     Anpressdruckes    ein Zurückziehen oder       Ausrichten    möglich ist, sich um nicht mehr  als etwa 10 am weiter bewegt hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Liöhtpausmaschine mit- bewegtem Paus- gut, das mittels eines endlosen Fördertuches an einer Pausfläehe vorbeibewegt wird, mit einer langgestreckten Metalldampfhochdruck- lampe, gekennzeichnet durch eine Vorrich tung, durch die während der Vorwärts bewegung des Fördertuches der Anpress- druck, mit dem .das Pausgut gegen die Paus- fläche gepresst wird,
    so schnell und so weit verringert werden kann, dass das Pausgut, bevor es ganz in die Maschine hineingelau fen ist, zurückgezogen oder ausgerichtet werden kann. UNTERANSPRü CHE 1. Lichtpausmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung durch Entspannung des För- dertuches wirkt.
    2. Lichtpausmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung zum vor übergehenden Entspannen des betriebsmässig gespannten Fördertuches eine Änderung des Abstandes der Förderwalzen voneinander bewirkt. 3,. Lichtpausmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung beim Entspannen des Fördertuches die relative Lage einer Förderwalze zur Pausfläche durch Schwenken der Pauss.cheibe um eine zu ihren Längskanten parallele Achse ändert.
    4. Liehtpaüsmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Entspannen. des För- dertuches eine Vorrichtung vorgesehen ist, durch die die relative Lage mindestens einer Förderwalze zur Pausfläche durch Schwen ken eines das Lager der Förderwalze tragen den Hebelpaares um die eine zu ihrer Achse parallele Achse geändert werden. kann.
    5. Lichtpausmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die zum Spannen des För- dertuches dienende Spannralle zum Entspan nen des Fördertuches in eine andere Lage zum Fördertuch gebracht wird. 6. Lichtpausmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung beim Entspannen des Fördertuches der Kraft zum Spannen des Fördertuches dienenden elasti schen Gliedern entgegenwirkt.
    7. Lichtpausmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung beim Entspannen des Fördertuches der Kraft von zum Anpressen des Fördertuches an die Pausfläche dienenden elastischen Gliedern entgegenwirkt. B. Lichtpausmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Bestätigung der Vor richtung Fusshebel vorgesehen sind.
    9. Lichtpausmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Betä tigung der Vorrichtung zur Verminderung des Anpressdruckes dienende Knopf in der Höhe der Öffnung angebracht ist, durch die das Pausgut eingeschoben wird, und von dieser Öffnung höchstens 15 cm entfernt. ist.
CH229208D 1941-03-27 1942-03-09 Lichtpausmaschine mit bewegtem Pausgut. CH229208A (de)

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