CH229265A - Kompressoranlage. - Google Patents

Kompressoranlage.

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CH229265A
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CH
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pressure
control
compressor
switch
delivery
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Klei Becker
Original Assignee
Klein Schanzlin & Becker Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C28/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids
    • F04C28/24Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids characterised by using valves controlling pressure or flow rate, e.g. discharge valves or unloading valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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    • F04C28/06Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids specially adapted for stopping, starting, idling or no-load operation

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Description


  Kompressoranlage.    Bei einer aus Kompressor, Antriebsmotor  und Druckluftbehälter bestehenden     Kom-          pressaranlage    wird üblicherweise die Förde  rung des Kompressers dem Verbrauch in der  Weisse angepasst, dass die Regelglieder des  Kompressors und/oder des Antriebsmotors  vom Druck im Behälter beeinflusst werden.  Man unterscheidet hierbei Leerlauf- und Aus  setzregelverfahren. Beim Leerlaufverfahren  laufen der Antriebsinotor und der Kompres  sor dauernd, eine Förderung findet jedoch  nur so lange statt, als der Druck im Vorrats  behälter, zum Beispiel im Druckluftbehälter,  den einstellbaren Höchstdruck unterscheidet.  Sobald dieser Druck überschritten wird, wird  durch an sich bekrannte Mittel die Förderung  des Kompressors unterbrochen, das heisst An  triebsmotor und Kompressor laufen leer.

    Beim Aussetzverfahren, auch Selbstanlass  verfahren genannt, laufen Antriebsmotor und  Kompresser nur so lange, bis im Behälter der  eingestellte Höchstdruck erreicht ist. Ein    vom Druck im Behälter abhängiges Organ  schaltet dann den Antriebsmotor ab.  



  Leerlauf- und Aussetzverfahren haben  wirtschaftliche und betriebliche Vor- und  Nachteile. Beim Leerlaufverfahren muss stän  dig die Leerlaufsleistung auch bei Nichtför  derung des Kompressors dem Antriebsmotor  zugeführt werden. Erfolgt der Antrieb durch  einen Drehstromasynchronmotor so belastet  der Motor während der Leerlaufzeit die Lei  tung mit phasenverschobenem Strom, das  heisst der cosinus     #    der Leitung ist schlecht.

    Beim Aussetzverfahren fallen diese Nach  teile     fort.    Dafür     muss    bei jedem     Anlassvor-          ganb    die<B>Leistung</B> für das Anlassen von Mo  tor und Kompressor     aufgebracht    werden.

       Im     allgemeinen ist     das        Leerlaufverfahren    dann  von     Vorteil,    wenn die     Förderpausen    kurz,       ,die        Förderzeiten    lang sind,     und,das        Äussetz-          verfahren        dann,    wenn die     Verhältnisse    umge  kehrt liegen.  



  Die     Erfindung    ermöglicht, die Vorteile      beider Verfahren unter Vermeidung ihrer  Nachteile bei Kompressoranlagen zwecks  Anpassung der Fördermenge an den Ver  brauch zur Geltung zu bringen. Erfindungs  gemäss sind beider vorliegenden Kompressor  anlage Mittel zur Regelung der Fördermenge  nach     unterschiedlichen    Regelverfahren vor  gesehen und     ferner    Mittel, um zeitlich nach  einander in, Abhängigkeit von einer Betriebs  grösse, zum Beispiel von der Dauer der     För-          derzeiten    oder der     Förderpausen    oder dem  Verhältnis beider, die unterschiedlichen Ver  fahren zur Anwendung zu bringen.

   Arbeitet  beispielsweise die Kompressoranlage bei lan  gen Förderzeiten und kurzen Pausen nach  dem Leerlaufverfahren und nimmt der Ver  brauch stark ab, so dass die     Förderzeiten     kurz und die Pausen lang werden, so wird  mit den     Mitteln    der Erfindung beispielsweise  eine selbsttätig e Umschaltung auf das Aus  setzverfahren erreicht, das unter diesen Ver  hältnissen wirtschaftlicher als das Leerlauf  verfahren     arbeitet.     



  Die Erfindung ist im vorstehenden in  Anwendung auf das Leerlhauf- und Aussetz  verfahren erläutert. Sie ist jedoch hierauf  nicht beschränkt. Der Übergang von einem  Regel- zu einem andern Regelverfahren  ist auch dann von Vorteil, wenn hierdurch  ein selbsttätiger Wechsel zwischen verschie  denen Leerlaufverfahren möglich wird. Be  kannte Sonderfälle des Leerlaufverfahrens  sind die stufenlosen Regelverfahren. Ein be  kanntes Verfahren zur stufenlosen Regelung  besteht in der Drehzahländerung des An  triebsmotors des Kompressors, ein anderes,  vorzugsweise bei Kolbenkompressoren ange  wandtes, in der Beeinflussung der Saugven  tile durch einen vom Betriebsdruck beein  flussten Regler in der Weise, dass diese Ven  tile über einen mehr oder weniger grossen  Teil des Druckhubes offen gehalten werden.

    Bei geringer Änderung der Fördermenge ist  es vorteilhaft, diese Änderung stufenlos  durch Änderung der Drehzahl des Antriebs  motors herbeizuführen. Bei grösseren Ände  rungen erfordert dieses Verfahren einen     un-          witschaftlich    grossen Antriebsmotor. Es ist    daher vorteilhaft, das zweite genannte stufen  lose Regelverfahren oder eines der vielen an  dern bekannten Verfahren anzuwenden. Die  Erfindung ermöglicht es,die Vorteile verschie  dener     stufenloser        Regelverfahren    auszunut  zen, indem in Abhängigkeit von einer ge  eigneten Betriebsgrösse, zum Beispiel von  dem Verbrauch, von dem einen zum andern  Verfahren übergegangen wird.  



  Da die     stufenlose    Regelung der Förder  menge innerhalb weiter Bereiche     Schwierig-          keiten        bereitet,    so kann die Erfindung auch  dazu benutzt werden, um von einem stufen  losen Regelverfahren zum Aussetzverfahren  überzugehen.

   Dies kann beispielsweise in der  Weise duchgeführt werden, dass die Förder  mengen bis zum Erreichen des zulässigen  Grenzdruckes durch Änderung der Drehzahl  oder der Ansaugeleistung, das heisst durch  mehr oder weniger langes Offenhalten des  Ansaugventils geregelt werden und dass beim  Erreichen des Grenzdruckes der Verdichter  abgeschaltet wird, worauf bei abfallendem  Druck innerhalb einer gewissen Druckdiffe  renz zunächst nach dem Aussetzverfahren  und bei Überschreiten .dieser Druckdifferenz  nach dem stufenlosen Regelverfahren ge  arbeitet wird.  



  Im folgenden ist an     Tfa.nd    der Zeich  nung als Beispiel eine     Kompressoranla.ge    mit       Mitteln    gemäss der Erfindung beschrieben,  die einen Übergang vom     Aussetz-    zum Leer  laufverfahren in Abhängigkeit von der Dauer  der Förderzeit ermöglichen.  



  In der     Zeichnung    ist     .der        Kompressor    1  als     Kapselgebläse    bekannter Bauart ausgebil  det, so dass von einer Beschreibung des     Kom-          pressors    abgesehen --erden kann. Die Welle  2 des     Kom.prescors    ist mit dem nicht darge  stellten elektrischen     Antriebsmotor,    und zwar  einem     Drehstrom-Asynchronm.otor    unmittel  bar gekuppelt zu denken.

   Die     Statorwick-          lung    des     Asy        nchronmotors    ist zum leichteren  Verständnis der     elektrischen    Schaltung bei 3       angedeutet.    Der Rotor des Motors ist als       Kurzschlusslä.ufer        ausgebildet.    Das Anlassen  des Motors erfolgt durch einen an sich be-           kannten    und im folgenden näher beschrie  benen selbsttätigen Stern-Dreieckschalter 4.  



  Der     Ansaugstutzen        des    Kompressors ist  mit 5 bezeichnet. Im Ansaugstutzen befindet  sich ein Ansaugdrosselventil 6 bekannter Bau  art, das durch eine Feder 7 offen gehalten  wird, das heisst die Durchtrittsöffnungen 8  des Ansaugstutzens freigibt. Mit dem An  saugdrosselventil ist ein an sich bekanntes  elektromagnetisch betätigtes Dreiwegeventil  9 und ein gleichfalls bekannter Kugelge  wichtsregler 10 verbunden. Die Arbeitsweise  der Glieder 6, 9 und 10 wird im folgenden  noch     beschrieben.     



  Der Kompressor fördert über ein Druck  ventil 11 und eine Leitung 12 in einen  Druckluftbehälter 13. Am Behälter 13 ist  ein druckabhängiger Schalter 14 angebracht.  



  Das Kühlwasser fliesst dem Kompressor  über eine Leitung 15 zu, In dieser Leitung  sitzt ein magnetisch betätigtes Absperrventil  16 und ein vom Druck des Kühlwassers ab  hängiger Schalter 17. Die     Kühlwasserablei.-          tung    ist mit 18 bezeichnet.  



  Zur elektrischen Anlage gehören ferner  ein Hauptschalter 19, ein Zeitrelais 20 mit  einem Schütz 60 und ein Rückstellrelais 21.  



  Die Arbeitsweise der Kompressoranlage  ist folgende:  Durch das Einlegen des Schalters 19 wer  den die drei linken Klemmen 22 des elektro  magnetischen Schützes 23 an Spannung ge  legt. Gleichzeitig erhält über den Schalter 14,  der als geschlossen angenommen werden kann.  und die Kabel 51, 28 und 24 bezw, 52 und  25 die Spule 50 des Kühlwasserventils 16  Spannung, wodurch     dass    Kühlwasser zum  Fliessen gebracht wird. Der dadurch unter  Wasserdruck kommende druckabhängige  Schalter 17 schliesst seinen Kontakt, worauf  dann über die Kabel 24, 27, 28 die Spule 26  des Schützes 23 an Spannung gelegt wird.  Dadurch werden die Klemmen 22 mit den  Klemmen 22' verbunden.  



  Über die     Leitung    24     erhalten        däe    Kon  taktmesser 29 eines Zeitrelais 30 und in der  in der Zeichnung angegebenen Stellung des  Messers über die Leitung 31 die Spule 32    des magnetischen Schützes 34 Spannung. Das  andere Ende der Spule 32 ist über die Lei  tung 35 an die Klemme 36 eines weiteren  magetischen Schützes 37 gelegt. Die  Klemme 36 ist in der gezeichneten Stellung  mit der Klemme 36' verbunden und weiter  über     die    Leitung 35' und über die     Kontakte     38, 38' des Schützes 23 mit der Leitung 25.  In der Einschaltstellung des Schützes 23  fliesst also ein Strom durch die Spule 32.

   Das  Schütz 34 wird daher     geschlossen,    was be  wirkt, dass die Klemmen, x, y, z der Stator  wicklung 3 des Antriebsmotors durch die  Kontaktbrücke 39 miteinander verbunden  werden. Da die Klemmen u, v, w über die  Leitungen 40 mit den Klemmen 22' des  Schützes 23 bezw. mit den Klemmen. 41 des  Schützes 37 verbunden sind, so wird also der  Motor in Sternschaltung angelassen.  



  Durch den Strom der Spule 32 wird die  Spule 42 des Zeitrelais 30 erregt, was be  wirkt, dass nunmehr bei Erreichen der Be  triebsdrehzahl das Messer 29 aus der ge  zeichneten Stellung in die gegenüberliegende       Stellung    übergeht, in der es nicht mehr  mit dem Kontakt 31' der Leitung 31, son  dern mit dem Kontakt 43' der Leitung 43  verbunden ist. Durch dieses Umschalten er  hält die Spule 44 des Schützes 3 7 Strom, und  zwar über die Leitung 45 und die Kontakte  46, 46', die durch die durch das Stromlos  werden der Spule 32 inzwischen abgefallene  Kontaktbrücke 39 miteinander verbunden  sind.

   Der Kontakt 46' ist durch eine Leitung  47 mit dem Kontakt 36', mit der Leitung 35'  und weiter mit der Leitung 25 verbunden,  so dassi mit dem Umschalten des Zeitrelais 30  die Spule 44 erregt und des Schütz 37 in die  Einschaltsbellung gebracht wird. Dies be  wirkt,     @dass    jetzt der Motor in     Dreieckschal-          tung        weiter    betrieben wird.

   Das Abfallen  des     Schützes    37 wird durch     die        Haltekontakte     48     verhindert,        über    die nach dem     Einerhalten     des     Schützens    37 die Spule 44 Strom erhält,  nachdem ,der ,Strompfad über die     Leitung    43  durch die     Rückbawegunb        des    Messers 29     un-          terbro-chen        isst.    Mit     .dem        Umschalten,des    Mo  tors auf     Dreiecksichaltung,

      das     heisst    mit     cdem         Schliessen ,des Schützes 37, wird der Kontakt  67 geschlossen und damit die Spule 85 an  Spannung gelegt. Hierdurch wird die beim  Anfahren auf dem Kolben des Ventils 6  lastende Pressluft ins Freie abgeblasen. Der  Kolben bewegt sich durch seine Feder nach  oben und gibt damit die Förderung des Kom  pressors     frei.    Der     Betriebszustand    des     Kom-          pressors    ist damit hergestellt.  



  Im vorstehenden ist der übliche Ein  schaltvorgang des Antriebsmotors beschrie  ben. Wie erwähnt, erfolgt das Anlassen  durch Einlegen des Schalters 19 nur, wenn  der Druckschalter 17 geschlossen ist. Das  Öffnen dieses Schalters kann nun mit Hilfe  des Druckschalters 14 am Druckluftbehälter  und des magnetisch betätigten Absperrven  tils 16 erzwungen werden. Die Magnetspule  50 des Ventils 16 ist durch eine Leitung 51  mit der Leitung 28 und durch eine Leitung  52 mit dem Kontakt 53 des Schalters 14  verbunden; der entsprechende Gegenkontakt  53' ist mit der Leitung 25 verbunden. Unter  halb des Grenzdruckes im Behälter 13 sind  die Kontakte 53,     53'    durch die Kontakt  brücke 54 miteinander verbunden, das heisst  die Spule 50 erhält Strom und hält das Ven  til 16 offen.

   Sobald der Grenzdruck über  schritten wird, wird die Brücke 54 des  Druckschalters 14 angehoben und das Ventil  16 wird geschlossen. Hiermit verschwindet  in der Leitung 15 nach dem Ventil 16 der  Druck, der Schalter 17 öffnet, was nach der       vorhergehenden    Beschreibung der Leitungs  führung zu einer Unterbrechung des Stromes  der Spule 26 des Schützes 23 und damit zur  Abschaltung des Motors führt. Unabhängig  also von dem üblicherweise dauernd eingeleg  ten Schalter 19 wird der Motor in Abhängig  keit von der Stellung des Schalters 14     ein-          und    ausgeschaltet, das heisst, die     Kompres-          soranlage    arbeitet im Aussetzverfahren.  



  Um einen selbsttätigen Wechsel vom Aus  setz- zum Leerlaufverfahren zu erreichen,  sind die im folgenden beschriebenen Mittel  vorgesehen. Die Kontakte 53, 53' sind durch  Leitungen 55, 56 mit den Kontakten 57, 59  bezw. 58 verbunden. Diese Kontakte gehören    zu dem magnetisch betätigten Schütz 60 mit  Spule 61. Die Spule 61 liegt in einem Strom  kreis, in dem die Leitung 62, der Quecksilber  schalter 63 des Zeitrelais 20 und die Lei  tungen 65 und 66 liegen. Die     Leitung    65  liegt an dem rechten untern Kontakt 64 des  Druckschalters 14. Bei geschlossenem Schal  ter 14 ist sie mit der Leitung 25 verbunden.  Die Leitung 66 ist bei eingeschaltetem Schütz  37 des Anlassers 4 über die Kontakte 67 mit  der Leitung 24 verbunden.

   Bei geschlos  senem Schalter 63 erhält also die Spule 61  des Schützes 60 Strom, sofern der Schalter  14 geschlossen ist.  



  Die Betätigung des Schalters 63 erfolgt  nach einer im Zeitrelais 20 einstellbaren Zeit.  Die Betätigungsspulen 68, 69 des Zeitrelais  erhalten gleichfalls über die Leitungen 65, 66  Strom von den Leitungen 25, 24, sofern der  Schalter 14 geschlossen ist, das heisst, das  Zeitrelais beginnt bei jedem Einschalten des  Antriebsmotors durch das Schütz 23 zu lau  fen. Eine Änderung des     Aussetzverfahrens     tritt aber erst ein, sobald die eingestellte  Zeit überschritten wird und der Schalter 63  den Stromkreis der Spule 61 schliesst. Die  Spule 61 bewirkt dann das Schliessen der  Kontakte<B>57,</B> 58 und 59, 59'.

   Das     Schlie-          3en    der Kontakte 57, 58 bewirkt seinerseits  eine Überbrückung der Kontakte 53, 53' am  Schalter 14, das heisst, eine Unterbrechung an  dieser Stelle führt nicht mehr wie bisher ein  Abschalten des Antriebsmotors herbei. Das  Öffnen des Schalters 14 hat auch keinen Ein  fluss auf das Schütz 60. da. die Spule 61  nach der Verbindung der Kontakte 59, 59'  über die Leitungen 70 und 55 unmittelbar  mit der Leitung 25 verbunden ist. In der  Leitung 70 liegt das     Rückschaltrelais    21,  dessen Betätigungsspule 71 mit der Lei  tung 65 -und über eine Leitung 72 mit der  Leitung 66 und so mit. den Leitungen 24 und  25 verbunden ist.

   Das     Rückschaltrelais    21  ist so ausgebildet. dass bei jedem Anziehen  des Ankers 73 die Kontaktscheibe 74 im  Uhrzeigersinn gedreht wird. Das Abfallen  des Ankers 73 führt eine Drehung der  Scheibe nicht herbei. Nach Rückkehr des      Schalters 63     und    des Zeitrelais 20 in die  Ausschaltstellung tritt eine Unterbrechung  des Stromes der Spule 61 und damit die Auf  hebung der Überbrückung der Kontakte 53,  53' und das hiermit verbundene Abschalten  des Antriebsmotors nicht ein. Der Antriebs  motor läuft weiter, und die Regeleinrichtung  6, 9 und 10 bewirkt in der im folgenden  beschriebenen Weise eine     Umschaltung    des  Kompressors auf Leerlauf, sobald der einge  stellte Grenzdruck erreicht ist.  



  Der Gewichtsregler 10 ist einmal über das  Ventil 9 zum andern unmittelbar durch eine  Leitung 80 mit dem Druckluftbehälter ver  bunden. Bei der gezeichneten Stellung des  Druckluftreglers gelangt die Druckluft über  das Ventil 9, die Leitung 81, das Regelorgan  82 und die Leitung 83 in den Raum ober  halb des Kolbens 6 und -führt also beim  Spannungsloswerden der Spule 85 die Zulei  tung von Pressluft auf den Kolben 6 herbei,  der sich dann sofort     in    seine untere Stellung  bewegt und ein Schliessen der Ansaugelei  tung herbeiführt.  



  Der Kompressor arbeitet dann im Leer  lauf weiter, wobei der Druckraum mit dem  Ansaugstutzen durch eine Leitung 84 ver  bunden ist. Der Kompressor arbeitet nun im  Leerlauf, bis durch Absinken des Druck  schalters 14 die Kontakte 64, 64' geschlossen  werden. Hierbei erhält die Spule 71 des  Rückstellrelais 21 erneut Strom und führt  eine Unterbrechung im Haltestromkreis (70)  der Spule 61 herbei. Die Spule 61 wird  stromlos, das Schütz 60 öffnete die Kontakte  57, 58. Es beginnt aus dem Leerlauf heraus  eine neue Förderzeit, da mit dem Einlegen  der     Spule    85 die Pressluft vom Ventil selbst  abgeblasen und damit die     Ansaugleitung     selbst freigegeben wird. Die Förderung setzt  erst ein, nachdem der Haltestromkreis sowie  das Schütz 60 geöffnet sind.  



  Die Bewegung des Kolbens 6 wird ledig  lich durch die Betätigung des elektromagne  tisch gesteuerten Dreiwegventils 9 bewirkt.  Der Regler 10 ist an und für sich für die     Steue-          rungsvorgänge    überflüssig. Er ist lediglich  als vorhanden dargestellt,     um    im Falle eines    Fehlers in den     elektrischen        Steuerungsteilen     zur Durchführung der pneumatischen mecha  nischen     Leerlaufregelung    herangezogen wer  den zu können.  



  Durch das Abfallen des     Schützes    60 ist  der Anfangszustand der     Schaltung    wieder  hergestellt, so dass es lediglich von der Dauer  der Förderzeit abhängt, ob die weitere Re  gelung nach dem     Aussetz-    oder nach dem       Leerlaufverfahren    erfolg.  



  Das vorstehend beschriebene Ausfüh  rungsbeispiel bezieht sich auf eine     Kompres-          soranlage    mit     Mitteln    zur Regelung der För  dermenge im     Aussetz-    und mit Mitteln zur  Regelung der Fördermenge im     Leerlaufver-          fahren.    Wie bereits     in.    der     Einleitung    er  wähnt, kann die     Erfindung    auch dazu be  nutzt werden, um     selbsttätig    von einem stu  fenlosen Regelverfahren, zum Beispiel durch  Änderung der Drehzahl des Antriebsmotors,  zu einem andern stufenlosen Regelverfahren,

    zum Beispiel     Änderung    der Fördermenge  durch Offenhalten der Ventile, oder von  einem der genannten stufenlosen Regelver  fahren zum     Aussetzverfahren    überzugehen.  



  Beim Umschalten von     einer        stufenlosen     Regelung der Fördermenge durch Änderung  der Drehzahl des Verdichters auf     eine    eben  falls     stufenlose    Regelung der Fördermenge  durch     Änderung    der     Ansaugleistung    durch  Offenhalten der Saugventile über einen Teil  des Druckhubes kann so verfahren werden,  dass mit dem durch Abfall des Verbrauches  ansteigenden Druck in an und für sich be  kannter Weise zunächst die Drehzahl stufen  los bis auf einen Mindestwert gesenkt wird.  Bei weiter ansteigendem Druck wird dann  die     entsprechend    eingestellte     Beeinflussung     der Saugventile wirksam.

   Diese     Kombination          zwischen    den beiden geschilderten Regelver  fahren lässt sich sehr einfach dadurch errei  chen, dass der die Mindestdrehzahl herbei  führende obere     Grenzdruck    der Drehzahl  regelung gleichzeitig als Mindestdruck am       Saugventilregler    eingestellt     wird.     



  Das Umschalten von einer stufenlosen       Regelung    der Fördermenge auf eine Aussetz-      oder     Selbstanlasserregelung    und umgekehrt  kann folgendermassen durchgeführt werden:  Ausgehend von dem zulässigen     Kleinst-          druck,    bei dem mit der grössten Fördermenge  gearbeitet wird, wird zunächst nach dem  Verfahren zur Regelung .der Fördermenge,  zum Beispiel durch längeres Offenhalten der  Saugventile während des Druckhubes, die  Fördermenge vermindert.

   Erreicht trotz die  ser Verminderung der Druck den zulässigen  Grenzwert, so wird von einer weiteren Ver  minderung der Fördermenge abgesehen und  ein Umschalten auf das     Selbstanlassregelver-          fahren    veranlasst, das heisst der Verdichter       zunächst    abgeschaltet. Sinkt der Druck bis  auf einen bestimmten, dem     Grenzdruck    be.  nachbarten Wert, so wird der Verdichter wie  der eingeschaltet und arbeitet innerhalb die  ses Druckbereiches nach dem Selbstanlasser  verfahren.

   Bei weiterem Sinken des Druckes       wird    der Selbstanlasser ausgeschaltet in dem  Sinne, dass der Antriebsmotor eingeschaltet  bleibt, und es wird nach dem Verfahren zur  Regelung der Fördermenge gearbeitet, das  heisst die Zeit, in der die Saugventile durch  ein Steuerorgan während des Druckhubes  offen gehalten werden, wird gekürzt. Hier  durch     tritt    eine Erhöhung der Fördermenge  ein.  



  Eine praktische Ausführung ist beispiels  weise wie folgt möglich:  Bei Kolbenkompressoren ist es üblich,  beispielsweise die Saugventile über einen Teil  des Druckhubes offen zu halten und diese       Offenhaltung    auf elektromagnetischem Wege  zu bewirken. Die Betätigung der elektro  magnetischen Steuervorrichtung erfolgt durch  eine mit der Kurbelwelle des Kompressors       umlaufende    Schaltwalze, deren Umfangs  fläche einen leitenden und einen nichtleiten  den Teil aufweist.

   Der mit der einen Phase  einer Stromquelle in Verbindung stehende  leitende Teil ist derart zugeschnitten, dass ein  auf der Schaltwalze schleifender, den Strom  kreis der Betätigungsvorrichtung der Saug  ventile öffnende und schliessende Kontakt,  der durch einen vom Druck des Fördermittels  des Kompressors beeinflussten Kolben in    axialer Richtung hin- und herbewegt werden  kann, während des Druckhubes die Saug  ventile früher oder später öffnet und bis zum  Ende des Druckhubes offen hält.  



  Es ist nun möglich, den leitenden Teil  der     Schaltwalzenumfangsfläche    so zu legen,  dass eine bestimmte Minimalleistung (Mini  malförderung) des Kompressors nicht unter  schritten werden kann. Selbstverständlich  können auch andere an sich     bekannte    Mittel  angewendet werden, um die stufenlose Herab  setzung der Fördermenge (stufenlose Men  genregelung) bis auf ein Minimum an För  dermenge des Verdichters zu begrenzen.  



  Bei weiterem Abfall des     Druekluftver-          brauches    unter das eingestellte Minimum  und durch das damit verbundene Ansteigen  des     Pressluftdruckes    auf ein eingestelltes Ma  ximum kann der Druckhalter eines Selbst  anlassers derart in Tätigkeit treten, dass der  Verdichter abgestellt wird. Beim Sinken des  Druckes unter den eingestellten Grenzdruck  wird der Verdichter wieder in Tätigkeit ge  setzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kompressoranlage mit Mitteln zur Rege lung der Fördermenge zwecks Anpassung der Fördermenge an den Verbrauch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Fördermenge nach unterschiedlichen Re gelverfahren regeln zu können und ferner Mittel, um in Abhängigkeit von einer Be triebsgrösse die unterschiedlichen Regelver fahren zeitlich nacheinander zur Auswirkung zu bringen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Regelung der Fördermenge nach dem Leerlaufverfahren und Mittel zur Regelung dieser Menge nach dem Aussetzverfahren und ferner Mittel vor gesehen sind, um in Abhängigkeit von der Förderzeit einen Übergang von dem einen zu dem andern Regelverfahren herbeizuführen. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel für unterschied liche stufenlose Regelverfahren vorgesehen sind und ferner Mittel, um in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse einen Übergang von dem einen stufenlosen Regelverfahren zum andern herbeizuführen. 3.
    Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur stufenlosen Regelung der Fördermenge durch Änderung der Drehzahl des Antriebsmotors und Mittel zur stufenlosen Regelung der Fördermenge durch Offenhalten der Saugventile beim Druckhub und ferner Mittel vorgesehen sind, um in Abhängigkeit von der Fördermenge einen Übergang von dem einen stufenlosen Regelverfahren zum andern herbeizuführen. 4. Anlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zur stufen losen Regelung der Fördermenge und Mittel für eine Aussetzregelung und ferner Mittel vorgesehen sind, um in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse einen Übergang von dem einen Regelverfahren zu dem andern herbei zuführen. 5.
    Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bis zum Erreichen eines zulässigen Grenzdruckes die Fördermenge ge regelt und dass beim Erreichen des Grenz- druckes der Verdichter abgeschaltet wird, wonach bei abfallendem Druck bei Erreichen eines innerhalb einer zulässigen Druckdiffe renz liegenden Druckes der Verdichter wie der eingeschaltet und bei weiter abfallendem Druck eine Mengenregelung vorgenommen wird. 6.
    Anlage nach Unteranspruch 5, mit Kolbenkompressor, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuervorrichtung die Offenhaltung der Saugventile e des Kolbenkompressors über einen Teil des Druckhubes auf eine Mi nimalfördermenge begrenzt, wobei bei wei terem Absinken der Druckluftentnahme und dem damit verbundenen Druckanstieg der Verdichtermotor selbsttätig in Abhängigkeit vom Druck abgeschaltet und bei steigender Druckluftentnahme selbsttätig wieder einge schaltet wird. 7.
    Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die stufenlose Regelung der Fördermenge zwischen dem Grenzdruck und einem Druck innerhalb der zulässigen Druckdifferenz durch Regelung der Drehzahl und die Regelung zwischen diesem Druck und dem zulässigen Mindestdruck durch An derung der Ansaugleistung bei gleichbleiben der Drehzahl vorgenommen wird. B.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel für die selbst tätige Umschaltung von einem zu einem an dern Regelverfahren so ausgebildet sind, dass zu Beginn jeder Förderung des Kompressors die Mittel für die Umschaltung in eine solche Lage gebracht werden, dass die jeweils anzu wendende Regelart stets von neuem durch die die Umschaltmittel steuernde Betriebs grösse bestimmt wird. 9.
    Anlage nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass für das Ein- und Aus schalten des Antriebsmotors ein vom Druck im Vorratsbehälter abhängiger Schalter (14) dient, dass zu Beginn jeder Förderung durch den druckabhängigen Schalter (14) ein Zeit relais (20) eingeschaltet wird, das bei Über schreiten einer einstellbaren Förderzeit ein Abschalten des Antriebsmotors durch den druckabhängigen Schalter (14) verhindert, wobei durch ein weiteres Regelorgan (6, 9, 10) nach Erreichen des Grenzdruckes ein Leerlauf des Kompressors (1) herbeigeführt wird, und dass die den Druckschalter (14) unwirksam machenden, vom Zeitrelais (20)
    gesteuerten Mittel vor Beginn jeder Förde rung vom Leerlauf aus in ihre Anfangsstel lung zurückgeführt werden, in der sie den druckabhängigen Schalter (14) nicht unwirk sam machen können. 10. Anlage nach Patentanspruah9,dadurch gekennzeichnet, dass von dem Zeitrelais ein magnetisch betätigtes Schütz mit Haltestrom kreis zum Unwirksammachen des druckab hängigen Schalters gesteuert wird, und dass im Haltestromkreis ein magnetisch gesteuer tes Rückschaltrelais (21) eingeschaltet ist,
    das vor Beginn jeder neuen Förderung vom Leerlauf aus eine Unterbrechung des Halte stromkreises herbeiführt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036457B (de) * 1956-09-06 1958-08-14 Demag Ag Verfahren und Einrichtung zur Regelung von Kompressoren zwecks Erzielung eines konstanten Enddruckes im Druckluftnetz bei veraenderlicher Liefermenge
FR2508112A1 (fr) * 1981-06-19 1982-12-24 Citroen Sa Regulateur de pompe par etranglement a l'aspiration avec limiteur de pression incorpore
FR2543615A1 (fr) * 1983-03-30 1984-10-05 Renault Dispositif de regulation de pression, notamment pour pompe a huile de moteur a combustion interne

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