CH229267A - Fliehkraftverdichter. - Google Patents

Fliehkraftverdichter.

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CH229267A
CH229267A CH229267DA CH229267A CH 229267 A CH229267 A CH 229267A CH 229267D A CH229267D A CH 229267DA CH 229267 A CH229267 A CH 229267A
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Michael Dipl Ing Martinka
Mueller Paul Hermann Ing Dr
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Michael Dipl Ing Martinka
Mueller Paul Hermann Ing Dr
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Fliehkr        aftver    dichter.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       Fliehkraftverdichter,    dessen erstes Laufrad  am     Schaufelungsaustritt        eine    sekundliche       Umfangsgeschwindigkeit    von mindestens  150 m hat, und von einem     mindestens    im       innern    Teil als schaufelloser     Scheibendiffuser     ausgebildeten     Diffuser    umgeben ist,

   dessen       Aussendurchmesser        mindestens    das     Zweifache     des Aussendurchmessers der     Laufradschaufe-          lung    beträgt.  



  An Hand der     Fig.    1 bis 3 wird ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des erläutert.     Fig.1    zeigt einen Schnitt recht  winklig zur Achse durch die Laufrad- und       Leitradschaufelung    sowie Eintritts- und     Aus-          trittsgesehwindigkeitsdreieck    des Laufrades.  



       Fig.    2 zeigt einen radialen Schnitt durch  Laufrad, Diffuser und Gehäuse und     Fig.3     eine besondere Ausführung des     Diffusors.     



  Der     Erfindung    liegt die aus Versuchen  gewonnene     Erkenntnis    zu Grunde, dass der  Wirkungsgrad solcher Scheibendiffuseren         und    dadurch der Wirkungsgrad des ganzen  Verdichters am günstigsten ist,     wenn    sich in  ihm die aus der     Laufradschaufelung    austre  tende     Strömung    im ersten Teil eines von  parallelen Wänden     begrenzten        Scheibendiffu-          sors    so verzögert, wie in     einem    Kegelrohr mit  etwa 4      Zentriwinkel    an einer Stelle,

   an wel  cher der Durchmesser des     Kegelrohres    so  gross ist,     wie    der     hydraulische    Durchmesser  des     Scheibendiffusors.     



  Dabei tritt die absolute Strömung zweck  mässig in an sich bekannter Weise unter       einem    Winkel     ,a,@        (Fig.    1) von etwa 20  gegen  die Tangente aus der     Laufradschaufelung     aus. Der     hydraulische        Durchmesser    des       Scheibendiffusors    ist     bekanntlich    bei einem  der     Fig.    2 zu     entnehmenden        Abstande    b der  parallelen Begrenzungswände voneinander  gleich 2b.  



  Zwischen den parallelen Begrenzungswän  den des     Scheibendiffusors    bewegt sich die  Strömung auf Spiralen     B4        (Fig.    1). Die      Länge     eines    Bogenelementes As ist     ange-          nä.hart     
EMI0002.0004     
    wenn     D.,    der Durchmesser des     Kreises    ist,  auf dem die Austrittskanten der     Laufra.d-          sehaufelung    liegen und     D,    ein grösserer Kreis.  den die     Strömung    erreicht, nachdem sie einen  kurzen Weg von As zurückgelegt hat.  



  Für einen Weg As = 1 cm wird nach  Gleichung 1  <I>A -</I>     D=   <I>= 2</I>     sin   <I>a, = 2</I>     sin    20   = 2. 0,342 = 0,684 cm (,2)  wenn die Durchmesser in Zentimeter gemes  sen werden.  



  Da bei gleichbleibender Breite b der Strö  mungsquerschnitt der     Spiralströmung    den  Durchmessern verhältnisgleich ist, so verhält  sich der Strömungsquerschnitt am Ende die  ses Weges von 1 cm zu demjenigen am An  fange, wie  (D,     -J-    0,684) : D, (3)  In einem Kegelrohr mit dem     Zentriwinkel          9p    = 4  nimmt der Querschnitt mit dem An  fangsdurchmesser     Dr,    auf einer     achsialen     Länge von 1 cm von     D,,'        n/4.auf    den Quer  schnitt zu.

   Es verhält sich  daher der
EMI0002.0022  
   Querschnitt am Ende dieses 1 cm  langen Weges zu dem am Anfange wie  
EMI0002.0023     
    Es soll nun das zu (3) ermittelte Quer  schnittsverhältnis der     Spiralströmung    diesem  zu (4) ermittelten     Querschnittsverhältnis     gleich sein. Dieses wird erreicht, wenn der  hydraulische Durchmesser des     Scheibendiffu-          sors     <I>2 b =</I>     Dt,   <I>(5)</I>  wird. Dadurch ergibt sich aus den.

   Gleichun  gen 3, 4 und 5:  
EMI0002.0029     
  
EMI0002.0030     
    Löst man die Klammer auf, so ergibt sich  
EMI0002.0031     
    Das quadratische Glied kann vernachlässigt   -erden; denn bereits bei b = 1 cm bleibt der  Fehler unter 2     %.    Bei grösserem b     wird    er  noch kleiner.

   Es ergibt daher mit grosser An  näherung:  D, = 9,7b oder b = 0,103 D, (6)  Legt man den Winkel, den die relative Aus  trittsgeschwindigkeit     io,    mit ihrer     tangen-          tialen    Komponente     it,'    einschliesst mit     ss._     = 60  fest, weil bekanntlich     rückwärtsge-          richtete        Laufradschaufeln,    wie     Fig.    1 sie  zeigt, bei der Mengenregelung auch bei stark       verminderter    Fördermenge eine stetige Förde  rung ergeben, und ist     e,"    die radiale Kom  ponente der absoluten Austrittsgeschwindig  keit c.,

   aus dem     Laufrade,    so wird die     tan-          gentiale    Komponente der absoluten Austritts  geschwindigkeit  c<B>2</B>=     c2.,        c.tg        u     und diejenige der relativen Austrittsge  schwindigkeit       ?o2'   <I>=</I>     C2"        etg        p2-          Daraus    ergibt:

   sich die Umfangsgeschwindig  keit  
EMI0002.0056     
      Nun ist aber das aus dem     Laufrade    austre  tende sekundliche Volumen       l'2   <I>=</I>     b        #   <I>Dz</I>     7r        e2"     oder unter     Benutzung    der Gleichungen 0       sund7:          v2    = 0,103     ;

  ,        D22        #    0,3     u2    = 0,097 .     D.,2        1.12     oder  
EMI0003.0016     
    Dabei sind     DZ        in.    Metern und     u.    in Metern  pro Sekunde einzusetzen.  



  Je höher die Umfangsgeschwindigkeit     u_     der     1ustrittsschaufelkanten    des Laufrades  ist, um so grösser ist das Verdichtungsverhält  nis und damit auch die     Spannung    und die  Geschwindigkeit des aus der     Laufradschaufe-          lung        austretenden    Gases.

   Bei der hohen Ge  schwindigkeit,     mit    der das Gas in den     Schei-          bendiffusor    eintritt, verzögert sich im ersten  Teil des     Scheibendiffusors    die Strömung  nicht nur infolge Zunahme des Strömungs  querschnittes, sondern auch durch die Volu  menverminderung, welche mit der Druckstei  gerung infolge der     Geschwindigkeitsabnahme     verbunden ist. Diese Wirkung ist die gleiche  wie eine     Vergrösserung    des     Zentriwinkels    des  äquivalenten Kreiskegels.

   Da die Verzöge  rung mit der Zunahme des Durchmessers ab  nimmt, so muss, um diese Wirkung auszuglei  chen, der Aussendurchmesser der     Laufra.d-          schaufelung    grösser gewählt werden, um wie  der die Wirkung eines äquivalenten Kegels  mit 4      Zentriwinkel    zu erreichen. Dieses wird  mit grosser     Annäherung    dadurch erreicht, dass  an Stelle des aus der     Laufradschaufelung     austretenden Volumens     V,    das grössere in den  Verdichter eintretende Volumen     Y    in die Be  messungsformel für     DZ    eingesetzt wird.

   Bei       kleiner    Umfangsgeschwindigkeit     u2    und dem  entsprechend kleiner Austrittsgeschwindig  keit aus der     Laufradschaufelung,    bei der die  Steigerung der Verzögerung durch Druckstei  gerung im ersten Teil des schaufellosen     Dif-          fusors    gering ist, ist auch der Unterschied  zwischen dem aus der     Laufradschaufelung       austretenden Volumen     VZ    und dem Ansauge  volumen des Verdichters gering, beides  wächst mit zunehmender Umfangsgeschwin  digkeit     ist,    wodurch annähernd ein Ausgleich  erreicht wird.  



  Um diesen Abweichungen Rechnung zu  tragen und weil auch     Laufradschaufelungen     mit einem Aussendurchmesser, der etwas vom  günstigsten abweicht, noch hohe Wirkungs  grade liefern, so ist, zumal auch die Winkel       a,    und     ssh    ohne Nachteil von den angenom  menen etwas abweichen können, für Glei  chung 8  
EMI0003.0052     
    mit einem Wert q, der zwischen 2,7 und 3,5  liegt, zu wählen,

   wenn das sekundliche     An-          sauge-##olumen        -P    in Kubikmetern und die       sekundliche        Umfangsgeschwindigkeit        u2    in  Metern eingesetzt     wird.        DZ    ergibt sich dann  in Metern.  



  Laufräder mit einem so     ungewöhnlich     geringen Aussendurchmesser der     Laufrad-          schaufelung    ergeben verhältnismässig grosse  Verluste in den     Laufradkanä.len    und im Ein  lauf zu diesen. Die     Steigerung    dieser Ver  luste ist aber erheblich geringer als der Ge  winn durch die Verbesserung des     Diffusors,     besonders wenn der Einlauf zum     Laufrade     bei dem als gegeben anzusehenden Aussen  durchmesser der     Laufradschaufelung    so gün  stig wie möglich gestaltet wird.

   Dieses wird  durch einen Einlauf erreicht, der zur Erzie  lung geringster     Verzögerungen    im     Laufrade     die kleinste relative Eintrittsgeschwindigkeit       w,    in das Laufrad ergibt, wenn die     achsial     gerichtete     Einströmgeschwindigkeit        c"    in das  Laufrad gleich der etwa radial gerichteten       Einströmgeschwindigkeit        cl    in die     Laufrad-          schaufelung    ist.

   Aus     Fig:    1 ist ersichtlich,  dass sich     w,.    als     Hypothenuse    eines rechtwin  keligen Dreiecks ergibt, dessen Katheten     cl     und die Umfangsgeschwindigkeit     u,    sind.  Die Umfangsgeschwindigkeit wächst verhält  nisgleich mit dem Durchmesser     D,    des Krei  ses, auf dem die Eintrittskanten der     Laufrad-          schaufelung    liegen, wie die Abstände der      Punkte der     Linie        .IC        (Fig.    1) von der Linie       MB    dieses zeigen.

   Die radial     gerichtete    Ein  trittsgeschwindigkeit     cl    nimmt, wenn sie etwa  gleich der     vorausgegangenen        Achsialge-          sehwindigkeit        c,    sein soll, mit     wachsendem     Durchmesser ab,     wie    die Abstände der     punk-          tierten    Linie     PQ    von der Linie     31B    dieses  zeigen. Es     ist     
EMI0004.0018     
    und aus diesen drei Gleichungen ergibt sich:  
EMI0004.0019     
    Hiernach ist     zo,2    eine Funktion von D,.

    Gleichung (9) differenziert und null     gesetzt     ergibt:  
EMI0004.0022     
    Dieses gilt für ein freifliegendes Rad. Ist eine  Nabe vorhanden, die zum Beispiel 10 v. H.  des Querschnittes fortnimmt, so ist der Fest  wert 3,25 durch
EMI0004.0023  
   zu dividieren, wo  durch sich<B>3,37</B> ergibt. Nimmt die Nabe  20 v. H. des Querschnittes fort, so ist der  Festwert 3,25 durch
EMI0004.0024  
   zu dividieren, wo  durch sich 3,5 ergibt. Der Festwert wird also  je nach dem Wellen- oder     Nabendurchmesser     zwischen 3,25 und 3,5 liegen.  



  Bei grösserem oder kleinerem Durchmesser       Dl    als ihn die Formel (11) liefert, ergibt sich         ein    grösserer Wert     IC,.    wie ein Vergleich des  in     Fig.    1 voll ausgezogenen Geschwindig  keitsdreiecks     EFG    mit den benachbarten  strichpunktierten     und    die     Abstände    der  Punkte der Kurve<I>PR</I> von der Linie<I>118</I>  dieses zeigen.  



  Bei Laufrädern mit doppelseitigem Ein  lauf ist T' in der Formel für     D,    das halbe,       sekundliche    vom     Laufrade    im ganzen geför  derte Volumen.  



  Bei solcher Wahl des Durchmessers D,.  bei der     tt-,    am kleinsten wird, ergibt sich ein  bestimmter Winkel     (T,,    denn es ist  
EMI0004.0038     
    und da nach Gleichung 10:  
EMI0004.0039     
    war, so wird  
EMI0004.0040     
    Der so bestimmte Durchmesser D, liefert  die kleinste relative Eintrittsgeschwindigkeit       tte,    in das Laufrad und dadurch verhältnis  mässig niedrige Verluste in diesem.

   Jedoch  werden die Geschwindigkeiten und damit die  Verluste bis zum     Entritt    der Strömung in die       Laufradscha.ufeltmg        ungewöhnlich        gross,    weil  der     Durchmesser        D"   <I>= D,</I> des Kreises, der  den Querschnitt der     aebsialen    Strömung be  grenzt, ungewöhnlich klein wird.

   Genaue  Untersuchungen haben aber gezeigt, und Mes  sungen an ausgeführten Verdichtern haben es  bestätigt, dass diese Verluststeigerung nicht  ins Gewicht fällt gegenüber den Verlustver  minderungen besonders im     Diffusor    und an  der äussern Oberfläche des Laufrades durch  die kleine Bemessung     des    innern und äussern  Durchmessers der     Laufradschaufelung.    Auch  kann die Verluststeigerung im Einlauf da  durch möglichst klein gehalten werden, dass  das Laufrad als Zwillingsrad mit     Zuströ-          rnung    von beiden Seiten ausgeführt wird,  wie     Fig.    2 dieses zeigt.

   Dadurch wird D,  zwar kleiner, da aber nur das halbe Volumen  durch den     Einströmungsquerschnitt    hindurch      muss, so verringert sich bei gleicher Umlauf  zahl die Geschwindigkeit in ihm auf rund  das     0.8fache.    Solche Räder mit doppelsei  tigem Einlauf sind aus diesem Grunde für  Verdichter nach der Erfindung sehr viel     vor-          leilhafter    als solche mit einseitigem Einlauf.  



  Der Wirkungsgrad eines solchen Ver  dichters mit einseitigem Einlauf fällt niedri  ger     aus    als derjenige eines solchen mit dop  pelseitigem Einlauf.  



       Bei    der oben betrachteten     Spiralströmung     im schaufellosen, von parallelen Wänden be  grenzten     Scheibendiffusor    nimmt der Quer  schnitt im Verhältnis der Durchmesser zu.  Daraus folgt, dass die Geschwindigkeit sofort  nach dem Austritt aus der     Laufradschaufe-          lung    am schnellsten und je mehr sich die  Strömung von der     Mitte    entfernt,<B>um so</B> lang  samer abnimmt.

   Bei einem Durchmesser des  schaufellosen     Scheibendiffusors,    der das     1,5-          fache    des Aussendurchmessers der     Laufrad-          schaufelung    beträgt, ist die Verzögerung be  reits so klein, dass von da ab besser ein       Schaufelkranz    mit     diffusorartig    sich erwei  ternden Kanälen oder ein     Diffusor    in Form  eines     Spiralgehäuses    angewandt wird. Aber  auch in dem Gebiet, in welchem der schaufel  lose     Scheibendiffusor    überlegen ist, ist sein  Wirkungsgrad nicht überall gleich.

   In dem  Teil, welcher dem Umfange der     Laufrad-          schaufelung    am nächsten liegt und in dem  die Geschwindigkeit am-schnellsten abnimmt,  sind die Ablösungsverluste am grössten und  die Reibungsverluste am geringsten. Weiter  aussen, wo die Geschwindigkeit am langsam  sten abnimmt, ist es umgekehrt. Zwischen  beiden Stellen liegen die Stellen der Energie  umsetzung mit geringsten Verlusten.

   Ver  gleicht man kurze Abschnitte des     Strömungs-          weges    im     Scheibendiffusor    mit äquivalenten  Kreiskegeln, so entsprechen bei einem     Schei-          bendiffusor    mit parallelen Wänden kurze  Abschnitte des Strömungsweges auf dem  Wege von innen nach aussen Kreiskegeln mit  immer kleineren     Zentriwinkeln.    Um über den       ganzen    Strömungsweg im     Scheibendiffusor          möglichst    gleich günstige Verhältnisse zu  schaffen, kann man die Wände des schaufel-    losen     Scheibendiffusors    sich zunächst schwach  einander nähern,

   dann voneinander entfernen  lassen, so dass die lichte Breite     b    von innen  nach aussen sich zunächst     vermindert    und  dann vergrössert, wie     Fig.    3 dies zeigt.  



  Wegen des geringen äussern Durchmessers  der     Laufradsöhaufelung    empfiehlt es sich,  den innern Teil des schaufellosen     Scheiben-          diffusors,    in den die Strömung nach dem  Verlassen der Lauf     radschaufelung    zuerst ein  tritt, als umlaufenden     Diffusor        auszuführen,     indem er von Wänden begrenzt wird, die an  der Drehung des Laufrades teilnehmen. Da  durch werden zwar die Reibungsverluste an  den     Aussenwänden    des Laufrades vergrössert.  Bei der Kleinheit der Räder ist dies aber  nicht erheblich.

   Die Verluste der aus der       Laufradschaufelung        austretenden    Strömung  im ersten Teile des     Scheibendiffusors,    wo  die grössten Energieumsetzungen stattfinden,  werden dadurch aber erheblich herabgesetzt,  weil die Relativgeschwindigkeit der Strö  mung gegenüber den sie begrenzenden Wän  den gering ist, trotz ihrer hohen absoluten  Geschwindigkeit. Bei den bisher üblichen, im  Verhältnis     zum    Fördervolumen grossen Lauf  rädern bringt ein innerer umlaufender     Diffu-          sor,    wie Versuche zeigten, im Gegensatz zu  einem Verdichter nach der Erfindung, keinen  Vorteil, weil die Reibungsverluste an den  Aussenwänden dort zu sehr ins Gewicht  fallen.  



  Da bei mehrstufigen Verdichtern das Vo  lumen von Stufe zu Stufe abnimmt, emp  fiehlt es sich, nur bei der ersten Stufe oder  Gruppe von Stufen die Durchmesser der       Laufradschaufelung    nach dem     Ansaugevolu-          men,    bei den späteren Stufen oder Gruppen  von Stufen nach dem durch die vorausgegan  gene Verdichtung verminderten Eintritts  volumen in diese Stufen oder Gruppen von  Stufen zu bemessen.

Claims (1)

  1. PATENTA\ SPRUCFI Fliehkraftverdichter, dessen erstes Lauf rad am Schaufelungsaustritt eine sekundliche Umfangsgeschwindigkeit von mindestens 150 Metern hat und von einem mindestens im innern Teil als schaufelloser Scheibendiffu- sor ausgebildeten Diffusor umgeben ist, des sen Aussendurchmesser mindestens das Zwei fache des Aussendurchmessers der Laufrad- schaufelung beträgt, dadurch gekennzeichnet, da,
    ss dieser Aussendurchmesser der Laufrad- schaLifelung, gemessen in Metern EMI0006.0011 ist, wobei _' die ganze sekundliche in den Verdichter eintretende Gasmenge in Kubik metern, u., die sekundliche LTmfiinbsgescliwin- digkeit der Laufradschaufelung in Metern. und q ein Festwert ist, der 2,7 bis 3,5 be trägt.
    UNTERANSPRLCHE: 1. Fliehkraftverdichter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Eintrittsöffnung des Lauf rades und der Innendurchmesser der Lauf radschaufelung, gemessen in Metern EMI0006.0021 ist, wobei _' die sekundlich in die betreffende Laufradeintrittsöffnung eintretende Gas menge in Kubikmetern (bei doppelseitig sau genden Laufrädern also die Hälfte der wan- zen sekundlichen Gasmenge), )
    t die minul- liche Umlaufzahl des Laufrades und q' ein Festwert ist, der je nach der Nabenstärke des Rades 3, 25 bis 3,5 beträgt. \3. Fliehkraftverdichter nach Patentan spruch, dadurch gelzennzeichnet:, dass der die Laufradschaufelung umgebende, schaufel lose Scheibendiffusor eine von innen nach aussen zunächst abnehmende, dann zu neh mende achsiale Breite (h) besitzt. 3.
    Verdichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der innerste Teil des schaufellosen Diffusors, in den die aus der Laufradschaufelung austretende Strö mung zuerst gelangt, als umlaufender Dif- fusor dadurch gebildet wird, dass die Lauf- radwände die Laufradschaufelung im Durch messer iiberragen. 4.
    Verdichter nach Unteranspruch 3, da durch gel@.eiinzeiclinet, dass die Laufradschau- felung so ausgebildet ist, dass die Strömungs richtung, mit der das geförderte Gas aus der Lanfradschaufelung austritt, mit der Tan <B>z,</B> einen Winkel von etwa 20 einschliesst.
    a. Verdichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der schaufellose Diffusor von eitiein beseliaufelten Diffusor umgeben ist,
    dessen innerer Durchmesser ct a (las 115fache des Aussendurcliniessers der Laufradschaufclung beträbt. G. Verdichter nach Patentanspruch, da durch gel@ennzeiclniet, dass der Diffusor innen von einem schaufellosen Seheibendiffusor,
    aussen von einem Spiral@"ehä use "ebildet wird, dessen innerer Durchmesser etwa das 1,5faelie des Aussendui,cliiiiessers der Laufradschaufe- lun o;
    betrügt. 7. Mehrstufiger Verdichter nach Patent- anspruch, mit mehreren Gruppen von Rädern, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussen- durebniesser der auf die eiste Gruppe folgen den Gruppen von Rädern gemäss der Formel EMI0006.0101 bemessen sind, wobei für T-' die sekund lich in die betreffende Gruppe eintretende Gasmenge in Kubikmetern einzusetzen ist.
    B. Mehi:tttfiger Verdichter nach. Patent-- wisprucli, dadurch;chennzcichnet, < lass die Aussendurchme.ei, der auf das erste Laufrad 1'oll_"enden Riider leiti;iss der Formel EMI0006.0118 Beinessen sind, wobei für ('@ die- sekundlich.
    in das betreffende Rad eintretende Gasmenge in Kubikniere rn einzusetzen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2760719A (en) * 1952-06-30 1956-08-28 Garrett Corp Compressor
CN109751253A (zh) * 2017-11-02 2019-05-14 长兴永能动力科技有限公司 一种适用于小型燃气轮机的大流量高压比单级离心压气机

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