CH229273A - Vorrichtung zur Änderung der Steuerzeiten bei Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur Änderung der Steuerzeiten bei Brennkraftmaschinen.

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CH229273A
CH229273A CH229273DA CH229273A CH 229273 A CH229273 A CH 229273A CH 229273D A CH229273D A CH 229273DA CH 229273 A CH229273 A CH 229273A
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CH
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camshaft
valve
changing
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English (en)
Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
Original Assignee
Saurer Ag Adolph
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Publication of CH229273A publication Critical patent/CH229273A/de

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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/0015—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
    • F01L13/0063—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque by modification of cam contact point by displacing an intermediate lever or wedge-shaped intermediate element, e.g. Tourtelot

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description


  Vor     riehtung    zur Inder     ung    der Steuerzeiten bei     Br        enukr        aftmasehinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zur Änderung der Steuerzeiten bei       Brennkraftmaschinen,    wobei die Steuerventile  durch Nocken     unter        Zwischenschaltung    von  schwingbaren Hebeln gesteuert werden, deren  zur Nockenwelle parallele Drehachsen auf  einem Kreisbogen um die     Nockenwellenachse          verschwenkbar    sind.  



  Zur Erzielung einer solchen Veränderung  wurde schon vorgeschlagen, je eine besondere  Nockenwelle oder Scheibe für die     Einlass-          und    für die     Auslassventile    zu benutzen und  beide     Wellen    oder Scheiben gegeneinander  v     erdrehbar    anzuordnen. Diese Lösung hat die  Nachteile, dass zwei gesonderte Antriebe not  wendig sind, wobei mindestens in einem der  Antriebe eine empfindliche     Verstellvorrich-          tung    vorhanden ist, welche das stark un  gleichförmige Antriebsdrehmoment übertra  gen muss.  



  Bei     Sternmotoren    wurde schon eine Ver  schiebung der Öffnungszeit der     Ventile    durch  in der N     ockenscheibenebene        verschwenkbare       Ventilstössel erreicht, doch kann dieses Mittel  nur bei     Nockenscheiben    mit grossem Durch  messer zur Anwendung gelangen und hat den  Nachteil, dass die Grösse des     Ventilspiels    sich  bei der     Verstellbewegung    ändert.  



       Eine    Veränderung der Steuerzeiten hat  man auch schon durch Verwendung verschie  dener     nebeneinanderliegender    - Nocken er  reicht, welche wahlweise durch     Einschieben     eines Zwischengliedes zwischen einen dieser  Nocken und die     Steuerorganbetätigung    zur       MTirkung    gebracht werden. Die Zwischen  glieder sind dabei vorteilhaft in Form von  beweglichen Hebeln oder Rollen in einem um  die Nockenwelle drehbaren Gehäuse angeord  net.

   Diese     Einrichtung    hat den Nachteil, dass  hierdurch eigentlich nur die     Ein-    und Aus  schaltung eines einzelnen     Nockens    bewerk  stelligt wird, so dass mit mehreren Nocken  und     Zwischengliedern    nur eine Veränderung  der Steuerzeit     eines        einzigen        Ventils        in    weni  gen     Stufen    erreichbar ist.

   Ausserdem treten  bei der     Umschaltung    während des Betriebes      durch das dabei entstehende Spiel Marke  Schläge in den Betätigungsgliedern auf, so  dass diese Einrichtung     überhaupt    nur für  langsam laufende Maschinen oder für Um  schaltung während des Stillstandes in Frage  kommen kann.  



  Die Erfindung ermöglicht die Behebung  der angeführten Nachteile. Sie besteht darin.  dass die Zwischenhebel gegenüber der     Nocken-          auflauffläche    eine mit dem zugehörigen Stö  ssel-     bezw.    Ventilschaft zusammenwirkende       Kreiszylinderfläche    aufweisen, wobei die  Achsen der     Kreiszylinder    bei nicht ange  hobenen Ventilen mit der     Nockenwellenachse     zusammenfallen.

   Bei dieser Vorrichtung  bleibt das Ventilspiel über den ganzen     Ver-          stellbereich    immer gleich gross, wobei die Ver  wendung dieser Mittel auch bei     Nockenschei-          ben    oder Nockenwellen mit kleinem Grund  kreisdurchmesser der Nocken möglich ist.  



       In    der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung veranschaulicht, und  zwar zeigt       Fig.    1 bei nicht angehobenem Ventil zwei  verschiedene Stellungen der Vorrichtung in  einem Schnitt senkrecht zur Nockenwelle,  während       Fig.        \2    entsprechend die Verhältnisse beim  Anheben des Ventils in der     111ittelliige    des       Verstellbereiches    darstellt.  



  Die Nockenwelle 1     träo-t    den     Nocken        \?,     welcher unter     Zwischenschaltung    des Hebels  3 das nicht dargestellte Ventil betätigt, von  welchem hier das obere Ende des Ventilschaf  tes 4 gezeichnet ist. 4 könnte auch ein Stössel  schaft sein, der zwischen Hebel 3 und Ventil  eingeschaltet wäre. Der Hebel 3 ist auf     einem     zur Nockenwelle parallelen Zapfen 5 schwing  bar gelagert und besitzt     eine    hier ebene Auf  lauffläche 6 für den Nocken. Diese Nocken  auflauffläche kann wahlweise auch konkav  oder konvex gewölbt sein.

   Der Auflauffläche  6 gegenüber trägt der Hebel 3 eine am Ven  tilschaft 4 anliegende, also mit ihm zusam  menwirkende     Kreiszylinderfläche    7, deren  Zylinderachse in der Ruhelage des Hebel,  das heisst bei nicht angehobenem Ventil, mit  der     Längsmittelachse    der     Nockenwelle    1 zu-         sammenfällt.    Am Drehzapfen 5 des Zwi  schenhebels greift die Lasche 8 an, welche  anderseits schwingbar auf der Nockenwelle  gelagert ist, so dass der Zapfen 5 nur noch  eine     Kreisbewegung    um die     Nockenwellen-          achse    auf dem Bolzen 11     beschreiben    kann.

    Die zur Nockenwelle parallelen Drehachsen  der Hebel 3 sind also auf einem Kreisbogen  11 um die     Nockenwellenachse        verschwenkbar.     Da, die Achse der Zylinderfläche 7 des Zwi  schenhebels 3 in seiner Ruhelage mit der       Nockenwellenaehse    zusammenfällt, liegt der  Hebel 3 bei dieser     Scliwenlzbewegung    des  Drehzapfens 5 immer     finit    genau gleichem  Spiel zwischen dem     Nockengrundkreis    1' und  dem     Ventilschaftende.       Die jeweilige Lage des     Drebzapfens    5 auf  dem Kreisbogen um die Nockenwelle wird  durch die an ihm angreifende     Stellstange    9  bestimmt.

   Diese Stange 9 kann in an sich be  kannter Weise unmittelbar oder unter Zwi  schenschaltung eines Kraftkolbens mit einem  willkürlich verstellbaren Handhebel oder mit  einer selbsttätigen Regelvorrichtung verbun  den sein, welch letztere die Lage des     Zwi-          schenhebeldrehzapfens    5 in Abhängigkeit von  der     Maschinenbelastung    oder Drehzahl vom  Auflade- oder Aussenluftdruck oder von meh  reren dieser Grössen gleichzeitig verändert.  Durch     Verschwenkung    des Zwischenhebel  drehzapfens 5 um den Winkel a wird eine  Verlagerung der Ventilöffnungszeit gegen  über dem Motorzyklus     um    die     gleielie    Anzahl  Grad     Nockenwellenwinkel    erreicht.

           1?m    eine.     wesentliche        Versehiebung    des       Berührungspunktes    1.0 der Zylinderfläche 7  am     Ventilschaftende    4 während des     Ventil-          hubes    und damit eine stärkere Beanspru  chung des     Schaftes    und des Zwischenhebel  lagers zu     vermeiden,

      wird vorteilhaft die  mittlere Lage des     Verstellbereiches    a des       Zwischenhebeldrelizapfens    5 um die Hälfte       R     - des maximalen Ventilhubes R     unterhalb     2  des     Nockenwellenmittels    gewählt. Wie aus       Fig.    ? ersichtlich ist, ist der Hebel 3 für die  sen Fall so geformt,     dass    bei halb angeho-           benem    Ventil seine Auflauffläche 6 senkrecht  zur Ventilachse liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Änderung der Steuer zeiten bei ssrennkraftmaschinen, wobei die Steuerventile durch Nocken unter Zwischen schaltung von schwingbaren Rebeln gesteuert werden, deren zur Nockenwelle parallele Drehachsen auf einem Kreisbogen. um die Nockenwellenachse verschwenkbar sind, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischenhebel gegenüber der Nockenauflauffläche eine mit dem zugehörigen Stössel- bezw. Ventilschaft zusammenwirkende Kreiszylinderfläche auf iveisen,
    wobei die Achsen der Kreiszylinder bei nicht angehobenen Ventilen mit der Nok- kenwellenaehse zusammenfallen.
CH229273D 1941-06-14 1942-04-17 Vorrichtung zur Änderung der Steuerzeiten bei Brennkraftmaschinen. CH229273A (de)

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DE229273X 1941-06-14

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CH229273A true CH229273A (de) 1943-10-15

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ID=5867687

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CH229273D CH229273A (de) 1941-06-14 1942-04-17 Vorrichtung zur Änderung der Steuerzeiten bei Brennkraftmaschinen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2861130A1 (fr) * 2003-10-15 2005-04-22 Renault Sa Dispositif de distribution de moteur thermique
FR2872542A1 (fr) * 2004-07-05 2006-01-06 Renault Sas Dispositif d'actionnement variable d'au moins une soupape de moteur a combustion interne et procede de commande associe

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2861130A1 (fr) * 2003-10-15 2005-04-22 Renault Sa Dispositif de distribution de moteur thermique
FR2872542A1 (fr) * 2004-07-05 2006-01-06 Renault Sas Dispositif d'actionnement variable d'au moins une soupape de moteur a combustion interne et procede de commande associe

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